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Samstag, 8. September 2012

Pastor Youcef Nadarkhani: FREI UND ZU HAUSE!


DEM HERRN DIE EHRE!!!
Information:  hier

Woran glauben Christen (oder auch nicht)?

Obwohl ich Mathe nie gemocht habe – außer der einen Stunde, in der ich den Stoff verstand – habe ich eine Schwäche für Statistiken, Umfrageergebnisse und Auswertungen. Alles, soweit es einfach und verständlich präsentiert wird. Hier sind einige Umfrageergebnisse, die noch nicht zu lange zurück liegen. Die Barna Forschungsgruppe untersuchte die Glaubensinhalte von Christen, die sich als wiedergeboren Gläubige bezeichnen.* Die Resultate: 
  • 84% glauben an die Unfehlbarkeit (die absolute Zuverlässigkeit) der Bibel
  • 50% glauben, dass Satan lediglich Symbolcharakter hat und kein reales Lebewesen ist
  • 38% glauben, dass man sich einen Platz im Himmel verdienen kann, wenn man nur gut genug ist
    32% glauben in moralische Absolute wie Gut und Böse
  • 31% glauben, dass Jesus wie jeder andere gesündigt hat
  • 26% glauben, dass alle Religionen gleich sind
  • 15% halten die leibliche Auferstehung Jesu für unglaubwürdig
  • 50% geben an, dass ihr Glaube absolute Hingabe bedeutet. Nur 50%!
Diese Umfrageergebnisse aus den USA sind schockierend! Bei den letzten 50% muss man sofort ein dickes Fragezeichen hinter das „wiedergeborene Christsein“ setzen. Ob man sich in Amerika schneller als „wiedergeborenen Christen“ bezeichnet, mag dahingestellt sein. Ich gehe jedoch davon aus, dass eine Umfrage unter wiedergeborenen Christen in Deutschland ähnliche Ergebnisse zeigen würde. Verschiedene Schlüsse lassen sich aus diesen Resultaten ziehen:

  1. Sich als wiedergeborene Christen zu bezeichnen, ist offenbar keine Garantie, die heilsnotwendigen Grundwahrheiten verstanden zu haben. Nicht eine Bezeichnung, die sich jemand gibt, bringt Rettung, sondern der lebendige (biblische) Glaube an Jesus.
  2. Gesunde Lehre ist und bleibt unverzichtbar! Nicht nur sollen wir nach dem Vorbild Jesus die klare Lehre des Heils denen verkündigen, die Jesus noch nicht kennen. Wir sollen außerdem alle zu Jüngern machen, die sich entschlossen haben, Jesus nachzufolgen. Das bedeutet regelmäßige, intensive, biblische Lehre.
 „Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis!“ (Hosea 4:6)

lamentiert Gott durch den Propheten Hosea. „... darum daß es nicht lernen will“, übersetzte Luther.

Ein Problem mag darin bestehen, dass Gottes Volk meint, es gäbe nicht viel mehr zu erkennen als man bereits kennt. Das ist der Anfang vom Ende (... vom Ende geistlichen Wachstums, vom Ende überfließender Freude, geistgewirkten Lebens, etc.). Wenn wir aufhören, Jesus besser zu erkennen, gehen wir zugrunde. In diesem Punkt gilt: Stillstand ist Rückgang!

Wenn Gottes Volk erneut danach strebt, JESUS besser zu erkennen und neu Gefallen daran findet, Ihn zu lieben und Ihm konsequenter zu folgen, fallen sie (glücklicherweise) aus den meisten der oben erwähnten Umfrageergebnisse heraus. Das wird das Leben jedes Einzelnen bereichern und das Leben der Gemeinde revolutionieren. Salz, Licht, Freude, Befreiung, Hoffnung, Kraft und Sieg werden individuelle und kollektive Folgen sein!

* Quelle: www.barna.org

Freitag, 7. September 2012

Vögelchen, Kuhfladen und Du

In seinem ausgezeichneten Buch „Under His Influence“ (Unter Seinem Einfluss) schreibt Lloyd Pulley über die Notwendigkeit eines Lebens, das sich dem Heiligen Geist unterordnet. In Kapitel 4 geht es um die Zeichen eines Lebens, das Gott ganz hingegeben ist.

Zur Illustration gebraucht Pulley die Geschichte eines kleinen Vogels, der einen zu späten Abflug macht gen Süden, um dem kalten Winter zu entkommen. Es war bereits kalt und irgendwann froren ihm die kleinen Flügel ein. Er stürzte in die Tiefe und fiel auf eine harte Wiese, wo er vor sich hin zitterte, dem sicheren Tod entgegen. Wie es sich begab, war noch Vieh auf der Weide, und bevor er wusste, was ihm geschah, wurde der kleine Vogel plötzlich in ein Bett warmen Kuhdungs gebettet. Langsam taute der Kleine auf, und während die Wärme in ihn zurückkehrte, begann er, erleichtert zu zirpen. Eine Katze ganz in der Nähe hörte das Gezwitscher. Sie entschloss sich, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie fand den Vogel, grub ihn aus dem Kuhfladen heraus und verspeiste ihn.

Schade, dachte ich beim Lesen. Pulley gibt der Geschichte kein lustiges Happy End. Dafür aber drei gute Lektionen:

  1. Nicht jeder, der Dir einen Haufen Mist bereitet, ist Dein Feind. (Lerne, zwischen denen zu unterscheiden, die Dir übel wollen und denen, die Dein Bestes suchen)
  2. Nicht jeder, der Dir aus dem Mist hift, ist Dein Freund. (Denen zuzuhören, die Dir nach dem Mund reden und Dich verwöhnen, wird Dich ruinieren)
  3. Und das Wichtigste: Wenn Du im Mist steckst, halt den Mund! (Dummheit wird meistens durch die Zunge bewiesen)
Mit dieser schlussendlich doch noch lustigen Anekdote möchte Pulley darauf hinweisen, dass unsere Rede zum Ausdruck bringt, ob wir unter dem Einfluss des Heiligen Geistes stehen oder nicht. Er zitiert die Verse aus Epheser 5:18-21, in denen es heißt:

Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentlich Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes: redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes.

Pulley erwähnt nicht nur Worte als Beweis, dass ein Mensch mit dem Heiligen Geist erfüllt ist. Aber unsere Worte gehören mit Sicherheit dazu und spielen eine große Rolle. Er weist darauf hin, was Worte ausrichten können. Sie können heilen und zerstören, abstoßen und anziehen.

Ich musste an den Tag zuvor denken, als ein Autofahrer meine ganze rechte Seite nassgespritzt hatte. Die Reaktion durch meine Worte bezeugte in jenem Moment weder die Fülle des Heiligen Geistes noch eine demütige Haltung. Leider!

Ein Wort geredet zu seiner Zeit, ist wie goldene Äpfel 
auf silbernen Schalen.(Sprüche 25:11)

Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes sind unsere Worte goldene Äpfel auf silbernen Schalen und haben eine unverkennbar gute Auswirkung auf andere.

Donnerstag, 6. September 2012

Freiheit (Teil 2)

Gestern haben wir uns Gedanken darüber gemacht, dass Freiheit nicht bedeutet, wohlhabend, froh, gesund und frei von Problemen zu sein, sondern in einer lebendigen Verbindung mit Jesus zu stehen. Wer verbunden ist mit Jesus ist frei. Aber jetzt fangen manchmal zusätzliche Probleme an, nämlich die Probleme, mit der Freiheit umzugehen.

In seinem Buch „Heraus aus der Sklaverei“ beschreibt der Autor, Booker T. Washington, die Ereignisse der schwarzen Bevölkerung in den USA in der Nacht, als ihnen die Freiheit aus der Sklaverei verkündigt wurde. Es heißt:
"Es gab keinen Schlaf in der Nacht. Alles war in Aufregung und Erwartung. Früh am Morgen rief man uns. Die Erklärung wurde verlesen und uns wurde gesagt, daß wir frei seien und gehen konnten, wann und wohin es uns gefiel. Es gab großen Jubel, gefolgt von wilden extatischen Szenen. Aber", so schreibt der Autor weiter, "die wilde Freude währte nicht lange. Als die Schwarzen in ihre Kabinen zurückgekehrt waren, veränderten sich ihre Gefühle deutlich. Die große Verantwortung, frei zu sein, schien sie zu erschrecken. Es war, als würde man einen jungen Menschen von zehn oder zwölf Jahren plötzlich sich selbst überlassen. Innerhalb weniger Minuten hörte die wilde Freude auf und ein Gefühl tiefer Schwermut schien die Sklavenkabinen zu erfüllen. Jetzt, wo sie frei waren, empfanden sie den Besitz der Freiheit eine ernstere Angelegenheit, als sie erwartet hatten.“ (Eigenübersetzung)

Diese Szenen illustrieren den kurzen Satz: 
„Die größten Schwierigkeiten eines Menschen beginnen, 
wenn er frei ist zu tun, was er will."

Freiheit bringt Verantwortung. Davon redet Paulus in Galater 5:13. Damit niemand in der herrlichen Freiheit, zu der Jesus uns befreit, in ein „Loch“ oder gar in Sünde fällt, schreibt er:

„(In eurer Freiheit) ... dienet einander durch die Liebe!“

Jesus befreit. Und um uns vor Schwierigkeiten zu bewahren, gibt Er uns eine Verantwortung: DIENET einander durch die Liebe“

Jesus selbst hat uns vorgemacht, wie das gehen soll und wie wir Ihm folgen sollen. Er kam aus der Ewigkeit, der Herrlichkeit, aus der unmittelbaren Gegenwart des Vaters. Er kam aus der vollkommenen göttlichen Freiheit – hinein in unsere Unvollkommenenheit, Sünde und menschliche Begrenztheit.

War Jesus frei? Klar war Er frei! Absolut!  War Er froh? Ja, froh und fröhlich! Und wie lebte Er? Er hielt das, was Er aufgab, nicht wie einen Raub fest! Er machte sich selbst zu nichts, kleidete sich in Menschlichkeit und diente bis zum stellvertretenden Tod am Kreuz.

Jesus macht uns vor, wie ein Leben in der Freiheit aussieht: Ein Leben in Freiheit ist ein Leben des liebevollen Dienens. Genau das lehrt Paulus in Galater 5:13:

Ihr seid zur Freiheit berufen. Macht diese Freiheit nicht zu einer Entschuldigung für die Sünde, sondern dienet einander durch die Liebe!

Jesus machts vor – Wir folgen Ihm nach! Herrliche Freiheit!

Mittwoch, 5. September 2012

Freiheit

"Steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat“
 (Galater 5:13)

Was bedeutet Freiheit, Freiheit in Jesus, Freiheit durch Jesus? Frei zu sein verstehen viele als „frei von Sorgen,“ „frei von Traurigkeit,“ „frei von finanziellen Problemen,“ „frei von Krankheit“ und ähnlichem. Aber ist es das, was Paulus gemeint hat? Hat Jesus uns befreit zu ununterbrochener Sorglosigkeit, Freude, Gesundheit und Wohlstand? – die Bibel lehrt es anders!

Gemäß Gottes Wort bedeutet Freiheit nicht, dass alles im Leben wie geschmiert funktioniert. Das war auch bei Jesus nicht so. Er wurde ständig angegriffen. In Nazareth versuchte man, ihn umzubringen. Oft wurde an Anschlägen gebastelt. Verleumdungen waren Tagesgeschäft. Nein, bei Jesus lief nicht immer alles wie geschmiert.

Freiheit bedeutet auch nicht, frei zu sein von aller Trauer. Jesus weinte, als er vor Lazarus’ Grab stand, ebenso wie über die geistliche Verstockung Jerusalems. Seine Jünger macht er in Johannes 16:22 aufmerksam:  
 Auch ihr nun habt jetzt zwar Traurigkeit;
aber ich  werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, 
und eure Freude nimmt niemand von euch. (Johannes 16:22)

Freiheit schließt Traurigkeit nicht unbedingt aus, obwohl Gott trösten kann und will. Er sagt in Matthäus 5:4:

Selig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden!

Freiheit bedeutet auch nicht, frei zu sein von finanziellen Problemen. Die Witwe, die ihr letztes Geld in den Opferstock warf, nennt Jesus „arm.“ Auch Paulus bekennt, dass er gelernt hat, in Armut zufrieden zu sein.  Freiheit bedeutet also nicht, keine finanziellen Nöte mehr zu haben – obwohl Gott versorgen kann und will. Er sagt in Matthäus 6:32: Euer himmlischer Vater weiß um alles, was Ihr braucht“ und fährt im nächsten Vers fort: „Trachtet zuerst nach Gottes Reich und Seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.“

Freiheit bedeutet auch nicht, frei zu sein von allen Krankheiten. Dass Paulus eine körperliche Schwäche hatte, ist bekannt. Dass Timotheus Magenprobleme hatte, auch. Genauso wie die Tatsache, dass Epaphroditus dem Paulus fast unter der Hand gestorben wäre. Freiheit schließt nicht automatisch Gesundheit mit ein, obwohl Gott heilen kann und Jesus für unsere Krankheiten gestorben ist. Er hat geheilt und heilt auch heute noch, wo und wann ER will.

Freiheit bedeutet auch nicht, frei zu sein von allem Stress. Wenn einer Stress hatte, dann war das ja wohl Paulus. Er beschreibt sein Leben in 2 Korinther 11:23b-28 (gekürzt):

„Ich habe weit mehr Mühsal, über die Maßen viele Schläge ausgestanden, war weit mehr in Gefängnissen, öfters in Todesgefahren. Von den Juden habe ich 5x 40 Schläge weniger einen empfangen; Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht ... in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom eigenen Volk, ... von Heiden, in Gefahren in der Stadt, ... in der Wüste, ...  auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst; oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße; zu alledem ... die Sorge für alle Gemeinden“ 

Freiheit schließt nicht automatisch Stress aus, obwohl Gott Kraft schenken kann, will und tut! Paulus bekennt: Ich bin frei und ich vermag alles, durch den, der mich mächtig macht: Christus!

Freiheit bedeutet nicht, frei zu sein von allen Familienproblemen. Jesus warnt, dass seine Nachfolger von ihren eigenen Verwandten verfolgt würden.  Selbst Jesus wurde von Seinen Brüdern zunächst nicht anerkannt. Freiheit bedeutet nicht automatisch „Harmonie zu Hause,“ obwohl Gott uns ermutigt, auch unsere Familienprobleme zu Ihm zu bringen. Hannah hat das getan, David ebenso und sicher auch der Vater des verlorenen Sohnes in Lukas 15

Was möchte ich sagen? Ich möchte deutlich machen, dass Freiheit nicht bedeutet, dass im Leben immer alles hundertprozentig läuft. Im Sinne von:  
  • Bin ich traurig – dann kann ich ja wohl nicht frei sein  
  • Bin ich krank – kann ich nicht frei sein
  • Hab ich Probleme in der Familie, bin ich noch nicht richtig frei
  • Bin ich zu müde und überarbeitet – kann ich mich nicht als frei bezeichnen
Freisein bedeutet, dass mich nichts abhält, meinen Weg mit Jesus zu gehen. Freisein bedeutet, dass keine Sünde mir den Weg zu Jesus versperrt, denn ich hab meine Sünde an Jesus abgegeben. Er hat mich davon befreit. Freisein bedeutet: meine Leitung zu Jesus ist offen.
  • MITTEN IN meiner Traurigkeit suche ich Ihn 
  • MITTEN IN meiner Krankheit befehle ich mich Ihm an 
  • IN meiner Not komme ich und bespreche sie mit Ihm
  • IN meinen Problemen finde ich einen Abladeplatz
Freiheit bedeutet: Wir erfahren, dass wir getragen werden. Wir werden getröstet, versorgt und gestärkt.

Bist Du frei?  Ich weiß es nicht! Kannst Du frei sein?  Definitiv ja! Nicht unbedingt frei von Traurigkeit, aber mitten in Traurigkeit. Vielleicht nicht frei von Problemen – aber mitten in Deinen Problemen.

Jesus lädt Dich heute ein (Johannes 8:36):
Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

Dienstag, 4. September 2012

Wäre Jesus vor 43 Jahren wiedergekommen ...

Kürzlich feierten wir in unserer Gemeinde das Abendmahl. Wir feiern es Mittwochsabends regelmäßig nach der Bibellehre und einmal monatlich im Gottesdienst. Im vergangenen Monat wurde mir dabei Gottes Gnade ganz neu bewusst.

Beim Abendmahl erinnern wir uns an verschiedene Tatsachen. Wir erinnern uns an den Leib Jesu, der für uns gefoltert wurde und ans Kreuz genagelt wurde. Das ist Gnade! Wir erinnern uns an das Blut Jesu, das den Preis bezahlt hat für alle unsere Übertretungen und uns rein wäscht von aller Sünde. Das ist auch Gnade! Somit ist das Abendmahl eine Erinnerung dessen, was Jesus für uns getan hat - ein Erinnern an Seine Gnade.

Gleichzeitig hat Jesus auch bei der Einsetzung des Abendmahls auf die Zukunft hingewiesen. Er sagt beim letzten Mahl mit seinen Jüngern in Markus 14:25:

Wahrlich, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu trinken werde im Reich Gottes.

Außerdem sagt Jesus, nachdem er das Abendmahl als regelmäßiges Mahl für seine Jünger eingesetzt hatte in Lukas 22:19:

Dies tut zu meinem Gedächtnis!

Oft muss ich an die Aussage von Markus 14:25 denken, wenn ich am Abendmahl teilnehme. Das Abendmahl erinnert uns daran, dass wir es einmal gemeinsam in der unmittelbaren und sichtbaren Gegenwart Jesu einnehmen werden. Das ist zukünftige Gnade! Dazu wird Jesus wiederkommen, um uns zu sich in die Herrlichkeit zu holen. Den Zeitpunkt dafür wissen wir nicht, dass es eintreffen wird ist sicherer als das Amen in der Kirche!

Was mich aber so erstaunte beim letzten Abendmahl in unserer Gemeinde war das Gebet eines Teilnehmers: "Herr, hab Dank, dass Du noch nicht vor 40 Jahren wiedergekommen bist!" Und ich musste denken: Wie recht er hat! Wenn Jesus vor 43 Jahren wiedergekommen wäre, wäre ich nicht mit Ihm gegangen, sondern zurück geblieben. Die Tatsache, dass die Gnadenzeit noch anhält, hat mich ins Himmelreich gebracht - und wahrscheinlich ebenso die meisten, die diese Zeilen lesen. Ja, in diesem Zwiespalt leben wir. Auf der einen Seite sind wir dankbar für das vergossene Blut Jesu, dass uns von aller Schuld reinigt. Und wir sehnen uns nach Seiner Wiederkunft und beten: "Maranatha!" "Komme bald!" Und andererseits haben wir Gottes Gnade geschmeckt, indem er die Gnadenzeit verlängert hat, weil er nicht möchte, dass Menschen am Angebot des Heils vorbeigehen. Das hat mir das Leben gerettet! Darum ist es mein Gebet: Ja, Herr, komme bald - und bis Du kommst, lass mich vielen den Anstoß geben, mitzukommen, auf dem Weg, der zu Dir führt." Vielleicht kommt er heute.  (Whg.v.12.4.10)

Montag, 3. September 2012

Markus 16:17+18: Zeichen? Wirklich?

„Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“ (Markus 16:17+18)

Das sind schon heftige Zeichen, die Jesus hier Seinen Jüngern verspricht. Ich wurde daran erinnert, als ich Berichte las aus verschiedenen Ländern der Welt.

In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben. Wirklich?

“Gospel for Asia” (GFA) berichtet, dass Tanuj Kapur zum Glauben an Jesus kam, als seine Schwester  von Dämonen befreit wurde.  

10 Jahre lang wurde Usri von Dämonen gequält. Weder Krankenhäuser noch Besuche in Tempeln konnten sie befreien von der Bedrückung, die sie erfuhr. Als letzten Versuch brachte Tanuj seine Schwester zu einer Gemeinde, die der Gospel for Asia Pastor Hasit Sengupta leitete. Hasit betete für Befreiung durch den Namen Jesu und die Dämonen mussten weichen. Usri wurde vollkommen frei!


Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden. Wirklich?

In der Monatszeitschrift der Hilfaktion Märtyrerkirche (HMK), „Stimme der Märtyrer“, berichtet ein indonesischer Christ, der unter einem Volk arbeitet, die an Zauberei und Götzendienst gebunden waren. Er schreibt: „Es fing damit an, dass ich sie besuchte und das Wasser trank, das sie mir gaben. Sie hatten es vergiftet. Das erzählten sie mir, nachdem sie Christen geworden waren. Sie erklärten mir, dass sie mich krank machen wollten. Aber dank Gottes Bewahrung bin ich gesund geblieben. Das hat ihnen Angst gemacht und sie so überrascht, dass sie mich fragten, was ich getan hätte und wer mein Gott sei.  … So konnte ich sie zum Glauben führen.

Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Wirklich?

Noch einmal lassen wir GFA zu Wort kommen:
Jesus hat mich geheilt! Jesus hat mich geheilt! rief Sanjula, als sie den GFA Missioinar Rupak wiedersah.

Der hatte die 69jährige Sanjula 10 Tage früher auf einem Missionseinsatz kennen gelernt. Er erfuhr, dass sie seit 10 Jahren verwitwet war. Ihre Söhne hatten geheiratet und waren fort gezogen. Sie war einsam und verarmt. Seit 8 Jahren hatte sie massive Knieschmerzen, konnte aber aus finanziellen Gründen keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Rupak hörte sich Sanjulas Geschichte an und teilte ihr mit, dass Jesus sie liebt und den Bedürftigen helfen möchte. Er würde auch in der Lage sein, ihr Knie zu heilen. “Wenn Deine Worte wahr sind, glaube ich, dass Er mich heilen wird,” antwortete Sanjula.

Rupak kniete sich hin, betete für Sanjula und betete auch in den folgenden Tage zu Hause für sie. Bei dem nächsten Zusammentreffen pries Sanjula den Herrn: “Jesus rührte mich an in jener Nacht,” sagte sie. “ab dem nächsten Tag bis heute habe ich keine Schmerzen mehr!”

Sanjula scheute sich nicht, ihren erstaunten Nachbarn die Quelle ihrer Heilung zu bezeugen. Viele Türen sind durch ihr Zeugnis für das Evangelium geöffnet worden.

Nicht die Zeichen stehen im Mittelpunkt, sondern Jesus! Aber Jesus arbeitet (bis heute) auf die Art und Weise, die Er beschrieben hat. Und Sein Name wird geehrt!

Sonntag, 2. September 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

(heute wieder mit Sonntagszitat am Ende)

Der Galaterbrief:

Heil aus Gnade – durch Glauben an JESUS ALLEIN!  

Predigttext heute:  Galater 5:13-16

13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe.
14 Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
15 Wenn ihr einander aber beißt und fresst, so habt acht, dass ihr nicht voneinander aufgezehrt werdet!
16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

Herzliche Einladung!

JESUS zu begegnen!

Wir hören auf Sein Wort (die Bibel)
Wir singen Lieder für Ihn und über Ihn!
Wir freuen uns an Ihm!

Wir laden Dich herzlich ein, das alles mit uns zu erleben!

 Außerdem:
Einladung zum Mittagessen
Angebot zu Seelsorge
persönlichem Gebet
und Gemeinschaft

Komm vorbei! Lern Jesus kennen! Lern uns kennen! 
Lass uns Dich kennenlernen!

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Beginn: 10:30 Uhr

SONNTAGSZITAT:

Die Urgemeinde lebte so, 
als ob Jesus gestern gestorben wäre.
Die Urgemeinde lebte so, 
als ob Jesus heute auferstanden wäre.
Die Urgemeinde lebte so, 
als ob Jesus morgen wiederkommen würde.
                                                       (Bruder Andrew in "Bloß nicht nach Ninive")