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ACHTUNG! ABENDSTUNDEN DER CCK KONFERENZ IN SIEGEN BEGINNEN UM 19:00 Uhr - NICHT UM 19:30 UHR!

Samstag, 16. Juni 2012

Jemand, der versteht

Das kennen wir alle, Alte, Junge, Verheiratete, Ledige, Einheimische, Ausländer, Leidende und Kranke besonders, aber auch alle anderen: alle sehnen sich danach, verstanden zu werden.

Nicht verstanden zu werden, schmerzt! Missverstanden zu werden, frustriert! Ignoriert zu werden, gehört zum Schlimmsten! Jeder Mensch braucht Nähe, Liebe, Annahme und Verständnis. Nicht alle empfangen, was sie brauchen.

"Welpen zu verkaufen" war auf dem großen Schild zu lesen, das der Landwirt gerade an seinem Gartenzaun anbrachte, als er ein leichtes Zupfen an seine Jacke spürte. Er blickte in die Augen eines kleinen Jungen, der ihn ansprach: „Ich möchte gerne eines dieser Hündchen kaufen.“ „Nun,“ erwiderte der Landwirt, „die sind nicht billig. Sie kommen von guten Eltern.

Der Junge kramte in seiner Tasche, fischte 1 Euro, 39 Cent hervor und fragte: „Darf ich sie mir dafür mal anschauen?“ „Sicher,“ lächelte der Mann und pfiff die Hündin herbei. Vier kleine Welpen stolperten aus der Hundehütte die Rampe hinterunter hinter ihr her. Der Junge schaute begeistert durch den Maschendrahtzaun, als sich die Hundedame mit ihren Welpen auf den Weg zum Zaun machte. Dann entdeckte der Junge, wie es in der Hütte noch einmal lebendig wurde. Langsam kam ein fünftes „Knäuel“ hervor, rutschte die Rampe hinunter und begann, umständlich hinter den andern her zu humpeln.

"Den möchte ich kaufen," sagte der Junge und zeigte auf den Nachzügler. „Den würde ich nicht nehmen," antwortete der Landwirt. „Der wird nie ganz gesund und wird nie mit Dir spielen und toben können, wie diese anderen.

Bei diesen Worten trat der Junge einen Schritt vom Zaun zurück und zog sein Hosenbein hoch. Zum Vorschein  kam eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte und in einen eigens angefertigten Schuh überging. „Wissen Sie, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Volltreffer (für den kleinen Hund)! Der hatte fortan jemanden, der ihn verstand, sich um ihn kümmerte, ihn nicht überforderte und vielleicht sogar mit viel Mitgefühl ernsthaft daran arbeitete, ihm das Leben erträglicher zu machen. Er hatte jetzt jemanden, der ihn verstand und der ihm an Möglichkeiten weit überlegen war.

Und wir? Manche von uns sind gut umsorgt, angenommen und geliebt. Sie haben Menschen um sich herum, die sie verstehen. Aber nicht nur sie – alle Menschen dürfen wissen, dass sie verstanden und angenommen sind, so, wie sie sind. Von Jesus heißt es:

Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist,
kann er helfen denen, die versucht werden. (Hebräer 2:18)
Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. (Hebräer 4:15)

Jesus wurde Mensch wie wir. Er kannte alles: Hunger, Durst, überfüllte Tage, Müdigkeit, Versuchungen zur Sünde, Enttäuschungen, Anfeindungen, Trauer und Traurigkeit, Angst,  unerträgliche Schmerzen, Missverstanden werden, Einsamkeit – alles! Durch all das ging Er siegreich hindurch und als Überwinder bietet Er uns jetzt Seine Hilfe, Gegenwart, Sein Verständnis und Mitgefühl an.

Jesus nimmt Dich an, wie Du bist, begegnet Dir in Deinem Versagen und Deinen Schwachheiten und hat einfach nur die Einstellung: „Dich will ich! Du wirst jemanden brauchen, der Dich versteht!“

Freitag, 15. Juni 2012

Christen und die SOKO

Hier mein Bekenntnis (aber bitte nicht weitersagen): Meine Frau und ich gestalten unser Abendessen in der Regel in einer Art und Weise, die jedem Eheberater die Totenblässe oder die Zornesröte ins Gesicht treiben würde. Während wir unser Brot mampfen, schauen wir uns von 18 – 19 Uhr die SOKO im Zweiten an. Dass es die SOKO ist, hängt vielleicht mit unserem Alter zusammen – aber die Sendung gefällt uns nun mal. Und unsere Ehe hat darunter auch nicht gelitten.

Nicht um unsere kommunikations-tötenden Abendessenspraktiken zu rechtfertigen – aber mir kamen tatsächlich einige Gedanken während einer SOKO, die (angewandt) auch unser Christsein betreffen.

Wenn immer Kommissar X oder Hauptkommissarin Y einen Besuch machen, zücken sie ihren kleinen Ausweis und halten ihn als Identifikation den Besuchten unter die Nase. Dieser Ausweis identifiziert sie als Ordnungshüter. Daran sind sie erkennbar als Gesandte der Polizei oder, im weiteren Sinne der Regierung. Ihre ID müssen sie immer dabei haben. Sie ist wichtig und darf nicht verloren gehen.

Was ist eigentlich meine ID als Christ? Meine Kleidung? Meine Musik? Mein Lebensstil? Meine Sprache? Meine Fähigkeit zu beten? Mein Gemeindebesuch am Sonntagmorgen? Was soll ich den Menschen unter die Nase halten, das mich als Nachfolger Jesu ausweist? Gibt es da überhaupt etwas konkretes? Oder ist es vielleicht das christliche Mischmasch aus den verschiedenen, oben erwähnten Dingen? In Johannes 13:34-35 sagt uns Jesus:

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

So, das ist es also! Das ist unsere Christen – ID, unser Christen-Personalausweis. Das ist alles? Nur „einander lieben“? Das reicht? Nun, wenn das so einfach wäre, würden wir sicher schon lange damit begonnen haben. Die Welt wäre von uns begeistert und wir würden überall als Jünger Jesu identifiziert – was gleichzeitig bedeuten würde, dass Jesus viel bekannter und beliebter wäre. Aber dem ist ja offensichtlich nicht so. Viel Leid und – leider - auch Spott resultiert daraus, dass wir unsere ID nicht immer mit uns herumtragen, sie vielleicht sogar „verlegt“ oder „verloren“ haben. Da muss sich dann keiner mehr wundern, wenn niemand erkennen wird, dass wir Jesu Jünger sind.

Und wie kann sich unsere Liebe zueinander ausdrücken? Nun, Liebe ist natürlich zunächst einmal eine innere Einstellung, (1 Kor 13) die grundsätzlich in jedem Christen vorhanden ist. (Römer 5:5) Und dann, ja, das ist schon richtig, drückt sich Liebe aus. Nicht gezwungenermaßen, sondern wie eine Quelle, die hervorbricht. Durch Werke der Liebe verherrlichen wir unseren Vater im Himmel, der dadurch Menschen errettet. (Matthäus 5:16) Durch Worte der Liebe (Epheser 4:15) heilen und helfen wir in einer Welt, in der Worte eher zur Zerstörung eingesetzt werden. Mit Sicherheit werden Werke der Liebe und Worte der Liebe uns Christen so in der Welt präsentieren, dass Menschen stutzig werden und bekennen müssen, wie in den ersten Jahrhunderten der Gemeinde Jesu: "Seht wie sie einander lieb haben!"

Es war Liebe, diese Gott-gegebene ID für Jesu-Jünger, die der Gemeinde Zulauf verschaffte. Die Liebe der Christen untereinander öffnete Herzen und Ohren für das Evangelium. Wer in der SOKO Gottes dabei sein möchte, sollte heute seine ID nicht vergessen!     (Whg.v.10.3.2010)

Donnerstag, 14. Juni 2012

Die Hunde und der Vogel

Heinrich von Kleist erzählt in seiner Fabel „Die Hunde und der Vogel“, wie zwei ehrliche Jagdhunde in die Schule des Hungers geraten. Aber die Schule macht sie zu Schlauköpfen, die sich auf alles stürzen, was sich auf der Erde bewegt. Dabei stoßen sie eines Tages auf einen Vogel. Dem armen Flattermann ist die ganze Sache natürlich höchst unangenehm, denn die Erde ist nicht sein Element. Verzweifelt hüpfte er mal hier und mal dorthin. Siegessicherheit und Triumph der Jäger sind unverkennbar – bis dass ihr Druck zu stark wird. Der Vogel besinnt sich seiner Möglichkeiten, regt die Flügel und erhebt sich in die Luft.- Und die Helden der Treibjagd? Sie stehen verblüfft, besiegt und starren ihrem vermeintlichen Opfer verdattert nach.

In der Bibel sind die Charaktere andere, aber die Handlung kann ganz ähnlich sein. Gottes Wort erklärt uns, dass Satan den Kampf gegen Gott verloren hat. Er hat sowohl seine Herrlichkeit verloren, wie auch seinen permaneten Platz im Himmel. Außerdem hat er in Ewigkeit verloren, denn Jesus hat ihn besiegt und wird ihn am Ende der Tage in den Feuersee werfen. (Nachzulesen in Matthäus 25:41 und Offenbarung 20:10)

Bis dahin aber lechzt Satan nach der verlorenen Herrlichkeit und Macht. Ihn hungert nach Erfolgserlebnissen und Siegen. Nur hat er gegen den Allmächtigen keine Chance. Darum stürzt er sich auf alles, was sich auf der Erde bewegt. Besonders auf solche, die unbeholfen auf der Erde rumhüpfen, anstatt in höheren Sphären zu segeln. Satan bekommt keinen Stich gegen Gott – darum zieht er in den Kampf gegen Gottes Kinder. Das ist die Erfahrung, die wir immer wieder im Leben machen. 

Auch heute fühlen sich so viele Menschen gejagt und gehetzt. Nicht irgendwer – nein, Menschen, die eigentlich den Frieden in Jesus kennen (sollten). Sie werden gehetzt vom Wunsch nach Erfolg, nach Reichtum, nach Anerkennung oder Gesundheit. Andere werden gehetzt von Sünden, Süchten, schlechten Gewohnheiten und schlechtem Gewissen. Wieder andere fühlen sich in die Enge getrieben und überwältigt von den Anforderungen des Lebens. Und so hüpfen sie herum, von ihren Wünschen, Ängsten oder Umständen mal hierhin, mal dorthin gejagt – und eigentlich könnten sie doch fliegen!

Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, 
daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler! (Jesaja 40:31)

Welche Windhunde hat Satan zur Zeit auf Dich angesetzt? Sind es die Windhunde eines bequemen Lebens auf der Erde, die weder Dich noch Deine Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen lassen? Oder sind es Sünden, die Dich hin und hertreiben und das hämische Grinsen auf Satans Gesicht bringen? Vielleicht sind es auch die Windhunde des Alltags, die uns durch den Tag jagen mit den Dingen des Lebens, denen wir nicht ausweichen können? Egal ob es eine vermeidbare oder unvermeidbare Hetzjagd ist. Der Herr hat Dir einen Ausweg geschaffen: den Weg nach oben. Harre (vertrau, verlass Dich) auf den Herrn oben im Himmel. Sende Dein Gebet –  auch, wenn es nicht viel mehr ist als der Schrei Deines Herzens – nach oben, zu dem, der Dich hört. Blick nach oben, schau auf Jesus und erfahre neue Kraft, die er schenkt. Kraft, die Dich auffahren läßt mit Adlersflügen, die Dich dahin bringt, wo Du „in Deinem Element“ bist. Du bist vielleicht nicht außer Sichtweite des Feindes, aber außer Reichweite.

Verlass Dich auf den Herrn! Empfange neue Kraft! Segle wie ein Adler! – In dieser Reihenfolge!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Tun, was mir gefällt

Eigentlich wollen und sollen wir ja (als Jesusjünger) nicht unseren eigenen Wünschen und Vorstellungen nachjagen. Wie würden wir es finden, wenn wir tun und lassen könnten, was uns gefällt – und trotzdem voll im Segen Gottes stehen? Wohnen, wo wir wollen; wohnen, wie wir wollen. Reden wie und wann wir wollen. Arbeiten, was und wo wir wollen. Zeugnis geben und Schweigen, wann wir wollen. Urlaub machen wann und wo wir wollen – und immer hat Gott Wohlgefallen daran. Immer tun, was mir gefällt! Kaum denkbar, oder? Und doch möglich!

Major W. Ian Thomas prägte den Satz:
Wenn es dir gefällt, immer und einzig das zu tun, was Gott gefällt –
dann kannst Du immer tun, was dir gefällt!

Möglicherweise hatte der Gründer der Fackelträger einen Bibelvers vor Augen, nämlich Psalm 37:4, wo Gott selbst sagt:

„Habe deine Lust am Herrn
so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“

„Lust“ kann auch übersetzt mit Wohlgefallen oder Verlangen. Gott sagt also:

Hab’ Wohlgefallen an mir, lass Dein Verlangen nach mir und auf mich gerichtet sein. Das Ergebnis ist, dass Du alles, was Dein Herz begehrt, erhalten wirst. Ist auch logisch, oder?

Wenn mein Herzensverlangen nach Gott ist, Ihm zu gefallen, mich an Ihm zu freuen und mich über alles zu freuen, was Ihn erfreut – dann kann es ja gar nicht anders sein, als dass mein Herz zufrieden ist. Dann sind allerdings auch meine Wünsche völlig andere. Die meisten Menschen begehren „Dinge“. Ihr Herz ist zufrieden, wenn sie bestimmte „Dinge“ besitzen. Schlagwort: „Drei – zwei – eins - MEINS!“  Dabei können es „Dinge“ sein, die wir gerne in Küche oder Wohnzimmer hätten, in der Garage, auf dem Bankkonto oder auf dem Schreibtisch. Vielleicht auch ganz anderswo. Allein, dass „Dinge“ unser Herz nie (!) werden befriedigen können. Der Psalmist korrigiert unser Missverständnis: „Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“

Wonach steht Dir das Herz? Wonach steht Dein Verlangen? Was ist Dein Begehren?

„Habe deine Lust am Herrn
so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“

Dienstag, 12. Juni 2012

Shabaz

Vorgestellt wurde er mit Shabaz. Ob das sein richtiger Name ist, weiß ich nicht, denn über Shabaz wurde eine „Fatwa“ ausgerufen. Wer immer Shabaz findet und tötet, hat etwas Gutes vollbracht. Es wird keine Strafverfolgung geben, es werden keine Fragen gestellt – im Gegenteil, der Mörder kann mit einer reichen Belohnung rechnen.

Shabaz ist Musiker in einer Anbetungsband. Von ganzem Herzen, mit Inbrungst und Feuer dient er seinem Herrn. Am vergangenen Samstag war er einer der Redner auf dem Open Doors Jahrestag, den ich per Livestream in Siegen miterlebt habe.

Lediglich eine verschwindende Minderheit von 3% der Bevölkerung in Pakistan sind Christen irgendeiner Prägung. Sie werden verfolgt. Die islamische Regierung und Bevölkerung gewöhnen sich nicht etwa an die Anwesenheit der paar Christen im Land. Nein, Verfolgung nimmt zu, seit den vergangenen 10 Jahren extrem. In den letzten 5 Jahren hat es zunehmend Morddrohungen und Morde gegeben.

Im Jahr 2009 schrieb die pakistanische Regierung die Kirchengemeinden des Landes an und bot ihnen Lizenzen für Waffen an, denn – so sagten die Offiziellen: „Wir können euch nicht beschützen!“ gemeint war wohl: „Wir wollen euch nicht beschützen!“ Die Polizei schaut weg, wenn Christen verprügelt, sie und ihre Häuser angezündet werden. Entführungen von christlichen Mädchen zur Sklaverei oder Zwangsverheiratung mit Moslems ist nichts außergewöhnliches.

Shabaz gab Zeugnis, wie die Gemeinden das „Angebot“ der Regierung ablehnten. Sie bevorzugen es, ihre Feinde weiterhin zu lieben, statt zu töten Der Pakistani bezeugte, wie er selbst in einer Lebensphase mit Hass und Mordgedanken kämpfte. Gott bearbeitete und formte sein Herz. Er wurde bereit, zu lieben, statt zu hassen, zu vergeben, statt zu vergelten.

Sein Bruder war eines Tages zur Schule gerufen worden, in der seine Kinder unterrichtet wurden. Der Bruder wurde seither nie wieder gesehen.
Shabaz’ eigene Kinder werden selbst von den „besten Freunden“ verhöhnt und verspottet. Und wie Shabaz, so geht es tausenden von Eltern in Pakistan. Ein Leben in ständiger Angst einer Minderheit, die von Morden, Entführungen, Folter und falschen Beschuldigungen bedroht ist.

Wir lieben noch immer!“, sagte Shabaz am vergangenen Samstag. "Das ist nicht einfach. Aber Jesus nachzufolgen ist ein radikaler Ruf. Und wir wollen Ihm nachfolgen."

Es war ein bewegender Nachmittag. Ein Nachmittag, der mich neu vor die Frage stellte: „Wie radikal bin ich bereit, zu lieben, zu vergeben und Jesus nachzufolgen?“ Aber das Leben und das frohe Zeugnis eines pakistanischen Christen unterstreicht die Aussagen der Bibel:

„Jesus radikal nachzufolgen ist es alles wert!“

Montag, 11. Juni 2012

Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft?

Als Jugendlicher war ich mit einer Gruppe von Christen auf einem Konzert der Rockgruppe „Grobschnitt“. Geworben hatte die Gruppe mit dem Satz: „Der Papst dürfe sich nicht so sehr über dieses Konzert freuen!“ Während der Veranstaltung wurde gesungen und geredet vom vergeblichen Warten der Jünger Jesu auf die versprochene Rückkehr ihres Herrn. Nach dem Lied bat unsere Gruppe um ein paar Worte von der Bühne, die uns auch genehmigt wurden. Glücklicherweise musste ich selbst nichts sagen, und aus der Entfernung hat auch niemand mein wild pochendes Herz bemerkt. Heute (ca 35 Jahr später) bin ich froh, damals dabei gewesen zu sein!

Nichts Neues unter der Sonne. Worüber damals in den 80ger Jahren gespottet wurde, wurde bereits Jahrhunderte vorher gespottet – und heute immer noch. In 1 Petrus 3:4 werden Spötter zitiert, die fragen:

"Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!"

Ganz richtig sagt die Bibel, dass die, die solche Fragen stellen, blind sind. Aber selbst ein Blinder, der die Bibel kennt und die Nachrichten am Radio hört, muss ins Nachdenken kommen, es sei denn er verdrängt die Wahrheit:

Erdbeben  mit Auswirkungen, die über das „Normalmaß“ hinausgehen. Finanzielle Zusammenbrüche verschiedener Staaten. Kriege und Bürgerkriege. Die Bibel sagt, all das sind Wetterleuchten kurz bevor Jesus wiederkommt.

Vor noch kurzer Zeit war Deutschland von Missbrauchsskandalen heimgesucht. Nicht dass all die schrecklichen Taten erst vor kurzer Zeit begonnen haben. Aber jetzt kommt ans Licht, was sich lange verstecken konnte. Die Bibel sagt, dass die Zeit kurz vor dem Kommen des Herrn eine höchst unmoralische Zeit sein wird.

Momentan scheinen Ehen zu zerbrechen wie nie zuvor in der Geschichte. Das betrifft nicht nur die Ehen derer, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. Es betrifft Ehen generell, einschließlich die der Gläubigen. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft die Ehe nichts mehr gilt auf Erden.

Momentan scheint Gewalt gesellschaftsfähig zu werden. Während die Gewaltbereitschaft zunimmt, nimmt die Hemmschwelle für das Ausmaß der angewandten Gewalt immer mehr ab. Gleichzeitig nimmt die Lobby für Gewalt in Medien und Spielen zu. Viele Menschen gehen oft nur noch mit einem mulmigen Gefühl aus dem Haus. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft Jesu die Menschen lieblos miteinander umgehen werden.

Momentan scheint die Bereitschaft groß zu sein, sich kontrollierbar zu machen. Ca 1/4  aller Deutschen wäre bereit, sich einen Computerchip implantieren zu lassen, wenn er dadurch Vorteile erlangen könnte. Die Bibel sagt, dass kurz vor Jesu Wiederkunft eine totale Kontrolle des Menschen eingeführt wird.

Man könnte fortfahren und die Entwicklung aufzeigen, die darauf hindeutet, dass Jesus bald wiederkommt. Nein, er hat seine Verheißung NICHT vergessen. Er gibt aber noch Zeit der Gnade. Seinen Kindern gibt er Gelegenheit, in der Heiligung zu wachsen und seinen Namen zu verkündigen. In 1 Johannes 3:3 heißt es:

Und jeder, der diese Hoffnung (seiner Wiederkehr) auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.

Und in Epheser 5:16 sagt er uns:
„…und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“

Das wollen wir tun – im Bewusstsein, dass unser Herr bald kommt!

Sonntag, 10. Juni 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Der Galaterbrief:
Heil aus Gnade – durch Glauben an JESUS ALLEIN!  

Galater 1:11-24

11 Ich lasse euch aber wissen, Brüder, daß das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt;
12 ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.13 Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel im Judentum gehört, daß ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte
14 und im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Geschlecht übertraf durch übermäßigen Eifer für die Überlieferungen meiner Väter.
15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel,
16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit Fleisch und Blut zu Rate,
17 zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ging weg nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück.
18 Darauf, nach drei Jahren, zog ich nach Jerusalem hinauf, um Petrus kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
19 Ich sah aber keinen der anderen Apostel, nur Jakobus, den Bruder des Herrn.
20 Was ich euch aber schreibe — siehe, vor Gottes Angesicht —, ich lüge nicht!
21 Darauf kam ich in die Gegenden von Syrien und Cilicien.22 Ich war aber den Gemeinden von Judäa, die in Christus sind, von Angesicht unbekannt.
23 Sie hatten nur gehört: »Der, welcher uns einst verfolgte, verkündigt jetzt als Evangelium den Glauben, den er einst zerstörte!«
24 Und sie priesen Gott um meinetwillen.

Komm vorbei - freu Dich mit uns - feier mit uns wir - sing, hör auf Gottes Wort - lass Dich verändern!

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld 
Beginn: 10:30 Uhr

SONNTAGSZITAT:  

Im Rückblick auf 50 Jahre des Dienstes, erinnere ich mich an unzählige Tests, Versuchungen und Zeiten der vernichtender Schmerzen. Aber durch all das hat der Herr sich als treu und liebevoll erwiesen und absolut aufrichtig mit allen Seinen Verheißungen. David Wilkerson


Christus starb, um diese verlorene Welt zu retten. Er ist nicht gekommen, um aufzulösen, zu verstümmeln oder Seinen Zorn auszugießen. dto