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ACHTUNG! ABENDSTUNDEN DER CCK KONFERENZ IN SIEGEN BEGINNEN UM 19:00 Uhr - NICHT UM 19:30 UHR!

Samstag, 21. Mai 2011

Wohlhabend und Weltmeister - aber keine Gewinner

  • Im Jahr 2006 hatten die privaten Haushalte in Deutschland laut Bericht der Bundesbank insgesamt 4,5 Billionen Euro auf der hohen Kante – fünf Prozent mehr als im Jahr davor.
  • Im Jahr 2007 – so veröffentlichte eine Finanzberatung – waren die Deutschen so wohlhabend wie nie zuvor.
  • Im Jahr 2008 schätzen Volkswirte der „Dresdner Bank“, dass die Deutschen so wohlhabend sind, wie nie zuvor.
  • Im Jahr 2009 hatte sich das Geldvermögen deutscher Privatanleger (gemäß MPC Capital) auf ein Rekordhoch entwickelt.
  • Das Jahr 2010 schlossen die Deutschen durchschnittlich so reich ab wie nie zuvor
  • Am 18.5.2011 schreibt die Berliner Morgenpost: „Die Deutschen sind wohlhabend wie nie zuvor“
 Ist das jetzt gut oder schlecht? Das kommt drauf an! Paulus schreibt in 1 Korinther 10:30 an die Gemeinde:

Wenn ich's mit Danksagung genieße, was soll ich mich dann wegen etwas verlästern lassen, wofür ich danke?

Was Paulus über Götzenopferfleisch schreibt, kann man sicher auch auf den Mammon Geld anwenden. An Timotheus schreibt er:

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;  (1 Timotheus 4:4)

Ein Schlüsselwort scheint „Danksagung“ zu sein. Das aber geht nicht immer mit Wohlstand Hand in Hand. RP online überschrieb vor einigen Jahren einen Artikel mit den Worten: „Deutsche Weltmeister im Jammern“ und leitete ein: „Die Deutschen sind Weltmeister. Weil sie mit immer größeren Ängsten in die Zukunft blicken, haben sie jetzt international den Spitzenplatz im Pessimismus unter den Industrienationen übernommen.“  Auch als „Weltmeister im Beschweren“ und als generell unzufrieden sind wir bekannt.

Ich meine, es ist Zeit, Gott ganz neu zu Danken. Für die großen und die kleinen Segnungen; die großen Scheine und die kleinen Münzen; den Wohlstand, den Er uns in unserem Land schenkt und die Möglichkeiten, mit diesem Wohlstand andere in Seinem Namen zu segnen. Es ist Zeit, neu dankbar zu werden für die Errungenschaften, deren wir uns erfreuen. 

Am 14. Mai berichtete Timothy, ein junger Mann, der als Achtjähriger in Nordkorea eine Hungersnot auf der Straße überlebt hatte, dass selbst ein Leben auf der Straße im Westen und vielen anderen Ländern nicht dasselbe ist. In vielen Ländern der Welt gilt: Wer nichts hat, der hat nichts und der bekommt nichts. Leben bedeutet Kampf -  Überlebenskampf – und viele verlieren.

Fakten wie diese wecken in mir den Wunsch, zu einem Dank-Weltmeister zu werden. Dank durch Worte – Dank durch Taten – Dank durch eine dankbare Herzenshaltung. Denn im Vergleich mit dem Rest der Welt geht es uns in Deutschland wirklich gut.

„Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“ (Psalm 50:23)

Freitag, 20. Mai 2011

Kinder und Christenverfolgung

Sie bleiben nicht verschont, die Schwächsten der Gesellschaft, die Kleinsten, die Formbarsten, die Unbescholtendsten – die Kinder.

Früh müssen sie es lernen, ein Doppelleben zu führen. Kinder aus islamischen wie auch christlichen Familien sind gezwungen, in der Schule Teile des Korans auswendig zu lernen. Wer sich weigert oder seine Aufgabe nicht zur Zufriedenheit des Lehrers erledigt, wird schmerzhaft bestraft.

Beim Open Doors Tag in Wetzlar wurde berichtet, wie ein Besucher in Ägypten in eine christliche Familie kam. Er versprach dem Jungen einen kleinen Preis, wenn er ein Gebet zitieren könne. Der Jungen holte ein Handdtuch, nutzte es als Gebetsteppich und begann, ein islamisches Gebet zu zitieren. Der Glaube seiner Eltern war ihm durch die Gehirnwäsche in der Schule und Repressalien durch andere Kinder fremd geworden. Alpträume und Traumata sind unter Kindern christlicher Familien keine Seltenheit.

Gemeinsam mit seiner Frau entwickelte Victor ein Bibelprogramm für Kinder. Ihr Ziel im Gründungsjahr war es, 3000 Kinder zu erreichen. 7000 (!) wurden erreicht! Bis zum vergangenen Jahr war die Besucherzahl dieser Kinderbibeltage auf 200.000 explodiert. Teilnehmer der ersten Stunde sind mittlerweile zu Mitarbeitern herangewachsen und das Material wird in anderen Ländern des Mittleren Ostens benutzt.

Gott hat die Visionen der Gründer übertroffen – bei Weitem übertroffen! Von 3000 – über 7000 zu 200.000! Das ist Gott! Und das tut Gott unter widrigen Umständen, Umstände der Verfolgung, der Diskriminierung, des Martyriums.

In einem alten Lied heißt es:
Was könnte Gott aus deinem Leben machen,
wenn Du ihn nur Herr sein ließest ganz und gar?

Ja, was könnte Gott aus unseren Leben machen? Welche Folgen bedingungsloser Hingabe könnte Er in unserem Leben schenken?  Welchen Segen könnte Er in unseren Leben und in unseren Gemeinden explodieren lassen, wenn wir Ihn nur Herr sein ließen ganz und gar?

Oft ist die Hingabe und der Glaube der verfolgten Gemeinde Jesu den „Freien“ zum Ansporn und Segen geworden. Sollten wir uns nicht durch Victors Kinderbibelprogramm und die Hingabe der Kinder motivieren lassen, IHN Herrn sein zu lassen ganz und gar – IHM Großes zuzutrauen und IHN das segensreich explodieren zu lassen, was wir zaghaft von Ihm erbitten?

               „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ (Lukas 1:37)
Ja, Herr ...      „Es ist kein Ding vor dir unmöglich!“ (Jeremia 32:17)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Kindersoldaten und andere Nöte

Es soll ca 300.000 geben. Sie sind minderjährig, manche gerade mal 7 Jahre alt. Es gibt sie in ca 85 Ländern der Welt. Sie bilden keine freiwillige Armee. Entführt, unter Druck und nicht selten unter Drogen werden sie von Rebellen und offiziellen Streitkräften zwangsrekrutiert. Für andere ist der Anschluss „freiwillig,“ nachdem sie furchtbare Übergriffe erlebt haben und jetzt Schutz in der bewaffneten Gruppe suchen. Sie werden als Boten, Spione, Minenleger, Minenräumer und Kugelfang eingesetzt. Sobald sie eine Waffe tragen können, ab 10 Jahre, auch im Kampf. Jungen und Mädchen werden als Kindersoldaten sexuell ausgebeutet und zu Grausamkeiten und Gewalt erzogen. Sie sind billig und entbehrlich.

In Kolumbien gibt es zwischen. 14. und 17.000 Kindersoldaten in bewaffneten Oppositionsgruppen und paramilitärischen Verbänden.

Am „Open Doors Tag,“ der am 14. Mai in Wetzlar stattfand, berichtete Leila über die Arbeit des von Open Doors finanzierten Kinderheims „El Hogar,“ wo sich Christen um Kinder aus Pastorenfamilien kümmern. Diese Kinder wurden Opfer von Verfolgung und Gewalt. Teilweise wurden ihre Eltern ermordet und die Kinder als Kindersoldaten zwangsrekrutiert.

Sofia ist eines der Kinder, die in El Hogar eine neue Heimat gefunden haben. Ihre Eltern wurden überfallen und erschossen, als Sofia ein Nachbarskind besuchte. In einem Videoclip berichtete sie, wie sie als Kind zornig war auf Gott, der ihre Eltern nicht beschützt hatte. Langsam, im Umfeld der ausgelebten Liebe Jesu im El Hogar, überwand sie ihre Glaubenskrise und bekannte unter Tränen, dass sie den Mördern ihrer Eltern vergeben hat. Sie verstehe, „dass Gott einen vollkommenen Plan hat und ihr nicht weh tun wollte.“ Heute singt sie im Anbetungsteam und möchte Jesus als Missionarin dienen. Sofia selbst ist keine Kindersoldatin gewesen. Sie ist in einem Heim, in dem sie und andere Kinder ihre furchtbaren Trauma verarbeiten und durch die Gnade Jesu Heilung erfahren.

Die Gemeinde Jesu darf nicht an den Nöten der Kinder dieser Welt vorbeigehen. Es gibt viele Möglichkeiten, zu helfen. Gebete stehen auf der Liste ganz oben. Viele christliche Organisationen arbeiten unter Kindern, oft unter schwierigen oder gar gefährlichen Bedingungen. Auch Finanzen werden immer benötigt von Institutionen wie El Hogar. Open Doors unterstützt Kinder verfolgter Christen in vielen Ländern. Die Deutsche Missionsgemeinschaft hat Mitarbeiter in verschiedenen Ländern, die unter Straßenkindern arbeiten. Die Liste könnte fortgesetzt werden. In unserem eigenen Land sprechen Statistiken von einer Kinderarmut von ca 10%. Viele sind vernachlässigt, brauchen Hilfe, Liebe, Leitung, die sie zu Hause nicht bekommen. Als Christen dürfen wir daran nicht vorbeigehen. Jesus sagt in Lukas 18:16:

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.“

Wir sollen sie zu Jesus kommen lassen. Aber um zu Ihm zu kommen, brauchen sie Anleitung und Führung. Kinder suchen nicht so selbstständig wie Erwachsene. Sie brauchen Hilfe!

Nicht überall sind die Nöte der Kinder so drastisch wie die der Kindersoldaten in Kolumbien und anderswo. Aber überall sucht Gott Beter und Arbeiter, die sich einspannen lassen in die Arbeit unter den Kleinen. Hat er schon einmal bei Dir angeklopft? Hast Du reagiert? Warum nicht heute beginnen?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Lee & Tim aus Nordkorea

Mit lauter Stimme will ich dem Herrn danken, 
vor der großen Menge will ich ihn loben. (Psalm 109:30)

So nicht möglich in vielen Ländern unserer Erde! Gar nicht möglich in Nordkorea! Gottesdienste finden bestenfalls in kleinsten Hausgruppen statt, in Kellern und versteckten Räumen. Lieder werden bestenfalls im Flüsterton gesungen, Bibeln – wenn vorhanden – sind teilweise per Hand kopiert und gut versteckt.

Beim Open Doors Tag in Wetzlar standen Pastor Lee und sein Sohn Tim auf der Bühne und gaben ihre bewegenden Zeugnisse. Lee musste mit ansehen, wie die Mutter nach einem Gottesdienst vor seinen Augen erschlagen wurde. Als Märtyrerin sterbend, betete sie für ihr nordkoreanisches Volk. Sein Bruder wurde mit einem Bajonett erstochen. Auch sein Vater und seine anderen Geschwister wurden ermordet. Seine GescLee ist heute Pastor in Südkorea. Nach seinem Zeugnis berichtete sein Sohn Tim über seine Erfahrungen.

Tim war mit 8 Jahren auf sich allein gestellt, als sein Vater, um sein Leben zu retten, über China nach Südkorea flüchtete und seine Mutter zwangsgeschieden und neu verheiratet wurde. Mit anderen Kindern überlebte er eine Hungersnot auf der Straße. Zwei enge Freunde verhungerten in seinen Armen. Als sein Vater ihn durch Kuriere aus dem Land holen wollte, starb ein weiterer Freund durch Schüsse chinesischer Polizisten an der mongolischen Grenze. Die Flucht misslang. Abschiebung zurück nach Nordkorea. Folter, Qual, all das waren reale Teile seines Lebens. Bei einem zweiten Fluchtversuch wurde er wieder in China verhaftet und wurde im Gefängnis Christ. Gebete und eine weltweite Kampagne zu seiner Befreiung hatten Erfolg.

Tim, der seinen Vortrag mehrmals weinend unterbrechen musste, bezeichnete Kinder und Jugendliche in Europa als Menschen, die sich glücklich nennen können. Sie haben genug zu Essen, haben Zukunftsperspektive und müssen keine Angst haben, für irgendwelche Worte weggesperrt und gefoltert zu werden. Tim macht zur Zeit eine Ausbildung zum Zahnarzt, möchte nach Ende der Ausbildung Bedürftigen helfen und viele Waisenkinder aufnehmen.

Tims Zeugnis war äußerst beeindruckend. Erschreckend, zu hören, was Kinder unserer Welt – Kinder von Christen -  miterleben und selbst durchleiden müssen und beschämend, wenn man bedenkt, wie undankbar wir hier in der freien Welt oft sind und für wie selbstverständlich wir die Privilegien halten, die wir haben.

In 52 Ländern unserer Welt werden Christen massiv verfolgt. Gottesdienste werden im Untergrund gefeiert, geheim und leise. Lieder werden nur flüsternd gesungen. Manchmal wird stumm gesungen: es werden nur die Lippen bewegt. Unvorstellbar!

In Psalm 109:30 haben wir zu Beginn gelesen:

„Mit lauter Stimme will ich dem Herrn danken, 
vor der großen Menge will ich ihn loben“

Lee und sein Sohn Tim sind dankbar, genau das heute tun zu können. Hier ein Vorschlag: Lasst uns im nächsten Gottesdienst die Stimme der verfolgten Christen sein. Lasst uns das Volumen unserer Stimmen verdoppeln. Mit dem einen Teil preisen wir den Herrn von ganzem Herzen, mit dem anderen Teil geben wir denen eine Stimme, die nur flüsternd ihr Lob zum Himmel schicken können. Ich bin sicher: Es wird Gott gefallen!

Dienstag, 17. Mai 2011

Soll ich mir das antun?

Der 14. Mai 2011 war ein besonderer Tag. Es war der „Open Doors Tag 2011.“ Alle die nicht da waren, haben etwas verpasst (können es aber nachholen, denn die Veranstaltung wurde auf DVD festgehalten und kann bei Open Doors bestellt werden).

Es ging um die „Kinder der verfolgten Kirche“ – um Kinder in den Ländern der Verfolgung. Bewegende Berichte aus Kolumbien, Ägypten und Nordkorea machten deutlich, dass es nicht nur die Eltern sind, die leiden und sterben. Die Kinder aus diesen Familien leiden mit und beginnen oft traumatisiert ihre Reise ins Leben und nicht selten in einen frühen Tod.

Während ich da sitze, mir die Videoclips anschaue, die Zeugnisse höre und mehr oder weniger erfolgreich versuche, die Tränen zurückzuhalten, schießt mir die Frage in den Kopf: Muss ich mir das antun? Hab ich nicht genug Lasten, die mir auf der Seele liegen, dass ich mich mit diesen Schicksalen zusätzlich beschäftigen sollte? So wie die Frage in den Kopf schießt, so schießt die Antwort gleich hinterher: Auf jeden Fall!

In Galater 6:2, 1 Johannes 3:17, Hebräer 13:3 und Römer 12:15 heißt es: (Hervorhebung hinzugefügt)
  • Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
  • Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt — wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
  • Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.
  • Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
Alle diese Verse sagen uns klipp und klar, 100%ig, unzweideutig, ohne Fragen offen zu lassen – dass wir uns das nicht nur „antun sollten“ sondern „antun müssen.“ Verschließen wir unsere Augen – und das ist die Kehrseite der zitierten Verse:
  • erfüllen wir das Gesetz Christi nicht!
  • bleibt die Liebe Gottes nicht in uns!
Als ich am Samstag in den Vorträgen saß und sich mein Herz zusammenzog über der Not der Kinder meiner Geschwister durch Jesus, da schrie es in mir: NEIN! NIE will ich gleichgültig werden! NIE will ich mein Herz, meine Augen, Ohren oder meinen Mund verschließen gegenüber den Anliegen der Geschwister. Freuen will ich mich, wenn es mich berührt. Dankbar will ich sein, wenn es schmerzt. Gottes Wort sagt uns in 1 Korinther 12:26:

 Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit

Wenn ich nicht mitleide, mit weine und mit trage – ist das ein schlechtes und gefährliches Zeichen. Wie kann ein Herz so selbstsüchtig und so selbstzufrieden sein, dass es sich verschließt gegenüber dem Leiden des eigenen Leibes? Besser ein lebendiges, fühlendes Herz, das beschwert ist und mithilft, die Lasten der anderen zu tragen, als ein totes, abgestumpftes Herz, das sich „das nicht antun will“ und sich verschließt gegenüber den Leiden derer, die um Jesu Willen der Unmenschlichkeit preisgegeben sind.

Montag, 16. Mai 2011

Dämonenaustreibung / Exorzismus

Das ist heute der Stoff, aus dem die Horrorfilme gemacht sind. Immer noch populär sind ‚Rosemarys Baby’ und ‚Der Exorzist,’ Filme die weit über 30 Jahre alt sind. Auch heute wird  diese Thematik immer wieder in Filmen und Dokus aufgegriffen. Aber gerade dadurch wird das, was Gottes Feind in Menschen anrichtet, in das Reich der Unwirklichkeit und der Phantasie gedrängt. Eine gelungene Masche des Bösen. Der will ja gar nicht, dass Menschen mit der Realität einer „bösen Existenz,“ eines Satans oder gar Dämonen rechnen. Es ist Gottes Gegenspieler oft ganz recht, dass er als unerkannter Feind agieren kann.

Wenn Jesus allerdings die Bühne betritt, wird mit offenen Karten gespielt, wie wir lesen:

„Und es war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist,
 der schrie und sprach: Lass ab! Was haben wir mit dir zu tun, 
Jesus, du Nazarener? 
Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist: 
der Heilige Gottes!“ (Markus 1:23-24)

Da war ein Mensch, ein religiöser Mensch, ein Mensch, der sich zumindest rein statistisch zum Volk Gottes zählte. Er traf sich mit Gleichgesinnten, besuchte die wöchentlichen Gottesdienste und war wahrscheinlich als „einer der unseren“ akzeptiert. Aber als er Jesus begegnete, wurde klar, dass er „einen unreinen Geist hatte.“ Dieser unreine Geist kannte ein paar Fakten von Jesus besser als der menschliche „Gastgeber.“ Der unreine Geist wusste: Der Gegenüber war Jesus von Nazareth.  Er wusste, dass Jesus und Dämonen auf verschiedenen Seiten stehen, ohne irgendwelche Gemeinsamkeiten. Er wusste außerdem, dass Jesus Sieger sein würde. Er kam, um die Gebundenen zu befreien und die Mächte der Finsternis zu verderben. Der unreine Geist wusste: Jesus ist der Heilige Gottes, der heilige Gott!

All dieses – für ihn – schreckliche Wissen, ließ den Dämon schaudern und Schreien. Nicht immer wird hörbar geschrien. In einer Mail von früheren Kollegen las ich diese Woche, wie eine junge Frau ausrastete, weil die Stimmen in ihrem Kopf „schrien.“ Was schrien sie? Lügen! Immer nur Lügen, denn Satan ist der Vater der Lüge. Sie schreien laut oder leise, dass es keine Hoffnung gibt, dass Jesus eine Fälschung ist, dass der Sohn Gottes nicht genügend  Macht hat, zu befreien. Sie schreien zerstörerische Befehle, Gotteslästerungen oder als Wahrheiten getarnte Lügen. Wie hilflos sie sind! Jesus, der heilige Gott, durchschaut alle Lügen. Er kam, die Gebundenen zu befreien. Markus berichtet weiter in 1:25-26:

Aber Jesus befahl ihm und sprach: 
Verstumme und fahre aus von ihm! 
Da zerrte ihn der unreine Geist hin und her, 
schrie mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus.

Das ist unser Jesus! Wer Jesus begegnet, begegnet dem Richtigen, dem Stärkeren, dem Gewinner, dem Überwinder, dem Allmächtigen, dem Befreier, Ihm, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden. Wer Jesus begegnet, begegnet der Gnade, der Hoffnung, der reinen Liebe, der Barmherzigkeit, der Freiheit.

Bist Du Jesus bereits begegnet? Bist Du befreit von der Macht Satans und der Sünde?
Möchtest Du Ihm begegnen? Möchtest Du frei werden von der Macht des Bösen?

Von Jesus heißt es: Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen. (Jesaja 61:1) Und Johannes bestätigt: „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.“ (Johannes 6:36)

Sonntag, 15. Mai 2011

Wer bin ich?

Hast Du Dir Frage einmal gestellt? Wer bin ich eigentlich? Vielleicht eine komische Frage für einige, mit der simplen Antwort. „Ich bin Martin(a) Mustermann aus Musterstadt, Mustergasse 12. Das weiß doch jeder!“ Gut! Keine Identitätskrise soweit! Die Frage, die uns vielleicht eher vor Probleme stellt, ist die Frage: Wer bin ich in den Augen Gottes? Welche Meinung hat Gott über mich. Jetzt mal ohne Klischees und Phrasen.

Interessant ist die Tatsache, dass Abraham „Freund Gottes“ genannt wurde, obwohl er aus einer gottlosen Familie kam. David trägt die Bezeichnung „Mann nach dem Herzen Gottes,“ obwohl er einen Soldaten ermorden ließ. Paulus wurde von Gott außerordentlich gesegnet, obwohl er lange Zeit ein Christenhasser erster Klasse war.

Wie Gott über Dich denkt, hängt nicht von Deiner Vergangenheit ab. Dass Er Dich liebt, kannst Du in der gesamten Bibel nachlesen. Die Bibel erklärt in Jeremia, Kapitel 29, Vers 11: „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, … Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“

Gut zu wissen. Egal, wo ich herkomme und wer ich bin – Gott möchte meinen Frieden, möchte mir Hoffnung und Zukunft geben. Die Frage „Wer bin ich?“ lässt sich also grundsätzlich einmal mit den Worten beantworten: „Ein von Gott geliebter Mensch!“

Liebe erfahre ich aber nur, wenn ich sie annehme. Jesu Liebe erfahre ich, wenn ich mich auf Ihn einlasse. Ignoriere ich Seine Liebe, bleibt sie mir fremd. „Wertvoll in meinen Augen!“ das ist Gottes Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ Wirf Dich nicht weg! Wirf Dein Leben nicht weg! Lass Dich auf Jesus ein! Du bist wertvoll in Seinen Augen!