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Samstag, 9. April 2011

Morgen im Gottesdienst ...

Jesaja 28-30

Schwerpunkte:
4x: Nicht Gott wählt - Du wählst!

10:30 Uhr - CCFG (Zeppenfeld) - Paralleles Kinderprogramm!
 HERZLICH WILLKOMMEN!

Öffentlicher Brief der Eltern des getöteten kleinen Mirco

Unser Mirco!

Freundlich, lebenslustig, immer ein Lächeln auf den Lippen, freiheitsliebend, eigensinnig, Rhythmus im Blut, es blieb kein Besteck still liegen, sondern wurde zum Schlagzeug umfunktioniert.

Kleiner Schelm und guter Versteckkünstler, Klettern fand er super. Er war unser Clown und unsere 
Sportskanone. Egal, welchen Sport, ob Fußball, Reiten, Eisschnelllauf, er war einfach Top.

Mit seinem Fahrrad und Freunden Touren unternehmen, war sein Ding. Am liebsten wurde die Freizeit auf verschiedenen Bauernhöfen verbracht. Er war gerne an der frischen Luft und wenn er groß ist, wollte er Bauer werden.

So manch einen hat er auch auf die Palme bringen können mit seinem stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Mirco war etwas Besonderes, manchmal haben wir ihn selbst nicht verstanden.

In der Schule haben wir manche Höhen und Tiefen durchlebt, manche Lehrerin kann ein Lied davon singen. Trotz allem, wir haben ihn total lieb und ganz, ganz viele von Euch und Ihnen haben Ihre eigene Geschichte mit Mirco geschrieben.

Das Verschwinden von Mirco vor fünf Monaten hat uns alle erschrocken, viele Fragen, Gedanken und Gerüchte kamen auf. Grefrath war nicht mehr das Grefrath, das wir aus Kindertagen kannten. Angst machte sich breit, die Kinder wurden nur noch in Begleitung zur Schule und ihren Freizeitaktivitäten gebracht.

Viele wussten nicht, wie sie sich verhalten sollen – wir ja auch nicht. Unsere Kinder wollten so schnell wie möglich wieder ein normales Leben und einen geregelten Alltag. Der Bruder fehlt, es ist so still im Haus, Tränen fließen und es soll endlich ein Ende her.

Suchtrupps der „Soko-Mirco“ rollten durch unseren Ort, Helikopter kreisten über Grefrath, eine intensive Suche begann – für uns Hoffnung, für manch anderen von Euch / Ihnen ein beklemmendes Gefühl. Dann die vielen Fernsehsender, die immer wieder dranblieben, um jedes Detail von der „Soko Mirco“ zu berichten.

Es war eine angespannte, bedrückende Zeit. Wir als Familie haben uns aber vom ersten Tag an nicht alleingelassen gefühlt, da wir ganz genau wussten: Alles, was Gott tut, ist vollkommen und was der Herr sagt, ist unzweifelhaft wahr.

Wer in Gefahr ist und zu ihm flieht, findet bei ihm immer sicheren Schutz. (2. Samuel 22, 31)

Dieser Bibelvers hat uns vom ersten Tag des Verschwindens von Mirco begleitet. Wir als Familie haben in der Zeit Trost gefunden durch gemeinsames Gebet, Lobpreis und Bibellese. Außerdem sind wir dankbar für die großartige Unterstützung von überall, sei es aus Grefrath oder sogar Gebete und Grüße aus Deutschland und aller Welt.

Es sind manche neue Kontakte entstanden, gemeinsame Gedenk- und Hoffnungsgottesdienste haben stattgefunden. Manch einer hat sein Leben neu durchdacht.

Mirco war immer einer, der nicht gerne fotografiert werden wollte und jetzt….. Sein Fahndungsbild ging durch Deutschland und in die ganze Welt. Viele haben ihn in ihr Herz geschlossen, mit uns gefühlt.

Jetzt, der 26. Januar 2011 wurde ein ganz harter Tag für uns. Ein Verdächtiger ist festgenommen und Mirco gefunden. Entsetzlich und grausam, unser Sonnenschein Mirco kommt nicht wieder.

Er hat sein Leben gelassen für einen erwachsenen Menschen, der seinem beruflichen Stress und Druck Luft machen wollte.

Wir als Familie glauben, dass für diesen Druck und Stress und alle unsere Sorgen und Sünden schon vor vielen Jahren ein anderer junger Mann gestorben ist. Er heißt: Jesus!

Er hat die Last der Welt, eines jeden einzelnen von uns auf sich genommen. Und da Mirco, so wie wir an diesen Jesus geglaubt hat, ihn liebgewonnen hat als Freund und Vater, dürfen wir uns freuen, Mirco im Himmel wiederzusehen.

Freitag, 8. April 2011

Unser Zeitfenster


Im Englischen nennt man es „Window of Opportunity.“ Was meint man im Deutschen damit? Übersetzungshilfen nennen es „Zeitfenster“ oder „einmalige, begrenzte Gelegenheit.“

Ich stolperte über den Begriff, als ich diese Woche im Buch „Operation World“ (dt.: „Gebet für die Welt“) für das Land China betete. Die Gemeinde Jesu und der christliche Glaube in China faszinieren mich immer wieder. Unter Verfolgung wuchs evangelikales Christentum in 35 Jahren von 2,7 Millionen auf 75 Millionen. Damit gibt es mehr Chinesen, die an Jesus glauben als Mitglieder der kommunistischen Partei im Land.

Die verfolgte Gemeinde in China hat ein brennendes Herz, unerreichte Volksgruppen im eigenen Land mit dem Evangelium zu erreichen. Aber darüber hinaus haben große Teile der chinesischen Christen eine Vision, die Länder der Verfolgung zwischen China und Israel zu erreichen. Möge der Herr diese Vision wahr werden lassen.

Die Verbreitung des Evangeliums in Verfolgung und die stets steigende Zahl derer, die dort zu Jesus finden, ist das besagte „Zeitfenster“ oder die „zeitlich begrenzte Möglichkeit,“ die genutzt werden muss. Was mich schockierte in dem Buch war folgendes Gebetsanliegen:

„Das Fenster der Offenheit für geistliche Wahrheiten mag nicht unbegrenzt geöffnet bleiben.“

So weit, so gut! Das kann man verstehen. Als nächsten Satz erwartete ich etwas über die argwöhnische Regierung, über lokale Politiker, die die Gemeinde zerstören wollen oder Schlägertrupps, die am Evangelium interessierte Chinesen einschüchtern wollen. NICHTS VON ALLEDEM! Statt dessen heißt es weiter:

„China heute sieht sich dem Materialismus gegenüber – mit zunehmendem Wohlstand, dem zerstörerischen Einfluss von Korruption, moralischem Verfall und der zunehmenden Auswirkung der „nur ein Kind“ Gesetzgebung. Alle diese Faktoren können die geistliche Offenheit der Nation und der Gemeinde zutiefst beeinflussen!“

Was hat mich daran so schockiert? Nun, WIR sind bereits da! Materialismus und Wohlstand, Korruption und Unmoral steckt in China in den Kinder- oder Jugendschuhen. Wir haben diesbezüglich bereits das Erwachsenenalter erreicht – mit verheerenden Folgen: Der prozentuale Anteil von Evangelikalen an der Gesamtbevölerung in China ist 2 ½ mal höher als in Deutschland, und die Evangelikalen in China wachsen (noch) über 3x so schnell wie bei uns. Wohlstand, Korruption und Unmoral haben uns stark zugesetzt. Haben wir das „Zeitfenster der Gelegenheit“ für Deutschland verpasst? Wendet sich Gott jetzt vermehrt denen zu, in deren Mitte Er offene Herzen findet? Haben wir das Zenit der geistlichen Möglichkeiten bei uns überschritten? – Natürlich kann diese Frage kein Mensch beantworten. Aber dass Jesusjünger in Deutschland Buße tun und zu ihren Wurzeln im Wort Gottes zurückkehren müssen, das ist ohne Frage. Dass wir uns ganz neu im Strom vom Materialismus, Korruption und Unmoral gegen die Strömung bewegen und klar Position beziehen müssen, dazu ist es höchste Zeit. Das Gebet für China – umformuliert auf unsere Situation muss lauten:

„Herr, lass dein Feuer der Läuterung neu auflodern. Lass Licht und Salz deiner Gemeinde - durch konsequente Hingabe geschärft – nicht wieder stumpf werden!“

Donnerstag, 7. April 2011

Asche zum Frühstück

Wie Gras ist abgemäht und verdorrt mein Herz, denn ich habe vergessen, mein Brot zu essen. (…) Asche esse ich wie Brot, meinen Trank vermische ich mit Tränen (Ps 102:5+10)

Schon gefrühstückt? Man nennt es ja die Kaisermahlzeit. Ein gutes Frühstück am Morgen ist kein schlechter Start in den Tag und gibt dem Körper erst mal, was er braucht.

Der Psalmist, im ersten Vers lediglich als "Elender" bezeichnet, hat tatsächlich vergessen, zu frühstücken. Das ging mir letzten Sonntag auch so - und ich musste kurz vor dem Gottesdienst in der Gemeinde noch ein paar Lebkuchen reinschieben, damit der knurrende Magen nicht mit auf die CD Aufnahme kam …). Beim Psalmisten hatte seine Vergesslichkeit andere Folgen: die Frische (= Freude, Zuversicht, Leben) in seinem Herzen war wie abgemäht und verdorrt. Autsch!

Damit nicht genug! Irgendwann merkte er wohl doch seinen leeren Magen (vielleicht knurrte der) und dann hat er sich doch was zum Frühstück geholt: Asche! Da die nicht gerade runter geht wie Öl, hat er sie mit seinen Tränen vermischt. Na dann, guten Appetit!

Genug der Auslegung. Hier die Anwendung: Vergessen wir es nicht auch oft genug, unserem Herzen die Nahrung zu geben, die es braucht? Jesu sagt, dass ER das Brot des Lebens ist - und wir versuchen es mit Aschekuchen. Kein Wunder, dass das Herz verdorrt! Jesus sagt, dass ER das Wasser des Lebens ist und austeilt - und wir würgen die Aschekuchen mit Tränen runter. Kein Wunder, dass wir den ganzen Tag verstimmt sind.

Der Herr hat uns nicht geboten, jeden Tag ein Bibelstudium zu halten oder zu besuchen. Er stellt uns nicht unter den Zwang, eine tägliche Gebetsstunde einzuführen. Aber er lädt uns ein, uns vom Himmelsbrot und Lebenswasser zu ernähren, sein Wort zu "essen" und Gemeinschaft mit IHM zu "trinken". Ich schlage vor, klein anzufangen. Vielleicht mit den guten, alten "Herrnhuter Losungen". Gib Gott 15 konzentrierte Minuten am Tag. Und wenn Du dann merkst, dass Dir frühstücken wieder Spaß macht, wirst Du automatisch länger am Tisch (mit dem Herrn) sitzen bleiben. Guten Appetit

(Wiederholung vom 20.1.2010)

Mittwoch, 6. April 2011

Transportbandchristen

Ihr (die Ihr schon mal mit dem Flugzeug unterwegs seid) kennt das alle. Viele andere auch. Ich spreche von den Förderbändern am Flughafen, den Laufbändern, auf denen man nicht läuft, sondern steht! Ohne einen einzigen Schritt wird man auf solchen Transportbändern 100 Meter oder mehr transportiert. Eine große Erleichterung, wenn man mit viel Gepäck unterwegs ist. Transportbänder machen die Reise zum Ziel bequemer, angenehmer, einfacher.

Viele Christen vergleichen ihr Vorwärtskommen mit dem Reisen auf Transportbändern. Sie halten immer Ausschau nach Lauf(Steh)bändern, die den Weg zum Ziel erleichtern. Vorwärtskommen ohne Anstrengung, näher zum Ziel kommen ohne Kraftaufwand. Fehlt die Freude am Herrn, unternimmt man nichts, obwohl Gott uns in Philipper 4:4 auffordert:
Freuet euch allewege, und abermals sage ich: freuet euch
Man denkt, die Freude müsse „von alleine“ kommen.

Klappt es nicht in der Ehe, lebt man sich mehr und mehr auseinander indem jeder seine eigenen Wege geht, obwohl Gottes Wort die Ehepartner in Epheser 5:21 auffordert:
„Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“
Man denkt, eine gute Ehe müsse „von alleine“ funktionieren.

Klappt es nicht mit der zwischenmenschlichen Beziehung in Gemeinde, am Arbeitsplatz oder in der Familie, lebt man einfach in den Tag hinein mit der Hoffnung auf bessere Zeiten – ohne irgendetwas Konkretes zu unternehmen, obwohl Gottes Wort in 1 Johannes 3:18 auffordert:
Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben
noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!
Man denkt, an Antipathie ließe sich nichts ändern – und überhaupt: der Andere ist ja schuld.

Sorgen, Krankheit, Nöte, Lasten, die jeder Mensch zu tragen hat, weil wir noch auf der Erde leben, drücken auch Jesusjünger. Manchmal nicht zu schwach. Aber wie viele stecken dann den Kopf in den Sand, in der Hoffnung, dass es „irgendwann“ schon wieder besser sein wird?

Christen! Jesusleute! Wacht auf! Jesus hat uns nie ein Transportbandchristentum versprochen. Er hat nie versprochen, dass unser Leben einfach sein wird. Er hat uns nicht versprochen, dass unser Leben als Christ einfacher sein wird als unser Leben vor unserer Begegnung mit Ihm. Er hat uns versprochen, dass unser Leben ein Kampf wird und fordert uns auf, zu laufen und zu kämpfen. Durch Paulus sagt Er uns in 1 Timotheus 6:12:
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben,
zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis
vor vielen Zeugen abgelegt hast.

Kämpfe! Ergreife! Bezeuge! –  Laufe! Bete! Arbeite! Säe! Ernte! Liebe! Gehe! Gib! Besuche! Was soll ich noch nennen? Nirgends in der Bibel wird uns ein Transportband angeboten, das uns bequem, glücklich und erfüllt ans Ziel bringen wird, wo wir unseren wohlverdienten Lohn (fürs Stehen auf dem Transportband) empfangen werden. Der Gedanke allein ist lächerlich!

Darum, kämpfe den guten Kampf des Glaubens, kämpfe (im Gebet) für die Seelen derer, die Jesus noch nicht kennen, kämpfe um Deine Ehe, für Deine Kinder, für Deine Gemeinde. Kämpfe, ringe mit Gott im Gebet, unternimm praktische Schritte der Liebe und folge Jesus aktiv nach. Er wird Dir Deine Verantwortung der aktiven Nachfolge nicht annehmen. Aber Er wird Dich stärken, Dir helfen und Dich segnen!

Dienstag, 5. April 2011

Ein Brief aus der Hölle

Was wäre wenn du einen Freund oder eine Freundin hättest, die gestorben ist, ohne Jesus als persönlichen Retter anerkannt zu haben? Was wäre wenn sie oder er in die Hölle ging?

Was wäre wenn du eines Tages einen Brief empfangen würdest, von unten? Ein Brief aus der Hölle. Ein Brief von deinem Freund in den Flammen ewiger Qual.

Was folgt ist eine dramatische Präsentation. Es wurde von einem erfundenen Highschool Student geschrieben, mit Namen Josh, der an seinen Freund Zack schreibt. Obwohl Zack oft genug die Gelegenheit hatte, Josh über Jesus zu erzählen…… tat er es nicht. Sie waren beste Freunde. Sie spielten zusammen Fußball. Sie gingen zusammen in eine Klasse. Sie feierten zusammen. Sie teilten ihr Leben miteinander.  Doch da war eine Sache, die Zack Josh vorenthalten hatte … … seine persönliche Beziehung mit Jesus Christus.

Der Rest der Geschichte ist einfach und traurig. Ein paar Bier zu viel…Ein Heimweg…Ein Unfall…Ein Tod…Eine Beerdigung…Ein Brief. Hier ist der Brief…Ein Brief aus der Hölle. 

Lieber Zack,

Ich bin heute gestorben. Es ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte immer der Tod würde mich in eine Welt bringen, die unklar und trübe ist, aber dieser Ort hier ist glasklar…Es ist sogar noch viel realer als mein Leben auf der Erde.

Ich kann denken. Ich kann sprechen. Ich kann sogar fühlen.

Direkt nach dem Unfall konnte ich spüren, wie mein Geist den Körper verlässt. Ich glaube ich hörte dich noch nach mir schreien und rufen, oder habe ich mir das nur eingebildet? Zuerst stand ich in einer Reihe und wartete auf etwas… glaub ich mal. Mir wurden sehr viele Fragen gestellt. Und dann begannen sie nach meinem Namen zu suchen, in einem Ding, das sie „Buch des Lebens“ nannten. Ich glaube sie fanden ihn nicht, denn dieser große Engel, der neben mir stand, packte mich am Arm und zerrte mich weg. Ich war verängstigt.

Ich hatte keine Ahnung was da vor sich ging. Ich fragte den Engel, wo er mich hinbringen würde, doch er antwortete mir nicht. Also fragte ich ihn noch mal…Schließlich sagte er mir, dass: nur die dessen Name im Buch des Lebens geschrieben stehen, können in den Himmel kommen…… und der Rest wird in der Hölle verdammt, für immer! Ich hatte Angst. Der Engel warf mich in eine Art Loch wo ich dann lange Zeit saß und nachdachte… Willst du wissen worüber ich nachgedacht habe? Ich dachte an DICH! Zack, du bist Christ. Du hast es mir selber gesagt. Ich glaube wir haben dreimal darüber gesprochen, oder? Und du nahmst es locker… wechseltest schnell das Thema. Ich mein, wir hatten es noch kurz vor dem Unfall angeschnitten…Und dir Frage die ich mir jetzt stelle ist: Warum hast du mir nie davon erzählt, wie man Christ wird? Du sagst, du bist mein Freund. Aber wenn du es wirklich wärst, hättest du mir von diesem Jesus erzählt. Hättest mir erzählt wie ich diesem schrecklichen Ort entfliehen kann…

Ich spüre mein Herz rasen. Die Engel, die mich in die Hölle bringen sollen, kommen den Flur entlang. Ich kann ihre Schritte hören… Ich habe von dieser Hölle gehört, Zack. Sie nennen es den Feuersee.

Ich halt das nicht aus, Zack! Ich habe solche Angst!! Jetzt sind die Engel an der Tür. Oh nein! NEIN!!! Sie kommen rein und sie wollen mich holen. Sie packen mich und tragen mich aus dem Raum. Ich kann schon den brennenden Schwefel riechen. Ich kann das Feuer sehen. Ich habe keine Hoffnung! Es kommt immer näher - näherNÄHER! Mein Herz ist mit Angst erfüllt. Sie halten mich über die Flammen. Ich bin verdammt, für immer!

Zack, sie schmeißen mich ins Feuer. Schmerz. HÖLLE.

Warum Zack, warum hast du mir nie etwas erzählt über… JESUS.

Gezeichnet, Dein Freund

Ps: Ich wünschte du wärst hier.

(Quelle: http://rudemonge.blogspot.com/2008/05/letter-from-hell-ein-brief-aus-der-hlle.html)

Montag, 4. April 2011

Der Prophet Jesaja und der Musiker Händel

Gerade ist das Konzert zu Ende gegangen. Händels Messias. Gesungen vom Kammerchor unseres kleinen Städtchens. Eine grandiose Leistung. Monatelanges Üben und ganzer Einsatz haben sich gelohnt. Zum ersten Mal (seit ich mir die Konzerte unseres Kammerchors anhöre) gab es stehenden Applaus. Begeistert haben mich natürlich am meisten die beiden Stücke, die mir bekannt waren. Das eine kam aus Jesaja 9:5 (Messias Version):

„Denn uns ist ein Kind geboren, uns zum Heil ein Sohn gegeben, und die Herrschaft ist gelegt auf Seine Schulter, und Sein Name soll heißen: Wunderbar, Herrlicher, der starke Gott, der Ewigkeiten Vater und Friedefürst!“

Das andere Stück, wen wird’s wundern, war das große Hallelujah, das als der „gewaltigste Chor der gesamten Oratorienliteratur“ (Dr. Michael Märker) bezeichnet wird.. Absolut gewaltig!

Keiner der Chormitglieder, niemand aus dem Orchester und kein Besucher wird am Jüngsten Tag einmal die Ausrede haben, das Evangelium nicht gehört zu haben. Es ist faszinierend, wie Komponisten vor 300 Jahren die Kernaussagen des Evangeliums genauso verstanden haben wie wir heute.

Es war allerdings ein anderer gesungener Bibelvers, der mich an die Predigt vom Sonntagmorgen aus Jesaja 26 erinnerte. Gesungen wurde eine Erweiterung von  Hiob 19:25 (Messias Version):

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, und dass Er erscheint am letzten Tag dieser Erd. Wenn Verwesung mir gleich drohet, wird dies mein Auge Gott doch sehn.“

Passend dazu der Vers aus der Sonntagspredigt aus Jesaja 25:9:

Und an jenem Tag wird man sagen: „Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette; das ist der Herr, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung!“

Hiob wusste hier auf Erden: Ich werde Gott sehen! Er wusste im Leid: Ich werde Gott sehen! Er wusste: wenngleich ich sterbe und verfalle: Ich werde Gott sehen!

Und die Erlösten, die sich einmal bei Ihrem Herrn versammeln werden, werden jubeln, denn ihre Hoffnung, die sie auf Erden haben, wird nicht zuschanden. Sie werden rufen:

„Seht, unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette!“
„Seht, unser Herr, auf den wir hofften!
„Seht, Hiobs -  und unsere Hoffnung auf unsern Herrn lässt nicht zuschanden werden!“
„Und jetzt lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung!“

Der Prophet Jesaja und der Musiker Händel haben dies gemeinsam: Den Trost und die Freude auf den kommenden Tag hin, wenn wir Ihn, unsern Herrn, sehen werden, weil wir Ihn hier auf Erden kennen gelernt und auf Ihn gehofft haben. Und Hoffnung auf Jesus lässt niemanden zuschanden werden. Auch Dich nicht!

  • „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, und mein Auge (wird) Gott doch sehn.“ (aus Händels Messiais)
  • „Wir werden Ihn sehen, wie Er ist!“ (aus 1 Johannes 3:3)     

Wir werden JESUS sehen!

Sonntag, 3. April 2011

Die Gute Nachricht: Es wird Tag!

Also momentan könnte ich da einiges vermelden. Zum einen scheint die Sonne. Es ist sicher einer der bisher wärmsten Tage in diesem Jahr. Das ist gut!

Im Garten vor unserem Haus (nicht mehr als ca 6 qm) sprießt und blüht es in frühlingshafter Pracht. Sicher 7-8 verschiedene Farbtöne in dieser kleinen Farbpalette Gottes.  Auch das ist gut!

Morgens werde ich wach und erfreue mich an lebensfrohem Vogelgezwitscher. Eine Vielfalt von Stimmen, die ihren Schöpfer preisen und mich animieren, einzustimmen. Das ist gut!

Seit einer Woche, durch die Umstellung auf Sommerzeit, erscheinen die Tage wieder länger. Das wird nicht lange anhalten, fühlt sich aber im Moment ganz gut an. Der Winter war schön, lang, teilweise hart und einen gefühlten längeren Tag lässt man sich gefallen.

Allerdings muss ich feststellen, dass alle diese Guten Nachrichten auf wackligen Beinen stehen. Morgen kann die Sonne hinter dicken Wolken versteckt sein. Dann wird die Farbenpracht in unserem kleinen Vorgarten die Hälfte ihres Glanzes einbüßen. Die Vögel werden nach dem Frühling wieder ruhiger und in nur 2½ Monaten haben wir den längsten Tag des Jahres hinter uns gelassen.

Es gibt aber auch Gute Nachrichten, die bleibend gut sind. Ja, sogar solche, die mit jedem Tag - fast unmerklich - ein wenig besser werden. Dazu gehört die Gute Nachricht die lautet:

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe.“ (Römer 13:12)

Das ist gut! DAS IST GUT!  Ja, diese Nachricht wird jeden Tag besser, denn jeden Tag wird die (uns noch unbekannte) Zeitspanne zwischen dem „Jetzt“ und dem „Dann“ kürzer. Tag für Tag.  Und während die Welt für alle, die keine Hoffnung in Jesus haben, von Tag zu Tag dunkler wird – wird sie für alle Jesusjünger von Tag zu Tag heller. Das Kommen des Sohnes, das Erscheinen des Retters, das Herannahen des Bräutigams wirft seine Strahlen voraus. Wir laufen IHM entgegen. Wir lassen die Schatten hinter uns, denn wir blicken zu Ihm, der aufgehenden Sonne der Gerechtigkeit. Ich gerate ins Schwärmen. Na ja, das ist eben eine „wirklich Gute Nachricht!“