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Samstag, 19. Mai 2012

Weißt Du noch? - Wie damals!

Dicker konnte es kaum noch kommen. Die Stadt war umzingelt, die Feinde ins Innere eingedrungen. Alles war geplündert worden. Die schlimmsten Kriegsverbrechen waren geschehen. Die Hälft der Stadt hatte man verschleppt – einfach mitgenommen. Und der Rest zitterte irgendwo in dunklen Verstecken. Jeder hatte praktisch abgeschlossen mit seinem Leben.

So beschreibt Sacharja die letzten Tage Jerusalems vor der Wiederkunft Jesu. Deprimierend und schockierend! Und dann lesen wir in Kapitel 14:3 die herrlichen Worte:

"Aber der Herr wird ausziehen, … wie damals 
am Tag seines Kampfes, am Tag der Schlacht"

Aber der Herr …
  • Alle Welt steht dann gegen Israel
  • Alle gegen einen - ABER der Herr …
  • ER wird für Israel in den Kampf ziehen
  • ER wird gegen die Nationen streiten
  • Wenn Not am größten ist, wird der Herr kommen und eingreifen
  • Wenn keine andere Hoffnung mehr da ist …
  • Wenn niemand mehr daran glaubt, dass es noch Rettung gibt …
  • dann wird der Herr selbst die Rettung bringen und die Rettung sein.
Aber der Herr … das ruft Gott auch uns zu. Er erinnert uns:

„Ich bin kein Neuling! Ich brauche keinen Ratgeber! Ich mach das nicht zum ersten Mal! Ich weiß, wie das geht! Ich bin Derselbe wie damals!“

Lasst uns vorwärts  gehen, egal was auf dem Programm steht, egal wie stark der Druck, der Frust, die Dunkelheit oder die Not sich präsentiert. Lasst uns festhalten an der Tatsache: 

 ABER DER HERR!

Er wird ausziehen! Nicht gegen sein Volk sondern FÜR sein Volk; wie damals, so, wie Er es immer schon gemacht hat: voller Gnade, voller Stärke, voller Souveränität. Er ist der Sieger, der Überwinder. Und in Ihm überwinden auch wir weit – auch wenn es manchmal zunächst nicht so aussieht.                                                         (Whg.v.1.2.10)

Freitag, 18. Mai 2012

Verbindlichkeit

Ca 80% der 311 Millionen US Amerikaner bezeichnen sich als Christen. Nur etwa 49% sind als Gemeindemitglieder registriert. Woran liegt das? IDEA Spektrum berichtet von einer Untersuchung des Statistikers Dale Jones. Er vermutet, dass die starke Betonung, die Evangelikale auf eine persönliche Glaubensbeziehung zu Jesus Christus legen, von vielen falsch verstanden wird. Nach Jones deuten viele die persönliche Entscheidung für Jesus so: „Ich muss wiedergeboren sein!“ Aber nicht: „Ich muss mich in einer Gemeinde engagieren.“

Ich meine, Jones hat einen nachdenkenswerten Ansatz. Wenn von ca 250 Millionen Christen in Amerika nur 155 Millionen verbindlich zu einer Gemeinde gehören, dann ist irgendwo der Wurm drin. Und – machen wir uns nichts vor – in Deutschland sieht es nicht besser aus, eher schlimmer.

Kann es sein, dass wir Christen über das wahre Wesen eines Jüngers Jesu ganz neu nachdenken müssen? Kann es sein, dass die „persönliche Glaubensbeziehung“ auf die wir Evangelikale so viel Wert legen, etwas anderes ist in Gottes Augen als in den unseren? Kann es sein, dass ein Gebet, Jesus aufzunehmen, nichts wert ist, wenn es nicht mit der Entschlossenheit zur konsequenten Nachfolge an Gott gerichtet wird? Christliches, biblisch begründetes Eremitendasein gibt es nicht. Christliches, biblisch begründetes Vagabuntendasein gibt es auch nicht. Biblisches Christsein besteht aus Abkehr vom alten Leben und Hinkehr zu Jesus. Hinkehr zu Jesus beinhaltet konsequente Nachfolge, in der Jesus Christus in alle meine Entscheidungen einbezogen wird und immer an erster Stelle steht. Biblisches Christsein bedeutet außerdem verbindliche Zugehörigkeit und Mitarbeit in einer Gemeinde. Verbindliches Engagement in der Gemeinschaft der Nachfolger Jesu ist also keine Wunschfrage, Zeitfrage oder Lustfrage, sondern ein Zeichen, dass ich begriffen habe, was Christsein bedeutet.

Wenn ich begriffen habe, wer Jesus ist – und wer ich bin, wenn ich begriffen habe, was Er für mich tun musste und mit welchem Segen ich durch Ihn beschenkt bin, dann folgt automatisch eine Hingabe, die mein ganzes Leben umfasst, eine verbindliche Hingabe in der Jesus unangefochtene Nummer 1 ist in meinem Leben, Denken und Tun.

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde,
um sich mächtig zu erweisen an denen,
deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.
(2 Chronik 16:9)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Der „3 in 1“ Tag

"3 in 1“  So wurden die kleinen Tassenportionen genannt, die in den Philippinen verkauft wurden. Kaffee, Pulvermilch und Zucker – alles war in einem Tütchen. Man brauchte es nur in eine Tasse zu füllen – heißes Wasser zuzugießen – umrühren – fertig!

Der heutige 17. Mai scheint auch in diese „3 in 1“ Kategorie zu passen: Normaler Wochentag, christlicher Feiertag: Himmelfahrt und Vatertag – alles in einem. Natürlich sieht die Reihenfolge bei jedem etwas anders aus.

Himmelfahrt wird mindestens seit dem Jahr 370 n. Chr. gefeiert. Mittlerweile ist dieser christliche Teil des heutigen „3 in 1“ Tages für viele der unwesentlichste. „Normaler Wochentag“ – da kann man was mit anfangen, am besten, wenn die Geschäfte offen sind. „Vatertag“ – da meint man was mit anfangen zu können. Aber „Himmelfahrt?“ Himmelfahrt ist für die meisten nur noch als arbeitsfreier Feiertag willkommen, besonders willkommen, wenn er, wie in diesem Jahr, auf einen Tag m itten in der Woche fällt. Aber Himmelfahrt ist der traditionsreichste Feiertag und gehört mit Weihnachten, Ostern und Pfingsten zu den bedeutendsten der Christenheit.

Für mich hat Himmelfahrt eine ausgesprochen wichtige Bedeutung. Himmelfahrt sagt uns:
  • Jesus hat den Tod besiegt, ist aus dem Tod ins Leben zurückgekehrt und hat seinen Platz der Herrschaft wieder eingenommen! Wer zu Jesus gehört, kann auch ewig leben!
  • Ich habe einen Fürsprecher (Anwalt) im Himmel, der mich in allen Belangen vertritt.
  • Ich habe jemanden, der im Himmel für mich betet: Jesus, der Sohn Gottes! Jemand anders brauche ich dort nicht!
  • Ich habe jemanden „auf der anderen Seite“, der mir einen Platz vorbereitet. Das war Jesu Versprechen an die, die zu ihm gehörten.
  • Ich gehe keinen unbekannten Weg, wenn ich „rüber“ muss. Jesus ist vor mir den Weg gegangen und wartet dort auf mich.
  • Die Himmelfahrt Jesu führt dazu, dass mir die „letzte Reise“ weder Angst noch Sorgen macht.
Kannst Du verstehen, dass beim heutigen „3in 1“ Tag für mich die Himmelfahrt Priorität hat?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Dankst Du Gott für Deine Freiheit?

Die Bibel macht uns keine falschen Hoffnungen. Christsein bedeutet Kampf! Unser Christsein veranlasst viele Menschen, uns als Feinde zu betrachten. Das ist der Fall, ohne dass wir etwas dazu beitragen. Die Bibel sagt das immer wieder:

Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!« (Römer 8:36)

Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. (2 Timotheus 3:12)

Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. (Jesus in Johannes 15:20)

Ausgesprochen viele Christen müssen genau das erfahren. Open Doors gibt die Zahl der verfolgten Christen mit 100 Millionen an. Andere Quellen nennen mehr als das Doppelte. Tatsache ist: nie wurden so viele Christen weltweit verfolgt, wie in unseren Tagen. Nie gab es so viele christliche Märtyrer, wie in unserer Zeit.

In Nordkorea gelten Christen als Staatsfeinde. Wer als Christ entdeckt wird, kommt mitsamt der Familie ins Gefängnis oder Arbeitslager. Von kürzlich 23 entdeckten Christen wurden 3 auf der Stelle erschossen, der Rest unverzüglich in ein Straflager gebracht.
In Uganda wurde eine 14jährige von ihrem Vater mit dem Tode bedroht, weil sie sich als Muslima für ein Leben mit Jesus entschieden hatte. Misshandlung, Prügel, Essensentzug und monatelanges vegetieren in einem lichtlosen Raum. Als man sie entdeckte, war sie abgemagert, hatte Lähmungserscheinungen und konnte nicht mehr reden. Sie hielt an ihrem Glauben fest.
Im Irak erhielt eine christliche Familie einen Anruf: Wir geben euch 24 Stunden, den Ort zu verlassen. Danach entführen wir eure Töchter und töten euch.
Pastor Youcef Nadarkhani ist seit mehr als 2½ Jahren im Iran gefangen und wartet auf die Vollstreckung des Todesurteils – weil er Christ ist.
Vietnam, Indien, Eritrea, Usbekistan, China, Buhtan, Kuba, Weißrussland, Kolumbien – sie alle gehören mit vielen anderen zu den 50 Ländern, in denen Christen am schlimmsten verfolgt werden. Die komplette Liste findet man hier:  Verfolgungsindex

Aber uns geht es gut!

Den am Anfang zitierten Versen ist zu entnehmen, dass Verfolgung das Normale im Christenleben ist. Daraus lässt sich schließen, dass ein Leben im Frieden, wie wir es momentan genießen, nicht das Normale sein kann. Gott hat uns eine besondere Zeit der Gnade geschenkt. Gnade, zu wachsen, Gnade zu ruhen, Gnade, Ihn zu bezeugen. Aber vergessen wir nicht: Es ist eine Zeit besonderer, unverdienter Gnade. Wir können sie nicht einfordern, wir können sie nicht erwarten – wir können sie nur dankbar annehmen und sie nutzen, solange sie uns gehört.

Dankst Du Gott für die Gnade der Freiheit, die Er Dir schenkt? Erkennst Du sie als Sein Gnadengeschenk? Fang an, sie als kostbares Geschenk von Gott zu betrachten und zu nutzen. Und danke Ihm dafür!

Dienstag, 15. Mai 2012

Und wie macht man das?

[Lasst uns] hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Achtet doch auf ihn … (Hebräer 12:2-3a)

Das hilft! Hört sich geistlich abgefahren an – hilft aber trotzdem! Man möchte lieber etwas Praktischeres, wie etwa: 30 Kniebeugen machen – oder: 10 Vater Unser beten – oder: 5x den Abwasch erledigen (für Männer), bzw. 3x das Auto waschen (für Frauen). Ist aber alles irrelevant. „hinschauen auf Jesus“ „auf Ihn achten“. DAS ist es, was wir brauchen … damit wir nicht müde werden und den Mut nicht verlieren! (Hebräer 12:3b)

Und wie macht man das – hinschauen auf Jesus? Nun, wir halten uns vor Augen, wir rufen uns in Erinnerung, WIE Jesus ist und WAS Er tut. Hier ein paar Anstöße. Lesen allein hilft vielleicht schon. Etwas drüber nachdenken, bringt mehr. Vielleicht noch ein wenig mit Jesus über IHN plaudern (das nennt man „loben“) – das bringt dann wirklich die verheißene Wirkung. Also, auf geht’s!

Aufgeben oder Annehmen – Jesus nimmt Dich an!
Ich aber darf zu dir kommen, denn in deiner großen Gnade hast du mich angenommen. Voller Ehrfurcht bete ich dich in deinem Heiligtum an. (Psalm 5:8)

Bedrängen oder Befreien – Jesus befreit Dich!
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! (Galater 5:1)

Beschimpfen oder Beschenken – Jesus beschenkt Dich!
Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (Römer 8:32)

Ersetzen oder Einsetzen – Jesus setzt Dich ein!
Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)

Frustrieren oder Froh machen – Jesus macht Dich froh!
Der Herr hat Großes an uns getan, wir sind fröhlich geworden. (Psalm 126:3)

Knechten oder Krönen – Jesus krönt Dich!
Glücklich ist, wer die Bewährungsproben besteht und im Glauben festbleibt. Gott wird ihn mit dem Siegeskranz, dem ewigen Leben, krönen. Das hat er allen versprochen, die ihn lieben. (Jakobus 1:12)

Lästern oder Lieben – Jesus liebt Dich!
Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3)

Richten oder Retten – Jesus rettet Dich!
Jesus spricht: „Denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette.“ (Johannes 12:47)

Strafen oder Segnen – Jesus segnet Dich!
Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit. (Apostelgeschichte 3:26)

Verdammen oder Vergeben – Jesus vergibt Dir!
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1 Johannes 1:9)

Verurteilen  oder Verzeihen Jesus verzeiht Dir!
Wer ist ein Gott wie du, der Schuld vergibt und Vergehen verzeiht dem Rest seines Erbteils! Nicht für immer behält er seinen Zorn, denn er hat Gefallen an Gnade. (Micha 7:18)

Montag, 14. Mai 2012

DANKE!

CCFG  AM  FRÜHLINGSMARKT

Wer nicht vorbeigekommen ist, ist's selber in schuld. Der Tag gestern am Neunkirchener Frühlingsmarkt war super! Danke an alle CCFG-ler, die da waren, mitgemacht haben und ihren Nachmittag geopfert haben. Jede(r) von Euch hat Besonderes geleistet! Einen Dank der Extraklasse an die (jugendlichen und erwachsenen) Frauen, die beim Kinderschminken buchstäblich ohne freie Minute gearbeitet und multiple Überstunden geleistet haben. Ihr wart ganz große Klasse!

Gesandt wie Christus

Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch!
Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 
 (Johannes 20:21)

Gesandt wie Jesus. Toll! Offenbar war Jesus so zufrieden mit der Art und Weise, wie der Vater Ihn gesandt hatte, dass Er uns, Seine Nachfolger, in gleicher Weise in die Welt sendet, um Sein Werk fortzuführen. Sicher, um das umsetzen zu können ist es wichtig, zu verstehen, wie Jesus denn vom Vater gesandt wurde, wie Er Seinen Auftrag wahrgenommen und ausgeführt hat. Es hilft, sich einfach mal einige Fragen zu stellen. Die Antworten, die wir finden, werden uns helfen, unser Sendungsbewusstsein zu korrigieren oder zu stärken.

In Johannes 2:17 wird Jesu Handeln durch ein alttestamentliches Zitat beschrieben:

"Der Eifer um dein Haus verzehrt mich."(Elb)

Frage #1: Was verzehrt mich? Was begeistert mich? Für was bin ich bereit, Zeit, Geld, Kraft, Luxus und Freizeit zu opfern – oder vielleicht sogar mein Leben in die Waagschale zu werfen? Der Eifer um die Sache Seines Vaters verzehrte Jesus. Gesandt wie Christus. Was verzehrt mich?

In Matthäus 9:36 lesen wir über Jesus:

Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie,
weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, 
die keinen Hirten haben.

Frage #2: Was bewegt mich? Über was regt sich in meiner Seele Mitleid bis zu dem Punkt, dass ich mich in Bewegung setze und handle? Was treibt mir die Tränen in die Augen (oder zumindest ins Herz?) Tatsache ist, wir leben in einer kalten Gesellschaft. Es bedarf schon sehr  gefühlvoller Filme, die unsere Emotionen wirklich in Bewegung bringen. Aber im richtigen Leben? Menschen ohne Hirten bewegten Jesus. Was bewegt mich?

Jesus war immer unterwegs, immer unter dem Volk, immer bei Seinen Jüngern. Nicht nur kamen die Menschen zu Ihm – Er ging auch zu Ihnen. In dein Haus will ich kommen  sagte Er zu dem verachteten Sünder Zachheus und besuchte ihn und seine Freunde. Aber nicht nur auf Sünder geht Er zu. In Matthäus 14:25 heißt es:

Aber um die vierte Nachtwache kam Jesus zu ihnen 
und ging auf dem See.

Verängstigt waren sie. Um ihr Leben kämpften sie gegen den gewaltigen Sturm. Jesus sah sie, auch wenn sie Ihn nicht sahen. Und Jesus geht auf Seine bedrängten Nachfolger zu.

In beiden Fällen ergreift Jesus die Initiative. Einmal geht Er auf die Seinen zu, ein andermal auf Sünder, um ihnen zu helfen. Gesandt wie Christus! Auf wen gehen wir zu? Zu wem sollen wir uns aufmachen, um ihnen in ihren Ängsten und Nöten beizustehen, wen besuchen, um das Heil Gottes in ihr Haus zu bringen?

Fragen, die wir uns stellen müssen, wenn wir die Bedeutung verstehen wollen, wenn der Herr sagt: Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Gesandt wie Christus! Was für ein Vorrecht! Wir – in den Fußstapfen unseres Meisters!

Sonntag, 13. Mai 2012

CCFG  AM  FRÜHLINGSMARKT

NUR NOCH HEUTE, am Muttertag, werden wir von 11 - 18 Uhr als CCFG mit einem Stand auf dem Neunkirchener Frühlingsmarkt vertreten sein.  Wir verschenken Bücher aus 2. Hand, schminken Kinder und stellen unsere Royal Ranger Arbeit vor. Komm doch mal vorbei, sprich uns an!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Zum Muttertag

Julia sitzt noch am Küchentisch und malt, während Mama den Abwaschberg an der Spüle abarbeitet. Irgendwann schaut Julia auf, sieht sich ihre Mutter ganz interessiert an und entdeckt etliche Strähnen mit weißem Haar zwischen den rotbraunen Haaren der Mutter. „Mama“, kommt auch schon bald die Frage. „Warum hast Du denn so viele weiße Haare zwischen den anderen?“  „Nun, Kind,“ erklärt die Mutter, „jedes Mal, wenn Du etwas Falsches tust, das mich weinen lässt oder traurig macht, dann wird eines meiner Haare weiß.“  Julia hält einen Moment inne, überlegt und fragt dann weiter: „Mama, wie kommt es denn, dass alle Haare von Oma weiß sind?“

Was sich so ein unschuldiger Kindermund doch alles leisten kann. Was wären wir ohne sie? Aber die andere Seite ist auch wahr: Was wären wir ohne Mütter. Wie schade, dass unsere Gesellschaft die Rolle der Mutter so herabwürdigt, sie so unter Druck setzt, aus ihrer Mutterrolle auszubrechen oder sie durch Zusatzrollen aufzuwerten. Sei es allen kundgetan: Der Job der Mutter ist nicht aufwertbar! Er ist ein Geschenk des Himmels und hat nichts – absolut nichts – minderwertiges an sich!

Mütter – solche, die es werden wollen – und alle, mit mütterlichem Herzen – möge Jesus, der Herr, Euch segnen und Freude und Erfüllung schenken an Eurem Auftrag. Möge Er Euch Kraft, Entschlossenheit und Selbstbewusstsein schenken!

Bei uns im Gottesdienst geht es heute um 4 Frauen aus der Bibel – eine Muttertagspredigt, auch für Männer! Seid alle herzlich eingeladen!

Sing mit! Hör mit! Freu Dich mit!
Außerdem:
Anschließend Einladung zu unserem Stand am Neunkirchener Frühlingsmarkt!
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld 


SONNTAGSZITAT:  Gebet einer Hausfrau:

„Entschuldige, Gott,
dass die Waschmaschine rattert
und sogar heute arbeitet.
Zwei dieser Kleinen
brauchen saubere Windeln.
Ich habe versucht, auf Dein Wort zu hören –
im Radio, um 10 an diesem Morgen,
aber dann musste eins auf den Topf,
eins fiel hin und tat sich weh
und verschüttete unterdessen ein Glas Milch.
Dann klingelte das Telefon.
Entschuldige, Gott,
ich wollte nicht, dass der Sonntag
so wurde –
wie all die anderen Tage.
Ich sehne mich nach Stille
und einer Zeit des Nachdenkens.
Aber Du hast mich gehört, als ich stöhnte,
während
ich den Abwasch machte.
Entschuldige, Gott,
ich muss rennen, die Kartoffeln
kochen über.
Mein Sonntag war keine himmlische Pause
aber mit meinen arbeitenden Händen
ruhe ich in Deiner Gegenwart.
Du siehst, ich habe heute eine saubere Schürze
für Dich angezogen.“
 (Aus: Von allen Seiten umgibst du mich Herr, Hamburg 1985)