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"Gehet-Hin!"-Mittwoch @ CCFG - 29. November: Philippinen
- 19:30 Uhr!
Übergemeindlicher Missionsabend mit Andreas Staigmiller (DMG).

Samstag, 30. Juli 2011

Lieber reich und gesund ...

Der scherzhaft Spruch „Lieber reich und gesund als arm und krank“ bringt zum, Ausdruck, wonach uns der Sinn steht. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich diese Gleichung unter Umständen auch für mein Leben übernehmen. Bereits der Theologe und Philosoph, Thomas von Aquin, stellte fest: „Das letzte Ziel des Menschen ist das Glück“. Verschiedene Gruppierungen innerhalb der christlichen Kirche haben diese Lebensphilosophie aufgegriffen und versucht, sie irgendwie zu begründen. Als Demonstration ihrer „Wahrheit“ prangen an ihren Fingern teure Ringe und ihre privaten Transportmittel bewegen sich auf den Strassen und in der Luft.

Menschen, die sich das Leben Jesu zum Vorbild nehmen, leben anders. Wer die persönliche Verbindung mit Gott durch Jesus Christus gefunden hat, ist am Ziel angekommen. Er hat das ultimative Glück gefunden. Reichtum, Gesundheit und Erfolg können immer noch erfreuen, aber sie sind nicht mehr notwendig zur Freude. Der Prophet und König, David, der mehr Reichtum hatte als vermutlich alle, die diese Zeilen lesen, schreibt in Psalm 16:11: „Du führst mich den Weg zum Leben. In deiner Nähe finde ich ungetrübte Freude; aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.“ (GNB)

Ungetrübte Freude findet ein Mensch lediglich in der Gegenwart Gottes. Ewiges Glück kommt allein als Geschenk aus Gottes Hand.

„Mit Freuden ernten“ ist ein Buch, das ich z. Zt. beim Strampeln im Fitness Center lese. Es enthält 35 Kurzbiographien von Frauen und Männern, denen Reichtum und Gesundheit nicht vergönnt waren, die aber trotzdem in ihrer Beziehung mit Jesus Freude und Glück fanden – mehr als andere, die sich für zu aufgeklärt hielten. Drei Beispiele:

  • Corrie ten Boom, eine holländische Christin, die sich für Judfen einsetzte, überlebte den Holocaust nur knapp. Sie erfuhr, dass Jesu Liebe tiefer als alle Tiefen geht und in aller Not ein tragendes Fundament bietet.
  • Wang Mingtao, ein chinesischer Christ, überlebte 23 Jahre in schwerstem Straflager im kommunistischen China. Als er starb, war sein Leben von unsagbarem Leiden gezeichnet und er war fast völlig erblindet.
  • Adolf Storz war Sportler, seit 4 Jahren verheiratet und hatte eine kleine Tochter, als ein Motorradunfall ihn für den Rest seines Lebens querschnittsgelähmt ans Bett fesselte. Medikamente waren teuer, eine Rente bekam er nicht und die Familie verarmte. In dieser Not begegnete ihm Jesus. Adolf Storz wurde in seiner Krankheit und Armut unzähligen Menschen zum Trost und zur Ermutigung. Seine Aussage war: „Denkt an die Ewigkeit! Sonst seid Ihr bei allem Glück und aller Gesundheit die Allerärmsten.“
„Lieber reich und gesund als arm und krank.“ Wirklich? Jesus lehrt: „Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?“ (Mt 16:26 LÜ)

Gott verspricht uns kein irdisches Leben in Reichtum und permanenter Gesundheit. Aber er verspricht uns seine Gegenwart, Hilfe, Freude, seinen Trost und Rat.

Ich für meine Person bevorzuge das Motto: Lieber noch Wünsche offen und nahe bei Gott als wunschlos (un-)glücklich und ohne Gottes Gegenwart.“ Dieses Motto hat sich bei unzähligen Christen bewährt. Noch Fragen? Schreib doch mal!
(Wiederholung vom Jan 2010)

Freitag, 29. Juli 2011

Die 7 Weltwunder*

Einer Gruppe Studenten der Geographie wurde die Aufgabe gestellt, aufzulisten, was sie gegenwärtig als die 7 Weltwunder bezeichnen würden. Es gab zwar etwas Uneinigkeit, aber dennoch kristallisierten sich 7 Dinge heraus, die die meisten Stimmen bekamen:

1. Die großen Pyramieden Ägyptens
2. Der Taj Mahal
3.
Der Grand Canyon
4. Der Panamakanal
5. Das Empire State Building
6.
Der Petersdom
7. Die Chinesische Mauer

Während die Professorin die Zettel einsammelte, bemerkte sie eine stille Schülerin, die ihren Zettel nicht umdrehen wollte. So fragte sie die Studentin, ob es Probleme gäbe mit ihrer Liste. "Ja, ein wenig,“ kam die Antwort. „Ich konnte meine Gedanken nicht vollständig zu Papier bringen, weil es so viele große Wunder gibt." „Nun,“ erwiderte die Professorin, "dann berichte uns mal, was Du hast. Möglicherweise können wir dir ja helfen." Zögernd begann die Studentin zu lesen: "Ich denke, die sieben Weltwunder sind:

1. ZU SEHEN
2. ZU SCHMECKEN
3. SICH ZU BERÜHREN
4. ZU HÖREN

Sie zögerte ein wenig, und ergänzte dann

5. ZU FÜHLEN
6. ZU LACHEN
7. UND ZU LIEBEN

Im Vorlesungssaal war nur noch Schweigen; man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
Die Dinge, die wir gewöhnlich als einfach und alltäglich ansehen, sind in Wirklichkeit erstaunlich. Die wertvollsten Dinge im Leben kann man nicht kaufe, schaffen oder besichtigen ... sie sind Geschenke von oben. (*Autor unbekannt)

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. (Jakobus 1:17)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Von O bis !

Markiere die Linie von O bis ! (Ziehe Die Maus darüber, als wolltest Du die Zeile kopieren)

Obwohl Du Gott nicht sehen kannst, ist ER immer da für Dich!

Bereits in einem früheren Eintrag wurde Matthias Claudius' Liedzeile zitiert, in der er schreibt:

Seht ihr den Mond dort stehen? 
Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen, 
die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehn.

Stimmt! Nicht ist immer alles so, wie wir es uns vorstellen oder wie es auf den ersten Blick scheint. Wir haben sichtbare Anhaltspunkte. Gott hat sich offenbart – durch Seine herrliche, übernatürliche Schöpfung – durch unser Gewissen – und durch Sein Wort.

An diesen Gottesoffenbarungen wird gearbeitet – von der Gegenseite. Theoretiker unter Vorgabe wissenschaftlicher Erkenntnisse versuchen, den Schöpfungsbericht zu demontieren. Humanismus und andere –ismen versuchen, das Gewissen umzuprogrammieren. Atheisten und Liberaltheologen versuchen, die Grundlage des Wortes Gottes brüchig zu machen. All das soll uns den Blick für die Wahrheit rauben, soll in Zweifel ziehen, was wir nicht sehen – und was doch da ist.  

Der britische Autor G.K. Chesterton bemerkte einmal völlig richtig:
„Oft wird angenommen, dass Menschen, die aufhören, an Gott zu glauben, an gar nichts mehr glauben. Aber es ist viel schlimmer. Wenn sie aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie an alles!“
 
Richtig, dann glaubt man an alles: man glaubt an eine Theorie der Evolution die immer wieder neu korrigiert werden muss – so wie neue Erkenntnisse gewonnen oder neue Theorien ersonnen werden. Man glaubt, dass alles relativ sei, alles eine Frage der Definition, man nennt das Gute schlecht und das Schlechte gut, und man glaubt, dass Gottes Wort lediglich  unverbindliches Menschenwort ist – und gibt sich alle vergebliche Mühe, es auf diesen Level herunter zu ziehen.

Bei all den Versuchen, uns den Glauben an unseren Herrn und Erlöser madig zu machen, halten wir fest an Ihm, der uns liebt, den wir mit unseren leiblichen Augen nicht sehen, mit dem Herzen aber umso deutlicher, dessen Gegenwart erfahrbar ist, dessen Wort Dynamit ist und dessen Werke sprachlos machen.

Versuchs noch mal:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, 
die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, 
ist's eine Gotteskraft! (1.Korinther 1:18)  

Mittwoch, 27. Juli 2011

Mipikir, der Träumer

Während unseres Sprachstudiums im Ausland mussten wir uns mit Mipikir, dem Träumer, befassen. Seine Geschichte passt in seinen Kulturkreis – und jeden anderen.

An einem Samstagnachmittag, als Mipikir seine Hilfsarbeiten am Obststand des Marktes erledigt hatte, holte er seinen Wochenlohn ab. Er freute sich über 6 Peso, die er in 6 Tagen hart erarbeitet hatte. Jetzt ging es per Kanu über den Fluss nach Hause zu seiner Familie. Es würde 3 Stunden dauern, vielleicht auch mehr – je nachdem, für wie viele Passagiere das Boot unterwegs würde anlegen müssen. Mipikir, einer der letzten die ins Boot stiegen, zahlte ein paar Cent für die Bootsfahrt und steckte das Wechselgeld in die Tasche – für den Weg am Montagmorgen zurück zum Arbeitsplatz. Den Rest des Geldes hielt er stolz in seiner Hand – und begann zu träumen.

2 Pesos, so rechnete er sich aus, würde er investieren können – vielleicht in 1 oder 2 Hühner, die Eier legen würden. Diese würde seine Frau verkaufen. Mit dem Erlös und neuen Ersparnissen würde es bald zu einer Ziege reichen, die jedes Jahr bestimmt ein bis zwei Lämmer haben würden. Eine kleine Herde und den Erlös der Ziegenmilch würde dahin führen, dass er sich bald ein eigenes Kanu leisten könnte, um damit zur Arbeit zu fahren – natürlich mit Passagieren, die er für Entgeld mitnehmen würde. Einkommen aus verschiedenen Quellen würde so schnell wachsen. Nicht lange, und er würde seine schäbige Bambusütte gegen ein Häuschen mit echten Mauern eintauschen. Das wäre etwas Besonderes in seinem kleinen Dorf. Er würde aufsteigen in Rang und Macht und bald sogar ein Amt im Gemeinderat einnehmen können. Vielleicht das des Ortsvorstehers?

Gerade als er sich bei seiner Dankesrede zur Amtseinführung sah, ging ein gewaltiger Ruck durchs Boot. Einem im Wasser treibenden Baumstamm hatte der Kanubesitzer nicht mehr ausweichen können. Das Boot geriet außer Kontrolle, kenterte und sank. Mit ihm sank das Geld, das Mipikir bis dahin fest umklammert hatte - und sein Traum, auf dessen Erfüllung er sich so gefreut hatte.

Das war der Grundton der Geschichte. Das ist der Grundton im Leben vieler Menschen. Nicht alles ist falsch. Aber oft bauen wir unser Leben auf Träume, die sich nie erfüllen werden. Das Leben hat einfach zu viele „Unbekannte“.  Kentert dann das Boot unseres Lebens, kommen uns irgendwelche Hindernisse in den Weg, dann platzen unsere Träume oft, bevor sie ausgeträumt sind: der Traum vom Erfolg, der Traum vom richtigen Ehepartner, der Traum vom Eigenheim, von der Absicherung, von Gesundheit bis ins hohe Alter, der Traum vom nächsten Urlaub, von Position und einem geruhsamen aber interessanten Lebensabend.

Auch im Neuen Testament wird von einem Träumer berichtet, der sogar Praktiker genug war, einen guten Teil seiner Träume umzusetzen. Eine überaus gute Ernte ließ seine Scheunen aus allen Nähten platzen. Er riss sie ab, baute neue, größere Scheunen, fuhr das Getreide ein und erkannte, dass seine Ernte ihm Sicherheit geben würde auf viele Jahre hin. Abends saß er in seinem Schaukelstuhl uns träumte vor sich hin:

Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre;
habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! (Lukas 12:18)

Allein Gott kam in seiner Planung nicht vor. In derselben Nacht starb er und seine Träume mit ihm.

Lass Gott nicht außen vor. Besprich Dein Leben, Deine Pläne und Träume mit Ihm. Seine Pläne für Dich sind besser, sicherer, zufriedenstellender, aufregender, größer und weitreichender als alles, was Du Dir in Deinen kühnsten Wünschen ausmalen kannst. Nur: Lass Gott nicht außen vor!

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen (Psalm 37:5)
Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen. (Sprüche 16:3)

Dienstag, 26. Juli 2011

Norwegen – Anders Breivik … und „Christlicher Terrorismus“

Es kommt, was kommen musste: Die teuflische Tat des norwegischen Attentäters wird in Verbindung gebracht mit Christen, die dem Gott der Liebe folgen. Das klingt paradox und unvernünftig – ist es auch! Aber verschiedenen Medien scheint jedes Mittel recht, Hetze gegen den Gott der Liebe und Seine Anhänger zu schüren.

Breivik bezeichnet sich als bekennenden Freimaurer, was eine Verbindung mit dem Gott der Bibel unwahrscheinlich macht. Charakterisiert wird er als ein 32 jähriger Rechtsextremist, der von einem Gefühl geprägt wurde: den Hass auf Andersdenkende! Das steht im Gegensatz zu allem, was die Bibel sagt. Breiviks Einstellung gegen Multikulturalismus und seine Hasshaltung gegenüber Moslems ist unvereinbar mit dem Wesen eines Christen und dem Wesen Gottes. Von Breivik wird gesagt, dass er über seine Tat keine Spur von Reue zeigt. Auch das ist unvereinbar mit dem Wesen eines Christen, dessen natürliche Reaktion auf Sünde und Tod Reue ist. Das der Mörder sich als neuzeitlicher Tempelritter versteht, ist vielleicht ein willkommenes Argument, allerdings völlig fehl am Platze.

Interessant ist die Tatsache, dass der Vorwurf des christlichen Terrorismus von solchen ins Feld geführt wird, die andererseits bezeugen: „Versteht mich richtig: Ich halte Gläubigkeit generell für Verblendung und treffe bei diesem Urteil keine Unterscheidung zwischen Christen, Moslems und Juden.“ (www.piksa.info/blog/)

Ebenfalls interessant, dass der so genannte „Christliche Terrorismus“ scheinbar austauschbar ist mit Rechtsextremismus. Jesusjünger müssen immer als Sündenbock herhalten. Die meisten mörderischen Großanschläge der jüngeren Vergangenheit kamen durch islamische Extremisten. Um nicht einseitig zu klingen, machte man aus friedlich demonstrierenden Christen „christliche Extremisten“. Jetzt ist es ein rechtsextremer Attentäter, der Moslems hasst – schon hört man das Schlagwort vom „Christlichen Terrorismus.“

Zum einen sei erinnert, dass bereits Jesus gesagt hat, dass man allerlei Falsches und Negatives über uns, Seine Nachfolger, reden wird. Verleumdung um Jesu Willen macht uns Teil einer gesegneten Gesellschaft, wie Matthäus 5:11+12 bezeugen:

„Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.“

Zum anderen sagt uns der Herr, dass Verfolgung und Verleumdung um des Glaubens Willen das Normale für einen Christen sind. In 2 Timotheus 3:12 wird uns gesagt:

Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, 
werden Verfolgung erleiden.

Vieles ist möglich. Auch unter Christen gibt es sicherlich viele Unterschiede. Aber eines ist sicher: einen “Christlichen Terrorismus“ gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben – egal was irgendwelche Medien behaupten. “Christlicher Terrorismus“ ist ein Oximoron, wie aus folgenden Versen ersichtlich ist, die den christlichen Glauben beschreiben:

Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen. (Matthäus 5:44)

Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. (Lukas 6:35)

Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen. (2 Mose 23:4)

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. … Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes! Denn es steht geschrieben: "Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr." (Römer 12:14+19)

Liebe Geschwister, lasst Euch nicht verunsichern. Mit solchen Verleumdungen müssen wir rechnen. Bezeugt die Liebe Jesu und lebt sie aus im Sinne von 1 Petrus 2:12+15:

Führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung. … Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr mit guten Taten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft. (Schlachter übersetzt: sie zum Schweigen bringt)

Montag, 25. Juli 2011

Wir haben uns entschieden, unsere Ehe zu beenden

"Wir haben uns entschieden, unsere Ehe zu beenden“ so war es diese Woche in den Medien zu lesen. J.Lo und ihr Mann seit 7 Jahren, Marc Anthony, empfinden dies als eine „schwierige“ Entscheidung, haben sich aber in allen Fragen „freundschaftlich geeinigt“. Die dreijährigen Zwillinge haben wohl keine Stimme in dem Ganzen gehabt

Zu den europäischen Scheidungs-Spitzenreitern gehören Schweden und Deutschland, wo bereits etwa jede zweite Ehe in die Brüche geht. Die Scheidungsrate unter Christen steht  derjenigen unter Nichtchristen nicht nach.

Scheidung nach Gottes Willen soll nicht sein und Scheidung muss nicht sein. Jesus erklärt sehr deutlich in Markus 10:6-9:

„Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein.’ So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“

Christen sollten zunächst immer von der Voraussetzung ausgehen: „Scheidung ist keine Option!“ Natürlich ist dies ein Standpunkt, der von allen Seiten angegriffen wird – außer vom Wort Gottes. Der Staat erlaubt Scheidung, der Therapeut ermutigt zu Scheidung, die Gesellschaft versteht Scheidung, die Kirche toleriert Scheidung, und die Prominenz macht’s vor! So manch ein Christ übernimmt die humanistische Einstellung: „Warum sollte ich mir das antun?“ anstatt mit der christliche Einstellung zu fragen: „Was möchte Gott?“ Wer nach Gott fragt, stößt unweigerlich auf die oben zitierten Verse aus dem Markusevangelium.

Wer nach Gottes Willen fragt und Gottes Antwort akzeptiert, wird erkennen: Gott ist für die Dauerhaftigkeit der Ehe. Gott ist nicht nur für die Dauerhaftigkeit der Ehe, Er versorgt uns auch mit Vitaminen für eine gute Ehe, Wegweisung für eine angefochtene Ehe und Heilung für eine kranke Ehe. Das geht nicht ohne unsere Mitarbeit, die nicht selten Altes zerbrechen und Neues pflanzen und aufbauen muss. Aber immer mit der Zusage der Bibel aus Lukas 18:27:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Lass Dein Vertrauen in Gottes Wort, Gottes Weisheit und Seine Fähigkeiten durch nichts erschüttert werden. Lass Deine Überzeugungen, die Gott durch Sein Wort in Dir hat reifen lassen, nicht durch die Gesellschaft verwässert werden. Und vor allem: Nimm Dir nicht solche zum Vorbild, die überhaupt nichts von Gottes Wort halten. Wohllautende Sätze wie:
„Wir haben entschieden, unsere Ehe zu beenden. Aber wir haben uns in dieser schwierigen Angelegenheit freundschaftlich geeinigt.“ hören sich entfernt pseudo-christlich an und sind deshalb umso verführerischer. Die beste Lösung ist immer noch die, sich an den zu wenden, der sich die Ehe ausgedacht und konstruiert hat, der den den Bau- und Funktionsplan kennt und auch versteht. Wenn’s Probleme gibt, weiß Er, wo Er anpacken muss und wie Er’s richten kann.

  • Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an deine Worte. (Psalm 119:9)
  • Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18:27)
  • Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! (Psalm 50:15)
  • Sind wir untreu, bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht untreu werden. (2 Timotheus 2:13)
  • Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden. (Daniel 9:9)

Neben der Seelsorge durch die Heimatgemeinde kann man hier qualifizierte Hilfe auf biblischer Basis finden:

Sonntag, 24. Juli 2011

Auszüge des heutigen Predigttextes (Jesaja 43)

4 Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wertgeachtet, und ich dich lieb habe, so gebe ich Menschen für dich hin und Völker für dein Leben.

5 Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich will deinen Samen vom Osten herführen und dich vom Westen her sammeln.

6 Ich will zum Norden sagen: Gib heraus! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter vom Ende der Welt,

7 einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen habe, den ich gebildet und gemacht habe.

10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, daß ich es bin; vor mir ist kein Gott gebildet worden, und nach mir wird es keinen geben.

11 Ich, ich bin der Herr, und außer mir gibt es keinen Retter.

12 Ich habe verkündigt, gerettet und von mir hören lassen und bin nicht fremd unter euch; und ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, daß ich Gott bin.

13 Ja, von jeher bin ich derselbe, und niemand kann aus meiner Hand erretten. Ich wirke — wer will es abwenden?

14 So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe sie alle als Flüchtlinge hinuntergejagt, auch die Chaldäer in den Schiffen ihrer Jubelrufe3.

15 Ich, der Herr, bin euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König.

18 Gedenkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene!

19 Siehe, ich wirke Neues, jetzt sproßt es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.

22 Und doch hast du, Jakob, nicht mich angerufen, noch hast du dich um mich bemüht, Israel!

23 Du hast mir deine Brandopferschafe nicht dargebracht und mich nicht mit deinen Schlachtopfern geehrt. Ich habe dir nicht zu schaffen gemacht mit Speisopfern, ich habe dich mit Weihrauchspenden nicht ermüdet.

24 Du hast mir nicht Gewürzrohr um Geld gekauft und mit dem Fett deiner Schlachtopfer mich nicht getränkt; aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten!

25 Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen, und an deine Sünden will ich nie mehr gedenken!

Komm, begegne Gott: 10:30 Uhr – CCFG 
Am hohen Rain 20, 57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anbetung, Lehre,  Gebet, Mittagessen, Gottes Gegenwart