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Samstag, 15. Januar 2011

MORGEN im Gottesdienst ...

Gottes Angebot der Gnade im Angesicht des Gerichts!
Jesaja, Kapitel 1-4

10:30 Uhr - CCFG - NK - Zeppenfeld
 Paralleles Kinderprogramm!
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 14. Januar 2011

Druck & Frucht


Kürzlich habe ich mir das Aufräumen meines Büros mit eine Predigt CD versüßt. Während ich alles (ok, einiges) an seinen Platz räumte, hörte ich der Predigt von Deryck Stone zu, einem südafrikanischen Pastor und Mitbegründer von Open Doors, Südafrika.

Da die Predigt am Tag nach dem OD Jahresfest gehalten wurde, hing sie eng mit der Situation der verfolgten Gemeinde zusammen. Stones Predigt hat mich motiviert und ins Nachdenken gebracht.

Wie einfach und bequem ist unser Leben in der freien Welt geworden. Kein Grund, sich schuldig zu fühlen! Nein, ein Grund, dankbar zu sein. Aber auch eine Gefahr. Eine große Gefahr! Unser Leben hier hat die Tendenz, so bequem und günstig zu werden, dass wir oft nicht erkennen, wie sich das Vertrauen auf Gott und die konsequente Nachfolge fast unbemerkt verabschieden. Entstehen Kosten, verzichte ich dankend. Stone stellte in seiner Predigt die Frage:

„Würden wir zur Gemeinde gehen, wenn jederzeit die Polizei hineinstürmen und alle Anwesenden verhaften könnte?“

Diese Frage blieb hängen. Ich musste zugeben, dass es bei mir viel weniger bedarf als gewaltbereite Sicherheitspolizei und die Aussicht auf Gefängnis. Es bedarf vielleicht nur eines UEFA Fussballspiels am Abend, eines kleinen Familienstreits oder eines schlechten Wetters (oder im Sommer Grillwetter) – und die Gemeindestunde ist abgeblasen. (Momentan kann ich mir das als Pastor natürlich nicht leisten. Dann würde die Predigt ausfallen. Aber ich war ja nicht immer Pastor). Es braucht nichts Schlimmes und es braucht nicht viel, mich vom Guten abzuhalten. In Pakistan sind 70% der Christen Analphabeten. Nicht weil sie dümmer sind als andere, sondern weil sie bewußt ausgegrenzt werden. Wäre ich bereit,mir das zuzumuten – oder mehr noch: meinen Kindern? Wieviel ist mir mein Glaube wert?

Wenn ich dann höre, dass die Gemeinde Jesu dort wächst, wo Menschen bereit sind, als Ausgegrenzte zu leben, sich in der Kälte zu treffen, heimlich, mitten in der Nacht oder einen kilometerweiten Fußweg von zu Hause entfernt – dann komme ich noch mehr ins Nachdenken. Der Prediger erklärte, dass in China täglich 10,000 Menschen ihr Leben Jesus geben. In Indien sind es täglich 7000. Und hier?

Was ist die Antwort? Verfolgung produzieren? Schuldgefühle haben? Mit Sicherheit nicht! Deryck Stone schlägt vor:

„Ich brauche nicht das Verlangen, für Jesus zu sterben, ich brauche das Verlangen, für IHN zu leben! Während viele Christen politischem oder religiösem Druck ausgesetzt sind, sieht unser Druck anders aus. Wir werden bedrängt vom Materialismus, der Pornographie, der Unterhaltungsindustrie, etc.  Das sind die Feinde, die uns „wegsperren“ und lahmlegen wollen. Das ist der Druck, den wir aushalten müssen.“ (sinngemäß wiedergegeben)

Eine mutmachende Predigt. Sie kann aus dem Internet runtergeladen werden unter:

Donnerstag, 13. Januar 2011

Vertrauen


Ich mag eigentlich alles, was gut riecht. Ob das ein gutes Aftershave ist, ein leckeres Essen, Blumen, frisch gemähtes Gras, gerade gesägtes Holz – und sogar den Duft einer ausgeblasenen Kerze.

Bei dem Letzteren muss ich mich allerdings fragen, ob es wirklich so eine gute Duftnote ist, die eine verloschene Kerze verbreitet, oder ob es eher angenehme Assoziationen sind, die in den Sinn kommen. Außerdem nimmt man Duft einer ausgeblasenen Kerze in der Regel verschwindend kurz wahr.

Daran musste ich denken, als ich heute in Jesaja 2 den 22. Vers las:

So laßt nun ab von dem Menschen, der nur Hauch in seiner Nase hat;
denn wofür ist er zu achten?

Jesaja fordert das Volk Gottes auf, nicht ständig auf die Hilfe anderer Nationen, anderer Manschen zu vertrauen. Mal waren es die Assyrer, ein ander mal die Babylonier, dann wieder die Ägypter oder die Syrer. Nicht dass sie es nicht hätten besser wissen können.

Gott hatte sie mit mächtiger, wunderbarer, fürsorgender, väterlicher, gnädiger, treuer Hand aus Ägypten geführt. Die Götter der Ägypter hatten versagt!
Gott hatte ihnen zu Zeiten ihres Königs David Ruhe gegeben von ihren Feinden, deren Götter sich als wertlos erwiesen hatten.

Aber immer wieder war Israel versucht, die Allmacht ihres Gottes zu vergessen. Immer wieder liebäugelten sie damit, bei Menschen ihre Hilfe zu suchen, und nicht bei Gott. Wie beständig eine solche Hilfe ist, sagt uns Jesaja. Nicht mehr als ein Hauch, ein Atemzug. Das ist der Mensch. Nicht beständiger als der kurzfristige Dunst einer ausgeblasenen Kerze.

Wir sollten Israel nicht kritisieren, wenn wir selbst nicht unser ganzes Vertrauen auf Jesus werfen. Er ist derselbe Gott für uns, der Er damals im Alten Testament für Israel war. Und Er möchte unser ungeteiltes Vertrauen. Er möchte, dass wir ablassen vom Menschen, und IHM vertrauen.

Unsere Weisheit, Kraft, Zukunft, Sicherheit, Geborgenheit und alles andere, das unser Leben betrifft, liegt einzig und allein in Gottes Hand. Sorgen – ade!

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. (nicht zu Menschen)
 Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, 
der Himmel und Erde gemacht hat! (Psalm 121:1-2)


Mittwoch, 12. Januar 2011

Jesu, meine Freude!

1618 wurde Johann Franck in Guben, einer Stadt an der polnischen Grenze, geboren. In seinem Geburtsjahr begann der 30jährige Krieg. Somit verbrachte Franck die ersten 30 Jahre seines Lebens in einem Land, das von fürchterlichen Kriegswirren heimgesucht wurde. Dreiviertel der deutschen Bevölkerung verlor ihr Leben. Sein Vater starb früh, ansonsten blieb seine Kindheit und Jugendzeit ohne besondere Vorkommnisse. Es war ihm möglich, zur Schule zu gehen und Jura zu studieren. Nach dem Krieg arbeitete er als Rechtsanwalt und Bürgermeister.

Franck war ein Poet. Ein Zeitgenosse, Heinrich Albert, Domorganist am Königsberger Dom, gab 1645 ein Liebeslied an eine „Flora“ heraus. Der Text lautete:

Flora, meine Freude, / meiner Seelen Weide, / meine ganze Ruh, / was mich so verzücket / und den Geist bestricket, / Flora, das bist du. / Deine Pracht glänzt Tag und Nacht / mir für Augen und im Herzen / zwischen Trost und Schmerzen.

Wer ein Gefühl für Versmass hat und mit einigen Kirchenliedern vertraut ist, wird ahnen, welches Kirchenlied an dieses Liebeslied angelehnt ist. Richtig: Johann Francks: „Jesu, meine Freude“

Psalm 73:28 soll ihm eine textliche Inspiration gewesen sein:

Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN,
dass ich verkündige all dein Tun.

Ein herrliches, altes Kirchenlied, geschrieben von einem Mann, der die ersten 30 Jahre viel Leid und Brutalität sehen musste, der aber seine Freude und seinen Trost in Jesus fand!

(Um den Eintrag kürzer zu gestalten hatte ich angefangen, die wichtigsten Strophen hervorzuheben. Schließlich habe ich es aufgegeben. Jede Strophe ist es wert, gesungen oder gebetet zu werden!)

Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier.
Ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange,
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst Liebers werden.

Unter deinem Schirmen
bin ich vor den Stürmen
aller Feinde frei.
Laß den Satan wittern,
laß den Feind erbittern,
mir steht Jesus bei!
Ob es itzt gleich kracht und blitzt,
ob gleich Sünd und Hölle schrecken;
Jesus will mich decken.

Trotz dem alten Drachen,
trotz es Todes Rachen,
trotz der Furcht darzu!
Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh!
Gottes Macht hält mich in acht;
Erd und Macht muß verstummen,
ob sie noch so brummen.

Weg mit allen Schätzen,
du bist mein Ergötzen,
Jesu, meine Lust!
Weg, ihr eitlen Ehren,
ich mag euch nicht hören,
bleibt mir unbewußt!
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
soll mich, ob ich viel muß leiden,
nicht von Jesu scheiden.

Gute Nacht, o Wesen,
das die Welt erlesen,
mir gefällst du nicht!
Gute Nacht, ihr Sünden,
bleibet weit dahinten,
kommt nicht mehr ans Licht!
Gute Nacht, du Stolz und Pracht!
Dir sei ganz, du Lasterleben,
gute Nacht gegeben.

Weicht, ihr Trauergeister,
denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben
muß auch ihr Betrüben
lauter Sonne sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu meine Freude.

Dienstag, 11. Januar 2011

Der lächelnde Buddha


Es war 2001, als wir uns als Familie im thailändischen Chiang Mai verschiedene Wat (Tempel) ansahen. Alle übersäht mit Drachen, Buddhas und Räucherstäbchen. Zwei Bilder sind bei mir besonders hängen geblieben. Das eine ist ein Tempel mit einer riesigen, goldüberzogenen Buddhafigur. Gleich wenn man zur Türe hineingeht, steht man davor. Andächtig in Meditation versunken sitzt er vor einem, entspannt lächelnd. Das ist das eine Bild.

Das andere ist eine Szene, die mir auffiel, als wir in der Tür eines Wat standen. Gleich links vom Eingang, leicht erhöht, saß in safranfarbenem Gewand ein buddhistischer Mönch, der seine Formeln aussprach und sein Weih(?)wasser versprengte über eine Gruppe weißer Nichtasiaten. Die knieten oder saßen andächtig vor dem Mönch.

In Gedanken fragte ich mich, wo diese Besucher wohl herkamen? Europa? USA? Australien oder Neuseeland? Anzunehmen, dass sie aus einem „christlichen“ Land kamen, vermutlich, ohne Jesus je die gleiche Chance gegeben zu haben, die sie es jetzt diesem Mönch gaben. Waren sie an Jesus nicht interessiert? Lehnten sie Ihn vehement ab, ohne sich je mit Ihm beschäftigt zu haben? Waren sie einfach fasziniert von dem asiatischen Flair des Buddhismus? Natürlich bin ich zu keiner Antwort gekommen.

Aber oft werde ich an diese Szenen erinnert, besonders, wenn über Buddhismus und Hinduismus in westlichen Medien berichtet wird. Der Dalih Lama Tibets ist ja der Missionar des Buddhismus schlechthin. Seine Auftritte sind gezeichnet von einem immerwährenden Lächeln. Seine Art drückt Frieden und Nächstenliebe aus. Seine Rede spricht von Toleranz und Freiheit. Natürlich ist das attraktiv. Für den gestressten „Westler,“ der auf der Suche nach etwas „anderem“ ist -  mehr als für den, der in einer buddhistischen oder hinduistischen Kultur aufgewachsen ist. Diese Menschen kennen nämlich auch die andere Seite ihrer Religion.

Sri Lanka hat seinen Krieg gegen hinduistische Rebellen nicht etwa nur politisch, sondern auch religiös begründet. Der Buddhismus hat dort verfassungsmäßig eine Vorrangstellung. Im buddhistischen Bhutan treffen sich Christen im Untergrund und selbst im Heimatland des tolerant lächelnden Dalih Lama haben Christen einen schweren Stand. Auch der Hinduismus ist nicht die Frieden-liebende Religion aller Meditationsliebenden. Im Gegenteil, er entwickelt sich immer mehr zum militanten Christenverfolger, wie sich am Beispiel Indiens, aber nicht nur Indiens belegen lässt. Täglich finden in der hinduistischen Welt Übergriffe auf Christen statt, die Mord, Brandstiftung, Vergewaltigung und Folter beinhalten.

Der lächelnde Buddha – er wird wohl ewig lächeln. In Jesaja 46:6-7 macht der Prophet Aussagen über solche, die toten Götzen nachrennen:

Sie schütten Gold aus dem Beutel und wiegen Silber ab, um einen Goldschmied zu beauftragen, der einen Gott daraus machen soll. Vor dem verneigen sie sich dann und beten ihn an! Sie heben ihn auf ihre Schultern, tragen ihn und stellen ihn an seinen Platz in der Wohnung. Dort bleibt er stehen und rührt sich nicht von der Stelle. Wenn ihn jemand anfleht, antwortet er nicht. Wenn jemand in Not ist, hat er keine Macht zu helfen.

Lassen wir uns nicht täuschen von Religionen mit Göttern aus Holz und Stein. Lassen wir uns nicht täuschen von ihren lächelnden Götzen oder ihren tolerant erscheinenden Vertretern. HIER finden wir, was wir wirklich suchen: Galater 5:22:

Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Montag, 10. Januar 2011

Vom Brennen, Verbrennen und Nicht-Verbrennen

Gestern Abend fand zum zweiten Mal ein Anbetungsabend des WorshipForumSiegerland statt. http://www.wofosi.de/ Auch dieser zweite Abend war ein Abend in der Gemeinschaft mit Gott und miteinander. Irgendwann während des Abends kam der Dornbusch zur Sprache, der Mose in der Wüste anzog. Der Gedanke hat mich nicht so schnell losgelassen.

„Und (Mose) sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. (2 Mose 3:2+3)

Da stand der Dornbusch in der Wüste. Kein Rosenbusch, nicht mal ein ein blühender Kaktus. Es war ein Dornbusch. Wahrscheinlich mit trockenem, blätterlosen Geäst. Mose war nicht erstaunt darüber, dass dieser Dornbusch brannte. Das kann bei trockenem Geäst in der Wüste schon mal passieren. Nein, Mose wunderte es, dass der Busch brannte – aber nicht verbrannte. Und als er näher trat, begegnete er Gott.

Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! (…) 
Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; 
denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!  (2 Mose 3:4+5)

Mose begegnete Gott in einem brennenden Dornbusch. Oder, anders ausgedrückt: Gott begegnete Mose durch einen brennenden Dornbusch. Die Frage, die auch gestern Abend gestellt wurde lautete: „Was machte einen Dornbusch anziehend?“ Darauf gibt es wohl nur eine Antwort: „Er brannte mit den Feuer Gottes!“ - Was für ein machtvolles Bild!

Du und ich sind nicht mehr als Dornbüsche. Oh, sorry – vielleicht sollte ich nicht von mir auf den Rest schließen. Aber zumindest einige andere werden mir zustimmen: Wir sind Dornbüsche. Oft ziemlich trocken, nicht sonderlich attraktiv, von geringem Nährwert – und wir haben Dornen – und davon genug. Wir verletzen andere oder halten sie zumindest oft davon ab, uns zu nahe zu kommen. Trotz allem hat Gott Dornbüsche wie uns erwählt, Ihm zu gehören. Das allein ist erstaunlich. Weit erstaunlicher ist allerdings die Tatsache, dass Er uns in zweierlei Hinsicht gebrauchen möchte. Zum einen möchte Er, dass Menschen durch uns auf Ihn aufmerksam werden. Zum anderen möchte Er durch uns zu ihnen reden.

Und die Frage, die wir Dornbüsche uns automatisch stellen ist diese: Wie soll das gehen? Ich bin weder ein Rosenbusch noch ein herrlich blühender Kaktus. Ich bin nicht mehr als ein trockener Dornbusch in der Wüste, und meiner Dornen sind viele. Wie will Gott durch einen Dornbusch wie mich andere anziehen und zu ihnen reden? Die Antwort lautet: „Das geschieht, wenn der Dornbusch mit Gottes Feuer brennt!“ Du und ich, wir brauchen Gottes Feuer! Wir müssen mit Gottes Feuer brennen. Gottes Feuer macht jeden Dornbusch anziehend und brauchbar. Ist es das, was wir möchten? Sind wir trockenen Dornbüsche bereit, uns auf das Feuer Gottes einzulassen? Der Schreiber des Hebräerbriefes zitiert das Alte Testament, wenn er ausruft:

„Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ (Hebräer 12:29)

Sind wir dazu bereit? Dass Er, unser Herr, das verzehrende Feuer, uns erfüllen darf, wie Er damals den Busch erfüllte? Lassen wir das Feuer des Heiligen Geistes in uns brennen, wie Er damals Sein Feuer im Dornbusch brennen ließ? Wo immer das Feuer Gottes, das Feuer des Heiligen Geistes, in Dornbüschen brennt, da werden sie anziehend für andere und zur Stimme des Allmächtigen in der Wüste

Sonntag, 9. Januar 2011

Die Gute Nachricht: Gottes Geist weht, wo ER will!


Ist es möglich, dass die Fußball WM im vergangenen Jahr tatsächlich zur Gründung von christlichen Gemeinden geführt hat? Es ist bekannt, dass in verschiedenen Ländern verschiedene Gemeinden eine öffentliche Übertragung der WM Spiele angeboten haben – sehr zum Missfallen einiger überstrenger Christen. „Was hat das eine mit dem anderen zu tun?“ so wird immer wieder gefragt.

„Global“ – die Zeitschrift des Missionswerkes „Operation Mobilisation“ (OM) berichtete in einer ihrer letzten Ausgaben von Zusammenkünften, die während der WM in Sambia, Afrika, angeboten wurden und die jetzt zur Gründung einer Gemeinde führten. Inmitten eines Dorfes zeigten Christen in einem Zelt die Übertragung verschiedener WM Fußballspiele. Obwohl nach der WM das Zelt ordnungsgemäß zurückgegeben wurde, kamen die Menschen weiterhin zusammen, um in Gemeinschaft auf das Evangelium zu hören. Mitarbeiter von OM wunderten sich, dass neue Besucher hinzukamen und Jesus nachfolgen wollten. Die WM -Übertragungen wurden zum Startschuss für eine Gemeindegründung. OM berichtet, dass mittlerweile der Bau eines Gemeindehauses läuft, auf einem Grundstück, das von der Dorfleitung zur Verfügung gestellt wurde. Unter der Woche dient dieses Gebäude als Schule, am Wochenende als Gemeindehaus.

Fazit: Gott kann selbst WM Übertragungen gebrauchen, um Seine Gemeinde zu bauen. Er hat sich nicht gebunden an Methoden, die wir absegnen. Sein Geist weht, wo ER will! (Johannes 3:8)