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Samstag, 22. Dezember 2012

Wir leben!

So, jetzt wissen wir’s! Die Mayas haben sich geirrt. Na ja, ihre Vorhersage liegt natürlich auch so lange zurück, dass ihnen niemand einen Vorwurf machen möchte. Der größte Teil der Menschheit hat eh nichts auf die düsteren Prognosen gegeben. Weihnachtsgeschenke sind gekauft (ok, die meisten Ehemänner haben zumindest begonnen, sich Gedanken zu machen), der Festbraten ist in der Tiefkühltruhe und die Besuche sind geplant. Wir leben!

Aber halt! Leben wir wirklich? Oder werden wir gelebt? Ich bekenne, dass es auch in meinem Leben (immer noch) Zeiten gibt, in denen ich mehr gelebt werde als lebe. Termine stehen fest, Tage sind verplant, die Arbeitsliste wird länger und länger, und die Frage stellt sich: wie lange das noch so gehen kann? – Aber solche Zeiten sind nicht die Regel. Sie gehören wohl zu jedem Leben dazu.

Leben wir wirklich? Was bedeutet es, zu leben? Bedeutet leben, ohne Sorgen zu sein? Bedeutet es, im Leben zurecht zu kommen? Bedeutet „zu leben“ zufrieden zu sein, glücklich, reich, geliebt?

Die Bibel überliefert uns Jesu Aussage über sich selbst:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“  (Johannes 14:6)

An anderer Stelle erklärt Er:

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Johannes 11:25)

Leben ist offensichtlich mehr als Atmen, Pulsschlag und Hirnströme. Wir alle haben den gestrigen Weltuntergang der Majas überlebt, aber nicht jeder Überlebende lebt wirklich, denn wahres menschliches Leben ist an göttliches Leben, an Jesus gebunden. Der russische Schriftsteller; Leo Tolstoi (1828 - 1910), hat etwas davon verstanden. Seine Aussage: „Gott kennen ist Leben“ unterstreicht, was Jesus über sich selbst sagt. Nicht „leichtes Leben“ ist Leben, nicht „Marke Sorgenfrei“ ist Leben oder „Mitglied der Spaßgesellschaft sein“.

„Jesus kennen!“ ist Leben. „Ihm dienen!“ ist Leben. „Ihn im Leiden zu erfahren!!“ ist Leben. „Ihn anbeten!“ ist Leben. Und sogar „In Ihm zu sterben!“ ist Leben, so paradox sich das auch anhören mag.

Den gestrigen Tag haben wir alle überlebt. Den heutigen bis hierher auch. Aber das Ende wird tatsächlich für jeden von uns kommen. Vielleicht noch heute, vielleicht in 40 Jahren, vielleicht in 80. Allein eine lebendige Beziehung zu Jesus, begonnen in diesem Leben, wird dann die Grundlage sein für das ewiges Leben. Das Ende kommt! Das ist gewiss. Nicht gewiss ist, wann es kommt. Tatsache ist: Wer Jesus hat, der hat das Leben – beginnend auf Erden, bleibend in Ewigkeit!

Freitag, 21. Dezember 2012

Heute geht die Welt unter!

Zumindest, wenn man den Aussagen trauen darf, die besonders zu Anfang diesen Jahres große Aufmerksamkeit erhielten. Auch während des Jahres 2012 wurde immer wieder über den Maya Kalender geschrieben, der angeblich für den 21. Dezember 2012 den Weltuntergang voraussagt. Falls heute nichts passiert, ist für den 23.12. ein Ausweichdatum vorgesehen.

Allerdings hat es diese Warnungen von christlichen und nichtchristlichen falschen Propheten schon immer gegeben. Eine Webseite listet 63 Weltuntergänge in den Jahren 30 – 2002 n.Chr.
Allein in meinem kurzen Leben hätte die Welt danach schon 34x untergehen müssen. Ich gehe also ganz ruhig in den heutigen Tag und die folgenden Feiertage, mit dem Wissen: die Trefferquote bei 100% aller Weltuntergangsprophetien liegt zur Zeit bei 0,0%! Das beruhigt.

Eigentlich haben mich diese ganzen Hypothesen noch nie beunruhigt. Die Bibel sagt überaus deutlich, dass niemand – und damit meint sie: NIEMAND! Tag oder Stunde weiß! In 1 Thessalonicher 5:2 heißt es:
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird
wie ein Dieb in der Nacht.

Bereits lange zuvor hatte Jesus in Matthäus 24:36 gesagt:
Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand,
auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn,
sondern der Vater allein.

Rechnen wir also nicht mit einem Weltuntergang? Doch! Der ist von der Bibel vorhergesagt – aber ohne Zeitangabe. Was uns Jesus in Lukas 12:40 zuruft ist:
Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt
zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Wir verleugnen nicht die Tatsache, dass die Welt einmal zu einem Ende kommen wird. Aber wir legen uns nicht auf ein Datum fest. Wir beachten die Zeichen, die uns die Bibel für einen bevorstehenden Weltuntergang aufzählt. Dabei stellen wir fest, dass diese Zeichen sich massiv, deutlich und messbar erfüllen.

Und weil wir wissen, dass wir am Ende, wann immer das sein wird, vor Jesus erscheinen werden, darum rufen wir allen zu, die nicht vorbereitet sind:
Lasst euch versöhnen mit Gott! (2 Korinther 5:20)

Und wir selbst beherzigen Gottes Wort durch Johannes, der, uns in 1 Johannes 3:3 zuruft:
Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, 
gleichwie auch Er rein ist.

Wer mit Jesus in diesen Tag geht … und in den nächsten … und in den übernächsten … und in alle Tage seines Lebens, der hat keinen Grund zur Furcht vor irgendeinem Weltuntergang, und käme er in 5 Minuten.

Maranatha!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Einen Tag vorgezogen!

Es sind schon trübe Tage, die uns diese Woche erwarten. Morgen geht die Welt unter, die darauf folgende Nacht auf den 22.12. wird die längste Nacht, zumindest des Jahres. Wenn die Mayas Recht haben, wird es zur ewigen Nacht. Die Blogs für die nächsten Tage sind vorsichtshalber schon geschrieben, falls die Mayas Recht behalten. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Die muss ich allerdings vorziehen. Der morgige Eintrag ist dem Weltuntergang gewidmet, der Eintrag übermorgen der Freude des Überlebens. Darum also hier und heute die vorgezogene gute Nachricht.

Tatsache ist: schon vor dem 21. Juni jeden Jahres lamentiere ich über die bald wieder kürzer werdenden Tage: Man merkt es ja zunächst nicht, aber faktisch nehmen die Sonnenstunden ab dem 22.6. in jedem Jahr ab. Das Ganze dauert ½ Jahr. Ab dem 22.12. nehmen die Sonnenstunden wieder zu. Endlich! Auch das merkt man zunächst nicht, aber es stimmt!

Vielleicht ganz gut, dass Weihnachten in unseren Breitengraden in die dunkle Jahreszeit fällt. Das zeigt uns die Notwendigkeit des Lichts, lässt uns unzählige Kerzen anzünden (zumindest, wo eine Frau im Hause ist) und erinnert immer wieder daran, dass es ein Licht gibt, dass sogar dann scheint, wenn Sonne, Strom und Kerzen aus sind. In Gottes Wort wird uns Jesus, der Sohn Gottes als Licht vorgestellt – als unser Licht.

Freu Dich an den Versen über Jesus, das Licht und nimm sie für Dich in Anspruch:

(Jesus spricht): Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Johannes 12:46)
- Wir alle fallen schon mal in (der) Finsternis, aber mit Jesus gibt’s keinen Grund, in der Finsternis zu bleiben!
In ihm (Jesus) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1:4)
- So wie Jesus Dein Leben ist, so ist Er auch Dein Licht!
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. (Johannes 1:5)
- Jesus scheint! Nur: was nützt es, wenn wir Menschen uns nicht leuchten lassen?!
(Jesus spricht): Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. ( Johannes 9:5 und Matthäus 5:14)
- Jesus das Licht, entzündet Seine Lichter. Halte Dich zu Ihm und zu Seinen Lichtern!
Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8:12)
- Von Jesu Licht profitiere ich durch Nähe zu Jesus!
Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen. (Jesaja 60:1)
- Unser Licht, Jesus, ist hier!
Er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde. (Jesaja 49:6)
- Licht Seines Volkes und Licht der Heiden. Jesus hat genug Licht für alle!
Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, (Jesaja 42:6)
- Jesus, das Licht, und die von Ihm angezündeten Lichter sind Gottes Geschenk an die Heiden.
Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben. (Jesaja 60:20)
- Die Zeit wird kommen, wenn alle anderen Lichter überflüssig sein werden. Jesus – und Jesus allein!

Freu Dich mit mir auf übermorgen, Samstag, den 22.12. – ab dann wird’s wieder heller. Es braucht noch ein Weilchen, bis wir das merken. Aber bereits jetzt können wir uns an das Licht Jesu halten. Das hilft auch in der dunklen Jahreszeit!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Sechsmal werden wir noch wach ...

Wenn man den Heiligen Abend bereits zu Weihnachten zählt, sind es nur noch fünf Mal. Die Spannung steigt – zumindest bei den Kleinen. Auch in den Zeitungen nehmen die Artikel rund um Weihnachten zu – und im Radio die Billiglieder und Ersatzgeschichten.

Vor etwa 10 Tagen veröffentlichte die Lokalzeitung einen Artikel mit der Überschrift: „Betrinken statt Besinnen“. Ein Drittel der Briten und fast ein Drittel der Dänen sind laut Umfrage an Weihnachten betrunken. Bei den Deutschen sind es „nur“ 17%.  Im weiteren Verlauf des Artikels ging es um den Prozentsatz derer, die sich weiße Weihnachten wünschen und um die Frage, wie viele der Europäer sich an den Feiertagen einsam fühlen. Wenige! In Deutschland „nur“ jeder Zwölfte. Im ganzen Artikel ging nicht ein Mal um den Sinn von Weihnachten. Es ging lediglich um die Feiertage. Genauso im Radio. Natürlich höre ich nicht den ganzen Tag, aber was ich bisher gehört habe hat mit Schenken, mit dem Fest der Liebe und mit den Feierbräuchen anderer Länder zu tun.

Ich gestehe, es fällt mir schwer, mich dem Ganzen zu entziehen. Wenn mir jemand eine  „besinnliche Weihnachtszeit“ wünscht, hat das bisher nicht viel geholfen. Bei dem Massenbombardement unbeirrt einen anderen Weg zu gehen, fällt mir schwer. Auch ich beschäftige mich mit Geschenken, werde vom Dezemberstress angesteckt und überlege, wie und wann ich vor- und nacharbeiten kann, was über die Feiertage liegen bleibt. Auch ich möchte Zeit haben für meine Familie, und ich weiß, dass es anderen Christen ähnlich geht.

Ich denke zurück an letztes Jahr. Am Heiligabend war ich allein, nicht einsam, aber allein. Die Umstände hatten es nötig gemacht, und ich konnte erst am 25. Dezember abends zu meiner Familie dazustoßen. So nutzte ich den Abend nach dem Gottesdienst, schnappte mir ein paar Traktate und ging in die wenigen Kneipen, die an dem Abend geöffnet hatten. Auch die Sozialunterkunft unserer Stadt besuchte ich, klingelte, und wo man aufmachte wünschte ich Frohe Weihnachten und ließ Literatur mit der Geschichte von Weihnachten zurück. Ich war glücklich!

Ich weiß nicht, wie es dieses Jahr werden wird. Ich bin mir sicher, dass die ganze gottlose Weihnachterei den Herrn ankotzt, genau wie mich. Ich glaube nicht, dass es Jesus betrübt, wenn wir uns an der Weihnachtsstimmung erfreuen, die sich bei den meisten von uns irgendwann einstellen wird. Auch wenn wir Geschenke austauschen, uns gegenseitig Freude bereiten, Familienbande stärken und ein gutes Essen genießen (oder auch zwei … oder drei …) Ich glaube, dass der Herr uns viel mehr gönnt, als wir manchmal meinen. Er hat uns in eine Welt gestellt, in der wir uns auch an den Dingen des Alltags und aneinander freuen dürfen. Aber ich für meinen Teil möchte auch in diesem Jahr meine Augen aufhalten nach denen, die weder den Sinn von Weihnachten kennen, noch den Herrn, der Mensch wurde. Ich möchte mit den Hirten laufen – zunächst ganz schnell zu Jesus. (Lukas 2:16) Ich will Ihn finden in all dem Trubel, all dem Glitter und dem Lärm. Und wenn ich ihn dann gefunden habe, dann will ich wieder, wie die Hirten (Lukas 2:17), schnell laufen und Ihn bekannt machen und von Ihm erzählen. Das fällt mir nicht leicht, denn meine Sinne werden besonders in diesen Tagen so bombardiert und strapaziert, dass Jesus da auch bei mir schnell in Vergessenheit geraten kann.   

Last uns doch füreinander beten in diesen Tagen. Tatsächlich bieten sich vor uns an Weihnachten mehr Möglichkeiten zum Zeugnis als zu den meisten anderen Zeiten des Jahres. Für die Ängstlichen: Es braucht oft nicht mal Worte. Ein Traktat im Geschäft, für den Postboten oder den Kollegen kann man auch mit einem freundlichen Lächeln weitergeben. Jedesmal wird es ein bisschen einfacher. Und so oft stellt sich nach jedem Zeugnis für Jesus ein wenig mehr Weihnachtsfreude ein. Versuch’s mal. Die Welt, die nicht mehr weiß, warum sie Weihnachten feiert, hats dringend nötig.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Ein bischen weniger tot …

Kann man sich das vorstellen?

Als Kind machten meine Eltern von Zeit zu Zeit einen Spatziergang am Sonntagnachmittag über den Friedhof - aus meiner damaligen Sicht völlig unerklärlich! Aber als Kinder mussten wir natürlich mit. Und so zogen wir durch die Gräberalleen. War es Herbst, lenkten wir uns damit ab, Kastanien zu suchen und zu sammeln.

Viele sonnige Erinnerungen habe ich nicht mehr an die gelegentlichen Spatziergänge an diesem stillen, trostlosen Ort. Aber eines bin ich mir hundertprozentig sicher: Nie, nicht ein einziges Mal, habe ich meine Eltern vor Gräbern stehen sehen und sagen hören: "Tja, der hier hätte es fast geschafft. Er war nicht ganz so tot wie der da drüben. Die da hinten war wirklich mausetot, aber die hier vorne, die war eigentlich noch ganz ok!"

Makaber, nicht wahr? Ja, makaber! Aber was wir im physischen Leben für kapitalen Blödsinn halten, scheinen wir im geistlichen Leben manchmal für möglich zu halten. In Epheser 2:1 schreibt Paulus an die Gemeinde

"Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden!"

Damit sprach er Menschen aus verschiedenem Hintergrund an. Juden, die ihre Herkunft verwässert hatten, ehemalige Götzendiener, Bürger des römischen Reiches, die keine Probleme damit hatten, Cäsar als "Herrn" (Kyrios) zu bezeichnen. Sie alle waren, vor ihrer Hinwendung zu Jesus, "tot," und zwar wegen ihrer Sünden. Die einen hatten davon mehr auf sich geladen als andere, aber alle waren sie geistlich gesehen gleich tot. Keiner von ihnen hatte eine lebendige Beziehung zu Jesus, dem Retter. Alle lagen tot auf demselben geistlichen Friedhof. Keiner weniger tot als der andere.

Geistlich ist das gemäß Epheser 2:1-3 auch unser Zustand gewesen. Tot! Das gefällt uns natürlich nicht. Es schmeckt nicht,  im selben Team zu sein wie ein Kim Jung Un oder ein Mahmud Ahmadinedschad. Dass Menschen ihres Schlages "tot in Übertretungen und Sünden" sind, ist nachvollziehbar. Aber verglichen mit ihresgleichen, müssten wir doch eigentlich in die Kategorie fallen "etwas weniger tot." Nur, diese Kategorie gibt es nicht! Vers 2 sagt, dass wir ihre Weggefährten waren, ob uns das passt oder nicht.

Aber! Wieder so ein herrliches "Aber," das einen Wandel andeutet. Seit unserer Hinwendung zu unserem Retter, Jesus, hat der Vater uns von diesen Weggefährten aussortiert. Nicht länger geistlich tot, nicht länger in "deren" Team.

Die Beschreibung, die jetzt auf alle Gotteskinder zutrifft ist diese: "mit Christus lebendig gemacht" (5), "auferweckt in Christus" (6), "mitversetzt in die Himmelswelt in Christus" (6)
… und das alles aus Gnade.

Von geistlich "mausetot" und "Mitspieler der Allerschlimmsten" hin zu "lebendig wie Jesus" und "Mitspieler in Gottes Team!"

Wohlgemerkt: Nicht weil wir ein wenig besser gewesen wären. Wir waren ihre Weggenossen. Nein, aus unverdienter Gnade. Gnade so wunderbar, dass uns das vollständige Begreifen dieser Gnade hier auf Erden gar nicht möglich ist.

Danke, Jesus! Du bist unbegreiflich - in Deiner Liebe, Deiner Gnade und Deiner Vergebung!  (Whg.v.5.7.12)

Montag, 17. Dezember 2012

Amy Carmichaels Traum

Der heutige Blogeintrag ist etwas länger als normal, aber mehr als lesenswert!
Vor ein paar Wochen las ich erneut den Artikel: „Amy Carmichaels Traum“. Amy Carmichael wurde 1867 geboren. Bereits als Jugendliche war sie missionarisch aktiv und gründete eine Gemeinde mit 500 Mitgliedern aus der Unterschicht in Belfast. Später wirkte sie in Indien unter Waisenkindern, die in den Hindutempeln als Sexsklaven dienten. 55 Jahre Missionsarbeit – ohne Rückkehr in die Heimat – im Dienst an denen die als 'nicht liebenswert' angesehen wurden. Amy hatte einen Traum, den sie aufschrieb. Dies ist ihr Traum:

Die Tom-Toms (Trommeln) schlugen die ganze Nacht und die Finsternis umschlang mich, als wäre sie greifbar und lebendig. Schlafen konnte ich nicht und lag wach und sah:

Ich stand auf einem grasigen Flecken und zu meinen Füßen brach ein Abgrund ab in schier unendliche Tiefen. Ich schaute, konnte aber keinen Grund sehen, nur Formen, wie Wolken, schwarz und wütend verschlungen, große mit Schatten verhüllte Höhlen und unermessliche Tiefen. Ich wich zurück, schwindelig durch die Tiefe.

Dann sah ich Formen von Menschen, die einzeln auf dem Gras liefen. Sie bewegten sich auf den Abgrund zu. Da war eine Frau mit einem Baby auf dem Arm und einem anderen Kind, das sich an ihrem Kleid festhielt. Sie war unmittelbar vor dem Abgrund. Dann sah ich, dass sie blind war. Sie hob ihren Fuß zum nächsten Schritt … er trat ins Leere. Sie war fort und die Kinder mit ihr. Oh, der Schrei, als sie fielen!

Ich sah weitere Menschenströme aus allen Richtungen. Alle waren blind, stockblind! Alle steuerten direkt auf den Rand des Abgrundes zu. Schrilles Aufschreien, als sie merkten, wie sie plötzlich fielen. Arme, hilflos in die Luft geworfen, um sich im leeren Raum an irgendetwas festzuklammern. Aber einige gingen leise, und fielen ohne einen Laut.

Ich fragte mich, mit einer Verwunderung, die einfach nur Qual war, warum sie niemand am Rand des Abgrundes aufhielt. Ich selbst konnte es nicht. Ich war auf den Boden festgeklebt, und konnte nur rufen. Aber obwohl ich mit aller Anstrengung versuchte, kam nicht mehr als ein Flüstern.

Dann sah ich, dass entlang der Abgrundkante in Abständen Wachen aufgestellt waren. Aber die Abstände waren zu groß! Es gab große, unbewachte Lücken. Durch diese Spalten fielen die Menschen in ihrer Blindheit; völlig ungewarnt. Und das grüne Gras schien mir blut-rot zu sein, und die Kluft gähnte wie der Mund der Hölle.

Dann sah ich etwas, wie ein kleines Bild des Friedens: eine Gruppe von Menschen saßen unter Bäumen mit dem Rücken zum Abgrund. Sie stellten Gänseblümchenketten her. Manchmal, wenn ein herzzerreißender Schrei die Stille durchbrach, fühlten sie sich gestört, und sie empfanden das als einen ziemlich vulgären Lärm. Wenn dann einer von ihnen aufsprang und gehen wollte, um etwas zu unternehmen – um zu helfen – dann zogen all die anderen den einen wieder runter.  "Was regst  du dich so auf? Warte, bis du einen klaren Ruf erhältst. Du bist mit deiner Gänseblümchenkette noch gar nicht fertig. Es wäre sehr selbstsüchtig von dir, jetzt loszugehen und uns hier deine Arbeit machen zu lassen.“

Da war noch eine andere Gruppe. Es waren Menschen, deren großer Wunsch es war, mehr Wächter auszusenden. Aber sie stellten fest, dass nur sehr wenige bereit waren, zu gehen, und manchmal gab es kilometerweit keine Wachen vor dem Abgrund.

An einer Stelle stand ein Mädchen allein auf ihrem Platz und winkte die Leute zurück, aber ihre Mutter und andere Freunde riefen und erinnerten sie, dass es Zeit war, den Dienst in der Heimat zu beginnen und dass sie die Regeln nicht brechen dürfe. Und weil sie müde war und eine Veränderung brauchte, ging sie und ruhte sich für eine Weile aus, aber niemand wurde geschickt, um ihre Lücke zu schließen und unaufhörlich fielen die Menschen – wie ein Wasserfall aus lauter Seelen.

Ein Kind klammerte sich an einen Grasbüschel, der am Rand des Abgrundes wuchs. Krampfhaft hielt es sich fest und rief – aber niemand schien zu hören. Dann gaben die Wurzeln des Grases nach. Mit einem Schrei  stürzte das Kind hinab, während seine kleinen Hände den Grasbüschel fest umklammert hielten.

Und das Mädchen, das sich danach sehnte, wieder ihren Platz in der Lücke einzunehmen, meinte den Kleinen weinen zu hören. Sie sprang auf und wollte gehen, aber die anderen kritisierten sie und erinnerten, dass niemand gebraucht wird. Sie wüssten, dass sich schon jemand gut um ihre Lücke kümmern würde. Und dann sangen sie ein Lied.

Durch das Lied hindurch erklang ein anderer Ton, wie der Schmerz einer Million gebrochener Herzen, ausgewrungen in einem einzigen vollen Tropfen, ein einziges Schluchzen. Und ein Schrecken großer Finsternis war auf mir, denn ich wusste, was es war: Der Schrei des Blutes!

Dann donnerte eine Stimme, die Stimme des Herrn. "Und er sagte: ‚Was hast du getan, denn die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.’"

Die Tom-Toms schlugen noch immer schwer, die Dunkelheit bebte und erzitterte noch immer über mir. Ich hörte die Schreie der Teufel-Tänzer und seltsame, wilde Schreie der vom Teufel Besessenen, gerade vor der Türe.

Nach alledem, was soll’s? So ist es viele Jahre gewesen, so wird es noch Jahre weitergehen. Warum machen wir soviel Aufhebens davon?

„Gott, vergib uns! Gott rüttle uns wach! Beschäme uns aus unserer Gleichgültigkeit heraus! Beschäme uns aus unserer Sünde heraus!“

(Englische Originalversion: hier;   Eigenübersetzung)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst

Am Sonntagmorgen packen Walter und Erich ihre Angelsachen und Fanggeräte zusammen und machen sich mit einem üppigen Picknickkorb auf den Weg zum Fluss. Unter einem Baum finden sie ein gemütliches Plätzchen, verbringen einen gemütlichen Tag beim Angeln, Reden und Picknicken.
Es wird Abend und kühlt ab. Eine frische Brise lässt die beiden Angler frösteln, als Walter meint: "Ich gehe besser jetzt nach Hause, so dass ich heute Abend zum Gottesdienst gehen kann. Hast Du nicht Lust, mitzukommen?" "Tut mir echt leid Walter, aber das wird mir heute Abend nicht möglich sein. Meine Frau liegt mit einer heftigen Grippe krank im Bett."

Was ist unsere Ausrede, nicht zum Gottesdienst zu gehen? Es ist interessant, was Menschen alles vom Gottesdienst abhalten kann, aber nicht vom Angelsport oder einem anderen Sport, vom Abhängen mit Freunden, von einem Tag in der Natur. Es ist alles eine Frage der Priorität und der Liebe zu Jesus.

Heute findet in der CCFG ein Gottesdienst mit einem besonderen Gastredner sein. Nari ist 34 Jahre alt, kommt aus Albanien und hätte vor 28 Jahren bei einer Minenexplosion um ein Haar sein Leben verloren. Sein Leben behielt er, sein Bein, Unterarm und einen großen Teil seines Sehvermögens verlor er. Aber Nari ist ein dankbarer Mensch mit einer ansteckenden Freude. Über das Geheimnis eines Lebens wird er heute morgen bei uns im Gottesdienst berichten.

WIR LADEN EIN!

Lerne Nari kennen!
Viel wichtiger: Lerne JESUS kennen!
AUßERDEM:
Singen, Abendmahl, Gemeinschaft, Mittagessen 

HERZLICH WILLKOMMEN!

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
 Gottesdienst beginnt um 10:30Uhr