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Samstag, 22. Oktober 2011

Gebetsreise Mittlerer Osten – 1. Tag

Heute geht es los. Für mich ist es das siebte Mal in fünf Jahren, dass ich die beiden Städte besuche, 6 mal davon mit verschiedenen Teams. Das Team, das heute aufbricht, besteht aus 5 Leuten, von denen die meisten bereits an einer oder mehreren früheren Reisen beteiligt war.

Bisher hatte jede Reise ihre Besonderheiten. Einmal war es der Übergriff auf Christen, die parallel zu unserer Reise in einer anderen Stadt (mehrere hundert Km entfernt) brutal ermordet wurden. Auf anderen Reisen hatten wir Begegnungen mit „Spionen“ der Geheimpolizei. Ein andermal wurden unsere Pässe und Flugscheine verdächtig lange einbehalten. Aber auf allen Reisen hatten wir tiefe und mutmachende Begegnungen mit Jesus. Und durch die Leitung Seines Geistes hatten wir vereinzelt Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Es ist interessant, was man mit Jesus erfahren kann, wenn man sich mit Ihm auf eine Reise macht.

In den folgenden Tagen möchte ich versuchen, die Eindrücke jeweils eines Tages zusammen zu fassen. Da wir heute erst abreisen, dreht sich der heutige Abschnitt um die Vorbereitungen.

Als Team sind wir dem Herrn dankbar. Wir kennen einander, wir lieben einander im Herrn und wir alle haben das Verlangen im Herzen, in den beiden Städten, die wir besuchen, ein Langzeitteam für Jesus zu sehen. Wir besuchen 2 Städte mit einer Gesamteinwohnerzahl von ca 350.000 Einwohnern – ohne Zeugnis für Jesus, d.h., ohne eine biblische Gemeinde.

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal im Vorfeld Anfechtungen erfahren. Eine Person war bis zum Tag vor der Abreise (gestern) beruflich unterwegs, auch andere hatten eine sehr arbeitsintensive Woche, mehrere kämpften mit Krankheiten, Schmerzen oder Schwächen.

Der Herr hat uns die Kraft geschenkt, zu überwinden. Wir gehen – und wir gehen mit Freude! Dennoch schätzen wir die Gebete der Jünger Jesu. Joseph sagt seinen Brüdern, als sie aus Ägypten zogen, um ihren alten Vater Jakob zu holen:

Streitet nicht auf dem Weg! (1 Mose 45:24)

So lautet die Schlachter Übersetzung. Die Elberfelder übersetzt: „Ereifert euch nicht auf dem Weg!“ und erwähnt als legitime Alternativübersetzung: „Habt keine Angst auf dem Weg!“ Das ist unser Gebet.

-         Wir möchten die Reise antreten, geeint durch den Heiligen Geist – vereint im Heiligen Geist mit allen, die mit und für uns beten. Macht das bitte zu einem Eurer Anliegen.
-         Wir möchten uns nicht (ungebührlich) auf unserer Reise ereifern. Wir möchten uns über nichts ereifern, das unsern Eifer nicht wert ist. Verschiedene Meinungen, Regenwetter, schlechtes Essen, schmutzige Zimmer, zu teure Taxifahrten – all das ist unseren Eifer nicht wert. Jesus allein! Herr! Retter! Allmächtiger Gott! Er und Sein Reich allein sind unseren Eifer wert. Bitte betet mit uns, dass Er allein es bleibt, für den wir eifern.
-         Wir möchten uns nicht fürchten. Wir fürchten uns auch nicht! Aber wir wissen, dass der Feind – wenn Gott es gewährt – Geschütze auffahren kann, die normale Menschen in Furcht und Schrecken versetzen können. Nicht aber den, der unter dem Schirm des Höchsten sitzt. Der braucht keine Angst zu haben. David sagt in Psalm 23:4+5a:

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde.
Daran wollen wir uns halten. Diese Woche soll eine Woche in der Kraft des Herrn werden. Kommt mit! Begleitet uns! Lest morgen, wie unser erster Tag verlaufen ist!

Freitag, 21. Oktober 2011

Das Absolvierungsgeschenk

Der junge Mann stand kurz vor seinem Hochschulabschluss. Seit vielen Monaten hatte er einen herrlichen Sportwagen im Showroom eines Autohändlers bewundert. Da er wußte, dass sein Vater es sich leisten konnte, erwähnte der junge Mann seinen Absolvierungswunsch.

Als sich der Absolvierungstag näherte, wartete der junge Mann auf Anzeichen, dass sein Vater das Auto gekauft hatte. Am Morgen des großen Tages rief ihn der Vater in sein privates Büro. Er erzählte seinem Sohn, wie stolz er darauf war, solch einen Sohn zu haben und wie sehr er ihn liebte. Dann übergab er seinem Sohn ein herrlich verpacktes Geschenk.

Neugierig, trotz einer gewissen Enttäuschung, öffnete der Sohn das Geschenk und fand eine wertvolle, in Leder eingebundene Bibel. Voll Zorn erhob er seine Stimme zu seinem Vater mit den Worten: "Mit all Deinem Geld schenkst Du mir eine Bibel?“ - stürmte aus dem Haus und ließ die Bibel zurück.

Jahre vergingen, und der junge Mann wurde ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Er hatte ein schönes Heim und eine wunderbare Familie, aber er merkte, dass sein Vater sehr alt geworden war. Darum dachte er bei sich, dass es wohl angebracht wäre, zu seinem Vater zu gehen, den er seit dem Tag des Hochschulabschlusses nicht mehr gesehen hatte.
Bevor er seinen Besuch ankündigen konnte, erhielt er ein Telegramm, das ihn über den Tod seines Vaters informierte. Aller Besitz sollte an ihn, den Sohn übergehen. Dazu musste er allerdings sofort nach Hause kommen und sich um die Angelegenheiten kümmern. Als er wenige Tage später im Elternhaus ankam, überfielen ihn Trauer und Reue.

Er begann, die wichtigen Papiere seines Vaters zu durchforsten, als er die Bibel entdeckte, die noch genauso neu aussah, wie er sie vor vielen Jahren im Büro seines Vaters zurückgelassen hatte. Tief bewegt öffnete er sie und blätterte durch ihre Seiten, als aus einem am Umschlag, der mit Klebeband hinten am Buch befestigt war, ein Autoschlüssel fiel.

Auf dem Schlüsselanhänger war der Name des Händlers – es war derselbe Händler, der vor vielen Jahren den herrlichen Sportwagen im Fenster ausgestellt hatte. Auf dem Anhänger stand außerdem das Datum seines Hochschulabschlusses mit den Worten: „IN VOLLER HÖHE BEZAHLT“  (Autor unbekannt; Eigenübersetzung)

Wie oft verpassen wir Gottes Segen, weil er nicht in der Verpackung kommt, die wir erwarten? Wir erbitten Seine Führung und haben eine Vorstellung, wie die aussehen soll. Führt Er uns anders, gehen wir oft enttäuscht unsere eigenen Wege. Wir erbitten, dass Er uns Menschen schickt, die unser Zeugnis und unsere Hilfe brauchen. Täglich schickt Er sie uns. Aber sie sehen anders aus, als wir erwarten oder verhalten sich anders, als es nach unserem Ermessen sein sollte. Wir erbitten Gottes Segen auf uns, unsere Kinder, unsere Arbeit und unsere Zukunft. Und Gott erhört. Täglich. Aber weil wir unsere eigenen begrenzten Vorstellungen vom Segen Gottes haben, sehen wir ihn nicht und lassen Seine Geschenke achtlos liegen.

In Matthäus 7:11 heißt es: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!

Bitte Gott weiterhin um Seinen guten Segen, Seine Führung, Seine Gaben und Sein Wohlgefallen auf Deinem Leben. Aber sei offen für die Wege Gottes, die höher und IMMER besser sind, als Deine Vorschläge! Gott hat VIEL Segen für Dich bereit. Auch am heutigen Tag. Nimm an, was Er Dir gibt, sei dankbar, erfreu Dich dran. Es hätte nicht besser kommen können!

Samstag, 22.10. bis Sonntag 30.10.: 
(Wahrscheinlich) täglich neue Eindrücke von unserer Gebetsreise im Mittleren Osten)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gegensätze – und beide wahr!

Auf verschiedenen Internetseiten fand ich folgende Aussagen:
-         Das Evangelium unseren Feinden predigen? Ja!
-         Ich stimme auch zu, dass wir das Evangelium unseren Feinden predigen sollten.
-         Wir predigen also das Evangelium unseren Feinden und beten für sie, denn wir wissen nicht, wen von ihnen Gott zu Sich ziehen wird. 

Allen drei Schreibern gebe ich Recht. Ausdrücklich sagt uns der Herr in Matthäus 5:44

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen
tut wohl denen, die euch hassen, 
und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,“

In Markus 16:15 sagt Er uns:
Geht hin in alle Welt 
und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“

Jesus gibt uns das beste Beispiel. Er verkündigte das Evangelium allen, die sich für Freunde hielten und denen, die sich als seine Feinde bezeichneten. Paulus folgte Seinen Fußstapfen und machte es genauso. Ebenso Petrus und Johannes – und mit ihnen viele andere.

Tatsache ist, dass der Herr gar nicht möchte, dass wir von unserer Seite aus Feinde haben. In Römer 12:18 sagt Er uns durch Paulus:
Ist es möglich, soviel an euch liegt, 
so haltet mit allen Menschen Frieden.“

Nun, wenn wir uns daran halten, betrachten wir niemanden als Feind. Menschen mögen uns unter ihren Feinde einordnen, aber von unserer Seite aus gibt es keine legitime Barriere, einem Menschen das Evangelium vorzuenthalten. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite wird deutlich durch eine Aussage, die „Bruder Andrew“ von Open Doors zugeschrieben wird:
„Wir können nicht unseren Feinden das Evangelium predigen 
– nur unseren Freunden!“

Wenn ich meinen Gegenüber als Feind betrachte, ist das eine denkbar ungünstige Ausgangsbasis für das Zeugnis von Jesus. Wenn ich den Hindu, Moslem, Verwandten, Nachbarn, Arbeitskollegen, Vorgesetzten, Ausländer als Feind betrachte, wird mein Zeugnis kaum etwas ausrichten können. Betrachte ich meinen Gegenüber jedoch als eine Person, mit der ich nach Gottes Willen unbedingt in Frieden leben und den ich lieben soll, dann ist eine gute Vorbedingung für ein fruchtbares Zeugnis gegeben.

Ja, wir sollen das Evangelium unseren Feinden predigen, denen, die sich selbst als unsere Feinde bezeichnen. Aber gleichzeitig sind wir aufgerufen, unsere Feinde zu lieben und das Evangelium allen Menschen zu verkündigen. Sicher manchmal eine Herausforderung. Aber eine, in der es sich zu kämpfen lohnt.

Samstag, 22.10. bis Sonntag 30.10.: 
(Wahrscheinlich) täglich neue Eindrücke von unserer Gebetsreise im Mittleren Osten)

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Die Anderen

Kürzlich war ich unterwegs. Unter anderem nahm ich an einem Treffen teil, das besucht wurde von Pastoren und Pfarrern, Leitern und Laien, Rednern und Schweigsamen – und alle aus verschiedenen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften. Und wieder erinnerte mich der Herr an eine Lektion, die Er mit mir in ähnlicher Weise bereits einmal vor einigen Jahren durchgegangen war.

Eine Andacht wurde vom Leiter einer Glaubensgemeinschaft gehalten, in der es viel Licht und Schatten gibt. Biblisches Christentum, wie es grundsätzlich im evangelikalen Lager vertreten wird, ist in dieser Glaubensgemeinschaft rar. Und dann sprach der gute Mensch von seinem Dienst für Jesus, seiner Erfüllung durch Glauben und seiner Freude daran, Menschen zu Jesus zu führen. Ich war begeistert.

Unmittelbar kommt eins der Zitate meines früheren Theologielehrers in den Sinn. „In Gottes Garten blühen viele Blümchen!“ pflegte er zu sagen, wenn es um Unterschiede zwischen Christen geht. Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr Aussagen kommen mir in den Sinn, in denen Gottes Wort zu diesem Thema spricht. In Johannes 17:20+21 betet Jesus:

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast

In Galater 3:28 schreibt Paulus:
Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Christus seid ihr alle eins.

Als Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war, nahmen diese Anstoß an Gläubigen, die dem Herrn dienten und ihm  nachfolgten, aber nicht in ihrer Gruppe. Jesus korrigiert ihre Einstellung mir den Worten:

Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns(Markus 9:40)

Wie harmonisch könnte es unter uns Christen aussehen, wenn wir nicht so permanent gegen die Erhörung des Gebets Jesu arbeiten würden! Welch geballte geistliche Macht könnte freigesetzt werden, wenn wir nicht so viel unserer Kraft gegeneinander verschwenden würden, sondern gegen unseren gemeinsamen Feind. Jesus sagt: „Wer nicht gegen uns ist, ist für uns!“ und dann betet Er, dass wir eins sind, wie Er mit dem Vater eins ist.

Mir war die kleine Reise wieder neu eine Erinnerung aus dem Himmel, dass es in Gottes Garten wirklich farbenfroh zugeht, dass Gott Seine Kinder nicht nur in den Gemeinden hat, in denen ich mich zu Hause fühle, und dass ich aufpassen muss, Menschen nicht danach zu richten, mit welchem Namen sich ihre Gruppe schmückt. Ich bin Gott dankbar für die Vielfalt an Blümchen, mit denen Er leben kann, die Er alle liebt, und die Er alle auf Seine Weise gebraucht.

Samstag, 22.10. bis Sonntag 30.10.: 
(Wahrscheinlich) täglich neue Eindrücke von unserer Gebetsreise im Mittleren Osten)

Dienstag, 18. Oktober 2011

Was bringts?

Am Wochenende war ich auf einem Treffen, dass mit einer Andacht zum Thema „Was bringts?“ begann. Ich will versuchen, einige Gedanken dieser Andacht zusammenzufassen und für uns anzuwenden.

Zunächst wurden Fragen gestellt. In einer Zeit der sozialen Ungerechtigkeit einer Arbeit nachzugehen? – Was bringts? In einer Zeit finanzieller Unsicherheiten sparen? – Was bringts? Nach mehreren erfolglosen Therapien eine weitere, vom Arzt empfohlene Therapie beginnen? - Was bringst? Wenn alle schummeln, lügen und betrügen – an biblischen Maßstäben festhalten? – Was bringts? Die Liste ließe sich fortführen. Was bringts, 8 Stunden am Tag für einen Hungerlohn zu arbeiten? Was bringts, sich um die arme Person zu kümmern? Es gibt Tausende wie sie in Deutschland. Was bringts?

Petrus scheint eine ähnliche Frage gehabt zu haben. In Markus 10:28-31 lesen wir: Da begann Petrus und sprach zu ihm: 
Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! 
Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: 
Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern 
oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder 
oder Äcker verlassen hat um meinetwillen
und um des Evangeliums willen, 
der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit
Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter 
und Kinder und Äcker unter Verfolgungen,
und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.
Aber viele von den Ersten werden Letzte sein und die Letzten Erste.

Petrus fragt praktisch: „Herr, wir haben alles verlassen um Deinetwillen. Was bringts?“ Und die Antwort Jesu ist überwältigend. Jesus sagt: Niemand gibt irgendetwas umsonst um meinetwillen auf! Was es bringt? Freunde, Brüder und Schwestern, Gottes Segen, selbst in Verfolgung (diesen Teil des Segens haben die wenigsten von uns geschmeckt. Aber wir wissen es durch die Kirchengeschichte und die verfolgte Gemeinde bis heute!). Jesus zu folgen bringt den Segen der Erfüllung, den Segen, dass wir jemanden haben, zu dem wir kommen können, den Segen, dass Jesus, dem alle Gewalt gegeben ist, uns hört und hilft. Den Segen gläubiger Kinder oder den Segen, uns für die Errettung unserer Kinder an die höchst mögliche Adresse wenden zu dürfen, den Segen, im Reich Gottes mit Jesus Hand in Hand arbeiten zu dürfen. Den Segen des ewigen Lebens! Und wir sollten auch das Verhältnis nicht überlesen:

Es ist niemand, der … verlassen hat um meinetwillen … 
der nicht hundertfältig empfängt …

Nachfolge Jesu bringt ein Segensverhältnis von 1:100. Was bringts? Jesus beantwortet die Frage: Es bringt ALLES, Jesus zu folgen, und es bringt NICHTS, Ihm aus dem Weg zu gehen.

Denk nicht, Dein Aufgeben um Jesu Willen, Dein Kampf, Deine Treue oder die Last, die Du um Jesu Willen trägst, seien umsonst getragen. 1:100 ist das Verhältnis. Gib nicht auf. Sei Ihm treu. Das bringts!

Montag, 17. Oktober 2011

Er weiß es immer besser!

E. Cowman erzählt in seinem kleinen Buch: „Alle meine Quellen sind in Dir“ von einem Mönch in früheren Zeiten, der Öl brauchte und darum einen Ölbaum pflanzte. Mönche beten, und so betete auch er: „Herr, mein Bäumchen braucht Regen. Die zierlichen Wurzeln müssen trinken, damit sie wachsen können. Herr, sende doch einen milden Regen!“ Der Herr erhörte das Gebet und sandte einen milden Regen.

Als nächstes war der Mönch besorgt, dass sein Bäumchen genügend Sonne bekam. „Herr, lass doch Sonne auf mein Bäumchen scheinen!“ Und die Sonne kam und vertrieb die dunklen Regenwolken. „Jetzt ist es Zeit, den Frost zu senden, guter Herr. Das Gewebe muss gestärkt werden.“ rief der Mönch. Es dauerte nicht lang, und das kleine Bäumchen klitzerte im Frost. Aber als es Abend wurde, ging es ein.

Das verwunderte den Mönch, der zur Nachbarzelle seines Glaubensbruders ging und ihm seine seltsamen Erfahrungen mitteilte.

„Auch ich habe ein Bäumchen gepflanzt!“ kam die Antwort. Es wächst und ist eine Freude für die Augen.  Allerdings hab' ich mein Bäumchen in Gottes Hände befohlen. Der Herr hat es geschaffen und Er weiß am besten, was mein Bäumchen braucht – viel besser als ich. Darum habe ich Ihm auch weder Bedingungen gestellt, noch Vorschriften gemacht. Ich habe einfach gebetet: „Was immer mein Bäumchen braucht – Sturm, Sonnenschein, Wind, Regen oder Frost – gib Du es ihm, denn Du hast ihn gemacht. Du weißt es am besten“. (frei nacherzählt)

Geht es uns nicht oft ähnlich im Leben und in den Herausforderungen in denen wir stehen?
Manchmal meinen wir, wir wüssten es besser als Gott oder Er brauche Arbeitsanweisungen von uns. Nun, wir wissen viel, auch viel Richtiges. Aber Gott weiß es besser! Immer! In dem Wissen zu ruhen, dass Gott schon weiß, was Er tut und dass wir nur unser Leben in Seine Hände zu legen brauchen – das befreit uns von unnötigem Planen, Überorganisieren und Sorgen. Wir dürfen wissen: Gott weiß, was Er tut. Manchmal schickt Er Regen, wenn wir um Sonne beten würden, manchmal Sonne, wenn wir gerne Frost hätten. Lass Gott Gott sein und bleiben. Er weiß es immer besser, was für Dich nötig und zum Segen ist. Lass Ihn Dein Leben leiten. Sei Ihm dankbar für Sonne, Wind und Regen und vertrau Ihm im Sturm, Frost und Hagel. Alles wird gebraucht um Dich in die Person zu formen, die Er im Sinn hat und die Ihn und Dich glücklich macht.


Samstag, 22.10. bis Sonntag 30.10.: 
(Wahrscheinlich) täglich neue Eindrücke von unserer Gebetsreise im Mittleren Osten)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Predigttextes für heute: Jesaja 52:13 - 53:12

Jesaja 52:13 - 53:12

Jesaja 52:13 Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln, er wird erhoben sein, erhöht werden und sehr erhaben sein.

14 Gleichwie sich viele über dich entsetzten — so sehr war sein Angesicht entstellt, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt, mehr als die der Menschenkinder —,

15 genauso wird er viele Heidenvölker in Erstaunen setzen, und Könige werden vor ihm den Mund schließen. Denn was ihnen nie erzählt worden war, das werden sie sehen, und was sie nie gehört hatten, werden sie wahrnehmen.

Jesaja 53:1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des Herrn, wem ist er geoffenbart worden?

2 Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.

3 Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.

4 Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.

5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.

7 Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.

8 Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.

9 Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen war er in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.

10 Aber dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des Herrn wird in seiner Hand gelingen.

11 Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen. 
12 Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, und er wird Starke zum Raub erhalten, dafür, daß er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.

 Anbetung, Lehre , Abendmahl
 Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anschließend Einladung zum Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch!