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Samstag, 10. September 2011

Glaube oder Strategie?

Gestern war die Frage, ob die Ausreise über eine Missionsgesellschaft mit „Glauben an Gott allein“ zu vereinbaren ist. Es ist hoffentlich deutlich geworden, dass eine Missionsgesellschaft nicht im Gegensatz zum Glauben steht.

Eine andere Frage wird immer wieder bewegt, wenn es um Dienst für Jesus gibt: die Frage der Strategie. Darf es Strategie geben im Reich Gottes? Darf ein Christ planen, überlegen, rechnen, abwägen? Oder ist das ein Zeichen von mangelndem Gottvertrauen?

In einer alten Ausgabe der Zeitschrift „Mission Frontiers“ (US Zentrum für Weltmission) schreibt Chong H. Kim: „Wir glauben, dass das, was nicht geschieht, unsere Gedanken und unser Leben bestimmen sollte. Das angestrebte Endergebnis unserer  Strategieabteilung ist es, herauszufinden, warum nicht geschieht, was nicht geschieht – und dass sich das in angemessener Weise ändert.“

Eine interessante Frage, nicht wahr? Kim fragt weiter: „Warum ist der unerledigte (Missions)auftrag noch so offensichtlich unerledigt? Verstehen wir, worum es in dieser Arbeit, bei dieser Aufgabe geht?“ Am Ende des Artikels heißt es: „Effektives und gründliches Überdenken der Strategie ist notwendiger als je zuvor in der Geschichte der Mission. Ein Teil davon geschieht durch Rückblick und Beurteilung dessen, was wir bisher getan haben. Auf diese Weise können wir oft wichtige Schlüsse ziehen, wie wir weitermachen sollten.“

Ein Zitat von Albert Einstein kommt mir in den Sinn: „Es ist verrückt, das Gleiche immer und immer wieder zu tun – und verschiedene Ergebnisse zu erwarten!“

In dem oben zitierten Artikel geht es offensichtlich um den unerfüllten Missionsauftrag, den Jesus uns gegeben hat. Der Auftrag ist: Das Evangelium allen Menschen (ta ethne = jeder Volksgruppe) zu bringen. Das prophetisch geoffenbarte Ergebnis wird uns beschrieben:

Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, 
die niemand zählen konnte, aus allen Na­tionen 
und Stämmen und Völkern und Sprachen; 
die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, 
bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. (Offenbarung 7:9)

Von der Erfüllung dieser Prophetie sind wir meilenweit entfernt. Über 6900 Volksgruppen warten noch darauf, mit dem Evangelium erreicht zu werden. Ca 1/3 der Weltbevölkerung hat weder eine Ahnung, wer Jesus ist, noch eine reele Chance, dies irgendwie herauszufinden. Ein gewichtiger Grund ist sicherlich, dass wir lokal denken, geben, beten und handeln und nicht global. Wir glorifizieren einen (unbiblischen) Glauben, der strategisches Denken und Planen misstrauisch und abwartend beäugt und der sich mit lokaler Aktivität zufrieden gibt.

Die Bibel macht deutlich, dass Gott strategisch denkt, dass Jesus strategisch gedacht und gehandelt hat und dass Er dies auch von uns erwartet. Die über 6900 unerreichten Völker der Welt werden nicht durch eine lokale Sichtweise erreicht. „Es gibt immer weniger Christen aber immer mehr Gemeinden“ las ich kürzlich in einem Artikel. Das erschreckt! Christen in der „christianisierten Welt“ sprechen von der Notwenigkeit einer Re-Evangelisation. Dies sollte geschehen(!), indem sie ihren Glauben klar, sichtbar und hörbar ausleben, wo immer sie sind. Aber darüber hinaus sollten wir den Blick Gottes für „ta ethne“ – alle Völker adoptieren und so denken, geben, beten und handeln, dass Offenbarung 7:9 erfüllt wird.

„Warum sollte irgend jemand das Evangelium zweimal hören,
bevor es nicht jeder einmal gehört hat?“ (Oswald Smith)

Freitag, 9. September 2011

Glaube oder Missionsgesellschaft?

Vor unserer ersten Ausreise aufs Missionsfeld wurde mir eine Frage gestellt, die mich noch heute zum Schmunzeln bringt. Mit 7 oder 8 Leuten saßen wir zum Abendessen um den Tisch herum als die Frage kam: „Geht Ihr mit Gott oder mit einer Missionsgesellschaft?“

Die Frage kam von einem Bekannten, der selbst ohne Missionsgesellschaft als Missionar im Ausland tätig war. Überrascht und nichts Böses denkend antwortete ich: “Wir haben eine Missionsgesellschaft, mit der wir ausreisen.“  Allgemeines Gerlächter!

Damals war ich – ehrlich gesagt – etwas verdutzt. Heute hole ich das Lachen nach. Aber so machen wir das manchmal – wir spielen das eine gegen das andere aus, obwohl es überhaupt keine Gegensätze gibt.

20 Jahre waren wir mit der Deutschen Missionsgemeinschaft im Ausland. Eine ausgesprochen gute und gewinnbringende Erfahrung. Haben wir damit den „Glauben“ vernachlässigt und uns auf Menschen verlassen? Nicht mehr als jeder andere Arbeitgeber, der dem Herrn in einem säkularen Beruf dient. Missionare, die über eine Missionsgesellschaft im Ausland tätig sind, haben sich bereits durch ihre „Berufswahl“ auf ein Leben im Glauben eingelassen. In der Regel bedeutet ihre Entscheidung ein Leben in einem anderen Kulturkreis, einer anderen Sprachgruppe, einem anderen Klima, weit weg von allem, was ihnen bekannt und vertraut ist. Im Fall einer Familie bedeutet es, auf die Nähe von Verwandten zu verzichten, den Kindern die eigene Kultur nur auf Sparflamme nahebringen zu können, (oft) in ein unbekanntes Schulsystem einzutauchen und vieles mehr. Nicht zu erwähnen die Entscheidung, finanziell von Spenden abhängig zu sein (hier kommt der Glaube zum Tragen, mit oder ohne Missionsgesellschaft), keine Existenz in der Heimat aufzubauen, auf der ich mich im Alter zurücklehnen kann oder langjährige Freundschaften zu verlieren, die durch den mehrjährigen Auslandsaufenthalt einfach abkühlen und sich verlaufen. Ich für meinen Teil kann sagen: „Ja, wir sind mit einer Missionsgesellschaft ausgereist. Und das hat unserem Glauben an Jesus gutgetan! So würden wir es gegebenenfalls wieder tun!“

Nie würde es mir einfallen, Missionare zu kritisieren, weil sie ohne Missionsgesellschaft aufs Missionsfeld gegangen sind. Es ist ein legitimer Weg, das Reich Gottes zu bauen. Aber noch weniger würde ich solche kritisieren,  die den Weg über eine Missionsgesellschaft gewählt haben. Hand in Hand funktioniert der Leib Christi viel besser und die Arbeit am Reich Jesu kann wesentlich effektiver und fruchtbringender getan werden. Nicht immer, aber oft, wird der Weg über eine Missionsgesellschaft als ein Weg „mangelnden Vertrauens in Gott“ abgelehnt, weil man sich einbindet in eine Struktur, die Rechenschaft fordert. Man hat Arbeitsberichte zu schreiben, Ausgaben von Arbeitsgeldern nachzuweisen und Rechenschaft darüber zu geben, wie man seine Zeit einteilt und ausfüllt. Das missfällt vielen, die individuelles, unabhängiges Arbeiten bevorzugen.  Anderen missfällt, dass sie auf dem Missionsfeld keine 100%ige Kopie ihrer Gemeinde oder Denomination produzieren können, wenn sie mit Christen anderer Schattierungen zusammenarbeiten müssen. Beides sind gefährliche Einstellungen, die in dieser Form biblisch nicht zu halten sind.

Missionsgesellschaften haben – bei allen Schwächen – in den vergangenen fast 300 Jahren bis hinein in unsere Zeit einen überaus guten und gesegneten Dienst getan. Die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) ist ein Zusammenschluss vieler bibeltreuer Missionsgesellschaften mit verschiedenen Schwerpunkten. Wer Interesse hat an Mission – und Glauben an Gott – wird unter den AEM Partnermissionen sicherlich eine gute Organisation finden, mit der man im Sinne Gottes zusammenarbeiten kann.

Donnerstag, 8. September 2011

Erhört Gott unsere Gebete oder was? (2)

Wer den Eintrag gestern nicht gelesen hat, sollte das vielleicht noch nachholen. Denn das Zeugnis über prompt erhörtes Gebet – verbunden mit Verheißungen, die uns allen gelten – kann uns viel Mut machen, unsere Anliegen im Gebet zu Gott zu bringen. Was aber, wenn die Erhörung ausbleibt?

In der März 2009 Zeitschrift „Decision“ (Entscheidung) berichtet Robert Cunville, ein Evangelist und Mitarbeiter des Billy Graham Evangelisationsteams, von einer geplanten Großevangelisation auf einem Friedensfestival in Indien. Politisch ein ganz heißes Unruhepflaster, waren Tausende gekommen. Ständig kamen mehr dazu, die mit Bussen und anderen Transportmitteln angereist waren. Sonntag sollte der große Event stattfinden, seit langer Zeit einmalig in Größe und Zielsetzung. Samstagabend begann es zu stürmen! Wolkenbruchartig kam das Wasser vom Himmel. Noch war der Redner zuversichtlich, dass der Regen aufhören und die Festivalwiese am nächsten Tag benutzbar sein würde. Aber der Sturm nahm zu. Bäume wurden entwurzelt und alle Gebete schienen die Regenwolken nicht durchdringen zu können. Die einheimischen Leiter des Festivals gaben zu, solch einen Wolkenbruch noch nie erlebt zu haben – das Treffen wurde abgesagt.

Völlig am Boden zerstört fragte sich Dr. Cunville, warum der allmächtige Gott den Dauerregen zugelassen hatte. Warum ER es zugelassen hatte, dass der Redner so eine lange Reise auf sich genommen hatte – um dann das Treffen absagen zu müssen. „Hatte ich etwas so schlimmes getan, dass Gott mich bestrafen musste?“ fragte er sich.

Zwei Jahre später – politisch war es ruhiger geworden – kam erneut eine Einladung an den selben Ort. Begrüßt wurde Dr. Cunville mit den Worten: „Dr. Cunville, Gott hat ein Wunder getan, als Sie letztes Mal hier waren!“ ‚Ein Wunder?’ fragte sich der Redner erstaunt, der sich nur an einen furchtbaren Regen und eine abgesagte Großveranstaltung erinnern konnte. „Am Montag, als wir das Festivalgelände säuberten, wo das abgesagte Treffen hätte stattfinden sollen, fanden wir vergrabene Bomben. Eine militante Gruppe hatte einen tödlichen Anschlag geplant. Gott hat uns alle miteinander bewahrt.“

Weinend, voll Ehrfurch und Dankbarkeit, erinnerte sich Dr. Cunville an Lukas 10:18, wo es heißt: „Ich sah Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.“ Satan, der wie ein Sieger ausgesehen hatte, war tatsächlich der Verlierer!

Ganz sicher hört Gott unsere Gebete (siehe Eintrag von gestern). Aber Er sieht nicht nur die Minute und die Stunde, die wir sehen. Gott sieht alles von Anfang bis Ende. Er weiß, was am Besten ist für uns und was Ihn am meisten verherrlicht. Er weiß besser, was wir brauchen. Im Zeugnis von Dr. Cunville war es nicht ein Aufhören des Regens sondern ein Weiterregnen.

Lass nicht ab, zu Gott zu kommen und Ihm zu danken. Lass nicht ab, Deine Bitten mit Gebet und Flehen vor Ihn zu bringen. Lass nicht ab, Ihm zu vertrauen, dass Er das Beste für Dich möchte. Immer wieder dürfen wir erfahren, wie Er uns segnet und unsere Gebete erhört. Und dann gibt es Zeiten, in denen er scheinbar nicht erhört. Aber – wie in Dr. Cunvilles Fall – können wir Ihm auch dann danken, denn auch dann hat Er gehandelt, wie es am Besten für uns ist!

Mittwoch, 7. September 2011

Erhört Gott unsere Gebete oder was? (1)

Eine Frau, die Jesus nachfolgt, berichtet über ihre Arbeit mit der belgischen Partnerorganisation von „Mütter in Kontakt“. Dabei handelt es sich um Gebetsgruppen von Müttern, die sich regelmäßig treffen, um für ihre Kinder, deren Schulen, Mitschüler und Lehrer zu beten.

Die Frau berichtet von einem Treffen, das kürzlich stattfand. Jemand betete für die vielen Frauen im Kongo, der bis 1960 eine belgische Kolonie war. In den vergangenen Jahren des Bürgerkrieges wurden viele Frauen dort Opfer von Vergewaltigung und Unterdrückung. Eine weitere Frau schloss sich dem Gebet an und betete, dass auch politische Leiter aufstehen würden, um auf höherer Ebene etwas gegen dieses Unrecht zu unternehmen. – Gottes Antwort ließ nicht lange auf sich warten!
Eine Woche später wurde in den Nachrichten verbreitet, dass der belgische König einen Brief an die Vereinigten Nationen überbringen ließ, in dem er die UNO bat, bei ihrer Kongo Mission ausreichende Maßnahmen im Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen zu ergreifen.  Dass der belgische König einen persönlichen Brief an eine internationale Institution schreibt, ist äußerst selten.  Was für eine machtvolle Erhörung der Gebete.

Jesus sagt auch uns in Matthäus 7:7-11:

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt, und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie­viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!

Und in Jakobus 4:2 sagt er: “Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet!“

In diesen Versen haben wir beides: Zum einen die Aufforderung zum Gebet einschließlich der Verheißung, zu Empfangen – und zum anderen den Grund, warum wir nicht empfangen – weil wir nicht bitten. (Es lohnt sich, Jakobus 4:2 im Zusammenhang zu lesen, um wichtige Hinweise zu erhalten, wie wir erhörlich beten können und was unsere Gebete zerstört.)

Unterm Strich sagt uns Gott: BETET!  SUCHT!  KLOPFT AN! – Ich bin da und reagiere!
Und das Beispiel aus Belgien ist eins von vielen, die Gottes Wort unterstreichen!

Bete wieder oder bete weiter! Gott (er)hört!

Dienstag, 6. September 2011

Was wir vom Eber lernen können

Aesop, ein berühmter, griechischer Dichter, der etwa 600 vor Christus lebte, schrieb viele Fabeln, um Wahrheiten zu verdeutlichen. Von ihm stammt die Fabel vom Fuchs und vom Eber.

Der Fuchs sieht den Eber, wie er seine Hauer an einem Eichstamm wetzt. Das konnte der Fuchs nicht verstehen und fragte ihn, was er da mache, da er doch keine Not und keinen Feind vor sich sehe?  „Das ist wohl wahr", antwortete der Eber, "doch gerade darum rüste ich mich zum Streit. Wenn der Feind da ist, dann ist es Zeit zum Kampf, nicht mehr zum Zähnewetzen." 

Was der Fuchs nicht versteht, hat der Eber erkannt: Alles hat seine Zeit. Kämpfen hat seine Zeit und Vorbereiten zum Kampf hat seine Zeit. Was der Eber erkannt hat, gilt auch für unser Leben als Christen. Was der Fuchs nicht versteht, begreifen auch viele Christen nicht: Wenn der Kampf beginnt, sollte man gerüstet sein, nicht erst dann mit den Vorbereitungen beginnen.

Stell’ Dir vor, ein Kampf beginnt in 8 Stunden. Was für ein Kampf? Das weiß ich nicht. Es kann irgendein Kampf sein. Die Versuchung, zu lügen. Die Versuchung, unfreundlich, unbarmherzig oder gleichgültig zu sein. Die Versuchung, die Ehe zu brechen oder zu morden, im Herzen oder in der Realität. Die Versuchung, schlecht über andere zu reden, die Versuchung, Gott an zweite Stelle zu setzen. Die Versuchung … nun, Du weißt es am Besten. Also, nehmen wir an, eine Versuchung kommt. Und sie wird kommen. 1 Petrus 5:8 sagt uns:

„Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel,
geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“

Wenn Du jetzt beginnst, Dich auf den Kampf vorzubereiten, ist es gefährlich spät, aber besser als gar nicht. Jesus möchte alle Seine Kinder als Sieger und Überwinder sehen. Darum hat er uns alles gegeben, was wir zu einem Leben im Sieg benötigen. Paulus listet alles auf:

Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen. (Epheser 6:10-18)

Diese Rüstung ist die Rüstung zum Sieg, der Weg des Überwindens. Sie nützt aber nur, wenn wir sie anhaben. Sie nützt nur, wenn wir es lernen, sie zu tragen und uns in ihr zu bewegen.

„Wenn der Feind da ist, dann ist es Zeit zum Kampf, nicht mehr zum Zähnewetzen."

Nimm Dir den Text des Wortes Gottes (Epheser 6:11-18) als Vorlage zum Gebet, „wetz’ die Zähne!“ Rüste Dich! Und überwinde!

Montag, 5. September 2011

Götzenmonster

Eine Geschichte aus dem alten Indien erzählt von vier Prinzen, die sich entschlossen, vier verschiedene Fähigkeiten zu erlernen. Jahre vergingen und man traf sich, um zu zeigen, was jeder gelernt hatte.

Ich habe ein Können erlernt – sagte der Erste – bei dem ich aus einem Knochen eine Kreatur schaffen, und sie mit Fleisch überziehen kann.

Und dich – sagte der Zweite – habe gelernt, diese Kreatur mit Haut und Haar zu überziehen.

 „Wenn ich Fleisch, Haut und Haare habe, kann ich die Gliedmaßen modellieren.“ meinte der dritte Prinz, und der Vierte fügte hinzu: „Îch weiß diese Kreatur lebendig zu machen.“

Gesagt, getan! Man fand einen Knochen. Es war der Knochen eines Löwen. Der erste Prinz überzog den Knochen mit Fleisch. Der zweite fügte Haut und Haare zu. Der dritte modellierte die Gliedmaßen und der vierte gab das Leben.

Die wilde Kreatur schüttelte ihre Mähne, schnellte hoch und sprang auf die vier Prinzen. Er tötete sie alle um dann zufrieden im Dschungel zu verschwinden.

Menschen haben das Potential, zu schaffen, was sie dann verschlingen oder total vereinnahmen kann. Anschließend glauben sie noch, sie hätten etwas Tolles vollbracht.

Unsere Ziele, Träume und Pläne können uns vollständig vereinnahmen. Sie können zu einem Monster werden das uns verzehrt und hypnotisiert, bis die Realität entstellt ist und fremd erscheint. Vor allem aber können sie Gott ins Abseits drängen.

Dabei ist Gott und Sein Reich das einzige Ziel, für das es sich zu leben lohnt. Er ist es, der nach Seinen guten Plänen dirigiert und regiert! Er rettet und befreit!

In Jesaja 47 ruft Er allen zu, die sich fremd, d.h., ‚nicht von Jesus’ regieren lassen: „Du hast keinen Retter!“ (Jesaja 47:15)  Zuvor im selben Kapitel hatte der Prophet Jesaja triumphiert: „Unser Erlöser — sein Name ist Herr der Heerscharen, der Heilige Israels!“ (Jesaja 47:4)

In welcher Kategorie findest Du Dich wieder? Unter denen, die sich ihr eigenes Monster schaffen, sei es in Position, Reichtum, Macht, lockerem Leben, Sinnlichkeit, Sicherheit oder einem übertriebenen Selbstbestimmungsrecht. Wenn etwas anderes außer Gott unser Leben bestimmt, haben sich Götzen bei uns eingeschlichen – besser: eingeschleimt, denn Götzen erscheinen als Freunde, die es nur gut meinen. Haben wir aber solch ein Götzenproblem, dann gilt Jesajas Wort: „Du hast keinen Retter!“

Andererseits, wo Jesus auf dem Thron des Lebens sitzt, da haben Götzen keine Chance. Da haben wir einen Herrn! Einen Retter! Einen mächtigen Erlöser!

Jemand hat es so ausgedrückt:
Jeder Mensch dient (mindestens) einem Gott in seinem Leben. Und jeder Mensch wird in das Bild seines Gottes umgestaltet und von Ihm geprägt!

Lass Dich nicht verleiten, Dir Götzenmonster in Deinem Leben schaffen, die zunächst ganz vernünftig, harmlos und kontrollierbar aussehen, die aber im nächsten Moment âufspringen und Dich verschlingen. Lass Jesus Herr, Gott und Regent sein in Deinem Leben.

Jeder Mensch dient (mindestens) einem Gott in seinem Leben.
Jeder Mensch wird in das Bild seines Gottes umgestaltet und von Ihm geprägt

Wer oder was prägt Dein Leben?

Sonntag, 4. September 2011

Auszüge des heutigen Predigttextes (Jesaja 46+47)


Es ist besser, den Text als Ganzes und im Zusammenhang zu lesen. 
Hier einige der Schlusselverse der Sonntagspredigt:

Aus Jesaja 46:

1 Bel krümmt sich; Nebo ist zusammengebrochen; ihre Bilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen; eure Prozessionsbilder sind ihnen zur schweren Last geworden, eine Bürde für das erschöpfte Vieh.

4 Bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem Ergrauen will ich euch tragen. Ich habe es getan, und ich will auch fernerhin euch heben, tragen und erretten.

8 Bedenkt das und erweist euch als Männer und nehmt es euch zu Herzen, ihr Übertreter!

9 Gedenkt an das Frühere von der Urzeit her, dass Ich Gott bin und keiner sonst; ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist.

11 Ich berufe von Osten her einen Adler und aus fernen Ländern den Mann meines Ratschlusses. Ja, ich habe es gesagt, ich führe es auch herbei; ich habe es geplant, und ich vollbringe es auch.

12 Hört mir zu, die ihr ein stolzes Herz habt und fern von der Gerechtigkeit seid!

13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht fern, und meine Rettung läßt nicht auf sich warten. Ich will in Zion Rettung geben und für Israel meine Herrlichkeit.

Aus Jesaja 47:

4 Unser Erlöser — sein Name ist Herr der Heerscharen, der Heilige Israels!

5 Setze dich schweigend hin und geh in die Finsternis, du Tochter der Chaldäer! Denn man wird dich nicht mehr »Beherrscherin der Königreiche« nennen.

6 Ich war über mein Volk so erzürnt, dass ich mein Erbteil entweihte und in deine Gewalt gab; du aber hast ihnen keine Barmherzigkeit erwiesen, selbst auf den Greis hast du ein schweres Joch gelegt.

11 Darum wird ein Unglück über dich kommen, das du nicht wegzaubern kannst; und ein Verderben wird dich überfallen, das du nicht abzuwenden vermagst; plötzlich wird eine Verwüstung über dich kommen, von der du nichts ahnst.

13 Du bist müde geworden von der Menge deiner Beratungen. So lass sie doch herzutreten und dich retten, die den Himmel einteilen, die Sternseher, die jeden Neumond ankündigen, was über dich kommen soll!

14 Siehe, sie sind geworden wie Stoppeln, die das Feuer verbrannt hat; sie werden ihre Seele nicht vor der Gewalt der Flammen erretten; denn es wird keine Kohlenglut sein, an der man sich wärmen, und kein Ofen, an dem man sitzen könnte.

15 So sind die für dich geworden, um die du dich bemüht hast, sie, mit denen du Handel getrieben hast von Jugend auf: jeder von ihnen irrt auf seinem eigenen Weg davon, und keiner hilft dir!

Feier Gottesdienst mit uns!
Begegne Gott: 10:30 Uhr – CCFG 
Am hohen Rain 20, 57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anbetung, Lehre,  Gebet, Gemeinschaft, Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!