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Samstag, 8. Oktober 2011

Update - Pastor Youcef Nadarkhani (8.10.2011)

Es ist ruhiger geworden um Pastor Youcef. Die Ruhe vor dem Sturm? Scheinbar ist das Todesurteil noch nicht vollstreckt worden, wie Link #1  berichtet. Noch immer gibt es keine Nachricht darüber, dass ein Urteil in schriftlicher Form ergangen ist. Allerdings schreibt Christian Solidarity Worldwide (Link #2), dass ein solches Urteil am Montag, dem 10. Oktober erwartet wird. Bis dieses Urteil ergangen und durch vertrauenswürdige Quellen bestätigt ist, sollten keine schnellen Schlüsse gezogen werden.

Mittlerweile haben sich mehr Medien des Falles angenommen. Interessant ist der Aufschrei vor, während und nach der Exekution des wegen Mordes verurteilten und hingerichteten Amerikaners, Troy Davis im vergangenen September. (Ob schuldig oder unschuldig, pro- oder contra Todesstrafe soll hier nicht diskutiert werden. Der Punkt ist: … ) Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen – alle möglichen Medien waren lange Zeit laut und sichtbar gegenwärtig. Pastor Youcefs Todesurteil bleibt eine Randnotiz in säkularen Medien. Dank der unermüdlichen Arbeit vieler christlicher Hilfsgruppen, Internetaufrufen und einiger Politiker kommt Iran mittlerweile unter internationalen Druck. Ob das zu einer Revision des Urteils reichen wird, bleibt abzuwarten.

Haltet an am Gebet!
 
Aktionsmöglichkeiten: 
Hier Petition unterschreiben: Link #3
Hier  Email  an  Botschaft:    Link #4

Freitag, 7. Oktober 2011

Funktionierender Glaube

Den wünschen wir uns alle! Nicht nur wir Christen – den wünschen sich auch Menschen anderer Religionen und solche, die in Sekten gefangen sind. Die Bibel spricht viel von Glauben. „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen,“ sagt Hebräer 11:6 und fügt hinzu, dass jeder, der zu Gott kommen will, dies nur auf der Grundlage des Glaubens tun kann. Nun, wer sich auf Gott einläßt und beginnt, Ihn zu suchen, mit Ihm zu reden oder Ihm zu gefallen, der besitzt bereits ein Maß an Glauben, sonst würde er sich gar nicht zu Ihm aufmachen.

Der sprichwörtliche „Glaube, der Berge versetzt“ ist ein Begriff, der aus der Bibel stammt. In Matthäus 17:20 sagt Jesus:

„Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein.“

Das nenne ich funktionierenden Glauben – aber der muss wachsen. Bei mir scheint das recht lange zu dauern. Hab' bisher noch keinen Berg versetzt! Allerdings las ich heute ein Zitat, das mich ermutigt hat.

Donald Grey Barnhouse lebte von 1895 bis 1960 und war ein Theologe, Pastor, Autor und Konferenzredner rund um den Globus. In den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er einer der Pioniere der christlichen Radioarbeit, außerdem rief er die Zeitschrift „Eternity Magazine“ ins Leben. Ein Mann des Glaubens. Was hat er zum Thema Glauben zu sagen? Ein nachdenkenswertes Zitat von ihm lautet:

"Wahrer Glaube handelt auf der Grundlage übernatürlicher Tatsachen
        und erhält übernatürliche Resultate.“

Das Zitat hat es in sich! Übernatürliche Tatsachen sind die Wahrheiten, die die Bibel uns mitteilt: Wahrheiten über Gott, Sein Wesen, Seine Allmacht, Seine Absichten – und dazu die vielen Verheißungen / Versprehungen die Er uns gibt. Auf der Grundlage zu handeln bedeutet: auf übernatürlicher Grundlage zu handeln. Das dabei übernatürliche Resultate rauskommen, braucht nicht mehr erläutert zu werden.

Darin möchte ich wachsen – auf der Grundlage des Wortes Gottes zu denken, zu handeln, zu beten, zu glauben und zu erwarten. Wie oft treffen wir Entscheidungen auf der Grundlage des Verstandes, des Gefühls, der vorhandenen Mitarbeiter, der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung, der vorhandenen Kraft, der momentanen Begeisterung und anderer Faktoren. Vieles davon kann durchaus Wegweiser Gottes sein – muss es aber nicht. Begründeter Glaube hält sich an Jesus fest, selbst wenn es sinnlos scheint, denn Glaube stützt sich auf die übernatürlichen Tatsachen, nicht die natürlichen Überlegungen von Menschen.

Und dann nimmt der Glaube dankbar aus Gottes Hand, was Gott dem Glaubenden zugedacht hat.

Ohne Gebet vermögen wir NICHTS! (Teil 2)

Gestern ging es im ersten Teil dieses Artikels von David Smithers darum, dass es nicht die gute Predigt oder Planung, sondern die grundlegende Arbeit intensiven Gebets ist, die Segen bringt. Wie war eigentlich das Gebetsleben Jesu? Hatte Er ein richtiges Gebets-LEBEN?

Das Gebetsleben Jesu

Damit niemand denkt, ein solches Gebetsleben sei nur für die Glaubenslose oder Gesetzliche, lassen Sie mich daran erinnern, dass Jesus uns ebenfalls ein Beispiel für diese Art von intensivem und leidenschaftlichem Gebet gegeben hat. Hebräer 5:7 sagt uns:

 "Dieser hat in den Tagen seines irdischen Lebens sowohl Bitten
als auch Flehen mit lautem Rufen und Tränen …dargebracht…"

Jesus hat sich selbst ständig dem inbrünstigen und leidenschaftlichen Gebet hingegeben. Hat Jesus in so inbrünstigem Gebet geweint und gefleht, weil es Ihm an Glauben mangelte oder er sich verurteilt fühlte? Es gab überhaupt nichts, für das man Jesus hätte verurteilen können. Jesus verbrachte täglich Stunden im Gebet und benötigte im Gegensatz zu uns nie auch nur einen Teil dieser Zeit, um über Sünde Buße zu tun oder weil es Ihm an Glauben mangelte. Zweifelsfrei hat Jesus gebetet, wie niemand jemals gebetet hat. Das Gebetsleben Jesu wurde bestimmt durch seine unbegrenzte Kenntnis über die Ewigkeit. Jesus wurde verzehrt durch den Anblick von Scharen von verlorenen SeelenVergangenheit, Gegenwart und Zukunft –  die alle in das ständig wachsenden Maul der Hölle rannten. Ich glaube, dass es diese Vision war, die sein Herz ergriff, als er kniete und schrie, mit heißen Tränen, die über Sein Gesicht liefen. Gibt es eine andere Art von Gebet, die trotzdem im Einklang steht mit einem so überwältigenden Blick auf die Ewigkeit? Unser Mangel an Gebet ist das direkte Ergebnis unserer Blindheit gegenüber den Realitäten eines ewigen HIMMELS und einer ewigen HÖLLE. Viele von uns sind immer noch viel zu viel motiviert durch das Zeitliche und Sinnliche, durch das, was wir persönlich sehen, fühlen und schmecken können.

Wenn keine Vision da ist, verwildert ein Volk!“ (Sprüche 29:18)

Wo es keine Vision der Ewigkeit gibt es kein Gebet für die Verlorenen.

Sich am gebrochenen Herzen Jesu orientieren

Gebet öffnet Gefängnistüren. Gebet bindet den Feind und öffnet den Himmel. Das Gebet ist der Pflug, der das Brachland für den Samen des Evangeliums aufbricht. Gebet läutet die Herrlichkeit des Reiches Jesu ein. Kann es daher wirklich so etwas wie ein Christ geben, der die Seelen der Menschen liebt, aber nicht leidenschaftlich für sie betet? Kann wirklich jemand über die Millionen Unerreichten predigen ohne gleichzeitig inbrünstig für sie zu beten? NEIN, natürlich können sie das nicht. Ich fürchte allerdings, das ist genau das, was VIELE tun. Viele reden, schreiben und predigen aus einem falschen Leistungsdenken heraus, während sie nie inbrünstig beten!

Heute sieht Gott, der Vater, den Tod eines jeden verlorenen Mann, jeder Frau und jedes Kindes, wie sie ins Feuer der Hölle geraten. Er sieht jeder brutalen Akt von Kindsmissbrauch, Inzest, Mord und Vergewaltigung. Sein Herz wird heute gebrochen und gequält durch jeden abscheulichen Akt der Sünde, die auf der Erde geschieht. Aber wendet Er sich ab oder verschließt Seine Augen? Nein, Er sieht das alles ganz bewusst und WEINT und TRAUERT. (…)  

Haben Sie jemals das inbrünstige Beten Jesu gehört? Haben Sie sich je mit Seinem gebrochenen Herzen identifiziert? Er sehnt sich danach, dass seine Braut Seine Zerbrochenheit durch inbrünstiges und liebendes Gebet teilt. Der Geist Gottes ruft heute zu jedem von uns:

"Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Deshalb BETET ..."
(Matthäus 9:37+38).

(www.watchword.org  Copyright David Smithers, Eigenübersetzung)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ohne Gebet vermögen wir NICHTS!

Für die Leseaufgaben meiner Studenten im Fach Mission ist ein kurzer Artikel von David Smithers Pflichtlektüre. Ich habe hier die erste Hälfte übersetzt. Morgen folgt Teil 2. Der Inhalt richtet sich nicht an Bibelschüler, sondern an die gesamte Gemeinde Jesu; an alle, die Gott in Aktion sehen möchten.

Das Gesetz von Bitten und Empfangen

Wussten Sie, dass das Reich Gottes nicht kommen wird, außer durch GEBET? Die Unerreichten werden nie den herrlichen Namen Jesus hören ohne dass jemand die geistgeleitete Arbeit des Gebets verrichtet.

Ungeachtet, wie die Dinge auf der Oberfläche erscheinen –  nichts von ewigem Wert ist je geschehen, ohne dass jemand irgendwo gebetet hat. Weil das Gebet von Natur aus eine verborgene Arbeit ist, weil sie im verborgenen Kämmerchen geschieht, ziehen viele Menschen falsche Schlussfolgerungen. Oft wird Anerkennung für das, was durch Gebet geschehen ist, den offensichtlicheren und äußerlichen Diensten der Predigt oder der Planung gegeben. Egal, wie es aussieht, Gebet ist eines der wichtigsten Gnadenmittel Gottes, um Sein Herzensanliegen zu erfüllen. Unser Herr hat sich souverän entschlossen, Sein Reich durch das einfache Gesetz von Bitten und Empfangen zu regieren. Gebet ist nicht irgendeine menschliche Einrichtung oder ein menschliches Schema. Es ist die gesalbte Strategie Gottes. König Jesus lädt uns ein

"Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an und es wird euch aufgetan werden. 
Denn jeder, der bittet, empfängt "(Mt 7,7-8).

Heute sind beide, Kirche und Welt, sündenkrank und leidend, weil diejenigen, die sich Gläubige nennen, diese Versprechungen nicht ernst genommen haben.

"Wir haben nicht, weil wir nicht bitten" (Jakobus 4:2)

Die Hölle ist heute größer, als sie noch gestern war, weil viele von uns nicht gebetet haben.

Gott hat es so bestimmt, dass alle Gläubigen überall durch die ARBEIT von Gebet und Fürbitte Sein Königreich erweitern sollen. Jesus hat uns nachdrücklich ALLE beauftragt, für das Kommen Seines Königreiches zu beten. (Mt 6:10) Wir mögen nicht alle aufgerufen sein, zu den Enden der Erde zu gehen und zu predigen, aber jeder von uns ist aufgerufen,: GEH’ in Dein Kämmerlein und BETE!

Gebet macht den Unterschied!

Doch welche Art von Gebet will Gott von uns? Sind alle Gebete gleich wirksam? Vermag ein mechanisches Zweiminutengebet wirklich das Reich Gottes herbeizuführen?  Der Brief des Jakobus lehrt uns genau, wie ein effektives Gebet für das Reich Gottes aussieht. Er  schreibt:

"Das ernste Gebet eines Gerechten vermag viel. Elia war ein Mensch gleich wie wir sind, und er betete inständig, dass es nicht regnen würde, und es regnete nicht auf der Erde für drei Jahren und sechs Monate. Und er betete wieder, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor!" (Jakobus 5:16-18)

Wirksam Gebet beruft sich auf die Versprechungen Gottes durch den GLAUBEN mit GLÜHENDER und UNERBITTLICHER Leidenschaft.

Jakobus 5.18 sagt, dass Elijah wieder betete, und der Himmel gab Regen. Das muss eine der größten Untertreibungen der ganzen Bibel sein. 1 Könige 18:41-45 erzählt uns, dass Elijah nicht einmal gebetet hat, nicht zweimal, sondern siebenmal bevor die fruchtbaren Regen der Erneuerung kamen.

Gebet, das wirklich Einfluss auf die Welt um uns herum nimmt, ist höchstintensiv und andauernd. Wie alles, was Gott von seinen Kindern erwartet, muss das Gebet von ganzem Herzen kommen, von ganzer Seele und mit aller Kraft. (Deut. 4:29, Deut. 6:5).  
(www.watchword.org  Copyright David Smithers, Eigenübersetzung)

Soweit der Auszug für heute. Gebet lernt man nicht durch studieren. Gebet kann man nicht sofort und perfekt. Gebet lernt man und man wächst darin. Wie? Durch Beten!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Es gibt sie – Wunder!

Ich will ehrlich sein. Wenn ich Zeugnisse lese wie die beiden folgenden, dann triumphiere ich aus zwei Gründen: Zum einen mit großer Freude über Menschen, die auf wahrhaft WUNDER-same Weise gerettet wurden. Zum anderen, weil es immer wieder Jesusjünger gibt, die die ewige Rettung von Moslems kaum zu interessieren scheint. Sie legen so eine militante Anti-Moslem Haltung an den Tag, dass sie sich nicht einmal freuen können über Dinge, die im Himmel eine Party auslösen. Hier sind zwei solcher Auslöser, die ich heute im Rundbrief eines Freundes las. (Namen und Identifikationsmerkmale geändert)

Der junge, RaiRai aus einem islamischen Land Nordafrikas nahm ein Neues Testament von unserem Literaturstand, um uns zu schaden. Nach seinen Worten wollte er dafür sorgen, dass wir unser Geld verschwenden. Aber bevor er es zerriss, wollte er nur kurz durch einige Seiten blättern – dann ein paar Seiten mehr – und dann noch ein paar mehr. Das Resultat war, dass er am nächsten Morgen das gesamte Matthäus- und Markusevangelium durchgelesen hatte. Am nächsten Tag las er weiter, entwickelte mehr und mehr Interesse und bat um ein Treffen mit dem Eigentümer des Literaturstandes. Nach 2 Wochen gemeinsamen Bibelstudiums nahm RaiRai Jesus als Retter und Herrn in seinem Leben an.

In Bala (Asien) erklärt Samaiya, wie sie zu Jesus kam.  “Ich komme aus Bala und bin 23 Jahre alt. Über die Medien habe ich Kontakt mit Christen bekommen, die mir viele Fragen beantworteten und mir Bücher, DVDs und ein Neues Testament zuschickten. Lange Zeit trug ich Fragen und Zweifel in meinem Herzen. Ich war eine hingegebene Muslima, die den Koran las, 5 mal am Tag betete, fastete und sich ständig mit islamischer Literatur beschäftigte. Ich meinte es ernst. Mein Vater war Alkoholiker, meine Mutter krank und ich selbst arbeitslos. Das war keine gute Situation. So fiel ich eines Tages auf ,meine Knie und betete: ‘Bitte zeig mir die Türe und rette mich! Siehst Du nicht all meine Hingabe und wie sehr ich Dich liebe? Siehst Du mich nicht? Mütter lieben ihre Kinder ein wenig, aber ich liebe Dich so gut ich kann. Warum liebst Du mich nicht? Zeige mir die Türe und rette mich, oder zieh mich nicht zur Verantwortung für das, was ich tun werde.’
Später schlief ich ein und in der Nacht sah ich Jesus in einem Traum. Er sagte: ‘Du gehörst mir.’ Als ich aufwachte, saß ich eine geschlagene Stunde in meinem Bett. Meine Mutter dachte, ich sei verrückt geworden. Ich war so erfüllt mit Frieden und Freude, dass ich dachte, das ginge mir verloren gehen, würde ich reden. Später versuchte ich herauszufinden, wie man Christ wird. Heute liebe ich den Herrn so sehr, dass ich mein Leben für Ihn geben würde. – Weißt du, wie es weiterging? Als ich begann, Ihm zu vertrauen und alles im Gebet vor Ihn zu bringen, wurde mein Vater vom Alkohol frei, meine Mutter wurde gesund und ich habe genau den richtigen Arbeitsplatz. Ich bin jetzt Seine Jüngerin. Ich tue alles – und werde alles tun – damit jeder dieses Evangelium hört.

Wen solch ein Zeugnis der Liebe und Gnade Gottes nicht berührt, dem ist nicht mehr zu helfen – jedenfalls nicht von menschlicher Seite. Wer unserem Gott keine Wunder mehr zutraut, der braucht auch nicht weiter zu beten für die Milliarden Hindus, Buddhisten und Moslems, die noch wie RaiRai oder Samaiya in Rebellion oder Religiosität gefangen sind. Wer aber an die Kraft und Liebe Gottes glaubt, dem werden solche Zeugnisse Mut machen, sich gerade auch nach denen auszustrecken, die in anderen Religionen gefangen sind – und dennoch geliebt sind von unserem Herrn.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wirksame Schuldenberatung!

Vergangene Woche war wieder mal so ein Artikel in unserer Tageszeitung der mich frustriert und an die Grenze zum Unmut bringt. Schlagzeile: Pro Kopf 24,904 € Schulden - NEIN! Die hab’ ich nicht. Mein ganzes Leben lang habe ich mich erfolgreich bemüht, ohne Schulden und Kredite auszukommen, habe mir gewissen Luxus verwehrt und nicht über meine Verhältnisse gelebt. Jetzt sagt mir meine Zeitung, dass ich mit 24,904 Euro verschuldet bin. Tendenz steigend. Der Frust steigt auch mit dem Wissen, dass ich nichts dagegen tun kann. Irgendwo beruhige ich mich mit dem Gedanken, dass dies ja auf jeden Bürger zutrifft und nur ein rechnerisches Umlegen unserer Gesamtschuldenlast ist.

Hier und da habe ich Freunde, die nicht nur rechnerische Schulden haben, sondern tatsächliche. Sie sind dabei, diesen und jenen Kredit abzuzahlen oder beschäftigen sich sogar mit Schuldenberatung oder Privatinsolvenz. Sie sehnen sich nach einem Neuanfang!

Viele, die diese Zeilen lesen, kümmert weder die „Pro-Kopf“ Angabe noch benötigen sie eine Schuldenberatung für eine tatsächlich zu zahlende Schuldenlast. Es geht ihnen (finanziell) gut!

Trotzdem hat jeder Bundesbürger – ob er sich so fühlt oder nicht – Schulden, die bezahlt werden müssen. Manche sind sich dessen bewusst, nehmen Schuldenberatung in Anspruch und erfahren Schuldbefreiung. Andere wiederum ignorieren die Tatsache, warten bis zum Zahltag und müssen die Konsequenzen tragen. Offensichtlich geht es nicht um Finanzen.

Gottes Wort sagt uns in Römer 3:23:
„Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes!“

Leid, Not, Lieblosigkeit, Konflikte, Unbarmherzigkeit, Mord und Todschlag – all das sind Auswirkungen menschlicher Schuld. Ursprünglich nicht von Gott gewollt, aber von uns gewählt. Jetzt trägt der Mensch die Konsequenzen seiner Wahl. Viele haben sich daran gewöhnt und versuchen, mit ihrer Schuld zu leben. Andere empfinden das Leben als Last und sehnen sich nach einer effektiven Schuldenberatung. Die gute Nachricht: Die bietet Gott an!

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt
von jeder Ungerechtigkeit. (1 Johannes 1:9)

Es ist ganz legitim, das Wort Sünde als Schuld zu verstehen. Wer unter seiner Vergangenheit leidet, dem bietet Gott einen Neuanfang an. Als Jesus am Kreuz starb, war das nicht nur einfach ein Sterben. Es war Zahltag für Deine und meine Schuld. Er hat gezahlt, was Du Dir zu Schulden hast kommen lassen – und Dir damit das Recht gegeben, neu anzufangen und den Weg im Leben zu gehen, der in die Herrlichkeit des Himmels führt. Dass das funktioniert, haben unzählige Menschen erfahren, auch Menschen wie David. VIEL hatte er auf dem Kerbholz. Ehebruch und Mord gehörten zu dem Schlimmsten. Aber er nahm die Schuldenberatung Gottes rechtzeitig an, erfuhr einen Neuanfang und schreibt:

Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle,
die auf ihn trauen, werden frei von Schuld. (Psalm 34:23)

Brauchst Du diese Art Schuldenberatung? Wende Dich an Jesus. Einfach mal mit Ihm reden, auch wenn Du’s noch nie gemacht hast und Dir blöd dabei vorkommst. – Oder kennst Du jemanden, der diese Schuldenberatung nötig hat? Schick ihm doch den Link dieser Seite.

Montag, 3. Oktober 2011

Update - Pastor Youcef Nadarkhani (3.10.2011)

Verschiedene Webseiten rufen dazu auf, nicht in der Unterstützung von Pastor Youcef  Nadarkhani nachzulassen. Berichte über eine mündliche Benachrichtigung der Aufhebung Todesurteils seien möglicherweise eine bewusst gesteuerte Irreführung der internationalen Gemeinschaft. Das iranische Regime spürt den Druck der Aktionen, der Presse, der Politik –
vor allem aber der Gebete.

Die Menschenrechtsorganisation „Christliche Solidarität International“ mahnt: Bis dass ein schriftliches Urteil bestätigt und von verlässlichen Quellen bestätigt wurde, dürfen wir den Druck auf das iranische Regime nicht aufgeben. Beständige Beobachtung und internationaler Druck sind unerlässlich. Das Leben dieses Mannes ist weiterhin in höchstem Maße gefährdet.

Im Rasht selbst wartet man immer noch auf das schriftliche Urteil, das sich auf die Verhandlungen der vergangenen Woche gründet. Vereinzelte unbestätigte Berichte sagen, dass das Schicksal von Pastor Youcef jetzt in den Händen von Ayatollah Ghorbani liegt, dem örtlichen religiösen Leiter.

Gut zu wissen, dass dem nicht so ist. Das Schicksal von jedem Kind Gottes, auch von Pastor Youcef, liegt in der Hand unseres himmlischen Vaters, der sagt:

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle! Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. (Matthäus 10:28-31)

Hauptquellen

Endlich ohne Mauer – Endlich Einheit!

3. Oktober 1990 –  0:00 Uhr / Mitternacht – die Bundesflagge wird gehisst – die Freiheitsglocke wird geläutet. Nur kurz später verkündet der Bundespräsident vor einer ungezählten Menge die vollendete Einheit Deutschlands. Ein äußerst bewegender Moment in der Geschichte unseres Landes. Endlich ohne Mauer -  endlich Einheit!

Seither hat die Vereinigung von Ost und West mehrere Stadien durchlaufen. Anfänglicher Euphorie folgte Ernüchterung; dann bis heute steigende Zufriedenheit über die Einheit des lange durch die Mauer geteilten Landes. Der heutige Tag gedenkt dieser Einheit und feiert sie.

Deutschland ist nicht das einzige Land, das nach langer Teilung zur Wiedervereinigung fand. 1976 wurden Nord- und Südvietnam vereint. 1990 vereinigten sich der Norden und Süden Jemens zur „Republik Jemens“. Andere Länder wiederum warten bis heute auf eine gemeinsame Zukunft, wie es z.B. bei Nord- und Südkorea der Fall ist.

All diese Beispiele zeigen, wie willkommen wiedergewonnene Einheit ist. In echter Einheit schwingt Harmonie, Frieden und Sicherheit mit. Natürlich kann Einheit auch erzwungen werden und dann nach hinten losgehen. Der Evangelist Moody erklärt, dass es verschiedene Wege gibt, vereint zu werden: man kann zusammenfrieren oder zusammenschmelzen.

In der Bibel offenbart der Herr, dass Ihm die Einheit Seines Volkes ein größeres Anliegen ist, als Seinem Volk selbst. Jesus ringt im Gebet mit Seinem himmlischen Vater:

„Ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ (Johannes 17:11,20-23)

Einigkeit untereinander, wie Jesus und der Vater eins gewesen sind. Das bedeutet nicht, dass wir alle immer eine Meinung haben müssen. Nein! Es bedeutet, dass die Liebe Jesu uns befähigt, über Nebensächlichkeiten hinweg zu blicken und sich zu freuen an dem gemeinsamen Herrn und Seinem Heil. Es bedeutet nicht, dass Gottes Volk alle Projekte gemeinsam durchführen muss und alle Gemeinden sich zu einer Mega-Mega-Gemeinde vereinen sollten. Nein! Es bedeutet, dass wir in Liebe miteinander umgehen, nicht in Konkurrenz; dass wir einander aufbauen, nicht niederreißen. Weder offen, noch versteckt.

Aber wie soll das gehen? In seinem Buch „Gottes Nähe suchen“ schreibt A.W. Tozer:

Ist Ihnen je aufgefallen, dass hundert Klaviere, die alle nach der gleichen Stimmgabel gestimmt werden, automatisch aufeinander abgestimmt sind? Sie sind alle dadurch eins, dass sie nicht aufeinander, sondern nach einem anderen Standard gestimmt wurden, vor dem sich jeder beugen muss. Wenn so hundert Gläubige zusammen sind und alle auf Jesus schauen, sind sie im Herzen einander näher, als sie sein würden, wenn sie ihre Augen von Jesus wegnehmen würden, um selbst für eine engere Gemeinschaft zu streben.

So einleuchtend! So biblisch! So einfach. Und das Ergebnis:
Endlich ohne Mauer - endlich Einheit!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Heute schon gesündigt?

Der (moderne) Cowboy war mit seinem Kleintransporter auf der unbefestigten Straße unterwegs. Der Hund saß hinten auf der Ladefläche, das treue Pferd war im Anhänger. Eine Kurve – ein paar Kilometer zu schnell – ein wenig zu viel Schotter – und es kam zu einem folgenschweren Unfall.

Nur kurze Zeit später kommt ein berittener Polizist an die Unfallstelle. Als großer Tierliebhaber sieht er zuerst das Pferd. Als er die Schwere der Verletzung erkennt, zieht er den Revolver und gibt schweren Herzens den Gnadenschuss.  Als nächstes inspiziert er die Unfallszene und entdeckt den Hund, der in den letzten Zügen liegt. Da ihm das Gewinsel des Hundes sehr zu Herzen ging, erlöste er auch dieses Tier von seinen Leiden.

Erst jetzt entdeckt er den Cowboy, der irgendwo im Feld liegt, blutend und mit mehrfachen Knochenbrüchen. „Hey, alles in Ordnung?“ ruft der Polizist hinüber. Der Cowboy schaut sich den rauchenden Revolver an und erwidert schnell: „Ich hab mich nie besser gefühlt!“

Wie oft in unserem Leben denken wir, wir hätten jedes Recht, zu klagen und zu jammern. Selbst der Erntedanktag hält uns nicht davon ab. Und dann machen wir von diesem Recht Gebrauch – und vergessen, dass die Mehrheit der Menschen noch viel – VIEL – mehr Grund zum Jammern hätte – es aber nicht tun! Sie sind zufriedener als wir (Deutschen), die wir  als Weltmeister des Jammerns auf hohem Niveau bekannt sind. Ja, Jammern können wir: Über unsere Gebrechen – und wenn wir keine haben, dann über die der Anderen. Über das Essen, die Versicherung, den Autofahrer vor uns, die Steuern, die Nachbarn und wenn uns mal nichts mehr einfällt, dann über die Politik.

Undankbarkeit ist Sünde! Die Bibel sagt, wir sollen dankbar sein in allem und für alles!

Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes
in Christus Jesus für euch. (1 Thessalonicher 5:18)

Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, 
im Namen unseres Herrn Jesus Christus. (Epheser 5:20)

Murren ist Sünde! Gottes Wort sagt, wir sollen NICHT Murren.
Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel! (Philipper 2:14)

Das heißt nicht, dass wir alles tatenlos und wortlos akzeptieren. Christen legen nicht die Hände in den Schoss im Angesicht von Unrecht und Not. Aber weder Undankbarkeit, noch Jammern noch Murren oder Argumentieren ist die uns von Gott gegebene Lösung.

Handeln, Trösten, Lieben, Aufbauen – das ist der Weg, den Jesus uns vorangegangen ist. Und das hat Er ohne große Worte getan. Sein Handeln war oft die Predigt, die Er gepredigt hat.

Heute schon gesündigt? – Heute schon gemurrt oder Gott den legitimen Dank vorenthalten, dessen Er würdig ist? Hier ist die einfache Lösung:
-         Bekenne Dein Jammern, Murren und Klagen dem Herrn. Er vergibt gerne!
-         Beginne, Deinen Mund zum Danken zu gebrauchen und lass Deine Hände handeln!

Und wenn Dein Klagen Deine eigene Situation betrifft, dann erinnere Dich an den Cowboy. 90% der Menschheit hat es nicht einmal so gut, wie Du es trotz allem immer noch hast!

Hier noch ein Zitat zum Schmunzeln:

Beschwer’ dich nicht und jammer nicht ständig über Deine Probleme.
80% der Leute interessiert das nicht – und der Rest denkt, dass Du es verdient hast!