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Samstag, 15. Oktober 2011

Vom Glauben und vom Vertrauen

Charles Blondin war ein im vorletzten Jahrhundert berühmter Seiltänzer. Besonders seine Tänzchen über den Niagara Fällen sind Geschichte. Es gilt als wahre Begebenheit, dass er ankündigte, eine Schubkarre auf einem Stahlseil von der amerikanischen zur kanadischen Seite schieben zu wollen – ohne Sicherheitsnetz, versteht sich. 

Diese angekündigte Aktion zog Massen an, Massen an Zuschauern, Massen an Journalisten. Am besagten Tag war sein erster Weg der unbeschwerte Tanz auf dem Seil von der einen Seite zur anderen. Auf halbem Weg gab es noch einige Kunststückchen als Einlage. Als nächstes nahm er eine Schubkarre und ging unter dem Applaus der Menge den Weg zurück. Noch erstaunter wurden die Zuschauer, als er Steine in die Karre lud und auf die kanadische Seite schob. Großer Jubel brach aus.

Die Steine wurden abgeladen und die Menge traute ihren Ohren nicht, als Blondin sie fragte: „Meint Ihr, ich schaffe es, einen Menschen in der Karre zurück zu transportieren?“ „Klar!“ „Selbstverständlich!“ „Kein Problem!“ waren die Antworten, worauf der Seiltänzer auf die Schubkarre deutete und die Einladung aussprach: „Freiwillige vor! Ich werde Sie auf die andere Seite bringen!“   Plötzlich wurde es still. Den zustimmenden Worten folgte keine Tat des Vertrauens.

Manche Quellen berichten, dass ein kleines Kind in den Schubkarren kletterete und von Blondin auf die andere Seite gebracht wurde. Auf die Frage: „Hattest Du denn gar keine Angst?“ kam die Antwort: „Nein? Wieso? Er ist doch mein Vater!“

Viele Menschen geben vor, nicht an Gott glauben zu können. Sie glauben daran, dass die Polizei für die nötige Ordnung sorgen kann, dass der Busfahrer sie sicher ans Ziel bringen kann und dass der Stromversorger die unsichtbare Energie 24 Stunden jeden Tag in ihr Haus kriegt. Sie glauben, dass es auch nächsten Monat noch genügend Nahrung geben wird, dass ihr Land weiterhin im Frieden lebt und dass die Erde weiterhin um die Sonne kreisen wird, die jeden Morgen aufgeht und jeden Abend untergeht.  Aber an Gott glauben sie nicht.

Menschen, die nicht glauben können / wollen, hilft es vielleicht, das Wort „Glauben“ durch „Vertrauen“ zu ersetzen. „Glauben“ ist ein religiös belegtes Wort, das bei vielen Probleme hervorruft. Vertrauen dagegen ist ein Wort aus dem Alltag und aus dem Leben. Vertrauen hat das Kind zum Ausdruck gebracht, das sich beim Vater in die Schubklarre gesetzt und sich hat transportieren lassen. Insofern war Vertrauen eine „Tat“. Das Kind vertraute sich dem Vater an. Das Kind gab sich in die Hand des Vaters.

Es fällt dir schwer, Gott zu glauben oder an Gott zu glauben? – Vertrau Ihm einfach! Vertrau Dich Ihm an! Gib Dich in Gottes Hand, in die Hand des Vaters! ER KANN! Es gibt sicher nichts – auch nichts in Deinem Leben – für das es nicht ein Beispiel in der Bibel gibt; ein Beispiel, wie Gott gezeigt hat, dass ER KANN! ER KANN heilen – oder ER KANN die Kraft geben, zu tragen. ER KANN Hindernisse aus dem Weg räumen – oder ER KANN uns die Kraft geben, mit Ihm über Mauern zu springen. ER KANN andere Menschen verändern – oder ER KANN Dich und mich verändern. ER KANN unsere Sorgen sich in Luft auflösen lassen – oder ER KANN sie uns abnehmen, selbst tragen und uns mit Seinem Frieden füllen. GOTT KANN! JESUS KANN! Vertrau Dich Ihm heute an. Nenn die Dinge beim Namen, für die Du Ihm vertrauen willst, und dann setz Dich ruhig in Seine Schubkarre (Seine Hand) und lass Ihn Dich schieben (tragen)!

Freitag, 14. Oktober 2011

“Vertröstung aufs Diesseits”

Man hört es ja immer wieder: “Ihr Christen mit Eurem Gerede vom Himmel und der Ewigkeit! Ihr vertröstet euch immer nur aufs Jenseits.“

Manchmal kommt dieser Satz, um uns Christen vorzuwerfen, wir wären nicht aktiv genug für irdische Ziele. Wir wären so „himmlisch gesinnt, dass wir irdisch nichts taugen“. Nun, bei näherem Hinsehen ist diese Anschuldigung Humbug.

  1. Als evangelikale Christen machen wir gerade mal ca 2,1% der deutschen Bevölkerung aus. Mit ziemlicher Sicherheit ist dieser Prozentsatz auch involviert in Belange, die das Leben hier auf Erden verbessern, sprich Politik, Wohltätigkeitsvereine oder Werke der Nächstenliebe und Diakonie.
  2. Als evangelikale Christen haben wir eine jahrhundertelange Geschichte des Einsatzes gegen Unterdrückung und für Gerechtigkeit. Klar, unrühmliche Ausnahmen hat es immer gegeben. Aber wer möchte da den ersten Stein werfen. Tatsache ist, dass Christen bahnbrechend waren in der Abschaffung der Sklaverei, im Einsatz für die Stellung der Frau und in vielen anderen diakonischen und medizinischen Diensten.
  3. Als evangelikale Christen setzen wir uns überdurchschnittlich ein für alles was mit dem Leben zu tun hat. Wir setzen uns ein FÜR das Leben - aber gegen Abtreibung, FÜR die Nächstenliebe und Sterbebegleitung - aber gegen Sterbehilfe, FÜR die lebendige, zusammenhaltende und harmonische Familie – aber gegen den Abbau und Zerwurf der Familie durch den Staat, FÜR die Würde und Rechte der Menschen – aber gegen Intoleranz, einschließlich Intoleranz gegen Christen und ihren Glauben!

Als evangelikale Christen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Nicht jeder kann auf jedem Gebiet aktiv werden. Aber aktiv sind ausgesprochen viele von uns!

Doch schwingt in der Anschuldigung mit, dass wir mehr mehr interessiert sind am Leben im Himmel als am Leben auf der Erde. Nun, da steckt schon Wahrheit drin. Allerdings vertrösten wir uns nicht aufs Jenseits, sondern freuen uns aufs Jenseits, während wir im Diesseits verantwortungsbewußt leben und uns fürs Jenseits vorbereiten. – Ich meine, wir kommen der Wahrheit viel näher, wenn wir den Spieß umdrehen und feststellen müssen, dass viele Menschen so verwirrt sind betreffs Himmel und Hölle, dass es bei ihnen zu einer eindeutigen „Vertröstung aufs Diesseits“ kommt. Die einen meinen, sie müssten alles aus dem Leben rausholen, was rauszuholen ist – und landen in körperlichen oder seelischen Abhängigkeiten. Andere meinen, in so kurzer Zeit wie möglich so viel Reichtum wie möglich anzuhäufen, um im Alter davon so viel wie möglich wieder loszuwerden. Für wieder andere scheint das Leben eine einzige Party zu sein. Man geht durchs Leben, als sei dies das einzige Leben, das wir besäßen. Der einzige Trost für unsere unerklärliche Existenz ist: „Hol raus, was du kannst.“  Und das bringt viel Leid, Schaden, Unglück und Verzweiflung. Warum?

Gottes Wort sagt, dass Gott einen Platz in unseren Herzen geschaffen hat, der nur durch Ihn ausgefüllt werden kann. In Prediger 3:11 heißt es:
„Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit,
auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt ...“

Diese zentrale Stelle im Herzen kann nichts und niemand zufriedenstellen, als Gott allein. Als Jesus auf Erden war, sagte Er in Johannes 10:10
  
„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben 
und es im Überfluß haben.“

Wenn Du es satt bist, Dich ständig auf das Diesseits zu vertrösten, und Du möchtest endlich finden, wonach Dein Herz sucht – geh zu Jesus! Er vertröstet Dich nicht aufs Jenseits, aber Er erfüllt Dein Diesseits und führt Dich in das richtige Jenseits!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Pastor Youcef Nadarkhani – 13. Oktober, 2011 Kommt eine Wende?

Es muss schon seltsam sein, über ein Jahr mit einem Todesurteil zu leben. Im Herbst 2010 wurde das Todesurteil gegen Pastor Youcef verhängt (Inhaftierung 2009). Ende September 2011 hatte er in drei neuen Gerichtsverfahren die Möglichkeit, seinen Glauben an Jesus zu verleugnen und zu leben. Er weigerte sich jedes Mal – das Todesurteil blieb erhalten. Am 10. Oktober dann die Nachricht, dass der Fall an den obersten Leiter des Volkes, Ayatollah Khomeini verwiesen wurde.

Nach Angaben vom heutigen Donnerstag hat das höchste Gericht im Iran die Angelegenheit  zurück an die niedrigere Instanz verwiesen, die den Fall Nadarkhani zuerst verhandelt hatte. Begründet wird diese Entscheidung mit unzureichenden Untersuchungen vor Beginn des  ursprünglichen Verfahrens. Ein Datum für die Neuverhandlung wurde nicht festgelegt.

Ein Sprecher des amerikanischen Werkes VOM (deutscher Zweig: Hilfsaktion Märtyrerkirche), geht davon aus, dass die Iranische Regierung aufgrund von internationalem Druck nach einer Lösung sucht, bei der sie nicht ihr Gesicht verliert. Darauf hin deutet die Tatsache, dass sowohl der oberste Leiter, Ayatollah Khomeini, wie auch das Oberste Gericht in den Fall hineingezogen werden,

Das sind gute Neuigkeiten. Wir wollen beten, dass es nicht wieder 2 Jahre dauert, sondern dass der Herr Seinen Auserwählten bald Recht verschaffen wird. Darum:

HALTET AN AM GEBET!

Quellen:

Schnappchristen

Es wurde schon dunkel, als Rolf auf der Landstraße einen kleinen Schatten nahe am Mittelstreifen entdeckte. Zunächst wollte er weiterfahren, aber dann schoss es ihm in den Kopf: das war eine Schildkröte. Getrieben, teils von Neugierde, teils von Mitleid bremste er, hielt an, stieg aus und ging die paar Meter zurück zu der Stelle, an der das hilflose Tier rücklings auf dem Panzer am Mittelstreifen lag. Rolf bückte sich, drehte die Schildkröte behutsam um und beobachtete das Tier. In guter Schildkrötenmanier zog diese erst mal Hals und Kopf so gut es ging unter den schützenden Panzer – aber nicht lange. Wirklich nicht lange! Es dauerte nur ein paar Sekunden, als Kopf und Hals des Tieres hervor schossen und es in die Hand des Retters biss. Augenblicklich wurde es Rolf klar, um was für eine Gattung Schildkröte es sich handeln musste. Die „Chelydra serpentina“, die Schnappschildkröte, die er soeben gerettet hatte, hatte kein Empfinden für Dank oder Rettung. Schnappschildkröten beißen eben – selbst in die Hand ihrer Retter.

Wie oft haben wir (Jesusjünger) hilflos irgendwo gelegen. Wie oft fehlte uns Rat, Mut, Beistand, Kraft, Gesundheit, Trost, Wegweisung oder etwas anderes. Und wie oft hat sich die gnädige Hand unseres Gottes nach uns ausgestreckt. Wie oft hat Jesus unsere zitternden Knie gestärkt, uns wieder auf die Beine gestellt, uns vor großer Gefahr bewahrt, sich zu uns herabgebeugt und uns aufgeholfen. Manchmal Er selbst – manchmal durch Seine Kinder. Und unsere Reaktion „SCHNAPP – SCHNAPP!“ Wir schnappen nach unserem gütigen Gott oder nach denen, die Er zu uns gesandt hat. Wie oft haben wir gemeint, Gott „wolle uns was“ – wenn Er uns in Wirklichkeit nur helfen wollte.

Es gibt diese schnappenden Christen – und dennoch hält Gott an, uns zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Merkmale eines Schnappchristen sind Nörgeln statt Danken und Murren statt Loben. Wenn Nörgeln und Murren die Merkmale von Schnappchristen sind, dann scheint es deren aber viele zu geben. Leider. Und was ist das Gegenstück eines Schnappchristen? Ich denke, Psalm 107:15 gibt uns die Antwort. Da hat Gottes Volk auch Bewahrung erfahren und wir lesen:

Sie sollen dem Herrn danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern.

Schnappchrist oder Dankchrist? Murrchrist oder Frohchrist? Missmutiger Nörgelchrist oder glücklicher Lobpreischrist? Was immer Du bist – es macht einen großen Unterschied.
Es macht einen Unterschied in Deinem Leben. Fang an zu Loben –  und Du wirst es merken. Es macht einen Unterschied an Deinem Arbeitsplatz. Hör auf zu Stöhnen und zu Nörgeln – und alle werden es merken. Es macht einen Unterschied in Deiner Familie. Fang an, dankbar zu sein – und alle werden positiv überrascht sein und vieles wird sich zum Positiven verändern. Es macht einen Unterschied in Deiner Gemeinde. Hör auf zu murren und zu kritisieren – und Du hast viel mehr Kraft, Energie und himmlischen Segen, ein Segen zu sein. Nicht zuletzt macht es einen Unterschied im Reich Gottes und im Himmel. Kannst Du Dir vorstellen, dass Schnappchristen vielen Menschen den Weg zu Jesus leuchten?

Schnappchrist oder Dankchrist? In welcher Kategorie bist Du? In welcher Kategorie wirst Du heute leben?  

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Geht das?

Immer, in allem und für alles?

„Seid dankbar IN allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes
in Christus Jesus an euch.“ (1 Thessalonicher 5:18)

„Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit FÜR alles,
 im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ (Epheser 5:20)

Manche Verse in der Bibel scheinen nicht inspiriert zu sein. Was hat sich Gott wohl dabei gedacht, als Er schreiben ließ, IN allem, FÜR alles und IMMER dankbar zu sein? Kann Er das so gemeint haben?

Der Prediger Alexander Whyte war bekannt für seine dankbaren Gebete von der Kanzel. Er fand einfach immer etwas, wofür er danken konnte. Eines Sonntagmorgens war das Wetter so trübe und der Himmel so verhangen, dass eines seiner Gemeindemitglieder bei sich selbst dachte: „Heute findet mit Sicherheit nicht mal unser Pastor einen Grund, wofür man an einem so miserablen Tag wie diesem dankbar sein kann!“ Zu seiner Überraschung begann Whyte sein Gebet mit den Worten: „Herr, wir danken dir, dass nicht alle Tage sind wie dieser!“

Scheinbar hat der Herr es doch so gemeint, wie Er es hat aufschreiben lassen. Scheinbar verlangt Er doch nichts von uns, das uns mit Seiner Hilfe unmöglich ist. Scheinbar kommt es beim Danken auf unsere Einstellung an. Das erkannte auch ein Autofahrer in den 70ger Jahren. Damals war das Benzin noch billig und der Service an den Tankstellen im Preis inbegriffen. Als unser Autofahrer an die (damals noch unüberdachte) Zapfsäule fuhr, schienen die Wasser der Sintflut zurück zu kommen. Der Himmel tat sich auf zu einem gewaltigen Wolkenbruch. Nun, er saß im Trockenen, aber der Tankwart, der aus seinem Häuschen kam, der brachte ihn doch zum Erstaunen. Fröhlich pfeifend füllte der im strömenden Regen den Tank, nahm das Geld, ging zu seinem Häuschen, holte Wechselgeld und Quittung und brachte es dem wartenden Fahrer.  Bevor der losfuhr bedankte er sich für die Bedienung und fügte entschuldigend hinzu: „Das tut mir echt leid, dass Sie für mich in diesem Wetter raus mussten.“ „Nun, das macht überhaupt nichts aus,“ kam die Antwort. „Wissen Sie, als ich während des Krieges in einem Schützenloch steckte, da habe ich den Entschluss gefasst: ‚Wenn ich dieses Loch je lebend verlasse, werde ich mein Leben lang so dankbar sein, dass ich nie wieder über irgendetwas murren werde.’ Und das habe ich gehalten.“

Der Herr hat uns nicht nur aus einem Schützenloch gerettet. Er hat uns aus einem Leben der Sünde gerettet. Er hat uns aus der schlammigen Grube der Abartigkeiten gerettet. Er hat uns vor dem Feuerloch der Hölle gerettet.

Und Er hat uns ZU einem Leben in ewiger Dankbarkeit und Freude gerettet. Wenn wir nur die Augen aufmachen und ein wenig nachdenken, dann stellen wir fest: Wir können Ihn tatsächlich IN allem danken und FÜR alles dankbar sein. Gründe hat Er uns im Überfluss geschenkt.

Ich will den Herrn laut preisen mit meinem Mund,
und inmitten vieler will ich Ihn rühmen!“ (Psalm 109:30)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Mein (Kein) Zeugnis für Jesus

Wer nun mich bekennt vor den Menschen,
den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.
(Matthäus 10:32)

Wie viel liegt es mir am Herzen, dass Jesus mich bekennen wird vor Seinem himmlischen Vater? Wie sollen wir das überhaupt verstehen? Ich verstehe es auf zweierlei Weise.

Zum einen sagt uns die Bibel, dass Satan, der Feind Gottes und Seiner Kinder, die Auserwählten ständig vor dem himmlischen Thron anklagt. Das wird sich erst in Zukunft ändern, wenn Offenbarung 12:10 sich erfüllt, wo es heißt:

„Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder,
der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht.“

Bis dahin versucht Satan, uns im Himmel stinkend zu machen: ABER JESUS! Er wird für uns aufstehen, unser Anwalt, der sich zu denen bekennen wird vor Seinem himmlischen Vater, die sich zu Ihm bekennen. Danke Jesus!

Zum anderen werden wir alle einmal persönlich vor Ihm stehen. Wird Jesus dann sagen können: Ja, die gehören zu mir! Oder wird Er sagen müssen: „Nein, die habe ich nie gekannt!

Tatsache ist, dass Jesus die bekennen wird vor Seinem himmlischen Vater, die Ihn vor den Menschen bekennen. Die verfolgte Gemeinde Jesu ist uns (Christen in der freien Welt) ein herausforderndes Zeugnis. Pastor Nadarkhani im Iran soll Jesus verleugnen und zum Islam zurückkehren. Er bekennt seinen Gegnern gegenüber: „Wohin soll ich denn zurückkehren?
Ägyptische Kopten lassen ihren Babys oft ein Kreuz ans Handgelenk tätowieren, als lebenslanges äußeres Bekenntnis zu Christus.

Aber wie schwer fällt das Bekennen zu Hause, bei uns in der „freien“ Welt. Da ist die Freiheit zum Bekennen so groß, dass es uns unendlich schwer fällt. Den Kopf im Restaurant zu neigen, so dass es alle sehen: Da dankt einer seinem Gott – muss doch nicht sein, oder? Man kann doch auch „im Herzen“ dankbar sein. – Ein Anstecker an der Jacke oder ein Aufkleber irgendwo – ist das nicht zu billig?  Ein bedrucktes T-shirt könnte Anstoß erregen oder mich sogar als Fanatiker ausweisen. Und mit meinem Mund bezeugen – also das geht eigentlich gar nicht, denn wir wollen unseren Jesus ja niemandem aufzwingen.

Ja, bei uns in der freien Welt ist die Freiheit einfach zu groß, um frei zu bezeugen, zu wem wir gehören. Oder ist es unsre Menschenfurcht, die uns so reserviert sein lässt wenn’s ums Bezeugen geht?

Wie wär’s, heute ein Traktat weiterzugeben; heute vor dem Essen dem Herrn zu danken, heute die Gelegenheit zum Zeugnis wahr zu nehmen, sollte sich eine bieten. Wie wäre es, heute jemanden für kommenden Sonntag oder die nächste Gemeindestunde einzuladen. Schlagen wird Dich sicherlich niemand deswegen!

Montag, 10. Oktober 2011

Pastor Youcef Nadarkhani – 10. Oktober, 2011

Pastor Youcefs Anwalt, Mohammad Ali Dadkhah geht immer noch davon aus, dass das Todesurteil gegen sein Mandanten am Ende aufgehoben werden wird. Bisher ging es in dem Verfahren allein um Anklage wegen Glaubenswechsel. Von offizieller iranischer Seite gibt es keine weiteren Aussagen.

Am heutigen Montag erklärte Dadkhah, dass der Fall nun an den obersten Leiter Irans verwiesen wurde, Mr Ali Khamenei, der die höchste Autorität im Staat besitzt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass dies eine ungewöhnliche Entwicklung im Fall Nadarkhani ist, die das abschließende Urteil wieder hinauszögern kann.

Auch die Indische Kirche hat sich jetzt an dem internationalen Aufruf beteiligt, der die iranische Regierung auffordert, Pastor Youcef freizulassen. Es gibt weiterhin sekundäre Möglichkeiten, sich an Aktionen zu beteiligen. Klick auf die beiden Links und mach mit (Link #1, Link #2 ). Beiteilige Dich aber vor allem an der primären Aktion, die international angelaufen ist:  HALTET AN AM GEBET!

Quellen:
http://deathpenaltynews.blogspot.com/ 
http://www.thenewage.co.za/31565-1020-53 Iran_court_refers_pastor%27s_case_to_supreme_leader_lawyer

Wie geistlich bist Du eigentlich?

Wow? Was für eine Frage. Und wer will das schon beantworten können? Gibt es ein Maß, mit dem man geistliche Reife messen kann? Kürzlich – ich glaube, es war auf einer meiner längeren Autofahrten – hörte ich mir eine Predigt an mit folgender Aussage:

„Geistliche Reife wird daran gemessen was es braucht, um Deine Freude zu stehlen“

Fand ich gut, den Satz und hab ihn dann beim nächsten Stopp auch gleich aufgeschrieben. Natürlich ist das nicht der einzige Maßstab. Aber ich meine, es ist ein möglicher Maßstab.

Und ich frage mich: Ja, was braucht es, um mir die Freude zu rauben? Ein verdorbenes Essen? Ein unfreundliches Wort? Einen Regentag? Einen dösigen Autofahrer vor mir oder einen Drängler hinter mir? Eine verpasste Geschäftschance? Steigen- oder Fallen der Zinsen? Oder hier der ganz große Freudenkiller für viele: politische Entscheidungen unserer (oder auch nicht unserer) Politiker?

Wahrscheinlich könnte man 1000 Gründe finden, die unsere Freude zerstören können. Allerdings … Moment mal – dann haben wir die falsche Freude als Grundlage. Denn die echte, die tragende Freude, die kriegt niemand so leicht gelöscht. Vieles kann man uns zerstören, wegnehmen, vermasseln, verderben  – und dadurch unsere Freude rauben. Aber die Freude am Herrn – die ist unzerstörbar. Darum sagt uns auch Nehenia 8:10:
„Die Freude am HERRN ist eure Stärke!“

Wenn die Freude am Herrn das tragende Fundament ist für all die anderen verschiedenen Dinge im Leben, die uns Freude machen, dann sollten wir eigentlich nie ohne Freude sein. Und wir sollten nie ohne ein ausreichendes Maß an Stärke sein, weil die von der Freude am Herrn kommt. Und damit wird auch das Zitat als richtig belegt:  „Geistliche Reife wird daran gemessen was es braucht, um Deine Freude zu stehlen“

Wenn es nicht viel braucht, um Deine Freude zu rauben – wenn es nicht viel braucht, um dich missmutig zu machen, Deinen Frieden zu zerstören, Dir Schimpfen und Klagen zu entlocken, dann muss man davon ausgehen, dass das Fundament der Freude am Herrn abwesend oder sehr dünnhäutig ist. Wo aber keine Freude am Herrn ist, fehlt auch die Stärke. Denn geistliche Stärke (und damit geistliche Reife) kommt durch Freude am Herrn!

Darum die Frage: Wie geistlich bist Du? Solltest Du beim Lesen festgestellt haben, dass es Dir an Freude am Herrn mangelt – und solltest Du nicht wissen, wie Du zu dieser Freude am Herrn kommen kannst, schreib mir einfach mal pastor(at)ccfg.de , und ich schicke Dir einige Unterlagen, die mir helfen, mich am Herrn zu freuen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Auszüge des heutigen Predigttextes: Jesaja 51:1-52:12

1 Hört auf mich, ihr, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, ihr, die ihr den Herrn sucht!

2 Seht auf Abraham, euren Vater, und auf Sarah, die euch geboren hat; denn als Einzelnen habe ich ihn berufen und ihn gesegnet und gemehrt.

3 Denn der Herr tröstet Zion; er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüsten wie Eden und ihre Steppe wie den Garten des Herrn. Freude und Wonne, Danklied und Lobgesang wird darin gefunden werden.

5 Meine Gerechtigkeit ist nahe, meine Rettung zieht aus, und meine Arme werden die Völker richten. Auf mich werden die Inseln hoffen, und auf meinen Arm werden sie warten.

6 Erhebt eure Augen zum Himmel und schaut auf die Erde drunten; denn die Himmel werden vergehen wie ein Rauch, und die Erde wird wie ein Kleid zerfallen, … aber mein Heil wird ewig bleiben und meine Gerechtigkeit nicht zugrunde gehen.

7 Hört auf mich, ihr, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, das mein Gesetz im Herzen trägt! Fürchtet euch nicht vor dem Schmähen der Menschen

9 Wache auf! Wache auf! Ziehe Stärke an, du Arm des Herrn! Erwache wie in den Tagen der Vorzeit

10 Bist du nicht der, welcher das Meer, die Wasser der großen Flut, trockengelegt und die Tiefen des Meers zu einem Weg gemacht hat, damit die Erlösten hindurch ziehen konnten?

14 Der in Ketten Gekrümmte wird schnell losgemacht, damit er nicht umkommt in der Grube, noch an Brot Mangel leidet.

17 Erwache! Erwache! Stehe auf, Jerusalem, die du von der Hand des Herrn den Becher
seines Zorns getrunken hast, die du den Taumelkelch getrunken und ausgeschlürft hast!

52:1 Wache auf! Wache auf! Zion, ziehe deine Stärke an! Ziehe deine Ehrenkleider an, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn von nun an wird kein Unbeschnittener noch Unreiner mehr in dich hineinkommen.

2 Schüttle den Staub von dir ab, steh auf und setze dich hin, Jerusalem! Mache dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion!

7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft bringt, der das Heil verkündigt, der zu Zion sagt: Dein Gott herrscht als König!

11 Weicht! weicht! Geht hinaus von dort! Rührt nichts Unreines an! Geht hinaus aus ihrer Mitte! Reinigt euch, die ihr die Geräte des Herrn tragt!

12 Geht aber nicht hastig davon, und eilt nicht wie Flüchtlinge hinweg; denn der Herr zieht vor euch her, und der Gott Israels ist eure Nachhut.

Anbetung, Lehre, Gemeinschaft
Möglichkeit zu Seelsorge oder persönlichem Gebet
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anschließend Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch!