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Samstag, 6. Oktober 2012

31 (persönliche) Gründe, dankbar zu sein

Morgen ist Erntedankfest!
Morgen wird wieder viel geschimpft und geklagt – so wie heute!
Morgen möchte ich mich üben in Dankbarkeit – so wie heute!
Jeden Tag des Monats möchte ich dankbar sein. Zum Beispiel dafür ...

- dass alle meine Schuld und Sünde vergeben ist
- dass ich Jesus als meinen Erlöser kenne
- dass ich meinen Glauben frei ausleben darf
- dass ich Teil einer tollen Gemeinde bin
- dass ich genug zu Essen und zu Trinken habe
- dass ich alles habe, was ich brauche
- dass ich mich relativ guter Gesundheit erfreue
- dass ich nicht in Armut leben muss
- dass ich das Singen der Vögel hören kann
- dass Gott Seine Sonne über Guten und Bösen aufgehen läßt
- dass ich glücklich verheiratet bin
- dass ich spüren und schmecken kann
- dass ich mich an den bunten Blumen erfreuen kann
- dass ich mit Jesus über Mauern springen kann
- dass ich Gottes Wort in meiner eigenen Sprache besitze
- dass ich heute Nacht in einem Bett im Trockenen schlafen werde
- dass Gott mir Freunde geschenkt hat
- dass ich immer noch lernen und denken kann
- dass Gott mich liebt – echt liebt!
- dass Gottes Geduld mir immer wieder einen Neuanfang ermöglicht

Außerdem bin ich dankbar ...
- für das frohe Lachen kleiner Kinder
- für den herrlichen Sternenhimmel in der Nacht
- für Hilfe meiner Freunde in der Not
- für die Ermutigung auf meinem Weg
- für die herrlichen Töne der Musik
- für die Freude an meinen Hobbys
- für die vielen schönen Erinnerungen in meinem Leben
- für Gottes Langmut, die mich bis heute festgehalten hat
- für meine Frau, meine Kinder und Enkel
- für mein Büro als Ort der Ruhe und Begegnung
- für eine lebendige Hoffnung, genug zum Leben; genug zum Sterben

Und Du? Wofür bist Du dankbar?

Wenn Du keine Gemeinde hast, in der Du regelmäßig den Gottesdienst besuchst, komm morgen zum Dank-Gottesdienst. 10:30 Uhr CCFG Neunkirchen!

Freitag, 5. Oktober 2012

Roy Pontoh (wäre heute 28 Jahre alt)

In der Zeitschrift „Stimme der Märtyrer“ inspirierte mich der Name „Roy Pontoh“ zu mehr Nachforschungen. Roy wurde 1984 geboren und lebte in der indonesischen Stadt Ambon. Als 15jähriger nahm er 1999 mit seiner Jugendgruppe an einem Wochenende teil. Man wollte die Bibel studieren und Jesus besser kennen lernen. Wegen der angespannten Lage zwischen Christen und islamischen Dschihadisten hatte man für den Rückweg vergeblich um Militärschutz gebeten.

Mit anderen Kindern wartete Roy auf den Bus, der ihn und die anderen nach Hause bringen sollte. Lachen, Freude, Glück – bis dass laute Rufe eines herannahenden, wütenden Mobs sie erreichten. Man beeilte sich, irgendwo Sicherheit zu finden und sich zu verstecken. Ältere halfen den Jüngeren. Die Dschihadisten fanden viele und schlugen sie erbarmungslos zusammen, unter ihnen der 15jährige Roy. Man zerrte ihn aus seinem Versteck und fragte ihn, wer er sei. Roy hatte furchtbare Angst, aber er stand für die Wahrheit: „Ich bin ein Soldat Christi“ war seine einfache Antwort. Die Machete der Angreifer traf seine Bibel und hieb seinen linken Arm ab.

Wieder fragten sie ihn: „Wer bist du?“ Und wieder kam die einfache Antwort: „Ich bin ein Soldat Christi.“ Der nächste Schlag traf seinen rechten Arm. Als er ein drittes Mal gefragt wurde war seine Antwort „Onkel, ich kann nichts anderes sagen. Ich bin ein Soldat Christi.“ Man schlitzte ihn auf und köpfte ihn. Roy starb mit dem Schrei „JESUS!“ auf seinen Lippen, ein Märtyrer mit 15 Jahren. 3 Tage später fand man seinen Körper und den einiger Freunde in einem Straßengraben.

 
Solche Berichte können verschiedene Reaktionen bewirken. Zorn und Hass auf alle, die Jesus und Seinen Jüngern feindlich gegenüber stehen. Für Jünger Jesu ist eine solche Reaktion Sünde, denn Jesus selbst ruft uns zu:

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.“ (Matthäus 5:44)

Eine andere Reaktion ist Angst und Panik. Auch die Reaktion ist unnötig, denn Jesus sagt:

„Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!“ (Matthäus 5:44)

Im Hebräerbrief werden wir mit Berichten konfrontiert, in der Menschen um des Glaubens willen gelitten  und zum Teil ihr Leben gelassen haben. Gott lässt diese Berichte nicht aufschreiben, um uns zornig zu machen auf Seine Feinde oder uns in Panik zu versetzen. Er gibt uns diese Berichte, um uns Mut zu machen und zu zeigen, dass Er in der Not Kraft und Mut schenken wird. Er gibt sie uns in Friedenszeiten und wird sie uns vermehrt geben in Zeiten der Anfechtung.

Und Gott gibt uns diese Berichte – im Hebräerbrief, in anderen Büchern der Bibel und in der heutigen Zeit – damit wir die nicht vergessen, die um ihres Glaubens willen leiden, verfolgt, verhaftet und gefoltert werden. Immer wieder berichten Christen nach ihrer Freilassung: „Wir haben gemerkt, dass überall auf der Welt für uns gebetet wurde.“

„Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.“ (Hebräer 13:3)

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Das Kreuz, die Werbung und das Wort

Da hab ich doch gestaunt und gleich zweimal hingeschaut, als letzte Woche eine 4seitige (!) Werbung in unserer Lokalzeitung abgedruckt war. In fetten, blauen Buchstaben prangte die Werbung auf der ersten Anzeigenseite: „Kraft im Kreuz“ – und darunter ging es weiter: „lässt uns einfach besser dastehen!“  

Richtig! dachte ich mir und schaute mir das Ganze etwas genauer an. Nein, es war keine Werbung für einen evangelistischen Abend oder den Sonntagsgottesdienst. Es war Werbung für Muskeltraining und Rückenschule eines lokalen Anbieters. Alle Achtung, cooler Spruch. Da hat die Werbung mal richtig Recht, obwohl sie es gar nicht weiß!

Vor 2000 Jahren machte der Ewige eine ewige Aussage über das Kreuz. In 1 Korinther 1:18 heißt es:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen;
uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft. 
 
Gotteskraft – dynamis – Ja, das Wort vom Kreuz ist Dynamit für alle, die gerettet werden! Das Kreuz steht dabei für den, der am Kreuz gestorben ist: JESUS!

Jesusjünger - über die Jahre - haben diese Botschaft verstanden, geglaubt und erfahren.

Sünden aller Art wurden vergeben; lösten sich in Nichts auf!
Hoffnungslosigkeit wurde ins Gegenteil gekehrt!
Kranke wurden gesund!
Kaputte Beziehungen wurden erneuert!
Schwache wurden gestärkt!
Zerstrittene wurden versöhnt!
Süchtige wurden frei!
Verwirrte erhielten Durchblick!
Okkult Gebundene wurden erlöst!
Traurige wurden froh!

Wenn man die Quelle erneuernder und verändernder Kraft sucht, findet man sie immer an derselben Stelle: Bei dem Mann am Kreuz, der für unsre Sünden starb und dann das Kreuz leer zurückließ – als Erinnerung Seiner siegreichen Auferstehung. Am Kreuz hat Jesus den Sieg errungen!

Kraft im Kreuz lässt uns einfach besser dastehen!“  Ok, für den Rücken stimmt das auch. Geistlich verstanden stimmt es noch viel mehr. Umgeh das Kreuz Jesu in Deinem geistlichen Leben – und Du wirst ständig straucheln, fallen und Dich schwach fühlen. Mach den Mann des Kreuzes, Jesus, zum zentralen Punkt Deines Lebens – und Du wirst eine Kraft erfahren, die alles bisher gekannte übersteigt. Jeder von uns kennt Bereiche im Leben, in denen wir besonderen Beistand brauchen. Niemand ist ausgenommen. Was ist es bei Dir?

Kraft im Kreuz lässt dich stehen!“  

„Im Kreuz ist unsere Kraft verborgen, nimm sie nur gläubig an. Geh Schritt für Schritt und lass Ihn sorgen, Er führt auf rechter Bahn. Denn die da harren auf den Herrn, die kriegen neue Kraft, sie fahren auf mit Flügeln wie Adler. Sie laufen, ohne matt zu werden, wandeln ohn Ermüden, sie laufen, ohne matt zu werden, wandeln ohn’ Ermüden, sie laufen, ohne matt zu werden und wandeln mühelos!“  
(unbekannte Dichter)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

22 Jahre Einheit

3. Oktober 1990 –  0:00 Uhr. Die Bundesflagge wird gehisst, die Freiheitsglocke geläutet. Nur wenig später verkündet der Bundespräsident vor einer ungezählten Menge die Einheit Deutschlands. Ein äußerst bewegender Moment in der Geschichte unseres Landes. Seitdem erinnern wir uns an jedem 3. Oktober an diesen herrlichen Tag. Endlich ohne Mauer - endlich Einheit!

Deutschland ist nicht das einzige Land, das nach langer Teilung zur Wiedervereinigung findet. 1976 werden Nord- und Südvietnam vereint. 1990 vereinigen sich Nord- und Südjemens zur „Republik Jemen“. Andere Länder dagegen warten bis heute auf eine gemeinsame Zukunft, z.B. Nord- und Südkorea.

In Johannes Kapitel 17:11+23  betet Jesus für Einheit, nicht für politische Einheit sondern Einheit unter denen, die Ihm nachfolgen. Er betet: „Erhalte sie … dass sie eins seien … wie wir eins sind … damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“

Jesu Gebet bedeutet nicht, dass Christen immer eine Meinung haben müssen. Es bedeutet, dass die Liebe Jesu uns befähigt, über Nebensächlichkeiten hinweg zu blicken und sich zu freuen an dem gemeinsamen Herrn und Seinem Heil. Es bedeutet nicht, dass Gottes Volk alle Projekte gemeinsam durchführen muss und alle Gemeinden sich zu einer Megagemeinde vereinen sollten. Nein! Es bedeutet, dass wir in Liebe miteinander umgehen, nicht in Konkurrenz; dass wir einander aufbauen, nicht niederreißen. Weder offen, noch versteckt.

Dafür betet Jesus! Einleuchtend! Biblisch! Einfach! Und das Ergebnis?
Endlich ohne Mauer - endlich Einheit!

PS: auch heute am Feiertag findet bei uns die Bibelstunde statt. 19:30 Uhr - Herzlich willkommen!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Wie konnte das passieren?

Gestern haben wir uns über den Vers aus Richter 2:7 Gedanken gemacht.

„Und das Volk diente dem Herrn, solange Josua lebte und solange die Ältesten da waren, die Josua überlebten, welche alle die großen Werke des Herrn gesehen hatten, die er an Israel getan hatte.“

Wir sind zu dem Schluss gekommen: Es gibt für echte Jünger Jesu keinen einzigen Grund, Ihm nicht mit aller Kraft zu dienen. Trotzdem stellt sich die Frage: Wie konnte es passieren, dass eine ganze Generation ihren Gott in die Wüste schickte?  Richter 2:10 gibt uns die kristallklare Antwort:

„Als auch jene ganze Generation zu ihren Vätern versammelt war, kam eine andere Generation nach ihnen auf, die den Herrn nicht kannte noch die Werke, die er an Israel getan hatte.“

Sie dienten dem Herrn nicht mehr, weil sie Ihn nicht kannten. Eine ganze Generation, die IHN nicht mehr kannte. Ihre Eltern hatten den Herrn erlebt, Seine Wunder gesehen, das Manna gegessen, Ihm die Treue geschworen. Aber sie hatten übersehen, dass Gott keine Enkelkinder hat. Sie hatten es versäumt, ihren Kindern Gott vorzustellen, und sie hatten es versäumt, ihre Kinder „Gott vorzustellen“ – d.h., sie beständig vor Seinen Thron zu bringen, um ihre Seelen zu ringen, von Ihm zu reden, wenn sie aufstanden und von Ihm zu reden, wenn sie zu Bett gingen. Sein Wort zu lesen und als Hausdekoration zu verwenden – als ständige Erinnerung an den lebendigen Gott. (5 Mose 6:6-9) Sie hatten es versäumt, ihren Kindern das Leben mit und für Gott als oberste Priorität vorzustellen und vorzuleben. Sie hatten es versäumt! Jetzt kannten ihre Kinder, die nächste Generation, den Gott des Himmel nicht mehr, dienten Ihm nicht mehr und stürzten sich und ihre Nachkommen ins Unglück.

Die Parallele drängt sich auf. Wir, die wir den Herrn kennen, vergessen manchmal, dass Gott keine Enkelkinder hat. Wir vergessen, dass unsere Kinder kein neues Leben in sich tragen, auch wenn wir sie von klein auf zur Gemeinde tragen. Wir müssen ihnen von Gottes Werken und großen Taten erzählen. Wir müssen ihnen „Gott vorstellen“ – und sie wiederum beständig vor Seinen Thron bringen. Wir müssen um ihre Seelen ringen, von Jesus reden, wenn wir aufstehen und von Ihm reden, wenn wir zu Bett gehen. Wir müssen ihnen Sein Wort vorlesen und es als Dekoration verwenden – als ständige Erinnerung an den lebendigen Gott. Wenn wir es versäumen, unseren Kindern das Leben mit und für Gott als oberste Priorität vorzustellen, und wenn wir es versäumen, ihnen ein solches Leben vorzuleben, dann wird eine Generation aufwachsen, die den lebendigen Gott nicht mehr kennt. Das Schlimmste ist: unsere Kinder werden Teil dieser Generation sein und mit ihr im Strom ins Verderben schwimmen.

Krass? Absolut! Biblisch? Voll biblisch! Israel hatte genaue Anweisungen, wie sie ihre Kinder zu einer gottesfürchtigen Generation erziehen sollten. Sie versprachen: „Klar! Machen wir! Genau so!“ Aber sie taten es nicht und lebten es auch nicht vor. Sie ernteten, was sie säten.

Ein seltsamer Eintrag am heutigen Tag!  Aber wie bereits gestern erwähnt: Das Buch der Richter ist ein faszinierendes Buch der Bibel. Ein Buch das Schmerzen bereitet über die Nachlässigkeit der Nachfolge. Allerdings auch gleichzeitig ein Buch, das deutlich zeigt: Wann immer sich Israel demütigte, umkehrte und dem Herrn nachfolgte, änderte sich alles, denn der Herr will nicht unser Unglück und unsere Not. Er möchte segnen!

„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.(Jeremia 29:11)

Montag, 1. Oktober 2012

Wie lange dienst Du noch dem Herrn?

Das Buch der Richter hat mich schon immer fasziniert. In meiner Stillen Zeit sprang mich Richter 2:7 an. Dort heißt es:

„Und das Volk diente dem Herrn, solange Josua lebte und solange die Ältesten da waren, die Josua überlebten, welche alle die großen Werke des Herrn gesehen hatten, die er an Israel getan hatte.“

Irgendwo ein Vers, der sich gar nicht so furchtbar tragisch anhört, oder? Unterschwellig jedoch schwingt eine Tragödie mit. „Das Volk diente dem Herrn“, das hört sich positiv an. Aber schon der nächste Satz lässt etwas Böses ahnen. Diese böse Ahnung ist richtig. Das Volk diente Gott nur solange Josua und die Ältesten lebten, die Gottes Werke gesehen hatten. Mit ihnen starb der Dienst Israels für ihren Gott!

Da muss etwas ganz falsch gelaufen sein. Irgendetwas in den Herzen des Volkes. Sie machten ihren Dienst für Gott abhängig von der Gegenwart von Menschen. Ihr Dienst war abhängig von äußeren Umständen, von ihrem Leiter, von den Führern, von denen, die Gott mehr erlebt hatten als sie. Als man sie in die Ewigkeit gehen lassen musste, schickte man auch ihren Gott weg. Was wäre die bessere Alternative gewesen? Erfreulicher würde sich Richter 2:7 lesen, wenn es heißen würde: „Und das Volk diente dem Herrn alle Tage ihres Lebens und sah ähnlich große Taten wie Josua und die Ältesten.“ Aber so heißt es nicht!

Kann man sich heute gar nicht mehr recht vorstellen. Aber halt – denken wir ein wenig nach? Wie würde sich Richter 2:7 lesen, wenn er über Dein und mein Leben geschrieben würde? Vielleicht:
„Und sie dienten dem Herrn,solange 
... sie sich wohl fühlten in ihrer Gemeinde.“
„Und sie dienten dem Herrn, solange 
... ihre Freunde im gleichen Team mitarbeiteten.“
„Und sie dienten dem Herrn, solange 
... sie genügend Zeit hatten neben andern Hobbys.“
„Und sie dienten dem Herrn, solange 
...ihr Dienst problemlos lief.“
„Und sie dienten dem Herrn, solange 
... sich niemand einmischte.“
„Und sie dienten dem Herrn, solange
... sie Lust dazu hatten.“

Erkennen wir, dass es auch bei uns durchaus Bedingungen geben kann, die wir stellen, um dem Herrn zu dienen? Es müssen nicht die erwähnten Beispiele sein. Es kann etwas ganz anderes sein. Dienst DU dem Herrn? Dann überspring den nächsten Doppelabschnitt!

Dienst Du dem Herrn nicht oder nur mit halber Kraft, dann stell Dir die Frage: „Warum diene ich dem Herrn nicht … oder schlimmer: nicht mehr?“  Was wäre Deine Antwort? Vielleicht: 
„Ich diene dem Herrn nicht mehr … weil __________.“
So und jetzt vergleiche, ob Deine Begründung, dem Herrn nicht – oder nicht mehr zu dienen berechtigter ist, als Israels Begründung in Richter 2:7.

Tatsache ist, wenn Jesus Dein Herr, Retter und Ziel ist, gibt es keinen – nicht einen einzigen –  Grund, Ihm nicht von ganzem Herzen, aus tiefster Seele und mit aller Kraft zu dienen. Nicht unbedingt „vollzeitig“ (blödes Wort!) aber mit vollem Einsatz, wo immer Er Dich hingestellt hat.

Machs nicht wie Israel. Diene dem Herrn nicht, solange die Umstände stimmen, sondern solange Du lebst.

Volle Pulle für Jesus!

Sonntag, 30. September 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss: 
Kommt ihr allein abseits an einen einsamen Ort und ruht ein wenig! 
 (Markus 6:31)

Als Jesus diese Worte an Seine Jünger richtete, waren sie von einer Menschenmenge umgeben. Menschen, die danach hungerten, von Jesus gelehrt zu werden. Menschen, die Jesus sehen wollten, Menschen, die Jesus und Seine Jünger so beschäftigt hielten, dass diese nicht einmal Zeit zum Essen fanden.

Mitten in diesem Dienst an den Bedürftigen fordert Jesus Seine Jünger auf, sich zurückzuziehen und auszuruhen.  Vielleicht hätten die Jünger selbst einen anderen Zeitpunkt dafür gewählt, eine Zeit, in der weniger los war, in der weniger Menschen Hilfe suchten. Aber der Herr weiß, dass Ruhe nötig ist, auch wenn wir meinen, die Arbeit könne nicht auf uns verzichten und der Dienst sei auf einem Allzeit-Hoch.  Nicht umsonst hat uns der Herr einen Tag aus sieben gegeben, an dem ausruhen und neue Kräfte sammeln sollen. Es zahlt sich nicht aus, dieses Prinzip, das Gott uns gegeben hat, zu vernachlässigen. Die Arbeit läuft uns nicht weg, Ruhe und Kräfte schon! Wie hat sich Dein Ruhetag in letzter Zeit gestaltet?

Komm, Du allein, abseits an einen einsamen Ort und ruh’ ein wenig!  
(nach Markus 6:31)
 Noch keine Gemeinde gefnden? Komm zu uns!
Wir laden Dich herzlich ein:
Singen (oder Zuzuhören)
Gottes Wort hören 
und außerdem:
Angebot zu Seelsorge 
Angebot zu persönlichem Gebet
und die Einladung zum anschließenden Mittagessen
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld

 SONNTAGSZITAT:
   

„In unserem deutschen Freundeskreis wären wir auf mehr Verständnis gestoßen, wenn wir Buddhisten, Veganer oder alkoholabhängig geworden wären.“

Die Schriftsteller Elke Naters und Sven Lager berichten in der „Zeit“ (Hamburg) wie sie Christen wurden.