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Samstag, 4. August 2012

Halbzeit

Jeder Fußballfan weiß, dass eine Halbzeit ein Gefühl der Erlösung oder der Panik auslösen kann. Führt der angehende Bundesligameister sicher im entscheidenden Spiel gegen seinen schärfsten Kontrahenten, bedeutet die Halbzeit Erlösung. Die Hälfte ist geschafft. Liegt dieselbe Mannschaft aber im verrückten DFB Pokal zur Halbzeit 0:3 gegen die Amateure  hinten, kann schon mal Panik aufkommen. Halbzeit kann so oder so sein.

Heute, am 4. August ist Halbzeit des Ramadan Fastens für 1,5 Millionen Muslime in aller Welt. Für die einen wird das eine Erlösung sein: der halbe Weg ist geschafft. Die anderen werden mit Entsetzen denken: … und jetzt noch mal so lange.

In einem Rundschreiben, das ich dieser Tage erhielt war zu lesen, dass die 1,5 Milliarden Moslems mehr als die Hälfte aller unerreichten Menschen ausmachen, die auf unserer Erde leben. Das kann abschreckend klingen, unverständlich erscheinen und sich sehr hoffnungslos anfühlen. Nicht für Gott! Er arbeitet unter Moslems.

Jedes Jahr kommen zehntausende Moslems zum Glauben an Jesus. Im Iran wächst eine immer größere Untergrundgemeinde von Jesus-Gläubigen. Nicht nur dort; und während die islamische Welt hofft, dass der Fastenmonat Ramadan Moslems weltweit zusammenschweißt und glaubenstreuer macht, beten Christen in aller Welt, dass Jesus diesen Monat der Gottessuche gebraucht, um Sein Reich mitten in der islamischen Welt zu bauen.

Schon gibt es erste Berichte, auch aus Deutschland, über gute Gespräche und Zeugnismöglichkeiten. Wir dürfen gespannt sein, was der Herr in der zweiten Halbzeit noch alles tun wird.

Hast Du eigentlich in der ersten Halbzeit mitgespielt? Ein Zeichen, dass man zur Mannschaft gehört ist das Verlangen, eingesetzt zu werden und mittendrin dabei zu sein. Warst Du eingesetzt in der ersten Halbzeit? Wenn ja, darfst Du weiterspielen! Wenn nein, möchte Gott Dich einsetzen. Das weiß ich, denn die Bibel sagt das. Jesus sagt:

Er sprach nun zu ihnen: Die Ernte ist groß, 
aber es sind wenige Arbeiter.
Darum bittet den Herrn der Ernte
dass er Arbeiter in seine Ernte sende!“ (Lukas 10:2)

Viele Christen haben keine Ahnung, wie sie in der zweiten Halbzeit des Ramadan mitbeten können, damit Muslime zum Glauben an Jesus kommen.

Ein Heft mit kurz und klar formulierten Gebetsanliegen für jeden Tag der zweiten Halbzeit kann hier herunter geladen werden.

Noch einfacher: In Deutschland kann man sich per SMS unter 0157 370 14389 - Stichwort „30 Tage Gebet“ anmelden und erhält für die nächsten 15 Tage täglich KOSTENLOS ein Gebetsanliegen aufs Handy.

Steig ein in der zweiten Halbzeit. Es geht um den Bau von Gottes Reich. Lass Dich nicht von Jesus fragen: Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig?“ (Matthäus 20:6)  Lass Dir vielmehr durch diesen Blog von Jesus zurufen: „Geht auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, das werdet ihr empfangen!“ (Matthäus 20:7)
 
Es kommt nicht darauf an, von Anfang an dabei zu sein. Es kommt darauf an, sich aufzumachen, wenn wir den Ruf hören. Die zweite (Ramadan-Gebet-) Halbzeit beginnt!


Freitag, 3. August 2012

FEUER!!!

Magst Du Feuer? Kommt drauf an wo, nicht wahr? Feuer unterm Dach mag niemand. Feuer im Kamin schon. Waldfeuer sind gefährlich und beängstigend. Wenn ein Bruchteil des „Waldes“ unterm Grillgitter vor sich hin glüht, ist man voller Hoffnung auf die leckeren Dinge, die noch kommen sollen. Feuer – zerstörend und produktiv.

Die Erwähnung von Feuer in der Bibel ist vielfältig. Ganz bekannt ist der Vers, der uns Gott als Feuer beschreibt: „Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.“ (5 Mose 4:24)

Gott arbeitet mit Feuer!  Als verzehrendes Feuer eifert Er dafür, die Wurzeln der Sünde auszubrennen. Das kann durchaus schmerzhaft sein, denn manchmal sitzen diese Wurzeln tief.  Aber Gott eifert: Er eifert für Seine Ehre, die sichtbar wird, je mehr unser altes Wesen verbrennt. Er eifert für unsere Freiheit, die größer wird, je mehr die alten Sündenwurzeln ausgebrannt werden. Unser Gott – ein verzehrendes Feuer.

Als Feuersäule ging Er vor Israel her. Nicht nur in Zeiten, in denen sie Ihm anhingen. Nein! 40 Jahre lang. Wann immer es dunkel wurde und die Wolkensäule nicht mehr klar erkennbar war, offenbarte sich Gott als leuchtende Feuersäule. Er war da – in guten, wie in schlechten Zeiten. Er ging vor Seinem Volk her und leuchtete sie ins verheißene Land.

Aber das „Feuer Gottes“ hat nicht nur reinigenden und führenden Charakter. In 2 Könige 1:12 lesen wir unverblümt vom Feuer des Gerichts, durch das Gott die strafte, die sich über Ihn und Seine Heiligkeit lustig machten. Die Feuer der Hölle hat Gott nach Matthäus 25:41 zur Strafe für Satan und seine Dämonen geschaffen. Und Gott gibt uns Menschen die Wahl, unsere „Endstation“ zu wählen. Er lädt uns ein in die ewige, unbeschreibliche Herrlichkeit des Himmels. Aber Er erlaubt uns auch, die ewigen Feuer des Gerichts zu wählen.

Als „Feuer“ wird auch die Gegenwart des Heiligen Geistes beschrieben, dessen machtvolle Ankunft zu Pfingsten durch Feuerflammen demonstriert wurde. Das „Feuer Gottes“ erfüllte, bevollmächtigte und be“gabte“ die Jünger zu einem geistgefüllten Werk. Tatsächlich: Sie „brannten“ für Jesus! Nicht nur das – das Feuer Gottes verzehrte sie (im positiven Sinn). Sie brannten nicht aus für Jesus, aber sie brannten ab für Jesus. Ihr ganzes Leben gehörte Ihm und brannte für Ihn, bis Er sie zu sich rief. Und bevor das geschah, hatten sie die Welt in Brand gesetzt mit ihrer feurigen Botschaft vom Feuer der Liebe Gottes.

Kennst Du das Feuer Gottes? Das reinigende, läuternde Feuer Gottes?
Kennst Du die Feuersäule, die Shekinah Herrlichkeit Gottes, die führt, leitet und umgibt? Kennst Du das Feuer des Heiligen Geistes, das anzündet, begabt und bevollmächtigt?

Kennst Du das Feuer Gottes? Kennst Du das Feuer Gottes noch? Oder brauchst Du eine neue Offenbarung Seiner „Shekinah Herrlichkeit“, des Feuers Gottes in Deinem Leben?

Und als sie es hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was darinnen ist. … Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und verleihe deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus! Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. (aus Apostelgeschichte 4)

Das Lied „Light the fire again“ von Brian Doerksen im Seitenfenster soll Dich inspirieren. Schau’s Dir an, Text (Englisch) ist vorhanden. Sing mit, bete mit, lass Dich entzünden!
Text und deutsche Übersetzung hier!

Der Herr segne und entzünde Euch!

Donnerstag, 2. August 2012

NIE WIEDER!

Erstens: Niemals wieder will ich sagen "Ich kann nicht", denn "Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus" (Philipper 4:13).

Zweitens: Niemals wieder will ich sagen „Mir mangelt“, denn "Mein Gott aber wird ausfüllen all euren Mangel nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christus Jesus" (Philipper 4:19).

Drittens: Niemals wieder will ich Angst haben, denn "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht" (2. Timotheus 1:7).

Viertens: Niemals wieder will ich Zweifel und Mangel an Glauben nachgeben, denn "Gott hat einem jeglichen das Maß des Glaubens ausgeteilt" (Römer 12:3; Epheser 4:7).

Fünftens: Niemals wieder will ich über Schwäche klagen, denn "Der HERR ist meines Lebens Kraft" (Psalm 27:1) und "Die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermannen und danach handeln" (Daniel 11:32).

Sechstens: Niemals wieder will ich sagen, daß Satan Gewalt über mein Leben hat, denn "der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist" (1. Johannes 4:4).

Siebtens: Niemals wieder will ich Niederlage akzeptieren, denn "Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus" (2. Korinther 2:14).

Achtens: Niemals wieder will ich über Mangel an Weisheit klagen, denn "Christus Jesus, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit" (1. Korinther 1:30).

Neuntens: Niemals wieder will ich in Krankheit aufgeben, denn "durch seine Wunden sind wir geheilt" (JESAJA 53:5) und "Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsere Krankheit hat er getragen" (Matthäus 8:17).

Zehntens: Niemals wieder will ich mich Sorgen und Enttäuschungen hingeben, denn "Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorget für euch" (1. Petrius 5:7).

Elftens: Niemals wieder will ich in Knechtschaft leben, denn "Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit" (2. Korinther 3:17). Mein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes.

Zwölftens: Niemals wieder will ich Verdammnis sagen oder mich verdammt fühlen, denn "So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind" (Römer 8:1). Ich bin in Christus, und darum bin ich frei von Verdammnis.

Quelle: hier  (bearbeitet)

Mittwoch, 1. August 2012

Lektionen von Noah und seiner Arche

Liebe Freunde und Blogleser,

in den nächsten 2-3 Wochen werdet Ihr an dieser Stelle immer wieder mal „untypische“ Blogs vorfinden. Aus verschiedenen Gründen ist es mir im August nicht möglich, täglich einen neuen Blog zu schreiben. TROTZDEM werdet Ihr auch in diesem Monat jeden Tag einen neuen Eintrag finden. Es sind z.T. Beiträge von Freunden, die ich um einen Gastbeitrag gebeten habe, z.T. sind es  nachdenkenswerte Einträge (wie heute), die ich übersetzt und/oder bearbeitet habe. Ich versuche, die Quellen anzugeben. Immer wieder wird auch ein eigener Beitrag kommen. Ich bin zuversichtlich, dass der Herr Euch auch in diesem Monat durch „Jesus kennen und Ihn belkannt machen“ segnen wird.

Alles was ich wirklich wissen muss, habe ich gelernt durch
NOAH UND SEINE ARCHE *

1. Plane voraus! Es regnete noch nicht, als Noah die Arche baute.
2. Bleib fit! Wenn Du 600 Jahre alt bist, könnte Dich jemand bitten, etwas wirklich Großes zu tun.
3. Höre nicht auf die Kritiker!  Tu, was getan werden muss.
4. Bau auf hohen Grund!
5. Aus Sicherheitsgründen: reise als Paar!
6. Zwei Köpfe sind besser als einer!
7. Geschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil. Die Geparden waren in der Arche, aber auch die Schnecken!
8. Wenn Du weder kämpfen noch fliehen kannst, lass Dich treiben!
9. Kümmer Dich um Deine Tiere, als wären sie die letzten auf der Erde!
10. Vergiss nicht, dass wir alle im selben Boot sitzen!
11. Wenn das Mist zu tief wird, sitz’ nicht rum und jammer – Hol Dir eine Schaufel!
12. Bleib während des Sturms unter Deck!
13. Denk daran: die Arche wurde von Amateuren gebaut, die Titanic von Profis!
14. Wenn Du von vorne beginnen mußt, hast Du einen Freund an deiner Seite!
15. Denk dran, dass die Spechte drinnen oft gefährlicher sind als der Sturm draußen!
16. Verpass das Boot nicht!
17. Egal, wie düster es aussieht, gibt es immer einen Regenbogen auf der anderen Seite!

Euch allen einen gesegneten Monat August!

* Autor unbekannt, Eigenübersetzung

Dienstag, 31. Juli 2012

Glaube oder Religion?

Nicht selten werden die beiden Begriffe austauschbar benutzt. Das ist auch nicht dramatisch! In manchen Gesprächen kann Religion sehr wohl für „Glauben“ stehen. Ich selbst mache nicht immer eine 100%ige Trennung. Andere wiederum verteidigen fast militant einen Unterschied zwischen beiden. Mit nahezu religiösem Eifer lehnen sie es ab, eine Religion zu besitzen. Einen Glauben sehr wohl, aber keine Religion.

Vielleicht macht das Zitat von W. Ian Thomas, Missionsarzt, Evangelist und Gründer der Fackelträger deutlich, worin man den Unterschied sehen kann. Er schrieb:

Nichts ist so langweilig, wie religiös zu sein,
aber nichts ist so aufregend, wie ein Christ zu sein.
Leider haben die meisten nie den Unterschied 
zwischen dem einen und dem anderen entdeckt.

W. I. Thomas behauptet:   Religion = langweilig!
                                        Glaube (an Christus) = aufregend!

Wie definiert er „Religion“? Wie Glauben? Was ist der Unterschied?

Religion macht sich auf, zu Gott zu kommen.
Glaube versteht, dass Gott in Jesus zu uns gekommen ist

Religion versucht Gott zu beeindrucken
Glaube hat das aufgegeben und setzt auf „Gnade allein“

Religion unterhält und verlangt viele Riten und Praktiken
Glaube unterhält lebendigen, (auch formlosen) Austausch mit Gott

Religion steht und fällt mit menschlicher Anstrengung
Glaube steht und fällt mit kindlichem Vertrauen auf Jesus

Religion ist von Menschen gemacht
Glaube ist von Gott geschenkt

Religion befriedigt die religiösen Bedürfnisse der Menschen
Glaube erfreut das Retterherz Gottes

Religion ist tot, nutzlos für geistliches Leben
Glaube rettet!

Ein religiöser Mensch mag seinen Tag füllen mit allerlei Praktiken und Riten. Aber all das wird ihm nichts nutzen, ihn nicht in Gottes Gegenwart bringen, keine Vergebung erwirken, den Himmel nicht öffnen. Und weil durch Riten und Formen kein Leben fließt, bleibt sein Herz unsicher und gelangweilt.

Ein Mensch, der an Jesus glaubt, d.h. Jesus gehört und Ihm nachfolgt, der kann kein eintöniges Leben haben, denn er folgt den dem Schöpfer des Universums, dem Gott aller Götter, dem Licht, dem Guten Hirten. Wie sollte oder könnte das nicht aufregend sein?

Montag, 30. Juli 2012

Besser nicht Gott fragen!

Gut, dass man Gott noch befragen konnte. Er hatte seine Propheten bei seinem Volk gelassen, obwohl das sich mehrheitlich nicht mehr um Ihn kümmerte. Aber Hesekiel war bereit, für Gott zu reden. In Hesekiel 14:1-4 liest man:

"Und es kamen etliche Männer von den Ältesten Israels zu mir und setzten sich vor mich hin.
Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: Menschensohn, diese Männer haben ihre Götzen in ihr Herz geschlossen und den Anstoß zu ihrer Missetat vor ihr Angesicht gestellt! Sollte ich mich wirklich von ihnen befragen lassen? Darum rede mit ihnen und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Jedermann vom Haus Israel, der seine Götzen in sein Herz schließt und den Anstoß zu seiner Missetat vor sein Angesicht stellt und zu dem Propheten kommt, demjenigen, der kommt, will ich, der Herr selbst, nach der Menge seiner Götzen antworten."

Die Leiter des Volkes kamen, um Gott zu befragen. Grundsätzlich nicht schlecht! Nicht nur das einfache Volk befragte Gott, sondern auch die Leiter. Aber sie waren nicht aufrichtig. Und Gott, der die Herzen der Menschen erforscht, sieht alle Unaufrichtigkeit auf den ersten Blick. Seine Beurteilung der heuchelnden Leiter war:
  • Ihre Götzen haben sie in ihr Herz geschlossen.
  • Sie haben mit Freuden vor Augen, was sie schuldig werden lässt
Diese vermeintlich frommen Gottessucher hatten also in ihren Herzen Dinge sicher verschlossen, an die niemand rankommen sollte, die ihnen niemand wegnehmen oder madig machen sollte. Und sie hielten die Dinge fest, die zu Gott in Konkurrenz standen.

Zusätzlich "fiel" man nicht in der Versuchung, sondern erfreute sich an der Versuchung, bis sie zur Sünde führte.

Jedem wird klar: Hier kamen Heuchler, um Gott zu befragen. Sie wussten, dass in ihren Herzen viel Unrat war, den Gott zunächst mal ausräumen würde. Das wollten sie nicht. Deshalb hatten sie ihn sicher verschlossen. Warum kamen sie dann trotzdem zu Gott? Nun, es wird wohl ihre Religiosität gewesen sein. Sie waren immer noch "Gottes Volk". Man wollte Gottes Segen haben, seine Meinung erfragen - aber das alles unverbindlich. Wenn's nicht passt, wird's halt verworfen.

Das aber funktioniert nicht bei Gott. Wer an Götzen festhält (was immer Gott den ersten Platz im Herzen streitig macht) oder wer mit der Versuchung spielt - und dann noch scheinheilig zu Gott kommt - dem wird Gott antworten, allerdings "wie er's verdient hat mit seinen vielen Götzen." (Luther) Wie diese Antwort aussieht, zeigen die folgenden ernsten Verse in Hesekiel 14.

Gott durchschaut alle Heuchelei, Halbherzigkeit und Äußerlichkeit. Er schaut sofort tief ins Herz. Er sieht unsere Gedanken von ferne (Ps 139:2), kennt die Gesinnung unseres Herzens (Hebr 4:12)

Wer bewusst unaufrichtig zu Gott kommt, wer an seinen Götzen und Sünden festhält, und mit dieser Einstellung zu Gott kommt, der hat den falschen Weg eingeschlagen. Gott sagt: Wer so "zum Propheten kommt, dem will ich, der HERR, antworten, wie er's verdient hat mit seinen vielen Götzen." Das hört sich nicht nach einer Antwort an, wie man sich sie wünscht. Eher eine Antwort, wie sie nötig und verdient ist.

Die Alternative wird natürlich ebenfalls in der Bibel aufgezeigt und dazu eingeladen:

Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängstigter Geist, ein geängstigtes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. (Psalm 51:19)

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Matthäus 11:28) (Whg 2010)