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"Gehet-Hin!"-Mittwoch @ CCFG - 29. November: Philippinen
- 19:30 Uhr!
Übergemeindlicher Missionsabend mit Andreas Staigmiller (DMG).

Samstag, 3. November 2012

Wenn der Schein trügt

Ein braves Mädchen im zarten Alter von 7 Jahren kommt ganz aufgeregt nach Hause, um ihren Eltern zu berichten: „Mama, Papa, Benny Klein hat mich heute nach der Schule geküsst!“  „Um Himmels Willen,“ entfährt es der erschrockenen Mutter. “wie konnte es denn dazu kommen?“  „Nun,“ gab die junge Dame zu, „es war nicht ganz einfach. Aber drei andere Mädchen haben mir geholfen, ihn zu fangen.“

Nicht immer erscheint im ersten Augenblick alles so, wie es wirklich ist, weder in der Politik, noch in der Wirtschaft noch der Wissenschaft. Genauso wenig in der Religion. Im Ausland berichteten mir moslemische Freunde, wie sehr sie das Verhalten der islamischer Wanderprediger störte, die in ihren Predigergewändern durch die Gegend zogen. „Die kommen ins Dorf, futtern sich auf unsre Kosten durch, kritisieren alle und kommen sich furchtbar fromm vor!“

Jesus sagte über einige Fromme seiner Zeit:

  • Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. (Matthäus 7:15)
  • Sie reinigen das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit. (Matthäus 23:25)
  • Sie gleichen übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinheit sind. (Matthäus 23:27)
  • Sie stehen vor den Leuten als solche, die Gott ehren, aber in Wirklichkeit sind sie voller Bosheit und Heuchelei. (Matthäus 23:28)

Manchmal ist es an der Zeit, unser Leben unter der Lupe der Aufrichtigkeit und Transparenz zu betrachten. Wir wären nicht die ersten, die am Sonntag lächeln und am Montag fluchen.
Schicke Kleider machen kein reines Herz.
Ein warmes Lächeln zeugt nicht zwangsweise von Zufriedenheit.
Händchenhalten ist keine Garantie für eine intakte Beziehung.

All diese Dinge müssen keine Gegensätze sein, aber auch keine Beweise. Der Schein kann trügen. Bei Menschen kann das ganze Theater sogar recht überzeugend funktionieren. Nicht bei Jesus! Die Aussagen an die Menschen seiner Zeit zeigen, dass Er tiefer sieht. Jesus sieht immer bis ins Herz. Jesus sieht Deinen Zustand. Er sieht das traurige Herz hinter dem Lächeln. Er sieht die Wege der Gedanken, auch wenn die Lippen singen. Er sieht die Sünde im Herzen versteckt. Er sieht die Lasten, die Du alleine trägst.

Dass wir Jesus nichts vormachen können, ist befreiend. Danach sehnt sich unser Herz: ehrlich sein zu dürfen. Bist Du den Schein satt? Die Heimlichtuerei, das Theater spielen? Sprich mit Jesus drüber. Offen und ehrlich! Such Dir Menschen, mit denen Du ehrlich sein kannst. Mach Schritte ins Licht. Wenn der Schein trügt und die Schauspielerei zur Last wird: Komm ins Licht! Komm zu Jesus! Komm zur Wahrheit! Die Wahrheit befreit!

Freitag, 2. November 2012

Gibt’s das heute noch?

Denn ihr hattet Mitleid mit mir in meinen Ketten bewiesen und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst gewiss seid, dass ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt.“ (Hebräer 10:34)

Immer wieder mal liest man Berichte über Christen verschiedener Schattierungen, die wegen Druck, Verfolgung oder Drohungen ihr Hab und Gut zurücklassen, um ihr nacktes Leben zu retten. Dennoch hat der Vers einen Klang, der über dramatische Flucht und Überlebenskampf hinausgeht. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift „Stimme der Märtyrer“ wird über Kazim berichtet, dem es ähnlich erging wie denen, die in Hebräer 10 erwähnt werden.

Kazim war Feldarbeiter in Pakistan. 12 Stunden schweißtreibende Arbeit in brütender Hitze. Nach Sonnenuntergang einen Bissen Brot zu Hause, dann mit Bibel und Fahrrad als Evangelist ins nächste Dorf. Erst Drohungen, dann die Entführung durch Radikale. 8 Nächte lang musste er Holz unter Prügel fällen. Hätte er Jesus verleugnet, hätte er gehen können. Er verleugnete nicht und schließlich lässt man ihn gehen. Kurze Zeit auf dem Weg zu einer Evangelisation setzt man ihm die Pistole auf die Brust. „Verleugne oder stirb!“ Kazim bleibt standhaft, wird falsch angeklagt und 2 Wochen brutal misshandelt. Er war so erschöpft, dass er nicht mehr Reden konnte. Die Augen durch die Misshandlungen so geschwollen, dass er nicht mehr lesen konnte. Nach 4 brutalen Wochen kam er gegen Kaution los. Mit seiner Frau wollte er zu seinem Haus zurück. Aber sein Ankläger war in sein Haus eingezogen, hatte seinen Besitz übernommen und Kazims Vieh zu seinem Eigentum erklärt. Wegen neuer Bedrohungen mussten Kazim und seine Frau alles zurücklassen. Ihre Freunde nahmen sie aus Angst nicht bei sich auf. Gab Kazim auf? Hier seine Aussage: „Ich wusste, dass Gott sich um uns kümmern würde. Ich wusste nur nicht, wie.“ – In einem anderen Dorf fanden sie Hilfe und einen ersten Neuanfang.

Solche Berichte erinnern mich daran, dass es auch heute noch solche gibt, wie in Hebräer 10: Menschen, die sich ausverkauft haben an Jesus. Alles für ihren Herrn. Nach 12 Stunden Knochenarbeit bin ich nicht mehr gut drauf, anschließend zu evangelisieren. Entführung, Gefängnis, Folter, Schlafentzug – alles hätte geendet nach 3 Worten: „Ich gebe auf!“ Kazim und seine Frau gaben nicht auf. Sie gaben das Letzte, das sie hatten: Haus, Hof, Vieh und Besitz. 3 Worte hätten das Leben erleichtert. 3 Worte hätten zumindest den Abend freigehalten. 3 Worte hätten die Gesundheit geschützt und die Ehe vereinfacht. 3 Worte, die Kazim nicht bereit war, zu sagen: „Ich gehe auf!“

Kazim weigerte sich, diese Worte zu sagen oder danach zu leben. Was gibt ihm die Kraft, die Freude dazu? Es ist die Gewissheit, ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln zu besitzen.“

„Herr, gib mir die Hingabe, die Freude und die Opferbereitschaft von Kazim. Lass mich heute einer von denen sein, die in Hebräer 10 beschrieben werden. Mach ihn und seine Frau stark, den Weg weiterhin so treu mit Dir zu gehen.“

Donnerstag, 1. November 2012

Mt. Everest und die Sherpa

Würden wir eine Umfrage machen, über die Fakten und Bedeutung des Mt. Everest und der Sherpa, würde bei den meisten nicht viel mehr als ein Schulterzucken herauskommen. Um ehrlich zu sein, bei mir wäre es bis vor 30 Minuten nicht viel anders gewesen. Seit 30 Minuten weiß ich mehr. Über beide.

Das der Mt. Everest mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt ist, wissen noch viele. Das er Teil des Himalaja Gebirges, und in Nepal zu finden ist, ebenso. Vielleicht erinnert man sich auch noch an den ein oder anderen Film, den man gesehen hat. Aber für den Normalbürger hörts dann auch schon langsam auf. Dabei ist der Berg ein Berg der Rekorde und der Einmaligkeiten. Bis Ende 2008 gab es über 4100 Gipfelbesteigungen - bis Ende 2009 216 Tote. Die erste aufgezeichnete Besteigung geschah durch Sir Edmund Percival Hillary aus Neuseeland, gemeinsam mit Tenzing Norgay. 1975 schaffte die Japanerin Junko Tabei als erste Frau die Besteigung des Gipfels. Drei Jahre später waren es Reinhold Messner und Peter Habeler die den Berg zum ersten Mal ohne extra Sauerstoff bezwangen. 1980 war Messner der erste Einzelbesteiger des Berges. 2003 war es der Japaner Yuichiro Miura, der mit 70(!) Jahren der älteste Everestbesteiger wurde, Jordan Romero, ein 13 jähriger Amerikaner, wurde 2010 der jüngste. Beeindruckend ist die Leistung des blinden Amerikaners Erik Weihenmayer, der im Mai 2001 als erster Blinder den Berg bezwang.

Man könnte viele weitere Besonderheiten aufzählen. Aber die kann sich jeder Interessierte auch selbst zusammengooglen. Die Eingabe "Mount Everest" ergibt eine Trefferquote von 250,000,000 (= eine viertel Milliarde Treffer).

Die Eingabe "Sherpa" bringt es auf 5,150,000 Treffer. Ich bekenne, das sind mehr, als ich erwartet hatte. Trotzdem nur etwa 2% der Everest Resultate. Wer oder was sind "Sherpa" eigentlich?  Als ich eines morgens - zwecks zusätzlicher Information - auf die "unerreichte Volksgruppe des Tages"  (im Seitenfenster) klickte, stellte ich fest, dass die Sherpa ein vom Evangelium unerreichtes Volk sind, das genau um den Mount Everest herum lebt. Kein Wunder, dass viele der Männer als Bergführer im Himalaja arbeiten. Der oben erwähnte Tenzing Norgay, ist ein Sherpa, dem mit Sir Edmund P. Hillary die erste (erwähnte) Erstbesteigung des Everest gelang.

Interessant, und irgendwie bedrückend, fand ich den Gedanken, dass der "Mt. Everest" in aller Welt Munde ist, vielleicht berechtigterweise. Aber das Volk, das am Fuße und in der Nähe des Berges im Himalaja lebt, ist der Welt, auch uns Jesusjüngern, so gut wie unbekannt. Menschen auf der ganzen Welt sind begeistert vom Ersteigen des Achttausenders, während fast 200,000 Sherpa, (fast 93% buddhistisch, und knapp 7% hinduistisch) nicht einmal die Chance erhalten, vom Schöpfer, Jesus, zu hören.  Die Bibel sagt uns:

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.  (Matthäus 24:35)Die Berge sollen niedergerissen werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen. (Hesekiel 38:20)
Abenteuer und Begeisterung für Gottes herrliche Natur ist angebracht! Aber wir Jesusjünger dürfen nicht vergessen, was ewig ist. Und dementsprechend müssen wir unsere Schwerpunkte setzen. Der Mount Everest wird (gemäß Gottes Wort) vergehen. Die Seelen der Sherpa sind (gemäß Gottes Wort) ewig. Auch die Herrlichkeit des Herrn ist (gemäß Gottes Wort) ewig und alle Welt ist aufgefordert, Ihn zu preisen. Lasst uns das heute tun, Ihn preisen. Lasst uns zusätzlich im Gebet einstehen für die Sherpa, die Ihn nicht preisen, weil sie Ihn nicht kennen. Und lasst uns (gemäß Gottes Wort) zum Herrn der Ernte flehen, dass Er Arbeiter aussendet in Seine Ernte - auch zu den Sherpa. (Whg.v.31.5.2010; angepasst)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

HEUTE!!!!!! - CCFG - 19:30 UHR!

MISSIONSABEND  mit Berichten über die Arbeit auf Mindanao / PHILIPPINEN!  Komm!  Bring andere Christen mit! Ein lohnenswerter Abend! CCFG - Am hohen Rain 20 - 57290 Neunkirchen Zeppenfeld

Halloween

Halloween ist auf- und der Reformationstag abgestiegen! Religiösen Aktivitäten haben sich verlagert. Wurden früher im ganzen Land Gottesdienste angeboten, sind es heute nur noch wenige. Dafür sind die Geschäfte voll mit Spukmasken und in vielen Ecken grinst ein ausgehöhlter, erleuchteter Kürbis. Wurde früher in Funk und Fernsehen Luthers Werk der Reformation gedacht, bevorzugt man heute den amerikanischen Brauch, der auch bei uns immer heimischer geworden ist. Würde man in Schulen und Einkaufszentren eine Umfrage machen nach der Bedeutung des 31. Oktobers, wäre Halloween mit Sicherheit Tabellenführer.

Die Wurzeln von Halloween gehen in die Zeit der Kelten und ihrer okkulten Praktiken zurück. Hässliche Masken (je hässlicher, umso effektiver) sollen böse Geister und tote Seelen in die Flucht treiben. Heute ist der Tag zum Spaß, zum Geschäft und zu einer Tradition geworden. Für die Menschen damals war es tödlicher, okkulter Ernst, der mit Kinderopfern und Kannibalismus einherging. Nur damals? Ehemalige Spiritisten warnen davor, Halloween zu einem Spaßfest umzudefinieren. Bis heute gibt es Kreise und Gruppen, die Opfer bringen und kriminelle, okkulte Handlungen vollziehen. Eine „Verspaßung“ des Tages ist eine Verunglimpfung dieser Tatsachen.

Es war der Katholik Philipp Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, der am 31.10.2011 von einer Zeitung zitiert wird mit Worten, die ihm Hohn und Spott einbrachten:

„Wollen wir unsere Kinder lieber mit Monstermasken zum Bonbonbetteln auf die Straße schicken, anstatt ihnen das religiöse Fundament unserer Gesellschaft näher zu bringen? Ich sage: Nein. Wir sind in der Pflicht, christliche Traditionen gegen den Zeitgeist zu verteidigen, mag er noch so locker daherkommen.“

Recht hat er! Jeder bibelgläubige Christ ist sich des Kampfes bewusst, der in der unsichtbaren Welt vonstatten geht. Jeder bibelgläubige Christ weiß, dass Jesus Christus diesen Kampf bereits gewonnen hat und als Endsieger feststeht. Auch Jesu Gegenspieler weiß das sehr wohl. Darum entwickelt er auch immer wieder neue Strategien, um zumindest die eine oder andere Schlacht zu gewinnen. Eine seiner Strategien scheint bei Vielen aufzugehen. Satan kann es nur gefallen, wenn wir über ihn lachen, ihn klein reden, ihn in das Reich der Fabeln verweisen oder ihn ignorieren. Es kann ihm nur gefallen, wenn wir das, was man früher zu seiner Anbetung und Besänftigung praktizierte, heute in eine lustige Tradition umwandeln. Alles was von Jesus ablenkt, sei es ernsthaft oder durch „Verspaßung“, kann Satan nur recht sein. Momentan versteht er es blendend, die Reformation: „hin zum Wort – hin zur Gnade – hin zum Glauben allein“ zu ersetzen durch: „weg vom Wort – weg von Gott – weg vom Ernst des Glaubens.“ Und diese „Weg-Bewegung“ ist eine Bewegung hin zum Spaßokkultismus – zur Angst vor dem Extrem werden – und zum seichten Glauben.

Auch Jesusjünger freuen sich über und an den frohen Dingen dieser Welt. Aber Jesusjünger haben diese Art Maskenspaß überhaupt nicht nötig. Jesus ist ihr Leben und ihre Freude. Nicht Menschen zu erschrecken, sondern sie erfreuen bringt ihnen Erfüllung. Nicht der unausgesprochene Hinweis auf ein okkultes Fest zu Ehren Satans, sondern ein gelebtes und gesprochenes Wort zu Ehren Jesu ist ihr Ziel.

„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, 
damit ihr standhalten könnt
gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.“ (Epheser 6:11)

„… damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden;
seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt.“ 
(2. Korinther 2:11)

Dienstag, 30. Oktober 2012

1,56

Es war am Donnerstag vergangener Woche. Müde fuhren meine Frau und ich nach einigen Stunden Missionseinsatz nach Hause. Die Tanknadel unseres Autos fiel gegen „leer“ und für das Wochenende war eine längere Fahrt geplant. Dann sahen wir die Preisanzeige an der Tankstelle: Super 1,56!  „Oh, das ist grade billig“, meinte meine Frau. „Sollen wir noch für die Fahrt am Sonntag volltanken?“ Ich bog links ein, hielt an der Tanksäule und füllte den Tank. Nur 5 Minuten später fuhren wir weiter, aber im Weiterfahren sah ich die Preisanzeige für Superbenzin: 1,62!  „Was?“ so mein erstaunter Ausruf. „Schatz, schau mal nach, was wir bezahlt haben!“  Die Quittung zeigte: 1,56 pro Liter. Während wir tankten oder bezahlten, war das kostengünstige Zeitfenster zu Ende gegangen. Wir hatten es gerade noch geschafft.

Sofort kam mir der Gedanke, wie knapp es manchmal im Leben zugeht. Wer eine Minute nach uns tankte, zahlte bedeutend mehr. Ähnlich geht es oft im Leben: Wer die Abfahrtzeit, den Abflugtermin verpasst, bleibt zurück. Gottes Wort sagt uns in 2 Korinther 6:2:

„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, 
siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“

Das kann sich schnell – ganz schnell ändern!

Du hast vielleicht von Jesus gehört und weißt genau, wie Du Ihn kennenlernen und gerettet werden kannst – aber Du gehst davon aus, dass Du noch Zeit hast. Täusch Dich nicht! Gott sagt „Heute und Jetzt!“

Du bist vielleicht Christ und weißt, was Jesus von Dir möchte. Vielleicht die Versöhnung mit jemandem. Es ist erschreckend, wieviele „Christen“ mit irgendjemand im Streit leben. Du weißt, dass Du Dich versöhnen sollst. Gottes Wort sagt es Dir, der Heilige Geist in Dir sagt es Dir – aber Du bist nicht bereit. Du denkst, Gott kann warten. Täusch Dich nicht! Gott hatte Geduld mit Pharao, aber Seine Geduld drängte sich  Pharaos mutwilliger Verhärtung nicht auf. Der Tag kam, als Pharaos Herzenshärtigkeit ihm zum Gericht wurde.

Du hast einen Auftrag von Gott bekommen? Jemandem ein Zeugnis zu geben? Jemanden zu besuchen? Jemandem finanziell zu helfen? Dich aufzumachen und Gott im Ausland zu dienen? Jemanden durch einen Telefonanruf zu ermutigen? Und Du schiebst es vor Dir her? „Vielleicht morgen ... übermorgen ... wenn ich mal Zeit habe...“ Täusch Dich nicht! Gott möchte unseren Gehorsam, wenn Er ihn fordert, nicht, wenn wir alt sind, abgesichert sind oder mal Zeit haben.

Ich wundere mich immer wieder über Gottes übermenschliche Geduld und Seine väterliche Barmherzigkeit. Aber ich weiß auch – zu allererst durch Gottes Wort, dann durch eigene Erfahrungen und die Zeugnisse anderer – dass Gott nicht zeitlos auf unseren Gehorsam wartet. Irgendwann steigt der Preis, den wir zu zahlen haben. Irgendwann leitet Er den Segen, mit dem Er uns beschenken wollte, auf solche um, deren Herzen bereit sind, Ihm bedingungslos zu folgen.

Am vergangenen Donnerstag waren wir froh, unseren Tank rechtzeitig für 1,56 gefüllt zu haben. Heute, morgen und den Rest unseres Lebens wollen wir das Zeitfenster nutzen, das Gott uns für Seinen Segen schenkt. Was Er mir gestern gezeigt hat, will ich endlich tun. Was Er mir heute zeigt, will ich nicht aufschieben!

Montag, 29. Oktober 2012

Die andere Perspektive

Es kommt immer auf den Blickwinkel an!” So sagt man in verschiedenen Situationen.

Jeder kennt die Überlegung, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Eine Frage des Blickwinkels. Wenn ich morgen nach Bonn fahre, kann ich in Engelskirchen stöhnen, dass die Hälfte der Strecke noch vor mir liegt, oder ich kann mich freuen, dass ich es schon halb geschafft habe. Eine Frage der Sichtweise.

Ein Autofahrer machte eine Spritztour übers Land und sieht einen alten Mann, der gemütlich auf einer Bank vor einem Zaun sitzt, während er die vorbeifahrenden Autos beobachtet. Der Fahrer hält an um sich ein paar Minuten Zeit für ein kleines Schwätzchen zu gönnen. „Ich könnte es nie ertragen, hier zu leben. Sie kriegen hier nichts zu sehen und ich bin sicher, Sie reisen auch nicht herum wie ich. Ich bin die ganze Zeit unterwegs.“
Der alte Mann auf der Bank vor dem Zaun blickt den Fremden eine Weile an und sagt dann langsam: Ich sehe nicht viel Unterschied zwischen dem, was ich tue und was Sie tun. Ich sitze hier vor dem Zaun und beobachte wie die Autos vorbeifahren. Sie sitzen in Ihrem Auto und beobachten, wie die Zäune vorbeihuschen. Es kommt lediglich drauf an, welche Sichtweise man hat."

Auch im geistlichen Bereich kommt es auf unsere Sichweise an. Israels Armee sah den Giganten Goliath, fürchtete sich und dachte: „Der ist so riesig – den können wir niemals besiegen.“ Dann kommt Teenage-David mit seinem Gottvertrauen und denkt sich: „Der ist so riesig – den kann ich niemals verfehlen!“

Jahre vorher waren es Kundschafter gewesen, die das VERHEIßENE Land ausspioniert hatten. 12 Männer waren es gewesen. Sie kommen gemeinsam zurück. Sie tragen die Verheißungen Gottes auf ihren Schultern: eine riesige Weinrebe, die sie auf einer Stange auf ihren Schultern tragen, dazu Granatäpfel und Feigen. Ja, Gott hatte ihnen gezeigt: Ich werde meine Verheißungen erfüllen. Aber nur 2 aus 12 glaubten ihm. Über 80% schauten weder auf die Verheißungen, noch auf die Früchte, die Beweise, dass Gott es ernst meinte. Sie schauten auf die Umstände, auf Menschen und auf scheinbare Unmöglichkeiten.
 Aber das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. Und wir sahen auch (Riesen) dort. ... Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir! Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein Land, das seine Einwohner frißt, und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von hohem Wuchs. ... Wir sahen dort auch Riesen, Söhne Enaks aus dem Riesengeschlecht, und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und ebenso waren wir auch in ihren Augen! (4 Mose 13)

Kaleb und Josua hatten dasselbe gesehen und erfahren. Aber ihre Sichtweise war ganz anders:
Laßt uns doch hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir werden es gewiß bezwingen!“ (4 Mose 13)

Gott überließ Israel ihrem Unglauben und ihrer Rebellion. Und Er segnete (ABER GEWALTIG!) den Glauben von Josua und Kaleb. Ihre Perspektive war: Gott! Er kann und Er wird! Seine Verheißungen sind Ja und Amen! Er ist absolut vertrauenswürdig!

Und was sind Deine Riesen, Deine Feinde, Berge, Wüsten, Grenzen?  Starre nicht drauf! Blick auf Jesus. Mach Dir Seine Verheißungen zu eigen. Halte Gott vertrauensvoll Seine Verheißungen vor, „erinnere Ihn“ daran, sag Ihm, worauf Du Dich berufst. Halte Seine Hand fest. Lass Sein Leben Deine Kraft sein. Er kann Dir mehr Kraft geben, als Deine Nöte Dir rauben. 

DEIN GLAS IST HALBVOLL!  Und wer sich an Jesus hält, kann und wird mit David selbst im Angesicht der Feinde rufen:  
„Mein Becher fließt über!“ (Psalm 23:5)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Und?“ fragt der Vater seinen Jungen, „Was hast du heute morgen in der Sonntagsschule gelernt?“ Die Antwort fiel anders aus als erwartet: "Wir haben gelernt, wie Mose hinter die feindlichen Linien eindrang, um die Juden von den Ägyptern zu retten. Dann befahl Mose den Ingenieuren, eine Schwimmbrücke zu bauen. Als die Menschen das Meer überquert hatten, schickte Mose die Bomber, um die Brücke wieder in die Luft zu sprengen – und auch die ägyptischen Panzer, die sie verfolgten. Und dann ... "  An dieser Stelle unterbrach ihn der Vater: "Hat euer Lehrer das alles wirklich so gesagt"?  "Nein", kam die Antwort des Sohnes, "aber wenn ich Dir sagen würde, was er wirklich gesagt hat, würdest du es nicht glauben!“

Wir glauben, was Gott uns in Seinem Wort offenbart hat!
Wir lehren, was Gott uns in Seinem Wort lehrt!
Wir lernen für unser Leben im Alltag, was Gottes Wort heute bedeutet!

Wir laden Dich ein, uns zu besuchen, uns kennen zu lernen – und vor allem: Jesus zu begegnen!

 Gottes Wort! - Gesang! - Gebet! –
Gemeinschaft mit Jesus! - Gemeinschaft miteinander!
Anschließend: Gemeinsames Mittagessen

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
 
HEUTE: 10:30 Uhr