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Samstag, 25. August 2012

Was hat uns der Glaube gebracht?

Natürlich ist die Frage sehr humanistisch gestellt. Es muss nicht immer um uns gehen und uns "etwas bringen". Tatsache ist, dass selbst Gott zum Ausdruck bringt, dass Er uns zu Seiner Ehre geschaffen hat und auch zu Seiner Ehre gerettet hat. (Jes 48:9-11; 43:6-7+25; Ps 106:7-8; Eph 1:4-6, 11-12+14)

Trotzdem sind die Folgen der christlichen Lehre und des Heils spürbar, erkennbar, messbar und manches Mal lebensrettend. So erzählt James Hefley von einem Soldaten, der während des Zweiten Weltkriegs auf einer abgelegenen Pazifikinsel einen Einheimischen antrifft. Der Mann spricht Englisch und trägt eine Bibel mit sich herum. Grinsend zeigt der Soldat auf die Bibel und meint: "Wir gebildeten Menschen haben nicht mehr viel Vertrauen in dieses alte Buch."
"Gut für euch, dass wenigstens wir diesem Buch noch vertrauen," meint der Einheimische, der jetzt grinsend über seinen Bauch streicht. "Wäre es anders, würdest Du Dich jetzt hier drin befinden."

Krass! Und lustig! Und nachdenkenswert! Diese Anekdote würde als Fallbeispiel durchgehen für den durchaus positiven Einfluss der Lehre Jesu und die durchschlagende Veränderung eines Lebens mit Jesus. In seinem Buch "Wie das Christentum die Welt veränderte" * geht Dr. Alvin Schmidt auf den enorm positiven Wandel ein, den der Glaube an Jesu der Welt gebracht hat. Es waren die Christen, die sich im römischen Reich gegen Kindesmord (bereits geborener Kinder) und Abtreibungen wandten. Die Abscheu der Christen gegen die menschenverachtenden Gladiatorenkämpfe und Folterungen waren Bahn brechend. Die Behandlung der Sklaven verbesserte sich unter dem christlichen Kaiser Konstantin. Menschenleben waren in der Antike nichts wert. Daher waren Menschenopfer in verschiedenen Kulturen üblich. Suizid wurde mitunter als ehrvoller Tod angesehen. Christen nahmen in beiden Punkten eine Gegenposition ein. Auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft wurde durch die christliche Lehre nicht etwa heruntergesetzt, wie viele uns heute glauben machen wollen. Die Lehre Jesu und das Vorbild seiner Jünger und Jüngerinnen erhob die Frau in eine gesellschaftliche Stellung, die ihr bis dahin eher fremd war. Nicht nur hat das Evangelium Millionen von Menschen ewiges Heil und Befreiung gebracht, sondern hat auch die Kulturen nachhaltig zum positiven hin geprägt, die sich auf die Lehre Jesu eingelassen haben. Das Chaos, auf das sich viele dieser nachchristlichen Kulturen heute wieder neu zu bewegen, entsteht nicht, weil man der Lehre Jesu folgt, sondern, weil man sie immer mehr verlässt. Oder, um es mit den Worten des oben erwähnten Anekdote auszudrücken: weil man grinsend meint, das alte Buch (Gottes) sei überholt! Und so kehrt man zurück zu vorchristlichen, menschenverachtenden Praktiken wie Infantizid (Abtreibung), exzessiver Gewalt (in Film und PC Spielen), Sklavenhaltung (der moderne Arbeitsmarkt erinnert in einigen Nuancen deutlich daran), Selbstmord (bei dem in manchen europäischen Ländern sogar straffrei assistiert werden darf) und eine Herabwürdigung der Frau (zum Objekt) - um nur einige dieser Rückschritte zu nennen.

Leider rudern viele Pseudochristen ordentlich mit auf dem Weg in die heidnische Vergangenheit, mitleidig grinsend über alle, denen der heilsame Einfluss des Evangeliums nicht entgangen ist.

Und wir? Wie reagieren wir? Eins ist klar: NICHT RESIGNIEREND! Dass wir die Welt nicht retten können, hat der Herr uns deutlich gemacht. Wir können nicht einmal eine einzige Menschenseele retten. ABER: Wir können Salz sein, das das Verderben verlangsamt und Licht, das für Jesus in der Dunkelheit scheint und anderen den Weg zum Heil leuchtet. Wir können der Welt durch unser Leben mit Jesus zeigen, dass der Glaube an Jesus tatsächlich "etwas bringt", d.h. wertvoll ist. Wertvoll für jeden einzelnen Menschen, der sich auf Jesus einlässt, und wertvoll für die Gruppen von Menschen, deren Leben wir berühren.

* "Wie das Christentum die Welt veränderte" Dr. Alvin Schmidt; Resch, Gräfelfing; Auflage: 1. Auflage 2009
kurze Zusammenfassung einiger Auszüge in Englisch: hier

Freitag, 24. August 2012

Die Gedanken sind frei


Wenige Lieder haben die Jahrhunderte so durch- und überlebt wie dieses Lied, dessen Kerngedanken bereist im Jahre 1229 aufgeschrieben wurden. Über die Jahrhunderte hat sich das Lied entwickelt, wurde im 19. Jahrhundert u.a. von Studentengruppen zum Einfordern von Erneuerungen genutzt, im 20. Jahrhundert für den politischen Widerstand und bis heute von immer wieder neuen Interpreten und Musikrichtungen vertont. Und recht hat Hoffmann von Fallersleben, dem wir die letzte offizielle Version zu verdanken haben.

Das Lied macht deutlich, dass man die Gedankenfreiheit weder wegsperren noch erschießen kann. Was ich im Herzen festhalten möchte, das halte ich eben fest.

Ich werde erinnert an die Aussage der drei Freunde Daniels. Unter Androhung des Todes wird von ihnen erwartet, vor dem Standbild Nebukadnezars anbetend niederzufallen. Die drei Freunde lehnen ab mit den Worten:

"Wenn es so sein soll - unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast! (Daniel 3:17-18)

Von dem, was sie als wahr und richtig erkannt hatten, ließen sie nicht ab, auch nicht im Angesicht des Todes. Sie waren gefangen und bedroht, mit Fesseln gebunden - aber ihre Gedanken - ihre Herzen - waren frei, freier als das Herz und die Gedanken des Tyrannen, Nebukadnezar.

Heute versucht man (immer noch) in subtiler oder offensichtlicher Weise, uns gefangen zu nehmen, einzuschüchtern und mundtot zu machen. Rhetorik ist nur ein Mittel. "Fundamentalisten" "Extremisten" oder "Terroristen" werden wir genannt - und damit in eine Schublade gesteckt, die uns fremder nicht sein könnte. Aber unsere Gedanken bleiben frei.

Kein Tag vergeht, in dem nicht auf irgendeinem TV Kanal die herrlichsten Bilder und Dokumentationen über die Erde, das Leben oder das Weltall ausgestrahlt werden - nie ohne Erwähnung einer Entwicklungsspanne von Millionen von Jahren. Wer die Bilder und viele gute Informationen genießen möchte, muss sich die Suggestion der Evolutionstheorie gefallen lassen, Erwachsene wie auch Kinder. Nicht selten sind in solche Reportagen Spitzen gegen den biblischen Schöpfungsbericht eingebaut.

Der Missbrauchsskandal ist natürlich ein sehr schmackhaftes, gefundenes Fressen. Das er weit über die Mauern verschiedener Kirchen hinausgeht, ist jedem bekannt. Aber das muss man ja nicht an die große Glocke hängen. Während im vergangenen Jahr die Evangelikalen auf der Abschussliste der Medien standen, scheint man sich nun über eine Angriffsplattform für die großen Kirchen zu freuen. Am lautesten schreien und schimpfen dabei jene, die für die widerwärtige Situation mitverantwortlich sind. Es sind solche, die den Schutz der Ehe aufheben, den Schutz von Minderjährigen lockern, die Folgen der Unzucht wegmachen und alle möglichen Formen der Unmoral legalisieren wollen. Sie fordern nicht nur Freiheit ihrer Gedanken, sondern das Ausleben und unzensierte Weitergeben derselben. Gleichzeitig schreien und beschuldigen sie am lautesten, wenn es irgendetwas gibt, das den Klerus bloßstellen kann.

"Die Gedanken sind frei!" Wie lange wir unsere Gedanken noch straffrei äußern können im Anblick einer massiven, christenfeindlichen Entwicklung, bleibt abzuwarten. Aber an dem festzuhalten, was wir als wahr und richtig erkannt haben, davon kann und wird uns niemand abhalten. Man mag die Gesetze zu unseren Ungunsten ändern, man mag uns Strafen auferlegen, wenn wir tun und äußern, was richtig ist. Unseren Glaubensgeschwistern in 60 Ländern dieser Welt ergeht es bereits so. Aber auch unsere Gedanken sind frei. Christus hat uns befreit, und wen der Sohn Gottes frei macht, der ist recht frei! Wir halten es mit den drei Freunden Daniels:

"Wenn es so sein soll - unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast! (Daniel 3:17-18)  (Whg.v.6.4.10)

Donnerstag, 23. August 2012

Madonna, Pussy Riot und die Toleranz

Ich kann mich nicht entschließen, diese Nachrichten der vergangenen 14 Tagen unkommentiert zu lassen. Durch unseren Urlaub bedingt allerdings etwas verzögert. Immerhin betrifft das Thema auch unseren christlichen Glauben.

Madonna hat es wieder mal geschafft den Trend zu stärken, der schleichend und stetig unsere westliche Gesellschaft zersetzt. Gegen bestehende Gesetze hat sie nicht nur für ihre Auffassung von Moral geworben, sondern auch durch Verteilaktionen, Hintergrundbilder in ihrer Show und öffentliche Aufrufe die Massen dazu aufgerufen, Gesetze zu brechen. Ihre Aktionen waren so gewagt und gesetzeswidrig, dass die Verwaltung der Stadt St. Petersburg nun gerichtliche Schritte in Erwägung zieht. In einer Welt, in der die Toleranz – laut Madonna – immer mehr abnimmt, sah sie es für geboten an, Gesetze zu übertreten, die Moralauffassungen der Stadt zu kritisieren und ihre eigenen über alle anderen zu stellen. Was für eine Toleranz ist das?

Zeitgleich übernehmen 3 russische Punkgirls, “Pussy Riot“ (nichts gegen Punk oder Girls*) die wichtigste Kirche in Moskau und führen ein politisch motiviertes, blasphemisches Gebet auf, bis sie von der Polizei abgeführt werden. Natürlich setzt sich Madonna für die drei ein, „betet“ sogar für sie – im Namen ihrer Toleranz. Scheint allerdings nicht erhört worden zu sein. Was nicht berichtet wird, ist wer „Pussy Riot“ die Genehmigung für ihre Einlage in der orthodoxen Kirche gab. Oder setzte man die „Toleranz“ der Gläubigen voraus?

Es ist eine einseitige Pseudotoleranz, die viele Stars und Medien vermarkten. Christliche Schweigemärsche zum Thema Abtreibung, Seminare zu moralischen Fragen aus christlicher Sicht oder christliche Lehrinhalte zum Thema Schöpfung und Evolution werden regelmäßig und systematisch angegriffen und demontiert. Sie werden ausgegrenzt und ohne jegliche Bereitschaft zur Toleranz abgelehnt. Vertreter evangelikaler Auffassungen werden selten in relevante Talkshows eingeladen. Im Gegenteil, die wenigen Einladungen Evangelikaler werden oft kurzfristig zurückgezogen, wie es kürzlich die vom Islam konvertierte Christin Sabatina James erfuhr. Toleranz wird von Christen eingefordert, ihnen aber nicht gewährt.

Wie sollen wir als Nachfolger Jesu reagieren? Zum einen erinnern wir uns daran, dass der Herr uns durch 2 Timotheus 3:12 sagt: 

 „Alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, 
müssen Verfolgung leiden.“

Auch Petrus erwähnt diese Tatsache wenn er schreibt:

Ihr Lieben, lasset euch die Hitze,
die euch begegnet, nicht befremden,
als widerführe euch etwas Seltsames (1 Petrus 4:12)

Das Mass der Freiheit und Toleranz, das wir in unserem Land erfahren, ist trotz zunehmender Intoleranz gegenüber unserem Glauben immer noch groß. Dafür wollen wir dankbar sein.

Zum anderen lassen wir uns nicht lähmen durch den lauten Ruf nach einer vermeintlichen Toleranz, die keine ist. Wir stehen auf für Jesus und die Massstäbe, die uns Sein Wort gibt.

Schließlich lassen wir uns nicht einschüchtern oder irremachen durch neue Definitionen von Toleranz oder Freiheit, auch nicht, wenn sie durch Stars, Politiker oder andere Meinungsmacher geprägt werden. Wir übernehmen unsere Definitionen von dem, der ganz oben steht:  
JESUS!

* im Seitenfenster das Lied „War“ der christlich orientierten Punkband Headnoise
 Text: hier

Mittwoch, 22. August 2012

Wohlgeruch

Letzten Samstag war ich im Garten meiner Mutter um eine in die Jahre gekommene Edeltanne zu fällen. Zwei Frauen kamen die Straße hoch und sprachen mich auf den Duft dieser bereits gefällten  Tanne an. Ich gab zur Antwort: Wenn wir als Chrsiten doch auch in unserer Umgebung einen solch guten Duft hinterlassen würden, dann sähe die Welt anders aus. 
 
Ja, der Duft war sehr angenehm und ich konnte ihn Stunden später noch an meinen Händen und Kleidern riechen.
Jeder von uns hat so seinen Liebligsduft. Ein guter Duft deutet auf  Leben hin.
Die Bible spricht davon, dass Christen ein Wohlgeruch sein sollen.
In 2. Korinther 2 steht, dass wir die gute Botschaft verbreiten sollen, wie einen wohlriechenden Duft.    
Mit diesem Duft, der uns anhaftet loben wir Gott oder wenn der Duft mit Sünde vermischt ist, verunehren wir ihn, ja, wir fangen an zu stinken.
Ich wünsche mir, dass mein Leben einen anziehenden Duft hinterläßt. Einen Duft, der Menschen zum Leben führt. Was bedeutet Leben? Für mich ist Jesus, das Leben.
Er sagt von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“.
Kann man uns Christen noch riechen oder hinterlassen wir einen üblen und  abschreckenden Gestank?
In den Medien hat man oft zurecht den Eindruck, dass wir Christen in die Jahre gekommen und dass wir mehr Gestank als einen wolriechenden Duft hinterlassen.
Ich wünsche mir, dass wir als Christen ein Wohlgeruch zur Ehre Gottes sind. Dann sähe die Welt wirklich anders aus. 
(Gastkommentar von Volker Wisser, Leiter der Royal Ranger Arbeit der CCFG)

Dienstag, 21. August 2012

Was macht das schon für einen Unterschied?

Frühmorgens an einem sonnigen Tag lief ein kleiner Junge am Strand entlang. In der Nacht hatte die Flut hunderte von Seesternen angespült, die jetzt im Sand lagen und starben. Fleißig begann der Junge, einen Seestern nach dem anderen aufzuheben, zum Wasser zu tragen und ins Meer zurück zu werfen.

Aus einiger Entfernung beobachtete ein Besucher das Kind. Erst als er näher kam, erkannte er, was den Jungen veranlasste immer wieder zwischen Strand und Wasserkante hin und her zu laufen. Nach einiger Zeit erreichte er den Jungen und meinte etwas spöttisch: "Junge, denk doch mal nach! Du hast hier einen kilometerlangen Strand, der mit Seesternen übersät ist. Deine Bemühungen sind vergebens. Es macht keinen Unterschied, ob Du die Seesterne zurückwirfst oder nicht.

Ohne seinen Blick vom Strand abzuwenden, bückte sich der Junge erneut, nahm einen weiteren Seestern in seine Hand, trug ihn zum Wasser und warf ihn hinein. "Für diesen macht es schon einen Unterschied!" sagte er zu dem Mann, und bückte sich nach einem weiteren Seestern.

Zehn Aussätzige hatte Jesus geheilt. Alle waren gesund - und ihren Familien zurück gegeben worden. Einer aus zehn kam zurück, um sich bei Jesus zu bedanken. War es die Heilung wert? Tausenden hat Jesus auf wunderbare Weise geholfen. Er hat sie geheilt, befreit, gespeist, gerettet, gelehrt - aber es war kaum eine handvoll Nachfolger, die ihn bis zum Kreuz begleiteten. War es alles der Mühe wert?

Wer nur auf Quantität schaut, der wird sich irgendwann sagen: Mein kleiner Beitrag ist der Mühe nicht wert. Meine paar Worte können nichts ausrichten, meine paar Euro die Not nicht lindern, meine paar Handgriffe das Werk nicht vollenden, meine paar Gebete den Berg nicht bewegen. Wir alle stehen in Gefahr, gelegentlich so zu denken. Aber Gott sieht das anders.

Nur ein paar unbeholfene Worte von Andreas brachten Nathanael zu Jesus. Nur ein paar Cent einer Witwe waren mehr als all die Scheine der anderen. Nur eine Stunde im Weinberg des Herrn brachte volle Bezahlung durch den Weinbergsbesitzer. Jesus belehrt uns:


"Wer in kleinen Dingen treu ist, 
wird auch in großen treu sein." (Lukas 16:10)

Und genau diese Treue im Kleinen ist es, die Jesus sucht. Paulus schreibt in 1 Korinther 4:2:

Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, 
als dass sie für treu befunden werden.

Lasst uns nicht immer nur auf die Quantität achten. Die ist manchmal im Vergleich zum Bedarf wirklich gering. Alle Mühe scheint dann wertlos und wir fragen uns: "Für wen macht unser kleiner Einsatz schon einen Unterschied?" Nun, vielleicht gerade für den einen, der es am Nötigsten hat.

Weil Jesus nicht nur an Quantität gedacht hat, bin ich heute gerettet. Darum möchte ich Ihm auch nicht das Wenige vorenthalten, das ich habe. (Whg.v.29.3.10)

Montag, 20. August 2012

Der Schein trügt!

Der beladene, zum Camper umgebaute Minibus bog ab und befuhr den einzigen noch offenen Flecken des Campingplatzes. Vier Kinder sprangen aus dem Camper und begannen fieberhaft alles Material abzuladen und die Zelte aufzubauen. Dann eilten die Jungen in den nahegelegenen Wald, um Brennholz fürs Lagerfeuer zu sammeln. Gleichzeitig halfen die beiden Mädchen ihrer Mutter, Campherd und Grill aufzubauen, funktionstüchtig zu machen und den Kochutensilien den richtigen Platz zuzuordnen.

Ein Campnachbar kriegte seinen Mund vor Erstauenen nicht mehr zu und sprach schließlich den Vater an: „Guter Mann, DAS ist eine perfekte Illustration guter Teamarbeit.“ Die Antwort des Vaters war kurz und bündig: „Ich habe ein System: Keine geht zur Toilette, bis alles aufgebaut ist!"

So gehts auch! Aber der Schein trügt. Was wie gute Teamarbeit aussieht, ist notwendiges Übel. Was wie viele fleißige Hände aussieht, die alle eifrig und selbstlos das Gemeinwohl suchen, ist schlussendlich der Gedanke an sich selbst.

Ein Beispiel von vielen.

Den Pharisäern ging es ähnlich. Rein äußerlich sah bei ihnen alles perfekt aus. Ihre Gewänder, ihre Kopfbedeckungen, ihre Gebetsriemen, ihre Bärte – alles stimmte und jeder hielt sie für tief religiös und (fast) vollkommen. Aber sie waren Heuchler, Schauspieler. Der äußere Eindruck trog! Jesus sagt zu ihnen in Matthäus 23:27:

Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler,
dass ihr getünchten Gräbern gleicht, 
die äußerlich zwar schön scheinen,
inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind!

Der Schein trügt. Außen Hui, innen Pfui!

Für diese Wahrheit brauchen wir weder auf den Campingplatz zu gehen, noch in die Zeit Jesu zurück zu reisen. Außen hui, innen pfui spielt sich in unserer Zeit, in unserer Nachbarschaft – vielleicht in unserem Leben tagtäglich ab. Manche Menschen sind sorgsam bestrebt, ihr Image zu wahren. Blos kein falsches Wort, keine falsche Handlung. Blos keinen Anlass geben, etwas Schlechtes von mir zu denken. Und so tun sie alles, um Menschen zu gefallen und ein sauberes „Hui Image“ zu wahren, obwohl sie sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich aus dem Schaufensterdasein auszubrechen, das wirkliche Pfui loszuwerden – und echt sein zu dürfen!

Hier ist die Hammernachricht:

Jesus kennt Dich. Alle Schauspielerei hat Er LÄNGST durchschaut – und liebt Dich trotzdem, immer noch! Und Er möchte nichts lieber, als Dir zu helfen, echt zu sein. Kein Heucheln mehr, kein frommes Schein-Dasein mehr, keine Leichen mehr im Keller. Er hilft Dir, alles ans Licht zu bringen; nicht unbedingt für alle sichtbar, aber für Dich befreiend.

Manchmal kann es ganz hilfreich sein, gemeinsam mit einem Seelsorger im Gebet vor Gott zu kommen, manchmal reicht ein persönlicher Austausch mit Jesus.

Hör auf zu schauspielern! Lass Dein Pharisäergewand hinter Dir! Wirf Deine Maske weg. Tritt ein in die Freiheit, zu der Jesus Dich berufen hat!

Sonntag, 19. August 2012

Warum laden wir Dich zum Gottesdienst ein?

(heute wieder mit Sonntagszitat)

Ja, warum eigentlich? 

Unzählige Christen gehen heute morgen zum Gottesdienst. Viele sogar zweimal, weil es in ihrer Gegend so üblich ist. Und warum?
„Sonntags geht man eben zum Gottesdienst!“
„Das gehört halt dazu!“
„Sollen die Nachbarn denken, wir wären Heiden?“
„Wir sind gute Christenmenschen.“
„Sonst denken die andern, wir seien schlechte Christen.“

So und anders lauten viele der gewöhnlichen Reaktionen. Es gibt auch Antworten in eine andere Richtung:
„Das tut mir gut.“
„Ich singe gerne.“
„Meine Freunde gehen auch dahin.“
„Da gibts nachher Kirchenkaffee, Tee oder Mittagessen.“

Na ja, besser als die erste Antwortgruppe. Aber immer noch sehr korrekturbedürftig. Egal ob man das englische Wort für Gottesdienst benutzt: „Worship Service“ (= Anbetungsdienst) oder das deutsche Wort: Gottesdienst – egal! Ehrlicherweise muss man feststellen, dass es bei beiden gar nicht um uns selbst geht, weder um unsere Vorlieben, noch um unsre Nachbarn, Freunde oder unseren Ruf. Nein! Es geht um Gott! Ihm zu dienen und Ihn anzubeten, darum geht es im Gottesdienst. Ihn zurückzubringen ins Zentrum, Ihm den Platz zu geben und zu festigen, den Er haben sollte: den Mittelpunkt unseres Lebens – darum geht es im Gottesdienst. IHN unseren Kindern nicht vorzuenthalten, sondern IHN den Kleinen als Priorität in unserem Leben vorzustellen – darum geht es im Gottesdienst. Kraft und Kraftstoff zu tanken, damit wir in der folgenden Woche für Jesus leben, unseren Ehepartner durch Jesus lieben und Satan im Namen Jesu widerstehen können – alles zur Ehre Gootes – darum geht es im Gottesdienst. Nicht um UNS, sondern um IHN!

Wir laden Dich ein, mit uns Gott zu dienen. Komm einfach mal vorbei!

Calvary Chapel Freier Grund 
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen
10:30 Uhr *

Jesus möchte Dir begegnen, und wir auch! Schau doch mal rein!

 
Sonntagszitat:

Du bist einzigartig! Nie hat es jemanden wie Dich gegeben! Nie wird es je wieder so jemanden geben wie Dich! Niemand hat all Deine Talente, Deine Vorzüge, Dein Aussehen, alles in eine Person zusammengepackt. Warum nicht?  Weil Gott selbst Dich in Deiner Art geschaffen hat. Weil Gott für Dein Leben einen einzigartigen Plan hat (Autor unbekannt, bearbeitete Eigenübersetzung)

* Wenn Du bereits zu einer Gemeinde gehörst, in der Gottes Wort gelehrt wird und in der Du Dich zu Hause fühlst, gilt die Einladung natürlich dorthin.