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Samstag, 17. Dezember 2011

Die Sorgenschachtel

Immer wieder mal gibt es einen Blog über „Sorgen.“ Und immer wieder denke ich: Wird so ein Artikel überhaupt gebraucht? Irgendwann ist doch mal alles zum Thema gesagt, oder?  Und dann bekomme ich Rückmeldungen, die mir zeigen, dass die Sorgen im Leben nicht nachlassen, wenn man genug darüber gelesen hat. Also – schlägst Du Dich gerade mit Sorgen rum? Dann lies mal weiter.

J. Arthur Rank, ein englischer Lord, hatte  beschlossen, sich nur an einem Tag der Woche über all das Sorgen zu machen, was ihn bedrückte. Er wählte den Mittwoch. Wenn während der restlichen Tage etwas passierte, das ihm Angst machte und sein Magengeschwür ärgerte, schrieb er es auf, steckte es in seine Sorgenschachtel und vergaß es bis zum nächsten Mittwoch. Das Interessante daran war, dass sich am folgenden Mittwoch, wenn er seine Sorgenschachtel öffnete, die meisten Dinge der vergangenen sechs Tagen bereits erledigt hatten. Wie nutzlos wäre es gewesen, sich über sie Sorgen zu machen.

Der gute Mann hat’s richtig gemacht. Wir oft sitze ich mit Freunden zusammen und man bespricht diese oder jene mögliche Situation – ohne zu bedenken, dass diese Situation noch gar nicht eingetreten ist und es sie wahrscheinlich nie geben wird. Wenn mir das bewußt wird, schlage ich gewöhnlich vor, uns erst dann Sorgen zu machen, falls die Situation wirklich eintrifft.

Chuck Swindoll beschreibt das Werk der Sorgen folgendermaßen:
Sorgen zieht die Wolken von morgen 
über den Sonnenschein von heute.

Und jemand anders formulierte:
Sorgen verschwenden heute 
die Möglichkeiten von morgen 
mit den Wolken von gestern!

Das sind genau die Gedanken Jesu, die Er Seinen Jüngern sagt:

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? ... Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. ... Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. (Matthäus 6:27,33,34)

Was Jesus uns hier zuruft ist: Leb einen Tag nach dem andern. Der heutige Tag hat genügend Sorgen für einen Tag. Zerbrich Dir nicht den Kopf über die Sorgen von morgen, die vielleicht nie eintreffen werden. Und was die Sorgen von heute angeht: Auch darum sollst Du Dich nicht grämen. Auch die darfst Du getrost an Jesus abgeben. Er kümmert sich drum!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.  (1 Petrus 5:7)

Freitag, 16. Dezember 2011

Konkurrenzlos wichtig!

Diese Aussage fiel mir auf, als ich im Zug zwischen München und Frankfurt durch alte Zeitschriften stöberte, die ich bisher noch nicht gelesen hatte. „Jesus ist mir konkurrenzlos wichtig geworden!“ – So lautet die Aussage im Ganzen. Wie viele Menschen diesen Satz wohl so unterschreiben könnten? Könntest Du es? Ich?

Zugegeben, wenn es um das ewige Leben geht, um eine Abladestelle für unsere Schuld, um eine Anlaufstelle für unsere Gebetsanliegen, um eine Anlegestelle in Zeiten der Überarbeitung und des Stresses, dann – ja, doch! -  Dann ist mir Jesus konkurrenzlos wichtig! Keiner wie Er. Keiner beschenkt wie Er! Keiner erhört wie Er! Keiner vergibt wie Er. Keiner ist Freund wie Er! Interessant wird es, wenn es nicht um „geistliches“ Gedankengut geht, nicht um ewiges Leben, Bedürfnisse oder Schuld. Da entbrennt doch der eine oder andere Konkurrenzkampf.

Der Kaufmann in Matthäus 13:45 + 46 stand auch in einem Konkurrenzkampf. Es heißt:

Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, 
der schöne Perlen suchte.
Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, 
verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. 

Dieser Mann hat seine Entscheidung bestimmt nicht leichtfertig getroffen. Er hatte gefunden, geprüft, gehandelt - und gewonnen! Diese Perle war es wert. Alles, was er hatte. ALLES, was er hatte. Wenn er nur diese Perle besitzen könnte, dann hätte er alles, was er wollte und alles, was er bräuchte.

In Psalm 73 bringt Asaph genau diese Erfahrung zum Ausdruck. Zunächst schaut er auf Gesundheit, Ehre, Reichtum, Glück und hundert andere Dinge im Leben, die wie eine Seifenblase vergehen können. Und es verlangt ihn nach diesen Dingen – bis er ihre Unzuverlässigkeit und Vergänglichkeit sieht. Dann ruft er aus:

Wen habe ich im Himmel außer dir? 
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!
Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich
meines Herzens Fels und mein Teil.

Du, Gott, bist die Perle, die mehr wert ist als alles andere auf Erden. Du, Herr, bist konkurrenzlos, nicht nur, wenn es um ewiges Leben, Gebet und neue Kraft geht. Du stehst ohne Konkurrenz, wenn es um Gesundheit, Ehre, Reichtum, Glück und hundert andere Dinge auf Erden geht. NICHTS auf der Erde ist mir lieber als Du, o Herr. Du bist das Opfer meiner Gesundheit wert. Du bist das Opfer meines persönlichen Rufes wert. Du bist das Opfer meines Wohlstandes wert. Du bist das Opfer meines persönlichen Glücks wert, meiner Zeit, meiner sozialen Kontakte, meines Schlafes – Du bist es wert! Denn was immer auf dem Altar der herzlichen Hingabe auf Erden geopfert wird, wird mit überirdischem Segen auf Erden und im Himmel vergolten! So hast Du, Jesus, es versprochen:

Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: 
Es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Brüder oder Frau
oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, 
der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit 
und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben! (Lukas 18:29+30; Schl.) 

Jesus, konkurrenzlos wichtig, im säkularen wie im geistlichen, in den irdischen Dingen wie in den himmlischen, im Überleben auf Erden wie im Leben für die Ewigkeit. Jesus konkurrenzlos wichtig!

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Werdet voll Geistes!

Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, 
sondern werdet voll Geistes!  (Epheser 5:18)

Neun Tage haben wir uns mit der Frucht des Heiligen Geistes beschäftigt.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ 
 (Galater 5:22)

Neun Tage mit Tugenden, die sich jeder wahre Jünger Jesu sehnlichst in seinem Leben wünscht. Neun Tage lang endete der Blog mit dem konkreten Hinweis, wie die Frucht des Geistes Gottes in unserem Leben Fuß fassen und aufblühen kann: „Werdet voll Geistes!“
Nun, leichter geschrieben als getan, oder?

Vor einigen Monaten unterhielt ich mich mit einem Christ, der sich auch an Gottes Wort halten möchte. Er stimmte mir zu, dass wir voll Geistes sein sollen. „Ich bitte den Herrn halt darum – und dann ist gut.“ – so ungefähr waren seine Worte. Meine Überlegung war daraufhin: „Und woher weiß ich, ob Gott erhört hat?  Das muss doch irgendwie zum Ausdruck kommen.“  Ein Ausdruck ist die Frucht des Geistes im Leben eines Menschen.

Hilfreich sind aber auch Erklärungen und Zeugnisse von Zeugen der Vergangenheit, die ein für jeden sichtbares Leben in der Fülle des Heiligen Geistes gelebt haben. Zu diesen Zeugen gehören Dwight L. Moody und Charles Finney.

Moody erklärte einer großen Zuhörerschaft die Bedeutung des Erfüllt-werdens mit dem Heiligen Geist. Er hob ein halbvolles Glas Wasser hoch und fragte: „Wie kriege ich die Luft aus dem Glas.“  „Verschließe es und pump sie raus!,“ rief ein Mann aus dem Publikum. „Das würde ein Vakuum erzeugen und das Glas zerbrechen,“ war Moodys Antwort. Dann nahm er einen Krug und füllte das Glas bis zum Überlaufen mit Wasser. „Jetzt ist alle Luft draußen,“ sagte er und fuhr fort zu erklären, dass es nicht für ein siegreiches, christliches Leben reicht, hier und da Sünde auszurupfen und abzusaugen. Wichtig für ein blühendes geistliches Leben ist es, mit dem Geist Gottes erfüllt zu sein. Moody erklärte an anderer Stelle, dass sobald wir unser Herz leeren von Stolz, Selbstsucht, Ehrgeiz und allem anderen, das sich gegen Gott stellt, unser Herz erfüllt wird mit Seinem Geist. Wenn unsere Herzen mit den Dingen der Welt belegt sind, bleibt kein Platz für Ihn. Wir müssen zuerst leer werden, bevor Er uns erfüllen kann.

Finney bezeugt, wie er verschiedentlich auf mächtige Weise mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, der Leib und Seele berührte. Finney erfuhr Geisteskraft, die Menschen zur Umkehr bewegte, sobald er auch nur ein paar Worte sagte. Seine Worte waren wie Pfeile. Aber es gab Zeiten, in denen die Kraft abzunehmen schien. Seine Predigten, Besuche und Gebete schienen keine Resultate zu bringen. Wenn diese Zeiten kamen, zog sich Finney zurück zu Fasten und Gebet und erfuhr neue Ausrüstung mit der Kraft des Geistes Gottes.

„Werdet voll Geistes!“  Das ist der Weg! Das ist das offene Geheimnis zu einem erfüllten Leben als Jünger Jesu. Um voll Geistes zu werden, bedarf es ein sich Ausstrecken danach. Ein Loslassen der Sünde, ein Leerwerden für Jesus. Eine „alles oder nichts“ Einstellung, eine geistliche Radikalität, ein sich Füllen lassen mit dem Geist, der die Frucht des Geistes hervorbringt und die Kraft eines leuchtenden Zeugnisses wirkt. Und es ist nötig, immer wieder zur Quelle zurückzukehren, um sich neu erfüllen zu lassen – immer wieder. Psalm 65:10 versichert: „Der Strom Gottes hat Wasser in Fülle.“   Darum kommt:
„Werdet voll Geistes!“ (Epheser 5:18)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Frucht des Geistes: Keuschheit (9 aus 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
 (Galater 5:22)

Keuschheit – was für ein altes Wort! Was für ein unmodernes Wort! Was für ein unaktuelles Wort! Irgendwie windet man sich innerlich schon allein gegen den Klang. Kein Wunder, dass die meisten Übersetzungen das griechische Wort „egkrateia“ mit „Selbstbeherrschung“ übersetzen, Luther ausgenommen.

„Egkrateia“ kommt 3x im Neuen Tesatment vor. Außer in Galater 5:22 findet man es noch in 2. Petrus 1:6, wo es heißt:

In der Erkenntnis aber [reicht in eurem Glauben dar] die Selbstbeherrschung (egkrateia), in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht.

Und in Apostelgeschichte 24:25 lesen wir über die Begegnung Paulus mit Felix und Drusilla:

Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit (egkrateia) und dem zukünftigen Gericht redete, wurde Felix von Furcht erfüllt, und er antwortete: Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich dich wieder rufen lasse

Besonders in Apostelgeschichte 24 wird deutlich, warum egkrateia durchaus von Keuschheit spricht. Drusilla war eine zutiefst unmoralische Frau, die mit dem Gouverneur Felix in einer außerehelichen Beziehung lebte. Paulus’ Aufruf war ein Aufruf zur Keuschheit, zur moralischen Reinheit, zur sexuellen Enthaltsamkeit von Dingen, die dem Wesen und Willen Gottes entgegenstehen. Es ist mehr als offensichtlich, dass egkrateia nicht nur von Selbstbeherrschung redet, die wir ja auf vielen Gebieten des Lebens brauchen (Essen, Fernsehen, Computer, Fahrverhalten, etc.). „Egkrateia“ redet auch konkret von Keuschheit, von moralischer Reinheit von sexueller Abstinenz von allem, was Gottes Wort und Willen widerspricht.

Aktuell! Höchst aktuell! Allerspätestens hier wird klar, dass die in Galater 5:22 erwähnten Tugenden tatsächlich keine Frucht eigener Anstrengung ist, sondern Frucht des Geistes Gottes. Gottes Wort sagt uns, dass die Moral der Menschen in der Zeit unmittelbar vor dem zweiten Kommen Jesu ein Rekordtief erreichen wird. Die Zeit des Endes wird der Zeit des Anfangs ähneln, als Gott die Menschheit durch die Sintflut strafte und Sodom und Gomorrah durch Feuer. In beiden Gerichten war die sittliche Moral mit ausschlaggebend. Heute nähern wir uns mit rasantem Tempo der Einstellung des damaligen Rekords der Unmoral. „Egkrateia“ – Selbstbeherrschung im Großen und Ganzen, Keuschheit im sittlich-moralischen Bereich wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt, belächelt und für antik erklärt – nicht selten für extrem, intolerant und ungesetzlich. Als Christen müssen wir damit rechnen, immer mehr ins Abseits gedrängt zu werden. Die Alternative ist – uns mehr und mehr anzupassen, indem wir Gottes Wort relativieren, Gnade und Heiligung gegeneinander ausspielen und unsere geistliche Kraft, geistliche Fruchtbarkeit und geistliche Freude verlieren. Zugegeben: Es kostet Kraft, im Gegenwind standhaft zu bleiben, der sich mehr und mehr zu einem Orkan zusammenbraut, aber es gibt einen todsicheren Weg in die Standhaftigkeit.

 „Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl)

Dienstag, 13. Dezember 2011

Frucht des Geistes: Sanftmut (8 aus 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
 (Galater 5:22)

Manche Tugenden werden durch Worte ausgedrückt, über die man erst nachdenken muss. Bei mir gehört Sanftmut dazu. Ist Sanftmut zu feminin für einen Mann? Was ist Sanftmut überhaupt? Ist es „Weichheit“? mangelndes Durchsetzungsvermögen? Oder ist es etwas Positives? Nach der Erklärung des griechischen Wörterbuches (Strong’s Greek) beinhaltet Sanftmut den Gedanken der Milde, Duldsamkeit und Demut. Aha! Da liegt nichts von Schwäche drin. Im Gegenteil! Da liegt Stärke drin. Milde, die den Mut hat, sich gegen Gewalt oder Verletzungen zu stellen. Duldsamkeit, die freiwillig bereit ist, den untersten Weg zu gehen, weil der Geist Gottes es so führt! Demut, die die Größe hat, sich hinter oder unter etwas zu stellen! Sanftmut ist konrollierte Stärke! HERR, DIESE SANFTMUT MÖCHTE ICH!

Mehr noch: Die Bibel bezeichten Sanftmut als etwas ausgesprochen Gutes, Erstrebenswertes und Gott-gewolltes.

Von Mose heißt es in 4. Mose 12:3:
Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, 
sanftmütiger als alle Menschen auf Erden.

Das ist nicht als Abschreckung gemeint, sondern als erstrebenswertes Positivbeispiel.

In Psalm 37:11 wird den Sanftmütigen irdischer und himmlischer Frieden versprochen:
Aber die Sanftmütigen werden das Land erben 
und sich großen Friedens erfreuen.

Die vielleicht stärkste Herausforderung ist die Tatsache, dass Sanftmut eine Tugend unseres größten Vorbildes ist. In Matthäus 11:29 sagt Jesus über sich selbst:

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir,
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!

JESUS, DIESE SANFTMUT MÖCHTE ICH!

Ein Autor berichtet, wie ein Betriebsleiter eine Besuchergruppe zur Besichtigung mit in seine Fabrik nimmt. An einer Stelle war ein riesengroßer Dampfhammer zu sehen, der in der Lage war, ein ganzes Auto flach zu pressen. Der Gruppenleiter legte eine Walnuss auf die Ablage und der Hammer knackte die Schale, ohne die Frucht zu verletzen. Ein herrliches Bild von Sanftmut: Macht unter Kontrolle! JESUS, DIESE SANFTMUT MÖCHTE ICH!

Aber wie sehr wir uns auch bemühen, nur selten ist es uns möglich, nicht zu verletzen oder zu zerbrechen. Sanftmut ist niemandem in die Wiege gelegt. Auch wenn wir es uns noch so wünschen oder einreden. Sanftmut ist von außerhalb dieser Welt. Sanftmut ist eine Tugend Jesu und sie wird dann in uns wachsen, sich entfalten, von anderen gesehen und erfahren werden, wenn wir uns an die Wachstumsbedingungen halten. Sanftmut gehört zur Frucht des Heiligen Geistes. Ohne den Geist Gottes können wir nette Menschen sein, aber nicht die Frucht des Geistes in und durch uns erwarten. Das wird allein dann geschehen, wenn wir nach Gottes Aufforderung leben:

 „Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl)

Montag, 12. Dezember 2011

Frucht des Geistes: Treue (7 aus 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
 (Galater 5:22)

Es ist schon seltsam: Der Pessimismus gegenüber Treue ist erschreckend hoch, während das Bedürfnis nach Treue ebenfalls erstaunlich hoch liegt. So belegen Umfragen betreffs Partnerschaft und Ehe, dass über 53% der Befragten nicht mehr an die Treue in der Ehe glaubt. Scheidung ist nicht mehr verwerflich, das Eheprinzip beruht nicht mehr auf lebenslanger Bindung in Treue, sondern auf dem Freiwilligkeitsprinzip. Die Folgen dieser Einstellung liegen offen: Mehr aus jede dritte Ehe wird wieder geschieden.

Auf der anderen Seite besteht ein hohes Bedürfnis nach Treue. 70% der Österreicher legen Wert auf Treue. Eine andere Umfrage unter Männern zwischen 18 und 40 Jahren ergab, dass 93% der Befragten Treue von ihrer Partnerin erwarten. Dennoch scheint Treue eine aussterbende Tugend zu sein.  

Nun muss Treue nicht nur auf Partnerschaft bezogen werden. Einen ehrenamtlichen Dienst kann man treu oder oberflächlich durchführen. Eine anvertraute Aufgabe kann man treu und gewissenhaft erledigen oder nur solange es Spaß macht.

Die Bibel geht davon aus, dass Menschen untreu sind, dass sie nicht treu auf Gottes Wegen gehen. Selbst, wenn Gott sie dann zurückholt, ihnen vergibt und einen Neustart ermöglicht, bleiben sie nicht treu. Auf der anderen Seite ermutigt uns Gottes Wort: in 2. Timotheus 2:13:

„Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu!“

Gott kann nicht untreu sein. Er kann nicht unwahrhaftig, falsch oder heuchlerisch sein. Gott ist treu. Immer! Sein Wesen ist Treue. In 1 Korinther 1:9 heißt es:

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft
mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.“

Nun ist es eine Tatsache, dass diese Treue durch den Heiligen Geist Wohnung genommen hat in uns, die wir Jesus nachfolgen. Treue wohnt in uns (durch Gott, den Heiligen Geist). Wir haben alles, was wir brauchen – ja, wir haben jedes Potential, uns durch Treue auszuzeichnen. Treue zu Gott, Treue in der Ehe, Treue in unseren Diensten, Treue in der Wahrhaftigkeit, Treue in unserer Arbeit – Treue in allem, was uns anvertraut ist. Christen haben überhaupt keinen Grund, untreu zu sein oder irgendjemanden oder irgendetwas zu verunTREUen. Denn Treue wohnt in uns. Und etwas anderes als Treue wird von uns auch nicht erwartet, wie Paulus uns in 1 Korinther 4:2 erklärt:

„Im übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt,
dass er treu erfunden wird."

Wenn es Dir schwer, treu zu sein, treu zu dienen oder treu nachzufolgen, erinnere Dich daran, dass der treue Gott in dir Wohnung genommen hat, als Du Sein Kind wurdest. Treue ist Teil der Frucht des Heiligen Geistes. Betrübe nicht den Heiligen Geist, arbeite nicht gegen Ihn, dränge Ihn nicht in eine Ecke Deines Lebens, sondern:

„Werde voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Besondere Einladung zum Gottesdienst

Unser heutiger Gottesdienst ist besonders:

Wir haben einen Grund zur Freude: Es ist ein Tag, den der Herr gemacht hat! Psalm 118:24 sagt:
"Dies ist der Tag, den der HERR macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein."
Jesus hat sich angekündigt. Es hat uns durch Matthäus 18:20 versprochen:
"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, 
da bin ich mitten unter ihnen."
Der dreieinige Gott wird gemäß Psalm 22:4 seinen Thron unter uns aufrichten:
"Du aber bist heilig, der du thronst 
über den Lobgesängen deines Volkes*." *wörtl: Israels
Zudem haben wir einen Gastlehrer: Andrew Rann, Jugendpastor unseer Gemeinde! Er wird uns Gottes Wort lehren, von dem es in Jesaja 55:11 heißt:
"Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, 
sondern es wird ausrichten, 
was mir gefällt, und durchführen, 
wozu ich es gesandt habe!"

Wir dürfen gespannt sein, was der Herr in unserer Mitte tun wird. Warum kommst Du nicht vorbei und feierst Gottesdienst mit uns?!

Anbetung, Lehre,
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anschließend Einladung zum Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch!