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Samstag, 21. Januar 2012

Wenn ich der Teufel wäre ...

Schon als Jugendlicher hab ich Seine Kommentare gemocht, wenn ich mir AFN im Radio angehört habe. Wie viel ich verstanden habe, weiß ich nicht mehr, aber Paul Harvey hatte seine eigene Art, seine Gedanken zu äußern. Vor einigen Tagen hörte ich mir bei einer Autofahrt eine Predigt an, in der Paul Harvey zitiert wurde. Nachdenkenswert! Hier sind seine Gedanken zum Thema: Wenn ich der Teufel wäre ...  (Eigenübersetzung)

Wenn ich der Teufel wäre ... 

würde ich mir die die Kontrolle über die mächtigste Nation der Welt verschaffen.
 

Ich würde ihr Denken verwässern, dass sie dächten, sie hätten es durch eigene Anstrengung zu etwas gebracht, anstatt durch Gottes Segen.
 

Ich würde die Einstellung förden, Dinge zu lieben und Menschen zu benutzen – anstatt andersherum.
 

Ich würde ganzen Staaten einflüstern, sich für ihre Staatseinnahmen auf Glücksspiel zu verlassen.
 

Ich würde die Menschen überzeugen, dass der Charakter keine Rolle spielt, wenn es um Führungsqualitäten geht.
 

Ich würde es legalisieren, ungeborenen Babies das Leben zu nehmen.
 

Ich würde der Selbsttötung soziale Akzeptanz verleihen und Maschinen erfinden, die dies erleichtern.
 

Ich würde menschliches Leben so billig wie möglich machen, damit das Leben von Tieren höher geschätzt wird als das Leben von Menschen.
 

Ich würde Gott aus den Klassenzimmern verbannen und das
bloße Erwähnen Seines Namens als Grund für eine Anzeige zulassen.
 

Ich würde Drogen erfinden, die attraktiv sind für die Jugend und ihren Geist lähmen; und ich würde Sportler für sie werben lassen.
 

Ich würde die Medien kontrollieren, damit ich jeden Abend den Geist jedes Familienmitglieds für meine Zwecke verderben kann.
 

Ich würde die Familie, das Rückgrat jeder Nation, angreifen.
 

Ich würde Scheidung akzeptabel und leicht machen, sogar zu einem Modetrend. Wenn die Familie zerbricht, zerbricht die Nation.
 

Ich würde Leute nötigen, ihre verdorbensten Phantasien auf der Leinwand und am Bildschirm zum Ausdruck zu bringen, und ich würde es „Kunst“ nennen.
 

Ich würde die Welt überzeugen, dass Menschen als Homosexuelle geboren werden und dass ihr Lebensstil akzeptiert und bewundert werden sollte.
 

Ich würde die Menschen überzeugen, dass “richtig” und “falsch” von einigen Wenigen definiert wird, die sich selbst bevollmächtigen und ihre Programme als politisch korrekt bezeichnen.
 

Ich würde die Menschen überzeugen, dass die Kirche irrelevant und überholt ist, und dass die Bibel für Dumme ist.
 

Ich würde den Geist der Christen abstumpfen lassen und sie denken lassen, dass Gebet unwichtig ist und dass Treue und Gehorsam freiwillig sind.

ICH GLAUBE, ICH WÜRDE DIE DINGE 
SO ZIEMLICH BEIBEHALTEN, WIE SIE SIND!

Freitag, 20. Januar 2012

Ein "Pieps" für den Herrn

"Ich will dem Herrn piepsen in meinem Herzen!"

Das dieser Vers NICHT in der Bibel steht, können sich sicher sogar die meisten NICHT-Bibelleser denken. Interessant ist nur, dass dieser Ausspruch so oft von DOCH-Bibellesern praktiziert wird, obwohl er gar nicht im Wort Gottes zu finden ist. Heute morgen las ich den 109. Psalm und stieß dabei auf Vers 30:

"Ich will den Herrn laut preisen mit meinem Mund, und inmitten vieler will ich ihn rühmen!"

Das hört sich schon irgendwie richtiger und vertrauter an - allerdings auch ungewöhnlicher. Gott laut preisen? Und dann auch noch mit meinem Mund? UND DANN AUCH NOCH INMITTEN VIELER? Was kommt denn dann als Nächstes obendrauf? Weiß Gott überhaupt, was Er da von mir erwartet? Oder … ja wahrscheinlich … das hat Er sicher gar nicht so gemeint! Das ist sicher eine dieser Stellen mit bildlicher Sprache. Der "Mund" meint in Wirklichkeit mein "Herz" und das "laut" das heißt dann halt "von ganzem Herzen!". Uff - gerettet! Amen!

Moment noch! Was meint der Herr eigentlich, wenn Er verspricht, dass unsere Sünden vergeben sind? Meint Er, sie sind an einem sicheren Ort? Nein! Er meint das, was Er sagt! Die sind nicht mehr! Weg! Und was meint der Herr eigentlich, wenn Er uns ewiges Leben in Seiner Gegenwart verspricht? Nichts anderes als EWIGES Leben IN SEINER GEGENWART! Nichts verlangt eine allegorische Erklärung.

Wenn der Herr uns ermutigt, Ihn laut, mit unserem Mund und inmitten anderer Menschen zu rühmen, dann lasst uns das ruhig auch so verstehen. Nichts spricht dagegen. Alles spricht dafür. Da wir natürlich nicht ständig unser Lob hinausschreien können, werden "Piepser im Herzen" sicher auch immer wieder gerne von Gott gehört. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, es "raus zu lassen", dann lasst uns das ruhig tun. Laut & hörbar gefällt dem Herrn!

Überrasch´ doch einfach mal deinen Nachbarn am Sonntag beim Singen im Gottesdienst. Und bis dahin (sind ja noch ein paar Tage hin) üb´ schon mal zu Hause und unterwegs.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Klatsch & Tratsch

4 Prediger entspannen sich bei einer Tasse Kaffee. Das Gespräch plätschert so dahin, als einer der Geistlichen sagt: "Unsere Leute kommen zu uns, schütten ihre Herzen bei uns aus und bekennen ihre Sünden und Nöte. Lasst uns doch dasselbe tun. Bekennen tut der Seele gut!" Nach kurzer Zeit waren alle einverstanden und der Erste bekannte beschämt, dass es ihn des Öfteren heimlich ins Kino zieht. Der Zweite bekannte seinen geheimen Hang zu Zigarre und Glücksspiel. Der Dritte druckste herum und bekannte schließlich mit zittriger Stimme seine Probleme mit dem anderen Geschlecht. Der Vierte wollte erst gar nicht anfangen. "Nun mach schon", forderten ihn die anderen auf. "Wir haben unsere Unsitten bekannt - was ist deine?"
"Nun," meinte der Vierte, "ich habe ein Problem mit übler Nachrede - und ich kann es gar nicht abwarten, hier weg und unter's normale Volk zu kommen. "

Tja, wenn das mit dem Klatsch & Tratsch immer so lustig wäre. Hier eine andere Geschichte aus der jiddischen Folklore, die die Folgen übler Nachrede deutlich macht:

Der Mann war bekannt für seinen Klatsch, Tratsch und seine üble Nachrede über einen örtlichen Rabbiner. Eines Tages wurde er aber so von Reue gepackt, dass er zum Rabbiner lief und um Vergebung bat. "Und, Rabbi," fügte er hinzu, "lass mich wissen, wie ich es wieder gut machen kann!"

Der Rabbi seufzte tief. "Nimm dir 2 Kissen, geh zum Marktplatz, schneide die Kissen auf und schwenk sie durch die Luft! Dann komm wieder her."
Der Mann lief schnell heim, nahm sich 2 Kissen, eilte zum Marktplatz, schnitt die Kissen auf und schwenkte sie durch die Luft. Dann lief er zum Rabbiner. "Ich habe genau das getan, was du mir gesagt hast, Rabbi."
"Gut!" kam lächelnd die Antwort. "Um nun zu sehen, wie viel Schaden üble Nachrede anrichtet, geh zurück zum Marktplatz …"  "Und …?" kam die Frage. "Dann sammle all die zerstreuten Federn wieder ein!"

Eigentlich brauchen beide Anekdoten keine weitere Erklärung. Vielleicht nur die Erinnerung, dass üble Nachrede, Klatsch & Tratsch auch unter Christen nicht unbekannt ist. Wie oft man Menschen hören kann, die über Billy Graham, Willow Creek, Saddleback, Charismatiker, Nicht-Charismatiker, alle möglichen Bücher usw. herziehen, ist erschreckend. Und, das muss ich bekennen, nicht immer war ich die warnende Stimme, die ich hätte sein sollen.
Gestern las ich in einem Interview den tollen Satz:

"Wer negativ über einen Diener Gottes spricht, der weit weg wohnt, dem man nie begegnet ist, über den man sich nur über das Internet, über Gerüchte informiert hat, trägt eine große Verantwortung!"

Recht hat er! Und wie viel wird be- und verurteilt aus zweiter oder dritter Hand? Wie oft wird angegriffen und abgelehnt, weil versteckter Stolz dem Gegenüber den Segen nicht gönnt, den man selbst gerne hätte?

Chuck Swindoll hat einen guten Rat gegeben, üble Nachrede zu stoppen:  "Wenn du es nicht (weiter-) sagst, kann es auch niemand wiederholen"  -  Recht hat er!                                      (Whg. v. 3.2.10)

Mittwoch, 18. Januar 2012

Machs nicht wie die Mainzelmännchen

Wer kennt sie nicht – Conni, Edi, Det, Berti – und wie sie alle heißen, die Mainzelmännchen vom ZDF. Kinder haben ihre Freude daran und selbst die Erwachsenen schmunzeln. Kennt Ihr die Episode, in der einer der Kleinen mit Pfeil und Bogen schießt, dann zum Ziel geht und um den Pfeil herum die Zielscheibe malt? Nachträglich das Ziel definiert, traf er voll ins Schwarze. Wer einfach mal ohne Ziel drauflosschießt, der wird mit Sicherheit treffen. Eine schlechte Parole fürs Leben!

Was sind Deine Ziele im Leben? Hast Du welche? Wir alle sind unterwegs auf verschiedenen Gebieten unseres Lebens. Wir sind unterwegs am Arbeitsplatz oder in der Ausbildung. Wir sind unterwegs als Ehepaar oder Familie – oder vielleicht auf dem Weg dahin. Wir sind unterwegs, unser Leben zu gestalten und „das Alter“ zu erreichen. Aber das allein ist ein unzureichendes Ziel.

Dein Ziel wirst Du nur dann erreichen, wenn Du es vorher definiert hast. Hast Du kein definiertes Ziel, wirst Du ewig einem Phantom hinterherlaufen um Dich am Ende Deines Lebens zu fragen: „War das alles? Wofür habe ich eigentlich gelebt?“

Selbst Menschen, die scheinbar alles zu haben scheinen, stellen oft fest, dass ihnen das Eigentliche fehlt. Amy Winehouse, fünffache Grammy-Abräumerin, Plattenverkäufe in Millionenhöhe, Einzug ins Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud, Steilkarriere und … und … und. Juli 2011: Tod durch Suchtmittel mit 27 Jahren. Was war ihr Ziel? Hatte sie eins? Hat sie es erreicht?

Mach es besser als die Mainzelmännchen, die einfach mal drauflosschießen und anschließend ihre Ziele definieren. Setz Deine Ziele und geh dabei sicher, dass Deine Ziele lebens- und sterbenswert sind. Wenn es sich nicht lohnt, für sie zu sterben, lohnt es sich auch nicht, dafür zu leben.

Ich habe mein Ziel in Jesus Christus gefunden. Jesus behauptet, Weg, Wahrheit und Leben zu sein. Er behauptet, dass jeder, der Ihm folgt, Leben im Überfluss finden wird. Er verspricht, dass es lebens- und sterbenswert ist, Ihm nachzufolgen. Er versichert, auch dann auf unserer Seite zu bleiben, wenn wir mal Mist gebaut haben. Er will sogar helfen, die Scherben wegzuräumen. Wenn uns das Leben Wunden schlägt, bringt Er Heilung. Wenn die (Lebens-) Lasten zu schwer werden, trägt Er sie für uns. Und Er verspricht nicht zu viel. Ich erfahre es seit über 40 Jahren. Ziel meines Lebens ist es, diesen Jesus bekannt. Wäre tragisch, wenn jemand ihn bräuchte (und wer braucht ihn nicht?) – und nichts von Ihm wüsste.

Dienstag, 17. Januar 2012

Darf ein Christ „Scheiße“ sagen? (Teil 2)

Gestern haben wir diese Frage gestellt – aber nicht konkret beantwortet. Vielleicht haben uns die Überlegungen aus dem säkularen Bereich nachdenklich gemacht. Vielleicht auch die Aufforderung Gottes, uns nicht durch Anpassung, sondern durch Unterscheidung auszuzeichnen. Abgeschlossen hatten wir gestern mit dem Gedanken, dass nicht unsere Meinung oder Überlegung ausschlaggebend ist, sondern was Gottes Wort und Gottes Geist zu dieser (Art) Frage sagt. Alle, die sich vom Geist Gottes regieren lassen, sind Kinder Gottes.(Römer 8:14 HfA) Dazu gehören unsere Worte und Einstellungen!

Bevor wir uns durch Gottes Wort inspirieren – und Ihn selbst zu uns reden lassen – hier noch ein paar Fragen, die uns helfen können, eine Antwort auf diese heikle Frage zu finden.

WWJD / WWJS – Die meisten wissen, wofür diese Buchstaben stehen. Sie sind die Initialen der Frage (in Englisch) Was würde Jesus tun / sagen?“ Hilft uns das weiter auf der Suche nach einer Antwort? Gibt es in den Reden Jesu irgendwelche Hinweise, dass Jesus, der zweifelsfrei „die Sprache des Volkes“ sprach, diese so ausgeprägt übernommen hatte, dass er sich der „Fäkaliensprache“ bediente? Zielt irgendeiner der vielen Vorwürfe Seiner Gegner, mit denen man ihn angriff, auf seine Wortwahl? Wie hat Jesus sich ausgedrückt – oder „Was würde Jesus sagen?“ Welchen Vokabulars würde Er sich heute bedienen?

Eine andere Überlegung, die uns helfen kann, ist die Frage nach unserer Sprache im Umgang mit Menschen unserer Zeit. Bewerbe ich mich für eine neue Arbeitsstelle, wähle ich meine Worte weise. Werde ich im Radio oder Fernsehen interviewt, sind meine Worte gut überlegt. Stehe ich auf der Kanzel oder vor einer Schulklasse, werde ich gewisses Vokabular meiden. In der Gegenwart bestimmter Personen wählt selbst der gleichgültigste Mensch seine Worte weise. Kein Brite würde in Gegenwart der Majestät Worte den Mund nehmen, die breite Akzeptanz vermissen lassen. Sind unsere Worte als Christen völlig einerlei, obwohl der Gott des Universums unser Herr und König ist?

Abschließend einige Gedanken zum Thema – direkt aus dem Herzen Gottes – und Worte direkt aus Seinem Mund:
  • In Gerechtigkeit ergehen alle Worte meines Mundes; nichts in ihnen ist verschlagen oder falsch. (Sprüche 8:8)
  • Wer unbedacht schwatzt, der verletzt wie ein durchbohrendes Schwert; die Zunge der Weisen aber ist heilsam. (Sprüche 12:18)
  • Ein Verständiger wird gerühmt als ein weiser Mann, und liebliche Rede mehrt die Erkenntnis. (Sprüche 16:21)
  • Freundliche Worte sind wie Honigseim, süß für die Seele und heilsam für das Gebein. (Sprüche 16:21)
  • Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht! (Philipper 4:8)
  • Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn! (Kolosser 3:17)
  • Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! (Psalm 19:15)
  • Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts; (Matthäus 12:36)
Natürlich hat jeder gemerkt, dass auch diesmal keine „Ja / Nein“ Antwort den Blog abschießt. Ist auch nicht nötig. Aus irgendwelchen Gründen gibt Gott uns zwar Wegweisung, wie wir reden sollen, aber Er gibt uns keine Checkliste. Gott offenbart uns Seine Gedanken, wo wir uns anpassen sollen und wo nicht, Er gibt uns Seinen Geist, der uns auf den Wegen der Wahrheit und der Gottesfurcht leitet. Wie weit wir Ihm folgen, das liegt an uns.

Montag, 16. Januar 2012

Darf ein Christ „Scheiße“ sagen? (Teil 1)

Ich bekenne, ich bin gespannt, wie viele „Klicks“ dieser und der morgige Eintrag erhalten werden. Ich vermute: überdurchschnittlich viele. Die Frage bewegt viele, auch solche, die es nicht zugeben. Im heutigen Blog soll es konkret um die Frage des Gebrauchs unter Christen gehen. Zunächst ein paar Perspektiven aus säkularer Sicht:

Im vergangenen Jahr musste sich Kanzleramtsminister Profalla bei seinem Parteikollegen entschuldigen, weil er dessen Worte und Ideen als „Sch….“ bezeichnet hatte.

Nachdem Dieter Bohlen einer Kandidatin in einer Show gesagt hatte, sie sehe „Sch ….“ aus, kamen Beschwerden aus Kirche und Politik. RTL wurde aufgefordert, in der Show auf die Qualität der deutschen Sprache und den Erziehungsaspekt zu achten. RTL sah sich allerdings nicht verantwortlich, durch seine Show „Menschen auf den rechten Weg zu bringen und Erziehungsaspekten gerecht zu werden,“ was einem Schuldbekenntnis gleichkommt.

„Sch….“ gilt neben anderen Worten als Fäkaliensprache, die in der Filmbeurteilung den Unterschied machen können, ob ein Film als familienfreundlich eingestuft wird oder nicht.
Das soll reichen als Perspektive aus säkularer Sicht.

Der Sprachstil, auch unter Christen, hat eine Wandlung durchgemacht. „Mist“ – noch vor wenigen Jahrzehnten ein Wort, das in christlichen Familien vermieden wurde – ist heute voll integriert. Sollten wir „Sch….“ auch integrieren? Wo ziehen wir Grenzen? Letzte Woche las ich auf der Facebookseite eines Christen das „f – “ Wort. Ist das die nächste Barriere, die wir in Angriff nehmen? Warum nicht?

Ich habe mich gefragt, was uns Christen bewegt, uns in unserem Sprachstil derart unserer Umwelt anzupassen. Mir kommen spontan 3 Antworten in den Sinn:
  1. Wir möchten nicht als „anders“ gelten.
  2. Wir möchten anderen zeigen, dass wir sagen dürfen und können, was wir wollen.
  3. Wir möchten uns anbiedern (wobei wir in der Regel das Wort anpassen bevorzugen).
In Verbindung mit #1 ist die Tatsache interessant, dass Jesus uns auffordert, anders zu sein.

„Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig (rein, besonders) sein in eurem ganzen Wandel!“ (1 Petrus 1:15; Schl)

In Verbindung mit #2 stellt sich mir die Frage, warum wir nicht viel mehr daran interessiert sind, Nichtchristen zu zeigen, dass wir nicht alles sagen müssen, was gerade „cool“ ist.

In Verbindung mit #3 erinnere ich mich an ein Gespräch mit einem Streetworker, der erklärte, das viele Leute aus dem Milieu nicht so sehr daran interessiert sind, solche zu treffen wie sie, sondern solche, die mal anders sind.

Nun, diese Ausführungen sind keine Antwort auf die Frage. Sollen sie auch nicht sein. Die Bibel gibt nämlich keine „Ja / Nein“ Antwort darauf. Dennoch führt der Heilige Geist alle, die sich von Ihm leiten lassen, immer wieder zur Selbstprüfung. Manchmal ist eine „Ja / Nein“ Antwort der einfachere Weg, weil ich weder auf die Stimme des Geistes, noch auf Gottes Wort hören muss. Ich bilde mir meine verstandesmäßige Meinung und beginne, danach zu leben. Dass das nicht reicht, sagt uns Römer 8:14 (HfA):

Alle, die sich vom Geist Gottes regieren lassen, sind Kinder Gottes.

---------------------------- Fortsetzung morgen ----------------------------

Sonntag, 15. Januar 2012

Auszüge aus dem heutigen Predigttext: Jesaja 60

1 Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und Heidenvölker werden zu deinem Licht kommen, und Könige zu dem Glanz, der über dir aufgeht.
4 Hebe deine Augen auf und sieh um dich: Diese alle kommen versammelt zu dir! Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden.   
5 Wenn du dies siehst, wirst du vor Freude strahlen, und dein Herz wird klopfen und weit werden; denn der Reichtum des Meeres wird dir zugewandt, die Schätze der Heidenvölker werden zu dir kommen.  
6 Eine Menge Kamele wird dich bedecken, Dromedare von Midian und Epha; sie alle werden von Saba kommen, Gold und Weihrauch bringen und mit Freuden das Lob des Herrn verkündigen.
7 Alle Schafe von Kedar werden sich zu dir versammeln, die Widder Nebajoths werden dir zu Diensten stehen; sie werden als wohlgefälliges Opfer auf meinen Altar kommen; und ich will das Haus meiner Herrlichkeit noch herrlicher machen. (...)
9 Ja, auf mich warten die Inseln, und die Tarsisschiffe [kommen] zuerst, um deine Söhne aus der Ferne herzubringen, samt ihrem Silber und Gold, für den Namen des Herrn, deines Gottes, und für den Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat.
10 Und Fremdlinge werden deine Mauern bauen und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.
11 Deine Tore sollen stets offen stehen und Tag und Nacht nicht zugeschlossen werden, damit der Reichtum der Heidenvölker herzugebracht und ihre Könige1 herbeigeführt werden können. (...)
13 Die Herrlichkeit des Libanon wird zu dir kommen, Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander, um den Ort meines Heiligtums zu schmücken; denn den Schemel für meine Füße will ich herrlich machen. (...)
17 Statt Erz will ich Gold herbeibringen, und statt Eisen Silber; statt Holz aber Erz, und statt der Steine Eisen. Ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deiner Verwaltung.
18 Man wird in deinem Land von keiner Gewalttat mehr hören, noch von Verheerung und Verwüstung innerhalb deiner Grenzen, sondern deine Mauern sollen »Heil« und deine Tore »Ruhm« genannt werden. (...)
22 Der Kleinste wird zu Tausend werden und der Geringste zu einem starken Volk; ich, der Herr, werde das zu seiner Zeit rasch ausführen!

Anbetung, Lehre, Abendmahl,
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anschließend Einladung zum Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch!