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Samstag, 13. Februar 2010

… UND ER SUCHT IMMER NOCH!

Heute morgen wurde ich ganz neu erinnert und berührt, dass Jesus gerade denen nachgeht, die von den meisten anderen aufgegeben sind. Im ERF Fernsehen sah ich den Videoclip "Healing Rain" von Michael W. Smith. Inhaltlich geht es darum, dass der Regen der Gnade Gottes sich nähert. Die Verlorenen und Gefundenen werden erreicht, Tränen weggewaschen. Heilender Regen kommt. Der Menschensohn kann den Aussätzigen aufstehen lassen … usw. Drei Personen werden im Clip besonders hervorgehoben: Ein Obdachloser, eine Drogenabhängige und ein alkoholabhängiger Geschäftsmann. Sie alle strecken sich aus nach dem heilenden Regen Gottes, während der Rest der Gesellschaft nur zusieht.

Was drängt sich auf? Lukas 5:31! Dort sagt Jesus:

"Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken." (Schl)

Wir haben so viele "Kranke" um uns herum! Nicht nur Obdachlose, Drogenabhängige und alkoholabhängige Geschäftsleute. Die auch, ganz gewiss! Und dazu die Menschen am Existenzminimum, die chronisch Kranken, die Trauernden, die Ratlosen, die Prostituierten, die überforderten Alleinerziehenden, die sich nach Arbeit sehnenden Arbeitslosen, die Vergessenen, die Überlasteten, die Einsamen, die …

Jesus sagt:

"Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken." (Lk 5:31)

Und

"Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist".
(Lk 19:10)

So viele "Kranke" und Verlorene. Und die anderen (auch Kranke, aber sie meinen, sie seien gesund) - die stehen rum und schauen sich die Leute unbeteiligt an, die im Regen der heilenden Gnade Gottes stehen.

Mir kommt ein anderer Vers in den Sinn. Auch in dem Zusammenhang geht es um Gesunde und Kranke. Nachdem alle möglichen "Eingeladenen" die Einladung Jesu gleichgültig ablehnten, schickte der Herr seine Jünger zu anderen. In Matthäus 22:9 sagt Jesus:

"Deshalb geht hinaus an die Straßenecken und ladet jeden ein, dem ihr begegnet." (NL)

Das eine tun und das andere nicht lassen. Vielleicht befindet sich unter den Gleichgültigen ja noch jemand, dem der letzte Anstupser fehlt - die wollen wir anstupsen! Ansonsten wollen wir in die Richtung blicken, in die Jesus blickt: zu den Kranken, den Verlorenen und den Verzweifelten. Die wissen eher, dass sie den heilenden Regen der Gnade Gottes nötig haben. Wen könnten wir zum nächsten Gottesdienst einladen?

Das Video kann man sich übrigens ansehen unter: http://www.myvideo.de/watch/5280947/Michael_W_Smith_Healing_Rain

Freitag, 12. Februar 2010

Nix Neues unter der Sonne

Ganz so schlimm ist es nicht. Aber diese Blogseite wird wohl ein wenig auf "Neues" warten müssen. Bin krank, hab 'ne Nase wie die in Kölle (nur meine ist echt) und mein Kopf brummt (auch nicht aus den gleichen Gründen wie bei denen in Kölle!)

Wenn ich wieder klar denken kann, kommt auch hier wieder was Neues hin. Bis dann, Wolfgang

PS:
Ein guter Gastredner hat für Sonntag zugesagt. Wer kommt, wird nicht enttäuscht werden.

Mittwoch, 10. Februar 2010

10-40 10/40 10:40 zehn/vierzig

Völlig egal, wie man es schreibt - diese Zahlen sollten jeden Christen unruhig machen.

Als 10/40 Fenster bezeichnet man das Gebiet zwischen dem 10. und 40. nördlichen Breitengrad. Diese Region erstreckt sich von Nordafrika über den Mittleren Osten bis nach Zentral- und Südostasien. Ca 97 % aller vom Evangelium unerreichten Volksgruppen (sie haben nie das Evangelium gehört!) finden sich in diesem Gebiet sowie etwa 82 % der Ärmsten der Armen. Herkömmliche Missionsarbeit ist in dieser Region kaum möglich, da es die Hochburg des Islam, Hinduismus und Buddhismus ist.

Man würde meinen, die Gemeinde Jesu würde ein besonderes Augenmerk legen auf die Gebiete, die vom Evangelium unerreicht sind. Tatsache ist, dass nur ca 2% aller Missionare im 10/40 Fenster arbeiten und weniger als 2% aller Missionsspenden in die Evangelisierung dieses Gebietes fließen.

Immer wieder wird (richtigerweise) betont, dass ja auch die westliche Welt (Europa, USA etc) evangelisiert werden muss! Ein lautes AMEN! dazu. Lasst uns das tun. Am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Familie und Verwandtschaft und wo immer sich die Möglichkeit findet. Die Frage ist nicht, ob wir unser Zeugnis "zu Hause" aufgeben sollten, um nur noch unter den "Unerreichten" zu missionieren. Die Frage ist die nach der Verhältnismäßigkeit.

Warum arbeiten alle möglichen Hilfsorganisationen zur Zeit auf Hochtouren in Haiti? Gibt es in unserem eigenen Land keine Not mehr? Warum setzen sich Menschenrechtsorganisationen besonders für Länder ein wie den Sudan, China und Nordkorea? Gibt es bei uns im Land keine Menschenrechtsverletzungen? Die Antwort ist klar: Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Das eine tun und das andere nicht lassen. Dabei müssen wir als Christen den Schwerpunkt auf die (geistlichen) Krisengebiete legen - dort wo die Not am größten ist.

Lasst uns die Menschen um uns herum einladen in unsere Gemeinden und Häuser. Last uns sie beschenken mit Bibeln und guten Büchern. Lasst uns sie auf die Radio- und Fernsehsendungen aufmerksam machen, die das Evangelium verkündigen. Lasst uns all die Möglichkeiten ausnützen, die die Freiheit in unserem Land erlauben. Niemand, aber auch NIEMAND! muss in unserem Land unerreicht bleiben. Selbst der Mensch, der nie einem Christen begegnet, hat die Möglichkeit, durch die Medien oder Literatur den Weg zu Jesus zu finden. Und dafür wollen wir Gott danken.

Gleichzeitig wollen wir uns auf die geistlichen Krisengebiete konzentrieren. Die Länder, in denen der Glaube an Jesus illegal ist, in denen Radio und Fernsehen zensiert wird, in denen Bibeln nicht verkauft werden und Christen sich nicht als solche zeigen dürfen. Als Jesus uns den Auftrag gegeben hat, ALLE Menschen zu Jüngern zu machen, hat er nicht nur die gemeint, die "leicht" erreichbar sind, sondern ALLE!

Last uns beginnen, für die Unerreichten zu beten. Das ist der erste Schritt! Lasst uns gezielt die Arbeit unter den Unerreichten finanziell fördern! Und lasst uns daraufhin arbeiten, in unseren Gemeinden Menschen zu Jüngern zu machen, die die Kosten nicht scheuen, die Unerreichten zu erreichen. Jünger, die bereit sind, das Evangelium dahin zu tragen, wo der Name unseres Retters und Königs noch unbekannt ist. Die meisten davon leben im 10/40 Fenster!

Denn "wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden" Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): "Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!" (Römer 10:13-15)

Dienstag, 9. Februar 2010

Winter Dejavue

Ich bin wahrlich kein Wintermensch. Eher der erste, der die frühen Sprosse der Schneeglöckchen und Krokusse entdeckt. Aber dieses Jahr bereitet mir der Winter Freude. Ich fühle mich zum ersten Mal in Jahrzehnten in meine Kindheit zurückversetzt: Schneeberge am Straßenrand, ungeräumte Nebenstraßen, Schneemänner und Iglus in Nachbars Garten, klirrende Kälte, trockenen Pulverschnee und tagelang frischen Nachschub (soll ja wieder was kommen). Das hat es lange nicht mehr gegeben.

Besonders gut gefällt es mir, wenn der Winter eine Pause einlegt, ohne dass alles wegschmilzt. In den Tagen wird die weiße Pracht dann grau und schmutzig. Die Wege werden matschig, Die Wiesen kommen hervor, wo Schneemänner gebaut wurden. Das gesamte Bild der Einheitlichkeit und des Friedens erhält einen einen Kratzer – bis zum nächsten Morgen. Wenn über Nacht erneut die Flocken vom Himmel fallen, wird alles wieder weiß und ausgeglichen.

Immer wieder kommt mir der Bibelvers in den Sinn, der vom Schnee spricht. In Jesaja, Kapitel 1, Vers 18 heißt es:


„Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden!“


Gott weiß genau, dass wir Menschen uns manchmal recht grau uns schmutzig fühlen. Wir sehnen uns danach, all die Dinge hinter uns zu lassen, deren unser Gewissen uns anklagt - einfach zuschneien lassen – und auf Nimmerwiedersehen! Der Schnee im Winter kann das nicht bewirken. Aber er kann uns daran erinnern, dass Jesus unser Gewissen schneeweiß machen kann, unbeschwert. Jesus lädt ein:


„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken!“


Das sind Worte, die betrübte Herzen aufmuntern können – so wie eine frische Schneedecke im Winter.

Montag, 8. Februar 2010

Tripple G - Die 3 G's

Einen ganz markanten Satz schreibt der Prophet Sacharja in seinem 12. Kapitel. Vers 10:

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.

Das ist Erweckung! Große Erweckung! Nationale Erweckung! Israels Endzeiterweckung. Erweckung, nach er sich ja auch heute so viele Gotteskinder ausstrecken. Und doch etwas anders. Wenn wir heute von Erweckungen lesen oder dafür beten, meinen wir dann nicht häufig einen Ansturm von Glücksgefühle und geistlicher Euphorie? Nicht so in Sacharja 12:10. Sacharjas Erweckung zeichnet sich aus durch Buße, Tränen und Umkehr - wie übrigens die großen Erweckungen vergangener Jahrhunderte.

Wie kommt es zu solchen Gott geschenkten Erweckungen? Es ist nichts, das Menschen produzieren können, nicht durch Worte, nicht durch Musik, nicht durch Methoden oder sonstiges. Der Herr erklärt:

Ich will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen …

Erweckung ist Folge der 3 G's: (Gottes) Geist, Gnade und Gebet. Diese 3 gehören zusammen. Erweckung entspringt dem Willen Gottes, zu Handeln, nicht menschlicher Produktion.

Erweckung geschieht in Verbindung mit einem Ausgießen des Geistes der Gnade und des Gebets! Ein Ausgießen der Gnade gefällt uns vielleicht noch - aber Gebet? Sind wir überhaupt daran interessiert, dass Gott seinen Geist des Gebets über uns ausgießt? Gebet kostet - Zeit, Energie, Konzentration und möglicherweise einiges andere. Aber Gottes Geist ist nicht zerteilt. Eine Ausgießung des Geistes kommt als Ausgießung der Gnade und des Gebets. Die Erweckungsgeschichte bestätigt das Wort Gottes.

Die Merkmale einer Ausgießung des Heiligen Geistes sind ein großes Werk der Gnade und eine Bewegung des Gebets. Und die Folge einer solchen Bewegung ist, dass die Menschen auf IHN sehen werden, und IHN als den Gekreuzigten erkennen und anbeten werden.

Oh, dass der Herr eine solche Erweckung schenken möchte!

Aber es gibt auch die Kehrseite:

Wenn Jesus und sein Werk gering geachtet oder vernachlässigt werden, wenn der Name "Jesus" keine Regung mehr in uns hervorruft - dann ist etwas gewaltig faul! Wenn die Person und das Werk Jesu uns nicht mehr innerlich bewegen, dann ist der "Tod im Topf" und ist es höchste Zeit, eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes auf unser Leben zu suchen. Und auf solchem Suchen liegt die Verheißung des Findens!

In Matthäus 5:6 verspricht Jesus:
"Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden."