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Donnerstag, 19. Januar 2017

Wie oft noch?

Eigentlich hätte ich heute Nachmittag ein Bibelstudium mit Freunden.
Eigentlich hätte mein Freund morgen früh ein Bibelstudium mit einem weiteren Freund. Beide fallen aus. Wie es aussieht – für immer!

Vor fast 6 Monaten kamen sie um 6 Uhr morgens, trommelten unsere Freunde aus dem Schlaf, gaben ihnen ein paar Minuten, sich anzuziehen und eine Umhängetasche mit dem Nötigsten zu füllen. Geld und andere persönliche Wertgegenstände blieben im Chaos zurück. Dann mussten sie ihre Handys abgeben und wurden in dieser Nacht- und Nebelaktion zum Flughafen gefahren – zur Abschiebung. Gestern Morgen die gleiche Geschichte.  Gerechterweise sei hinzugefügt, dass der Gefangenentransport im ersten Fall noch an unserer Gemeinde vorbeifuhr, weil sie auf dem Weg lag. Die Familie durfte – ohne aussteigen zu dürfen – sich von denen verabschieden, die sich Freitagmorgen zum Frühgebet trafen.

Beide Male sind unsere Herzen entsetzt, taub und ein einziges Fragezeichen. Abschiebung, obwohl noch ein Antrag läuft. Abschiebung, bei der man die Schwächen und Schutzlosigkeit der Hilfesuchenden schonungslos ausnutzt. Und, was am meisten bestürzt: Es handelt sich um Familien, die, sichtbar für alle, auf gutem Weg sind, sich zu integrieren. Sie kommen regelmäßig 1-3x in der Woche zum Gottesdienst. Die Kinder haben eine Chance und nutzen sie, aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Lehrer, Nachbarn und Freunde sind zutiefst erschüttert. Nicht mal verabschieden konnte man sich. Die Guten, die Hilfe schätzen und dankbar annehmen, die nach Kräften zurückzahlen – die müssen gehen. Andere, Großfamilien im kriminellen Millieu, dürfen bleiben, weil „uns die Hände gebunden sind!  ???

Wie oft müssen wir das noch durchmachen?“ schreibt mir eine Mitarbeiterin aus der Gemeinde. Und ich kann ihr keine Antwort geben. Meine Gedanken gehen zu Jesus und zu Seinem Dienst. Wie oft wird Er ganz ähnliche Situationen durchlebt haben?

In Lukas 13:34 klagt Jesus über Jerusalem und sagt:

Jerusalem, Jerusalem, ...
 wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen
wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel, 
und ihr habt nicht gewollt!

Das waren Menschen, die Jesus von Herzen liebte und in die Er investiert hatte, denen Er geholfen und mit denen er Zeit verbracht hatte – ohne dass sie reagierten. Andere hatte er deswegen nicht besuchen können. Und Jesus? Wie oft musste Er das noch durchmachen?

Ähnliche Gedanken wie über Jerusalem äußert Jesus über Bethsaida, Chorazin oder auch Kapernaum. Jesus war auch zu ihnen gezogen, hatte Zeit auch mit ihnen verbracht, sie geliebt, geheilt und ihnen geholfen. Und sie hatten nicht gewollt! Aber Jesus machte weiter. Und er lehrte, dass es nicht die Masse ist, die sich retten lässt, sondern nur die Minderheit. Und bist zu seinem Tod ... bis zu Seiner Auferstehung ... BIS HEUTE hört Er nicht auf, sich immer wieder neuen Menschen zuzuwenden.

Wir sind dankbar, dass die Zeit, die Jesus uns mit unseren Freunden gegeben hat, zu Entscheidungen für Jesus und zur Rettung von Seelen geführt hat. Wir sind dankbar, dass sie Jesus mitnehmen in ihren Herzen und Jesus sie von allen Seiten umgibt. Aber wir haben keine Garantie, dass es mit neuen Freunden besser gehen wird. Was tun? Aufgeben? Uns selbst vor Enttäuschung und Schmerz schützen? Erfolgversprechendere Dienste beginnen? Nein! Wir wollen und werden uns am Beispiel Jesu orientieren. Auch Er musste Menschen gehen lassen.
Solche, die nicht wollten, aber auch solche, die ihn liebten und am liebsten immer bei ihm geblieben wären. Jesus ließ so manch einen Freund los und schickte ihn weiter mit den Worten: Erzähl Deinen Freunden zu Hause, was der Herr an Dir getan hat. Das ist nicht immer der einfachste Weg, auch wenn es Jesu Auftrag ist.

Ein Freund, mit dem ich morgens noch (vergeblich) versuchte, die abgeschobene Familie zu erreichen, um uns zu verabschieden und mit ihnen zu beten, meinte: „Das ist eine erneute Erinnerung, wie knapp die Zeit ist, die Gott uns für diese Menschen gibt.“ Recht hat er!

Gottes Wort sagt:

Wir müssen die Werke dessen wirken, der (Jesus) gesandt hat,
solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
(nach Johannes 9:4)

Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen;
überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!
(2 Timotheus 4:2)

Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich,
nehmt immer zu in dem Werk des Herrn,
weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!
(1 Korinther 15:58)

Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht schlaff werden!
Denn es gibt einen Lohn für euer Tun! (2 Chronik 15:7)

Handelt, bis ich wiederkomme! (nach Lukas 19:13)

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9)

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
(Johannes 20:29)

Mittwoch, 18. Januar 2017

Sinai oder Zion?

Am 21.12. lehrte Stefan aus Hebräer 12 über die zwei erwähnten Berge: Sinai und Zion. Der Berg Sinai illustriert Gottes Heiligkeit und Unnahbarkeit Gottes. Das Betreten des Sinai war absolut verboten. Eine Grenze um den Berg herum durfte bei Todesstrafe nicht überschritten werden. Als Gott das Volk dann rief, gab es Blitze, Donner, mächtigen Rauch und Erdbeben. Die Reaktion des Volkes ist Todesangst, aber ohne Veränderung der Herzen. 40 Tage später beten sie das goldene Götzenkalb an.

Der Berg Zion hingegen ist der Berg, auf dem Jerusalem liegt, der Ort, an dem Jesus den neuen Bund aufrichtete, den Schrecken besiegte, Gottes Liebe offenbarte und unsere Sünden vergab. Was für ein Unterschied!  Als Christen des Neuen Testaments stehen wir in einer anderen Beziehung zu Gott. Wir haben nicht die Sinai-Erfahrung, wir kommen zu Gottes anderem Berg. Wir kommen zum Berg Zion.

Worin liegt der Unterschied? Der Pastor und Bibellehrer, David Guzik, hat die beiden Berge in seinem Kommentar gegenübergestellt:

  • Der Berg Sinai war gekennzeichnet von Furcht und Terror – der Berg Zion ist ein Ort der Liebe und Vergebung.
  • Der Berg Sinai liegt in der Wüste – Zion ist die Stadt des lebendigen Gottes
  • Der Berg Sinai symbolisiert irdische Dinge – der Berg Zion symbolisiert himmlischen Dinge
  • Am Berg Sinai durfte sich nur Mose Gott nähern – am Berg Zion sind zehntausende zu einer Festversammlung eingeladen
  • Der Berg Sinai steht für schuldige Menschen voller Angst – der Berg Zion steht für vollendete Gerechte
  • Am Berg Sinai war Mose (ein Mensch) der Mittler – am Berg Zion ist es Jesus (wahrer Mensch und wahrer Gott)
  • Am Berg Sinai wurde ein alter Bund eingesetzt, der durch Tierblut gültig wurde. – Der Berg Zion steht für einen Neuen Bund, der durch das kostbare Blut des Sohnes Gottes für gültig erklärt wurde.
  • Am Berg Sinai ging es hauptsächlich um Ausschluss und darum, Menschen vom Berg fernzuhalten. – Am Berg Zion dreht sich dagegen alles um eine Einladung.
  • Am Berg Sinai drehte sich alles um das Gesetz. – Am Berg Zion dreht sich alles um die Gnade.
Gnade! Wir müssen nicht zögern, sondern dürfen freimütig kommen. Stefan erinnerte uns an ein anderes Bild, über das wir vor einigen Wochen nachgedacht hatten: der Thron der Gnade im Allerheiligsten. Lange Zeit war dieser heilige Ort der Gegenwart Gottes dem Hohenpriester vorbehalten war – und auch das nur einmal im Jahr. Jetzt dürfen wir alle kommen. Gottes Gnade macht uns gerecht. Da steckt das Wort Recht drin. Wir haben das Recht in Gottes Gegenwart zu treten.

Ja, die Gnade Gottes, die Größe Jesu, die Herrlichkeit des Glaubens – immer wieder werden wir durch solche Gedanken im Hebräerbrief ermutigt. Komm doch heute Abend einfach mal dazu. Wir würden uns freuen.

Dienstag, 17. Januar 2017

Er hat den Schlüssel

Statt einer Andacht, heute das Gedicht eines unbekannten Autoren. Es darf uns Mut machen, weiter zu gehen, auch wenn wir den übernächsten Schritt nicht sehen, Gott nicht verstehen, die Gebetserhörung auf sich warten lässt und das Ziel im Dunkeln liegt. Gott kennt den Weg und hält den Schlüssel für jede verschlossene Tür. Bete weiter! Vertraue Ihm weiterhin!

Gibt es ein Problem in deinem Leben, das gelöst werden muss?
Einen dunklen, scheinbar mysteriösen Pfad?
Gott weiß das.
Er bringt die verborgenenen Dinge ans Licht
Er hat den Schlüssel.

Gibt es da eine Tür, vom Vater selbst verschlossen,
die du so gerne weit geöffnet gesehen hättest?
Vertraue Gott und warte,
denn wenn Er eine Tür verschließt,
behält Er den Schlüssel.

Gibt es da ein ernsthaftes, noch unbeantwortetes Gebet –
oder nicht so beantwortet, wie Du erhofft hast?
Gott wird Sein Ziel nach und nach offenbaren.
Er behält den Schlüssel.

Hab Geduld mit Deinem Gott, Deinem geduldigen Gott;
So weise, allwissend – Er wird nicht lange verziehen.
Und für die Tür Deines ganzen zukünftigen Lebens
Hält Er den Schlüssel.

Unfehlbarer Trost, herrlicher, gesegneter Friede,
zu wissen: Er hält den Schlüssel von jeder Tür.
Dass Er am Ende, wenn Er die beste Stunde erkennt, 
ihn Dir geben wird.   
(Autor unbekannt, Eigenübersetzung)

Montag, 16. Januar 2017

Absalom

Kürzlich erzählte mir jemand aus seiner Stillen Zeit über Absalom. Ich war von diesen Gedanken so fasziniert, dass ich mich nochmal mit diesem jungen, aufstrebenden Mann beschäftigt habe.

Sein Vater war König David, seine Mutter hieß Maacah. Auffallend ist die Beschreibung aus 2 Samuel 14:25:

 Kein Mann in Israel war so schön und so bewundert wie Absalom.
Er war vom Scheitel bis zur Sohle vollkommen.

Sein erstes öffentliches Auftreten war ein brutaler Racheakt an seinem Halbbruder Ammon. Als Resultat muss er fliehen und taucht für etwa drei Jahre bei seinem Großvater unter. Damit beginnt seine Geschichte in der Öffentlichkeit.

David trauert über die Trennung von Absalom und durch die Intervention Joabs, Davids Kriegsminister, darf Absalom nach Jerusalem zurückkehren. In 2 Samuel 14:28 heißt es:

Und Absalom blieb zwei Jahre lang in Jerusalem,
ohne dass er das Angesicht des Königs sah.

Zu dieser Zeit war Absalom vermutlich der Älteste von Davids Söhnen. Er besaß königliches Blut von väterlicher und mütterlicher Seite, war gut aussehend und beliebt. Dadurch rechnete er sich gute Chancen auf den Thron aus und konnte sich den Gedanken gut vorstellen, die Nachfolge seines Vaters Davids anzutreten.

Erneut durch Joabs Hilfe durfte Absalom schließlich wieder in Davids Gegenwart kommen. Aber in scheinbar kurzer Zeit wuchs sein Wunsch nach Macht und Position derart, dass er eine Revolte gegen seinen König plante. Mit geschickten Reden wiegelte er das Volk gegen den König auf. In 2 Samuel 15:3+4 werden Absaloms Worte an Leute aus dem Volk zitiert:

„Siehe, deine Sache ist gut und recht, aber beim König ist niemand, der dir Gehör schenkt! O dass man doch mich zum Richter im Land einsetzte, damit jedermann zu mir käme, der einen Rechtsstreit und Rechtshandel hat; ich würde ihm zu seinem Recht verhelfen!“

Auf diese Weise sammelte er solche um sich, die ihm wohlgesonnen waren, fing alle ab, die zum König wollten und umgarnte sie mit Worten und gespieltem Verständnis. Und zunächst erreichte er sein Ziel tatsächlich, denn 2 Samuel 15:6 berichtet: 

„So stahl sich Absalom die Herzen der Männer von Israel.“ 

Schlimme Worte über einen Mann, der beliebt, begabt und beschenkt war. Er stahl die Herzen Israels für sich. Ihm ging es nicht um den Frieden im Land, ihm war es egal, dass sein Vater der von Gott eingesetzte König war. Ihm ging es nicht mal ums Volk. Es ging ihm darum, König zu werden und das Zepter zu halten, koste es, was es wolle.

Zunächst scheint sein Plan aufzugehen. Absalom baut ein starkes Gefolge auf, erklärt König David scheinheilig, dass er in Hebron dem Herrn opfern und dienen möchte und zwingt kurze Zeit später tatsächlich den König zur Flucht. Er demütigt David auf verschiedene Weise aber sein Leben kommt nicht zur Ruhe, denn er kämpft – ohne es selbst zu merken – gegen Gott. Das kostet ihn am Ende alles.

Absalom standen alle Tüen offen. Er war von Gott und vom Leben beschenkt. Aber das war ihm nicht genug. Mit List stahl er, was Gott gehörte. Und in Gerechtigkeit nahm Gott es ihm wieder ab.

Was hätte Absalom anders machen sollen? Dafür gibt es sicher eine ganze Liste von möglichen Ansätzen. Mir fällt das Lied ein von J.W. van de Venter: Alles will ich Jesus weihen. Hätte Absalom damit begonnen und – nach dem Vorbild seines Vaters David – alles seinem Gott geweiht … seine Schönheit, seine Begabtheit, seine Position als Königssohn, seine Beliebtheit … dann wäre sein Leben garantiert anders und zur Ehre Gottes verlaufen.

 Alles will ich Jesus weihen

Alles will ich Jesus weihen
Nichts mehr will ich nennen mein.
Leib und Seele, Gut und Habe
Alles soll sein Eigen sein.

Alles will ich Jesus weihen
All mein Herz zu ihm sich neigt.
All mein sündger, stolzer Wille
Sich dem Herrn gehorsam beugt.

Alles will ich weih’n.
Alles will ich weih’n.
Dir, mein Herr, mein Gott, mein Heiland
Will ich alles weih’n.

Alles will ich Jesus weihen
Halte alle Welt für Spreu.
Doch was ich dem Heiland schenke
gibt er mir verklärt und neu.

Alles will ich weih’n…
Alles will ich Jesus weihen
meines Geistes beste Kraft.
All mein Denken, all mein Streben
alles, was mein Tagwerk schafft.

Alles will ich weih’n…
(Originaltitel: I surrender all)
Text: J.W. van de Venter (1855-1939)
Melodie: W.S. Weeden (1847 - 1908)

Sonntag, 15. Januar 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext
Römer 15:14-21

14 Ich bin aber persönlich davon überzeugt, liebe Geschwister, dass ihr selbst in der Lage seid zu tun, was gut und richtig ist. Es mangelt euch an keiner Erkenntnis, und ihr seid auch fähig, euch gegenseitig zu ermahnen.  
15 Ich habe euch teilweise recht offen geschrieben, weil ich euch einiges in Erinnerung rufen wollte. Gott hat mich in seiner Gnade ja berufen,  
16 ein Diener von Jesus Christus unter den nichtjüdischen Völkern zu sein. Wie ein Priester im Dienst der guten Nachricht Gottes arbeite ich darauf hin, dass sie eine Opfergabe werden, an der Gott Freude hat, weil sie durch den Heiligen Geist geheiligt ist.  
17 Dass ich vor Gott darauf stolz sein kann, habe ich allein Jesus Christus zu verdanken.  
18 Denn ich würde niemals wagen, von etwas zu reden, was nicht Christus durch mich gewirkt hätte: Menschen aus nichtjüdischen Völkern wurden Gott gehorsam, und zwar durch sein Wort und Werk,
19 in der Kraft von Zeichen und Wundern und in der Kraft des Heiligen Geistes. So habe ich von Jerusalem aus in der ganzen Gegend die Botschaft des Messias bekannt gemacht – bis an die Grenze von Illyrien. 
20 Ich habe darauf geachtet, diese gute Botschaft nicht dort zu verkündigen, wo er schon bekannt war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen.  
21 Ich hielt mich an das, was geschrieben steht: "Gerade die, denen noch nicht von ihm gesagt wurde, sollen ihn kennenlernen, gerade die, die noch nicht von ihm gehört haben, sollen verstehen."

Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung
 
Predigt
Abendmahl (freiwillig) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen
 Wer bleiben kann: Missionsbericht Bosnien (13:15 Uhr)
 Beginn: 10:30 Uhr 

Wir freuen uns auf Dich!
 Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum  

Sonntagszitat:


Mission ist nicht die Aufgabe einer Gemeinde, sondern ihr Wesen.
(Arno Backhaus)

Die Stunden, die wir mit Gott verbringen, 
sind der Brunnen, aus dem unsere Heiligung fließt 
– und unsere Freude.
(Randy Alcorn)

Samstag, 14. Januar 2017

Es wird behauptet ...

  • dass eine Stimme Aaron Burr als Präsident der Vereinigten Staaten verhinderte. (Später landete er im Gefängnis). (1800)
  • dass eine Stimme darüber entschied, dass Charles I. zum Tode verurteilt wurde. (1649)
  • dass eine Stimme Texas erlaubte, ein Staat der Vereinigten Staaten zu werden. (1845)
  • dass eine Stimme Frankreich von einer Monarchie zu einer Republik machte. ( 1875)
  • dass eine Stimme Adolf Hitler zum Führer der Nazi-Partei erhob. (1923)
  • dass eine Stimme Oliver Cromwell zum Leiter von England beförderte. (1645)
Jeweils machte eine (1!) Stimme den Unterschied!

Jesaja 40:3 erwähnt Leben und Dienst von Johannes dem Täufer:

“Die Stimme eines Rufenden ertönt:
In der Wüste bereitet den Weg des Herrn,
ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!“

Johannes der Täufer hatte zwar seine Jünger, die ihm folgten, aber mehr als einmal wird er in der Bibel als einsamer Rufer beschrieben. "Rufer zu Jesus" kommen nicht als Massenware, sondern eher als einzelne Stimme.

Elia kämpfte die Kämpfe Gottes. Aber er stand schließlich so alleine gegen ein ‚Volk Gottes’ und seine falschen Propheten, dass er vor Gott ausruft (1 Könige 19:10):

„Ich bin allein übrig geblieben,
und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen.“

Tatsache ist, dass Elia nicht der einzige Gottesfürchtige im Land war. Aber das musste er erst einmal durch Gott selbst verstehen.

Von Paulus und anderen wird ähnliches berichtet und – sogar Jesus – war in Seiner schwersten Stunde allein. Nicht nur verlassen von Menschen, sondern sogar von Seinem himmlischen Vater. Er war wirklich allein!

Aber die Geschichte zeigt uns, dass es nicht auf die Massen ankommt, sondern darauf, dass ein Einzelner bereit ist, seine Stimme zu erheben. Dadurch wurden Völker verändert. (s.o.)
Die Geschichte zeigt auch, dass Menschen, die bereit waren, sich selbst zu sterben und in einer dunklen Welt ihre einsame Stimme für Gott zu erheben – dass solche Menschen Gewaltiges getan haben.

Johannes der Täufer rief zur Buße, und Massen bekehrten sich.
Elia stand auf für seinen Gott und Herrn, und ein Volk kam zur Umkehr.
Ein Sklavenmädchen bezeugte ihren Gott im Ausland und ihr Besitzer wird gläubig und trägt seinen Glauben nach Syrien.
Philippus ging auf eine einsame Straße und redete zu nur einem Mann – der wird gläubig und trägt das Evangelium nach Äthiopien.

Einsame Stimmen, eine Stimme gegen 1000 andere – aber eine Stimme für Gott! Eine Stimme, vielleicht schlicht, stotternd, unsicher, ängstlich – aber für Gott – macht den Unterschied. Eine Stimme am Arbeitsplatz, in der Schule, der Uni, der Verwandschaft, der Nachbarschaft, im Supermarkt, auf dem Spielplatz oder sonstwo. Eine Stimme macht den Unterschied. Lass Deine Stimme doch heute einen solchen Unterschied machen. Du glaubst nicht, dass das möglich ist? Lass das Gottes Sorge sein. Gib Ihm einfach heute Deine Stimme!

Freitag, 13. Januar 2017

Allianz - Jugendabend @ CCFG

HEUTE!
Allianz Jugendabend @ CCFG - 20:00 Uhr
Bitzegarten 5 (gegenüber Ärztezentrum)
Jedermann / jedes Alter
HERZLICH WILLKOMMEN!

Paraskavedekatriaphobie & Triskaidekaphobie - Freitag, der 13.

Paraskavedekatriaphobie ist die Furcht vor dem Rüsttag vor dem Sabbat. Triskaidekaphobie wird die abergläubische Angst  vor der Zahl dreizehn genannt. (treiskaídeka = „dreizehn“; phobos = „Furcht“)  (aus: Wikipedia) 

Nicht überall gilt die 13 als Unglückszahl. Im Gegenteil, in manchen Völkern ist sie eine ausgesprochen willkommene Glückszahl.

Fast tragisch, dass Christen für die Entstehung der Unglückskonstellation verantwortlich sein sollen.  Nach christlicher Überlieferung ist Freitag der Tag, an dem Jesus gekreuzigt wurde, und beim letzten Abendmahl war der Verräter Judas der 13. im Bunde. Die Kombination dieser beiden Negative, Freitag und die Zahl 13, soll Unglück heraufbeschwören.

In unserer aufgeklärten(?) Welt sind es allerdings die Christen, die diesen Unsinn ablehnen und belächeln. Im säkularen Bereich misst man diesem mystischen Humbug viel mehr Gewicht bei. Fällt der 13. zum Beispiel auf einen Freitag, muss man an dem Tag mit bis zu 5% mehr Krankmeldungen rechnen. Manche Hochhäuser zählen ihre Etagen … 11 … 12 … 14 …und in manchen Hotelzimmern fehlt die Zimmernummer 13. Ich selbst bin wiederholt in Flugzeugen geflogen, in denen die Monteure die Sitzreihe 13 „vergessen“ hatten.

Interessanterweise haben Versicherungen in der Vergangenheit wesentlich weniger Schadensmeldungen verzeichnet als an anderen Tagen. Auch der ADAC hat an einem Freitag, dem 13. weniger Unfälle gezählt als an einem anderen Tag.

Christen sind Menschen, die Jesus nachfolgen, Jünger! Jünger Jesu wissen: Jesus geht voran und führt seine Kinder auf guten Wegen. Er bildet die Nachhut und hält uns den Rücken frei. Er hat Seine Hand auf uns gelegt und schützt uns vor den Angriffen des Bösen. Er ist der Fels, auf dem wir stehen. Nie führt Er uns in die Irre. Und führt Er uns tatsächlich mal auf Wegen, die wir nicht verstehen, ist Er absolut vertrauenswürdig, wenn Er uns versichert: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ (Römer 8:28)

Wenn Freitag wirklich der Todestag Jesu war, dann sollten wir ihn feiern, denn Sein Tod war stellvertretend für uns und „durch Seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53:5) Wenn die Zahl 13 wirklich eine Bedeutung für Christen hat, dann sollte sie uns erfreuen und uns erinnern an die Beschreibung der Liebe im 13. Kapitel des Korintherbriefes: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1 Korinther 13:13) (w)

Donnerstag, 12. Januar 2017

Ehre, wem Ehre gebührt!

Der große Komponist Franz Joseph Haydn lebte von 1732 bis 1809 und komponierte gewaltige Musikstücke und Oratorien. Ein Jahr vor seinem Tod, 1808, wurde sein Werk „Die Schöpfung“ abends im Wiener Konzerthaus aufgeführt. Der 86jährige Komponist war zu alt und zu schwach, um ohne Rollstuhl teilzunehmen, darum fuhr man ihn in den Saal. Seine Gegenwart begeisterte die Anwesenden. Ergriffen hörten alle die musikalischen Werke, die die Schöpfung beschreiben. Als es zu der Passage kam „Es werde Licht“ wurden die Zuhörer durch die Gewalt der Präsentation durch Chor und Orchester so bewegt, dass sie sich zu einem spontanen Applaus von ihren Sitzen erhoben.
Dadurch angeregt kämpfte sich der Komponist aus seinem Rollstuhl hoch auf die Beine, bat um Ruhe und deutete mit schwacher Hand zum Himmel. „Nein, Nein, nicht von mir!“ waren seine Worte. „Alles kommt vom Himmel her!“
Dann sank Haydn erschöpft zurück in seinen Rollstuhl und wurde aus dem Saal gefahren. Es war ein dramatischer Auftritt. In der Stunde der Ehre weist Haydn von sich weg – hin auf den, von dem alles kommt. Gebet zu Gott in der Stunde des Triumphes!

Normalerweise geben wir dem Ehre, den wir sehen und kennen. Die großen Komponisten werden geehrt für ihre großartigen Werke, wie auch die heutigen Musikbands, die es zu Ruhm gebracht haben. Die Architekten gewaltiger Bauten, die Maler wertvoller Bilder oder die Erfinder hilfreicher Errungenschaften werden geehrt und belohnt. Und – nüchtern gesehen – ist das sicher auch nicht falsch. Kinder erhalten Lob für ein schönes Bild, Jugendliche für eine gute Schulnote und sogar ein Pastor erhält hier und da eine Ermutigung zu seiner Predigt. Sicher ist nichts davon verwerflich.

Dennoch gilt es für uns Christen, den Blick hinter die Kulissen nicht zu verlieren. Der Schreiber von Psalm 115 hat das verstanden und ruft aus:

Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre
um deiner Gnade und Treue willen!
(Psalm 115:1)
 
Jesusnachfolger wissen: Nicht nur die Gaben und Talente, die Jesus mir bei der Wiedergeburt durch den Glauben geschenkt hat, sondern auch meine natürlichen Begabungen und Fähigkeiten habe ich Ihm zu verdanken. In Psalm 139:13+14 heißt es:

Du hast alles in mir geschaffen
und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.
Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast!
Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.“

Wie leicht fallen auch wir Christen der Versuchung zum Opfer, uns selbst auf die Schulter zu klopfen für das, was wir können oder sind. Ob das die gut erzogenen Kinder sind, die musikalischen Fähigkeiten, die irdischen Errungenschaften; ob das der erfolgreiche Managerjob ist, der Beliebtheitsgrad im Freundeskreis, die Redegewandtheit oder die vielen Ehrenämter. Stolz brachte Satan zu Fall und durch Stolz will er uns zu Fall bringen.

Wir können uns schützen, indem wir am Wort Gottes festhalten und zu Ihm flehen: Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, denn Du hast alles in mir geschaffen und mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.“ 

Auch im Neuen Testament erinnert uns der Apostel Paulus an diese Tatsache und fragt in 1. Korinther 4:7 

„Was hast du, das du nicht empfangen hast?
Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann,
als hättest du es nicht empfangen?“
 
Was ist Deine Aufgabe heute, morgen, diese oder nächste Woche?
Was sind Deine Verantwortungen und Dienste?
Was sind Deine Gaben, Talente, Fähigkeiten und Begabungen?

Sie sind Dir von Gott gegeben – selbst dann, wenn es Dir scheint, als hättest Du sie Dir selbst durch harte Arbeit angeeignet. Weil sie Dir aber gegeben sind, darum gib sie zurück an Ihn, an Jesus, und diene Ihm damit in Demut, Dankbarkeit und mit Freude – zu Seiner Ehre!