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Samstag, 7. April 2012

Wo war Jesus am Karsamstag?

Wo war Jesus in der Zeit zwischen Seinem Sterben und vor Seinem Auferstehen? In Kürze: Ich weiß es nicht. Dabei ich bin in guter Gesellschaft, denn meine Nachforschungen ergaben, dass Theologen und Ausleger in ihren Kommentaren bekennen: Es ist nicht 100% sicher, wo Jesus war und eine glasklare Antwort gibt uns die Bibel nicht. Dennoch gibt es relativ viele Bibelstellen, die Andeutungen machen und Schlüsse zulassen. Im Folgenden Auszüge aus einigen der wichtigsten Bibelstellen zu diesem Thema:

Epheser 4:8-10
Darum heißt es: »Er ist emporgestiegen zur Höhe, hat Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben«. Das Wort aber: »Er ist hinaufgestiegen«, was bedeutet es anderes, als dass er auch zuvor hinabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde?

Luke 16:22+26
„Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. … Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so dass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.“

1 Peter 3:18-20.
„Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben...“

Psalm 16:10-11
„denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.“

Luke 23:43
„Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“

Allein die Verse füllen die Hälfte der normalen Blog-Länge. Darum hier nur eine kurze Erklärung, die denen helfen soll, die sich mit dem Thema näher beschäftigen möchten. Wo war Jesus zwischen Tod und Auferstehung?

  • Sein Leib war im Grab! (Matthäus 27:60)
  • Sein Geist stieg hinab zu den Niederungen der Erde! (Epheser 4:9)
  • Die Niederungen der Erde bezeichnen das Totenreich, in das Jesus ging (Psalm 16:10; Apostelgeschichte 2:27)
  • Totenreich (Hebräisch: Sheol, griechisch Hades) bezeichnet den Ort der Verstorbenen und wird als zweigeteilt beschrieben. (Lukas 16:22+26) In dem einen Teil (nicht die Hölle) leiden bereits alle, die ohne Glauben gestorben sind. In dem anderen Teil, auch „Abrahams Schoß“ und „Paradies“ genannt, werden die getragen, die im Glauben gestorben sind. Eine unüberbrückbare Kluft trennt beide Plätze.
  • Am Kreuz verspricht Jesus dem sterbenden Verbrecher, der an ihn glaubt, noch am selben Tag mit ihm im Paradies zu sein (Lukas 23:43). Jesus ging also nach seinem Tod ins Totenreich, genauer: ins Paradies, in den Teil, in dem sich die gläubig Gestorbenen aufhielten. Was tat er dort?
  • Er proklamierte seinen Sieg den Seelen der Verstorbenen. Den ungläubig Verstorbenen zum Gericht, den gläubig Verstorbenen zum Heil und um sie hinaus zu führen, mitzunehmen zu sich in die Höhe. (Epheser 4:8).
Das Totenreich ist nicht die Hölle. Das Totenreich ist ein zeitlicher Platz. Die Hölle ist ein ewiger Platz, der erst bevölkert wird nach dem Gericht von Offenbarung 20.

Das Totenreich ist auch nicht ein Platz für eine „zweite Gelegenheit.“ Jesus hat dort nicht evangelisiert, sondern seinen Sieg „Es ist vollbracht“ proklamiert!

Zusammenfassend stellt mich diese Antwort zufrieden:
Nach seinem Tod ging Jesus ins Totenreich. Den ungläubig Gestorbenen proklamierte Er Seinen Sieg. Die gläubig Gestorbenen nahm er mit „in die Höhe.“ Der Teil des Totenreiches, in dem sich die Seelen der Geretteten aufhielten ist demnach heute leer. Sie sind bei Jesus. Der Teil, in dem sich die Seelen der ungläubig Verstorbenen befinden, wird aufgelöst am Tag des Gerichts (Offenbarung 20).

In allem ist die Hauptfrage nicht: Wo war Jesus damals zwischen Karfreitag und Auferstehungssonntag? Die Hauptfrage ist: Wo stehst Du heute in Deiner Beziehung mit Jesus? Heute sitzt Er zur Rechten des Vaters, diejenigen erwartend, die heute an Ihn glauben.               (Whg.v.23.4.11)

Freitag, 6. April 2012

Bezahlt!

In seinem Buch „Dunkler als Finsternis heller als Licht“* schreibt Hans-Peter Royer von einer imaginären Unterhaltung zwischen Satan und Jesus, die etwa so verlaufen sein könnte:

Eines Tages hatten Satan und Jesus eine Unterhaltung. Satan kam gerade vom Garten Eden zurück. Er war hämisch und prahlerisch und sagte zu Jesus: „Ja, ich habe gerade die ganze Welt voller Menschen gefangen.  Ich setzte meine Falle und verwendete einen Köder, von dem ich wusste: Sie können ihm nicht widerstehen. Ich hab sie alle erwischt!“
„Was wirst du mit ihnen tun?“  fragte Jesus.
Satan antwortete: „Ich werde richtig Spaß haben mit denen! Ich werde sie lehren, wie man heiratet und sich voneinander scheidet, wie man sich hasst und gegenseitig missbraucht, wie man trinkt und flucht. Ich werde sie lehren, wie man Schusswaffen und Bomben erfindet und sich gegenseitig umbringt. Ich werde Spaß haben!“
„Und was wirst du tun, wenn du damit fertig bist?“,  fragte Jesus.
„Ich werde sie töten!“, tönte Satan stolz.
„Wie viel möchtest Du für die Menschen?“, fragte Jesus.
„Nein, vergiss es“ antwortete Satan, „ sie sind zu nichts gut. Sie würden dich sowieso nur missbrauchen und hassen. Sie würden dich anspucken, dich verfluchen und dich töten! Du möchtest diese Menschen nicht wirklich!“
„Wie viel?“ fragte Jesus ein zweites Mal.
Satan schaute auf Jesus und sagte höhnisch: „ Alle deine Tränen und dein ganzes Blut!“
Jesus sagte: „Abgemacht!“ Und bezahlte den Preis.

Eine ganze Reihe Lektionen, auf die diese kurze, fiktive Unterhaltung hinweist:
-         Satan meint es nie gut mit uns, so gut seine Köder auch aussehen mögen. Er ist und bleibt der Durcheinanderbringer, Lügner und Mörder.
-         Wir sind Gefangene Satans, egal, ob wir das so ausdrücken oder nicht. Satan steht für alles Schlechte und für Feindschaft gegen Gott. Und genau da hat er auch uns hingebracht. (Schaut Euch die Welt doch an!)
-         Wir haben uns so an die Lektionen gewöhnt, die Satan uns beigebracht hat, dass wir sie als „den Normalzustand“ betrachten; im Sinne von „So ist die Welt nun mal“, anstatt sie als seine Kriegspläne gegenüber Gottes heilsamen Prinzipien zu erkennen.
-         Satan weiß viel und kennt uns Menschen und unsere Verdorbenheit besser, als wir uns selbst kennen. ABER: Er hat keine Ahnung von der unermesslichen Liebe Jesu, die er völlig unterschätzt.
-         Jesus war bereit, alles zu geben. Nicht weniger als alles! Nicht einen Deut weniger als absolut alles. Und Er war nicht nur bereit dazu – Er hat tatsächlich ALLES gegeben!
-         Satan hat kläglich verloren! Jesus hat glorreich gesiegt!
-         Der Preis ist bezahlt! Der Preis für Dich! Für Deine Freiheit! Zur Vergebung Deiner Sünden! Zur Veränderung Deiner Situation! Zum Eintritt in Jesu ewige Herrlichkeit! 

Der Preis ist bezahlt! Der Preis liegt bereit! Nichts Kleingedrucktes, keine Bedingungen! Geh, hol ihn Dir ab! Wo? Bei Jesus!  Wie?

„Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ „Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden!“ „Wie viele Ihn aber aufnahmen, denen gab Er das Recht, Gottes Kinder zu heißen, denen, die an Seinen Namen glauben!“ (Apg 16:31; Rö 10:13; Joh 1:12)

Nichts tun – glauben! Nichts erarbeiten – Jesus vertrauen! Nicht den eigenen Weg der Sünde, der Rebellion, der Gleichgültigkeit, des Hasses, der Lieblosigkeit – der Zerstörung – weitergehen, sondern auf den Weg Jesu wechseln und Ihm nachfolgen. So einfach ist das, denn Er hat den Preis für Dich bezahlt.

Morgen: "Wo war Jesus am Karsamstag?"
*Verlag: Scm Hänssler; Auflage: 1., Aufl. (4. August 2010)

Donnerstag, 5. April 2012

Dein Kuss für Jesus

Ein Kuss ist eine persönliche Sache – zumindest in unserer Kultur. In der Regel dient er als Ausdruck der Liebe, der Intimität, der Verbundenheit. Bereits im europäischen Ausland (wenn man die Türkei dazuzählen möchte) ist ein Kuss schon nicht mehr so persönlich. Männer begrüßen sich mit einem Kuss auf die Wange, ebenso Frauen unter sich.

Zur Zeit der Bibel war beides üblich: Der Kuss aus Liebe und der Kuss als Gruß. Jesus empfing beides. In Lukas 7:38 kommt eine stadtbekannte Sünderin zu Jesus und wir lesen:

sie trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen; und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küsste seine Füße und salbte sie mit der Salbe.“ 

Diese Tat der Verbundenheit bezeichnet Jesus später vorbildlich. Bereits im Alten Testament heißt es in Psalm 2:12:

Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird 
und ihr nicht umkommt auf dem Weg; 
denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! 
Wohl allen, die sich bergen bei ihm!

Das Wort, übersetzt mit „küsst“ ist ein Begriff aus dem Bereich der Anbetung und fordert auf, sich zu unterwerfen, zu beugen und die Füße eines mächtigen, siegreichen Königs zu küssen. Wir werden aufgefordert, den Sohn anzubeten, zu lieben, uns in Ihm zu freuen. Ein Kuss ist ein angemessenes Zeichen dafür.

Aber die Bibel spricht auch von einem anderen Kuss, der als „Judaskuss“ oder „Verräterkuss“ in die Geschichte eingegangen ist. Judas war ein Heuchler. Sein Kuss sollte eine Täuschung sein. Er sollte Jesus Achtung vortäuschen, ihn aber in Wahrheit ans Messer liefern.

Welche Art Kuss erhält Jesus von Dir? Nein, Du wirst ihn wahrscheinlich nicht verraten, nicht um Geld verkaufen oder ihn bewusst dem Spott Seiner Feinde ausliefern. Aber kann es sein, dass Du Jesus, Dir selbst und den anderen etwas vorspielst? Du spielst Achtung für Jesus, Liebe für Jesus, Hingabe, Dienst und Interesse an Ihm vor. Alle anderen denken, Du bist einer von ihnen, eifrig und brennend für Jesus. Und Du weißt in Deinem Herzen: Alles Show! Ein Judaskuss – der das eine vorgibt und das andere in Wirklichkeit ist.

Ist Dein Kuss, Deine Liebe, Deine Lieder, Deine Hingabe für Jesus authentisch und von Herzen – oder ist es ein Judaskuss?

Ich für meinen Teil entscheide mich – besonders in Anbetracht der Passion Jesu - für den Kuss aus Psalm 2:12. Ein Kuss herzlicher Hingabe, freudiger Unterordnung unter einen mächtigen, siegreichen König. Ein Kuss echter Anbetung! Dabei muss und will ich mich prüfen, dass das Herz offen ist vor Gott und nicht etwas nach außen vorspielt, was innen fehlt.

Was ist Dein Kuss für Jesus?                                    (Whg.v.21.4.11)

Mittwoch, 4. April 2012

Lass Jesus Deine Füße waschen

Ich gebe zu: Obwohl ich die Erfahrung gerne einmal machen möchte, habe ich bisher noch nie an einer Fußwaschung teilgenommen. Sie wird ja in einigen Gemeinden und Kirchen noch praktiziert, besonders in der Karwoche. Was ich aber gehört und in Filmen gesehen habe, sind Fußwaschungen, die in Gemeindehäusern stattfinden. Alle Füße, die dann gewaschen werden, wurden (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) gut und gründlich zu Hause geschruppt. Zehennägel geschnitten und gesäubert. Frische Socken und saubere Schuhe haben den Schmutz auf dem Weg zum Gemeindehaus abgehalten. Es wäre ja auch zu peinlich, würde dem Fußwascher ein schmutziger oder entzündeter Zehennagel auffallen oder gar Schweißgeruch in die Nase steigen.

Als Jesus sein Obergewand auszog, sich die Schürze umband und sich vor seine Jünger kniete, um ihnen die Füße zu waschen, waren das Füße von Männern, die den ganzen Tag unterwegs gewesen waren. Möglicherweise hatten sie vorher ein rituelles Bad genommen, da das Passah nahte. Aber (im heutigen Sinne) sauber, waren die Füße mit Sicherheit nicht, als Jesus sie wusch!

Stell Dir vor, Du wärest unter den Zwölfen gewesen – mit staubig-schmutzigen Füßen, müden Füßen, vielleicht wunden Füßen – und der Meister hätte vor Dir gekniet, wie er vor den Jüngern gekniet hat (oder so ähnlich). Also ich für meinen Teil kann Petrus bestens verstehen.

Was Jesus gegenüber Petrus zum Ausdruck bringt ist die Tatsache, dass er bereits gewaschen ist, dass er als Jünger gilt, „zu Jesus zugehörig.“ Jesus erkannte den kindlichen Glauben im Herzen seines Jüngers und – vorausschauend aufs Kreuz – bezeichnet ihn als „gewaschen.“  Jesus hat nicht nur den Dreck seiner Füße weggespült, sondern erklärte auch sein Herz rein. Lüge, Hass, Bitterkeit, unreine Gedanken, Wütausbrüche, Ehekrach, Zorn … alles, was sich über viele Jahre in Petrus` Herz angesammelt hatte, war vergeben worden.

Nicht die paar Schmutzkrümel zwischen den Zehen sind das Problem. Die sind nicht wirklich peinlich. Peinlich ist der große Schmutz. Der, den man nicht sieht, der sich im Herzen ansetzt.

Wer zu Jesus gehört, lernt in dieser Fußwaschung mindestens drei große Lektionen:
  1. Wer zu Jesus gehört, dessen Sünden sind vergeben. Wir mögen ignorant sein diesbezüglich, aber Jesus hat uns gereinigt! „O Gnade Gottes, wunderbar!“
  2. Wer zu Jesus gehört, dem möchte der Herr täglich Reinigung schenken von den Verfehlungen eines jeden Tages. Die täglich erfahrene „Gnade um Gnade!“
  3. Wer zu Jesus gehört ist berufen und beauftragt, dem Beispiel Jesu zu folgen: dem Beispiel der Demut, dem Beispiel des Dienens (selbst wenn es sich um stinkende, wunde oder müder Füße handelt) – und dem Beispiel der Vergebung, Tag um Tag!
 „Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe.“ (Johannes 13:15) (Whg.v.19.4.11)

Dienstag, 3. April 2012

Vom guten Minimum zum besseren Maximum #2

Gestern ging es um eine gute, Gott wohlgefällige Startposition. Wir hatten diese Startposition als ein wünschenswertes Minimum bezeichnet. Israel wollte von Gott hören und wollte Ihm in allem Gehorsam sein. Auf solcher Einstellung liegt Gottes Verheißung:

„Es ist alles gut, was sie geredet haben. O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und alle meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich!  
(5 Mose 5:28+29)

Dazu kam es nicht! Israel fehlte die permanente Begegnung mit Gott – und alles, was wichtig war, verblasste. Statt heiliger Ehrfurcht war es Angst, die sie veranlasste, Mose zu bitten:

Tritt du hinzu und höre alles, was der Herr, unser Gott, reden wird; und du sollst uns alles sagen, was der Herr, unser Gott, zu dir reden wird. (5 Mose 5:27)

Das hätte ihnen nicht zum Fallstrick werden müssen. Ihre Bitte war nicht sündig. Gott geht darauf ein und sagt zu Mose:

„Geh hin und sage ihnen: Kehrt heim in eure Zelte! Du aber sollst hier bei mir stehen bleiben!“ (5 Mose 5:30+31)

Während Israels Einstellung als Minimum – als erster Schritt – wünschenswert ist, wünsche ich uns eigentlich mehr als das Minimum. Wer möchte schon gerne am Minimum leben:
-         mit nur noch 1 Scheibe Brot im Haus?
-         mit nur noch 1 Euro Sparguthaben?
-         mit nur einem Satz Wechselwäsche

Am Minimum leben lässt uns überleben, aber nicht aufleben. Und die Geschichte Israels zeigt: Leben am Minimum ist lebensgefährlich!

Israel „durfte“ heim in ihre Zelte. Aber Mose durfte noch bei Gott stehen bleiben!

Ich möchte bei Gott stehen bleiben!  -  vor Ihm stehen bleiben!
Ich möchte mich beständig in Seiner Gegenwart aufhalten!
Ich möchte Seine Stimme hören!
Ich möchte meine Ehrfurcht vor Ihm nicht verlieren!

Das war Israels Fehlentscheidung: Sie waren zufrieden mit dem Minimum und schickten Mose vor. Das ist nicht schlecht, nicht falsch und nicht sündig! Aber das Leben am Minimum ist riskant. Für uns Jesusjünger noch viel mehr, denn wir haben ja eine viel persönlichere Verbindung mit Gott durch Jesus.

Lasst uns nicht zufrieden sein mit einem geistlichen Leben am Minimum. Im Gegenteil: Lasst uns die permanente Begegnung mit Jesus suchen. Lasst uns keine Angst haben vor Gott, aber wachsen in der Ehrfurcht Gottes. Je mehr DAS geschieht, umso leichter fällt es uns, nach Gottes Willen zu leben.

Geh nicht zurück in Dein Zelt. Zieh Dich nicht von Gott zurück. Verzichte nicht auf die persönliche, tägliche Begegnung mit Ihm. Gemeinde ist gut und wichtig! Gemeinschaft mit andern genauso. Bücher neben der Bibel können sehr hilfreich sein. Aber leb nicht am Minimum. Das ist zu riskant. Setz Dich täglich der persönlichen Begegnung mit Jesus aus, Seiner Herrlichkeit und Seiner Heiligkeit.

Der letzte Vers ans Volk in Kap 5 ist nicht Warnung sondern Ansporn:

Wandelt in allen Wegen, die euch der Herr, euer Gott, geboten hat, und ihr werdet lebten und es wird euch gut gehen und ihr werdet lange bleiben in dem Land, das ihr besitzen werdet!

Das ist nicht Leben im oder am Minimum – Das ist Leben in Fülle!

Montag, 2. April 2012

Vom guten Minimum zum besseren Maximum (#1)

Um die 120 Jahre ist Mose alt. In seinem letzten Treffen mit Israel erinnert er sie an Gottes Führung, Seine Gnade, Gebote und die vielen Begegnungen, die Israel mit seinem Gott hatte:

„Von Angesicht zu Angesicht hat der Herr auf dem Berg mit euch geredet, mitten aus dem Feuer. Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem Herrn und euch, um euch die Worte des Herrn zu verkündigen; denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet und seid nicht auf den Berg gegangen.“ (5 Mose 5:4+5)

Das war am Sinai gewesen. Das Ganze war höchst eindrucksvoll. Der ganze Berg rauchte, weil Gott im Feuer auf ihn herabkam. Rauch stieg auf wie Rauch eines Schmelzofens; der ganze Berg erbebte heftig; Hörnerschall erklang, wurde immer stärker. In all das mischte sich Gottes gewaltige Stimme. Eine Ehrfurcht gebietende Situation!

Jetzt wird Mose auf den Berg gerufen. Gott redet mit Ihm und schickt ihn mit einer Botschaft zum Volk zurück. Danach offenbart Er die 10 Gebote direkt an Israel. Donner, Blitze, Feuer, Rauch, Bergbeben, Trompetenschall – und dies alles übertönend: Die Stimme Gottes. GEWALTIG  Und wie reagiert Israel?

Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der Finsternis hörtet und der Berg im Feuer brannte, da tratet ihr zu mir … und ihr spracht: Siehe, der Herr, unser Gott, hat uns seine Herrlichkeit und seine Größe sehen lassen … Und nun, warum sollen wir sterben? … Tritt du hinzu und höre alles, was der Herr, unser Gott, reden wird; und du sollst uns alles sagen, was der Herr, unser Gott, zu dir reden wird; und wir wollen darauf hören und es tun! (5 Mose 5:23-27)
Bereits vorher hatten sie erklärt: „Alles was der Herr gesagt hat, willen wir tun!“(2 Mose 19:8)

Eigentlich wünsche ich uns diese Einstellung. Nicht, dass es nichts Besseres gäbe. (bitte morgen weiter lesen) Aber solch eine Einstellung als Minimum, Startbasis – als ersten Schritt! Das wäre gar nicht so schlecht. Auch Gott gefällt diese grundsätzliche Einstellung Seines Volkes  (5 Mose 5:29):

Wenn sie immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten
Und meine Gebote zu halten, ginge es ihnen gut und ihren Kindern

Dazu ist es nie gekommen! Tragisch! Hätte Israel Gott mal weiter reden lassen. Hätten sie sich mal weiter seiner Herrlichkeit und Heiligkeit ausgesetzt! Nun ruft Gott Mose auf den Berg und redet dort mit ihm. Der Eindruck der Heiligkeit beim Volk Gottes aber verblasst und sie versinken in grober Unzucht und Götzendienst. Wie konnte das geschehen?

Was Israel fehlte, war die permanente Begegnung mit Gott.
  • Die Erfahrung Seiner Herrlichkeit und Heiligkeit – verblasste!
  • Die Gefährlichkeit der Sünde – verblasste!
  • Die Dringlichkeit des Gehorsams verlor sich!
  • Die Wirkung der Warnung des Fluches – verblasste!
  • Und genauso Verheißung und Glück des beispiellosen Segens!
Die permanente Gottesbegegnung fehlte  – und alles verblasste, was mit Gott zusammenhing.

Wir brauchen die permanente Begegnung mit dem heiligen Gott, sonst verblasst alles, was wichtig ist im Leben.

Was Gott gefällt ist Israels Erfahrung der Gottesfurcht, ihr Verlangen, Seine Gedanken zu kennen und Ihr Vorsatz, sie zu tun.

Du möchtest Gottes Wohlgefallen, Seinen Segen für Dich und Deine Kinder? Israels erste Einstellung zu Hören und zu tun ist ein guter erster Schritt. Aber es ist das Minimum. Bleib nicht dahinter zurück. Über eine noch bessere Einstellung wird es morgen gehen.

Sonntag, 1. April 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

JESAJA 65:17-25

17 Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so daß man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden;
18 sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe; denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude.
19 Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klagelaut und kein Wehgeschrei mehr darin vernommen werden.
20 Es soll dann nicht mehr Kinder geben, die nur ein paar Tage leben, noch Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern wer hundertjährig stirbt, wird noch als junger Mann gelten, und wer nur hundert Jahre alt wird, soll als ein vom Fluch getroffener Sünder gelten.
21 Sie werden Häuser bauen und sie auch bewohnen, Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen.
22 Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt, und nicht pflanzen, damit es ein anderer ißt; denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein, und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen.
23 Sie werden sich nicht vergeblich mühen und nicht Kinder für einen jähen Tod zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten des Herrn, und ihre Sprößlinge mit ihnen.
24 Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; während sie noch reden, will ich sie erhören!
25 Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, und die Schlange wird sich von Staub nähren. Sie werden nicht Schaden noch Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg! spricht der Herr.

 Du bist eingeladen!
Mit uns zu singen, auf Gottes Wort zu hören
Dich mit uns zu freuen!
Außerdem:
Angebot zu Seelsorge 
persönlichem Gebet
und Einladung zum Mittagessen nach dem Gottesdienst
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld 
SONNTAGSZITAT:

Bei einem Waldbrand gibt es immer eine Stelle, die das Feuer nicht mehr erreicht: den Platz, den das Feuer schon ausgebrannt hat. Golgatha ist die Stelle, wo das Feuer vom Gericht Gottes über unsere Sünde schon ganz erloschen ist. (Corrie ten Boom)