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Dienstag, 10. April 2012

So viele Menschen wie möglich - oder alle Volksgruppen?

Das war schon eine Predigt der Extraklasse, die ich mir da angehört habe. David Platt hat eine Art, mit Worten umzugehen und präzise zu kommunizieren, wie man es selten erlebt. Natürlich geht es auch um ein besonderes Thema, ein „heißes Eisen“ sozusagen. Thema seiner Predigt ist „Vorrecht und Verantwortung in Bezug auf das Missionarsproblem“ . Grundlage bildet der Vers aus Matthäus 24:14:

„Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich 
in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, 
und dann wird das Ende kommen.“

Platt erklärt, dass von über 11.800 Volksgruppen (die mit „alle Völker“ gemeint sind) noch 6850 unerreicht sind. Die Zahlen von Joshua Project sprechen gar von 16,656 Volksgruppen, 6938 davon unerreicht). Platt geht auf die Definition von unerreicht ein. Natürlich ist es klar, dass auch unsere Nachbarn in der „christlichen“ Welt nicht alle errettet sind und dass auch sie das Evangelium hören müssen. „Unerreicht“ bedeutet jedoch, dass es in einem Volk weniger als 2% evangelikale Christen gibt und dass die Möglichkeit fehlt, das Evangelium zu hören. Platt erklärt, dass jemand geboren wird, lebt, alt wird und stirbt, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, das Evangelium zu hören, weil es weder Christen, noch Bibeln noch Gemeinden in der Nähe gibt. Von diesen Völkern gibt es noch fast 7000, über 3000 sind nicht mal von irgendwelchen Christen in der Welt für Missionsbemühungen ins Auge gefasst.

Wenn wir den Missionsbefehl – und es ist ja ein Befehl, kein Vorschlag – genau lesen, machen wir eine ausschlaggebende Feststellung. In Matthäus 28:19:

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker

Die Predigt kann im Video- oder Audioformat kostenlos ohne Registrierung hier herunter geladen werden – leider nur in Englisch.

Feststellen können wir folgendes: Es geht im Missionsbefehl in erster Linie nicht darum, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, sondern alle Volksgruppen zu erreichen! Menschen sollen in jeder Volksgruppe zum Glauben kommen, zu Jüngern werden und Gemeinde bilden. In ihrem Umfeld sollen sie dann für Jesus leuchten und das eigentliche Ziel Gottes, alle Volksgruppen dieser Welt zu erreichen, nicht nur „nicht vergessen“, sondern zielstrebig mit allen Mitteln verfolgen. Solange wir die Enden unserer Stadt den Enden der Erde vorziehen, leben wir im Ungehorsam gegen Gottes Wort. Zu den Enden der Stadt sendet Jesus uns nicht (jedenfalls nicht so, wie Er uns zu den Enden der Erde sendet). An den Enden der Stadt sind wir bereits. Da müssen wir lediglich leben und leuchten, lediglich sein, was wir behaupten zu sein. Leben wir schlicht und einfach so, werden wir Zeugen Jesu sein in unseren Häusern, in unseren Familien, in unserem Bekanntenkreis, an unserem Arbeitsplatz. Wenn wir einfach sind, was wir behaupten zu sein, können wir viele unserer lokalen Programme einstampfen, viele unserer Mittel in einen Auftrag stecken, der bis heute tragisch unbeachtet geblieben ist: Die Aussendung von Missionaren zur Verkündigung des Evangeliums unter unerreichten Volksgruppen.

Tatsache ist: Jesus ist es wert, dass Sein Name, Seine Majestät und Sein Heil, für das Er alles gegeben hat, überall bekannt gemacht wird, koste es, was es wolle. Nach Matthäus 24:14 wird das Ende kommen, wenn „dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker“  verkündigt worden ist. Noch 6938 unerreichte Völker. Was gibt es schöneres, als an Gottes Auftrag mitzuarbeiten, damit das herrliche Ende kommen kann: Der König in Herrlichkeit!

weitere Informationen in deutsch hier: Josuah Project

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