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Freitag, 1. Oktober 2010

Von Spinnen, uns und der Existenz Gottes


Die Frage nach Gott hat die Menschheit bewegt, seitdem sich die Menschheit von Gott wegbewegt hat. Man hat die Möglichkeit der Existenz Gottes nie kategorisch ausgeschlossen, im Sinne von: „Das letzte Wort ist gefallen: Es gibt keinen Gott!“ Im Gegenteil selbst die größten Skeptiker und Atheisten können sich bei ihren Buskampangnen lediglich zu dem Satz entschließen: „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott!“ Verwundert uns das? Bereits im Bibelbuch der Prediger heißt es in Kapitel 3:11:

„Gott hat allem auf dieser Welt schon im Voraus seine Zeit bestimmt, er hat sogar die Ewigkeit in die Herzen der Menschen gelegt. Aber sie sind nicht in der Lage, das Ausmaß des Wirkens Gottes zu erkennen; sie durchschauen weder, wo es beginnt, noch, wo es endet.“

Gott hat den Menschen ein Gespür für das Ewige und den Ewigen ins Herz gelegt. Es ist Torheit und/oder Ignoranz, dies in einem Anflug von Größenwahn zu verleugnen. Auch davon redet die Bibel:

 Der Tor spricht in seinem Herzen: "Es ist kein Gott!"  (Psalm 53:2a)

Menschen, die die Existenz Gottes verleugnen gleichen den Kreaturen der folgenden Fabel. „Dabei sitzen einige Spinnen auf einem Baum und fragen sich, ob es wohl ein intelligenteres und größeres Leben als sie gibt. Sie finden diesen Gedanken ebenso abwegig wie urig und lachen herzhaft darüber. Gerade in dem Moment geht der Förster an ihnen vorbei, aber sehen können sie ihn nicht. Denn Spinnen haben eine Sichtweite von nur acht Zentimeter.“

Das erinnert an die Strophe aus dem Abendlied von Matthias Claudius:

Seht ihr den Mond dort stehen? 
Er ist nur halb zu sehen,und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen, 
die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehn.

Die Tatsache, dass wir vieles nicht erkennen und erklären können ist kein Argument gegen die Existenz Gottes, sondern für sie. Wenn Gott allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist, wenn Er unser Schöpfer ist und wir Seine Geschöpfe, dann ist Er uns um soviel überlegen und voraus, dass wir ihn nie einholen werden. Wir Geschöpfe werden uns in unserer geschaffenen Begrenztheit nie mit dem ewigen Schöpfer messen können. Wir werden uns nie zu Seiner Stufe der Gottheit emporarbeiten können und Ihn nie auf unsere Stufe der Menschlichkeit hinabzwingen können. Die Gruppe ´Deliverance` drückte es in einem Lied es vor einigen Jahrzehnten so aus: 

„Gott passt in 5 Pfund graue Masse nicht hinein!“  

Nicht alles verstehen können, nicht alles erklären können zeigt uns unsere Begrenztheit auf, nicht die Nicht-Existenz Gottes. Was die Tatsache der Ewigkeit und des Ewigen angeht, haben wir gerade mal eine Sichtweite von 8 Zeiteinheiten (um mit der Spinnenfabel zu sprechen). Die aber lassen keinen Schluß zu über dass, was darüber hinaus geht. Dennoch hat Gott sich nicht unbezeugt gelassen. Die Ewigkeit hat Er uns ins Herz gelegt, aus der Ewigkeit ist Er (in Jesus) in unsere Zeitlichkeit gekommen. Er hat uns durch Wort und Tat gelehrt, hat uns freigekauft aus der Zeitlichkeit für die Ewigkeit und schenkt ewiges Leben bereits hier und heute allen, die sich Ihm anvertrauen.

Mittwoch, 29. September 2010

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

*Im Bauche der werdenden Mutter unterhalten sich zwei Embryos. Einer von ihnen ein kleiner Skeptiker, der andere voller Vertrauen und Glauben.
Der kleine Skeptiker fragt: "Und du glaubst tatsächlich an ein Leben nach der Geburt?"

Sagt der kleine Gläubige: "Selbstverständlich, ja. Für mich ist es völlig klar, dass ein Leben nach der Geburt existiert. Unser Leben hier dient nur unserem Wachstum, damit wir uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten. Damit wir stark genug sind für das, was uns dort erwartet."

Der kleine Skeptiker ist ärgerlich: "Das ist dummes Zeug! Es gibt kein Leben nach der Geburt. Wie sollte ein solches Leben auch aussehen!?"

Der kleine Gläubige: "Das weiß ich auch nicht. Aber es wird sicher sehr viel mehr Licht sein als hier. Und vielleicht werden wir sogar laufen und mit dem Mund essen!"

Der Skeptiker winkt ab: "Völliger Unsinn! Laufen gibt es überhaupt nicht. Und mit dem Mund essen ist nun wirklich eine völlig lächerliche Idee - wir haben die Nabelschnur, die uns ernährt! Schon deshalb ist ein Leben nach der Geburt völlig unmöglich: Die Nabelschnur ist viel zu kurz!"

Der Kleine Gläubige ist unbeirrt: "Es ist sicherlich möglich. Es ist einfach alles ein wenig anders, als wir es hier gewohnt sind."

Der Skeptiker verliert langsam die Geduld mit so viel Naivität: "Niemand, aber auch niemand kam je zurück nach der Geburt! Sieh es ein: Die Geburt ist schlicht und einfach das Ende des Lebens. Punkt. Und überhaupt: Du und deine Traumgebilde! Das Leben ist eine große Sorge in der Dunkelheit und das war's!"

Der kleine Gläubige mag dem nicht zustimmen: "Ich gebe zu, ich weiß nicht genau, wie das Leben aussehen wird nach der Geburt ... aber auf jeden Fall werden wir dann die Mutter endlich sehen und sie wird sich um uns kümmern!"

Der Skeptiker verdreht die Augen: "Mutter!? Du glaubst an die Mutter? Lächerlich! Wo bitte soll die sein?"

Der kleine Gläubige macht eine große Handbewegung: "Sie ist hier! Überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht existieren!"

Der Skeptiker kann es nicht fassen: "Meine Güte, das ist nun wirklich der Gipfel der Dummheit. Ich jedenfalls kann deine Mutter nicht sehen! Nicht mal ein Stückchen von ihr - es ist doch völlig offensichtlich, dass sie nicht existiert!"

Der kleine Gläubige schüttelt den Kopf und schließt die Augen: "Manchmal, wenn wir ganz still sind, höre ich, wie sie singt. Oder unsere Welt streichelt. Ich fühle und glaube fest daran, dass die Geburt ein neuer großer Anfang ist!"


* Tschechisches Orginal von Míla Rejlková, Übersetzung und Bearbeitung durch David Rotter
    http://www.sein.de/spiritualitaet/ganzheitliches-wissen/2010/zwei-embryos-gibt-es-ein-leben-nach-der-geburt.html


Dienstag, 28. September 2010

Hoffnungslos?

Man sagt,  24.000 Menschen verhungern täglich – 75% sind Kinder.
Man sagt, 4000 Kinder werde täglich umgebracht – abgetrieben
Man sagt, jählich warden 555 qkm Regenwald abgeholzt oder abgebrannt
Man könnte fortfahren …

Und man könnte denken: Und? All das ist weit weg und betrifft mich wenig. Tatsache ist, dass mehr Menschen ohne Hoffnung unmittelbar um uns herum leben, als wir meinen. Da sind solche, die alle Hoffnung und Perspektive fürs Leben verloren haben. Nicht, weil jemand in Asien verhungert, sondern weil sein Herz verhungert aus Mangel an Lebenssinn.

Ungezählte Frauen gehen durch Depressionen als Folge einer Abtreibung, verfolgt von Schuldgefühlen und Verlassenheit. Millionen Ehen brechen auseinander. Kinder haben Angst, in Elternhäuser zurück zu gehen, in denen Missbrauch und Ablehnung auf sie warten. Eltern sind entsetzt und zerbrochen über die Suchtprobleme ihrer Kinder.
Man könnte fortfahren …

Aber anstatt fortzufahren möchte ich darauf hinweisen, DASS ES HOFFNUNG GIBT! In 1 Petrus 1:3 schreibt Petrus:

„In seinem grenzenlosen Erbarmen 
hat er (Jesus) uns neues Leben geschenkt.
Weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist,
haben wir die Hoffnung auf ein neues, ewiges Leben.“

Jesus hat die Hungrigen gespeist, die körperlich und emotionell Hungrigen.
Jesus hat den Toten neues Leben geschenkt, den physisch Toten, aber auch den emotionell und geistlich Toten.
Jesus hat denen eine neue Perspektive gegeben, die ohne Perspektive durchs Leben gingen und bereit waren, es zu beenden.

Niemand kann anderen Menschen ins Herz blicken – außer Jesus! Er sieht Deine Freuden und Deine Kämpfe. Gibt es Hoffnungslosigkeit in Dir, Gebiete, auf denen Du aufgeben möchtest?  Jesus weiß darum! Er kann und möchte helfen! Ich weiß, wovon ich rede. Er hat es in meinem Leben getan und im Leben von Millionen anderer Menschen. Warum gibt’s Du Ihm nicht eine Chance? Sprich mit Ihm! Sag Ihm, in welcher Situation Du Dich befindest! Bitte Ihn um Hilfe!

Wenn Du Fragen hast oder Kontakt möchtest, schreib mich an unter: pastor@ccfg.de

Sonntag, 26. September 2010

Gott erhört Gebet!!!!!!!!

Wetterbericht Donnerstag: Ab Freitag Regen, im Großen und Ganzen auch übers Wochenende.
WIR BETEN UM SCHÖNES WETTER FÜR UNSER GEMEINDEFEST!
Freitag: Es regnet! Wetterbericht: Immer wieder Regen, Samstag und Sonntag immer wieder Schauer.
WIR BETEN WEITER UM SCHÖNES WETTER. NEIN, WIR SAGEN NICHTS AB!
Wetterbericht am Samstag für Sonntag: Eher trocken mit gelegentlichen Schauern. Kalt!
WIR BETEN WEITER UM SCHÖNES WETTER. Gott wird's schon richten!
Sonntag: Ein herrlicher, trockener Spätsommertag! Ein wunderbarer Gemeindetag an dem alle immer wieder staunen über das herrliche Wetter. Wetterbericht am Sonntagabend: Es bleibt trocken, auch für den Rest des Abends. Schön! Endlich haben sie's begriffen! Danke, Jesus!!!

Nachruf

Es war eine Email, die einen süß-sauren Geschmack hinterließ. Noch vor sechs Wochen hatten wir zu dritt Thomas Cosmades besucht. Mit seinen 86 Jahren saß er, gezeichnet von schwerer Krankheit, in seinem Sessel am Fenster. So gebrochen, wie sein Körper war, so lebendig war sein Geist. Einen ganzen Stoß Bücher in drei oder vier Sprachen hatte er neben seinem Sessel gestapelt. Während unseres Gesprächs stand er gelegentlich auf, hielt sich an meiner Schulter fest um das Gleichgewicht zu finden und schlurfte dann zu seinem Schreibtisch oder Bücherregal. Gelegentlich schickte er mich, um Unterlagen für ihn zu holen. Vor wenigen Tagen kam die Email, dass er heimgehen durfte zu seinem geliebten Herrn und Retter, Jesus. Mit ihm geht ein Mensch, der die Türken geliebt hat und für die Verbreitung des Evangeliums unter Türken gearbeitet hat wie kaum ein anderer. Hier einige Auszüge aus zwei Mails der vergangenen Woche. (eigene Übersetzung aus dem Englischen)

„Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Heiligen.“  (Ps. 116:15)

(…) „Niemand liebte seinen Herrn, das Wort Gottes oder das türkische Volk mehr als Tom. Wir werden ihn, seine Weisheit, seine Leidenschaft für die Verlorenen mehr vermissen, als ich je beschreiben kann.

Seine Energie für den Dienst war endlos. Zweimal hat er das Neue Testament in die türkische Sprache übersetzt. Die zweite Übersetzung wurde gerade einen Monat vor seinem Tod veröffentlicht. Während einer Zeit seines Dienstes, der Übersetzungsarbeit, Predigen und Bibelunterricht beinhaltete, produzierte er vier türkische Radiosendungen pro Tag. Diesen Dienst startete er und baute ihn derart aus, dass er auf drei Stationen vier mal am Tag predigte. 500 Briefe erhielt er pro Monat von Zuhörern.

Zusätzlich zu seinem Dienst unter Türken in der Türkei und Europa hatte er noch einen ausgiebigen Dienst in Gemeinden in Griechenland und hinter dem “Eisernen Vorhang” während der Zeit des kalten Krieges. Für einfache Pastoren von kleinen Dorfgemeinden  organisierte er Konferenzen mit großartigen christlichen Leitern, wie Carl Henry.

Thomas war in der Tat ein Mann Gottes, „voller Glauben und Heiligen Geistes.“
Manchmal war er wagemutig; er war nicht vollkommen, aber sein Herz war immer erfüllt mit Liebe und Barmherzigkeit für das türkische Volk. Viele Stunden verbrachte er im Gebet für die Verlorenen. Früh am Morgen stand er auf um zu Beten und die Bibel zu lesen. Er war eine sehr großzügige Person, die von seinen eigenen, begrenzten Ressourcen viele Gemeinden, Pastoren und Witwen in der Türkei unterstützte. 

Keiner von uns wird je das ganze Ausmaß und all die Auswirkungen erkennen, die sein Leben und Dienst in der Türkei bewirkt haben. Ohne Widerspruch zu fürchten möchte ich behaupten, dass es seit dem Apostel Paulus niemanden gegeben hat, der so viel für den Dienst des Evangeliums in Kleinasien getan hat wie Tom.“ (…)

Aus einer Email seiner Frau stammen folgende Zeilen:

„Er war ein ungewöhnlicher Mann, vollkommen seinem Herrn ergeben und bis zum letzten Ende in Seinem Dienst. Am letzten Tag seines Lebens hier auf Erden sagte er: „Es scheint mir, dass jeder Atemzug mein letzter ist. Ich möchte zu meinem Herrn gehen.“ Der Herr erfüllte seinen Wunsch!“

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, 
so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, 
die uns so leicht umstrickt, 
und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt. (Hebräer 12:1)