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Samstag, 17. September 2011

Außen und Innen

„Alles, was die Kirche in äußerer Form zeigt, 
muss inneres Erleben sein!“

Dieser Satz begegnete mir kürzlich in einem Buch, dass ich bereits zweimal gelesen habe (eine ausgesprochene Rarität bei mir). Und diese Aussage fasziniert mich. Was Religion als solche (nicht der Glaube) zu bieten hat, ist in der Regel äußere Form, egal ob es die christliche Religion ist oder eine andere. Im Islam ist die Erfüllung der äußeren Formen ein absolutes Muss. Im Katholizismus ähnlich. In anderen Religionen oder christlichen Sekten läuft es nicht anders. Selbst unter den evangelikalen Christen staunt man mitunter, wie viel die äußere Form betont wird – über dem inneren Erleben. Gebet im Stehen oder Sitzen? Orgel,  Klavier oder Klampfe? Lange Haare oder kurze? Jacket oder Jeans? Formelles Glaubensbekenntnis oder freies Gebet? Rock oder Hose?  Sakrale Dekoration oder alltägliche? Das Kirchenjahr beachten oder nicht?  -  Soll ich fortfahren? Es hat Geschwister gegeben, die unsere Gemeinde verlassen haben, weil wir im Gottesdienst nicht traditionsmäßig das Vater-Unser beten. Anderen gefiel die Musik nicht und wieder andere vermissten die Kerze auf der Bühne.

Formen sind nicht grundsätzlich schlecht. Jesus hat sich an bestimmte Formen gehalten. Nicht weil Er musste – Er wollte es so. Die erste Gemeinde hatte viele Formen, sogar solche, die vom Judentum übernommen waren. Formen können sogar eine Hilfe im Glaubensleben sein. Unbedingt! – Aber ebenso unbedingt müssen sie inneres Erleben sein. Wer seinen Glauben durch leere Formen zum Ausdruck bringt, die nicht erfüllt sind mit dem Leben des Geistes, der ist ein abschreckendes Beispiel für den christlichen Glauben, denn die Menschen merken es. Hier ein Beispiel:

Ich gehe jeden Sonntag mit Krawatte und schwarzem Anzug zum Gottesdienst, um durch äußere Form anzudeuten: Dies ist der Tag des Herrn, den ich besonders heilige!  Nachmittags aber, nach dem Gottesdienst, ist mein Leben nicht anders als das meiner nichtchristlichen Arbeitskollegen. In dem Fall wäre es besser, ich würde in Arbeitsklamotten zum Gottesdienst gehen aber dafür an jedem Tag der Woche leben, wie es Jesus gefällt.

Oder ich bin im Gottesdienst, schließe beim Singen die Augen und hebe meine Hände. Die äußere Form deutet an, dass ich die Nähe Jesu suche und mich ganz auf Ihn konzentrieren möchte. Sobald der Gottesdienst beendet ist, gehe ich nach Hause, um den Streit fortzusetzen, den ich für den Gottesdienst unterbrochen hatte.

„Handle so, wie du es predigst“ heißt es in einem Lied. Was Du lediglich als äußere Form lebst, ohne dass sie erfüllt ist mit innerem /(Er-)Leben, ist wertlos. Sicher, Menschen sehen Dich – aber sie werden Dich nach einer Weile durchschauen. Gott hingegen ist zunächst einmal an Deinem Herzen interessiert. Das sagte sogar Gott selbst in 1 Samuel 16:7:

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist
der HERR aber sieht das Herz an.

Darum mach sicher: Was Du anderen als „geistliches Leben“ vorlebst, muss nicht äußerlich sein, sondern aus innerem Erleben kommen. Das wünsche ich Dir und mir!

Freitag, 16. September 2011

Geistesgaben

Ich glaube, dass die Gaben des Heiligen Geistes, die im Neuen Testament beschrieben werden, wichtig und biblisch sind. Ich bete darum, dass der Herr Seine Gaben in solche Herzen ausgießt, die demütig genug sind, sie zu empfangen und zu Seiner Ehre einzusetzen. Es verlangt mich danach, Auswirkungen der Gaben der Heilung zu sehen, ebenso wie die Gabe der Erkenntnis, die Gabe der Wunderwirkungen und die anderen geistlichen Gaben. Aber es gibt eine geistliche Gabe, um deren Ausgießung ich den Herrn öfter bitte als um andere. Ich sehne mich danach, eine globale Ausgießung dieser Gabe des Heiligen Geistes zu sehen. Diese Geistesgabe, an die ich denke, wird von vielen als "nicht ganz so wichtig" eingestuft. Dies umso mehr, weil diese Gabe nicht so sichtbare Auswirkungen hat wie die Gabe der Heilung und nicht so hörbare Auswirkungen wie die Gabe der Zungenrede. Die Gabe, an die ich denke wird leicht übersehen, gering geachtet oder gar verachtet. Aber unsere Welt würde anders aussehen - besonders würden unsere Gemeinden anders aussehen - wenn Gottes Kinder diesen Schatz wertschätzen und sich danach ausstrecken würden. Ich rede von der Gabe der Barmherzigkeit.

Vielleicht meinen wir, dass doch eigentlich jeder Gläubige diese Gabe besitzt. Aber das entspricht nicht den Tatsachen. Richtig ist, dass wir alle dazu aufgerufen sind, hilfsbereit, rücksichtsvoll und liebevoll zu sein. Aber eine Person mit der Gabe der Barmherzigkeit hat ein höheres Maß an Mitgefühl, Sanftmut, Sympathie und Hilfsbereitschaft. Eine Person mit der Gabe der Barmherzigkeit bringt das Mitleid, die Sanftmut und Liebe Jesu mit besonderer Intensität zu denen, die verletzt und bedürftig sind. Sie tun, was sie tun im Namen Jesu, um Ihn zu verherrlichen.

  • Sie sehen - und empfinden - für den Fremden in ihrer Nachbarschaft, der mit Einsamkeit und Heimweh kämpft.
  • Sie sehen - und empfinden - den Arbeitslosen, der sich immer wieder vergeblich abmüht, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
  • Sie sehen - und empfinden - für die, die von Kollegen, Nachbarn oder selbst von Glaubensgeschwistern missverstanden und gerichtet werden.
  • Sie sehen - und empfinden - für solche, die gemieden werden aus Gründen, zu denen sie sich nicht einmal äußern konnten.
  • Sie sehen - und empfinden - für die unverheiratete Mutter, die versucht, ihr Kind zu erziehen, den Lebensunterhalt zu verdienen und den Haushalt zu erledigen.
  • Sie sehen - und empfinden - für andere Nachfolger Jesu, die geistlich missbraucht und verletzt wurden von denen, die Vorbilder hätten sein sollen.
  • Sie sehen - und empfinden - für die Süchtigen … die Hoffnungslosen … die Hungrigen und Durstigen … das Mädchen, dass an den emotionalen Nachbeben einer Abtreibung leidet … oder die Millionen, die von Tragödien betroffen sind, die unseren Globus regelmäßig heimsuchen.
Wir brauchen eine ganze Armee von Jesus - Nachfolgern, die zum Vater im Himmel schreien, dass Er sie mit der Geistesgabe der Barmherzigkeit ausrüstet. Es ist keine spektakuläre Gabe. Sie wird oft im Verborgenen praktiziert, irgendwo in einer schmutzigen Ecke der Welt, in einem versteckten Raum, zu unmenschlichen Tageszeiten - und oft ohne Anerkennung. Manchmal wird die Ausübung dieser Gabe unsere Herzen schwer machen und unsere Hände schmutzig, denn es ist eine zeitaufwendige und praktische Gabe. Aber unsere Welt und unsere Gemeinden schreien nach Menschen, die diese Gabe haben und praktizieren.                                                                                   Whg

Donnerstag, 15. September 2011

Unmöglich?

Es kommt mir so vor, als würde dieses Wort mehr und mehr aus unserem Wortschatz verdrängt. Forschung und Entwicklung machen vieles, ja, VIELES möglich, das man noch vor einer Generation als unmöglich bezeichnet hätte. Besuche auf dem Mond, Eine Raumsonde zum Mars (mittlerweile plant man die bemannte Raumfahrt zum Mars), Sieg über bestimmte Krankheiten, usw.

Dennoch gibt es in unserem Alltag Situationen, die uns wie unüberwindbare Berge erscheinen. Eine Sucht, die wir scheinbar unmöglich besiegen können, ein Test, den wir unter den gegebenen Umständen unmöglich bestehen können. Dann ist da die Rechnung, die wir bis zum Zahlungstermin unmöglich bezahlen können und die Krankheit, die wir unmöglich besiegen können.

Menschlich gesehen stimmt manches auch. Es gibt Unmöglichkeiten auf Erden und in unserem Leben, die es auch normalerweise immer geben wird – es sei denn, wir halten uns an Jesus. Jesus sagt: in Matthäus 28:18:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Zu diesem Vers schreibt der berühmte Baptistenprediger aus dem vergangenen Jahrhundert: 

"Ihr habt einen Faktor hier, der absolut unbegrenzt ist. Was kümmern da irgendwelche anderen Faktoren in dieser Angelegenheit.  
"Ich werde tun, so viel, wie ich kann, sagen einige. 

- Das kann jeder Narr!
Wer an Christus glaubt, tut, was er nicht tun kann, unternimmt das Unmögliche und führt es aus."
 
Häufige Rückschläge und offensichtliches Versagen entmutigen nie den  echten Pionier. Gelegentliche Martyrien sind nur ein frischer Ansporn. Opposition ist ein Anreiz zu größerer Aktivität. Große Siege waren nie ohne große Opfer möglich.

In Lukas 18:27 sagt Jesus:
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

In Lukas 1:37 hatte es bereits der Engel Gottes bezeugt:
Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Im Alten Testament ruft Jeremia aus in 32:17: 
Ach, Herr, Herr, siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm; dir ist nichts unmöglich!

Und Gott selbst bestätigt in Jeremia Kapitel 32:27:
Siehe, ich, der Herr, bin der Gott alles Fleisches; sollte mir irgend etwas unmöglich sein?

Dem, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist und dem kein Ding unmöglich ist, dem wollen wir vertrauen; nicht auf unsere Unmöglichkeiten schauen, sondern auf Gottes Möglichkeiten. Und wir wollen IHM vertrauen, das Er mehr tun wird, als wir bitten und verstehen.

Mittwoch, 14. September 2011

Gottes Beurteilung Deiner Füße

Darf ich fragen, welche Schuhgröße Du hast? Immer wieder trifft man auf Menschen, die Schuhe in ihrer Größe nur selten in normalen Schuhgeschäften finden. Entweder sind die Schuhe zu klein oder zu groß, zu breit oder zu eng, Ein gut sitzender Schuh hat seinen Wert – für unsere Füße!

Kennst Du auch solche, die mit ihren Füßen nicht zufrieden sind? Übergröße, Zwergenfüße, Schweißfüße, Klumpfüße, Plattfüße oder Fersensporn. Weißt Du auch, dass Gott den „letzten Heuler“ unter den Menschenfüßen unter Umständen „lieblich“ nennt?  Möglicherweise Deinen Fuß!

In seinem Buch: „Something Happens When Churches Pray” denkt Warren Wiersbe nach über die Füße des Apostel Petrus – wahrscheinlich stellvertretend für die vielen Füße, die es so gibt, gerade auch unter Christen. Wiersbe schreibt:

  • Zu einer gegebenen Zeit hatte Petrus eigensinnige Füße. Andreas brachte ihn zu Jesus.
  • Dann, in einer Nacht, hatte Petrus nasse Füße, denn er lief auf dem Wasser.
  • Später hatte er gewaschene Füße, nachdem Jesus vor ihm gekniet und seine Fuße gewaschen hatte.
  • Petrus hatte wandernde Füße, als er den Herrn verleugnete.
  • Aber schließlich hatte Petrus bereite Füße, denn er wurde ein Zeuge für Jesus.

In Römer 10:15 heißt es:  »Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!«

Was für Füße hast Du? Größe 34 – oder 48?  Schmale, verformte oder vielleicht sogar schmerzende Füße? Lass es „liebliche Füße“ sein, die das Evangelium des Friedens verkündigen. Das ist das Allerwichtigste für Deine und meine Füße!

Dienstag, 13. September 2011

Betreten verboten!

Wir all kennen diese Schilder. Sie stehen vor Eingängen alter Häuser, an Baustellen, auf dem gepflegten Stadtrasen und an vielen anderen Stellen, an denen jemand nicht möchte, das jemand anderes näher kommt. "Betreten verboten" schützt unsere Privatsphäre, unser Eigentum und unsere Ruhe. "Betreten verboten" hält alle draußen, die wir nicht drinnen haben möchten.

Verschiedene Quellen sprechen davon, dass in 70% aller Länder der Welt die Religionsfreiheit eingegrenzt ist. "Betreten verboten" - für Gott! Diese Angaben lassen uns hier in Deutschland (hoffentlich) neu dankbar werden für die Freiheit, die uns gegeben ist. Wenn wirklich in 70% aller Länder die Religionsfreiheit begrenzt ist, dann fragt man sich, wie Gott es je schaffen will, die ganze Welt mit der Erkenntnis seiner Herrlichkeit zu erfüllen. Wenn man Gott ein "Betreten verboten" Schild vor die Nase setzt, was wird geschehen? Psalm 2:1-4 gibt uns die Antwort;

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: "Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!" Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.


Gott "liest" unsere Verbotsschilder und hört unsere Warnungen - und lacht, ja, spottet über die erbärmlichen Versuche der Menschen, den Allmächtigen "draußen" zu halten. Mittlerweile ist es zumindest unter den Christen akzeptiert, dass es in Wirklichkeit gar keine "geschlossenen" Länder auf der Erde gibt. Es gibt bestenfalls "Länder mit eingeschränktem Zugang. Aber wer will Gott am Betreten eines Landes oder einer Region hindern?

Beispiel Iran:
Kürzlich veröffentlichte eine Missionszeitschrift vorsichtige Informationen über dieses islamische Land, das auf dem weltweiten Verfolgungsindex von Open Doors auf Platz 2 der Länder steht, in der Christen am härtesten verfolgt werden. Seit 1979 sind ist diesem Land alles mögliche verboten: Bibeln, Evangelisation und Religionswechsel (vom Islam zu Jesus). Auf letzterem steht sogar die Todesstrafe. Trotzdem ist eine große Offenheit innerhalb der Bevölkerung zu erkennen. Tausende besuchen jede Woche christliche Internetseiten. Trotz Verbot durch die Regierung schauen sich 28 Millionen Iraner christliches Fernsehen an. Dadurch kommen immer wieder Menschen zum Glauben und sogar Hausgemeinden sind dadurch bereits entstanden. Bereits vor 2 Jahren wurden 50.000 Jesus DVDs hergestellt - und sie reichen immer noch nicht. Man könnte weitere Beweise aufzählen, die belegen, dass Gott sich nicht ausgrenzen lässt. Sein Geist wirkt, wo er will. (Was nicht bedeutet, dass wir aufhören können, Gottes Befehl ernst zu nehmen, in alle Welt zu gehen. Aber darüber ein andermal). "Betreten verboten!" für Gott lächerlich.

Das gilt aber nicht nur für Länder mit eingeschränktem Zugang fürs Evangelium. Das gilt auch für unser Leben. Nicht wenige haben Bereiche ihres Lebens für Gott ausgesperrt. Ein großes "Betreten verboten!" steht vor dem Lebensbereich `Freizeitgestaltung´ oder `Geld und Besitz´ oder `Dienen und Mitarbeiten´ oder `Freundschaft´ oder vor irgendwelchen anderen Bereichen. Eigentlich könnte Gott auch darüber lachen und einfach in unserem Leben Schalten und Walten wie Er möchte. Aber das tut er nicht. In Sprüche 23:26 ruft er uns zu:

"Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen!"

Gott möchte, dass wir freiwillig die Schilder austauschen, von "Betreten verboten" zu "Herzlich Willkommen!" Wer dazu bereit ist wird erfahren, dass Gottes Geist auch in unserem Leben weht wo er will und mächtig wirken kann!                                                                     (Whg)

Montag, 12. September 2011

“National Back to Church Sunday”

Was ist denn das? “Der nationale ‚Zurück in die Kirche’ Sonntag“ ist der dritte Sonntag im September jeden Jahres, ein besonderer Sonntag für zehntausende Gemeinden in den USA. An diesem Sonntag werden buchstäblich Tausende von Menschen in Gemeinden und Kirchen eingeladen, die nirgends regelmäßig einen Gottesdienst besuchen. Die teilnehmenden Gemeinden öffnen ihre Türe und Tore weit und heißen die Eingeladenen herzlich willkommen.

Und was kommt unter dem Strich dabei raus? VIEL!
  • Es ermutigt Gemeindemitglieder, zu einem besonderen Gottesdienst einzuladen!
  • Es funktioniert! An solchen besonderen „Zurück in die Kirche“ Sonntagen gab es eine Gottesdienstteilnahme, die durchschnittlich 26% über der normal lag.
  • Es kommt durch Menschen zustande, nicht durch ein Programm!
Eigentlich keine schlechte Idee. Der diesjährige „Zurück in die Kirche Sonntag“ findet in Amerika nächsten Sonntag statt, am 18. September. Wie wäre es, wenn Du in dieser Woche ein paar Freunde einlädst, Dich nächsten Sonntag zu begleiten. Such Dir einige Freunde aus, die ab und zu, aber nicht regelmäßig gehen. Aber lade auch einige ein, die normalerweise nie einen Gottesdienst besuchen.

Dr. Thom Rainer, Autor und Redner behauptet: "Bei 82% derer, die zu keiner Gemeinde gehören, besteht zumindest die Chance, dass sie mitkommen, wenn sie eingeladen werden.“
Allerdings heißt es auch, dass „Nur 2% aller Gemeindemitglieder laden eine Person ein, sie zum Gottesdienst zu begleiten. 98% aller Kirchgänger laden nie jemanden ein.“

Das ist schockierend und beschämend. Was hindert Dich eigentlich, aus der 98% Kategorie auszubrechen und Dich in der 2% Kategorie einzureihen?

Wen könntest Du für nächsten Sonntag einladen?

Sonntag, 11. September 2011

Auszüge des heutigen Predigttextes aus Jesaja 48

1 Hört dies, ihr vom Haus Jakob, die ihr mit dem Namen Israel benannt und aus den Wassern Judas entsprungen seid; die ihr bei dem Namen des Herrn schwört und euch zu dem Gott Israels bekennt, aber nicht in Wahrheit noch in Gerechtigkeit!

2 Denn sie nennen sich nach der heiligen Stadt und stützen sich auf den Gott Israels, dessen Name »Herr der Heerscharen« ist.

6 Du hast es gehört, betrachte es alles! Wollt ihr es nun nicht eingestehen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, was du nicht wußtest.

9 Um meines Namens willen bin ich langmütig, und um meiner Ehre willen halte ich mich zurück, dir zugute, um dich nicht auszurotten.

10 Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht im Silberschmelzofen; im Schmelzofen des Elends habe ich dich geprüft.

11 Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es vollbringen! Denn wie würde ich sonst gelästert! Und ich will meine Ehre keinem anderen geben.

12 Höre auf mich, Jakob, und du, Israel, mein Berufener! Ich bin es, ich bin der Erste, und ich bin auch der Letzte!

14 Versammelt euch, ihr alle, und hört! (…)

16 Naht euch zu mir und hört dieses! (…)

17 So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir nützlich ist, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.

18 O dass du doch auf meine Gebote geachtet hättest! Dann wäre dein Friede wie ein Wasserstrom gewesen und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.

19 Dein Same wäre wie der Sand, und die Sprösslinge deines Leibes wie seine Körner; sein Name würde weder ausgerottet noch vertilgt werden vor meinem Angesicht.

20 Zieht aus von Babel, flieht von den Chaldäern mit Jubelschall! Verkündigt dies, lasst es hören! Verbreitet es bis an das Ende der Erde und sagt: Der Herr hat seinen Knecht Jakob erlöst!

22 Keinen Frieden, spricht der Herr, gibt es für die Gottlosen!

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