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Samstag, 6. März 2010

Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft?

Als Jugendlicher war ich mit einer Gruppe von Christen auf einem Konzert der Rockgruppe „Grobschnitt“. Geworben hatte die Gruppe mit dem Satz: „Der Papst dürfte sich nicht so sehr über dieses Konzert freuen!“ Während der Veranstaltung wurde gesungen und geredet vom vergeblichen Warten der Jünger Jesu auf die versprochene Rückkehr ihres Herrn. Nach dem Lied bat unsere Gruppe um ein paar Worte von der Bühne, die uns auch genehmigt wurden. Glücklicherweise musste ich selbst nichts sagen, und aus der Entfernung hat auch niemand mein wild pochendes Herz bemerkt. Heute (ca 35 Jahr später) bin ich froh, damals dabei gewesen zu sein!

Nichts Neues unter der Sonne. Worüber damals in den 80ger Jahren gespottet wurde, wurde bereits Jahrhunderte vorher gespottet – und heute immer noch. In 1 Petrus 3:4 werden Spötter zitiert, die fragen:

"Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!"

Ganz richtig sagt die Bibel, dass die, die solche Fragen stellen, blind sind. Aber selbst ein Blinder, der die Bibel kennt und die Nachrichten am Radio hört, muss ins Nachdenken kommen, es sei denn er verdrängt die Wahrheit:

Momentan scheint ein Erdbeben das andere zu jagen. Die Auswirkungen gehen über das „Normalmaß“ hinaus. Haiti, Chile, Okinawa, Taiwan, Philippinen – alles innerhalb weniger Wochen und mit wiederholten Nachbeben und Tsunamis. (Wer wusste vor Dezember 2004 überhaupt, was eine Tsunami ist) Die Toten gehen in die Hunderttausende. Die Bibel sagt, Erdbeben sind wie Wetterleuchten kurz bevor Jesus wiederkommt.

Momentan scheint Deutschland (insbesondere) von Missbrauchsskandalen heimgesucht zu sein. Nicht dass all die schrecklichen Taten erst vor Kurzem geschehen sind. Aber jetzt kommt ans Licht, was sich lange verstecken konnte. Die Bibel sagt, dass die Zeit kurz vor dem Kommen des Herrn eine höchst unmoralische Zeit sein wird.

Momentan scheinen Ehen zu zerbrechen wie nie zuvor in der Geschichte. Das betrifft nicht nur die Ehen derer, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. Es betrifft Ehen generell, einschließlich die der Gläubigen. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft die Ehe nichts mehr gilt auf Erden.

Momentan scheint Gewalt gesellschaftsfähig zu werden. Während die Gewaltbereitschaft zunimmt, nimmt die Hemmschwelle für das Ausmaß der angewandten Gewalt immer mehr ab. Viele Menschen gehen oft nur noch mit einem mulmigen Gefühl aus dem Haus. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft Jesu die Menschen lieblos miteinander umgehen werden.

Momentan scheint die Bereitschaft groß zu sein, sich kontrollierbar zu machen. 23% aller Deutschen wäre bereit, sich einen Computerchip implantieren zu lassen, wenn er dadurch Vorteile erlangen könnte. Die Bibel sagt, dass kurz vor Jesu Wiederkunft eine totale Kontrolle des Menschen eingeführt wird.

Man könnte fortfahren und die Entwicklung aufzeigen, die darauf hindeutet, dass Jesus bald wiederkommt. Nein, er hat seine Verheißung NICHT vergessen. Er gibt aber noch Zeit der Gnade. Seinen Kindern gibt er Gelegenheit, in der Heiligung zu wachsen und seinen Namen zu verkündigen. In 1 Johannes 3:3 heißt es:

Und jeder, der diese Hoffnung (seiner Wiederkehr) auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.

Und in Epheser 5:16 sagt er uns:

„…und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“

Das wollen wir tun – im Bewusstsein, dass unser Herr bald kommt!

Donnerstag, 4. März 2010

Die Konkurrenz

Die Olympischen Winterspiele sind vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Eröffnung und Abschlussfeier waren ein Spektakel. Aber das größere Spektakel fand zwischendrin statt. 258 Medaillen wurden insgesamt vergeben. 14 Tage Wettkämpfe, Spannung und sportliche Konkurrenz. Ein Freude für alle Wintersportfans! Konkurrenzverhalten in diesem Fall bedeutet Spaß und Spannung pur!

In der Bibel finden wir ebenfalls einen seltsamen Fall von Konkurrenzverhalten. In Johannes 3:22-26 lesen wir:

Danach kam Jesus mit seinen Jüngern in das Land Judäa, und dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte. Aber auch Johannes taufte in Änon, nahe bei Salim, weil viel Wasser dort war; und sie kamen dorthin und ließen sich taufen. Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden. Es erhob sich nun eine Streitfrage zwischen den Jüngern des Johannes und einigen Juden wegen der Reinigung. Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Rabbi, der, welcher bei dir war jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm!

Nur stichpunktartig einige Beobachtungen:

Johannes und Jesus predigen dieselbe Botschaft und rufen das Volk zur Buße auf. Aber: Wenn Gott am Werk ist, schläft der Teufel nicht. Einige Johannesjünger haben Streit mit den Juden. Es geht scheinbar um Reinigungszeremonien – in Wirklichkeit aber um Konkurrenzdenken!

Rabbi, der, welcher bei dir war jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm!

Die Gefahr des Konkurrenzdenkens:
  • Konkurrenzdenken macht Jesus, das Lamm Gottes, zu einem unpersönlichen: „Der, der bei dir war“
  • Konkurrenzdenken trübt das Zeugnis, das Johannes abgelegt hatte: „Siehe, Gottes Lamm!“
  • Konkurrenzdenken verzerrt das Urteilsvermögen: „Jedermann“ kommt zu ihm! (Wirklich?)
Fazit:
  • Konkurrenzdenken ist nicht Gott-gewollt! Es ist Teufel-gewollt!
  • Konkurrenzdenken hindert Gottes Werk und belastet Gottes Boten
  • Konkurrenzdenken rückt Jesus aus - und Menschen in den Mittelpunkt
  • Konkurrenzdenken betrübt der Geist Gottes
Tatsache ist: Wir haben Konkurrenzdenken überhaupt nicht nötig, denn es geht gar nicht um uns! Es geht um Jesus! Es geht um SEINE Gemeinde, die ER bauen möchte.

Messen wird er uns also nicht an der Frage, wie viel besser unsere Programme sind als die der anderen, wie viel beliebter wir sind als andere oder wie viele Besucher wir mehr haben.

SONDERN: Messen wir uns daran, ob wir treu sind in dem, was ER uns zu tun gegeben hat!

(Eine Bibelstunde u.a. zu diesem Thema kann in Kürze herunter geladen werden unter: http://ccfg.de/predigtarchiv.html 03.03.2010 / Johannes 3:22-36 / Wolfgang Jung / mp3 - oder per Kontakformular angefordern)

Mittwoch, 3. März 2010

Das "Mysterium" des Glaubens

Ich lese mal wieder in der Bibel und stolpere über dieses mysteriöse Ding, das sich jeder Christ wünscht und von dem man in der Regel immer meint, zu wenig zu haben. Dieses mysteriöse Ding, das man „Glauben“ nennt. Und ich komme ins Nachdenken.

Der Herr sucht „Glauben“ auf der Erde – er erwartet Glauben. Und ich als Nachfolger Jesu erwarte das auch. Ich kämpfe damit, zu glauben - oder vielmehr: ich kämpfe mit meinem Unglauben. Da war dieser Vater, von dem die Bibel berichtet. Er wollte, dass Jesus seinen Sohn gesund machen würde. „Wenn du etwas kannst …“ sagt er zu Jesus. Und auf Jesu Verwunderung hin schreit er verzweifelt: „Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben!“ Jesus hilft ihm! Wie groß – oder vielmehr, wie klein sein Glaube wohl war?

Ein anderer Bericht spricht von vier Freunden, die einen gelähmten Kumpel zu Jesus tragen. Weil der Hauseingang des Hauses, in dem Jesus gerade predigt, mit Menschen „dicht“ ist, decken sie kurzerhand das Dach ab und lassen den Kranken hinunter. Als Jesus ihren Glauben sieht, heilt er den Gelähmten. Wie groß der Glaube der Männer wohl war?

Ein Ausländer, Soldat der Besatzungsmacht, kommt zu Jesus und bittet um Heilung seines Knechtes. Den hat er aber krank und viele Kilometer entfernt zurückgelassen. Er bittet Jesu also um eine Art „Fernheilung“ – und das als Ausländer, der von den Einheimischen nicht gern gesehen ist. Aber Jesus sieht seinen Glauben – und heilt durch sein Wort. Wie groß der Glaube des Soldaten wohl war?

Und schließlich sitzt da einer der Kirchenführer im Knast. Seine Freunde beten zu Gott, dass dieser ihren Leiter befreit. Gott erhört und sorgt dafür, dass der Kirchenmann aus dem Gefängnis kommt. Als er an der Tür des Versammlungsplatzes klopft und um Einlass bittet, macht man ihm vor Verwunderung gar nicht auf. Man glaubt einfach nicht, dass der Geistliche tatsächlich in Freiheit ist – obwohl man doch darum gebetet hatte. Mit wie viel Glauben man wohl gebetet hatte?

So oft beurteilen wir unser Verhältnis zu Gott nach unserer gegenwärtigen Gefühlslage. So oft meinen wir, es könne sich gar nichts ändern, weil wir nicht genug Glauben haben.

Allein die Tatsache, dass sich Menschen die Zeit nehmen, im Gebet mit Gott zu reden, drückt ein Maß an Glauben aus. Man hätte das Beten ja auch lassen können. Aber nein, man setzt den Funken Glauben ein, den man hat und tritt mit Gott in Verbindung.

Hudson Taylor sagte einmal: Nicht großen Glauben brauchen wir, sondern Glauben an einen großen Gott.

Wahre Worte! Wer immer das bisschen Glauben, das ihm geblieben ist, auf einen großen Gott fokussiert, der wird Wunder erleben. Sei nicht frustriert über deinen kleinen Glauben. Komm mit deinem kleinen Glauben zu Jesus, dem allmächtigen Gott, und sieh mal, was er draus macht!

Dienstag, 2. März 2010

Betreten verboten!

Wir all kennen diese Schilder. Sie stehen vor Eingängen alter Häuser, an Baustellen, auf dem gepflegten Stadtrasen und an vielen anderen Stellen, an denen jemand nicht möchte, das jemand anderes näher kommt. "Betreten verboten" schützt unsere Privatsphäre, unser Eigentum und unsere Ruhe. "Betreten verboten" hält alle draußen, die wir nicht drinnen haben möchten.

Verschiedene Quellen sprechen davon, dass in 70% aller Länder der Welt die Religionsfreiheit eingegrenzt ist. "Betreten verboten" - für Gott! Diese Angaben lassen uns hier in Deutschland (hoffentlich) neu dankbar werden für die Freiheit, die uns gegeben ist. Wenn wirklich in 70% aller Länder die Religionsfreiheit begrenzt ist, dann fragt man sich, wie Gott es je schaffen will, die ganze Welt mit der Erkenntnis seiner Herrlichkeit zu erfüllen. Wenn man Gott ein "Betreten verboten" Schild vor die Nase setzt, was wird geschehen? Psalm 2:1-4 gibt uns die Antwort;

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: "Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!" Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.


Gott "liest" unsere Verbotsschilder und hört unsere Warnungen - und lacht, ja, spottet über die erbärmlichen Versuche der Menschen, den Allmächtigen "draußen" zu halten. Mittlerweile ist es zumindest unter den Christen akzeptiert, dass es in Wirklichkeit gar keine "geschlossenen" Länder auf der Erde gibt. Es gibt bestenfalls "Länder mit eingeschränktem Zugang. Aber wer will Gott am Betreten eines Landes oder einer Region hindern?

Beispiel Iran:
Kürzlich veröffentlichte eine Missionszeitschrift vorsichtige Informationen über dieses islamische Land, das auf dem weltweiten Verfolgungsindex von Open Doors auf Platz 2 der Länder steht, in der Christen am härtesten verfolgt werden. Seit 1979 sind ist diesem Land alles mögliche verboten: Bibeln, Evangelisation und Religionswechsel (vom Islam zu Jesus). Auf letzterem steht sogar die Todesstrafe. Trotzdem ist eine große Offenheit innerhalb der Bevölkerung zu erkennen. Tausende besuchen jede Woche christliche Internetseiten. Trotz Verbot durch die Regierung schauen sich 28 Millionen Iraner christliches Fernsehen an. Dadurch kommen immer wieder Menschen zum Glauben und sogar Hausgemeinden sind dadurch bereits entstanden. Bereits vor 2 Jahren wurden 50.000 Jesus DVDs hergestellt - und sie reichen immer noch nicht. Man könnte weitere Beweise aufzählen, die belegen, dass Gott sich nicht ausgrenzen lässt. Sein Geist wirkt, wo er will. (Was nicht bedeutet, dass wir aufhören können, Gottes Befehl ernst zu nehmen, in alle Welt zu gehen. Aber darüber ein andermal). "Betreten verboten!" für Gott lächerlich.

Das gilt aber nicht nur für Länder mit eingeschränktem Zugang fürs Evangelium. Das gilt auch für unser Leben. Nicht wenige haben Bereiche ihres Lebens für Gott ausgesperrt. Ein großes "Betreten verboten!" steht vor dem Lebensbereich `Freizeitgestaltung´ oder `Geld und Besitz´ oder `Dienen und Mitarbeiten´ oder `Freundschaft´ oder vor irgendwelchen anderen Bereichen. Eigentlich könnte Gott auch darüber lachen und einfach in unserem Leben Schalten und Walten wie Er möchte. Aber das tut er nicht. In Sprüche 23:26 ruft er uns zu:

"Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen!"

Gott möchte, dass wir freiwillig die Schilder austauschen, von "Betreten verboten" zu "Herzlich Willkommen!" Wer dazu bereit ist wird erfahren, dass Gottes Geist auch in unserem Leben weht wo er will und mächtig wirken kann!

Montag, 1. März 2010

Weißt Du noch? - Wie damals!

Dicker konnte es kaum noch kommen. Die Stadt war umzingelt, die Feinde ins Innere eingedrungen. Alles war geplündert worden. Die schlimmsten Kriegsverbrechen waren geschehen. Die Hälft der Stadt hatte man verschleppt – einfach mitgenommen. Und der Rest zitterte irgendwo in dunklen Verstecken. Jeder hatte praktisch abgeschlossen mit seinem Leben.

So beschreibt Sacharja die letzten Tage Jerusalems vor der Wiederkunft Jesu. Deprimierend und schockierend! Und dann lesen wir in Kapitel 14:3 die herrlichen Worte:

"Aber der Herr wird ausziehen, … wie damals am Tag seines Kampfes, am Tag der Schlacht"

Aber der Herr …

  • Alle Welt steht dann gegen Israel
  • Alle gegen einen - ABER der Herr …
  • ER wird für Israel in den Kampf ziehen
  • ER wird gegen die Nationen streiten
  • Wenn Not am größten ist, wird der Herr kommen und eingreifen
  • Wenn keine andere Hoffnung mehr da ist …
  • Wenn niemand mehr daran glaubt, dass es noch Rettung gibt …
  • dann wird der Herr selbst die Rettung bringen und die Rettung sein.

Aber der Herr das ruft Gott auch uns zu. Er erinnert uns:

„Ich bin kein Neuling! Ich brauche keinen Ratgeber! Ich mach das nicht zum ersten Mal! Ich weiß, wie das geht! Ich bin Derselbe wie damals!“

Lasst uns in diese Woche gehen, egal was auf dem Programm steht, egal wie stark der Druck, der Frust, die Dunkelheit oder die Not sich präsentiert. Lasst uns festhalten an der Tatsache: ABER DER HERR … Er wird ausziehen! Nicht gegen sein Volk sondern FÜR sein Volk; wie damals, so, wie Er es immer schon gemacht hat: voller Gnade, voller Stärke, voller Souveränität. Er ist der Sieger, der Überwinder. Und in Ihm überwinden auch wir weit – auch wenn es manchmal zunächst nicht so aussieht.