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ACHTUNG! ABENDSTUNDEN DER CCK KONFERENZ IN SIEGEN BEGINNEN UM 19:00 Uhr - NICHT UM 19:30 UHR!

Samstag, 5. Januar 2013

Gebetsnacht vorbei

Das war schon ein Erlebnis! Gut besuchter Anbetungsabend als Einleitung zur Gebetsnacht. Die meisten (ca 30) blieben zum ersten Teil, der sich anschloss. Erst nach Mitternacht gingen die ersten. Viele blieben länger. Um 5:15 Uhr rum war Ende. 7 waren bis morgens zusammengeblieben. Um 6 fertig gefrühstückt. Ich glaube, jeder, der eine Zeit lang dabei war, wird nächstes Mal wieder dabei sein wollen. Es war eine gute Erfahrung und eine gesegnete Zeit, egal ob eine Stunde, zwei oder die ganze Zeit. Preis dem Herrn!

Das richtige Motiv

Jedes Semester, in dem ich an der Bibelschule das Thema „Mission“ unterrichte, mache ich mich neu mit den Artikeln vertraut, die für meine Studenten Pflichtlektüre sind, und jedes Mal springen mich bestimmte Passagen wieder neu an. In Vorbereitung für die „Jahresanfangspredigt“ habe ich noch einmal in einige der Artikel hinein geschaut. Die pointierten Gedanken kann man nicht für sich behalten

In seinem Artikel “The right Motive”* (Das richtige Motiv) geht David Adeney der Frage nach: “Was machte Paulus zum Missionar?” Jetzt könnte man natürlich an genau diesem Punkt den Computer ausmachen und sagen: „Der Blog heute betrifft mich nicht. Ich bin weder Missionar, noch will ich einer werden.“ Sorry! Voll daneben! Du magst niemals Dein Land verlassen, vielleicht nicht mal Dein Bundesland oder gar Deine Stadt. Trotzdem hat Gott DIR den Auftrag gegeben, Sein Wort den Völkern zu bringen. Deine Mitarbeit ist nicht gewünscht, sondern gefordert. Lies also getrost weiter! “Was machte Paulus zum Missionar?

Adeney geht von dem größten Gebot der Bibel aus: Liebe – zunächst zu Gott, dann für den Nächsten. Wie zeigt sich Liebe? fragt er und beantwortet die Frage mit: Der Beweis unserer Liebe zu Gott ist immer der Gehorsam. Adeney zitiert Paulus, der in Apostelgeschichte 26:19 sagt, dass er der himmlischen Erscheinung nicht Ungehorsam war. Die Taten aller Apostel sind eine lange Liste gehorsamer Zeugnisse. Gott beauftragte, und die Apostel gingen los. Das Hauptmotiv für Mission ist nicht die Erkenntnis einer großen Not oder einer mysteriösen Last, sondern das Bewusstsein von Sendung. Liebe zu Gott zeigt sich durch praktischen Gehorsam.

Sendung durch Gott war nicht nur einfach zu verstehen. Es war auch eine dringende Angelegenheit. Ist unser Nachbar in einen Unfall verwickelt, zögern wir keine Minute, ihm zu helfen. Die Tatsache jedoch, dass er geistlich in Gefahr ewiger Verlorenheit ist, lässt uns zögern. Wenn es uns bei unserem Nachbarn schon so geht – kein Wunder, dass Mission unter Unerreichten, die weit weg und unbekannt sind, uns oft kalt lässt.

Es gab eine Zeit, in der die Aussage und Dringlichkeit der Sendung klar war. Jede Minute versanken Tausende in eine Christus-lose Ewigkeit! Sie hatten das Evangelium nie gehört; niemand hatte ihnen den Weg zum Heil gezeigt. Aber dann verschob man den Schwerpunkt. 1928 hieß es: „Unsere Väter waren geprägt und beeindruckt von dem Entsetzen, dass Menschen ohne Christus sterben; wie sind genauso beeindruckt und entsetzt, dass sie ohne Christus leben sollten.“ Diese neue Haltung ist keine vollständig Leugnung ewiger Werte, aber sie zeigte eine deutliche Verschiebung der Motivation, das Evangelium zu predigen. Nicht mehr ein Evangelium der Rettung von Sünde und ewiger Trennung war Schwerpunkt, sondern ein Evangelium der Umwandlung der Gesellschaft durch ein erfülltes Leben in Christus. Dieser Wahrheitsaspekt soll zwar nicht übersehen werden, aber ein erfülltes Leben ist nur für solche möglich, die erkennen, dass ohne Christus alle Menschen tot sind in Übertretungen und Sünden.

Für viele scheint es unzeitgemäß, über Menschenmengen zu reden, die ohne Christus verloren sind und die unbedingt die Botschaft vom Heil hören müssen. Selbst unter bibelgläubigen, evangelikalen Christen gibt es solche, die nicht mehr glauben, dass Menschen ohne Jesus ewig verloren sind. Vielleicht unbewusst sind sie beeinflusst vom materialistischen Denken und einfacher Toleranz, die sie die Worte des Paulus vergessen lassen, der in 2 Korinther 4:3 schreibt:

„Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, 
so ist's denen verdeckt, die verloren werden“

Wie viel Verwirrung kommt schlicht und einfach durch Unkenntnis des Wortes Gottes! Manche denken, die Lehre der ewigen Verlorenheit bedeute, dass ein Gott der Liebe Menschen verurteilt, weil sie – ohne eigenes Verschulden – nie die Frohe Botschaft des Heils durch Jesus gehört haben. Das lehrt die Bibel natürlich nicht! Gott verurteilt niemanden für ein Verbrechen, das er nicht getan hat, noch erklärt Er ihn schuldig für die Übertretung eines Gesetzes, von dem er nie gehört hat. Niemand wird Gott je anklagen können, ungerecht zu sein. Die klare Aussage über Gottes Prinzip der Gerechtigkeit finden wir in Johannes 3:19:

Darin aber besteht das Gericht, 
dass das Licht in die Welt gekommen ist,
und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht“

Die wirkliche Frage ist die nach unserer Verantwortung. Wir wissen nicht, wie Gott jedem aufrichtigen Sucher begegnet. Es gibt vieles, das in der Heiligen Schrift nicht offenbart ist und viel, das wir nicht verstehen im Umgang Gottes mit den Menschen.  Bestimmte grundlegende Wahrheiten können nicht geleugnet werden. Wir wagen nicht, sie zu ändern, um eine Lehre zu produzieren, die für das menschliche Denken akzeptabler erscheint. Jeder Zweifel an Gottes Liebe und Gerechtigkeit macht uns der Sünde des Unglaubens schuldig. Jede Andeutung, dass Männer und Frauen durch etwas anderes als den Glauben an Jesus gerettet werden könnten, stellt eine Leugnung der göttlichen Notwendigkeit und Wirksamkeit des Todes Jesu dar. Wir müssen mit den Aposteln in Apostelgesch. 4:12 sagen:

Und es ist in keinem anderen das Heil;
denn es ist kein anderer Name 
unter dem Himmel den Menschen gegeben,
in dem wir gerettet werden sollen!“

Jesus selbst erklärt diese Tatsache am deutlichsten, indem Er sagte:

"Niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Johannes 14:6b)

Wir könnten auch argumentieren, dass es nicht fair ist, dass einige Menschen jede Gelegenheit haben, das Evangelium zu hören, während anderen die Möglichkeit vorenthalten ist, die Botschaft des Lebens zu hören. – Aber dafür sollten wir nicht Gott die Schuld geben.

Anstatt endlose Diskussionen darüber zu führen, was mit denen geschieht, die das Evangelium noch nie gehört haben, wäre es besser, darüber zu diskutieren, was mit den Christen geschieht, die dem Herrn untreu sind und sich ihrer Verantwortung zum Zeugnis entziehen

„Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, 
um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen
und ihn am Leben zu erhalten, 
so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben;
aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!“ (Hesekiel 3:18)

* (englische Quelle: The Right Motive hier)

Freitag, 4. Januar 2013

Anbetung- und Gebetsnacht

Heute veranstalten wir in der CCFG unsere erste Gebetsnacht. Beginn 20:00 Uhr mit einem Anbetungsteil, der bis ca 21:45 Uhr dauern wird. (Kann auch unabhängig von der Gebetsnacht besucht werden. Nach einer kurzen Pause gehts weiter bis zum Frühstück am Samstagmorgen. Es besteht auch die Möglichkeit, nur einen Teil der Zeit dabei zu sein, sei es am Anfang, am Ende oder zwischendurch.

Immer nur die bösen Moslems?

Zunächst möchte ich klarstellen, dass mir die Fakten bekannt sind:
  • Mehr Christen sterben seit 1900 um des Glaubens willen als in den 1900 Jahren vorher kombiniert.
  • Die Christen sind die zur Zeit am stärksten verfolgte Religion auf der Erde.
  • Die meisten verfolgten Christen werden in Ländern verfolgt, in denen der Islam dominant ist.
Vor allem die letzte Tatsache scheint uns Christen zu programmieren, Jesu Liebe den Anhängern jener Religion vorzuenthalten, die unsere Glaubensbrüder am stärksten verfolgt. Wir schießen uns ein auf die Anhänger des Islams und vergessen, dass sie nur ein Teil der Verfolger und Spötter ausmachen – und nicht den schlimmsten Teil!

Im buddhistischen Bhutan werden, vornehmlich in ländlichen Gebieten, Christen zusammengeschlagen, verfolgt und ihre Kirchen verbrannt. Die Polizei sieht mitunter zu.
Auch in Sri Langka zeigt der vom Dalai Lama als so friedlich gepriesene Buddhismus sein wahres Gesicht. Von 80 Mönchen angeführt, marschierte im vergangenen Monat ein Mob von 1000 Buddhisten auf eine evangelikale Kirche zu, zerstört Mobilar und Autos und verletzt Menschen.

Bei einem Massentreffen hinduistischer Organisationen in Indien werden Christen bezeichnet als „Ungeziefer, das ausgemerzt werden muss.“ Christen seien Wanzen, die vernichtet werden müssten. In Indien nimmt die Verfolgung und Unterdrückung von Christen durch den Hinduismus zu.

Auch von der Religion, die uns am nächsten steht, werden Christen nicht verschont. Im vergangenen Jahr wurde ein katholisches Kloster in der Nähe Jerusalems mit antichristlichen Sprüchen besprüht. „Jesus war ein Affe“ war darunter. Die Täter: radikale jüdische Siedler.

Schlimmer aber, als Spott, Verfolgung und Beleidigung durch Anhänger anderer Religionen ist die Diffamierung von Christen aus den eigenen Reihen, bzw. aus dem eigenen Volk. So erklärt der 50jährige Joachim Grubert, wie sein persönlicher Glaube durch das Studium der evangelischen Theologie abgetötet wurde. Viel gefährlicher als offener Spott und Verfolgung ist die unterschwellige Unterwanderung des Glaubens in den Universitäten und die gnadenlose Intoleranz evangelikalen Christen gegenüber. Im „christlichen“ Deutschland veröffentlichten Tageszeitungen und Zeitschriften ein gekreuzigtes Schwein, eine Abendmahlsszene, zu anstößig, um sie hier zu beschreiben, ein Kruzifix als Klopapierhalterung und weitere haarsträubende Gotteslästerungen. Jesus als „Balkensepp“ zu bezeichnen, ihn in Theaterstücken mit Kot zu beschmieren und sein Kreuz zu bespucken hat in unserem Land nicht mal den Aufruf zum Verbot hervorgerufen. Gleichzeitig regt man sich auf, wenn andersreligiöse Feinde des Evangeliums das tun, was Feinde des Evangeliums halt tun: Jesus und Seine Jünger bekämpfen. Die schlimmsten und gefährlichsten Demütigungen geschehen nicht durch Moslems. Sie geschehen bestenfalls durch Religionslose, schlimmstenfalls durch solche, die offiziell noch „Christen“ sind. DAS ist schlimm!

Und wie reagieren wir? Ich schlage vor: wie Jesus!
Durch LIEBEN wie Jesus:
Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5:8)
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen. (Matthäus 5:44)

Durch ZEUGNIS von Jesus:
Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit. (2 Timotheus 4:2)

Durch GEBET zu Jesus:
Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen. (Lukas 6:28)
Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen. (1 Timotheus 2:1)

Durch die EINSTELLUNG JESU:
Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. (Jesaja 53:7)
Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«. (Römer 12:19)

Durch HANDELN wie Jesus:
Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicherweise! Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, welche sie lieben. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen leiht, von welchen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder leihen den Sündern, um das Gleiche wieder zu empfangen. Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. (Lukas 6:31-35)

Durch noch ein zusätzliches Quäntchen LIEBE Jesu obendrauf:
Die Liebe hört niemals auf. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. (1 Korinther 13:8a+13)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Gebetsnacht, Freitag, 4.1.2013

Am Freitag, dem 4.1. veranstalten wir in der CCFG eine Gebetsnacht. Beginn 20:00 Uhr mit einem Anbetungsteil, der bis ca 21:45 Uhr dauern wird. Nach einer kurzen Pause gehts weiter bis zum Frühstück am Samstagmorgen. Es besteht auch die Möglichkeit, nur einen Teil der Zeit dabei zu sein, sei es am Anfang, am Ende oder zwischendurch.

Verantwortung

Vor einigen Tagen nahm ich an einer Vereinssitzung teil und machte mir im Vorfeld Gedanken zum Thema „Verantwortung“. Manche empfinden Verantwortung als etwas Bereicherndes, andere als belastend. Tatsache ist: Gott hat den Menschen zu allen Zeiten Verantwortung gegeben – und sie sind damit fürchterlich auf die Nase gefallen.
  • Gott gab Adam und Eva Verantwortung, sich die Erde untertan zu machen – aber sie haben es furchtbar vermasselt. Und wir folgen ihren Fußspuren.
  • Gott gab Israel Verantwortung, ein Licht für die Völker zu sein – aber sie haben total versagt. Und wir folgen ihren Fußspuren.
  • Gott gab Israels Richtern Verantwortung, Sein Volk recht zu richten – aber viele von ihnen verfielen in Halbherzigkeit. Und viele von uns folgen ihren Fußspuren.
  • Gott gab Israels Königen Verantwortung, Sein Volk zu regieren und recht zu leiten – aber die meisten von ihnen lebten für sich selbst. Und viele von uns folgen ihren Fußspuren.
  • Gott gab den religiösen Leitern Verantwortung, Seinem Volk Seine Wahrheit zu lehren – und sie lehrten die Lüge. Und viele Religiöse heute tun genau das Gleiche.
  • Jesus, als Er auf Erden war, gab Seinen Jüngern Verantwortung zu Beten – und sie verschliefen es. Wie viele von uns nehmen diese Verantwortung wahr?
  • Jesus, nach Pfingsten, gab Seiner Gemeinde Verantwortung für den gesamten Globus. Bis heute hinken wir hinterher!
  • Jesus gab jedem Einzelnen Seiner Nachfolger/innen Verantwortung, aber:                                                        Paulus stritt mit Barnabas, Johannes-Markus brach seinen Kurzzeiteinsatz auf dem Missionsfeld ab, Euodia und Syntyche glänzten durch Uneinigkeit.
Verantwortung ist schwer zu tragen. Gott gegebene Verantwortung noch schwerer. Nicht immer versagen Gottes Diener/innen vollkommen, aber immer wieder mal ganz ordentlich!

Aber dann, für alle, die schwer zu tragen haben – und für alle, die immer wieder mal straucheln – und auch für die, die meinen, die Gott-gegebene Last der Verantwortung sei zu schwer und die gefrustet sind von geistlichem Muskelkater und immer neuen Schürfwunden: Gottes Wort sagt:
Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns. (2 Korinther 4:7)
Gott weiß sehr wohl, in was für Gefäße Er seinen Schatz gegeben hat. Er hat unser Versagen mit einkalkuliert.

Wenn ich mich rühmen soll, so will ich mich meiner Schwachheit rühmen. (2 Korinther 11:30)

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. (2 Korinther 12:9)
Er gibt dem Müden Kraft und dem Ohnmächtigen mehrt er die Stärke. (Jesaja 40:20)
Sich schwach zu fühlen scheint das Beste zu sein, das uns passieren kann. Uns stark zu fühlen wird uns öfter auf die Nase bringen, als uns schwach zu fühlen, denn der Schwache sucht seine Zuflucht bei Gott!

Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde. (Hebräer 4:15)
Auch Jesus trug Verantwortung. Er trug die Verantwortung für das Heil der Welt auf Seinen Schultern. Er weiß, was es bedeutet, Lasten zu tragen, Verantwortung zu tragen. Er weiß auch, dass wir nur irdene Gefäße sind, behaftet mit allerlei Schwachheit.

Er versteht und er vertritt uns vor dem Thron des Vaters. Er vertritt uns, wenn wir mal wieder gestrauchelt sind, der Verantwortung nachzukommen, die er uns gegeben hat …
… an unserem Arbeitsplatz
… in unserer Verwandtschaft
… in unserer Ehe
… in der Erziehung unserer Kinder
… in unserer Beziehung zu Ihm
… in unseren gemeindlichen Diensten
... und ... und ... und ...
Fass Mut! Nicht Straucheln ist das Schlimmste, sondern Gleichgültigkeit oder Aufgeben!

Mittwoch, 2. Januar 2013

Jünger Jesu – steht auf!

Eigentlich sind es ganz gute Nachrichten, die uns das "PEW Research Center’s Forum on Religion & Public Life" in einer Studie liefert, die Ende Dezember 2012 veröffentlicht wurde (Quelle: hier)

Nach dieser Studie sind Atheisten weltweit in der Minderheit. Mit nur 1,1 Milliarden stellen sie gerade einmal 16% der Weltbevölkerung. In nur 5 Staaten der über 230 Länder der Erde sind Atheisten in der Mehrheit. 32%, (2,2 Mrd) also doppelt so viele, zählen sich zum christlichen Glauben. 1,6 Milliarden sind Muslime. Der Hinduismus hat 1 Milliarde Anhänge, der Buddhismus 500 Millionen, das Judentum 14 Millionen.

Das klingt zunächst einmal gut. Die Aufschlüsselung der „Christen“ bringt dann etwas Ernüchterung, denn selbst christliche Sekten fließen in die 32% mit ein. Von den 2,2, Milliarden Christen sind 50% katholisch, 37% protestantisch, 12% orthodox. Christliche Sekten, wie etwas die Zeugen Jehovas, die Mormonen und andere machen ein weiteres Prozent aus. Wie viele Evangelikale Christen unter den 2,2 Milliarden eingerechnet sind, ist unsicher. Zahlen variieren zwischen 400 – 800 Millionen weltweit. Was gesagt werden kann ist, dass das Wachstum der Evangelikalen sogar deutlich das Wachstum der schnell wachsenden Religion des Islam übersteigt.

Nur noch 1% der Christen lebt dort, wo die Wiege des Christentums steht: im Nahen Osten.  Neun von zehn Christen leben in „christlichen“ Ländern. In Deutschland sind es 2/3 der Gesamtbevölkerung.

Genug der Statistiken. Was mir bei all diesen Zahlen auffällt ist die Tatsache, dass der relativ hohe Prozentsatz der Christen an der Weltbevölkerung, und der noch höhere in der deutschen Bevölkerung nur wenige Spuren hinterlässt. In vielen aktuellen Fragen sind christliche Perspektiven kaum hörbar. Wir lassen uns oft und deutlich in die Defensive treiben.

In einem kürzlich von mir verfassten Leserbrief in unserer Lokalzeitung äußerte ich mich positiv zu biblischen Werten der Familie. Eine Flut mehrheitlich zustimmender Reaktionen erreichte mich. Die häufigste Aussage überraschte mich und lautete: „Vielen Dank für Ihren Mut, sich so klar zu äußern.“  Was ich am wenigsten empfunden habe: dass es für meinen Leserbrief ‚Mut’ brauchte. Auf negative Reaktionen muss man gefasst sein, wenn man sich auf die Grundlage der Bibel stellt und dafür eintritt. Aber was ist die Alternative? Zu schweigen? Kompromisse zu schließen? Wir leben in einem freien Land mit Religions- und Meinungsfreiheit. Was kann uns passieren, wenn wir uns auf Gottes Seite stellen? Was kann uns passieren, wenn wir uns auf der Grundlage der Bibel äußern zu Themen wie Abtreibung, Korruption, Mutterschaft, homosexuelle Partnerschaften, Autorität und Inspiration der Bibel, Schöpfung? Was kann uns passieren?

Das Christentum ist die stärkste Religion auf der Erde. Der Einfluss der Christen abnehmend, besonders dort, wo sie in der Mehrheit sind. In unserem eigenen Land werden Medien und Lehrstoff von nichtchristlichen, teilweise antichristlichen Inhalten dominiert.

Mein Aufruf zu Beginn diesen Jahres ist nicht, auf die Barrikaden zu gehen und Ärger zu machen. Dazu hat Jesus uns NIE aufgerufen. Jesus hat uns aufgerufen, als Licht in dieser Welt zu leuchten, zu lieben und Friedensstifter zu sein. Das aber können wir nur, wenn wir Position beziehen. Position für die Wahrheit, Position für Jesus, Position für die Positionen der Bibel. Dazu bedarf es – zumindest in unseren Breitengraden – keinen übermenschlichen Mut. Was es braucht sind biblische Prioritäten: Jesus zuerst! Wenn Jesus zuerst kommt, leben und bewegen wir uns in Seinem Windschatten. In Seinem Windschatten bekennen wir uns zu Ihm, halten an biblischen Positionen fest, stehen dafür auf, nennen Lüge Lüge und Wahrheit Wahrheit. Das ist Nachfolge!

Gemeinsam mit anderen geht das am besten. Biblische Nachfolge aber ist nicht von anderen abhängig. Solange Jesus vorangeht und wir nahe an ihm bleiben, sind wir sicher. In dem  bekannten Lied „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus“, heißt es in der zweiten Strophe:

Ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
Niemals zurück, niemals zurück.

Jünger Jesu! Gemeinde Jesu! Lasst uns Jesus folgen. Lasst uns an Ihm festhalten. Lasst uns unseren Mund aufmachen, Ihn bezeugen und nach Seiner Wahrheit leben. Jünger Jesu – steht auf!

Dienstag, 1. Januar 2013

Prophezeiungen für 2013

Ich kann verstehen, wenn der eine oder andere nach dem enttäuschenden 21. Dezember 2012 mit sämtlichen Prophezeiungen auf Kriegsfuß steht. Man sollte die Aussagen der Propheten und Seher auch mit misstrauischer Vorsicht genießen. Zum einen liest man viel Allgemeines, das man Ende des Jahres in jedem Fall als „erfüllt“ interpretieren kann. Zum anderen liest man vieles, was uns Christen nicht neu ist. Die Bibel gibt uns ausgesprochen viele Prophezeiungen betreffs der älter werdenden Erde. Was die selbsternannten Propheten und Seher vorhersagen ist oft nichts weiteres als ein Nachplappern mit eigenen Worten, was die Bibel lange vorher beschrieben hat. Drittens liest man haufenweise Unsinn, von dem man als Christ von vorneherein weiß, dass es dem offenbarten Willen Gottes widerspricht. Wenn ein mittelalterlicher Seher (Nostradamus) z.B. für das Jahr 2013 die Vernichtung von 90% der Weltbevölkerung vorher sieht, dann kann man das als Unsinn abheften.

Woran muss sich ein Seher oder Prophet messen lassen? Nun, ein Maßstab ist seine Erfolgsquote. Und da stehen die Propheten der Bibel mit 100%iger Trefferquote ganz oben!

Was sagen die Propheten Gottes voraus, das unser Leben in 2013 beeinflusst? Hier 5 Prophezeiungen für 2013, deren Erfüllung Gott selbst garantiert:

  1. Gott wird im Jahr 2013 Gute und Böse mit einem Maß an himmlischem Segen beschenken!
Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. (1 Mose 8:22; Matthäus 5:45b)

  1. Gott wird im Jahr 2013 Katastrophen zulassen, damit Menschen auf Ihn aufmerksam werden! In Lukas 21 wird folgendes angekündigt:
Falsche Christusse (8), Kriegen und Unruhen (9), Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel (11), Christenverfolgungen (12), Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (28)

  1. Gott wird sich im Jahr 2013 nicht verändern. Seine heilige Gerechtigkeit und Seine Bereitschaft, ewiges Heil zu verschenken, bleiben unverändert!
Und er, der Israels Herrlichkeit ist, lügt nicht und ändert seinen Sinn nicht, denn er ist kein Mensch, der seinen Sinn ändert!« So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! (1 Samuel 15:29 und Hesekiel 33:11)

  1. Jesus wird auch 2013 nicht einer einzigen Person die Vergebung verweigern, die sich im schlichten Glauben mit der Bitte um einen Neuanfang an Ihn richtet!
Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt. (Apostelgeschichte 10:43)

  1. Jesus wird auch 2013 die kaputten Dinge, die Seine Kinder Ihm bringen, neu machen!
Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde. (Jesaja 43:19)

Man könnte weitere Vorhersagen der biblischen Seher und Propheten zitieren. Man kann auch die Bibel zur Hand nehmen und sie in den verschiedenen Büchern selbst finden und markieren.

Gottes Wort hat sich bisher immer 100% erfüllt, ist somit absolut zuverlässig und ein Garant für die Wahrheit. Mit jedem neuen Tag der 365 Tage des Jahres 2013 gehen Jesusnachfolger ihrem Retter und König entgegen. Mit jedem Tag verkürzt sich die Zeit, bis wir Ihn sehen werden, sei das bei Seinem Kommen, dessen Stunde niemand auf der Erde weiß, oder sei es im Moment unseres Sterbens. Jeden Tag, jede Stunde Ihm ein wenig näher. Ein herrlicher Gedanke!

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes, frohes, friedliches, heilsames und geistgefülltes Jahr 2013!

Montag, 31. Dezember 2012

Ausblick

… und ich wünsche Dir schon im Voraus einen frohen und hoffnungsvollen Ausblick auf das Jahr 2013 …

Vermutlich beginne ich in dieses Jahr wieder mit einigen Vorsätzen. Es hat Jahre gegeben, in denen ich eine lange Liste hatte, so lang, dass ich von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. Ab und zu hat es Jahre gegeben, in die ich ohne Vorsätze ging. Aber in der Regel finde ich es ganz hilfreich, ein paar wenige  Vorsätze zu haben und ihre Durchführung ernsthaft anzustreben. In einem Jahr hatte ich mir vorgenommen, immer zuerst meine Bibel zu lesen, bevor ich mich der Tageszeitung zuwandte. Ein andermal hatte es mit Bibelverslernen zu tun. Das eine hat geklappt, das andere nicht. Trotzdem finde ich Vorsätze hilfreich. Sonst lebt man ins Jahr hinein, wie man in manchen Tag hinein lebt, ganz nach dem Motto: „Glücklich, wer keine Ziele hat. Er wird mit Sicherheit ankommen.“

Mir fielen folgende Vorsätze in die Finger, die sich jemand aufgeschrieben hatte:

Während des neuen Jahres möchte ich:
  • … wie Paulus vergessen, was hinter mir liegt und mich nach vorne ausrichten
  • … wie David meine Augen zu den Bergen aufheben, woher meine Hilfe kommen wird
  • … wie Abraham meinem Gott in Einzelheiten vertrauen
  • … wie Enoch die tägliche Gemeinschaft mit meinem himmlischen Vater pflegen 
  • … wie Mose lieber leiden anstatt die Sünde eine Zeitlang zu genießen
  • … wie Hiob in allen Umständen des Lebens geduldig und treu sein 
  • … wie Joseph allem Bösen den Rücken kehren 
  • … wie Gideon nach vorne gehen, auch wenn ich nur wenige Freunde habe
  • … wie Andreas mich bemühen, meine Brüder zu Jesus zu führen
Jemand anders hat sich 4 Vorsätze aufgeschrieben, von denen einige den oberen ähneln:
  • Ich will Gott für jeden neuen Tag preisen (Psalm 118:24)
  • Ich will im Laufe des Jahres die Bibel einmal durchlesen (2 Timotheus 3:16-17)
  • Ich will täglich für die anderen und die Gemeinde beten (1 Thessalonicher 5:17)
  • Ich will meinen Glauben wöchentlich wenigstens einer neuen Person bezeugen (Römer 10:14)
Na? Was dabei? Ich kann mir durchaus das eine oder andere als Möglichkeit für mein Leben in 2013 vorstellen. Ohne mich gesetzlich an gute Vorsätze oder Gewohnheiten zu binden, möchte ich zielbewusst und ‚wachstumshungrig’ ins neue Jahr starten. Kommst Du mit?
(Morgen dann endlich die Voraussagungen für 2013)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Rückblick

Egal, ob wir es wollen oder nicht – die meisten von uns machen es: den Jahresrückblick. Vielleicht nicht ganz so intensiv und geplant wie die Geschäftswelt, aber doch Stichproben hier und da. Wie habe ich mich im Beruf entwickelt, finanziell, kiloweise? Wie steht’s um meine Ehe, die Erziehung der Kinder, wie geht es mir geistlich – meiner Beziehung zu Jesus?

Es ist nicht grundsätzlich schlecht, zurück zu blicken. In Psalm 103:2 sagt der Psalmist:
Lobe den Herrn, meine Seele,  
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Hier werden wir aufgefordert, uns zu erinnern, zurück zu schauen auf all das Gute, das der Herr an uns getan hat. Dazu ist heute eine gute Gelegenheit. Zurück zu schauen und dem Herrn zu danken für alle Zeichen Seiner Güte, die uns so einfallen. Nicht nur die phänomenalen, die besonderen Zeichen, die an Wunder grenzen, sondern auch die, die wir so leicht übersehen: unsere Gesundheit (oder den Rest davon, der uns immer noch geblieben ist), die Freiheit, unseren Glauben leben zu dürfen, der Wohlstand in dem wir leben, unsere Gemeinde, in der wir zu Hause sind, unser tägliches Brot. Es gibt unzählige Dinge, für die wir selten von Herzen dem Herrn danken, die aber aus Seiner Hand kommen. Uns deren zu erinnern und dem Herrn dafür zu danken, ist biblisch.

Nicht biblisch ist es, Rückblick zu halten und auf all unser Versagen zu blicken. Das ist nur in dem Maße angebracht, wie wir es noch nicht an Jesu Kreuz abgeladen haben. Haben wir es bekannt, sollte es uns keine Gedanken mehr abfordern. Aber genau das ist Satans Ziel. Satan will Dich lähmen durch den Rückblick auf Dein Versagen, Deine Sünden, Deine üblen Gewohnheiten. Satan möchte, dass Du glaubst, dass Du all diesen Ballast mitnehmen musst ins neue Jahr. FALSCH! Jesus sagt in Lukas 9:62:

Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt,
ist tauglich für das Reich Gottes! (Lukas 9:62)

Hast Du’s dem Herrn aufrichtig bekannt, dann hast Du nichts mehr damit zu tun! Er hat Deine Sünden von Dir entfernt, soweit der Osten vom Westen ist! Lass Satan Dir nicht einreden, dass Du mit dem Ballast von 2012 weiterleben musst. Du hasts bekannt? Dann bist Du frei!

Manchmal bedeutet das, dass wir uns förmlich losreißen müssen von den Fehlern, Lasten und Sorgen, die uns bedrücken. Aber all das sollten wir längst abgegeben haben.

Schließ dieses Jahr ab im frohen Glauben an die Vergebung und Erneuerung, die Jesus Dir geschenkt hat. Und wenn immer Du zurück denkst, dann lass Deine Gedanken auf den Ereignissen ruhen, auf denen Gott sie ruhen lassen möchte und durch die Er Dir Ruhe schenken möchte: all das Gute, das Er Dir getan hat. Und dann danke Ihm dafür.

Ich wünsche Dir einen befreiten Ausgang aus dem Jahr 2012 …