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Samstag, 30. Oktober 2010

WIR SIND ZURÜCK!

Danke für alle, die uns im Gebet auf der Gebetsreise in den Mittleren Osten begleitet haben. Wir sind heute zurückgekommen. Morgen im Gottesdienst gibt es die ersten beiden Kurzberichte. 10:30 Uhr - CCFG. 
Denkt an die Zeitumstellung!   :-) 

Freitag, 29. Oktober 2010

Siebenter Tag – Oktober 29 – nach 22:30 Uhr Ortszeit

So, das war er also – unser letzter Tag der Gebetsreise Mittlerer Osten 2010. Und wieder war es ein voller und gesegneter Tag. Zunächst einmal: Ich hab heute morgen einen Teeplatz gefunden, der bereits vor 7 Uhr Tee ausschenkt!!! Als nächstes: Ich hab eine neue Strategie gefunden, mit Leuten ins Gespräch zu kommen: einfach die Zeche prellen. Uhm, also so ungefähr. Als ich meine 2 Gläser Tee zahlen wollte, entdeckte ich, dass ich nicht genügend Kleingeld und nur einen großen Schein dabei hatte; zu groß für 7:30 Uhr am Morgen. Also schenkte mir der freundliche Mann den Tee. Da wir Christen aber bekanntlich nicht die Zeche prellen, ging ich nach dem Frühstück im Hotel wieder mit dem nötigen Kleingeld und einem christlichen Kalender zurück. So einfach ist Evangelisation. :-)

Nach dem Frühstück trafen wir uns außerdem noch einmal als Team, um über Johannes den Täufer nachzudenken. Was war er doch für ein Mensch! Mal schwach, mal stark, mal voller Glaubensmut, mal im Zweifel. Aber der Herr gebrauchte ihn und bezeichnet ihn als sehr groß. Auch wenn wir manchmal schwanken, egal ob wir Früchte unseres Dienstes sehen oder nicht - wenn Gott uns beauftragt hat, steht ER hinter uns, und das allein zählt. Eine Gebetszeit schloss sich an, in der wir besonders dem Herrn dankten und ihm die Personen und Ereignisse des Tages anbefohlen haben.

Unser Fahrer kam wie erwartet überpünktlich, und wir waren noch vor Mittag zurück in der Stadt, in die wir vor fast einer Woche eingeflogen sind. Nur dass das Wetter heute nicht freundlich sondern regnerisch war. Ein Anruf bestätigte uns, dass die kleine Schar hier am Ort sich mit uns treffen wollte. Nach dem Mittagessen machten wir uns daher auf zu dem Teepark, der die Stadt überblickt. Da unsere Gäste später kamen, tauschten wir über die Erfahrungen der Woche aus. Es würde den Rahmen des Blogs sprengen, Einzelheiten hier festzuhalten. Im folgenden nur einige Wortfetzen:
„gut“ – „mehr Kampf als letztes Mal“ – „habe deutlich meine fleischliche und geistliche Seite gemerkt“ – „Super, so viel Gebet und Zeit in Gottes Gegenwart zu haben“ – „interessant, wie schnell Gott einem Menschen aufs Herz legen kann, die man vorher nie gesehen hat“ – manchmal brauchte es Überwindung, zu beten“ – „Gemeinschaft im Team und mit Jesus war wertvoll“ – „nach den Begegnungen können wir auch zu Hause besser für diese Stadt beten“ – „wir hatten mehr Begegnungen als auf früheren Reisen – aber immer von Gott geführt“ – „ein Team, das in Einigkeit und Hingabe zum Gebet miteinander reiste“

Und dann kamen unsere Gäste. Leider waren es nur vier. Die Gemeinschaft war herzlich, die gemeinsame Gebetszeit eher mager. Das lag u.a. auch an dem kleinen Jungen, den sie mitgebracht hatten. Aber es war uns möglich, ihnen mitzuteilen, was Gott uns für sie aufs Herz gelegt hatte. Auch konnten wir noch einmal für sie beten. Was Gott jetzt daraus macht, ist Seine Sache.
Im Regen fuhren wir zurück zur Stadt und trafen uns nach einer kurzen Pause zu unserer letzten gemeinsamen Gebetszeit. Immer schließen wir diese Reisen ab, indem wir gemeinsam das Abendmahl feiern. Ein seltsames Gefühl, wenn man bedenkt, das man fast die einzige kleine Schar unter 300,000 Menschen ist, die dem Herrn für seinen zerschundenen Leib und Sein vergossenes Blut dankt. Aber auch der andere Aspekt des Abendmahls ist uns wichtig: voreinander und vor der unsichtbaren Welt Jesus als Sieger zu verkündigen. (1 Korinther 11: 26).

Es war eine heilige Zeit in der Gegenwart unseres heiligen Gottes. Anschließend verabschiedeten sich die Frauen, um sich ein letztes Mal mit ihrer neuen Bekannten zu treffen. Leider fand das Treffen nicht statt. Ihre Arbeitsschicht hatte sich geändert. ABER: auch das konnten wir aus Gottes Hand nehmen. Sie hatte ihre Kontaktdaten für uns hinterlegt und Interesse an weiterer Korrespondenz geäußert. Auch die Frauen hinterließen eine Kontaktadresse und ein kleines Freundschaftsgeschenk. Jetzt beten wir, dass daraus ein fester Kontakt mit Möglichkeit zum Zeugnis entsteht.

Der Rest ist schnell geschrieben: Ein gemütlicher Abend in einem Restaurant, ein Abschlußgebet als Team (Wir verlassen das Hotel in zwei Gruppen, zu verschiedenen Zeiten, mit verschiedenen Zielen) und dankbare Herzen, die gespannt sind, einmal (vielleicht erst im Himmel) zu sehen, was diese Reisen ausgerichtet haben. Ach ja – und schwere Augen, die sich jetzt schließen sollten, weil sie sich wieder öffnen werden, wenn Ihr noch alle schlaft. Gute Nacht!

Sechster Tag – Oktober 28 – gegen 22:00 Uhr Ortszeit


Unser zweiter und letzter Tag in dieser Stadt. Ich war morgens an einem Teeplatz, ähnlich wie in der ersten besuchten Stadt. Leider gabs bis 7:30 Uhr keinen Tee. Das Leben beginnt halt etwas später hier. Tee gabs dann zum Frühstück. Anschließend Anbetung und Gebet im Zimmer. Wir hatten einen Austausch über die Ermordung von Johannes dem Täufer. Er war ausgesprochen mutig, was sein Auftrag anging und nahm kein Blatt vor den Mund. Aber Herodes verstockte sein Herz. Persönlich wichtig wurde mir, dass Johannes seinen Dienst nicht wie ein Hobby behandelte. Er war bereit, die Kosten der Nachfolge auf sich zu nehmen. Nachfolge kostet! Immer! Nachfolge kostet Zeit, Geld, Kraft, Mut, Selbstverleugnung und desgleichen. Je schwerer Nachfolge wird, umso kostspieliger wird sie.
  • Nachfolge kostete die 12 Jünger – aber sie kostete Johannes den Täufer mehr.
  • Nachfolge kostet den ‚normalen’ Christen – aber sie kostet den hingegebenen Christen mehr.
  • Nachfolge kostet den Missionar – aber sie kostet den Missionar in unerreichten Volksgruppen und anders-religiösen Volksgruppen mehr. Nachfolge kann das Leben kosten!
ABER: Selbst über seinen Tod hinaus war Johannes der Täufer ein Mahner und die Stimme Gottes. (Markus 6:16) Eine moderne Parallele ist der Märtyrertod von Jim Elliot. Nachdem seine Ermordung bekannt wurde, waren ungezählte junge Menschen bereit, seinen Platz einzunehmen. Hohe Kosten in der Nachfolge – ja! Aber auch hohe Rendite für Jesus.

Auch in dem Land, in dem wir zur Zeit beten, zahlen Christen einen hohen Preis für die Nachfolge – z.T. auch mit dem Leben. Morgens haben wir uns eine Dokumentation angeschaut, die das Leben einiger Märtyrer in diesem Lande beschreibt. Unter dem Eindruck dieses Filmes standen auch immer wieder unsere Gebete während des Tages, Gebete für die wenigen Christen im Land, die angefochtenen Gemeinden und die Hinterbliebenen der Ermordeten. Welch ein Vorrecht für uns, Samstag wieder in ein freies Land zurückkehren zu dürfen.

Um die Mittagszeit wollten wir den Fahrer finden, der uns letztes Jahr zum Flughafen der Nachbarstadt gefahren hatte. Wir hatten das ganze Jahr immer wieder für ihn gebetet und jetzt auch dafür, ihn zu finden. Es war nicht mal ansatzweise ein Problem. Ich fragte in einer Bäckerei nach dem Taxiunternehmen, für das er gearbeitet hatte – und als der Verkäufer seinen Namen hörte, sagte er: Der sitzt hier vor der Tür! WOW! Danke Gott! Das war einfach. Er wird uns morgen zurück in die andere Stadt fahren und wir werden ihm eine DVD schenken. Letztes Jahr hat er eine JESUS DVD erhalten. Diesmal eine DVD mit 5 Zeugnissen von Männern, die zum Glauben an Jesus gekommen sind.

Die meiste Zeit des Nachmittags haben wir im Teepark einer Burgruine verbracht, wo wir als Gebetsteam und als Einzelne für verschiedene Anliegen der Stadt und des Landes einstanden.

Spätnachmittag und früher Abend waren frei für Ausruhen, Einkaufen und Gebete im Einkaufszentrum. Ein paar Kalender konnten an Verkäufer in kleinen Läden weitergegeben werden.  Ich selbst saß in einem kleinen Teegarten bei einem Glas Tee und bat den Herrn, solche Plätze doch mit Seinem Leben zu füllen. Während ich betete, kam mir die Frage: „Was machen wir überhaupt hier? Wir beten für eine Stadt mit hunderttausend Menschen, in der es keine Gemeinde gibt, in der kein Missionar lebt und in der auch kein einziger Christ bekannt ist, nicht mal ein Namenschrist. Wir beten, dass Menschen in den tausenden von Hochhäusern gläubig werden – aber wie sollen sie, wenn niemand geht und es ihnen sagt? – Und dann erinnerte mich der Herr an die Tatsache, dass im Iran hunderttausende zum Glauben kommen, dass in Algerien ganze Dörfer sich dem Herrn zuwenden, dass im Nordirak die Unzufriedenheit mit dem Islam so groß ist, dass man Christen ins Land einlädt. Auch in China – selbst als die Verfolgung noch härter war als heute – hat Gott gezeigt, dass Er kann. Wer will sich Ihm in den Weg stellen, wenn Er in einem Gebiet wirken möchte. Die Anliegen, für die wir hier beten, hat Gott anderswo bereits erhört. Es ist Ihm ein Kleines, dasselbe auch hier zu tun. Ja, wir wollen mit Vertrauen und Zuversicht weiterbeten. Immerhin ermutigt uns Gott:

„Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben,
zu deinem Besitz die Enden der Erde.“ (Psalm 2:8)

Das haben wir dann auch nochmal getan, nach Austausch und Anbetungszeit im Hotelzimmer. Es ist ein gutes, gebetsbereites Team, mit dem wir unterwegs sind. Es ist gut, eins zu werden für die Unerreichten dieses Landes und gemeinsam unser Herz vor Ihm auszuschütten. DENN ER HÖRT!

Hier noch 2 Anliegen für Freitag:

1.      Nachmittags sind wir in einem Park zum Gebet. Wir haben die wenigen Gläubigen der Stadt eingeladen, mit uns zu beten und auf Gott zu hören. Wir haben eine Last, sie zur konsequenten Hingabe zu ermutigen. Betet, dass sie kommen, wenn Gott es so will; dass wir die richtigen Worte haben und dass es wettermäßig stattfinden kann. Es soll regnen.
2.      Die Frauen werden sich zum letzten Mal mit ihrer Bekannten aus dem Schnellimbiss treffen. Betet um ein gutes, klares Gespräch. Sie werden Material weitergeben.

Danke für Eure Begleitung!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Fünfter Tag – Oktober 27 – fast 22:00 Uhr Ortszeit


Morgens um 7 Uhr war ich an meinem Teeplatz. Tee kam relativ zügig und beim Bezahlen empfand ich keine Antipathie wie gestern. Ich will mal das Beste annehmen und davon ausgehen, dass ich gestern übersehen wurde.

Nach dem Frühstück hatten wir eine gute Zeit der Anbetung und des Gebets. Von Johannes dem Täufer haben wir gelernt, dass wir auch als Jesusjünger einmal schwach sein dürfen. Auch Nachfolger Jesu kennen Zweifel und Verzweiflung. Und wie begegnet Jesus dieser Not? Auf zweierlei Weise. Jesus sagt den zu ihm gesandten Johannesjüngern:

„Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht:“ (Matthäus 11:4)

Jesus handelt und antwortet nicht, wie es die Fragenden vielleicht gehofft hatten, nämlich mit einer einfache Ja/Nein Antwort. Jesus sagt vielmehr: Berichtet Johannes, was ihr hört und seht. Sie sollten Johannes aufrichten, indem sie ihm die Worte Jesu sagten und ihm Jesus beschrieben. So werden ermattete Herzen gestärkt: Durch das Wort Gottes und den Blick auf Jesus allein. Das war Jesu Methode. Das sollte unsere Methode sein.

Check-out aus dem Hotel; DVD, Kalender und Johannesevangelium wurden der Dame an der Rezeption geschenkt, ebenso ihrem Kollegen. (Mal sehen, ob sie uns Freitag nochmal dort schlafen lassen...J )

Die Busfahrt in unser 80 km entfernt liegendes nächstes Ziel verlief ohne Zwischenfälle. Wir fuhren durch etliche kleine Städtchen, in denen es keine Gemeinde, kein Hauskreis, keinen Christen gab – wahrscheinlich nicht mal einen Namenschristen.

Am Ziel angekommen zogen wir nach einiger Zeit los, um die erste Gebetszeit für die Stadt in einem Park zu verbringen, der die Stadt von einer Anhöhe aus überblickt. Um ehrlich zu sein, einige von uns fühlten sich beobachtet. Wenn es so war, wäre es erstaunlich, denn wir waren erst wenige Stunden in der Stadt, aber 100% ausschließen kann man es auch nicht. Was solls, gebetet haben wir trotzdem (nicht auf Knien mit Augen zu sondern mit Augen offen, Tee trinkend und versuchend, neutral auszusehen. J) Am späten Nachmittag hatten wir eine weitere Zeit des Gebets und Austauschs im Hotel. Was mir wichtig wurde war zweierlei:

1.      Zwei aus der Gruppe war nachmittags vom Park aus der herrliche Nebel aufgefallen, der die Stadt überzog, fast wie ein Hauch. Der Nebel kam leise, sanft, vielleicht zunächst unbemerkt von den Menschen in der Stadt. So kommt der Heilige Geist, wo gebetet wird. Leise und sanft, fast wie ein Hauch und zunächst unbemerkt von den Menschen. Aber wo gebetet wird, wird Raum geschaffen für das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes. Eine Ermutigung, weiter für diese Stadt zu beten. Gott ist am Werk. Wir bemerken noch nicht davon, viel weniger die Menschen in der Stadt. Aber der Geist Gottes wirkt und breitet sich aus!

2.      Monika hatte unterwegs ausgedrückt, was auch ich empfand: In diesen ersten Tagen war man fast schon so „platt“ (oder mehr) wie am Ende der früheren Reisen. Die Tage waren anstrengend und inhaltsschwer. Außerdem hatten wir bisher mehr Begegnungen als auf den früheren Reisen. Das zehrt auch an unseren Kräften. Als Team müssen wir auf der Hut sein und uns wappnen gegen Uneinigkeit, Müdigkeit, Gebetsmüdigkeit und geistliche Schwäche! Das taten wir auch indem wir während des Gebets Apostelgeschichte 4:23-31 lasen und den Herrn neu um die Kraft des Heiligen Geistes in unserem Leben baten.

Es ist gut zu wissen, dass der Herr nicht nur Interesse hat an der Errettung der Menschen hier
und dem Beginn einer Gemeinde in diesen Städten, sondern, dass Er auch Interesse hat an uns
als Team. Er kümmert sich um uns: Preis sei Ihm!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Vierter Tag – Oktober 26 – fast 22:36 Uhr Ortszeit


Hundemüde! Es war ein langer, anstrengender, aber schöner Tag. Um 6 Uhr ging der Wecker. Ca 6:45 Uhr saß ich an meinem Teeplatz im Stadtzentrum, wurde aber erst bedient, als ich mich meldete. Das ist unüblich und in all den Jahren, in denen ich dort morgens Tee trinke, noch nicht passiert. Hat es damit zu tun, dass ich zu weit weg saß vom Ausschankhäuschen oder damit, dass ich morgens dort immer mit aufgeschlagener Bibel sitze? Oder war es Zufall? Keine Ahnung. Morgen früh werde ich mich mit Bibel näher ans Teehäuschen setzen. Mal sehen, ob wer kommt.

Gesegnet wurde ich in der Stillen Zeit. Die Frage, die mich und unser Team sehr bewegte, war, ob wir mit den einheimischen Geschwistern oder Verantwortlichen reden sollten über unsere Beobachtungen (siehe Eintrag gestern). Eigentlich habe ich mich dagegen gesperrt, aber die nächste Episode aus dem Leben von Johannes dem Täufer ließ mich nicht los. Er predigte Buße und rief alle zur Umkehr auf, die zu ihm kamen. Alle meine Versuche, diesen Text ‚anders’ zu verstehen, ließen mich unruhig bleiben. Schließlich hab ich aufgegeben und dem Herrn gesagt: „Herr, wir laden alle ein, die wir gestern getroffen haben. Wir laden sie ein, mit uns am Nachmittag zu beten und zu Fasten und sagen ihnen klar, dass wir auch auf Gott hören möchten und einige prophetische Eindrücke weitergeben möchten. Wenn sie kommen, werden wir ihnen dein Wort weitergeben; wenn niemand kommt, ist es nicht unsere Sache. Wir geben es in deine Hände!“ Mit diesem Gebet kam der Friede, obwohl der Anruf bei den Verantwortlichen doch noch etwas Überwindung kostete. Für Freitagnachmittag werden wir uns als Team treffen. Wenn Gäste kommen, ist das Gottes Auftrag an uns, sie auf Gehorsam gegenüber Gott hinzuweisen. Kommt niemand, ist es Gottes Zeichen, dass wir uns aufs Beten konzentrieren sollen. Schließt Ihr bitte gutes Wetter in Eure Gebete ein. Es soll regnen. Auch findet am Freitagnachmittag oder Abend das letzte Treffen mit dem Kontakt aus dem Schnellrestaurant stett. Auch dafür brauchen wir Gebet.

Beim Austausch heute morgen rief der Herr uns zu: „Freut euch trotz allem!“ Uns wurde klar, dass die Last, die Gott uns gestern aufgelegt hat, mit uns gehen wird durch die Woche. Aber immer wieder dürfen wir sie Ihm anvertrauen. Er legt uns keine Lasten auf, um uns zu zerbrechen und bedrücken, sondern um uns zu sich zu ziehen und Wachstum zu schenken. Auch die Verse aus Habakuk 3:17-18 wurden uns im Gebet gegeben. Die Verse besagen, dass wir uns freuen sollen, auch wenn es noch keinen Grund dafür gibt.

Anschließend an die Gebetszeit haben wir einen strategisch interessanten Platz besucht und dort eine geraume Zeit im Gebet verbracht. Durch Gottes Führung (Antwort auf Gebet) kamen wir in ein Gespräch mit einem jungen Paar, denen wir einen Film und ein Evangelium weitergeben konnten. Nach der Rückkehr ins Stadtzentrum teilten wir uns in Zweierteams auf und gingen betend durch die Stadt, das Einkaufszentrum und beteten für die Anliegen, die Gott uns aufs Herz legte. Richard und mir wurde Teevon einem Schuhputzer angeboten, der uns angesprochen hatte. Er erhielt von uns eine DVD und eine Art Traktat. Eine weitere gemeinsame Gebetszeit als Team schloss sich an einem anderen Platz an, der zum Beten einlud und inspirierte. Auch dort gab es eine Gott-geschenkte Begegnung mit 3 jungen Männern. Auch sie erhielten eine DVD. Gott geschenkt waren alle diese Treffen, weil der Kontakt von ihnen, nicht von uns ausging.

Es ist höchst interessant zu erleben, wie Gott uns mit Menschen zusammen bringt, ohne dass wir etwas dazu tun. Selbst nach dem gemeinsamen Abendessen wurde ein Teammitglied angesprochen und in ein Gespräch verwickelt, in dem sie einen Kalender weitergeben konnte.

Der abendliche Austausch brachte ähnliches hervor. Wir haben den Eindruck, dass Gott uns durch die vielen Kontakte sagen möchte, dass Er bereits am Wirken ist, das sich etwas bewegt. Auch die Tatsachen dass so viele Menschen uns ansprechen scheint ein Hinweis Gottes zu sein, der sagt: „Ich habe ein Volk in dieser Stadt!“  Gerade dieser Vers kommt mir auch beim Gebet immer wieder in den Sinn und heute habe ich Gott gefragt: Ist es meine Einbildung, dass der Vers mir immer wieder spontan in den Sinn kommt oder von jemand anderem zitiert wird, oder ist es wirklich ein Hinweis Gottes, dass Er am Werk ist. Durch einen weiteren Hinweis schien Gott zu bestätigen, dass Er tatsächlich in dieser Stadt ein großes Volk hat oder herausrufen wird. Also wollen wir getrost weiterbeten und Großes von Ihm erwarten.

Morgen werden wir diese Stadt um 10 Uhr rum verlassen und in eine Stadt fahren, die ca 70-80 km entfernt ist. Uns ist in dieser Stadt nicht eine gläubige Person bekannt, obwohl die Stadt fast die Größe von Siegen erreichen dürfte. Menschen, die dort heute, morgen und in der nahen Zukunft sterben, sterben ohne einen Retter. Nicht nur das. Sie sterben ohne einen Buchladen in ihrer Stadt oder Provinz zu haben, in dem sie eine Bibel oder ein einziges christliches Buch hätten kaufen können. Mehr als das. Sie sterben, ohne dass sie  irgend jemandem in ihrem Leben begegnet wären oder gekannt hätten, der ihnen das Evangelium gesagt hätte. Wir können es uns einfach machen und die These aufstellen, dass Gott ihnen schon noch irgendeine Chance geben wird, oder dass Er sie nach einem anderen Massstab richten wird. Nur ist diese These menschlich – und nicht biblisch. Die Bibel sagt: Sie müssen JESUS anrufen. Um das tun zu können, müssen sie hören und glauben. Damit aber das geschieht, müssen Gemeinden Arbeiter in die Ernte senden. Das ist eines unserer wichtigen Gebetsanliegen auf dieser Reise. Danke für Euer Mitreisen im Gebet.

Dienstag, 26. Oktober 2010

ERSATZ für heute gesucht!

Heute Abend - 19:30 Uhr: Gebetsabend CCFG!  Ich kann leider nicht dabei sein. Wer kann mich vertreten? Einfach da sein und mitbeten! Besser 2 oder 3 als Ersatz als keiner. :-) Danke!

Dritter Tag – Oktober 25 – fast 22 Uhr Ortszeit


Heute war einer der intensivsten Tage, die ich auf Gebetsreisen miterlebt habe. Der Tag fing gut an. Ca 6:00 Uhr aufstehen, um 7 Uhr war ich im Stadtpark mit meiner Bibel und einem Glas Tee. In der kurzen Zeit, die mir verblieb, beschenkte mich der Herr mit Gedanken, die ich später am Tag im Austausch mit dem Team weitergeben konnte. Wieder ging es um Johannes den Täufer. Noch bevor er bewußt Jesus kennenlernte (Er war noch im embryonalen Stadium) hüpfte er vor Freude im Bauch seiner Mutter, als Jesus in seine Nähe kam. Und seine Mutter selbst wurde vom Heiligen Geist erfüllt. An all diese Segenungen konnte er sich nach seiner Geburt selbstverständlich nicht mehr erinnern. Und als er gerade mal 8 Tage(!) alt war, merkte man bereits, dass der Herr mit ihm war. ANWENDUNG:

Gott ‚verschwendet’ Seinen Segen – auch an uns.
  • Wir mögen uns nicht mehr erinnern – aber Gott hat uns gesegnet!
  • Wir nehmen es nicht einmal immer bewußt wahr – aber Gott hat gesegnet!
  • Und ebensowenig, wie Johannes wusste, dass seine Mutter mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde oder dass der Herr mit ihm war – ebensowenig wissen wir manchmal, das andere durch uns gesegnet werden – aber Gott segnet dennoch.
Unser Gebetsteam bewegt sich auf den Spuren des Täufers Johannes. Wir sollen, wir wollen und wir werden ein Segen sein – egal ob wir es merken oder nicht!

Nach dem Frühstück trafen wir uns für die erste Anbetungs-und Fürbittezeit im Hotelzimmer. Es tat gut, uns zu erinnern, wem wir dienen und zu wem wir rufen. Die Anliegen des Tages haben wir vor Ihm ausgebreitet, ebenso wie die Personen, die wir heute treffen wollten.

Ab 11 Uhr verbrachten wir 2½ Stunden in einem höhergelegenen Park, der die Stadt überblickt. Es war auch dort eine intensive Zeit für die Menschen der Stadt und der Region. Als um ca. 12 Uhr aus 20? - 30? - mehr? Moscheen der Ruf zum Gebet erklang und vom Berg widerhallte, haben wir parallel dazu bewußt den Namen unseres Retters proklamiert und gepriesen: JESUS!

Auf dem Weg hinab in die Stadt haben wir Menschen, die uns begegneten, die Kinder, die Männer und die Frauen im Gebet vor Gottes Thron gebracht. Anschließend trafen sich die 3 Frauen unserer Gruppe mit dem gestern im Schnellimbiss geknüpften Kontakt. Ihre neue Bekannte war weiterhin interessiert, konnte aber nicht viel Zeit mit unseren Leuten verbringen, da sie im Dienst war. Ein weiteres, vielleicht letztes Treffen ist für möglicherweise Freitagabend nach Arbeitsschluss geplant. Betet bitte für ein klares Zeugnis!

Um 16:00 Uhr waren wir dann zu einer Mahlzeit eingeladen bei einer Schwester im Ort. Alle, die am Sonntag im Hauskreis waren, nahmen auch an diesem Treffen teil. Auch hier konnten wir wieder für die kleine Herde beten. Allerdings hatte dieser Nachmittag einen Beigeschmack, der uns die ganze Woche und darüber hinaus begleiten wird.

Wir stellten eine geistliche Oberflächlichkeit fest, die uns bis ins Herz erschütterte. Es gab verschiedene konkrete Anhaltspunkte, die so offensichtlich dem Herrn missfallen, dass wir uns unwohl fühlten. Allerdings danken wir gleichzeitig dem Herrn, dass das Verhalten unseres Teams eine Botschaft war, die der kleinen Schar nicht verborgen blieb und die ein Zeugnis für unseren Herrn Jesus war. Und so genossen wir einerseits die kulinarische Gastfreundschaft, die typisch ist für den Mittleren Osten und waren gleichzeitig erschüttert über die geistliche Krankheit der kleinen Herde am Ort.

Unmittelbar im Anschluss trafen wir uns im Hotel zum Austausch, zur gegenseitigen Ermutigung und um den Herrn zu suchen. Es dauerte nicht lange und jeder war auf seinen Knien und schüttete sein Herz vor Gott aus. Es ist schwer zu beschreiben; es war eine heilige Zeit vor dem Herrn, eine Zeit des Schmerzes, der Tränen, des Zerbruchs, der Buße, der Fürbitte, der Erkenntnis – es war eine Zeit der Begegnung mit Gott!

Wir werden jetzt anders durch diese Woche gehen, anders beten, anders Gott suchen. Er hat uns eine Last aufgelegt, die wir nicht erwartet haben, die wir auch nicht tragen können. Aber dazu sind wir auch nicht berufen! ER hat unsere Lasten getragen. Und jetzt hat er uns eine Last auferlegt, damit wir sie Ihm beständig anbefehlen. Und wir schreien zu Ihm:
Herr, heile dieses Land!
Herr, heile diese Stadt!
Herr, heile deine kleine Herde hier am Ort!

In den nächsten 24 Stunden beten wir in besonderer Weise um Gottes Führung. Bitte betet mit uns für folgende Anliegen:
  • Sollen wir uns zu einem weiteren Treffen bereit erklären, vorausgesetzt es wird ein Treffen, in dem wir lehren können?
  • Oder sollen wir uns nur mit den Ausländern treffen, die die kleine Herde betreuen; sollen wir  sie segnen und für sie beten – und offen sein, unsere Beobachtungen mitzuteilen?
  • Hatten wir genügend Treffen und sollten wir statt dessen die Zeit nutzen, für die kleine Herde zu beten.

  • Betet auch für ein weiteres Gespräch, das die Frauen haben möchten mit ihrer neuen Bekannten aus der Stadt. Es war mit Sicherheit eine Gott geschenkte Begegnung. Was hat Gott vor? 
Tut mir leid, dass dieser Eintrag so lang ist. Aber es ist bereits die Kurzversion. Es war ein geistlich- und emotional anstrengender Tag. Danke für Eure Teilnahme im Gebet für uns!

Montag, 25. Oktober 2010

Zweiter Tag – NACHTRAG – Oktober 24 – 22:45 Uhr Lokalzeit

(Wer den ersten Bericht über diesen zweiten Tag noch nicht gelesen hat, sollte vielleicht beim letzten Beitrag anfangen, der unmittelbar vor diesem geschrieben wurde)

Der Team - Austausch war super. Alle haben mitgeteilt, wie sie diesen ersten Tag empfunden haben. Ein Sammelsurium von Empfindungen kam zusammen. Mit dabei waren empfundene geistliche Bedrückung, gesundheitliche Probleme, Begeisterung, die Notwendigkeit, sich an die verschiedenen Persönlichkeiten, denen man begegnet, zu gewöhnen, bis hin zu dem Empfinden, dass die Geschwister, die wir besucht haben und denen wir dienen durften, wie ein trockener Schwamm reagiert haben, begierig, etwas aufnehmen zu können. Etliche Eindrücke und Empfindungen wurden von mehreren geteilt, was wir als Bestätigung vom Herrn empfinden.

In der freien Zeit (während ich den letzten Blog schrieb) gingen 3 von uns ins nahegelegene Schnellrestaurant, um einen Kaffee zu trinken. Als sie da saßen, kam eine junge Bedienung auf sie zu und meinte, sie sähen so zufrieden und glücklich aus. Die drei kamen mit der jungen Frau ins Gespräch. Sie studiert eine Fremdsprache und engagiert sich u.a. für benachteiligte Kinder in ihrem Land. Sie verbrachte eine ganze Weile im Gespräch mit unseren Leuten und es wurde ein weiteres Treffen für morgen Nachmittag (Montag) vereinbart. Diese junge Frau war sehr offen für Freundschaft und Gespräche und am Montag planen die Frauen in unserem Team, ihr etwas an Literatur oder eine DVD zu schenken. Ob es dann vor unserer Rückkehr noch einmal zu einem Treffen kommt, bleibt offen.

Auf vergangenen Gebetsreisen haben wir immer wieder für gläubige Lehrer gebetet. Dies ist das zweite Mal, dass wir eine junge Person treffen, die offen ist für Freundschaft und Kontakt und die aufs Lehramt hin studiert. Einen bereits gläubigen Lehrer haben wir letztes Jahr getroffen. Wir verstehen dies als Bestätigung, dass unsere Gebete in die richtige Richtung gehen.
Außerdem haben wir ganz konkret gebetet, dass nicht wir es sind, die sich unter falschem geistlichen Druck auf die Suche nach Kontakten machen, sondern dass Gott uns in Begegnungen hineinführt. Diese Begegnung war sicher eine klare Antwort auf ein konkretes Anliegen. Betet bitte für mindestens ein weiteres Gespräch, das morgen stattfinden soll.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Zweiter Tag – Oktober 24 – 18:20 Lokalzeit


Morgens um 6-Uhr-etwas aufgewacht, und rausgegangen. Mein erster Platz hier am Morgen ist seit meinem ersten Aufenthalt vor 4 Jahren immer das Stadtzentrum. Ein parkähnlicher Kreisel, wo man sitzen und bei einem Glas Tee oder zwei (oder drei) wach werden kann. Das alles bei angenehmen Temperaturen, einem mp3 Player mit Anbetungsmusik und der Bibel – ein Superstart in den Tag.

Um 8:30 Uhr war ich wieder im Hotel, wo wir uns zum Frühstück trafen. Landestypisch und reichhaltig. Anschließend hatten wir eine sehr schöne Zeit der Anbetung, des Austauschs und der Fürbitte als Team im Zimmer. Nach einer Zeit des Singens hat jeder ein paar Gedanken zu Jesaja 9:5 gesagt (siehe Eintrag gestern). Dann eine Zeit des Lobpreises. Jesus ist wirklich wunderbar. Das steht nicht nur da – Er IST es auch! Nachfolgend haben wir uns Gedanken über Johannes den Täufer gemacht. Er wird prophetisch in Jesaja 40:3-5 erwähnt:

3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Wüste eine ebene Bahn unserm Gott! 4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden;
5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat's geredet.

  • Vs 3: Nur eine Stimme ruft – die Rufenden sind manchmal eine erschreckende und verschwindende Minderheit. Aber sie rufen für den Herrn! (Das sind an diesem Ort momentan wir sechs in einem Meer von Hunderttausenden anderer!)
  • Vs 3: In der Wüste soll der Weg bereitet werden. Dort, wo oft keine fruchtbringende Arbeit möglich scheint, wo es oft öde aussieht und viele versteckte Gefahren lauern. DORT soll ein Weg bereitet werden. (Das ist an diesem Ort momentan unsere Aufgabe! Und wir werden eine Spur zurücklassen!)
  • Vs 4: Das ist in der Regel gar nicht möglich. Keine Täler werden auf Ebene erhöht – ebensowenig wie Berge auf Ebene erniedrigt werden. ABER DAS SOLL UND WIRD WERDEN! (Das ist hier an diesem Ort momentan unsere Verheißung!)
  • Vs 5: Der Herr hats geredet – es wird geschehen!

Durch diese Gedanken gestärkt haben wir als Team angehalten, den Herrn zu loben und die Anliegen, besonders die Anliegen des Tages, vor dem Herrn auszubreiten. Und wie hat Er erhört.

Wir wurden abgeholt und waren mittags mit anderen bei einheimischen Brüdern und Schwestern zu einem reichhatigen Essen nach lokaler Küche eingeladen. Anschließend haben sich alle zusammen gesetzt und Anbetungslieder gesungen und gebetet. Völlig überraschend wurde ich gebeten, das Abendmahl zu leiten. Da mir alle Freiheit gegeben wurde, (Danke, Herr!) haben wir unseren Plan (Gottes Plan) in Aktion gebracht und jeder vom Team hat ein kurzes Zeugnis gegeben, warum wir Jesus lieben. (s. Eintrag gestern) Ein gläubiger Bruder aus dem Ort schloss sich an. Dem Ganzen folgte das Abendmahl und eine Gebetsgemeinschaft. Es war eine gesegnete Zeit, für die Geschwister – und für uns! Der Nachmittag verging bei Gesprächen, Tee, Obst, Kuchen, Gebeten füreinander in kleinen Gruppen, Gesprächen und viel Gelächter. PREIS DEM HERRN! Vor dem Auseinandergehen wurden wir noch eingeladen, morgen eine andere Person aus dem Hauskreis zu besuchen, um für sie zu beten. Und dann entschloss man sich sofort, dies mit einem Essen zu verbinden. Auch sollen wir noch einmal zurückkehren zu den heutigen Gastgebern. Es scheint ein Bedürfnis da zu sein für Gemeinschaft mit Jesusleuten, die von außerhalb des Landes kommen und der kleinen Schar dienen. WIE GERNE TUN WIR DAS!

Momentan sind wir im Hotel. Nachdem wir den ganzen Tag miteinander und mit anderen Leuten zusammen waren, brauchen wir mal frische Luft – jeder für sich. In etwas über einer Stunde treffen wir uns noch einmal als Team zum Austausch, Lobpreis und Gebet. Immerhin ist es ja ein Gebetstrip. Und wie immer scheint sich auch dieses Mal herauszustellen: Beter müssen flexibel sein. Wir hatten all dies nicht so geplant. Aber Gott hat es so gelenkt. Wir preisen ihn mit den Worten Davids aus Psalm 23:3:

„Er leitet mich auf rechter Straße um Seines Namens willen.“

Betreffs der Literatur, die wir für jemanden mitgebracht haben scheint sich eine Lösung (für die Zustellung) abzuzeichnen. Aber noch gibt es nichts Genaues. Der Herr arbeitet dran. Betet bitte weiter.

So, und jetzt will ich noch raus und vor unserem nächsten Treffen einen Tee trinken. Gerade hat der Muezzin zum Abendgebet gerufen, aber das scheint niemanden in dieser Straße zu interessieren. Aus allen möglichen öffentlichen Plätzen tönt eine Fußballübertragung - und die dazugehörigen Geräuschkulisse der Fans. 

Danke für Eure Gebete. Gott ist treu!