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Montag, 25. September 2017

Gewählt ist!

Endlich! Endlich verschwinden all die Gesichter, Plakate und Phrasen wieder von unseren Gehwegen, Laternenpfosten und Verkehrsschildern. Endlich hören die grotesken Wahlwerbungen im Fernsehen auf und endlich das endlos Geschimpfe und Gejammere über unsere Regierung und wie schlecht es uns geht. O Mann! In 2017 gab es u.a. folgende Überschriften in den Nachrichten:

Nie zuvor ging es der Mehrheit der Deutschen so gut
„Warum es Deutschland so gut geht. Die Konjunktur läuft trotz weltweiter Krisen rund.“

Und erst in diesem Monat (September 2017) war zu lesen: "Deutsche Verbraucher blicken so optimistisch in die Zukunft wie noch nie."

Allen Unkenrufen zum Trotz können wir Jesusjünger zuversichtlich mit Hoffnung in die Zukunft schauen, egal, wer unser Land die nächsten 4 Jahre regieren wird. Hier ist, warum:

Jesus Christus spricht:

„Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet!“ (Matthäus 6:25a)

Nahrung – mit Speise und Getränken wird der Herr uns versorgen. Sicher nicht täglich mit den besten Speisen des Landes, aber täglich mit dem, was wir brauchen. Wohlgemerkt, nicht immer mit dem, was wir uns wünschen, aber mit dem, was wir brauchen, denn Jesus sagt:

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? (Matthäus 6:26)

Jesus Christus spricht:

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? (Matthäus 6:28-30)

Jesus hat den Seinen keine Designerkleidung versprochen, aber Er hat versichert, dass Er sich darum kümmern wird, dass wir bekleidungsmäßig das haben, was wir brauchen – nicht, was wir meinen, zu brauchen, sondern, was wir brauchen. Vielleicht brauchen wir viel weniger, als wir meinen.

Jesus Christus spricht:

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Wenn sie euch aber führen werden in die Synagogen und vor die Machthaber und die Obrigkeit, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt. (Matthäus 6:27; Lukas 12:11)

Anfeindungen gegen Nachfolger Jesu werden zunehmen. Verfolgung wird zunehmen, Intoleranz und Diskriminierungen. Auch in Deutschland. Trotzdem muss sich – nein, soll sich deswegen niemand Sorgen machen, denn unser Sorgenkiller und Anwalt ist bei uns und wird uns in solchen kniffligen Situationen die rechten Worte geben. Er sagt: 

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. (Matthäus 28:10)

Das betrifft natürlich bisher alles Mögliche im Leben des Einzelnen. Aber wohin führen die politischen Entwicklungen in unserem Land und weltweit? Kein Grund zur Sorge? Säbelrasseln in den Koreas … Flüchtlingsdramen im Mittleren Osten und Bangla Desh, Erdbeben, Taifune, Wirbelstürme … dazu kommt weltweiter Terrorismus und die Drohgebärden der Mächtigen dieser Welt. Kein Grund zur Sorge?

Jesus Christus spricht:

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. (Matthäus 24:6)  Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen! (Hebräer 13:5b)

Und die Umwelt? Wasserstoffbomben, Genmanipulation, radioaktive Verseuchung, Klimaerwärmung … Was, wenn die Regierungen dies nicht weiter nach oben rücken auf ihrer Agenda?

Jesus Christus spricht:

Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! (1 Mose 8:22)

Aber das soziale Umfeld, die Kontrolle (oder Freiheit) für die Gesellschaft? Die Eindämmung von Kriminalität? Die Überwachung der Sicherheit? Läuft hier nicht bereits jetzt schon alles aus dem Ruder?

Jesus Christus spricht:

Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast. (2 Timotheus 3:6+7)

Wir könnten das Wort Gottes weiterzitieren. Es wird nicht besser auf der Erde, weder mit dieser Regierung, noch wäre es besser geworden mit einer anderen. (Dennoch sind Wahlen sinnvoll und Regierungen unterschiedlich!) Aber für Menschen, die Jesus und Sein Wort kennen gilt die gewaltige Zusage: Sorget Euch nicht! Fürchtet Euch nicht! Erschreckt nicht einmal!

Jesus Christus spricht:

Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. (Matthäus 6:24) Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. (Philipper 4:6)

So, gewählt ist. Das Ergebnis steht fest – und die große Welt und unser kleines Deutschland sind weiterhin fest in Jesu Hand. Möge unser Vertrauen auch fest gegründet sein in Jesus. Nicht nur für die Zukunft der Welt oder die Zukunft unseres Landes. Möge Dein Vertrauen fest gegründet sein in Jesus für den heutigen Tage und alle Entscheidungen, die auf uns zukommen. Jesus steht fest! Jesus hält fest! Und er bleibt treu!

Sonntag, 24. September 2017

Herzliche Einladung zum heutigen Gottesdienst! Triff Deine Wahl!

Heute mit tagesaktuellem Sonntagszitat am Schluss!
Der Predigttext heute:
Nehemia 3:1-38
3:1 Der Hohe Priester Eljaschib baute zusammen mit seinen Mitpriestern das Schaftor wieder auf. Dann weihten sie es und setzten seine Torflügel ein. Auch den angrenzenden Mauerabschnitt bis zum Turm der Hundert und dem Hananel-Turm weihten sie ein. 2 Den anschließenden Mauerabschnitt bauten die Männer von Jericho, und daneben baute Sakkur Ben-Imri. 3 Die Sippe Senaa baute das Fischtor wieder auf. Sie setzten die Balken und die Torflügel ein und brachten Riegel und Sperrbalken an. 4 Neben ihnen arbeitete Meremot Ben-Urija, der Enkel des Hakkoz. Daneben baute Meschullam Ben-Berechja, der Enkel von Meschesabel. Den nächsten Abschnitt setzte Zadok Ben-Baana instand. 5 Die Männer von Tekoa besserten das anschließende Stück aus. Doch die Vornehmen dieser Stadt weigerten sich mitzuarbeiten und gehorchten dem Statthalter nicht. 6 Das Jeschana-Tor wurde von Jojada Ben-Paseach und Meschullam Ben-Besodja instand gesetzt. Sie setzten die Balken und die Torflügel ein und brachten Riegel und Sperrbalken an. 7 Neben ihnen bauten Melatja aus Gibeon, Jadon aus Meronot und die Männer von Gibeon und Mizpa. In der Nähe dieses Teilstücks befand sich der Amtssitz des Statthalters der Westeuphrat-Provinz. 8 Daneben arbeitete ein Goldschmied, Usiël Ben-Harhaja, und neben ihm der Salbenmischer Hananja. Sie befestigten Jerusalem bis zur "Breiten Mauer". 9 Neben ihnen baute Refaja Ben-Hur, der Vorsteher des einen Halbbezirks von Jerusalem.  10 Jedaja Ben-Harumaf setzte den anschließenden Teil gegenüber seinem eigenen Haus instand. Neben ihm baute Hattusch Ben-Haschabneja. 11 Einen weiteren Abschnitt besserten Malkija Ben-Harim und Haschub Ben-Pahat-Moab aus, dazu den Ofenturm. 12 Daneben baute Schallum Ben-Lohesch zusammen mit seinen Töchtern. Er war der Vorsteher des zweiten Halbbezirks von Jerusalem. 13 Das Taltor besserten Hanun und die Bewohner von Sanoach aus. Sie setzten die Torflügel ein und brachten Riegel und Sperrbalken an. Außerdem besserten sie von dort noch 500 Meter Mauer bis zum Misttor aus. 14 Das Misttor selbst baute Malkija Ben-Rechab wieder auf, der Vorsteher des Bezirks Bet-Kerem. Er setzte seine Torflügel ein und brachte Riegel und Sperrbalken an. 15 Das Quelltor baute Schallun Ben-Kolhose wieder auf, der Vorsteher des Bezirks Mizpa. Er überdachte es, setzte seine Torflügel ein und brachte Riegel und Sperrbalken an. Außerdem baute er die Mauer am Teich der Wasserleitung beim königlichen Garten bis zu den Stufen, die von der Stadt Davids herabführen. 16 Am nächsten Mauerabschnitt arbeitete Nehemja Ben-Asbuk, der Vorsteher des einen Halbbezirks von Bet-Zur. Dieser Teil der Mauer lag den Königsgräbern des Hauses David gegenüber und erstreckte sich bis zu dem dort angelegten Teich und dem Haus der Helden. 17 Den nächsten Mauerabschnitt besserten die Leviten unter Rehum Ben-Bani aus und den folgenden Haschabja, der Vorsteher des ersten Halbbezirks von Keïla. 18 Nach ihm arbeiteten Leviten unter Binnui Ben-Henadad, dem Vorsteher des zweiten Halbbezirks von Keïla. 19 Neben ihm baute Eser Ben-Jeschua, der Vorsteher von Mizpa. Sein Abschnitt lag gegenüber dem Aufstieg zum Zeughaus am Winkel. 20 Nach ihm besserte Baruch Ben-Sabbai mit großem Eifer den Mauerabschnitt zwischen dem Winkel und dem Eingang zum Haus des Hohen Priesters Eljaschib aus. 21 Den nächsten Abschnitt bis zum Ende vom Haus des Eljaschib baute Meremot Ben-Urija, der Enkel von Koz. 22 Neben ihm arbeiteten die Priester, die im Umkreis wohnten. 23 Daneben setzten Benjamin und Haschub die Mauer gegenüber ihren Häusern instand und das anschließende Stück Asarja Ben-Maaseja, der Enkel Ananjas. 24 Den nächsten Abschnitt vom Haus Asarjas bis zum Winkel und zur Ecke der Mauer baute Binnui Ben-Henadad. 25 Palal Ben-Usai arbeitete an der Mauer gegenüber dem Winkel und dem oberen Turm, der am Königspalast beim Wachthof vorspringt. Pedaja Ben-Parosch 26 und die Tempelsklaven, die auf dem Ofel wohnten, besserten den Teil vom Wassertor auf der Ostseite bis zum vorspringenden Turm aus. 27 Am nächsten Teil, vom vorspringenden Turm bis zur Mauer am Ofel, arbeiteten die Einwohner von Tekoa. 28 Den Abschnitt oberhalb des Rosstores setzten die Priester instand, jeder das Stück, das seinem Haus gegenüberlag. 29 Auch Zadok Ben-Immer baute den Teil der Mauer wieder auf, der seinem Haus gegenüberlag, und nach ihm baute Schemaja Ben-Schechanja, der Wächter vom Osttor. 30 Den nächsten Teil bauten Hananja Ben-Schelemja und Hanun, der sechste Sohn Zalafs, wieder auf. Meschullam Ben-Berechja arbeitete an dem Abschnitt gegenüber seiner Wohnung. 31 Nach ihm baute der Goldschmied Malkija die Mauer bis zum Haus der Tempelsklaven und Händler, gegenüber dem Wachttor, und bis zum oberen Raum an der Mauerecke. 32 Den letzten Mauerabschnitt von dort bis zum Schaftor bauten die Goldschmiede und Händler wieder auf. 33 Als Sanballat hörte, dass wir die Stadtmauer wieder aufbauten, wurde er wütend und ärgerte sich sehr. Er spottete über die Juden 34 und sagte vor seinen Vertrauten und dem Heer von Samaria: "Was machen diese elenden Juden da? Wollen sie einfach drauflosmauern? Wollen sie Opfer bringen und es an einem Tag schaffen? Wollen sie diese verbrannten Steine aus dem Schutt wieder zum Leben erwecken?"  35 Der Ammoniter Tobija neben ihm sagte: "Sie sollen nur bauen! Wenn ein Fuchs an ihre Mauer springt, wird er sie wieder einreißen." 36 "Hör doch, unser Gott, wie sie über uns spotten! Lass ihren Spott auf sie selbst zurückfallen! Gib sie der Plünderung und der Gefangenschaft preis!  37 Deck ihre Schuld nicht zu! Lösch ihre Sünde vor dir nicht aus! Denn durch die Beleidigung der Bauenden wollten sie dich treffen!" 38 Trotz allem bauten wir an der Mauer weiter, und schon bald war sie bis zur halben Höhe geschlossen, denn alle waren mit Eifer an der Arbeit.

Anbetung 
Predigt 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet
Wegen dem Herbstmarkt heute kein Mittagessen 


Beginn: 10:30 Uhr

Wir freuen uns auf Dich!
 
 Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum
 Sonntagszitat:

"So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen"
(3. Mose 30:19b)

"So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, 
Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 
für die Könige und für alle Obrigkeit, 
damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können 
in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 
Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland
(1 Timotheus 2:1-3)

Samstag, 23. September 2017

Wahlwoche – Letzter Tag vor der Wahl – Segnen!

Ich musste staunen, als ich über Nehemia las, wie er uns in Nehemia 2 beschrieben wird. Da heißt es:

1 Im Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Artahsasta, als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem König, und ich stand traurig vor ihm. 2 Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so traurig drein? Du bist doch nicht krank? Das ist's nicht, sondern sicher bedrückt dich etwas. Ich aber fürchtete mich sehr 3 und sprach zum König: Der König lebe ewig!

Der erste Satz von Nehemias Antwort hat mich – besonders in Anbetracht dieses Wahlmonats – angesprochen.

Nehemia ist in babylonischer Gefangenschaft! Er muss in der Fremde für die heidnische, persische Regierung arbeiten, während seine Heimat so zerstört ist, dass er keinen Herzensfrieden finden kann. Wäre nicht Groll, Bitterkeit und Rachegelüste das „Normale“ gewesen? Wäre nicht Kritik am heidnischen König die menschlich verständliche Reaktion gewesen?  Aber das erste was Nehemia zu dem heidnischen König sagt ist: „Der König lebe ewiglich!“
Das erste, was Nehemia als Gefangener im fremden Land über einen heidnischen König, dem er dienen muss, ausspricht, ist ein Segen Gottes. Nehemia jammert nicht sondern segnet.

Uns geht es heute in unserem Land so viel besser, als es Israel damals in Babylon ging oder auch in Jerusalem. Wir leben in einer Demokratie und werden morgen eine neue Regierung wählen. Wir haben dieses Vorrecht. Lasst uns von Neh. lernen, wie gottesfürchtige Menschen über ihre Regierung reden.

Christen haben politische Überzeugungen – und recht so – aber wir Christen sind keine Rebellen.
Christen äußern sich zur Politik – aber in einer Weise, die Jesus Ehre macht.
Christen finden keine Vorbilder in der Bibel, die sich abfällig, respektlos oder verleumderisch über ihre Regierungen geäußert haben. Im Gegenteil! Nehemia segnet die Regierung, der er dienen muss und viele Christen in der Verfolgung tun dasselbe.

Christen sind anders. Wir sind nicht von dieser Welt. Unser erstes Bürgerrecht ist nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Unsere Staatsbürgerschaft ist auf der Erde – die ist wichtig, vielleicht sogar sehr wichtig – aber sie ist zweitrangig. Erstrangig ist unser Bürgerrecht im Himmel.

Lasst uns weise sein wie Nehemia und Jesus-ähnlich, gerade auch an diesem Wochenende der Bundestagswahl. Segne Deine Obrigkeit und bete für sie.

Gedanke für den Tag: Nicht nur für unsere Regierung sollen wir ein Segen sein. Auch im Alltag für die Menschen um uns herum:

„Segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.
(Lukas 6:28)


„Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung,
sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wisst,
dass ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.“
(1 Petrus 3:9)

Freitag, 22. September 2017

Wahlwoche – Tag 2 vor der Wahl - Worte

In den vergangenen Tagen haben wir über unsere christliche Verantwortung, über unsere höchste Pflicht, über Persönlichkeiten und über Wahlinhalte nachgedacht – immer mit den Ziel, nicht zu beeinflussen, sondern biblische Orientierung zu geben – nicht nur für den kommenden Wahlsonntag, sondern auch für unser persönliches Leben im Alltag.

Die Bibel hat viel über „Worte“ zu sagen, über die Art und Weise, wie wir übereinander und zueinander reden sollen. Hier eine kleine Auswahl. Fragen wir uns, während wir lesen, ob diese Verse wohl auch gelten, wenn wir über politische Meinungen austauschen oder uns über Politiker unterhalten.

Rede nicht zu viel, denn das führt zur Sünde. Sei klug und halte dich mit deinen Worten zurück! (Sprüche 10:19)
Wer unüberlegt redet, der verletzt andere, die Worte der Weisen aber sind wie Balsam. (Sprüche 12:18)
Freundliche Worte sind wie Honig - süß für die Seele und gesund für den Körper. (Sprüche 16:24)
Ein weiser Mensch gibt Acht auf seine Worte, denn wer sich selbst beherrschen kann, ist vernünftig. (Sprüche 17:27)
Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen. (Sprüche 25:11)
Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt! (Philipper 4:8)
Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Herr, mein Fels und mein Erlöser! (Psalm 19:15)
Der Herr, Herr, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. (Jesaja 50:4a)
 „Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht!“ (Römer 12:14)

Auch wir Christen sehen das Versagen unserer Regierung. Auch wir sehen die ungerechten Entscheidungen und die korrupten Geschäfte in den Hinterzimmern. Auch wir können uns ereifern. Aber wie bringen wir das zum Ausdruck? Wer schimpft, beleidigt, verleumdet und Rufmord begeht, tut das nicht selten mit gut klingenden Worten. „Man möchte nicht unwissend vor der Zerstörung der Kultur und dem Unrecht kuschen“ und „man möchte den Realitätssinn behalten“ usw.

Wir, die wir Jesus nachfolgen, sollten uns in unserer Wortwahl an Gottes Wort orientieren. Sicher wird der ein oder andere auf Jesu Worte an die Pharisäer hinweisen, der sie als „Heuchler“ und „Schlangenbrut“ bezeichnete. Ich meine, mit unseren zur Sünde tendierenden Herzen sollten wir uns nicht alles herausnehmen, was sich der Sohn Gottes herausnehmen konnte. Als Paulus berechtigterweise den Hohenpriester eine „getünchte Wand“ nannte, entschuldigte er sich umgehend, als er erfuhr, wer da vor ihm stand.

Lasst unsere Worte zu den politischen Kandidaten und zum Wahlsonntag, vor der Wahl – und vielleicht viel mehr noch nach der Wahl - freundlich sein und heilsam. Wir wollen andere nicht in ihrem Ärger bestärken, sondern unsere Worte sollen Balsam sein, die heilen und aufrichten.

Das können wir üben, auch wenn wir nicht über Politik und Wahlen reden, denn unsere Rede soll allezeit freundlich und mit Salz gewürzt sein (Kolosser 4:18). Das können wir heute üben – auf der Arbeit, in der Schule, in der Familie, im Geschäft … überall, wo wir unseren Mund öffnen.

Donnerstag, 21. September 2017

Wahlwoche – Tag 3 vor der Wahl – Inhalte

Unsere höchste, christliche Verantwortung als Jünger Jesu liegt im Auftrag, für Jesus zu leuchten. Alles andere ordnet sich dahinter ein.
Unsere höchste, christliche Pflicht, die uns  als Christen von Nichtchristen unterscheidet, ist, dass wir der Stadt Bestes suchen unter Gebet.

Und wie steht es um die Inhalte? Viele Christen lamentieren (zu Recht), dass es keine Partei gibt, die ihre Politik auf die Grundlage der Bibel stellt. Wer will behaupten, dass dies überhaupt möglich ist? In einer säkularen Welt muss man Zugeständnisse machen, denn wir leben heute nicht mehr in einer Theokratie, in der Gott regiert, wie das für Israel im Alten Testament gedacht war. Und so bleiben uns verschiedene Fragen? Soll ich überhaupt wählen? Wenn ja, wen? Sollte es die Partei sein, mit deren Programm ich mich am meisten identifiziere? Auch, wenn diese Partei keine Chance hat, die 5% Hürde zu knacken? ... usw.

An dieser Stelle wird es keine Antwort auf diese Fragen geben. Solche Fragen sind nicht für alle gültig mit einem „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten. Als Christen müssen wir einander die Freiheit geben, unserem Gewissen zu folgen. Als Jünger Jesu ist es sicher unser Anliegen, Gott zu fragen, was Sein Wille ist – ja, sogar für unser Kreuzchen auf dem Wahlschein.

Aber gewiss ist es legitim und weise, sich Gedanken zu machen - über den menschlichen Umgang der Politiker miteinander … innerhalb der eigenen Partei und gegenüber der Opposition. Aber auch über das Wahlprogramm der Parteien, die um unsere Stimme werben.

Und hier wird es natürlich kompliziert. Denn was dem einen wichtig ist, ist dem anderen egal.
Der eine „gibt alles für Klima und Natur“, für den anderen steht „die Ehe für alle“ mit an oberster Stelle. Dem einen ist die Rentenpolitik wichtig, dem anderen bessere Möglichkeiten für Frauen im Beruf durch beitraglose Kitas, und für den dritten ist das Recht auf Abtreibung oder das Recht auf Leben für Ungeborene der wichtigste Faktor. Innenpolitik, Außenpolitik, Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik … Politik ist komplex und die Bereiche vielfältig.- Welche Entscheidungshilfen gibt uns Gott?

Micha 6:8 kommt in Erinnerung, wo Gott durch den Propheten sagt:

Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert: Was anders als
Recht tun,
Liebe üben   und:
demütig wandeln mit deinem Gott?

Für die meisten Durchschnittsbürger ist es weder interessant noch zeitlich realistisch, sich durch sämtliche Parteiprogramme durchzulesen. Aber als Christen gibt Gott uns Hilfestellungen. Er möchte, dass wir Recht tun, Liebe üben und demütig mit Jesus leben. Unsere Wahl am kommenden Sonntag sollte u.a. das im Blick haben: Hilft die Partei meiner Wahl, dass das, was Gott in Seinem Wort als Recht beschreibt, weitest-möglich umgesetzt wird? (Dazu muss ich Gottes Wort kennen.) Ist das Programm dieser Partei ein Programm, das uns Menschen hilft, einander zu lieben – und hier geht es nicht um die gängige Definition von „Liebe“, die sich nur durch Toleranz und „jeder darf was er will“ definiert, sondern um Liebe, wie Gott sie in Seinem Wort definiert. (Auch darum müssen wir Gottes Wort kennen.) Und erlaubt uns das Programm dieser Partei, unser Leben mit Jesus gemäß dem Wort Gottes auszuleben.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Weg.“
(Psalm 119:105)

Gottes Wort schreibt niemandem vor, wen wir zu wählen haben und wen nicht. Aber Gottes Wort wirft Licht auf den Weg, der gut ist und den wir gehen sollen. Das mag uns bei unserer Wahlentscheidung am Sonntag helfen, aber auch im Alltag des heutigen Tages.

Mittwoch, 20. September 2017

Wahlwoche – Tag 4 vor der Wahl – Vorbilder

In Philipper 2:5 weist uns der Herr direkt zu Jesus und fordert uns auf:

„Ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war!“

Klare Worte. Schwere Worte! Erstaunliche Worte. Und in 1 Korinther 11:1 macht Paulus durch den Heiligen Geist eine noch erstaunlichere Aussage. Er sagt:

 Seid meine Nachahmer,
gleichwie auch ich Nachahmer des Christus bin!“

Paulus hatte sich also Philipper 2:5 zu Herzen genommen und sein Leben an Jesus ausgerichtet. Und dann stellt er sich selbst den Christen in Philippi als Vorbild dar. Ich vermute, nicht zu Unrecht! Es ist das Beste, Jesus zum Vorbild zu nehmen. Aber es ist durchaus hilfreich und normal, Vorbilder zu finden unter den Menschen, mit denen wir leben.

Auch dieser Gedanke aus Philipper 2:5 und 1 Korinther 11:1 kann uns zu einer Entscheidungshilfe werden für den kommenden Wahlsonntag. Sicher würden sich die meisten Mitglieder der politischen Parteien nicht als wiedergeborene Christen bezeichnen. Aber vermutlich gibt es in allen Parteien, die sich eine reelle Chance auf den Einzug in den Bundestag ausrechnen, auch wiedergeborene Christen. Welches Vorbild im Leben, im Handeln, in persönlichen Einstellungen, im zwischenmenschlichen Umgang mit Anderen geben die Vertreter der Parteien uns und unseren Kindern? Welche Fußstapfen hinterlassen sie uns? In welche Richtung führen sie diejenigen, die ihnen nachahmen? Wir können das Leben und die Worte der Menschen nicht komplett voneinander trennen.

In unserer letzten Bibelstunde am vergangenen Mittwoch haben wir in Matthäus 13 und 14 verglichen, wie Menschen mit Menschen umgehen, und wie Jesus mit Menschen umgeht.
Menschen sind nicht ausschließlich böse miteinander, aber das Negative überwiegt, wie die Entwicklung der Menschheitsgeschichte beweist. Da ist unglaublich viel Hass, Verleumdung, und Biestigkeit unter den Menschen, die einander bewusst schaden, übervorteilen und in die Irre führen. Ganz anders Jesus! Er begegnet Menschen in unübertreffbarer Barmherzigkeit, Liebe, Gnade, Fürsorge, Vergebung, Trost, Annahme und vieles mehr.

Menschen wie Jesus gab es nur einmal und auch nur einen: Jesus. Wir sind aufgefordert, Jesus ähnlicher zu werden. Das gelingt uns nur in dem Maße, wie wir uns an Seinem Wort orientieren und Seine Nähe suchen.

Dazu sollen auch unsere Bibelstunden /Jüngerschaftsstunden am Mittwochabend dienen. Wir hören von einigen, wie sie Jesus erlebt haben. Wir lesen und besprechen einen Bibeltext (heute: Matthäus 15) und wenden ihn an auf unser Leben. Wir singen gemeinsam (gut oder schief – egal, Hauptsache von Herzen) wir haben Gemeinschaft miteinander und bitten Gott, uns Jesus immer ähnlicher zu machen: barmherzig, liebend, fürsorglich, einander vergebend, einander annehmend und tröstend.

Wir laden Dich herzlich ein, heute Abend dabei zu sein. Beginn 19:30 Uhr

Bibelstunde / Jüngerschaftsstunde
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Nuenkirchen

Herzlich Willkommen!

Dienstag, 19. September 2017

Wahlwoche – Tag 5 vor der Wahl: Das Beste

Gestern ging es um unsere Verantwortung als Christen für unsere Gesellschaft. Unsere Hauptkraft und Hauptfreude sollte in unsere geistliche Verantwortung für die Menschen um uns herum investiert werden. Bleibt noch Zeit, Kraft und Freude übrig, gibt es in dieser Welt sicher noch viele andere gesellschaftliche Bereiche, in denen wir tätig werden können.

Zur Zeit Jeremias hatte der Prophet eine interessante Aufforderung an sein Volk. Diese Aufforderung ist heute in aller (Christen-) Munde, allerdings unvollständig. Wie tragisch wäre es, Römer 6:23 unvollständig zu lesen und zu verstehen:

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod …

Tragisch! Das Wichtigste fehlt. Das was Hoffnung bringt, fehlt:

aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben
in Christus Jesus, unserem Herrn.

Entstellungen entstehen, wenn Verse zusammenhanglos gelesen oder zerstückelt werden. Der Prophet sagte seinerzeit zu seinem Volk:

Und sucht den Frieden der Stadt, …
in die ich euch weggeführt habe,
(Luther: Suchet der Stadt Bestes…“)
(Jeremia 29:7)
 
Viele Christen kennen diesen Vers, setzen sich ein für ihre Mitmenschen, begründen ihr politisch-soziales Engagement mit der Aussage des alttestamentlichen Propheten – und vergessen, dass dieser Satz einen wichtigen zweiten Teil hat, in dem es heißt:

 und betet für sie zum Herrn;
denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben!

Der Stadt Bestes suchen (vermeintlich) alle der 42 an der Bundestagswahl teilnehmenden Parteien. Aber wenn die Fortsetzung des Jeremiawortes unbeachtet bleibt, sollte sich niemand auf diesen Vers berufen. Der Eintrag heute richtet sich daher bewusst an Menschen, die Jesus nachfolgen: politisch Interessierte und politisch Desinteressierte. Gottes Wort fordert auch uns auf: „Suchet der Stadt Bestes … und betet für sie zum Herrn!“ Lasst uns nicht der Stadt Bestes suchen, ohne zu beten. Lasst uns das als „Bestes“ definieren, was Gottes Wort als „Bestes“ definiert, nicht was Menschen uns als das „Beste“ verkaufen wollen. Um das „Beste“ nach Gottes Herzen beurteilen zu können, müssen wir Ihn suchen, in Seinem Wort und im Gebet.

Die Gefahr liegt darin, zu viel zu „suchen“ und zu wenig zu „beten“. „Suchen“ ist eine andere Art der Arbeit, eine andere Aktivität, als die des Betens. „Suchen“ bringt uns auf die Beine und in Bewegung. „Beten“ bringt uns auf die Knie und in die Kammer. „Der Stadt Bestes zu suchen“ gibt den Eindruck, was bewegen zu können. Für die Stadt zu „beten“ wird eher in die Ecke der Bequemlichkeit und Untätigkeit gerückt.

Als Christen müssen wir die Gesamtaussage von Jeremia 29:7 im Auge behalten. Gottes Segensverheißung liegt nicht darauf, wenn Menschen der Stadt Bestes suchen – Punkt! Gottes Segensverheißung liegt darauf, dass Seine Kinder der Stadt Bestes suchen indem sie das Gebet einbeziehen. Das unterscheidet uns gewaltig von vielen anderen Menschen, die es gut meinen und mitunter gut klingende Gedanken ohne Gebet zu verwirklichen suchen.

Christen bringen gut klingende Gedanken im Gebet zu Gott, lassen sie dort läutern, wachsen, geformt werden – und setzen sie dann um in ihrer Umgebung. Extrem? Nein! Biblisch!

Lasst uns für unsere Stadt, unser Land und die nächste Bundestagswahl beten!

Montag, 18. September 2017

Heute - verpass es nicht!

CCFG Männerabend
Anbetung! - Andacht! - Abendessen!
19:30 Uhr
JederMANN herzlich willkommen!

Wahlwoche – Tag 6 vor der Wahl: Verantwortung

In 7 Tage wird gewählt und in den meisten Einträgen dieser Woche geht es an dieser Stelle um Jesus, unser Christsein und die bevorstehende Wahl. Wer allerdings hofft, Vorschläge für den kommenden Sonntag zu erhalten, der wird enttäuscht sein.

Als Christen haben wir eine Verantwortung in der Gesellschaft, eine hohe Verantwortung. Wie diese Verantwortung wahrgenommen wird, muss jedem Christen in Verbindung mit unserem Herrn, Jesus, überlassen werden. Der eine mag sich für eine bestimmte Partei einsetzen, der andere nicht. Der eine mag sich für eine politische Überzeugung „outen“, der andere behält seine Überzeugung für sich. Wichtig ist, dass wir erkennen, DASS wir eine Verantwortung haben, WIE diese Verantwortung aussieht und WAS an oberster Stelle unserer Verantwortungen steht.

Es ist ein interessantes Phänomen, das bei Christen der verschiedensten politischen Couleur zu beobachten ist: Ihre Stimme wird laut, wenn es um ihre politische Verantwortung in der Gesellschaft geht und sie wird leise – oder verstummt ganz – wenn es um ihre geistliche Verantwortung in der Gesellschaft geht. Das ist falsch! Gott hat uns die Freiheit gegeben, uns politisch zu betätigen und zu äußern. Kein „Muss“, aber Freiheit. Aber Gott hat uns ein Gebot gegeben, für Ihn zu leben, zu reden und aufzustehen. Unsere erste Verantwortung als Christen in der Gesellschaft ist es nicht, den Menschen den Weg zur richtigen Partei zu leuchten, sondern den Weg zu Jesus. Wie gesegnet wäre unser Volk, wenn überzeugte Christen sich mindestens mit derselben Hingabe dem Auftrag Jesu verschreiben würden, wie sie es für eine politische Partei tun; wenn sie mindestens genauso hell für Jesus leuchten würden, wie für ihren bevorzugten Kandidaten. Besonders aber: Wie gewaltig wäre es, wenn Christen für ihren Glauben an Jesus mindestens genauso bekannt wären wie für ihre politische Überzeugung und sie ihren Glauben mindestens genauso vehement und überzeugt vertreten würden wie ihre politischen Vorlieben.

Nein, dies ist kein Aufruf, a-politisch zu sein. Es ist ein (hoffentlich leidenschaftlicher) Aufruf, unser Werben für Jesus höher einzustufen als unser Werben für unsere politische Überzeugung. Hesekiel (3:18) ruft den Gläubigen seiner Zeit zu:

Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«,
und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht,
um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen
und ihn am Leben zu erhalten,
so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben;
aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!

Jesus sagt (Matthäus 16:26):

Denn was hilft es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert?

Viele Verse wie diese sind uns Christen als Hilfestellung von Gott gegeben. Sie verbieten uns keineswegs politische Überzeugungen. Sie untersagen uns Christen auch nicht, politisch aktiv zu sein. Aber sie zeigen uns auf, was unsere höchste Verantwortungspriorität für die Gesellschaft sein muss. Wer sich scheut oder fürchtet, sich für Jesus zu „outen“ und für Jesus aufzustehen, der sollte seine Kraft und Energie nicht in politischen Aktivitäten verschwenden, sondern daraufhin arbeiten, im Glauben mutig und hörbar zu werden. Wenn dann noch Zeit, Kraft und Freude übrig bleibt, weiteren gesellschaftlichen Verantwortungen nachzukommen, nur zu.

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.
(Matthäus 5:16)