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ACHTUNG! ABENDSTUNDEN DER CCK KONFERENZ IN SIEGEN BEGINNEN UM 19:00 Uhr - NICHT UM 19:30 UHR!

Samstag, 12. Februar 2011

MORGEN im Gottesdienst ...

Die Erfahrung der Berufung und Sendung
Jesaja, Kapitel 6:8-13

Vs  8:  Wen soll ich senden?
Vs  9:  Ihr hört meine Worte, aber ihr versteht sie nicht
Vs 13: Doch aus diesem Wurzelstock wird etwas Neues wachsen

10:30 Uhr - CCFG - NK - Zeppenfeld
 Paralleles Kinderprogramm!
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 11. Februar 2011

Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi ist eine Frau, die mich fasziniert. Seit über 20 Jahren führt sie die gewaltfreie Oppositionsbewegung in Burma an. 15 Jahre dieser Zeit stand sie unter Hausarrest. Ihren Mann, der während dieser Zeit starb, durfte sie nicht wieder sehen. Als ihre Partei im Jahr 1990 die Wahlen in Burma gewann, wurden die Ergebnisse vom Militär nicht anerkannt. Den Friedensnobelpreis, den sie 1991 erhielt, nahmen ihre Söhne in Empfang. Sie selbst wollte das Land Burma nicht verlassen aus Furcht, nicht wieder einreisen zu dürfen. 2010 wurde ihre Partei von den Wahlen ausgeschlossen. – Eine Frau, die fast ihr halbes Leben gekämpft hat und die bereit war, alles zu geben. Heute ist sie 65 Jahre alt und kämpft immer noch!

Wenn ich die Lebensgeschichten von solchen Frauen und Männern verfolge oder darüber lese – Mutter Theresa, Adoniram Judson u.v.a. gehören auch dazu – dann frage ich mich: Warum machen die das? Für wen oder was sind sie bereit, solche Opfer zu bringen? Der frühere US Präsident George Bush meinte: „Freiheit ist es wert, dafür zu kämpfen und zu sterben.“ Aber was ist, wenn man es nicht schafft?

Meine nächste Frage geht dann an mich selbst: „Ist das, wofür ich lebe, auch wert, dafür zu sterben?“ Wofür lebe ich eigentlich? Lebe ich, weil es halt so ist? Oder habe ich Ziele? Welche? Lebe ich für Ziele, die es auch wert sind, dafür zu sterben?

Wir alle leben nur einmal. Keiner von uns weiß, wie lange. Bis morgen? Bis 2015? Bis wir 90 sind? Und wieder die Frage: „Ist das, wofür ich lebe, auch wert, dafür zu sterben?“

Paulus bringt es auf den Punkt. In Römer 14:8 schreibt er:
Denn leben wir, so leben wir dem Herrn,
und sterben wir, so sterben wir dem Herrn;
ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. 

Und später an die Philipper: 
„Denn Christus ist mein Leben
und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1:21) 

Ich lebe, wofür ich sterben würde.
Ich bin bereit zu sterben, wofür ich lebe!

Für George Bush ist die Freiheit ein Gut, für das es sich zu kämpfen, zu leben und zu sterben lohnt.
Für Aung San Suu Kyi ist die Demokratie in ihrem Heimatland ein Gut, das sie bereit ist, mit ihrem Leben zu erkaufen. Als Jesusjünger sprechen wir mit Paulus:

„Denn Christus ist mein Leben 
und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1:21)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Oh nein ...

Ob man's mir glaubt? Ich hab doch glatt den Blog für heute vergessen. Aber damit es nicht ganz so leer aussieht: Hier ein Griff in meine gesammelten Zitate. Und die beiden sind echt cool. Morgen dann wieder was Ausführlicheres.

Jesu Sterben ist der ultimative Beweis der Liebe Gottes. Ohne Bedingungen, die vorher erfüllt sein müssen. Ohne Erwartungsdruck, dass wir endlich reagieren. Ohne Auswahl der Empfangsberechtigten. Nur selbstlose Liebe – für uns. (…) Gott ist kein Zyniker, würde Luther antworten, sondern ein glühender  Backofen voller Liebe. Er kann nicht anders, weil sein Wesen Liebe ist. Theo.Beiträge S. 292

„Mutter Theresa wurde einmal von einem Journalisten gefragt: 'Was muss sich ändern in der Kirche?' Sie sah dem Reporter tief in die Augen und antwortete lächelnd: 'Sie und ich!'“ J Lütz, S. 246

Mittwoch, 9. Februar 2011

Das älteste Kirchenlied

Nikolaus Decius lebte im 15. Jahrhundert als Mönch und Seelsorger in Deutschland. Das Lied „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“ wird seiner Feder zugeschrieben. Die Noten gibt es seit dem Mittelalter, der Text ist die Überarbeitung oder Nachdichtung eines Textes aus der Zeit der Frühkirche.

In den ersten Jahrhunderten wurden Christen vielfach als Feinde des römischen Reiches angesehen. Obwohl sie gute Bürger waren, die Gott und ihrem Nächsten dienten, weigerten sie sich, den Kaiser als Gottheit zu verehren. Man versuchte, ihnen auf alle mögliche Art das Leben miserabel zu machen, aber die Stimmung unter ihnen wird mit folgenden Worten beschrieben: „Sie singen ihrem Gott!

Es war Plinius, der bithynische Statthalter, der in einem Brief an Kaiser Trajan (53-117 n.Chr.) dieses Lied erwähnt als einen Wechselgesang der Christen vor Sonnenaufgang.  Um das Jahr 350 wurde es von Bischof Hilarius von Poitiers in die (latainische) Kirche des Abendlandes verpflanzt,

Im 10. Jahrhundert war es als Text einer Ostermesse bekannt. Dieser Text diente dann Nikolaus Decius als Vorlage. Joachim Slüter textete die 4. Strophe im 16. Jahrhundert.

Somit wurde dieses Lied ein Gotteslob für Christen durch die Jahrhunderte hindurch. Jesusjünger sangen es bei ihren Zusammenkünften in ihren Häusern, Gotteshäusern und in den Katakomben. Märtyrer sangen es in den Arenen, wo sie ihr Leben für ihren Herrn und ihren Glauben hingaben. Ihr mutiges Zeugnis wiederum brachte viele vom Weg des Verderbens auf den Weg dessen, dem sie ihr Lob sangen. Auf diesem Hintergrund ist es dieses Lied wert, neu gelesen oder gesungen zu werden, auch wenn die Sprache mitunter recht mittelalterlich klingt.

Allein Gott in der Höh' sei Ehr und Dank für seine Gnade.
Darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefall’n Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn’ Unterlass,
all Fehd’ hat nun ein Ende.

Wir loben, preis'n, anbeten dich für deine Ehr'; wir danken,

dass du, Gott Vater ewiglich regierst ohn' alles Wanken.
Ganz ungemess’n ist deine Macht, fort g'schieht, was dein Will' hat bedacht;
Wohl uns des feinen Herren!

O Jesu Christ, Sohn eingebor'n deines himmlischen Vaters,

Versöhner der'r, die war'n verlor'n, du Stiller unsers Haders,
Lamm Gottes, heil'ger Herr und Gott, nimm an die Bitt' von unsrer Not,
Erbarm' dich unser aller!

O Heil'ger Geist, du höchstes Gut, du allerheilsamst' Tröster,

vor's Teufels G'walt fortan behüt', die Jesus Christ erlöset
Durch große Mart'r und bittern Tod, abwend all unsern Jamm'r und Not!
Darauf wir uns verlassen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Von Fröschen und Föten

… und Walen. Die könnte man auch noch hinzunehmen. In der vergangenen Woche glänzte ein großer Artikel mit Bild im Lokalteil unserer Zeitung. Helle Aufregung, denn Frösche und Kröten gehen bald wieder auf Wanderschaft. Sowohl der Amphibienschutzverein, wie auch die Stadt und der Kreis suchen noch viele Helfer, die den Kleinen das gefahrlose Überqueren der Straßen ermöglichen. Jedes Jahr sterben Tausende einen qualvollen Verkehrstod (so die Zeitung). Aber jetzt wollen die Menschen für den Schutz der wehrlosen Kröten kämpfen. Krötenzäune werden errichtet, „Stationäre Amphibienleitsysteme“ errichtet, einige Straßen abends und nachts für den Verkehr gesperrt. Informationsveranstaltungen und Infoblätter werden angeboten. Soviel zu Fröschen und Kröten.

Am gleichen Tag veröffentlichte dieselbe Zeitung einen Artikel über 80 Wale, die an der Küste von Neuseeland gestrandet sind. Sogar der Tod eines Waljungen wurde wahrgenommen und darüber berichtet. Hunderte (!) Rettungskräfte setzten sich am Strand für die gestrandeten 80 ein. Man bemühte sich, die Tiere zu kühlen und vor der Sonne zu schützen. Der Versuch, sie ins Wasser zurückzubringen, sollte in Kürze gestartet werden.

Beide Bemühen, Amphibien und Walen zu helfen, ist lobenswert. Gott hat uns die Schöpfung anvertraut, sie zu bewahren. Nur scheint der Menschheit (als Ganzes, nicht jedem Einzelnen) die Verhältnismäßigkeit abhanden gekommen zu sein. Nicht in der Tagesausgabe der Lokalzeitung, aber aus Veröffentlichungen der WHO ist zu erfahren, dass jährlich nicht 80 - auch nicht Tausende - sondern 46 Millionen (!) Babys durch Abtreibung getötet werden. In Deutschland gibt das Statistische Bundesamt die Zahl von 110,700 Abtreibungen für das Jahr 2009 an. Die tatsächliche Zahl dürfte mindestens doppelt so hoch liegen.

Was macht das Überleben von Kröten und Walen so wichtig und das Überleben von Embryos so unwichtig? Warum werden die einen in die Schlagzeilen gehoben und die anderen daraus verbannt? Warum haben die einen eine große politische und gesellschaftliche Lobby, die bewundert wird und die anderen eine kleine Lobby, die oft von allen Seiten beschossen wird?

Hier ist die Gute Nachricht: Nicht nur Frösche, auch Föten haben einen Fürsprecher – und zwar einen mächtigen. In Psalm 139:16 schreibt der Psalmist über Gott:

Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim,
 und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, 
die noch werden sollten,
 als noch keiner von ihnen war.

Keiner soll davon abgehalten werden, sich für Kröten und andere Geschöpfe einzusetzen. Aber als Jesusjünger sind wir auch - und in erster Linie aufgefordert, denen eine Stimme zu geben, die zu unserer eigenen Spezies gehören und unsere Hilfe am nötigsten brauchen, sei das durch Gebet, Gaben oder praktische Hilfe. 

Montag, 7. Februar 2011

Historischer Moment


Kürzlich kam ein Bericht im Fernsehen über die Gewinnung von Lithium. Im Bericht ging es um Elektroautos, deren Akkus dieses chemische Element benötigen. Ohne Lithium keine Elektroautos. Verständlicherweise wird ein wachsender Bedarf an Lithium nötig, wenn man in der Zukunft mehr mit Elektroautos planen möchte als mit Benzinern.

Der Salar de Tunupa in Bolivien ist der größte Saltsee der Welt. Die Lithiumvorkommen im See sind gewaltig. Die Gewinnung eine Chance für die Entwicklung des Landes. Im Bericht wurde ein bolivianischer Wissenschaftler mit folgenden Worten zitiert:

„Ich glaube, um unser Ziel zu erreichen, müssen wir Opfer bringen. Wir müssen Familie und Bequemlichkeit aufgeben. Manchmal gibt es historische Momente, in denen man diese Opfer bringen muss.“

Dieser Satz war es, der mich aufhorchen ließ. Es ging ja nicht um Menschen oder gar um die Rettung von Leben. Erst recht ging es nicht um ewige die Rettung von Seelen. Es ging um die Gewinnung von Lithium Elektroautos. Das wird von Wissenschaft und Industrie als „historischer Moment“ gesehen, für den man Familie und Bequemlichkeit zu opfern bereit sein muss.

Als Christ stellt mich das vor die Frage: Was ist ein ‚historischer Moment’ für mich, für den ich bereit sein muss, das Liebste zu opfern?  Jesus hat nicht von historischen Momenten gesprochen, aber Er hat zum Thema gesprochen.
  • „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14:27)
  • „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“  (Lukas 9:23)
  • „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12:24)
  • „Weil Gott so barmherzig ist, fordere ich euch nun auf, liebe Brüder, euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein - ein Opfer, an dem Gott Freude hat. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.“ (Paulus in Römer 12:1)
Wenn Wissenschaft und Industrie von der Bereitschaft zum Opfer reden – und es geht um Lithium und andere Vergänglichkeiten – wieviel mehr wollen wir bereit sein Opfer zu bringen für Ihn, der unvergänglich ist und dessen Reich unvergänglich ist! Wir wollen Jesus aufopfernd dienen, u.a., indem wir Seelen gewinnen, die unvergänglich sind. Unser „historischer Moment“ ist heute, jetzt und hier.

Sonntag, 6. Februar 2011

Die Gute Nachricht: Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit

In Jesaja 6:1 hat der Prophet eine Vision der Herrlichkeit des Allmächtigen! Er schreibt:

(Ich sah) den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron,
und seine Säume erfüllten den Tempel.

Eine weitere herrliche Aussage lesen wir in Jesaja 6:7:

„Und er berührte meinen Mund und sprach: 
Siehe, dies hat deine Lippen berührt;
deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt!“

Von der Herrlichkeit des Allmächtige zu dem herrlichen Wirken des Allmächtige in der Vergebung. Aber was da alles dazwischen liegt ...

In Vers 5 ruft der Prophet entsetzt aus: „Wehe mir“ und, ich bin verloren!“ Er bekennt: „Ich bin ein Mann mit unreinen Lippen“ und als ob das nicht reiche, fügt er hinzu: „Ich wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat!“ Kein Wunder, dass der Prophet Angst hat, er würde auf der Stelle vernichtet.

Aber dann handelt Gott, tilgt seine Schuld, hält ihm nichts vor und spricht ihm Vergebung zu.Was zwischen der Offenbarung der Herrlichkeit des Allmächtigen und der Vergebung der Schuld liegt, darf vergessen werden, ist vergeben, ist vernichtet und bezahlt.

Die Gute Nachricht ist, dass wir nicht länger auf uns zu schauen brauchen, nicht länger verzweifeln oder uns schämen müssen. Wer auf den Herrn blickt und sich von IHM anrühren läßt, dessen Vergangenheit ist aufgeräumt und er hat den herrlichen Zuspruch des Allmächtigen: 

„Deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt!“