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Samstag, 13. August 2011

Maheen

Normalerweise versuche ich, nicht ständig zum selben Thema zu schreiben (außer, es handelt sich um eine Serie wie in den vergangenen Tagen). Am 3. August ging es um Serfraz, einen pakistanischen Christen, der Gottes Gegenwart im Gefängnis erfuhr. Heute erhielt ich per Email einen weiteren Bericht, der fast noch überwältigender ist. Das muss man gelesen haben:

Iran: Gott ist in den Schwachen mächtig

(Open Doors) – Maheen* ist eine Christin muslimischer Herkunft und daher dem Regime im Iran ein Dorn im Auge. Ihr "Abfall" vom Islam ist in den Augen der Führer des Landes ein Verbrechen. Nur im Verborgenen kann sie ihren Glauben an Jesus leben. Maheen fürchtete die Folgen einer Entdeckung, denn von anderen Christen weiß sie, wie hart und grausam die Verhöre durch die Geheimpolizei sein können. Doch eines Tages traf es auch sie. Sie wurde festgenommen. Aber dann geschah etwas Unerwartetes.

"Prüfe mich nicht"
Maheen und ihr Ehemann leiten mehrere Hausgemeinden aus ehemaligen Muslimen. Vor mehreren Monaten wurde ihr Mann von der Geheimpolizei verhaftet und war für Monate im Gefängnis. Nach seiner Freilassung auf Kaution wartet er nun auf seinen Prozess. Während der Zeit seiner Gefangenschaft betete seine Frau immer wieder: "Oh Herr, ich bin nicht bereit, in Einzelhaft zu gehen. Ich fürchte die Isolation und die grauenhaften Zustände dort. Bitte, prüfe mich nicht über meine Kräfte hinaus." Maheen sagte Gott, sie sei nicht stark genug, die Torturen der Verhöre durchzustehen und würde möglicherweise die Namen anderer Christen preisgeben oder sogar Jesus verleugnen.

Kirchenkreuz im IranMutiges Bekenntnis
Drei Tage später stand die Geheimpolizei vor ihrer Tür und nahm sie mit. Ihr schlimmster Alptraum wurde wahr. Man verband ihr die Augen und brachte sie in Einzelhaft. Stunden später musste die total Verängstigte zum Verhör. "Doch dann spürte ich die Kraft des Heiligen Geistes in mir und meine Angst war weg." Vor dem Richter und islamischen Beamten bezeugte sie ihren christlichen Glauben. "Es war eine Ehre für mich, diesen Menschen von Jesus zu erzählen", erinnert sie sich im Gespräch mit Open Doors. Der Richter herrschte sie daraufhin an, ob sie denn nicht wüsste, dass dies harte Konsequenzen nach sich ziehen würde. Sie könne hier nicht Muslime evangelisieren. Maheen antwortete: "Wenn ich die Wahrheit verschweige, werde ich mich dafür vor Gott verantworten müssen." Sie wurde zurück in ihre Zelle gebracht. Am folgendenen Tag wiederholte sie vor dem Gericht ihr Bekenntnis zu Jesus. (Foto Beispiel: ein Kreuz auf einer Kirche in Shiraz/Open Doors)
 
Nächtlicher Besuch
In der dritten Nacht erhielt sie Besuch. Der Richter trat in ihre Zelle. Maheen fürchtete, von ihm vergewaltigt zu werden und zitterte am ganzen Körper. Doch der Mann beruhigte sie: "Hab keine Angst. Das, was du über Jesus gesagt hast, lässt mich nicht mehr los. Ich brauche Erlösung und glaube, dass er dich ins Gefängnis geschickt hat, um mir dies deutlich zu machen. Bitte, bete für mich, dass ich herausgeholt werde aus der Hölle, in der ich lebe." Maheen konnte es kaum fassen. Drei Stunden lang sprach sie mit ihm über das Evangelium. Sie hatte keinen Zweifel daran, dass er es ernst meinte. Am Ende bekannte er seine Sünden und bekehrte sich zu Jesus Christus. Der Richter sagte, er verspüre das erste Mal in seinem Leben wirklichen inneren Frieden. Dann verließ er sie mit der Bitte, mit niemandem über das Geschehene zu sprechen. Er wolle versuchen, sie aus dem Gefängnis herauszubringen. Tatsächlich wurde Maheen einige Tage später entlassen. Sie und ihr Mann stehen weiter in Kontakt mit dem Richter und seiner Frau, die nun auch Jesus nachfolgt. Der Richter erzählte ihnen, er kenne einige islamische Geistliche, die sich ebenfalls für den christlichen Glauben interessieren.

Mit Platz 2 auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors gehört die Islamische Republik Iran nach Nordkorea zu den Staaten, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Dennoch bilden sich neue Hausgemeinden aus Christen muslimischer Herkunft. Nahezu drei Viertel der etwa 450.000 Christen im Land sind ehemalige Muslime.

Gebetsanliegen:
  • Danken Sie Gott für das Zeugnis von Maheen, dass er ihr die Kraft gegeben hat, sich zu ihrem Glauben zu bekennen.
  • Danken Sie, dass der Richter und seine Frau durch die Treffen mit dem Ehepaar biblische Unterweisung erhalten und sie so in ihrem Glauben wachsen können.
  • Beten Sie für alle Christen muslimischer Herkunft im Iran, die in der ständigen Gefahr stehen, verhaftet und verhört zu werden.  
(Quelle: Open Doors)

Freitag, 12. August 2011

Danke!

Danke für alle Eure positiven Kommentare auf die 5 Einträge zum Thema Abtreibung. Bin unterwegs und habe sie heute erst gelesen. Schön, dass wir gleich denken - und schön, dass wir leben! Wolfgang

Abtreibung (5)

Hier im Himmel (Fortsetzung vom Tagebuch eines Ungeborenen)

Jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden.

Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurück schrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest, einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: " Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir! "

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie, bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen - nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem, um sie auszusprechen. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt. " Ich weiß nicht, was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.

Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
Bitte pass auf Dich auf!

In Liebe, Dein Baby

http://www.erdbeerlounge.de/erdbeertalk/Hier-im-Himmel-fortsetzung-von-Tagebuch-eines-ungeborenen-Kindes-_t194805s1

Donnerstag, 11. August 2011

Abtreibung (4)

Tagebuch eines Ungeborenen (Autor unbekannt)

3.Oktober
Heute hat ein Leben begonnen. Vater und Mutter wissen es noch nicht. Ich bin kleiner als ein Stecknadelkopf, und doch bin ich schon ein selbständiges Wesen. Alle meine körperlichen und seelischen Anlagen sind bereits festgelegt. Zum Beispiel werde ich die Augen von meinem Vater und das lockige Haar von meiner Mutter haben. Auch das ist entschieden: Ich werde ein Mädchen sein...

19. Oktober
Meine erste Blut und Gefäßwandzellen, meine ersten Adern entstehen. Da meine Organe noch nicht voll ausgebildet sind, muss mich Mutter durch ihr Blut in Stoffwechsel und Kreislauf unterstützen. Wenn ich geboren bin, brauche ich dann nur noch die erste Zeit ihre Milch.

23.Oktober
Mein Mund öffnet sich nach außen. Übers Jahr werde ich schon lächeln, wen die Eltern sich über mein Bettchen beugen. Mein erstes Wort wird "Mama" sein...

25. Oktober
Mein Herz hat zu schlagen begonnen. Es wird pausenlos seinen Dienst tun, ohne je auszuruhen, bis an mein Lebensende. Es ist ein großes Wunder!

2. November
Meine Arme und Beine beginnen zu wachsen. Allerdings, bis sie fertig ausgebildet und dann so richtig brauchbar sein werden, das wird, auch wenn ich schon geboren bin, noch eine gute Weile dauern...

12. November
Jetzt beginnen aus meinen Händen die Finger zu sprießen. Mit ihnen werde ich mir die Welt erobern und mit meinen Mitmenschen Freundschaft schließen...

20. November
Heute hat meine Mutter vom Arzt erfahren, dass sie mich unter dem Herzen trägt. Wie gross muss ihre Freude sein?

25. November
Jetzt könnte man es mir schon ansehen, dass ich ein Mädchen sein werde. Sicher denken meine Eltern darüber nach, wie ich heißen soll. Könnte ich es doch schon erfahren!

28. November
Meine sämtlichen Organe sind voll ausgebildet. Ich bin sehr viel größer geworden.

10. Dezember
Ich bekomme Haare und Augenbrauen. Wie wird sich meine Mutter freuen über ihr blondes Töchterlein!

13. Dezember
Bald werde ich sehen könne, Meine Augen sind nur mehr durch eine Naht verschlossen. Licht, Farbe, Blumen ? es muss herrlich sein! Am meisten freue ich mich darauf, meine Mutter zu sehen ? Wenn es nicht solange dauern würde! Noch über 6 Monate...

24. Dezember
Mein Herz ist voll ausgebildet. Es soll Bébies geben, die mit einem kranken Herzen zur Welt kommen. Dann werden ungeheure Anstrengungen gemacht, um sie durch eine Operation zu retten. Gott sei Dank, mein Herz ist gesund, ich werde ein kräftiges Menschenkind sein. Alle werden sich freuen.

28. Dezember
Heute hat meine Mutter mich abgetrieben.*

Du hast mich geschaffen - meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast - das erkenne ich! Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter3, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben - noch bevor einer von ihnen begann! (Psalm 139:13-16)

(Morgen: Hier im Himmel (Fortsetzung von Tagebuch eines Ungeborenen)

* http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/tagebuch_eines_ungeborenen.php

Mittwoch, 10. August 2011

Abtreibung (3)

Im Jahr 2010 verloren 110.431 Babys ihr Leben, bevor sie es auf der Welt beginnen konnten. 303 pro Tag, fast 13 pro Stunde. Wenn Du diese Seite gelesen hast, ist ein weiteres Baby hinzugekommen. Das sind die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer liegt höher.

Was veranlasst Frauen und Männer, sich für eine Abtreibung zu entscheiden? Oft heißt es, Vergewaltigungsopfer müssten das Recht auf Abtreibung haben. Tatsache ist: Nur 0.01% aller Abtreibungen im vergangenen Jahr sind durch Vergewaltigung begründet (kriminologische Indikation). Eine medizinische Indikation war die Begründung in 2,99% aller Fälle. Das bedeutet, dass Gefahr besteht für eine seelische oder körperliche Beeinträchtigung der Mutter. In 97% aller Fälle wurde abgetrieben ohne stichhaltige Begründung. Man unterzog sich der Pflichtberatung und ließ die Abtreibung von einem Arzt vornehmen.

Juristisch gesehen ist eine Abtreibung rechtswidrig, aber straffrei. (Darüber möchte ich mich jetzt nicht auslassen, frage mich allerdings, warum diese Art der Straffreiheit bei der Tötung von Leben im Mutterleib angewendet wird, bei der Tötung außerhalb des Mutterleibs jedoch nicht.) Lediglich medizinische und kriminologische Indikation sind nicht als rechtswidrig eingestuft, was im letzten Jahr ganze 3% aller Abtreibungen betraf.

Das sind einige Fakten.*  Fakt ist ebenfalls, dass viele Mediziner heute ausdrücklich und wiederholt zu Abtreibungen behinderter Kinder raten, weil Ärzte Eltern nicht ausreichend auf die Möglichkeit der Abtreibung hingewiesen hatten, und dann zu Unterhaltszahlungen verurteilt wurden.

All das ist schrecklich! Es ist tragisch und man kann dankbar sein für verschiedene, oft christliche Organisationen, die sich gegen Abtreibungen stark machen. Allerdings gilt es, wie bei vielem im Leben, sich nicht nur gegen etwas Verwerfliches stark zu machen,  sondern sich gleichzeitig für eine gute Alternative einzusetzen.

Als Jesusjünger dürfen wir hier nicht untätig bleiben. Von Papst Pius XII stammen die Worte: „Wenn gute Menschen nichts tun, wächst das Böse!“  Das Minimum sollte sein, dass wir bekannt sind als solche, die Jesus und unseren Nächsten lieben, als solche, die Sünder, Kranke und Verzweifelte mit DEM in Verbindung bringen können, der helfen kann. Und ER kann helfen. Er kann helfen, wenn es noch nicht zu spät ist und Er kann auch dann helfen, wenn es (scheinbar) zu spät ist. Und er hilft durch uns: Seine Liebe durch uns an die Betroffenen, Seine Worte durch uns an die Ratsuchenden, Sein Weg der Vergebung durch uns an die schuldig Gewordenen, Seine praktischen Taten der Fürsorge durch uns an die in Not Geratenen. Lasst uns die Hände Jesu, Seine Ohren und Seine Worte sein.

"Denn der HERR, dein Gott,  ist ein barmherziger Gott; 
Er wird dich nicht verlassen." (5. Mose 4, 31)

 Hilfreiche Webseiten:

   
   
   


Dienstag, 9. August 2011

Abtreibung (2)

PRO-LIFE SONG  

Rettet den Wal
Rettet den Wald
Rettet die Tropen
Rettet sie bald
Rettet den Panda im fernen Land
Rettet die Robben am Meeresstrand

Wer rettet die, die noch im Mutterleib
und die gedankenlos dem Tode sind geweiht
Die man an letzte Stelle stellt
von allem Leben in der Welt
um derentwillen sich kaum ein Gewissen quält.

Gib mir die Chancen
Gib mir die Wahl
Gib mir die Freiheit
Auch dieses Mal
Gib mir die Freude die ich will im Leben hier
Gib mir mein Recht, mein Bauch gehört schließlich nur mir.

Wer gibt an die, die noch im Mutterleib
sie klagen an, - denn sie sind dem Tod geweiht
Zu-nächst gibt man ihnen Leben,
dann sollen sie es wieder geben
an die, die nach ihren eignen Wegen streben.

Setz Dich doch ein
für Minderheiten
Das Recht der Armen
muss man verbreiten
Setz Dich doch ein für Politik, Umwelt, Gleichheit,
Setz dich doch ein dass man Gefangene befreit.

Wer setzt sich ein für die im Mutterleib
die noch unschuldig sind und schon dem Tod geweiht
- Deren Stimme keiner hört
An deren Tod sich keiner stört
Mit denen man wie mit nichts anderem verfährt 

Steh auf fürs Recht
auf Meinungsfreiheit
Steh auf für Arbeitsrecht
und religiöse Einheit
Steh auf für Freunde, Fremde, Fremdenfreundlichkeit
Steh auf für solche, die im Knast dem Tod geweiht.

Wer steht denn auf für die im Mutterleib
die man verurteilt und die dann dem Tod geweiht
die unverteidigt dahin gehen
ungeliebt und ungesehen
Wann wird man die Ungerechtigkeit verstehen?

Rette das Kind                                           
Gib ihm Dein Ja                                         
Setz Dich ein fürs Leben                             
Steh auf, mach's klar                                  
Sei Anwalt für die, die ohne Anwalt sind
Mach dich stark für je-des ungebor'ne Kind.

Wir stehen auf für die im Mutterleib
die schon verurteilt und die dann dem Tod geweiht
Wir geben ihnen unsern Mund
machen allen Menschen kund
treten ein fürs Leben und in einen Bund.

© 2000 words and melody:  W. Jung

Montag, 8. August 2011

Abtreibung (1)

Fünf Tage soll’s um das Thema „Abtreibung“ gehen, hoffentlich nachdenkenswert und abwechslungsreich genug um jeden Tag den Blog zu lesen.

In einem Forum las ich folgenden Satz: „Ich wünschte, meine Mutter hätte abgetrieben. Sie hat mir immer nur Vorwürfe gemacht, dass ich ihr Leben zerstört hätte. Sie hat mich oft nächtelang allein gelassen. Wenn ich mit einem Problem zu ihr kam schrie sie mich nur an. Ich leide heute unter Magersucht und Depressionen und würde mir wünschen ich wäre abgetrieben worden, damit ich nicht diese Schmerzen fühlen muss.“

Dass Menschen, die so aufwachsen, eine andere Einstellung zum Leben haben, ist sehr traurig, aber irgendwo verständlich. Umso wichtiger, früh anzusetzen beim Einsatz für das Leben und gegen Abtreibung. Die Lebenden mit dem Lebendigen, dem liebenden, helfenden und tröstenden Gott bekannt zu machen, ist sicher die beste und schönste Vorbeugung gegen Abtreibung.

Wer nie in die Enge getrieben wurde, weiß nicht, wie es sich anfühlt, in der Enge zu sitzen. Aus diesem Grund geht es in den nächsten Tagen weder um eine Verurteilung, noch darum, irgend jemandem ein schlechtes Gewissen zu machen. Worum es geht ist: Zum Nachdenken und Helfen anzuregen und Hoffnung zu machen.

Offensichtlich sind die Zukunftsaussichten eines Ungeborenen immer hypothetisch. Was nach einem gesunden Kind aussieht, das in ein einladendes Umfeld hineingeboren wird kann genauso daneben gehen wie das Gegenteil. So wird von einem Medizinprofessor berichtet, der eine Anfrage an seine Studenten stellte: „Was würden Sie tun in dem Fall, in dem ein syphiliskranker Vater und eine tuberkulosekranke Mutter ihr 5. Kind erwarten? Ihr erstes Kind ist blind, das 2. starb, ihr 3. Kind ist taub, das 4. teilt die Tuberkulose der Mutter.“ Nachdem die Entscheidung der Studenten für eine Abtreibung gefallen ist, meint der Professor: Gratuliere! Sie haben soeben Beethoven ermordet.“  

Wie gesagt: Die Zukunftsaussichten eines Ungeborenen sind immer hypothetisch. Das Leben der Menschen ist in Gottes Hand. Er gibt Leben und Er hat das Recht, es wieder zu nehmen.

Aber Er schenkt auch Vergebung, Heilung und Neuanfang – jedem, der Ihn darum bittet!

„Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht?
Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde.“ (Jesaja 43:19)

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2 Korinther 5:17)

Sonntag, 7. August 2011

Auszüge des heutigen Predigttextes (Jesaja 44)


2 So spricht der Herr, der dich gemacht und von Mutterleib an gebildet hat, der dir hilft: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe!

3 Denn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre; ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprößlinge,

4 und sie sollen hervorsprossen zwischen dem Gras wie Weiden an den Wasserbächen.

5 Dieser wird sagen: »Ich gehöre dem Herrn!«, und jener wird [sich] nach dem Namen Jakobs nennen; ein anderer wird sich mit seiner Hand dem Herrn verschreiben und [sich] den Ehrennamen »Israel« geben.

6 So spricht der Herr, der König Israels, und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.

9 Alle Götzenmacher sind nichtig, und ihre Lieblinge nützen nichts; ihre eigenen Zeugen sehen nichts und erkennen nichts, so daß sie zuschanden werden.

12 Der Kunstschmied hat einen Meißel und arbeitet in der Glut und bildet es mit Hämmern und fertigt es mit der Kraft seines Armes; dabei leidet er Hunger, bis er kraftlos wird, und trinkt kein Wasser, bis er ermattet ist.

13 Der Holzschnitzer spannt die Meßschnur aus, er zeichnet es ab mit dem Stift, bearbeitet es mit Schnitzmessern und umreißt es mit dem Zirkel; und er macht es nach dem Bildnis eines Mannes, nach der Schönheit des Menschen, damit es in einem Haus wohne.

15 Das dient dann dem Menschen als Brennstoff; und er nimmt davon und wärmt sich damit; er heizt ein, um damit Brot zu backen; davon macht er auch einen Gott und betet ihn an; er verfertigt sich ein Götzenbild und fällt davor nieder!

20 Wer der Asche nachgeht, den hat ein betrogenes Herz verführt; er rettet seine Seele nicht und denkt nicht: Es ist ja Betrug in meiner Rechten!

21 Bedenke dies, Jakob, und du, Israel; denn du bist mein Knecht! Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht; o Israel, du wirst nicht von mir vergessen werden!

22 Ich tilge deine Übertretungen wie einen Nebel und deine Sünden wie eine Wolke. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!

23 Frohlockt, ihr Himmel; denn der Herr hat es vollbracht! Jauchzt, ihr Tiefen der Erde! Brecht in Jubel aus, ihr Berge und Wälder samt allen Bäumen, die darin sind! Denn der Herr hat Jakob erlöst, und an Israel verherrlicht er sich.

Komm, begegne Gott: 10:30 Uhr – CCFG 
Am hohen Rain 20, 57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anbetung, Lehre,  Gebet, Gemeinschaft, Gottes Gegenwart

(Alle Predigten sind wenige Tage später auf der Homepage unserer Gemeinde: http://ccfg.de/predigtarchiv.html)