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Samstag, 26. Juni 2010

4500 Jahre in die Vergangenheit

In einer Pension außerhalb der antiken Stadtmauern hatten wir übernachtet und uns früh aufgemacht, um die Stadt zu besuchen - das heißt, was von ihr übrig geblieben und wieder ans Licht gebracht worden war. Genauer gesagt, ihre neunte Ausführung, denn Troja wurde acht mal zerstört und immer wieder aufgebaut. Zum ersten Mal wurde die Stadt fast 3000 Jahre vor Christus erbaut. Erst die neunte Zerstörung war endgültig. 

Ich meine, es sei die sechste Ausführung der Stadt gewesen, als die Griechen vor Trojas Toren standen, die massiven Stadtmauern aber nicht überwinden konnten. Das zehnte Kriegsjahr brach an, und noch immer hielt die Mauer allen Angriffen stand. Dann rief der offizielle Seher der Griechen, Kalchas die Helden zusammen. "Nicht durch Gewalt, sondern durch List müsst Ihr Troja besiegen!" - so lautete seine Anweisung. Innerhalb von nur drei Tagen zimmerte man ein großes Pferd aus Holz, das innen hohl war und als Versteck für einige der tapfersten griechischen Soldaten diente. Dann täuschte die griechische Armee einen Abzug vor, ließ das hölzerne Pferd einfach stehen und zog ab. Trotz Warnungen durch einen trojanischen Priester zog man das Holzpferd in die Stadt. Ein heimtückischer Grieche erklärte den Trojanern, das Pferd sei vom Feind als Weihgabe an die Göttin Athene hinterlassen worden. Es zu zerstören, bringe Unheil, es in die Stadt zu bringen, Schutz. So brachte man es in die Stadt und stelle es vor dem Tempel der Göttin auf. Nachts kletterten die Soldaten aus dem Hohlraum im Inneren des Pferdes, öffneten der zurückgekehrten griechischen Armee die Stadttore, zerstörten Troja und töteten den Großteil der Bevölkerung.

Eine faszinierende Geschichte mit einer gewaltigen geistlichen Lektion!

In Sacharja 2:9 versichert der Herr:
"Und ich selbst werde ihm ringsherum eine feurige Mauer sein, spricht der Herr"

Gottes Volk war sicher vor seinen Feinden, solange sie sich auf Gott verließen, solange Er sie umgab und sie das Böse draußen hielten. Kein Vorwärtskommen für den Feind.

Aber wenn der Feind erkennt, dass wir hinter Gott stehen, der unser Schutz und Schuld ist und dass wir sicher sind, dann ändert er seine Taktik. Nicht länger Gewalt und offensichtliche Angriffe, sondern List, Heimtücke und Verführung. Seine Mittel sind vielfältig. Stolz schleicht sich ein, (den wir dann als "gesundes Selbstbewusstsein beschreiben), falsche Lehre (die uns so gut gefällt, dass wir sie leicht rechtfertigen können), eine ungläubige Partnerschaft (die wir irgendwie noch in den "Willen Gottes" hineinzuzwingen verstehen), Bitterkeit gegenüber anderen (zu der wir "natürlich" das Recht haben), geistliche Müdigkeit (die als der gesunde Normalzustand interpretiert wird - man will ja nicht extrem sein …) und so könnte man weiter machen. Wenn die offensichtlichen Angriffe des Feindes uns oder die Gemeinde Jesu nicht überwinden können, dann versucht er es auf die sanfte Art. Nicht mehr Gewalt, sondern Tücke. Eine heimtückische Gefahr aber ist um ein vielfaches gefährlicher als eine offensichtliche.

In Troja schleuste sich der Feind ein und begann sein tückisches, zerstörerisches Werk von innen. Im Leben vieler Christen und im Leben ungezählter Gemeinden schleust sich der Feind ebenfalls unerkannt ein und beginnt seine tückische Zerstörung von innen. Allen Warnungen zum Trotz fühlt man sich sicher, hat alle möglichen Ausreden und Erklärungen und muss grausame Niederlagen hinnehmen.

Bleib hinter der feurigen, unüberwindbaren Mauer! Versteck dich hinter den breiten Schultern Gottes. Mach keine faulen Kompromisse mit dem Verführer. Nimm von Satan keine Geschenke, so attraktiv sie auch erscheinen mögen.

Freitag, 25. Juni 2010

Sonnenblumen & Jesus

Während unserer Gebetsreise kamen wir an einem Tag durch mindestens eine Provinz, die vom Anbau von Sonnenblumen zu überleben schien. Riesige Sonnenblumenfelder begleiteten uns links und rechts der Straße über viele, viele Kilometer. Ich liebe Sonnenblumen. Vielleicht schon allein des Namens wegen. Wie kann man etwas nicht mögen, das mit Sonne und Licht zu tun hat. (Bitte nicht beantworten. Ist eine rhetorische Frage :-) ) Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es beim Hineinfahren in diese Provinz war oder nachdem wir eine Stadt durchquert hatten, und die Felder wieder begannen. Jedenfalls merkte ich im ersten Auchenblick gar nicht, dass die Sonnenblumenfelder wieder begannen. Warum nicht? Alle Sonnenblumen wandten mir ihren grünen "Hinterkopf" zu. Die Blüten konnte ich klar erkennen, als ich nach hinten blickte. Jetzt sah ich das leuchtende Gelb der herrlichen Blüte. Alle Blumen waren nach der Sonne ausgerichtet, und da auch wir der Sonne entgegenfuhren, waren die Blüten nicht so einfach sichtbar.

Welch herrliches Bild für uns Jesus-Leute. Ist es auch nur vorstellbar, dass eine Sonnenblume sich nicht der Sonne zuwendet?  Bestenfalls, wenn sie krank ist - und selbst dann wird sie alles unternehmen, sich der Sonne entgegen zu strecken!

Richte den Blick nur auf Jesus
Schau voll in Sein Antlitz hinein
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
Und im Licht Seiner Herrlichkeit klein

Dieses alte Anbetungslied der ersten Generation bringt wunderbar den Vers zum Ausdruck:

(Lasset uns) "aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens." (Hebräer 12:2)

Ganz ähnlich lesen wir in Richter 5:31:

Aber die, die ihn lieben, sollen sein, 
wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!
(Liedform: Die aber auf Ihn sehn, werden sein wie die Sonne, 
die aufgeht in ihrer Pracht)

Daran haben mich die kilometerlangen Sonnenblumenfelder am Rande der Straße erinnert. Auch ich möchte meinen Blick in Richtung "Jesus" wenden, alles andere links und rechts zweitrangig sein lassen - vielleicht sogar ganz ignorieren. Ich möchte erleben, wie Jesus sich in meinem Leben widerspiegeln kann, weil ich auf Ihn sehe.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Sicher ans Ziel ...

Bin wieder gelandet. In Deutschland - und in meinem Büro! Ich liebe diesen Platz! Mein Dank geht an alle Geschwister, die alles so toll weitergeführt haben.  In den nächsten Tagen wird es immer wieder mal einige Reflektionen geben über die Gebetsreise, die am 16.6. begann.

Ok, ich gebe zu: ich bin mit einem Billigflieger geflogen. Der Preis stimmte halt. Allerdings musste man sowohl das Essen als auch die Getränke im Flugzeug kaufen (wenn man dann Wert darauf legte). Immerhin hatte ich einen Sitzplatz! :-) Die Abflugzeit war mit 14:35 Uhr angegeben - los ging's, angeblich pünktlich, um 15:35 Uhr. Das Flugzeug selbst war ok, da es ein relativ kurzer Flug war und ich bereit war, auf Komfort zu verzichten. Mitten im Flug gab es Turbulenzen. Das "Bitte Anschnallen" Zeichen blinkte, und die Durchsage des Kapitäns forderte alle auf, angeschnallt sitzen zu bleiben.

Nun, Turbulenzen bin ich gewöhnt. Irgendwann kennt man das und liest einfach weiter in seinem Buch oder seiner Zeitschrift. Wird es dann heftiger, blickt man kurz aus dem Fenster, schickt ein kurzes Gebet nach "oben" (man ist ja eh schon 13.000 km näher am Himmel) und liest weiter. Diesmal allerdings waren die Turbulenzen heftig. Ich wurde erinnert an einen meiner ersten Flüge 1984. 2 Stunden lang mussten wir auf einem Trans - Atlantik Flug angeschnallt sitzen bleiben - und es war HEFTIG! Ich blickte also auch diesmal aus dem Fenster. Alles schwankte. Man sah es, wenn man nach draußen blickte und man sah es, wenn man im Flugzeug den Gang entlang blickte. - Nun, ich bin immer offen für ein Abenteuer, auch eins, das Turbulenzen beinhaltet. Aber jetzt kam mir doch ein wohl formuliertes Gebet über die Lippen. Ich hatte ja keine Ahnung, ob der Billigflieger gut gewartet war. Und so betete ich: "Herr, bring uns sicher ans Ziel!" Kaum hatte ich es ausgesprochen (vielmehr - zu Ende gedacht), da musst ich auch schon lächeln. Mann, dachte ich, das Gebet wird mit 100%iger Sicherheit erhört. Ich werde auf jeden Fall am Ziel ankommen! Um ehrlich zu sein: Die Turbulenzen nahmen noch zu. Zwar kann ich nicht sagen, dass ich Angst hatte, aber, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, formulierte ich mein Gebet neu und betete: "Herr, bring uns sicher runter!" - Offensichtlich hat der Herr sich entschieden, auch dieser Bitte nachzukommen.

Der Flug war mir eine Lehre und Ermutigung. Egal, wie wir runter gekommen sind oder wären - ich wäre auf jeden Fall am Ziel angekommen. Mann, sind wir Jesus-Leute eine gesegnete Truppe! Nichts kann uns passieren. Klar, wir können krank werden, wir können entführt werden, wir können entlassen werden, wir können in einem Flugzeug abstürzen - uns können tausend Tragödien und Probleme begegnen wie jedem anderen auch - und doch kommen wir immer sicher ans Ziel - wenn nicht hier, dann dort! Wenn das mal kein Grund zu Gelassenheit und Freude ist.

"Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen." (Psalm 91:14-15)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Menschen, die ich bewundere: Henry Martyn

Ich bin vom 16.-23.6. auf einer Gebetsreise.  Danke für Eure Gebete!

Immer wieder lese ich gerne Bibliographien von Christen, die ihr Leben für Jesus gelebt haben. Am besten sind Biographien, die den Charakter im Buches nicht nur von Sieg zu Sieg schreiten lassen, sondern die auch sein Versagen erwähnen und vor allem die Kämpfe, die jeder kennt, der sein Leben mit Jesus leben möchte.

Zur Zeit lese ich die Biographie von Henry Martyn. Er wurde im Jahr 1781 in Truro geboren, der südlichsten Stadt Englands. Martyn durchläuft eine relativ "normale" Kindheit und Jugend. Auf dem Weg zu einer Kneipe, entscheidet er sich anders, besucht einen christlichen Vortrag und entscheidet sich nur wenig später für den Missionsdienst in Indien. In der Vorbereitungszeit verliebt er sich in Lydia Grenfell, die seine Liebe zwar nicht zurückweist, aber auch nicht offen erwidert. (Nach heutigem Ermessen unverständliche Gründe lassen sie zögern). Ein enormer innerer Kampf spielt sich in Martyns Herz ab. Die Ratschläge seiner Freunde gehen in verschiedene Richtungen. Martyn weiß, dass sein Weg nach Indien führen muss und wird. 1806 besteigt er das Schiff, das ihn von England und von Lydia wegbringen wird. Selbstmitleid (oder sollte man es Liebeskummer nennen?) und Entmutigung sind seine Begleiter an Bord, aber in Gottes Wort findet er Trost und Stärke. 

Nach zwei Monaten erreicht Martyn Indien und, als wären seine inneren Kämpfe nicht ausreichend, stellt sich einer der dort tätigen Missionare gegen ihn und nutzt sogar eine Predigt, die sich gegen Martyn und seine Überzeugungen stellt. Widersprüchlich und übertrieben seien seine Ansichten, einfach lächerlich. Martyn wird  vorgeworfen, nur sich selbst zu suchen und zu seinem Stolz und seiner eigenen Selbstverwirklichung zu leben.

In den ersten Jahren lebt er in verschiedenen Städten, predigt zu Briten und Einheimischen trotz Störungen und Drohungen. Martyn vertieft sich in Sprachforschungen und übersetzt in sechs kurzen Jahren das Neue Testament in die Sprachen Hindustani, Persisch und Arabisch.

Mehr Zeit ist ihm nicht vergönnt. Mit nur 31 Jahren macht Martyn sich mit neuen Hoffnungen auf den Weg zu ‚seiner' Lydia. Doch er sollte sie in diesem Leben nie wieder sehen. Noch auf dem Weg stirbt Henry Martyn am 16. Oktober 1812 in Kleinasien, entweder an den Folgen der Tuberkulose, an der er litt, oder an der Pest. Einer seiner letzten Tagebucheinträge lautet:

"Oh, wann wird Zeit Raum geben für die Ewigkeit? Wann werden dieser neue Himmel und die neue Erde erscheinen, in denen Gerechtigkeit wohnt? Dort wird absolut nichts hineinkommen, das verunreinigt: nichts dieser Bosheit, die Menschen wilder gemacht hat als wilde Bestien. Nichts von all der Verdorbenheit, die das Elend der Sterblichen nur noch schlimmer macht, wird dort gesehen oder gehört werden." 

"Lass mich für Gott verzehrt werden!" war das Motto dieses Mannes, das hinweist auf seinen Eifer für die Sache seines Herrn.

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. (Matthäus 10:37-39)

Dienstag, 22. Juni 2010

Zitate

Ich bin vom 16.-23.6. auf einer Gebetsreise.  Danke für Eure Gebete!

In der Hoffnung, dass Ihr vorgestern alle einen gesegneten Gottesdienst gehabt und eine gute Botschaft gehört habt (… Worum ging es doch grad noch …?) gibt es heute, bedingt durch meine Gebetsreise, nur ein paar lustige - und dennoch nachdenkenswerte - Zitate. Die Quellen sind mir leider unbekannt, werden aber nachgereicht, wenn sie mir bekannt werden.

"Echte Freunde sind die, welche - wenn Du Dich zum Narren gemacht hast - nicht davon ausgehen, dass Du einen permanente Tat vollbracht hast."

"Zwei Dinge habe ich gelernt: Es gibt einen Gott! Und ich bin's nicht!"

"Manchmal bedeutet ‚in der Mehrzahl' zu sein lediglich, dass alle Narren auf derselben Seite stehen."

"Lebe dein Leben auf eine Art und Weise, dass es dich nicht beschämen wird, den Familienpapagei zu verkaufen!"


Euch einen gesegneten Tag!

Montag, 21. Juni 2010

Wie man's nimmt ...

bin vom 16.-23.6. auf einer Gebetsreise.  Danke für Eure Gebete!

Donnerstag, der 21. Juni 1945. Einige von uns haben diesen Tag mit seinen Ereignissen miterlebt. Einige waren so jung, dass sie sich an nichts mehr erinnern können. Andere sind heute so alt, dass sie sich ebenfalls an nichts mehr erinnern können. Was war am 21. Juni 1945? - Sommeranfang!

Heute, am Montag, dem 21. Juni 2010 finden wir den gleichen Kalendereintrag: Sommeranfang. Und jedes Jahr werde ich an zweierlei erinnert, etwas Gutes und etwas nicht so Gutes. Ich freue mich über den Sommer, und obwohl ich weiß, dass mir viele nicht zustimmen werden (müssen sie auch nicht!) - mein Motto ist: "Lieber schwitzen als frieren!"  Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die, dass ab dem 22.6. jeden Jahres die Tage wieder kürzer werden. Jeden Tag verlieren wir etwas mehr vom Sonnenlicht. JEDEN TAG! Das gefällt mir nicht!

Ist der 21.6. nun ein Freudentag oder ein Trauertag? Kommt drauf an, wie man's nimmt. Ob ich den Sommeranfang feiere oder verdränge, hängt von meiner Perspektive ab.

Vieles im Leben hängt von unserer Perspektive ab. Ich erinnere mich an den Bericht in der Bibel als eine gesamte Armee vor Angst gelähmt war. Es war viele Jahrhunderte vor der Zeit, in der man den Großteil eines Krieges über Distanz führen konnte, mit Langstreckenraketen, Luftangriffen und dergleichen. Es war eine "Armee gegen Armee" Angelegenheit. Mann gegen Mann. Wie viele Soldaten werden es gewesen sein? Tausende? Zehntausende? Wie viele auch immer - es waren viele; so viele, dass sie die feindliche Armee ohne Weiteres hätten in die Flucht schlagen können. Aber es ging nicht - sie waren eben wie gelähmt. Der Feind hatte einen Einzelkämpfer, der jedem Gegner, der ihn sah, das Blut in den Adern gefrieren ließ. War es eine geburtliche Anomalie? Stand der Riese mit dem Teufel im Pakt? Die Antwort war relativ egal. Es war ein Tier von einem Mann, der zudem das faulste und provokativste Mundwerk hatte, dass man seit langem in Israel gehört hatte. Jeder blieb in seinem Loch im Schützengraben und ließ die täglichen Schmährufe des Feindes über sich ergehen. Das Monster musste mit dem Teufel im Bunde stehen. So sah kein normaler Mensch aus!

Israels Heere waren gelähmt. Die Heerführer geblendet von dem Schrecken des Gegners, Augen und Ohren gefangen und wie hypnotisiert auf den zweibeinigen Dämon gerichtet.

Und dann kam David. Ein "junger Spund," zu jung, um in Israels Armee eingezogen zu werden. Er war lediglich gekommen, weil sein Vater ihn geschickt hatte, den Brüdern an der Front Verpflegung - und ein paar Nachrichten vom Kriegsschauplatz mit nach Hause zu bringen.

Wie es so kam, lief der feindliche Gigant - er wurde Goliath genannt - gerade zu seiner morgendlichen Spott- und Hohnattacke auf, als David seine Brüder an der Front fand. Jedes Wort Goliaths all den Spott und Hohn über Israels Gott, den wahren Gott, unseren Gott, musste David sich anhören. Und unter all den zehntausenden von Israels Soldaten hatte er allein eine andere Perspektive. Während jeder um ihn herum zitterte, bebte und stöhnte: "Der ist so riesig, den können wir nie besiegen!" sah David die Situation anders. Mutig griff er zu seiner Steinschleuder mit der Einstellung: "Der ist so riesig, den kann ich gar nicht verfehlen!"

"…ich … komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast! An diesem heutigen Tag wird dich der Herr in meine Hand ausliefern … damit die ganze Erde erkenne, dass Israel einen Gott hat! … denn der Kampf ist die Sache des Herrn …!" (1 Samuel 17:45-47)

Mit dieser Perspektive und seiner Steinschleuder in der Hand nahm er die Herausforderung an, seine (inneren) Augen nicht auf Goliath, sondern auf Gott gerichtet. Mit seiner biblischen Perspektive hatte David recht: Er hat Goliath nicht verfehlt!

Perspektive - worauf sind Deine Augen heute gerichtet?