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"Gehet-Hin!"-Mittwoch @ CCFG - 29. November: Philippinen
- 19:30 Uhr!
Übergemeindlicher Missionsabend mit Andreas Staigmiller (DMG).

Samstag, 28. Januar 2012

Nicht rausschneiden - einsetzen!

„Und meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit, von deinem Lob allezeit!“ (Psalm 35:28)

Und Deine? Wovon soll Deine Zunge heute reden? Was wirst Du heute mit Deiner Zunge machen? Beleidigen oder beleben? Aufrichten oder abreißen? Loben oder lästern? Was wird über unsere Lippen kommen? Sarkasmus oder Segen? Tod oder Leben? Jakobus sagt uns:

Mit [unserer Zunge] loben wir Gott, den Vater, und
mit ihr verfluchen wir die Menschen, 
die nach dem Bild Gottes gemacht sind. (Jakobus 3:9)

Ich bin Menschen begegnet – und begegne ihnen gar nicht mehr so gerne – die es verlernt zu haben scheinen, ohne Sarkasmus zu reden. Ich bin anderen begegnet – fast genauso schlimm – die scheinen lediglich auf nur einer Schiene zu fahren: Kritik und Jammern. Lasst es jedermann wissen: Sarkastiker, Jammerlappen, Kritiksüchtige, Spötter und Undankbare sind unangenehme Reisegenossen. Es macht keinen Spaß, sich in ihrer Gegenwart aufzuhalten. Sie sind weder cool, noch besonders schlau noch sind sie es wert, ihnen zuzuhören. Ihre Worte vergiften, ihre Gegenwart zieht nach unten.

Menschen mit positiver Lebenseinstellung sind das Gegenteil. Christen sind Menschen, die am meisten Grund haben für eine positive Lebenseinstellung. Ihre Zunge sollte – mehr als jede andere Zunge – ihrem Gott und Retter geweiht sein, der sie geschaffen, errettet und bestimmt hat, Ihm durch Wort und Werk Ehre zu bereiten.

Ein Missionar, der im Orient arbeitete, erzählt, wie ein 20 Jahre alter Mann sich einem Götzentempel nähert. Als er ihn erreicht, zieht er seine Sandalen aus und verneigt  sich tief vor dem Götzen. Plötzlich zieht er einen Dolch unter seinem Hemd hervor, und mit einer schnellen Bewegung schneidet er seine Zunge heraus und bietet sie dem stillen, leblosen Götzen an. Nach wenigen Minuten liegt er bewusstlos in einer Blutlache am Fuß der Statue. Gott möchte unsere Zungen nicht abgeschnitten vor sich hingelegt haben. Er möchte, dass sie ihm geweiht werden, zu Anbetung, Dienst und Seiner Ehre.

Bin ich froh, dass ich nicht in einer Religion aufgewachsen bin, in der Selbstverstümmelung als ehrbarer Gottesdienst beurteilt wird. Christen sind nicht aufgefordert, sich selbst Leid und  Schmerzen zuzufügen. Sie sind aufgefordert, Ihren Leib Gott als Ganzopfer hinzugeben und zu Seiner Ehre einzusetzen. Hier ein paar Gedanken, wie Du heute Deine Zunge als Opfer für Jesus einsetzen kannst:
  • Ruf jemanden an, von dem Du annehmen kannst, dass er/sie nur wenige Freunde hat.
  • Frage Gott, wem Du einen Bibelvers vorlesen kannst?
  • Erkläre jemandem das Evangelium oder gib ein evangelistisches Traktat weiter.
  • Ruf jemanden an, den Du verletzt hast und entschuldige Dich.
  • Ruf jemanden an, der Dich verletzt hat und sag ihm etwas Aufbauendes.
  • Sag Deinem Ehepartner, dass Du ihn liebst.
  • Gib drei Komplimente weiter (oder fang zumindest mal mit einem an!)
  • Bete mit jemandem, wenn Du die Möglichkeit dazu hast.
Wie wäre es, Dir ein oder zwei Gedanken auszusuchen und in die Tat umzusetzen?

Der Herr segne Dich!

Freitag, 27. Januar 2012

HEUTE! - HEUTE! - HEUTE! - HEUTE! - HEUTE!

CCFG - FRAUENTREFF: 
HEUTE! , Freitag, den 27. Januar 2012, 19:30 Uhr
Kommt! Bringt Freundinnen mit, Nachbarinnen, Schwägerinnen ... (siehe auch Seitenfenster) 

Gegen Mitternacht

Während ich hier sitze und vor mich hin tippe, läuft im Hintergrund Sarah Kelly's Lied "Gegen Mitternacht". Zweimal war es mir bereits möglich ein Live Konzert dieser Sängerin der Extraklasse in der Calvary Chapel Siegen mitzuerleben. Der Text des Liedes "About Midnight" lautet in etwa:

Gegen Mitternacht rufe ich
Gegen Mitternacht rufe ich deinen Namen an
Ich brauche dich hier neben mir
Durch diese Zeiten der Veränderung

Gegen Mitternacht rufe ich
- auf die Dämmerung wartend -
Finde ich Zufriedenheit
Indem ich dein Lied singe

Hier im Tal
leiten Schatten den Weg (dorthin,)
wo die Vergangenheit das Heute trifft
Ich werde an Paulus und Silas erinnert, die um Mitternacht herum in einem Gefängnis in Philippi sitzen, ihre Rücken zerschlagen, ihre Füße in einen Holzblock geschlossen, ihre Zukunft ungewiss und mit Ratten und Kakerlaken als unmittelbare Zellennachbarn.

Und was tun sie? Sie beten und preisen Gott. Um alles in der Welt: Für was denn??? Ich glaube, sie priesen Gott für wer Gott ist. Sie hatten das Neue Testament noch nicht, aber sie kannten die großartigen Geschichten ihres machtvollen Gottes aus den Berichten des Alten Testaments. Sie kannten die Psalmen und hatten den Geist Gottes in ihren Herzen. Inmitten ihres Schmerzes, ihrer Dunkelheit und Unsicherheit konzentrierten sie sich nicht auf die Probleme, sondern auf ihren Gott. Das gab ihnen vielfältigen Grund, sich zu freuen. Sie erkannten, dass die Herrlichkeit und Stärke Jesu, ihres Retters so unvergleichlich viel mehr war als die Abscheulichkeit und der Schmerz ihrer Situation. Allerdings konnten sie das alles nur so erfahren, weil sie die Entscheidung trafen, selbst "gegen Mitternacht," in der tiefsten Finsternis "Jesus-orientiert" zu sein und nicht "Problem-orientiert".

"Jesus-orientiert" zu sein - dass ist die Lösung, wenn wir in einem dunkeln Rattenloch sitzen. Sarah Kelly singt:

Gegen Mitternacht rufe ich
- auf die Dämmerung wartend -
finde ich Zufriedenheit
indem ich dein Lied singe!
Für alle Interessierten ist das Lied über youtube im Seitenfenster dieses Blogs zu hören. Viel Spaß! (Whg.v.5.2.10) 

Donnerstag, 26. Januar 2012

CCFG - FRAUENTREFF: 
morgen, Freitag, den 27. Januar 2012, 19:30 Uhr
Kommt! Bringt Freundinnen mit, Nachbarinnen, Schwägerinnen ... (siehe auch Seitenfenster) 

Danke!

„Danke“ sagen ist relativ einfach, wenn man etwas bekommen hat. Hat mir jemand geholfen, ist es eigentlich selbstverständlich, dass ich mich bedanke. Auch im Geschäft bedanke ich mich, wenn ich bedient oder beraten werde. Auch das ist selbstverständlich. Nicht selbstverständlich ist der Dank für Dinge, die in der Zukunft liegen. Gestern hörte ich die Geschichte eines Vaters, der mit seinem Jungen einen Angelausflug am Wochenende plante. Alle Materialien wurden besorgt, das Angelgerät in Schuss gebracht und die Reisestrecke geplant. Die Woche erschien dem Kleinen so lang, aber dann war es Freitagabend. Samstagmorgen sollte es losgehen. Der Vater bringt seinen Sohn zu Bett und wünscht eine „Gute Nacht“, als der Bub die Arme hochstreckt und den Hals seines Vaters mit den Worten umschlingt: „Papa, danke für morgen!“

Ein herrliches Beispiel für den Glauben an Jesus. Der Junge wusste: auf den Vater ist Verlass. Was er gesagt und geplant hat, das geschieht. Ohne einen Anflug von Zweifel bedankt sich der Junge für alles, was der Vater versprochen hat.

So und mehr dürfen Jesusjünger Jesus für alles danken, was versprochen, aber noch zukünftig ist. Vielleicht gibt es immer wieder Stunden, in denen man zurückblickt und meint: “Heute hab ich nichts zum Danken. Alles ist daneben gegangen.“ Trotzdem haben wir mehr als genug zum Danken. Nicht nur für das, was (scheinbar) daneben gegangen ist, denn wir sollen ja für alles dankbar sein (Epheser 5:20) und wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen (Römer 8:28). Viel mehr noch haben wir Grund zum Danken für die Verheißungen Gottes, die noch in der Zukunft liegen und die in Jesus IMMER erfüllt werden. Wir können Gott danken, dass Er unsere Sorgen trägt, wenn wir sie Ihm abgeben. Danken, weil Er unser Herz und Sinn mit Seinem Frieden erfüllen wird, wenn wir uns an Ihn wenden. Danken, dass Er uns einen Platz im Himmel bereitet. Danken, dass wir einmal die Ewigkeit mit Ihm verbringen werden. Und so könnte man fortfahren.

Vielleicht sagen einige derer, die dies lesen: „Mir geht’s schlecht! Ich hab nichts zum Danken.“ Was die Vergangenheit angeht, magst Du vielleicht Gründe haben haben. Was den gegenwärtigen Moment angeht, könnte Deine Einschätzung stimmen. Aber was die Zukunft angeht, stimmt es nicht. Wenn Du ein Kind Gottes bist, hast Du Grund zum Danken, viel Grund! Schau nach vorne. Danke Ihm im Glauben, nicht in vager Hoffnung, sondern im sicheren Glauben. Sag ihm einfach: „Papa, danke für morgen!“

Mittwoch, 25. Januar 2012

War das nur für Jesus?

Gestern haben wir die Definition von „Geist-gesalbt“ verstanden: In Jesaja 61:1 heißt es von Jesus:
„Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat,“Und dann wird aufgelistet, was Jesus unter der Salbung des Heiligen Geistes getan hat:
  • Den Armen verkündigte Er frohe Botschaft!  Zerbrochenen Herzen hat Er verbunden! 
  • Gefangenen verkündigte Er Befreiung und öffnete den Gebundenen die Kerkertüren.
  • Er verkündigte das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes.
  • Er tröstete alle Trauernden und verlieh ihnen Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes.
War das ein Merkmal Jesu, das mit Ihm aufgehört hat? Hier ein paar interessante Verse:
  • In Philipper 2:5 heißt es: „Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war …“
  • In Johannes 13 sagt Jesus, dass Er den Jüngern ein Vorbild hinterlassen hat
  • In 1 Korinther 11:1 ruft Paulus die Christen auf: „Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Nachahmer des Christus bin!“
  • In Johannes 20:21 sagt Jesus: „Gleichwie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch!“
Ich meine, dass beantwortet die Frage, ob die Geist-Salbung nur für Jesus war. Ein entschiedenes NEIN!  Kristallklar ist die Tatsache, dass Jesus möchte, dass wir Seinen Auftrag weiterführen: die Frohe Botschaft verbreiten, zerbrochene Herzen verbinden, Gefangene zur Freiheit in Christus führen, Gnade und Gericht verkündigen und die Trauernden trösten. Das geht nicht, auch nicht ansatzweise ohne die Salbung mit dem Geist.

Darum sagt Jesus in Lukas 24:49 zu seinen Jüngern: „ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe!“ Darum verspricht er in Apostelgeschichte 1:8: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“ Derselbe Geist! Dieselbe Kraft, die auch auf Jesus lag und in der Er gewirkt hat!

Manch einer mag sagen: „Aber wir sind doch nicht Jesus!“  Gut erkannt! Aber der Heilige Geist ist der Heilige Geist. Derselbe Geist, der Jesus zu kraftvollem Dienst gesalbt hat, möchte auch Dich mit Kraft salben. Durch Paulus sagt Gott es ganz deutlich in Epheser 5:18:

„Werdet voll Geistes!“ „Werdet erfüllt mit dem Heiligen Geist!“

Das ist Gottes Wille für Dich und mich! Er möchte uns bevollmächtigen, den Dienst Jesu zu tun, den er gemäß Jesaja 61:1-3 getan hat. Er möchte Dich salben mit der Salbung, unter der auch unser Herr und Meister hier auf der Erde gewirkt hat. Der Einstieg in diesen fruchtbaren Dienst mit Ewigkeitswert ist einfach: 

„Werde erfüllt mit dem Heiligen Geist!“

Dienstag, 24. Januar 2012

Wie funktioniert eigentlich „Geist gesalbt“?

Das war vergangenen Sonntag unser Thema im Gottesdienst. (download: hier) Es ging um die Verse aus Jesaja 61:1-3:

Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes, und um zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, eine »Pflanzung des Herrn« zu seinem Ruhm.

Es geht um Jesus! Er war Geist-gesalbt! Und in der Kraft dieser Salbung handelte Er, wie es hier beschrieben wird.

Den Armen verkündigte Er frohe Botschaft!  Waren es die materiell Armen, forderte Er sie auf, Ihm zu vertrauen und zuerst nach Gottes Reich zu trachten, dann würde Er sich um alles andere kümmern. Waren es die geistlich Armen, forderte Er sie auf, sich ganz und gar auf Ihn zu verlassen und Ruhe von ihren Werken und Sorgen zu finden.

Zerbrochenen Herzen hat Er verbunden!  Ob es das Herz eines Petrus war, der sich nach dreimaligem Leugnen nicht mehr vorstellen konnte, je wieder glücklich zu sein. Oder ob es das Herz eines Thomas war, der nach dem Tod Jesu so von Zweifeln geschüttelt wurde, dass er einfach nicht mehr glauben wollte.  Jesus heilte beider zerbrochene Herzen!

Gefangenen verkündigte Er Befreiung und öffnete den Gebundenen die Kerkertüren. Ob das Menschen waren, die in Süchten, Sünden oder Sekten gefangen waren. Ob es solche waren, die an regelmäßige, heimliche Sünden gebunden waren oder an regelmäßige, offen Sünden. Kein Problem für Jesus. Er verkündigte Befreiung, lud ein zur Befreiung und befreite alle, die kamen.

Er verkündigte das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes. So schön der erste Teil ist, so ernst ist der zweite Teil. Das sind die beiden Zukunftsoptionen, die Er uns vorgelegt hat. Entweder werden wir das angenehme Jahr des Herrn erfahren, Sein Heil und Seine Vergebung – oder wir gehen daran vorbei und mitten hinein ins Gericht. Geist-gesalbt wie Jesus war, verschwieg Er nichts von der Wahrheit. Die ganze Wahrheit dem ganzen Volk!

Er tröstete alle Trauernden und verlieh ihnen Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes

Und damit ist unsere Frage beantwortet! SO funktioniert „Geist-gesalbt“. Und so handelt Jesus, der Sohn Gottes, bis heute. Brauchst Du eine Berührung mit Ihm durch die Kraft des Heiligen Geistes? Eine Begegnung mit Jesus wird Dich verändern, sei es Deine erste oder eine wiederholte Begegnung! JESUS verändert, befreit, tröstet, verkündigt, beschenkt! Was es auch ist – Er hat, was Du brauchst! Geh' Nicht an Ihm vorbei und halte Ihn nicht auf Sparflamme in Deinem Leben. Tauche ein in das angenehme Jahr des Herrn. Am Besten jetzt gleich!

Montag, 23. Januar 2012

Lektionen vom Fußballplatz

Darf ein Pastor ins Stadion gehen? Ich bekenne! Die Eintrittskarte kam zu Weihnachten, und es ging richtig hinein in die Fankurve. Der Stadionbesuch war so gut wie das Ergebnis. Aber der "Pastor" geht halt immer mit und so fiel mir einiges auf, das die Glocken in meinem Kopf läuten ließ.

Atmosphäre gibt’s natürlich überall, auf Parties, Umzügen, in Stadien und selbst in christlichen Gemeinden. Aber als so ein gutgelaunter Fan 2 Reihen vor mir seine Faust nach vorne warf und den Namen seines Vereins in den Himmel schrie (ich meine: SCHRIEEE!) konnte ich mich des Gedankens nicht erwehren, wie schön es am Sonntagmorgen wäre, wenn wir Gotteskinder so begeistert im Gottesdienst unsere Hände zu Gott ausstrecken, und aus tiefstem Herzen zu Ihm singen würden (würde sogar garantiert besser klingen als der Fan vor mir).

Das nächste, das mich ins Nachdenken brachte, war die Wetterwendigkeit der Masse. Zuerst foult die Gastmannschaft: das ganze Stadion tobt und pfeift. Nach weniger als 1 Minute hat die Heimmannschaft den Ball zurückerobert: Das ganze Stadion klatscht begeistert. Wie kurzlebig sind unsere Emotionen. Mal oben, mal unten. Mal Freude, mal Zorn, wobei „oben“ sein und Freude haben immer nur eintritt, wenn alles nach unserem Sinn läuft. Geht der „Ball verloren“, setzt ohne Verzögerung die Talfahrt und Missmut ein.    Wie gut, dass das im Glauben anders ist, oder zumindest anders sein kann. Nicht, dass Jesusjünger nur Grund zum Feiern und zur Freude haben. Dem ist nicht so! Aber wir haben immer auch Grund zum Feiern und zur Freude. Manchmal vielleicht nur zu einer stillen, vorausschauenden Freude. Aber Wetterwendigkeit braucht kein Merkmal eines Nachfolgers Jesu zu sein. Wir haben einen festen Grund und einen klaren Weg, den wir gehen – mit Jesus.

Schließlich: Es waren nicht nur Erwachsene im Stadion. Neben mir stand eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn. Natürlich kannten sie die Fan-Gesänge (die ich wiederum nicht beherrschte). Unsere Freunde in einem anderen Block hatten Sitznachbarn, die ihr Kind auf dem Arm trugen, weil es zu klein war, um an der Hand mitzulaufen. Aber sie alle waren in Fan-Kluft im Stadion. Von klein auf die Lieder kennen gelernt. Von klein auf die Farben eingeprägt. Von klein auf gelernt, was es heißt, Fan eines Vereins zu sein. Von klein auf dem Beispiel der Eltern gefolgt. Von klein auf! Niemand warnt: „Mach die Kleidung deines Kindes doch nicht zum Aushängeschild deiner Überzeugungen!“ Oder: „Lass das Kind doch später selbst entscheiden, welchem Verein es angehören möchte!“ „Zwing dem Kind doch nicht deinen „Glauben“ auf !“ (Fußball kann eine Religion werden) Niemand sagt so etwas. Es gilt als selbstverständlich, dass die Eltern ihre Begeisterung auf ihre Kinder übertragen und das eine Ziel haben: dass die Kinder „ihre Farben“, „ihre Lieder“, „ihre Liebe“ und „ihren Glauben“ übernehmen. Alles andere wäre eine Tragödie. Und in meinem Herzen schreit es: „Eltern, begeistert Euch für Euren Glauben! Begeistert Eure Kinder für Euren Glauben! Lehrt sie Eure Lieder! Lasst sie Eure Überzeugungen hören und sehen. Nehmt sie sonntags und wenn immer möglich mit in Euer „Stadion“, auch wenn sie noch nicht alles verstehen. Lasst sie Eure Farben sehen und lieben lernen! Eltern, bekennt Farbe und liebt Eure Farben!“                     - Ihr wisst, was ich meine!

Es war ein schönes und gehaltvolles Spiel am Samstag. Für mich als gemäßigten Fan und für mich als Pastor. Und ich hoffe und bete, dass die Lektionen, die ich gelernt haben, in dieser Woche auch viele andere anstecken.

Sonntag, 22. Januar 2012

Predigttext am 22. Januar 2012: Jesaja 61:1-3

Wie 'Geist-gesalbt' funktioniert

Jesaja 61:1 Der Geist des Herrn, des Herrschers, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen,
2 um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes, und um zu trösten alle Trauernden;
3 um den Trauernden von Zion zu verleihen, daß ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, daß sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, eine »Pflanzung des Herrn« zu seinem Ruhm.

Jesus soll bei uns kein besonderer Gast sein. Er soll unser König und Herr sein. Er ist der Hausherr. Wenn es Gäste gibt, sind wir es. Wir treffen uns zu:

Anbetung und Lehre,
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Anschließend Einladung zum Mittagessen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!