.

Watch the JESUS Film in your language / Der JESUS Film in Deiner Sprache: HIER
Want to know Jesus personally? HERE / Du möchtest Jesus persönlich kennenlernen? HIER
Mehr über die CCFG (unsere Gemeinde) HIER

Mittwoch, 16. August 2017

Nur ein Salbenmischer

Interessante Verse, die wir in 2 Mose 30:22-26, 34+35 lesen:

Und der Herr redete mit Mose und sprach: Nimm du dir auserlesene Spezerei: 500 Schekel feinste Myrrhe und halb so viel wohlriechenden Zimt: 250 Schekel, und wohlriechenden Kalmus, auch 250; dazu 500 Schekel Kassia, nach dem Schekel des Heiligtums, und ein Hin Olivenöl; und mache daraus ein heiliges Salböl, eine Mischung von Gewürzsalbe, nach der Kunst des Salbenbereiters gemischt; ein heiliges Salböl soll es sein. Und du sollst damit die Stiftshütte und die Lade des Zeugnisses salben,

Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: Harz, Räucherklaue und Galbanum, wohlriechendes Gewürz und reinen Weihrauch, zu gleichen Teilen, und bereite Räucherwerk daraus, nach der Kunst des Salbenbereiters gemischt, gesalzen, rein und heilig.

Im Text geht es deutlich darum, dass etwas für den Dienst für Gott hergestellt werden soll. Es geht um Salböl und Räucherwerk – das dann eingesetzt werden soll für den Herrn.

Wer soll das herstellen? Nicht Mose, obwohl er der Leiter des Volkes ist. Auch nicht Aaron, obwohl er der Hohepriester des Volkes ist. Auch nicht seine Söhne, nicht die Leviten oder Moses rechte Hand, Josua. Wer denn dann?

Es sind namentlich nicht genannte Salbenmischer. Das waren vermutlich Menschen aus dem Volk, die gelernt hatten, Heilsalben und andere Salben aus bestimmten Pflanzen und Gewürzen zu mischen. Sie hatten Rezepte dafür und wussten, wie man’s macht. Das war ihre Arbeit. Dieses Talent, eine ganz natürliche Begabung, sollen sie jetzt einsetzen. Die Mischung, die Gott beschrieb, war vielleicht eine andere. Aber die Handgriffe waren ganz ähnlich.

Namenlos, unspektakulär und auf einem Gebiet das ihnen nahe lag, dienten sie dem Herrn. Um dem Herrn zu dienen, mussten sie keine neue Ausbildung machen, mussten sich nicht verbiegen. Für die Arbeit der Herstellung von Salböl und Räucherwerk berief Gott Menschen, die sich darauf verstanden: Salbenmischer. Die Salbenmischer wurden nicht berufen, die Gegenstände des Heiligtums herzustellen. Dazu berief der Herr solche, die sich mit dem Kunsthandwerk auskannten. Für die Öle und das Räucherwerk berief Er Salbenmischer, die Er uns nicht mal mit Namen nennt.

Ich bin immer dankbar für die vielen Namenlosen in der Bibel. Denen fühle ich mich am nächsten. Solche, die Gott dienen, die Gott einsetzt, deren Namen und Taten Er aber nicht an die große Glocke hängt. Die meisten Christen, die Jesus dienen, gehören in diese Kategorie.

Lass Dich nicht dadurch entmutigen, dass Du ein einfacher, namenloser Salbenmischer bist. Gott setzt Menschen ein, die namentlich nicht in die Bücher der Geschichte eingehen werden – so, wie in 2 Mose 30 und wie die meisten von uns.

ABER! – Jesus wirkt Wunderbares durch alle, die bereit sind, ihr Leben, ihre Begabungen und Talente für Jesus einzusetzen.

Morgen werden wir einen weiteren Blick auf diese Verse werfen.

Dienstag, 15. August 2017

Ermutigung wär’ mir lieber …

Gegen Ende des Römerbriefes lesen wir einige herausfordernde Worte des Apostels an uns. Paulus schreibt in Römer 15:30+31:

Ich ermahne euch aber, ...
um unseres Herrn Jesus Christus und der Liebe des Geistes willen
dass ihr mit mir zusammen kämpft
in den Gebeten für mich zu Gott, dass ich bewahrt werde
vor den Ungläubigen in Judäa

Ein Wort fällt mir besonders  ins Auge: das Wort „ermahnen“. Wenn es um Gebet geht, ‚rufen wir lieber auf zum Gebet, ‚laden ein’ zum Gebet oder ‚ermutigen’ zum Gebet. All das ist richtig! Aber all das gibt dem Gebet den Anschein eines Vorschlags, den man annehmen oder ignorieren kann. Eine Art freiwillige Sache, wie die Einladung zu einer Tasse Kaffee, die ich annehme oder freundlich ablehne. Eine Ermahnung – wie Paulus das hier formuliert – ist schon etwas drängender.

Aber die Ermahnung ist verbunden mit Jesus und mit Liebe. Ohne Jesus und ohne Liebe wäre die Ermahnung zum Gebet Gesetz und gesetzlich. Mit Jesus und mit Liebe ist Ermahnung Hilfestellung zum Besten.

Paulus ermahnt zum Gebet und wir brauchen diese Ermahnung zum Gebet. Oder Du nicht?
Wie viel leichter würde es fallen, die Ermahnung als Einladung auszusprechen. Wäre ja auch nicht falsch! Aber Paulus ermahnt hier nun mal.

Er macht dadurch deutlich, dass das Gebet – sei es alleine oder in Gruppen – nicht auf Freiwilligkeit, Lust und Laune ruht. Wie oft haben wir „keinen Bock auf Gebet“, haben aber später keine Probleme, Gott zu fragen “Herr, warum …?
Tatsache ist: Wer nicht betet, braucht Gott überhaupt keine „Warum“ Fragen zu stellen. Gott sagt in Jakobus 4:2:

„Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet!“

Wer nicht betet, muss demnach auch keine Veränderung erwarten. Genauso gilt: Wer nicht betet, muss nicht erwarten, dass sein Glaube reift. Im Gegenteil, er darf stattdessen Zweifel und Niederlagen erwarten, denn Jesus sagt seinen Jüngern in Matthäus 26:41:

Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!
Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Paulus bringt auch zum Ausdruck, dass Gebet nicht nur Worte sind, sondern Kampf. Dazu ruft Paulus auf! Man kämpft, bis man siegt. Hört man zu früh auf, muss man eine Niederlage einstecken. Unser Sieg kommt durch und von Jesus. Darum lasst uns weiter beten, weiter warten, weiter vertrauen und weiter kämpfen. Paulus nennt Gebet Kampf. Oft ist es Kampf gegen Müdigkeit, Trägheit oder Zweifel. Aber … AUFGEPASST! … Gebet ist auch Freude, denn Gott erhört Gebet! Jesus sagt:

Bis jetzt habt ihr nichts in meinem Namen gebeten; bittet,
so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird! (Johannes 16:24)

Jeder, der auch nur ansatzweise Erfahrungen mit dem Gebet gemacht hat, kann die Wahrheit dieser Verheißung bezeugen. Es ist eine wunderbare Freude, wenn der Herr unseren Glauben stärkt – sei es durch das Einswerden im gemeinsamen Gebet oder durch die Erfahrung von Gebetserhörungen. Ich möchte Dich einladen – uhm – ermahnen: Kämpf mit im Gebet!

Montag, 14. August 2017

Höllenangst

Was ist denn das für ein Thema? Mittelalterlich! Hinterwäldlerisch! Extrem! Lieblos! Moment! Gehen wir das mal Schritt für Schritt an. Wer glaubt denn heute noch an die Hölle?

In den jüdischen Schriften wird die Auferstehung zum Leben der Auferstehung zu „ewiger Schmach und Schande“ gegenübergestellt. Der Islam lehrt einen Unterschied zwischen Himmel und Hölle, ebenso die Bibel. Zählt man die Anhänger dieser 3 Religionen zusammen, kommt man auf eine Bevölkerung von über 3,7 Milliarden Menschen, deren Religion die Existenz einer Hölle oder eines negativen Jenseits lehrt. Geht man berechtigterweise davon aus, dass etliche andere Religionen ähnliche Inhalte lehren, ist nicht übertrieben, davon zu sprechen, dass 2/3 der Weltbevölkerung zu Glaubensrichtungen gehören, die von der Existenz einer Hölle ausgehen. Dies soll genügen zur Beantwortung der Frage: Wer glaubt denn heute noch an die Hölle! Die Antwort ist: VIEL mehr, als man annimmt!

Und was nützt solch ein Glaube? Einmal berichtete das christliche Nachrichtenmagazin IDEA von der Langzeitstudie des Psychologieprofessors Azim F. Shariff  der US Universität Oregon (Portland). Er befragte über einen Zeitraum von 26 Jahren 143.197 Personen in 67 Staaten. Seine Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Verbrechen dort niedriger ist, wo Menschen an einen strafenden Gott glauben. Selbst das Schummeln bei Klausuren nimmt dort messbar ab, wo Studenten an einen strafenden Gott glauben. Auch der Umkehrschluss wird in der Studie bestätigt: Wo Gott vorwiegend als gütig und vergebend angesehen wird und Sünde ohne Konsequenzen bleibt, steigt die Kriminalität. Soviel zur Frage: Was nützt solch ein Glaube?

Höllenangst ist weltweit stark verbreitet, und Höllenangst senkt die Kriminalitätsrate.
Wir stellen fest: Höllenangst ist kein mittelalterliches Überbleibsel, an dem eine Minderheit von Spinnern festhält, sondern kann durchaus positives Sozialverhalten unterstützen.
 
Jesus hat sich nicht gescheut, die Existenz einer Hölle zu lehren und davor zu warnen:
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (Matthäus 10:28) 
 
Jesus lehrt, dass die Hölle NICHT für Menschen geschaffen wurde, sondern für Satan und seine Dämonen (Matthäus 25:41). Allerdings lehrt Jesus auch: Wer das Geschenk der Vergebung und des ewigen Lebens durch Jesus ablehnt, der hat die Wahl getroffen, mit Satan und seinen Dämonen die Ewigkeit zu verbringen. Genauso, wie Jesus vor der Hölle warnt, lädt er herzlich ein: 
 
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. (Matthäus 5:24) 
 
Höllenangst ist bedingt berechtigt! Höllenangst ist berechtigt bei denen, die sich lustig machen über dass, was sie nicht sehen (das Jenseits) und gleichzeitig die Botschaft dessen ignorieren, der darüber aufklären kann!
 
Höllenangst ist unberechtigt bei denen, die auf Jesu Wort hören, an Ihn glauben und konsequenterweise Ihm nachfolgen. Für sie ist nicht Höllenangst sondern Himmelsfreude angesagt! Aber auch sie sollten sich mit der Realität der Hölle beschäftigen, im Sinne des Zitats von William Booth, dem Gründer der Heilsarmee. Er sagte: 
 
Die meisten Christen würden gerne ihre Rekruten für 5 Jahre auf eine Bibelschule schicken. Ich würde sie am liebsten für 5 Minuten in die Hölle schicken. Das würde mehr als alles andere helfen, sie für einen lebenslangen, leidenschaftlichen Dienst vorzubereiten.

Sonntag, 13. August 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Nehemia 1:1-11 

1 Bericht von Nehemia Ben-Hachalja: Im 20. Regierungsjahr des Artaxerxes hielt ich mich in der befestigten Oberstadt von Susa auf. Im Dezember 
2 kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Judäa zu mir. Ich fragte sie, wie es den Juden dort ginge, dem Rest, der dem Exil entkommen war, und erkundigte mich nach Jerusalem.  
3 Sie berichteten: "Die Juden dort in der Provinz leben in großer Not und Schande. Die Mauer Jerusalems liegt immer noch in Trümmern und die Tore sind verbrannt."  
4 Als ich das hörte, setzte ich mich hin und weinte. Ich trauerte tagelang, fastete und betete zu Gott im Himmel. 
5 Ich sagte: "Ach Jahwe, du Gott des Himmels, du großer und furchterregender Gott! Du stehst zu deinem Gnadenbund und zu denen, die dich lieben und deine Gebote halten!  
6 Hab doch ein offenes Ohr für das Gebet deines Dieners und sieh mich freundlich an. Tag und Nacht bete ich zu dir für deine Diener, die Israeliten. Und ich bekenne dir alle unsere Sünden gegen dich, auch die von meiner Familie und mir.  
7 Wir haben uns schwer an dir vergangen; wir haben die Gebote, Gesetze und Anordnungen missachtet, die du deinem Diener Mose gegeben hast.  
8 Denk doch an das, was du ihm damals gesagt hast: 'Wenn ihr mir die Treue brecht, dann werde ich euch unter die Völker zerstreuen.  
9 Wenn ihr aber wieder zu mir umkehrt und meine Gebote achtet und befolgt, dann werde ich euch wieder zurückholen, selbst die, die ich bis zum fernsten Horizont verstoßen habe. Ich werde sie heimbringen an den Ort, den ich zum Wohnsitz meines Namens erwählt habe.' –  
10 Sie sind ja doch deine Diener und dein Volk, das du durch deine große Macht und mit starker Hand befreit hast.  
11 Ach Jahwe, erhöre mein Gebet und das Flehen deiner Diener, die dir ehrfürchtig dienen wollen. Lass es mir, deinem Diener, doch heute gelingen, dass er bei diesem Mann Erbarmen findet." Ich war nämlich Mundschenk beim König. 
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. (Quelle: HIER)

Wir beginnen heute mit einem neuen Bibelbuch, dem Buch Nehemia. Ein spannendes, lesenswertes Buch über den Bau der Mauer Jerusalems und Gottes Wirken an Seinem Volk zu ihrer politischen und vor allem geistlichen Wiederherstellung. Wir beginnen mit einer zeitlichen Einordnung des Buches und schauen dann ein wenig auf den Mann des Buches und einige Haiuptlektionen, die wir uns in den kommenden Wochenanschauen werden. Mit Jesus im Zentrum, Gottes Wort verkündigt, Gottes Lob gesungen und Gemeinschaft in Jesu Namen freuen wir uns auf einen gesegneten Gottesdienst.

 HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST
Anbetung & Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 

Beginn: 10:30 Uhr
 Wir freuen uns auf Dich!

 Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum 
 
Sonntagszitat:
Beten sollte niemals eine Entschuldigung für Untätigkeit sein.  
Nehemia betete, aber er stellte auch Wachen zum Schutz 

(Corrie ten Boom)
Unser Leben verläuft zwischen Hartherzigkeit 
und Barmherzigkeit. 
Viele verschließen ihr Herz, machen es unempfindlich,  
mauern es ein, 
und merken oft selbst diesen Verfall nicht 
noch diese Versteinerung.
Was als Stärke empfunden wird, erweist sich schließlich 
als lebensbedrohende Schwäche. Das Herz stirbt.
(Peter Hahne)

Samstag, 12. August 2017

Wo Jesus, der König regiert ...

Die Grundlage für die folgenden Gedanken ist Jesaja 60! Aus dem Text geht hervor:

WO JESUS, DER KÖNIG REGIERT ...
 
Wo König Jesus regiert, ist Licht
Dies wird in gewaltigen Ausmaßen sein, wenn Er im 1000jährigen Reich regieren wird. Wer Jesus nachfolgt, darf bereits in diesem Leben hineinschmecken! Jesus ist das Licht der Welt, das die Finstern. in uns besiegt. Das kann jeder bereits jetzt in dieser Stunde erfahren! 
 
Wo König Jesus regiert ist Freude
Um Freude für Israel und die Nationen geht es mehrmals im Text. Wer Hand in Hand mit Jesus lebt, hat eine Grundlage der Freude! Zwar ist sein Reich auf Erden noch nicht aufgerichtet, in den Herzen Seiner Kinder aber sehr wohl! 
 
Wo König Jesus regiert ist Reichtum – in zweifacher Hinsicht
Reichtum, den man empfängt und Reichtum, den man gibt
Das auf Geld oder materielle Güter zu begrenzen ist kurzsichtig. Gott hat uns soviel mehr gegeben als materielle Güter: Talent, Intelligenz, Aussehen, Charakter, Persönlichkeit, Frucht des Geistes und ... und ... und.  Auch all das ist Reichtum, den wir empfangen haben und Ihm zurück geben, damit Er es einsetzen kann für Sein Reich! 
 
Wo König Jesus regiert, geht es um SEINE Herrlichkeit
Ja, die Nationen kommen nach Israel und bringen ihre Güter dem Volk. Aber sie bringen es „für den Namen des Herrn“ (9) 
 
Das belehrt uns: Was wir sind und haben, tun und lassen ist für den Herrn! (Kolosser 3:16):
 
„Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles 
im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.” 
 
Wo König Jesus regiert, wird Er gepriesen
Im Tausendjährigen Reich wird mit Freuden das Lob des Herrn verkündigt. Wenn wir schon heute zulassen, dass Gott Großes an uns tut und wenn wir schon heute zulassen, daß Jesus in unseren Herzen regiert, dann wird Sein Lob schon heute in unsren Herzen und auf unseren Lippen sein. 
 
Wo König Jesus regiert, triumphiert die Gnade über den Zorn
Wie lange hat Gott in Geduld an Israel gearbeitet! Wie lange hat Er sie erziehen, rufen und strafen müssen! Aber was für ein Triumph der Gnade Gottes, dass Er mit Ihnen zum Ziel kommen wird. Jesaja  54:7 und Psalm 30:6 drücken es so aus: 
 
Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen,
aber mit großem Erbarmen werde ich dich sammeln.
Sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang. 
 
Wo König Jesus regiert, besteht Sicherheit
Wenn Jesus in unseren Herzen regiert, sind wir sicher in Seiner Hand. Man kann uns umbringen – aber nicht das Leben nehmen. Man kann unsre Treffen verbieten, aber nicht den Glauben nehmen. Man kann unsern Besitz konfiszieren  – aber man kann uns nicht Jesus nehmen. 
 
Wo König Jesus regiert, macht Gott alles besser
Im 1000jährigen Reich ersetzt Er Steine durch Eisen, Eisen durch Silber, Holz durch Erz und Erz durch Gold. Aber auch in Herzen, in denen Er heute regieren kann, macht Er alles neu: Menschen, die Jesus regieren lassen, müssen nicht die alten bleiben. Ist jemand in Christus, wird jemand von Jesus regiert, dann ist er eine neue Kreatur. 
 
Gib Gott das Alte – auch, wenn es vielleicht noch halbwegs funktioniert und laß Ihn Dir was Besseres geben! 
 
Wo König Jesus regiert, ist Schönheit, Frieden und Gerechtigkeit
Das wird natürlich zu Höchstform auflaufen im 1000jährigen Reich. Aber wenn wir an die herrliche Frucht denken, die der Heilige Geist in uns wirkt: Da gehört Frieden zu und Gerechtigkeit, die durch Vergebung kommt. Da ist ein Maß an Schönheit, das der König bereits JETZT in uns wirkt, wenn wir Ihn unser Leben regieren lassen.
 
Ja - Wo der König regiert ... 
 
Die endgültige Erfüllung all dieser Dinge muss warten, weil das 1000jährige Reich noch nicht hier ist. Aber der König dieses Reiches ist hier und will etwas von all dem auf einer persönlichen Ebene tun. Wenn wir Jesus jetzt in unserem Leben regieren lassen, werden wir in vielerlei Hinsicht einen herrlichen Vorgeschmack Seiner Königsherrschaft erfahren. Lass JESUS regieren!
 
In unserer Gemeinde und unseren Gottesdiensten ist es uns ein Anliegen, dass Jesus regiert, dass Er redet, dass wir hören, dass wir aber auch mit Ihm reden und für Ihn singen. Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr @ CCFG (w)
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
(parallel Kindergottesdienst)

Freitag, 11. August 2017

Du bist kostbar!

Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen 
und wertgeachtet und ich dich lieb habe, 
so gebe ich Menschen für dich hin 
und Völker für dein Leben. 
Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. 
(aus Jesaja 43:4+5) 
 
Ein bekannter Redner startete seinen Vortrag, indem er einen 20 Euro Schein hochhielt. Der Saal war mit ca 200 Besuchern gefüllt, die er fragte: "Wer von Ihnen möchte diesen € 20 Schein?"

Die meisten Hände gingen hoch. Daraufhin kam der Redner zu Schritt #2. "Ich gebe einem von Ihnen diesen € 20 Schein - aber zuerst lassen Sie mich dies hier tun." Daraufhin nahm er den Schein und zerknüllte ihn ordentlich.

"Wer will ihn jetzt noch haben?" fragte der Redner. Alle Hände blieben oben.

"Nun", antwortete er, "was, wenn ich das mache?" Mit dieser Frage ließ er den Schein auf den Boden fallen und begann, ihn mit seinem Schuh in den Boden zu treten. Anschließend hob ihn auf, jetzt ganz zerknüllt und schmutzig. "Wer von Ihnen will ihn jetzt noch haben?"

Noch immer blieben die Hände oben.

"Liebe Freunde, Sie haben soeben alle eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Egal was ich mit dem Geld gemacht habe, Sie wollen es immer noch haben, weil es nicht an Wert verloren hat.

Viele Male in unserem Leben wurden wir fallen gelassen, zerknüllt und in den Schmutz getreten, nicht selten durch unser eigenes Versagen, durch die Entscheidungen, die wir getroffen haben, aber ebenso durch Umstände, die uns über den Weg laufen. Wir fühlen uns wertlos und als Versager. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, wir werden unseren Wert nie verlieren.

Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen
und wertgeachtet und ich dich lieb habe,
so gebe ich Menschen für dich hin
und Völker für dein Leben.
Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.
(aus Jesaja 43:4+5)

Schmutzig oder sauber, zerknüllt oder fein geknickt, wir sind immer geliebt von dem, der uns erkauft und den ultimativen Preis bezahlt hat. Der Wert unseres Lebens kommt, nicht durch das, was wir können, was wir tun oder was wir wissen, sondern durch ... wer und was wir sind: kostbare Kinder unseres himmlischen Retters.

„Ich habe dich je und je geliebt,
darum habe ich dich zu mir gezogen
aus lauter Güte.“
(Jeremia 31:3)

Donnerstag, 10. August 2017

Auch Atheisten glauben!

Als ich mich Anfang der Woche von Krankenbett meiner Mutter auf den Heimweg machte und das Krankenhaus verließ, fragten mich 2 Damen im Besucherzimmer: „Und, wie geht es Ihrer Mutter?“ Ich blieb stehen, ging auf sie zu und gab ihnen eine kurze Antwort auf ihre Frage. Es entspann sich ein Gespräch. Eine der Damen sollte am kommenden Tag in ein anderes Krankenhaus verlegt werden und hatte eine spezielle Operation vor sich. Angst hatte sie keine und wir stimmten alle drei überein, dass zunehmende Gebrechlichkeiten und Krankheiten im Alter halt das Normale sind.

Wichtig ist, dass wir wissen, wie es danach weitergeht. Wundern Sie sich nicht, dass ich so rede. Ich bin Pastor,“ lachte ich.
Ach so, na dann“, winkte die Dame mit der bevorstehenden OP ab. „Ich glaube an gar nichts!
Nun“, erwiderte ich, „das stimmt nicht ganz! Ich glaube, dass es Gott gibt. Sie werden mir sagen, dass ich das nicht beweisen kann. Aber genauso ist Ihr Glaube der Nichtexistenz Gottes ein Glaube, den Sie nicht beweisen können.
Ich kann mit Gott nichts anfangen“, sagte die Dame. „Ich glaube nicht an ihn. 
Da lebe ich besser mit meinem Glauben an Ihn.“, antwortete ich, „Ich glaube, dass es Gott gibt. Sollte ich falsch liegen, und sollte nach dem Tod alles aus sein, habe ich keinen Verlust. Sollten aber Sie mit Ihrem Glauben falsch liegen, und es gibt Himmel und Hölle doch, dann haben Sie einen derben Verlust, wenn Sie nicht für die richtige Richtung vorbereitet sind.
Nein“, bemerkte sie abschließend, „ich will nicht glauben!
Sehen Sie“, war meine abschließende Bemerkung, „so ist Gott. Er zwingt uns nicht, an Ihn zu glauben, sondern lässt uns unsere Entscheidung.

Kein tiefgehendes Gespräch. Hoffentlich eins, das die Damen zum Nachdenken führt. Auch nicht ganz fair, denn im Vergleich habe ich meinen Glauben auf die Stufe ihres Un-Glaubens heruntergeholt. Der Glaube an Jesus aber ist keine billige Überlegung, die nur dem logischen Sicherheitsdenken entspricht: ‚Lieber Glauben und nichts verlieren, falls ich falsch liege.’ Wer an Jesus glaubt, ‚vermutet’  nicht. Die Bibel beschreibt wunderbar, wieso wahrer, biblischer Glauben mehr als eine Vermutung oder ein vages Hoffen ist.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft,
eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebräer 11:1:)

Wenn der Geist Gottes bei einem Menschen angeklopft – und der Mensch Jesus die Lebenstür öffnet, dann kommt Jesus in unser Leben und Gottes Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Die Bibel nennt das „Glauben“, definiert diesen Glauben aber als „feste Zuversicht“ (andere übersetzen: „als eine Wirklichkeit“), als eine Überzeugung von Tatsachen, sie man nicht sieht.

Niemand muss an einem vagen Pseudoglauben oder gar an Un-Glauben – dem Glauben an die Nichtexistenz Gottes – festhalten. Es wäre ein fataler Weg, weil solche Irr-Glauben pure Vermutungen, vage Hoffnungen oder menschliches Wunschdenken sind.
Im Gegenteil! Jeder darf sich auf die Suche machen nach dem Glauben an Jesus, dem Glauben, der sich durch feste Zuversicht und ein Überzeugtsein von Tatsachen auszeichnet.

Niemand muss mit Zweifeln durchs Leben gehen. Niemand muss sich mit Ungewissheit vom Leben auf dieser Erde verabschieden. Niemand sollte das tun. Denn obwohl der Un-Glaube vieler Menschen nach dem Tod zu Glauben korrigiert werden wird, wird es kein „rettender Glaube“ mehr sein. Entscheidungen für oder gegen Jesus werden in diesem Leben getroffen und können im Jenseits nicht mehr korrigiert werden.

So mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen! (aus Amos 4:12)

Mittwoch, 9. August 2017

Vom Himmelreich

Heute geht es in unserer Bibelstunde weiter mit den Himmelreich-Gleichnissen aus Matthäus 13. Hier eine mögliche Auslegung zu Matthäus 13:44. Aber es gibt weitere herrliche Gedanken, gerade auch zu diesem Vers.

Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.“
(Matthäus 13:44)

 Da bleiben natürlich Fragen, besonders in einer Welt wie der unseren, in denen jeder Fund gemeldet werden muss und per Gesetz gehandhabt wird. Heute würde der erste Besitzer sicher irgendein Gesetz finden, den Acker samt Schatz zurück zu bekommen. Aber in der Welt von damals waren die Gesetze anders. Und die Wahrheit, die Jesus hier rüberbringen möchte ist nicht die Moral eines Finders, sondern seine Freude und den Wert des Schatzes.
  • Das Reich der Himmel ist der gefundene Schatz.
  • Der Finder erkennt den Wert und freut sich über den Fund.
  • Er verkauft alles – alles was er hat! – um in den Besitz des Schatzes zu bekommen.
Die Frage, die sich mir stellt ist: Wie viel ist mir das Reich Gottes wert? Wie viel ist mir das Leben für das Reich Gottes wert? Erkenne ich den Wert dessen, was Jesus mir erkauft hat oder ist mir der Wert des Werkes Jesu verborgen unter einer Last anderer Dinge, die mich (ehrlich gesagt) mehr interessieren?

Nicht alles ist schlecht. Zweimal betont Paulus: (1 Korinther 6:12 & 10:23)
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. 
Alles ist mir erlaubt, 
aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. 
Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; 
alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.

David Goetz drückt es so aus:
Zu viel Wohlleben führt dazu, uns zu vergiften und geistlich zu verunstalten

Und Manfred Siebald singt in einem alten Lied: „Denn allzu viel ist ungesund“

Allzu viel vom Guten klebt unser Herz an die Dinge des Guten und ermüdet sein Interesse am Besten, am Schatz, am Reich Gottes. In seinem Buch: Mein Leben als Volltreffer schreibt Francis Chan: „Ich fand schnell heraus, dass die Gemeinde ein schwieriger Ort ist, wenn du ein neutestamentliches Christentum ausleben willst.“ Tragisch! Dann beschreibt er, was ein „lauwarmer Christ“ ist und eines wird offensichtlich: derer sind es viele!

Vielleicht geht es uns zu gut. Wir haben alles. Nicht alles, was wir haben wollen, aber alles was wir brauchen. Und vieles von dem, was wir nicht haben und nicht brauchen, ist im Bereich des Möglichen, wenn wir uns nur genug dafür einsetzen. Und weil wir es wollen, setzen wir uns dafür ein. WAS setze ich ein - und WOFÜR?

Der Mann in Jesu Gleichnis fand etwas Immaterielles. Er fand das Himmelreich. Er erkannte dessen Wert. Er schmeckte die Freude – und er gab alles Materielle auf, um das Himmelreich zu besitzen. Der Aufruf Jesu ist nicht ein Aufruf zur Askese oder zur Armut. Jesu Worte sind ein Ruf zu erkennen, dass das Himmelreich ALLES wert ist, dass uns jetzt noch als heilig und unantastbar gilt. Sei das unser Geld, unsere Zeit, unser Wohnort, unsere Arbeit, unsere Kraft, unsere Hobbies…  Nenne Du, was es ist – und dann gehe hin und folge Jesus!

Sei herzlich eingeladen zu unserem Jüngerschaftsabend mit Austausch und Studium der Gleichnisse in Matthäus 13, dazu Anbetung, Gebet und (wer möchte) Abendmahl.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztehaus)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr