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Freitag, 16. Juli 2010

Nichts geht mehr!

Gestern Abend um 18:00 Uhr hatten wir mal wieder unser gemeinsames Abendessen vorm Fernseher. (Ich weiß, ich weiß …). 

"SOKO Rhein-Main" war angesagt. Untertitel: "Nichts geht mehr!" War interessant, aber immer wieder kam mir die Frage: Wie passt der Titel zur Geschichte. Als wir uns nach dem Film unterhielten, und ich meiner Frau eben diese Frage stellte, zuckte sie auch nur mit den Schultern. Irgendwo war es für uns eine interessante Geschichte mit unzutreffendem Titel.

Der Titel zog gleich bei der Einblendung meine Aufmerksamkeit auf sich. "Nichts geht mehr!"  Wie oft begegnen wir Situationen, in unserem eigenen Leben oder im Leben von Anderen, in denen wir oder andere festgefahren sind und weder vor noch zurückkommen.

  • Da ist die Krankheit, die uns von einem zum anderen Arzt, von einer zur anderen Therapie gejagt hat - ohne erkennbares Resultat! Irgendwann fühlt man sich mit seiner letzten Hoffnung wie "vor die Wand gefahren!" Nichts geht mehr.
  • Da ist das Ehepaar, das über Jahre gekämpft hat. Immer wieder hat man das Gespräch gesucht, miteinander, mit anderen, mit Seelsorgern, vielleicht sogar mit Therapeuten. Und irgendwann scheinen die Kraftreserven aufgebraucht. Man fühlt sich wie in einer Sackgasse, in der es am Ende nicht einmal eine Wendemöglichkeit gibt. Nichts geht mehr.
  • Da ist das Alter. Bis zu einem bestimmten Punkt im Leben lief alles irgendwie. Dann verlor man eins ums anderen. Durch Erwachsenwerden die Kinder, durch die Rente den Job, durch Tod die Freunde, durch die Jahre die Kraft und Gesundheit. Man blickt zurück auf verpasste Gelegenheiten, auf Zeit, die unwiederbringlich und ungenutzt vorbeigezogen ist. Für vieles ist es nun zu spät. Nichts geht mehr.
  • Da sind die anderen, die durch Leichtsinn, Probleme oder schlechte Gesellschaft in die Sucht gerutscht sind. Oder solche, die sich selbst nicht mehr verstehen, weil sie plötzlich von Depression oder psychischer Labilität überfallen wurden. Ohne Erklärung, ohne erkennbare Begründung. Man fühlt sich wie festgefahren. So sehr man auch möchte, nichts geht mehr.

Wer sich noch nie in einer solchen oder ähnlichen Situation befunden hat, soll sich glücklich schätzen. Solch eine Person gehört als Rarität ins Museum.

Nichts geht mehr! Diese Worte signalisieren Hoffnungslosigkeit und das Empfinden, an einem unangenehmen, aber unbeweglichen Ende angekommen zu sein. Nichts geht mehr - diese Worte gelten NICHT für Menschen, die "einen Draht" zu Jesus haben. Jesus sagt:

Ich bin das Alpha und das Omega - der Anfang und das Ende. Jedem, der durstig ist, werde ich aus der Quelle, die das Wasser des Lebens enthält, umsonst zu trinken geben!
(Offenbarung 21:6)

Nichts geht mehr? Doch! Wer meint, festgefahren und am Ende angekommen zu sein, der darf sich daran erinnern: Jesus sagt: ICH, JESUS, BIN DAS ENDE! Wer in seiner Hoffnungslosigkeit feststeckt und meint, nichts gehe mehr, ist einer Fehleinschätzung zum Opfer gefallen. Nicht die Hoffnungslosigkeit, die Krankheit, die kaputte Ehe, die Probleme mit den Kindern, die Arbeitslosigkeit, die fehlenden Finanzen, die Sucht oder Depression - was immer meine Not ist, in der ich festzustecken scheine - nicht das ist das Ende. Wäre das das Ende, ginge wirklich nichts mehr. Aber Jesus sagt: "Ich bin das Ende!"  Wenn Du mit Deiner Not noch nicht bei Jesu angekommen bist, bist Du noch nicht am Ende. Da geht noch was! Vielleicht ist es nur noch ein Schritt bis zum Ende - zu Jesus! Gib nicht auf! Bei Jesus bist Du am Ende - am Ende angekommen. Und dort findest Du Erfrischung und Hilfe. Das Ende bei Jesus bedeutet nicht Hoffnungslosigkeit, sondern neue Hoffnung und Seine Kraft!

Donnerstag, 15. Juli 2010

Sie sind weg!

Erst heute fiel es mir auf. Erst heute! Eigentlich hätte ich es schon längst gemerkt haben sollen. Ja, müssen! Wie konnte ich das nur übersehen? Wie konnte ich es nicht gemerkt haben? Sie sind weg!

Jeden Tag schaue ich aus dem Fenster meines Büros. Monatelang habe ich mich an ihnen erfreut. Im Winter, im Frühling und auch noch im Sommer. Ja, mir war aufgefallen, dass das  Gras immer länger wurde, aber ich habe nicht soweit gedacht, mich zu fragen, woran das wohl lag. Die Schafe sind weg! Tagaus, tagein habe ich sie grasen sehen, hab beobachtet, wie sie durch den Schnee hindurch ihr Futter fanden oder wie sie im Frühsommer geschoren wurden und zunächst wie ein nacktes Häufchen Elend aussahen. Jetzt sind sie weg. Naja, der Nachbar wird hoffentlich wissen, wo sie sind. Darum brauche ich mich nicht zu kümmern.

Mir kommen andere Schafe in den Sinn. Mit-Schafe, die auch zur Herde des Guten Hirten, Jesus, gehören. Monatelang, jahrelang sind sie mit uns in derselben Herde. Wir freuen uns aneinander, wärmen einander, nähren uns miteinander, sind zufrieden miteinander und folgen dem Guten Hirten miteinander. Und dann wird in der Herde plötzlich etwas anders. Ja, etwas wird anders - aber wir denken nicht soweit, uns zu fragen, was es ist. Wir haben ja noch Futter, Wasser, Sonne und Unterkunft und auch der Gute Hirte ist noch da. Also nehmen wir die Veränderung nur im Halbbewusstsein wahr und fragen uns nicht weiter, woran die Veränderung liegt. Und dann trifft es uns eines Tages wie ein Blitz: einige Schafe sind weg!

Zunächst waren sie nur noch sporadisch mitgezogen; hatten andere Weide gefunden. Nicht mehr bei der Herde, nicht mehr die gute Weide, die der Gute Hirte selbst ausgesucht hatte, nicht mehr das frische, lebensspendende Quellwasser, nicht mehr die sicheren Plätze, wo man unter Seiner Obhut ruhen konnte - aber eben "andere" Weide. Weder nahrhaft, noch schmackhaft -anders eben. Und dann waren sie eines Tages ganz weg geblieben. Es gab so viele Neues zu sehen auf der anderen Wiese. Und die Herde schien sie ja eh nicht zu vermissen. Niemand drängte sie liebevoll, sich zur Herde zu halten. Niemand erinnerte sie, wie gut der Gute Hirte wirklich war und wie nötig zum Überleben. Ja, die Stimme des Guten Hirte, der ihren Namen kannte, rief sie in ihren Herzen. Aber der Herde fiel ihr Fehlen kaum auf. Sie merkten zwar, dass was anders war, aber sie fragten sich nicht, was es wohl war.

Ich danke Jesus, meinem Herrn, dass Er mir immer wieder nachgegangen ist, wenn ich eigene Wege gegangen bin. Der Gute Hirte kümmert sich! Ich danke Ihm auch für seine Kinder, meine Mit-Schafe, die mir in Seinem Namen nachgegangen sind, die meine gefährlichen Alleingänge gemerkt, und sich aufgemacht haben, mich zur Herde zurück zu bringen.

Dass der Gute Hirte uns doch die Augen öffne und uns erinnert an die, die eigene, gefährliche Wege gehen. Dass der Gute Hirte uns doch merken und fragen lässt, warum plötzlich etwas "anders" ist als bisher. Der Gute Hirte geht dem verlorenen Schaf nach. Aber Seine Füße, Lippen und Hände sind oftmals wir. Uns schickt Er hinterher, um Seine Liebe, Seine Geduld und Seine Fürsorge zum Ausdruck zu bringen. Wir sind es, die in Seinem Namen besuchen, telefonieren, Mails schreiben, praktische Hilfe leisten, ermahnen und ermutigen. Du und ich!

"Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen …" (Jakobus 1:27)
"Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" (Matthäus 25:40)
"Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht; und gib dabei acht auf dich selbst, daß du nicht auch versucht wirst! Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen!" (Galater 6:1-2)

Dienstag, 13. Juli 2010

Das Kreuz

Immer wieder kann man in letzter Zeit von Diskussionen lesen, die über Sinn oder Unsinn des Kreuzes geführt werden. Den größten Unsinn tragen die bei, die den Sinn am Besten verstehen sollten: die "Religiösen". So meint der ehemalige Fernsehpfarrer Jürgen Fliege, dass er seine Sünden behalten wolle. Blut-, Sühne- und Schuldtheologie seien teil eines "neurotischen Kirchenprogramms." Maria Jepsen, Bischöfin der Evangelischen Kirche schlug vor, das Symbol des Kreuzes durch das freundlichere Symbol der Krippe zu ersetzen. Der amtierenden Nachfolger von Margot Käßmann im Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider meinte im April: "Jesus starb nicht für die Sünden, sondern Gott hat sich am Kreuz den Menschen in Liebe zugewandt."

Sagen wir's so: Erstaunlich ist es nicht. Bereits Paulus schrieb an die Gemeinde in Korinth:

"Wenn wir also Christus als den Gekreuzigten verkünden, sind die Juden entrüstet und die Griechen erklären es für Unsinn." (1 Korinther 1:23; NL)

Das Kreuz war der Ort der Qual, unsagbarer Qual. Ein Ort für Kriminelle, für den Abschaum der Gesellschaft. Die Botschaft vom geKREUZigten Messias war für die Juden ein großes Ärgernis, für die Griechen eine Lachnummer. Aber Paulus hatte über das Kreuz noch mehr zu schreiben. Bereits einige Verse vorher hatte er erklärt: 

"Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft!"  (1 Korinther 1:18)

Und im folgenden Kapitel macht er klar:

Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. (1 Korinther 2:2)
Das Kreuz, in dem Paulus die Kraft Gottes erfuhr, war seine Botschaft, deren er sich nicht schämte. Das wird auch in seiner Botschaft an die Epheser klar. In Epheser 2:16 schreibt Paulus:

"Er hat sie in einem Leib vereint und durch das Kreuz mit Gott versöhnt, sodass die Feindschaft ein Ende fand!"  (Epheser 2:16; NL)

DURCH DAS KREUZ … kam Einheit und Versöhnung; Versöhnung der Menschen mit Gott und miteinander.  Das Kreuz der gemeinsame Nenner, die gemeinsame Grundlage

Das Kreuz ist der Feind Satans. Das Kreuz ist der Feinde der Sünde, aber das Kreuz ist der Freund des Sünders. Das Kreuz, an dem Jesus hing und stellvertretend für uns starb, das leere Kreuz, das Jesu Auferstehung bezeugt, ist die zentrale Botschaft all derer, die Jesus von Herzen nachfolgen. Nimm das Kreuz heraus aus der Frohen Botschaft - und es wird eine traurige, da hoffnungslose Botschaft. Verkündige das Evangelium vom Kreuz, und es bewirkt Freude, Befreiung und Gotteskraft!

"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben!" (Römer 1:16)

Montag, 12. Juli 2010

... und die Sonne scheint!

Der deutsche Hitzerekord liegt bei 40,2° und wurde zuletzt 2003 in Koblenz gemessen. Den haben wir bisher noch nicht geknackt in diesem Jahr. Aber nahe sind wir dran gekommen. 38,8° waren es am Sonntag in Berlin.

Die (Kl)einen freuen sich, die anderen stöhnen. Für mich ist dieses herrliche Sommerwetter - (sorry, aber ich gehöre nun mal zu denen, sie lieber schwitzen als frieren) - ein Grund, zu überlegen, was die Bibel über die Sonne zu sagen hat. Wem es im Moment zu heiß ist, darüber auch noch Bibelverse zu lesen, komme einfach heute Abend um 21:00 noch mal zurück, wenn's etwas kühler ist:

"Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes." Psalm 84:11

"Der Mächtige, Gott der Herr, er redet und ruft die Erde vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang." Psalm 50:1 

"Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne." Psalm 37:6

"Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn!"  Psalm 113:3

"Lobt ihn, Sonne und Mond; lobt ihn, alle leuchtenden Sterne!" Psalm 148:3

"Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte." Matthäus 5:45 

"Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft." Offenbarung 1:16

"Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, daß sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm." Offenbarung 21:23

"Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre!"  Matthäus 13:43

"Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit." Offenbarung 22:5 

"Die aber Ihn lieben, sollen sein wie die Sonne, wenn sie aufgeht in ihrer Macht!" Richter 5:31


Wenn Du Jesus liebst, wird Er Dir Leuchte, Schild, Fürsprecher, Lobpreis, Segensquelle und vieles andere sein, und Du selbst wirst Ihn reflektieren, machtvoll wie die aufgehende Sonne. WOW!