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Samstag, 25. Februar 2012

Gottesbeweise und der „moderne“ Mensch (3)

Viele Menschen betrachten Gott als Fata Morgana oder Wunschdenken einiger Spinner. In den vergangenen zwei Tagen haben wir uns mit Gottesbeweisen beschäftigt, Beweise der Existenz Gottes, die er denen gegeben hat, die Ihn aufrichtig suchen. Er hat sich nicht unbezeugt gelassen, sagt uns die Bibel.


Zunächst ist die Schöpfung ein Beweis der Existenz Gottes (23.2.2012)
Dann ist das Gewissen ein Beweis der Existenz Gottes (24.2.2012)
Heute geht es um den geschriebenen Beweis für die Existenz Gottes.

In Römer 3:19 sagt uns der Herr:
„Nun wissen wir: Das Gesetz Gottes gilt gerade für die, denen es gegeben wurde. Deshalb kann sich keiner herausreden. Alle Menschen auf der Welt sind vor Gott schuldig.“ (HfA)

Gott hat uns Sein Wort gegeben, ein untrüglicher Beweis für Seine Existenz. Das werden natürlich viele anzweifeln! Viele gehen davon aus, dass Gottes Wort ein Buch ist wie jedes andere. Die meisten derer, die so denken, haben die Bibel nie gelesen. Die meisten, die die Bibel als Gottes Wort ablehnen, haben ihren Anspruch nie geprüft. Die Bereitschaft, zu prüfen ist aber notwendig, um den Anspruch der Bibel, Gottesbeweis zu sein, bestätigt zu finden. In Johannes 7:17 heißt es:

Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen,
ob diese Lehre von Gott ist, oder ob ich aus mir selbst rede.

Wer mit der Einstellung Gottes Wort liest: Ich bin bereit, mich der Wahrheit auszusetzen, zu prüfen, zu tun und zu glauben, was ich für richtig erkenne – der wird eine übernatürliche Kraft erfahren, die von den Worten Gottes ausgeht. Solch eine Person wäre nicht die erste, die durch das einfache, kommentarlose Lesen der Bibel den Weg zu Gott gefunden hätte. Selbst Skeptiker, die mit dem Vorhaben lasen, Gottes Wort intellektuell zu zerreisen, sind beim Lesen der Bibel von der Existenz und Liebe Gottes überzeugt worden.
Sicher, für einen eingefleischten Gottesleugner ist es ein Wagnis, sich der geballten Kraft der „Gegenseite“ (dem Wort Gottes) auszusetzen. Jeder kann den einfachen Weg wählen und sagen: „Les’ ich nicht! Glaub ich nicht! Interessiert mich nicht!“ – und damit den Gottesbeweis ignorieren. Oder jeder kann sich der Wahrheit und verändernden Kraft des Wortes Gottes aussetzen und bereit sein, sich überzeugen zu lassen.

Vielen, die Gottes Wort lesen oder hören – und die eine Begegnung mit dem lebendigen Gott erfahren, wird anschließend vorgeworfen (um bei unserer Geschichte von vorgestern zu bleiben): Jetzt hörst Du sogar die Wasser sprudeln, die gar nicht da sind. Du hast eine Gehör-Halluzination. Wie grausam die Natur ist.“  Im Sinne von: Was nicht sein darf, kann nicht sein. Tatsache ist:

Die Bibel als bestbezeugtes Buch der Antike hat einen Inhalt, den man entweder bestaunen und darauf reagieren – oder bekämpfen muss. Unzählige Prophetien haben sich (nach hunderten oder tausenden von Jahren) buchstäblich erfüllt. Gottes Wort hat unsre Welt positiver beeinflußt, als jedes andere Buch in der Geschichte. Gottes Wort hat Menschen in einer Weise verändert, die ohne Parallele ist. – Aber auch bei diesem Gottesbeweis gilt: Die Bereitschaft, sich Gott auszusetzen und Ihm zu begegnen muss vorhanden sein. Jesus, liebt uns zu sehr, als dass Er uns zum Glauben an Seine Existenz zwingen würde. Er liebt uns aber auch zu sehr, um uns im Unklaren zu lassen, was Gleichgültigkeit oder Ablehnung zur Folge hat.

Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3:36)

Freitag, 24. Februar 2012

ZUSÄTZLICHE ADRESSEN

Einsatz für Pastor Youcef Nadarkhani:  Eine Adresse wurde korrigiert, andere neu hinzugefügt. hier klicken

Gottesbeweise und der „moderne“ Mensch (2)

Gestern ging es um den Schöpfungsbeweis, den ersten von drei Gottesbeweisen. Heute sollen die beiden anderen folgen: der moralische Beweis und der schriftliche Beweis.


Unter dem moralischen Gottesbeweis versteht man die Tatsache, dass der Mensch ein grundsätzliches Wissen hat von Gut und Böse, Richtig und Falsch. Natürlich ist dieses Wissen im Laufe der Jahrtausende kulturell verfärbt worden. Dennoch hat Gott dem Menschen ein Gewissen gegeben, das sich meldet, solange es nicht abgestumpft ist.

Oswald Sanders erzählt in seinem Buch “Und die Menschen ohne Evangelium?” die Geschichte von einem Missionar in Zaire, der einen Stamm besuchte, der nie zuvor einen weißen Mann gesehen hatte. Es war dem Missionar ein Anliegen, den moralischen Stand innerhalb des Stammes zu untersuchen. Durch einen Übersetzer fragte er darum den Stammesvorsteher, was dieser als Sünde (Unrecht) ansehen würde. Ohne zu zögern kam die Antwort: „Mord, Diebstahl, Ehebruch, Hexerei“.

In Gottes Wort heißt es in Römer 2:14+15 über diesen Gottesbeweis:
Wenn sogar Menschen, die Gottes geschriebenes Gesetz nicht haben, unbewusst so handeln, wie es das Gesetz vorschreibt, so beweist das, dass sie in ihren Herzen Recht von Unrecht unterscheiden können. Durch ihr Verhalten zeigen sie, dass Gottes Gesetz in ihr Herz geschrieben ist, denn ihr eigenes Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder bestätigen, dass sie das Richtige tun. (NLÜ)

Es ist nicht so, dass jedes Verständnis von Gut und Böse subjektiv ist. Ein Basiswissen ist uns von Gott in unsere menschliche Natur hineingelegt. Leider ist das Böse vielfach so verführerisch, dass wir es vorziehen, unser Gewissen totzuschlagen oder zu knebeln, damit wir das Böse tun können. Ein Gott, der das Böse verurteilt und das Gute segnet, passt den meisten Menschen nicht in den Kram. Also rationalisiert man Ihn weg. „Anerzogen, manipuliert, aufgedrängt“ sei unser Verständnis von Gut und Böse und keineswegs der Beweis für einen gerechten, guten und heiligen Gott. Man sagt sich, um bei der Geschichte von gestern zu bleiben:  Natürlich eine emotionale Phantasie, die mir mein halbwahnsinniges Gehirn vorgaukelt. Solche Phantasien hat man bekanntlich in meinem Zustand.“

Was Gott als Beweis in uns hineingelegt hat – was Gott uns geschenkt hat, um Ihn zu finden – tun wir als Phantasie ab, um unseren Lebensstil nicht ändern zu müssen und der Sünde weiterhin hinterherlaufen zu können.

Aber vielleicht ist unser Gewissen noch gar nicht so tot, oder es hat sich momentan von der Knebelung befreien können und gibt Lebenszeichen von sich. – Dann haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können nachknebeln und drauflosschlagen. Dann wird es wieder für eine Weile Ruhe geben. Wir können Gott weiter ausklammern und leben, wie wir wollen. Allerdings warnt uns Gott deutlich:

Entscheidend ist nämlich nicht, ob man Gottes Gebote kennt.
Nur wenn man auch danach handelt, wird man von Gott angenommen.

Die andere Option ist, auf Gottes innere Stimme zu hören und zu Ihm umzukehren. Das erspart uns nicht nur eine lebenslange, mühevolle Knebelung unseres Gewissens. Nein, es befreit uns regelrecht zu neuem Leben, ewig ohne Knebel und Heimlichkeiten. 

(Dritter und letzter Teil folgt morgen)

Donnerstag, 23. Februar 2012

WICHTIGES UPDATE BETREFFS PASTOR YOUCEF

bitte auf nebenstehendes Bild oder hier klicken!

Gottesbeweise und der „moderne“ Mensch (1)

In seinem Buch „Ran an den Löwen“* erzählt Bernhard Matheis das Gleichnis vom modernen Menschen:

„Ein moderner Mensch verirrte sich in der Wüste. Die unbarmherzige Sonnenglut hatte ihn ausgedörrt. Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er, eine Luftspiegelung, die mich narrt. Denn in Wirklichkeit ist gar nichts da.
Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah immer deutlicher die Dattelpalmen, das Gras und die Quellen. Natürlich eine Hungerphantasie, die mir mein halbwahnsinniges Gehirn vorgaukelt, dachte er. Solche Phantasien hat man bekanntlich in meinem Zustand. Jetzt höre ich sogar die Wasser sprudeln. Eine Gehör-Halluzination. Wie grausam die Natur ist.
Kurze Zeit später fanden ihn zwei Beduinen tot. ,,Kannst du so etwas verstehen", sagte der eine zum andern, ,,die Datteln wachsen ihm beinahe in den Mund und dicht neben der Quelle liegt er verhungert und verdurstet. Wie ist das möglich?"  Da antwortete der andere: ,,Er war ein moderner Mensch."

Viele „moderne“ Menschen haben Probleme. Eines ihrer Probleme ist, dass sie Gottesbeweise fordern; aber die Beweise, die Gott ihnen gibt, ignorieren sie, diskutieren oder rationalisieren sie weg. Ihre Suche bleibt folgerichtig ohne Erfolg, ihr Hunger bleibt ungestillt und wird zu einer so normalen Erscheinung, dass sie ihn schließlich nicht mehr wahrnehmen. Was sind das für Gottesbeweise, die Gott uns gegeben hat, um sich zweifelsfrei bemerkbar zu machen? Drei werden uns in der Bibel genannt: Der Schöpfungsbeweis, der moralische Beweis und der schriftliche Beweis. Über den Schöpfungsbeweis heißt es in Römer 1:19+20:

„Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben. Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.“ (HfA)

Selbst in sogenannten „primitiven“ Völkern ist das Bewußtsein eines Schöpfers vorhanden. Dem normalen Menschen kommt es nicht in den Sinn, von einer Schöpfung ohne Schöpfer auszugehen. Diese Philosophie evolutionierte erst seit Darwin im 19. Jahrhundert, ist bis heute höchst umstritten und von namhaften Wissenschaftlern widerlegt. Gott hat uns den Beweis der Schöpfung gegeben, aber der moderne Mensch sagt über Gott: „Aha, eine Fata Morgana. Eine Luftspiegelung, die mich narrt. In Wirklichkeit ist gar nichts da.“

Tragisch! Gott gibt den Beweis, der Mensch erkennt und ignoriert ihn – und stirbt. Er stirbt, während er auf der Erde lebt, denn er erkennt und berührt den nicht, der von sich sagt, dass Er das Leben ist und Leben gibt. Und dann stirbt der Mensch ein zweites Mal, nämlich wenn er hinübergeht in den zeitlosen Zustand. Die Gleichung ist einfach: Wer den Kontakt zu Gott in diesem Leben nicht sucht, der wird ihn im nächsten nicht finden. Weil das für uns Menschen eine äußerst verlustreiche Gleichung ist, hat Gott sich offenbart.

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände. Es fließt die Rede Tag für Tag, Nacht für Nacht tut sich die Botschaft kund. Es ist keine Rede und es sind keine Worte, deren Stimme unhörbar wäre. Ihre Reichweite erstreckt sich über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises. (Psalm 19:2-5a; Schl.)

Um den zweiten Gottesbeweise geht es im morgigen Blog!

* Matheis, Bernhard: „Ran an den Löwen“ Frankfurt a.M. Knecht; (1978)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Hohn des Aschermittwoch

Das wars dann wohl für diese Saison. Karneval ohne Grenzen, Spaß ohne Kontrolle, Ironie ohne Ende, Gottesbezüge ohne Ehrfurcht, Sünde ohne Gewissen, Kriminalität ohne ...  Du denkst, ich übertreibe? Lies die Zeitung! Der Gebrauch von K-o Tropfen hat zugenommen und damit die Zahl der Missbräuche und Vergewaltigungen. Wie jedes Jahr fließt der Alkohol in Strömen, Ehen werden in Massen gebrochen und die Menge ergötzt sich an Zynismus und Sarkasmus. Gott wird gelästert, das Heilige mit Füßen getreten und wer nicht mitmacht, wird als Spießer belächelt. 
Gut, dann bin ich ein Spießer – aber ein stolzer!

Glücklicherweise erteilt der Aschermittwoch Absolution. Interessant, dass dieser Tag mehr mit dem Ende des Karneval  verbunden wird, als mit dem eigentlichen Ursprung, dem Einläuten der Fasten- und Passionszeit. Der Aschermittwoch hat seinen Namen vom Aschekreuz, das seit dem 10. Jahrhundert traditionsgemäß, entweder durch „Asche aufs Haupt“ oder durch ein Kreuz auf der Stirn vergeben wird.

Asche ist im Orient, und damit auch im biblischen Umfeld, ein Symbol der Trauer und Buße. Hiob saß in Staub und Asche (Hiob 30:19) und Ninive tat Buße in Trauer und Asche (Jona 3:6). Allerdings waren damals Asche, Staub und Sackkleidung nur äußere Zeichen eines tatsächlich innerlich ablaufenden Trauer- und Umkehrprozesses. Losgelöst von echter Trauer über Sünde und Abkehr von Gottlosigkeiten hatten diese Aüßerlichkeiten absolut keine Wirkung. Reine Äußerlichkeiten konnten und können weder Gott täuschen, noch Reinigung in irgendeiner Weise bewirken. Eine begrenzt geplante Abkehr von Sünde ist überhaupt keine Abkehr von Sünde. Gott macht das in Sprüche 28:13 überaus deutlich:

Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen,
wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

Dass Aschermittwoch nichts mit Buße zu tun hat, zeigt die Tatsache, dass man es „schade“ findet, dass jetzt alles vorbei ist. Man trauert den ausgelassenen und sündigen Tagen nach. Seit 1950 treffen sich Kirche und Künstler jährlich zu einer „Standortbestimmung“ (nicht etwa zu einer gemeinsamen Umkehr zu Gott). Der „politische Aschermittwoch“ stellt den größten Hohn dar. An diesem Treffen präsentiert sich Aschermittwochbuße in „Bierzelt - Atmosphäre“, mit dem Ziel „heftiger, polemischer Attacken gegen politische Gegner“.

Soviel zu Karneval, Aschermittwoch, dem Hohn der Aschermittwochbuße und der damit verbundenen Verhöhnung biblischer Werte und göttlicher Ansprüche.

Natürlich möchte ich den Blog nicht beenden, ohne eine hilfreiche und befreiende Alternative aufzuzeigen. Echte Buße bewirkt tatsächlich Neuanfang. Wer erkennt, dass Gottes Gebot gebrochen wurde, und wer seine Sünde bereut, sie am liebsten ungeschehen machen würde und einen neuen Weg einschlagen möchte, der findet bei Gott eine weit offene Türe und einen Retter mit weit offenen Armen. König David hatte das erkannt, als er in Psalm 51:19 betete:

„Das Opfer, das dir gefällt, ist ein zerbrochener Geist.
Ein zerknirschtes, reumütiges Herz wirst du, Gott, nicht ablehnen.“

Recht hat er gehabt, denn auch der Erfahrungsbericht aus Psalm 32:1,2+11 kommt von ihm:

„Ein Psalm Davids. Glücklich ist der, dessen Sünde vergeben ist und dessen Schuld zugedeckt ist. Glücklich ist der, dem der Herr die Sünden nicht anrechnet und der ein vorbildliches Leben führt! Deshalb freut euch im Herrn und seid froh, die ihr ihm gehorsam seid! Jubelt alle vor Freude, deren Herzen aufrichtig sind!“

Dienstag, 21. Februar 2012

Deutschland glaubt!

In einer relativ frischen Emnid Umfrage kommt erstaunliches zu Tage: 63% der Deutschen glauben an Gott. Das sind rund zwei Drittel der Bevölkerung! Und damit nicht genug. 59% glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und 58% glauben an den Himmel. Dann sind wir ja doch eine christliche Nation!? Nun, es kommt auf die Definition von christlich an. Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Grüne, schrieb im Dezember 2011, sie habe als Allgäuerin „das Christkind im Herzen“ und wolle sich das von ihren „sogenannten linken Freunden nicht nehmen“ lassen. Zählt sie in der Umfrage auch unter die „Gläubigen“?

Zumindest im Kopf, auf dem Papier oder um die christlichen Feiertage herum scheinen einige in Deutschland an den Resten einer Christlichkeit festzuhalten. Mehr nicht! Die weiteren Umfrageergebnisse bringen uns auf den Boden der Tatsachen zurück. In derselben Umfrage wird enthüllt, dass die Hälfte der Deutschen NIE die Bibel aufschlägt, nur 6% das tägliche Tischgeben praktizieren (6 aus 100! 1965 waren es noch 29%) und von den landeskirchlich orientierten Protestanten nur 3,8% den Gottesdienst besuchen. Bei den Katholiken sind es mit 13% immerhin mehr als dreimal soviel.

Was auffällt, ist der dramatische Unterschied zwischen theoretischem Kopfglauben und in die Tat umgesetztem Herzglauben. Wer definiert eigentlich, was wahrer Glaube ist? Man würde meinen, die Definition sollte von dem kommen an den wir zu glauben behaupten. Der – Jesus selbst – sagt uns in Jakobus 2:17:

So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.“

Und weil Gott weiß, dass wir unangenehme göttliche Aussagen gerne wegdiskutieren oder sogar ignorieren, wiederholt er es noch einmal in Jakobus 2:26:

Denn wie der Leib ohne Geist tot ist
so ist auch der Glaube ohne Werke tot.“

Glaube an Gott, an die Gottessohnschaft Jesu oder an den Himmel nützen einem Menschen überhaupt nichts. Gott erinnert uns:

Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran!
Auch die Dämonen glauben es — und zittern! (Jakobus 2:19)

Ebenso wenig, wie das Wissen um einen Gott die Dämonen retten kann, ebenso wenig wird es uns Menschen retten, wenn sich dieser Glaube in Kopfwissen erschöpft und im Leben keine Auswirkungen zeigt. Glaube ohne Werke ist tot!

Was möchte Gott? Dass wir anfangen zur Kirche zu gehen und in der Bibel zu lesen? Nein, Das ist nicht der Anfang. Glaube ohne Werke ist zwar tot, aber Werke schaffen auch keinen lebendigen Glauben. Was Gott möchte, sagt Er uns in Sprüche 23:26:

Gib mir, mein Sohn, dein Herz, 
und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen!“

Gott möchte in die Kommandozentrale unseres Lebens, in unser Herz! Er möchte nicht nur ein Faktum in unseren Köpfen sein, im Sinne von: „Gott? – Ja, den gibt’s! Den Mond gibt’s auch, genauso wie den Kölner Dom.“ Gott möchte teilhaben an Deinem Leben, Dein Leben lenken (immer nur zum Guten), Dein Gott und Dein Freund sein. Wenn es dazu kommt, werden die Werke folgen, ganz automatisch. Das ist dann echter Glaube.

Montag, 20. Februar 2012

Von Narren

Ich weigere mich, heute über Karneval zu schreiben! Einige Gedanken dazu werden übermorgen zu lesen sein. Aber um Narren soll es schon gehen.

Von Narren steht sogar was in der Bibel. Nicht nur von einer Sorte, sondern von verschiedenen Sorten. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Vers aus Sprüche 12:5:

Der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen, 
aber ein Weiser hört auf guten Rat.“

Bedeutet: Wer nicht auf guten Rat hört und nur seinen eigenen Weg für richtig hält, der ist ein echter Narr! Hier ein weiterer Vers aus den Sprüchen:

Der Umgang mit den Weisen macht weise,
wer sich aber mit Narren einlässt, dem geht es schlecht. (13:20)

Nicht nur, sich als Narr zu entpuppen, indem man seinen Weg ungeprüft für den einzigen und besten hält und weisen Rat ausschlägt – nein – schon sich mit einem Narren einzulassen bringt Verlust! Und wie definiert sich ein Narr gemäß der Bibel? Zwei Verse kommen in den Sinn. Der erste ist ein Ausspruch Gottes über einen Menschen, der sich nur für das zeitlich begrenzte Leben in  dieser Welt interessiert ohne irgendeine Vorbereitung zu treffen für das ewige Leben, das sich anschließt. Gott sagt in Lukas 12:20 zu solch einem Menschen:

Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern;
und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?“

Und schließlich gibt Gott uns in Psalm 53:2 eine weitere biblische Definition. Gott sagt:

Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!«“

Ein Nachfolger Jesu fällt also nicht in die biblische Definition eines Narren. Dennoch schreibt der Apostel Paulus in 1 Korinther 4:10: „Wir sind Narren um Christi willen.“ Was hat er denn damit gemeint?

Paulus erklärt in dem Zusammenhang, dass er und sein Team „der Welt ein Schauspiel“ geworden sind. Sie sind bereit, zu leiden und Kosten auf sich zu nehmen für Dinge, die einem Nichtchristen unverständlich sind und bestenfalls ein beileidsvolles Lächeln abgewinnen. Narren – um Christi willen. Narren in vieler Menschen Augen, weil sie an Jesus glauben. Sie folgen Ihm konsequent, gehorchen Seinem Wort, und schwimmen nicht im Strom der anderen Art Narren mit, die über alles lachen, was sie nicht verstehen und über alles spotten, was sie nicht kennen.

Ich reihe mich ein in das Team von Paulus. Ich akzeptiere und nehme freudig die Tatsache an:

„Ich bin ein Narr um Christi Willen!“

Ich bitte Dich: Nimm mir die Frage nicht übel: „Wessen Narr bist Du?“

Für wen oder was bist Du bereit, zu leiden und die Kosten zu tragen – auch wenn die Anderen nur müde und mitleidig lächeln können? Auch, wenn sie Dich ausgrenzen, für verrückt oder hinterwäldlerisch erklären oder Dir sogar aggressiv begegnen. Ich für meinen Teil wiederhole aus vollem Herzen und lade Dich ein: 

„Ich bin ein Narr um Christi Willen! Ich lade Dich ein ins Team!“  

Sonntag, 19. Februar 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Unser heutiger Predigttext: Jesaja 61:4-11

Und sie werden die uralten Trümmer aufbauen und wieder aufrichten, was vor Zeiten zerstört worden ist; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht in Trümmern lagen.
Fremde werden dastehen und euer Vieh weiden, und Ausländer werden eure Bauern und eure Weingärtner sein;
ihr aber werdet Priester des Herrn heißen, und man wird euch Diener unseres Gottes nennen. Ihr werdet den Reichtum der Nationen genießen und in ihre Herrlichkeit eintreten.
Die erlittene Schmach wird euch doppelt vergolten, und zum Ausgleich für die Schande werden sie frohlocken über ihr Teil; denn sie werden in ihrem Land ein doppeltes Erbteil erlangen, und ewige Freude wird ihnen zuteil werden.
Denn ich, der Herr, liebe das Recht und hasse frevelhaften Raub; ich werde ihnen ihren Lohn getreulich geben und einen ewigen Bund mit ihnen schließen.
Und man wird ihren Samen unter den Heiden kennen und ihre Sprößlinge inmitten der Völker; alle, die sie sehen, werden anerkennen, daß sie ein Same sind, den der Herr gesegnet hat.
10 Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
11 Denn gleichwie das Erdreich sein Gewächs hervorbringt und ein Garten seinen Samen sprossen läßt, so wird Gott, der Herr, Gerechtigkeit und Ruhm hervorsprossen lassen vor allen Heidenvölkern.

Wir beten Gott an durch:
 Gute Lieder und gute Musik für Jesus
Eine Predigt, die sich auf die Bibel gründet
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
Einladung zum anschließenden Mittagessen
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
  
Wir freuen uns auf Dich!