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Samstag, 7. Juli 2012

Geknackt!

Glückspieler freuen sich, wenn sie den Jackpot knacken. (Warnung: Glückspiel kann süchtig machen. Der Einsatz lohnt sich nicht!!! :-) ) Hacker freuen sich, wenn sie den Geheimcode knacken. Sportler freuen sich, wenn sie einen bestehenden Rekord knacken.

Gestern hat „Jesus kennen und Ihn bekannt machen“ die 50.000 Besuchermarke geknackt. Das freut uns! Der erste Blog wurde am Sonntag, dem 10 Januar, 2010 eingestellt. Im selben Jahr wurden es insgesamt 259 Einträge. 2011 stieg die Zahl auf 388 Blogeinträge und in diesem Jahr sind es bisher 202.

Ursprünglich war der Blog gedacht zur gelegentlichen Veröffentlichung von Andachten, auf die Gemeindemitglieder und Besucher der CCFG auch während der Woche zurückgreifen können. Doch die Veröffentlichungen wurden von vielen über die Homepage der Gemeinde und Web-Suchmaschinen gefunden. Einige treue Leser verknüpfen die Seite mit ihren persönlichen Facebookseiten oder wkw Seiten und weisen dadurch alle möglichen anderen Leser auf die Artikel hin. Sicher, die meisten Leser kommen aus Deutschland, aber zusätzlich aus vielen anderen Ländern der Welt, einschließlich Brasilien, Ukraine, Russland, Türkei, Korea, Pakistan, Lettland, Indonesien, USA und vielen anderen.

Kommentare kommen vor allem über Facebook, aber auch über die Blogseite sind bisher über 200 Kommentare eingegangen.

Das wir gestern die 50.000 Besuchergrenze geknackt haben, nehmen wir zum Anlass, uns für alle Ermutigungen und Kommentare zu bedanken. Wir sind auch all denen dankbar, die uns mit ihrer Webseite verlinken oder in sozialen Netzwerken auf unseren Blog hinweisen. Gott ist gut und unser Gebet ist, dass Er die täglichen Zeilen gebraucht, Sein Reich zu Seiner Ehre zu bauen.

Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre,
um deiner Gnade und Treue willen! (Psalm 115:1)

Geknackt! Hat Gott Dein Herz geknackt? Hat Er Dein Leben geknackt? Oder hast Du immer noch harte Schalen um Dich, an denen Du festhältst? Manchmal scheint es so angenehm, sich wie eine Schildkröte unter einen harten Panzer zurück zu ziehen und den Rest der Welt auszuschließen. Nur: die harte äußere Schale bringt auch Einsamkeit mit sich. Und wir Menschen sind nicht zur Einsamkeit, sondern zur Gemeinschaft geschaffen: Gemeinschaft mit Gott und miteinander. Lass Gott den Panzer knacken, den Du um Dich herum aufgebaut hast. Lass Ihn Dich in die Freiheit und Gemeinschaft führen. (Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst morgen!)

Oder ist Deine harte Schale nicht eine äußere, die Dich von Menschen trennt? Ist es eine innere, die Dich von Gott trennt? Eine betonharte Schicht angestauter Sünde? Eine bleischwere Platte der Bitterkeit? Eine scheinbar undurchdringbare Wand der Gebundenheit? GOTT KANN! Lass Ihn mal an Dich ran, an Dein Herz, Deine Seele. Gott hat ganz andere Probleme und Nöte geknackt als die Deinen. Gib nicht auf. Suche Ihn! Bleib dran. Und wenn Du alleine nicht weiter kommst, dann hast Du Freunde, die auch Gottes Freunde sind. Dazu ist Jesu Gemeinde da – miteinander den Weg zu gehen und einander helfen, Lasten zu tragen. Auch diesbezüglich lade ich Dich herzlich zu unseren Gottesdiensten ein!

Lass uns den Weg mit Jesus gemeinsam gehen! Lass uns einander helfen! Lass uns Ihn lieben.

Freitag, 6. Juli 2012

Vor 46 Tagen und in unbestimmter Zeit

Was war heute vor 46 Tagen. Ich wage mal die Vermutung, dass noch eine Handvoll Leute in verschiedenen Ländern diese Frage schlagartig beantworten könnten, vielleicht zwei Hände voll. Wohl kaum mehr.

Heute vor 46 Tagen fand in Baku (Aserbaidschan) der 57. Grand Prix European Song Contest statt. Interpreten von 26 Nationen sangen um die Wette. Alle wollten gewinnen – eine gewann! Loreen aus Schweden war die Glückliche. Viele hätten gerne die russischen Babuschkas vorne gesehen. An sie erinnern sich sicher noch etliche. An Roman Lob vielleicht noch ein paar. –  ESC jedes Jahr, ein Millionenspektakel – ein bombastischer Abend, ein Gewinner, ein immer noch zufriedener Zweiter, ein nicht ganz so trauriger Dritter – und 23 andere, die gerne weiter vorne gewesen wären. Man fährt (fliegt) wieder heim, hofft auf eine nationale Karriere und wird irgendwann vergessen (nicht alle, aber die Meisten).

Das Ganze ist für die Zukunft auf ganz großer Bühne geplant  Nicht 26 Nationen werden daran teilnehmen. Es werden wesentlich mehr sein. Nicht nur Teilnehmer aus europäischen Staaten werden dabei sein. Das Spektakel soll Kontinent-übergreifend sein. Dabei sein ist alles!

Noch etwas hat sich der Veranstalter ausgedacht. Es ist kein Wettsingen der herkömmlichen Art. Es geht nicht ums Gewinnen oder darum, einen Preis zu bekommen. So seltsam es klingt: Es geht nicht darum, sich in Szene zu setzen. Es geht darum, den Veranstalter in Szene zu setzen. Der Event ist geplant, der Zeitpunkt allerdings noch nicht veröffentlicht. Hier eine der bereits veröffentlichten Informationen:

„Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation!“ (Offenbarung 5:9)

Die Ereignisse in Offenbarung 5 sind zukünftig. Alle Sängerinnen und Sänger beginnen glücklich und enden glücklich. Nein – HALT! Von einem Ende steht hier gar nichts. Es ist ein Lied tiefster Dankbarkeit, reinster Wertschätzung und ewiger Anbetung. Es ist das Lied derer, die Ihn, Jesus, kennen, die nicht nur wissen, DASS Er würdig ist, sondern auch eine Vorahnung haben, WIE würdig Er ist. Es ist ein Lied des Lobpreises für die Erfahrung der Vergebung aller Schuld. Vergeben, durch ein außerordentlich kostbares Opfer; bezahlt, mit einem unbeschreiblich hohen Preis: Das kostbare Blut des Mensch-gewordenen Gottessohnes, Jesus, zur Vergebung und zum Heil von Menschen aus jeden Stamm, jeder Sprache, jedem Volk! Was für ein Grand Prix (Großer Preis)! Und der Gewinner ist: Jesus! Alles geschieht zu Seiner Ehre. Der Lobpreis geschieht nicht einzeln, getrennt voneinander – er geschieht kollektiv – in großer, internationaler Gruppe. Bei einer angegebenen Anzahl von 16.652 verschiedenen Volksgruppen weltweit (Quelle: hier) – aus jeder werden Sängerinnen und Sänger dabei sein – dürfte das ein wahrhaft himmlischer Gesang werden. Stellt man sich vor, dass jede Volksgruppe die ihrer Kultur eigene Instrumentalbegleitung stellen wird – und alles in himmlischer Harmonie zusammen klingt – dann kann man nicht anders, als mit freudiger Begeisterung auf dieses Ereignis hin zu leben.
Und niemand muss warten, bis zu diesem himmlischen Grand Prix. Wir sollen und dürfen hier und jetzt mit dem Lobpreis beginnen. Wir dürfen Ihm singen, rappen oder reden – und egal, wie es klingt: der Gewinner wird sich freuen. Der Gewinner ist: JESUS!

Im Seitenfenster ein Clip als Vorgeschmack auf Offenbarung 5:9

Donnerstag, 5. Juli 2012

Alles!

Mathe war nie meine Stärke. Ich hab’s gepackt, aber es gab Fächer, die mir durchaus mehr Spass gemacht haben, z.B. Sport und Freistunden. Trotzdem faszinieren mich bis heute einige Formeln, die vom Schriftbild her an Mathe erinnern. Dazu gehört: „Jesus + Nichts = Alles.“ Gestoßen bin ich auf diese Gleichung, weil der Autor Tullian Tchividjian sie als Buchtitel benutzt. Auch ohne das Buch gelesen zu haben, inspiriert schon allein der Titel.

Aber geht die Rechnung auf? „Jesus + Nichts = Alles?“  „+ NICHTS?“ Das wäre doch „Null!“ – „0!“  Also: „Jesus + NULL = ALLES!“ Genau das ist gemeint!

Ich weiß nicht, wie Tchividjians Buch aufgebaut ist, aber mich bringt die Gleichung ins Nachdenken. Wie würde ich die Gleichung aufstellen? Oder Du? Wie würdest Du die Gleichung aufstellen? „Jesus + ? ? ? = Alles! Vielleicht:

ð     Jesus + Gesundheit = Alles!
ð     Jesus + ein erfüllender Job = Alles!
ð     Jesus + ein liebevoller Ehepartner = Alles!
ð     Jesus + endlich Rente = Alles!
ð     Jesus + die Lösung meines Problems = Alles!
ð     Jesus + ein gutes Einkommen = Alles!
ð     Jesus + gut abgesichert sein = Alles!
ð     Jesus + ein bequemes Leben = Alles!
ð     Jesus + innerer Frieden = Alles!

Na? Was dabei? Was braucht es in unserem Leben, damit wir von Herzen sagen können: Ich bin zufrieden! Ich habe ALLES, was ich brauche!

Auch der Schreiber des 73. Psalms hat sich diese Frage gestellt. Er hat die Menschen um sich herum beobachtet. Es ging ihnen gut. Sie hatten genug zu Essen, mehr als genug Geld und Luxus, keine Probleme, keine Sorgen, waren gesund und umgeben von Freunden. Sie hatten scheinbar „Alles“ – ohne Gott! Dann aber erkennt der Psalmist die Kurzlebigkeit von „Allem“ ohne Jesus und die Erfüllung von „Allem“ durch Ihn. Begeistert ruft er in Psalm 73:25 aus:

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Und Paulus unterschreibt das. Paulus hatte alles: Ruhm, Religiosität, Position, Ausbildung, Macht – „Alles!“ – ohne Jesus! Und darum hatte er gar nichts und bekennt in Philipper 3:8:

„Ich achte es noch alles für Schaden 
gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN, 
um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet,
und achte es für Kot, auf dass ich Christum gewinne!“

Schreiber im Alten und Neuen Testament bestätigen die Gleichung:

Jesus + Nichts = Alles!
ODER:
Jesus (+ Nichts) = Alles!

Wer die Gleichung anzweifelt und daran herumbastelt, 
wird „Alles!“ nie erfahren!
Wer sich auf die Gleichung einläßt, 
wird feststellen, dass die zu 100% stimmt!

Mittwoch, 4. Juli 2012

Viel oder wenig

"Es ist dem HERRN nicht schwer, 
durch viel oder wenig zu helfen!“ (1 Samuel 14:6)
 
Wie oft hat mich dieser Vers getröstet und ermutigt! Was sagte er DIR? Spricht er nicht von der Soveränität und Allmacht Gottes, für den es keinen Unterschied macht, durch große Aktionen oder kleine Hinweise Heil zu wirken und zu helfen! Durch viel Einsatz oder minimalen Aufwand! Gewaltige Predigten oder schüchternes Murmeln! Glühenden Eifer oder gehorsames Zeugnis! Viel Zeit oder nur ein paar Minuten! Ist eigentlich auch logisch, denn ER ist es ja, der rettet. Er ist es, der hilft, heilt, erhört, handelt, versorgt, aufbaut, beschenkt. Es ist ja nicht UNSER Einsatz oder unsere eingesetzten Mittel. Es sind ja Seine uneingeschränkten Möglichkeiten.

Selbst unser Weniges braucht  Gott nicht. Er kann eine Sintflut ankündigen und schicken, ohne den Wetterbericht zu verfolgen. Er kann Esel sprechen lassen (vierbeinige Esel). Er kann Stürme senden wie bei Jona oder beenden, wie auf dem See Genezareth. Er kann helfen – nicht nur mit unserem Wenigen, sondern ganz ohne uns.

Von uns wird nur eines erwartet: Treue! Das ist es, was Er von uns erwartet: Treue! Wir sind treu – und Er handelt. Ein demütigender Gedanke?

Dass es dem Herrn nicht schwer ist, durch viel oder wenig zu retten, ist kein Grund, Nachfolge leicht zu nehmen oder Hingabe oberflächlich zu handhaben. Etwa im Sinne von: „Naja, sheinbar braucht Er mich nicht“ oder „Ich hab zwar viel (Zeit, Mut, Geld, Gaben, Talente etc.) die ich geben könnte, aber Er braucht es scheinbar ja nicht.“
Jesus ruft auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, dass Er Sein herrliches Werk der Rettung ausführen kann trotz dem Wenigen, das wir ihm anbieten können. Was wir Ihm geben, das wird Er benutzen zu Seiner Ehre und zum Bau Seines Reiches – ob viel oder ob wenig. Zum Schluss einige Beispiele dieser biblischen Wahrheit:

Noah gab Gott seine Zeit und sein Talent – und Gott rettete ihn, seine Familie und die Tierwelt.
Ein Sklavenmädchen wies mit schlichten Worten den Heerführer Syriens auf den Gott Israels hin. Naeman fand Heil und Heilung durch Gott.
David sammelte Unsummen an Materialien, Gold und Silber – und Salomo baute damit ein herrliches Lobpreiszentrum.
Ein Junge brachte 5 Brote und 2 Fische zu Jesus – und der machte Tausende satt.
Paulus war ein best-ausgebildeter Theologe aus noblem Haus, der Position und Ruhm erworben hatte. Alles achtete er für nichts und gab es an Jesus ab.

Dem einen erscheint sein „Alles“ viel, dem andern erscheint sein „Alles“ wenig. Ob Du viel hast, was Du Gott „anbieten“ kannst, oder ob Du denkst: „Ach, es ist so wenig!“ Es macht für Gott keinen Unterschied. Er kann tun, was Er tun möchte, Er kann helfen und retten durch viel oder wenig. Gottes Teil ist das Helfen und das Retten. Dein Teil ist die Treue!

Dienstag, 3. Juli 2012

Appetitanreger

Die EM ist vorbei. Holland in Not - Zamperoni grinst - Deutschland auf dem Weg der Besserung - Italien weint - Spanien feiert!

Wir hatten vorgestern einen guten Sonntag. Gottesdienst am See, anschließend Grillen (und es war gut!!), Mittagsschläfchen, Kaffeetrinken, Computer, Abendessen – und dann EM Finale. Ich stehe vor dem Küchenschrank, öffne das Fach mit Knabbereien und denke: „Eigentlich hast Du gar keinen Hunger mehr. Was machst du denn jetzt. EM Finale ohne Knabbereien – das geht ja gar nicht!“ Dann fallen mir die Chips auf. „Oh,“ denke ich, „die haben so eine Art Würze, die ‚Hunger auf mehr’ macht, selbst wenn man satt ist. Die sollten gehen!“

Spanien hat gewonnen, die Chips sind alle und der fußballfreie Alltag ist zurückgekehrt.

Aber „Appetitanreger“ haben wir nicht nur an Fussballabenden nötig. Ich erinnere mich an Zeiten in meinem Leben, in denen ich keinen oder nur wenig Appetit auf Gottes Wort hatte. Keinen Bock zum Bibellesen. „Ach, in dem Buch geht's doch nur um Geschlechtsregister und Namen,“ Oder: „Das kenn’ ich alles schon!“ Oder „Da geht es ja nur um die Zukunft.“ Oder: „Da versteh’ ich kein Wort von!“   
Kennst Du das?

Jesus lehrte, dass das Wort Gottes ein Zeugnis über Ihn ist. In Johannes 5:39 sagt Er:
„Suchet in der Schrift;
denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin;
und sie ist's, die von mir zeuget!

Kürzlich entdeckte ich auf der KfG Webseite (Quelle: hier einen Überblick über die Bücher der Bibel in ihrer Beziehung zu Jesus. Ich empfand diese Auflistung wie einen Appetitanreger zum Bibellesen. Wie spannend, in allen Büchern der Bibel Jesus zu finden. Bibellesehilfen können da eine zusätzliche Hilfe sein. Hier die Auflistung von Wilfried Plock:

Das Gesetz (5 Bücher Mose) = das FUNDAMENT für das Kommen Jesu
Die Geschichtsbücher = die VORBEREITUNGEN für das Kommen Jesu
Die poetischen Bücher = die SEHNSUCHT nach dem Kommen Jesu
Die prophetischen Bücher = die ERWARTUNG des Kommens Jesu
Die Evangelien = die BESCHREIBUNG des Kommens Jesu
Die Apostelgeschichte = die VERKÜNDIGUNG des Kommens Jesu
Die apostolischen Briefe = die ANWENDUNG des Kommens Jesu
Die Offenbarung = die WIEDERKUNFT Jesu

Überall ist Jesus drin. In allen Büchern der Bibel geht es um Ihn. Und wenn man einfach mal anfängt zu lesen, dann merkt man: „die haben so eine Art Würze, die ‚Hunger auf mehr’ macht, selbst wenn man satt ist.“

Hör nicht auf, in Gottes Wort zu lesen. Mach weiter! Oder fang wieder an. Oder fang überhaupt mal an. Es muss nicht für jeden ein tägliches Theologiestudium werden. Vielleicht einfach nur ein Kapitel am Tag. Oder nur einen Abschnitt. Oder nur eine Geschichte. Finde Jesus! Finde Gott! Und wenn Du gar nichts zu finden scheinst, dann freu Dich einfach an der Geschichte. Viele gute Hilfen mit kurzen, praktischen Erklärungen findet man in jedem christlichen Buchladen. Aber mach sicher, dass die Erklärungen nicht den Text der Bibel in den Hintergrund drängen. Denn Sättigung kommt allein durch Gottes Wort.

Na, Appetit bekommen?

Montag, 2. Juli 2012

Das Kamel und die Zecke

"Das Kamel trägt die Last, aber es ist die Zecke, die sich beschwert"

Warum dies wohl ein marokkanisches Sprichwort ist? Die Wahrheit in diesem Satz ist global und so alt wie die Menschheit. Ob es dabei um Politik, Geschäft, Familie oder Gemeinde geht - es passt einfach. Sogar auf unsere Beziehung zu Gott - leider. In 2 Mose 19:4 sagt Gott seinem Volk:

"Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan habe, und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht."

Die Befreiung aus Ägypten und Gottes Fürsorge war nicht Israels Tun - Gott hatte sie getragen. Getragen! GETRAGEN wurden sie! Und sie dankten es ihm mit ständigen Beschwerden. Eltern können dies vielleicht im Ansatz nachvollziehen. Wir TRAGEN manchmal unsere kleinen Kinder, selbst wenn wir müde sind. Und dennoch ernten wir Beschwerden: Lass mich runter! Wir tragen unsere Teenager (vielleicht finanziell) und dennoch kommen die Beschwerden: Mein Taschengeld reicht nicht. Und uns selbst geht es ja auch nicht anders. Wie oft regen wir uns auf über andere, die mit Verantwortung betraut sind, uns zu tragen. Nicht wir tragen die Last - wir werden getragen. Aber wir sind die, die sich beschweren. Und nicht selten beschweren wir uns über Nebensächlichkeiten, die der Aufregung nicht wert sind.

Israel beschwerte sich bei und über Mose, obwohl das Volk doch wunderbar von Gott getragen wurde. Und Gott nahm diese Beschwerde von Mose weg und legte sie sich persönlich auf.

Die Johannesjünger beschwerten sich bei ihrem Meister, dass mehr Menschen Jesus nachfolgten, als ihnen. War das ihre Verantwortung?

Der Pharisäer Simon beschwerte sich, dass Jesus sich von einer zweifelhaften Frau die Füße waschen ließ. War das sein, Simons Problem? Trug er die Trauerlast der Frau oder musste er für Jesus eine Erklärung abgeben?

Ein tolles kleines Buch mit dem Titel: "Don't sweat the small stuff" macht in vielen kurzen Kapiteln deutlich, wozu uns die Bibel immer wieder aufruft: Lass dich nicht von Nebensächlichkeiten aus der Balance bringen. Die Bibel drückt es u.a. in Philipper 2:10 so aus:

"Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel!"

Wie schaffen wir das? Vielleicht stellen wir uns einfach mal vor, dass wir lediglich eine kleine Zecke sind, schön im Warmen, immer an der Quelle und eigentlich mehr Grund haben, den zu loben, der uns trägt als uns zu beschweren über Dinge, die der Beschwerde nicht wert sind.                                                                               (Whg.v.30.3.10)

Sonntag, 1. Juli 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Albert war jung und hatte einen Engelsblick wie man ihn sich bei jedem guten, christlichen Kind wünschen würde. Es war an einem Donnerstag, als er sein Spielzeug aus der Hand legte, seine Hand auf den Schoss des Kindermädchens legte und feierlich fragte: „Anne, ist heute der Tag des Herrn?“ „Nein,“ kam die Antwort. „Es ist heute nicht Sonntag. Es ist Donnerstag.“ „Ach, so schade!“ meinte Albert und ging zurück zu seinem Spielzeug.

Am folgenden Tag und am Tag danach kam Albert in gleich-ernsthafter Weise zu Anna und stellte dieselbe Frage. Bewegt berichtete Anna ihrer Freundin über das Verlangen des Kindes. „Dieses Kind ist zu gut für diese Welt!“ Am Sonntag war es endlich soweit. Albert kam und fragte mit erwartungsvoller Stimme: „Anna, ist heute der Tag des Herrn?“ Innerlich bewegt ob all der Andacht des Kleinen konnte sie endlich die zustimmende Antwort geben: „Ja, mein kleines Lamm. Heute ist der Tag des Herrn!“ Ein Leuchten ging über das Gesicht des Jungen als er mit heller Stimme fragte: „Und wo sind die Comics aus der Sonntagszeitung?“

Für jeden bedeutet der „Tag des Herrn“ etwas anderes. Jeder freut sich aus einem anderen Grund. Und ich wage zu behaupten, dass es den „Tag des Herrn“ nicht schmälert, wenn wir uns auf die Comics in der Sonntagszeitung, über den arbeitsfreien Tag oder über die Zeit mit der Familie freuen.

Aber der „Tag des Herrn“ wäre nicht „Tag des Herrn“, wenn wir den Herrn nicht einbeziehen würden in unser Leben am heutigen Sonntag. Lass doch den Gottesdienst heute (nach einem guten Frühstück) die offene Türe in einen gesegneten Sonntag sein. Wenn Du regelmäßig gehst, geh auch heute. Wenn Du unregelmäßig gehst – geh heute mal wieder! Und wenn Du seit langem nicht mehr in einen Gottesdienst gegangen bist, dann geh heute auf jeden Fall. Warum nicht?

Wenn Du keine feste Gemeinde hast, zu der Du Dich zugehörig fühlst – und wenn Du im südlichen Siegerland wohnst – dann bist Du bei uns gerade richtig. Schau Dir auf unserer Webseite die Wegbeschreibung an und komm einfach mal vorbei.(Wegbeschreibung: hier)

„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm!“ (Psalm 118:24)

Sing mit uns! - Freu Dich mit uns - Hör mit uns auf Gottes Wort
 Anschließend Mittagessen 
Außerdem:
... und zu Seelsorge 
... und persönlichem Gebet
... und Gemeinschaft 
Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld 
Beginn: 10:30 Uhr