.

Watch the JESUS Film in your language / Der JESUS Film in Deiner Sprache: HIER
Want to know Jesus personally? HERE / Du möchtest Jesus persönlich kennenlernen? HIER
Mehr über die CCFG (unsere Gemeinde) HIER

Samstag, 26. Januar 2013

Gottes Wort kennt zwar keine Grenzen, aber …

Es ist eine tolle und spannende Sache, wie Gott Sein Wort in schwierigen Gebieten unters Volk bringt. So wird berichtet, dass Krieg und Verfolgung in Afghanistan Tausende von Afghanen ins Ausland vertrieben hat. Christliche Afghanen helfen jetzt in 8 Ländern bei der Herstellung von Radioprogrammen für ihre Landsleute, die noch in ihrem Heimatland leben. Solche, die sich für den Glauben an Jesus entscheiden, werden per SMS mit Bibelstellen versorgt, damit sie wachsen können.

In anderen Ländern sind allein durch Verkündigung und Jüngerschaftsschulung über Radio Gemeinden entstanden. Bei unserem Besuch in der Türkei sehen wir immer wieder Hochhäuser, übersät mit Satellitenschüsseln, über die auch christliche Sender in diesem islamischen Land empfangen werden können. Die Live-Verkündigung des Evangeliums in der Türkei ist zum Teil lebensgefährlich. Durch Fernsehen können viele erreicht werden.

In viele Länder muss das Wort Gottes, Grundlage allen rettenden Glaubens, hineingeschmuggelt werden. Besonders bekannt dürften die Geschichten von Bruder Andrew sein, dem Gründer von „Open Doors“. Jahrelang schmuggelte er in seinem VW Käfer Bibeln hinter den Eisernen Vorhang.

Zu Beginn der 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sehnen sich Chinas Christen aus den Hauskirchen nach Bibeln. „Eine Million Bibeln“ ist ihre Bitte. Im Vertrauen auf Gott startete Open Doors die größte Bibelschmuggelaktion aller Zeiten. In nur einer Nacht des Jahres 1981 wurden 1 Million Bibeln an den Augen der chinesischen Kriegsmarine vorbei nach China transportiert, wo Christen sie in Empfang nahmen. Millionen Menschen kamen zum Glauben.

Gottes Wort kennt keine Grenzen!

Während in vielen Ländern Gottes Wort verboten und rar ist, haben wir bei uns freien Zugang zu einer langen Liste von Bibelübersetzungen, Kommentaren, Predigten und Büchern über die Bibel. Vielleicht auch dadurch, dass sie so einfach zu bekommen ist, kennen viele Zeitgenossen die Bibel heute nicht mehr. Zu ihnen müssen wir Gottes Wort anders „schmuggeln“. WIR sind zunächst Gottes Botschaft an sie. Wir sind Sein Mund und Seine Worte. Und durch uns können sie hingeführt werden an Sein geschriebenes Wort.

Hier mein Vorschlag: Denk doch mal kurz nach, schick ein Gebet nach oben – und ruf jemanden an, den Du morgen zum Gottesdienst einlädst. Besser noch: hol jemanden ab oder verabredet Euch und geht zusammen.

Gottes Wort kennt zwar keine Grenzen, aber wo „das Angebot groß und der Markt gesättigt“ ist, da bauen viele Menschen künstliche Grenzen auf, Mauern gegenüber Gott und Seinem Wort. Du kannst mit Deinem Gott über (diese) Mauern springen. Gott bringt Dich rüber, gebraucht Dich – aber springen solltest Du schon!

Noch keine Gemeinde, in der Du zu Hause bist? Herzliche Einladung
Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld

Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 25. Januar 2013

Wie uns Probleme helfen können

Wir haben uns in den vergangenen zwei Tagen über Leiden und Probleme Gedanken gemacht. Abschließen möchten wir diese Miniserie mit der Überlegung eines unbekannten Autors beenden. Leiden und Probleme können tatsächlich sinnvoll sein und zur Ehre Jesu beitragen.

         Wie können Probleme und Leid helfen?

1. Probleme öffnen oft größere Möglichkeiten
2. Probleme können unsere geistliche Reife fördern (Ps 105:16)
3. Probleme beweisen, unsere Integrität (1 Pe 3:15)
4. Probleme schaffen ein Bewusstsein der Abhängigkeit
5. Probleme bereiten unsere Herzen für den Dienst vor
     (Wir werden einfühlsamer)
6. Probleme lassen Charakter und Hoffnung wachsen
7. Probleme offenbaren die Kraft Jesu
8. Probleme offenbaren die Herrlichkeit Gottes
9. Probleme zeigen, , was der Glaube vermag
10. Probleme lehren uns, solche in Schwierigkeiten trösten
11. Probleme liefern den Beweis des Glaubens
12. Probleme ermöglichen es uns, für die Sache Christi zu leiden
13. Probleme dämpfen den Stolz
14. Leiden kann wegen der Sünde eines Anderen kommen
15. Leiden kommen, weil wir Teil eines gefallenen Menschheit sind
16. Leiden kommen, weil wir ernten, was wir säen
17. Leiden kommen als Mittel der Disziplin (Erziehung)
18. Leiden sind im Plan der Souveränität Gottes
19. Leiden kommen, weil unser Feind uns leiden lassen will.
20. Leiden kommen manchmal und die Gründe sind nur Gott bekannt.
                                       (Eigenübersetzung)

Vielleicht helfen Dir diese Gedanken, solltest Du gerade durch Zeiten des Leidens gehen oder Dich mit Problemen beschäftigst.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Die Frage nach dem Warum des Leidens (2)

DIE LANGE STILLE

Gestern haben wir festgestellt, dass es auf die Leidfrage keine alle-zufriedenstellende-Einzelantwort gibt. Allerdings gibt es Denkansätze. Gestern haben wir auf die Frage „Wie kann man trotz Leid an Gott glauben?“ mit einer Gegenfrage reagiert: „Wie können Menschen trotz Tod in Gaskammern noch an Gott festhalten und Ihn preisen?“

In dem kurzen Schauspiel „Die lange Stille“ geht es um Gott auf der Anklagebank. Wieder nicht die erhoffte, allgemeingültige Einzelantwort, aber mit Sicherheit Gedankenfutter.

„Millionen von Menschen trafen sich am Ende der Zeit vor Gottes Thron. Die meisten wichen vor dem strahlend-hellen Licht zurück. Manche Gruppen jedoch in den vorderen Reihen sprachen miteinander, nicht beschämt, sondern voller Kampfeslust.

"Kann Gott uns richten? Was weiß der schon von Leiden?" schnauzte eine junge Brünette und krempelte den Ärmel hoch, der eine eintätowierte Nummer aus einem Konzentrationslager zum Vorschein brachte. "Wir haben Terror... Schläge … Folter und Tod ausgehalten!"

In einer anderen Gruppe zog ein ein schwarzer Junge seinen Kragen herunter und entblößte eine hässliche Seilbrandwunde. "Gehängt für kein anderes Verbrechen, außer: schwarz zu sein"

In einer weiteren Gruppe war eine schwangere Schülerin mit mürrischen Augen. "Warum sollte ich leiden?" schnippte sie "Es war doch nicht meine Schuld!"

Hunderte solcher Gruppen verstreuten sich in der Ebene vor Gottes Thron. Jede hatte andere  Beschwerden für das Leid und das Böse, das Er auf Seiner Erde geduldet hatte.

Wie glücklich konnte Gott sein, in der Herrlichkeit und im Licht des Himmels zu leben, wo es kein Weinen, keine Furcht,  keinen Hass und keinen Hunger gab. Was wusste Gott schon von all dem, was der Mensch gezwungen war, auf Erden zu erdulden? „Gott lebt ein sehr behütetes Leben!“, so sagten sie.

Und so sandte jede dieser Gruppen einen ausgewählten Führer, der das größte Leid erlitten hatte. Ein Jude, ein Afro-Amerikaner, jemand aus Hiroshima, eine Person, die durch Arthritis furchtbar entstellt war, ein Contergan geschädigtes Kind und andere. In der Mitte der Ebene trafen sie sich und berieten sich miteinander. Zum Schluss waren sie bereit, ihren Plan zu präsentieren. Es war ein ziemlich kluger Plan.

Bevor Gott sie würde richten können, sollte Er zuerst erdulden, was sie erduldet hatten.Ihr Urteil lautete: Gott sollte auf die Erde kommen und hier als Mensch leben.

“Lasst Ihn als Jude geboren werden und mit Zweifel, ob er ein ehelich gezeugtes Kind ist. Gebt Ihm eine Arbeit so schwer, dass sogar seine Familie ihn für verrückt hält, wenn er sie anpackt. Lasst Ihn durch Seine besten Freunde verraten werden, lasst Ihn aufgrund von fabrizierten Anschuldigungen angeklagt, von einem voreingenommenen Gericht verhört und von einem feigen Richter verurteil werden. Dann soll Er gefoltert werden und zum Schluss lasst ihn fühlen was es bedeutet, völlig alleine zu sein. Dann lasst ihn so sterben, dass niemand Seinen Tod bezweifeln kann. Lasst eine ganze Menschenmenge Seinen Tod bezeugen!
Nachdem jeder Gruppenleiter seinen Vorschlag gemacht hatte, ging ein zustimmendes Raunen durch die Menge.  

Als der letzte Ankläger geendet hatte entstand es sehr lange Stille. Niemand sagte ein Wort. Niemand rührte sich.

Denn plötzlich wurde allen klar: 
Gott hatte Seine Strafe bereits abgesessen!

Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, 
damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, 
zu sühnen die Sünden des Volkes. (Hebräer 2:17)

Darum hat auch Jesus, 
damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, 
gelitten draußen vor dem Tor. (Hebräer 13:12)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Die Frage nach dem Warum des Leidens

Immer wieder wird uns von Atheisten oder Gottesgegnern die Frage gestellt, warum Gott so viele Leiden zulässt. Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten, schon allein deshalb nicht, weil nicht alle Antworten – deren es viele gibt – auf alle Situationen zutreffen. Darum kann auch nicht in einem Blog eine allgemeingültige Antwort gegeben werden. Andererseits sollen heute und morgen Ansätze zum Nachdenken aufgezeigt werden.

Am 19. August 2012 predigte Dr. Heinrich Christian Rust in der Braunschweiger Friedenskirche über den Text aus 2 Korinther 4:5-12. In seiner Predigt erzählte er von Professor Helmut Thielecke, der von einem Stundenten gefragt wurde:

„Können Sie, Herr Professor, uns sagen, wie man angesichts von Auschwitz, von Bergen –Belsen, von Buchenau heute überhaupt noch an einen allmächtigen Gott glauben und „Hallelujah“ singen kann?“ – Es entstand eine große Stille im Audimax. Professor Thielicke räusperte sich und sagte dann entschlossen: „ Das ist eine wichtige und bedrängende Frage. Ich habe keine Antwort darauf, die meinen und Ihren Intellekt befriedigt . Aber ich kenne eine Frage, die mich noch mehr umtreibt. „ Können Sie mir sagen, wie es dazu kommen konnte, dass in den Konzentrationslagern, in Auschwitz, in Bergen-Belsen und in Buchenau immer noch Menschen waren, die selbst in den Gaskammern noch das „Halleluja“ gesungen haben?“

Während dies keine Antwort auf die „Warum?“ Frage ist, entkräftet es den Angriff der Gottesleugner. Die Geschichte bezeugt, dass selbst die Leidenden und Todgeweihten diese Frage nicht stellen, sondern mitten im Leid Den preisen, Den andere ohne Leid hinterfragen.

Als Christen haben wir nicht alle Antworten auf alle Fragen. Manchmal haben wir Antworten, aber haben sie nicht parat. Manchmal kennen wir die existierenden Antworten nur nicht.  

Solche Beispiele ermutigen uns allerdings, nicht frustriert zu reagieren oder in die Zweifel der Gottesleugner einzustimmen. Anstatt uns durch das von Menschen verschuldete und erzeugte Leid von Gott abzuwenden, dürfen wir Mut und Hoffnung schöpfen durch Geschwister, die selbst im Todeskampf mit Freuden und starkem Glauben ihrem Gott und unserem Gott entgegen gegangen sind.

Dienstag, 22. Januar 2013

Inbrünstiges Gebet!

Gestern, im Blog über die Tragödie der Unerreichten, wurde K.P. Yohannan mit den Worten zitiert: „Wann hast du zum letzten Mal mit Inbrunst und unter Tränen für die verlorenen Menschen gebetet?"
Angekündigt war für heute ein Post über inbrünstiges Gebet.

Vor Jahren nahm ich an einer Konferenz teil, in der eine alte, erfahrene Missionarin erklärte: „Moslems gewinnt man durch Gebet, am besten scheint das Gebet unter Tränen zu sein!“ Dann fügte sie selbstkritisch und lächelnd hinzu: „Das lässt sich natürlich nicht produzieren“

Inbrünstiges Gebet muss auch nicht auf tränenreiches Gebet begrenzt werden. Von Jesus heißt es, dass sein Schweiß während seines Gebetskampfes wie Blutstropfen wurde, ein Phänomen, das in extremen Stresssituationen und unter Todesangst aufkommen kann und als Hämhidrose (Blutschweiß) bekannt ist.

Auch von David Brainerd, dem Indianermissionar, wird inbrünstiges Gebet berichtet. Oft rang er im Wald, mitten im Winter, stundenlang mit Gott im Gebet. Wenn er zum Ende kam, hatte die Intensität seines Gebets den Schnee um ihn herum zum Schmelzen gebracht.

Alles etwas extrem, nicht wahr? Interessant ist, dass die Gebete solcher Extrembeter scheinbar oft effektiver waren als die Gebete der Durchschnittsbeter heute.

Von David Wilkerson, der die Teen Challenge Arbeit unter den Drogenabhängigen und Mördergangs in New York gründete, wird berichtet, dass sich ein junger Mann zum Dienst bewarb. Wilkerson fragte ihn, wieviel Zeit er im Gebet verbringe. Der junge Student meinte, etwa 20 Minuten täglich. Wilkerson sagte ihm: "Gehen Sie heim, junger Mann. Gehen Sie für einen Monat zurück und beten Sie jeden Tag zwei Stunden. Wenn Sie das getan haben, kommen Sie wieder. Dann kann ich eventuell erwägen, Sie auf die Straßen loszulassen, in denen Mord, Unzucht, Gewalt und jede Art von Gefahr lauert. Wenn ich Sie jetzt, mit nur 20 Minuten Gebet täglich, losschicken würde, bedeutete das, einen Soldaten ohne Waffen in den Kampf zu schicken, und Sie würden zu Tode kommen."

Braucht es 2 Stunden Gebet, um gerettet zu werden? NEIN! Braucht es 2 Stunden Gebet, damit Gott mich liebt? NEIN! Aber, wie jemand schrieb: Auf der Ebene einminütiger Konversation mit Gott werden wir kein "Gut gemacht, Du guter, treuer Knecht" hören. Und ganz sicher werden wir mit dieser Art Gebetsleben nicht durchhalten in den harten, rauen Gebieten, in denen Jesus noch nicht bekannt ist und angebetet wird.

Die Frage, die sich (fast) allen stellen wird ist: Wie komme ich dahin? Was kann ich tun, damit mein Gebet inbrünstig wird, damit ich Gefallen finde an dem, woran Gott Gefallen findet? Ein Teil der Antwort liegt in dem Vers, der bereits gestern erwähnt wurde. Jesus sagt:

Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst
und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. (Lukas 9:23)

Gott arbeitet an uns. Er "beamt" uns nicht in den Zustand, in den wir hineinwachsen sollen. Wenn wir den Weg der Nachfolge beschreiten, sammeln wir unzählige, wertvolle Erfahrungen und Gott formt uns mit jedem Schritt mehr in das Bild Seines Sohnes. Du möchtest es lernen, inbrünstig und  erhörlich zu beten? BETE und verbringe Zeit mit Jesus! Das ist die Antwort! Bete alleine. Fang nicht mit 2 Stunden an, aber belass es auch nicht bei 2 Minuten. Bete mit anderen. Besuche Gebetskreise, den Deiner Gemeinde, vielleicht auch die anderer Gemeinden. Beteilige Dich an übergemeindlichen Gebetskreisen. Was immer Du tust: Bete und verbringe Zeit mit Jesus. Zeit, die mit Jesus verbracht wird, schürt das Feuer der Liebe zu Jesus. Zeit, die Jesus gehört und ihm vorenthalten wird, ist Wasser auf die Flamme.

Vernachlässige nicht die Gemeinschaft mit Gott. Lass Dein Gebet mehr sein als das Tischgebet und ein Stoßgebet. Beten lernt man durch Beten!

Montag, 21. Januar 2013

Die Tragödie und ein Lösungsansatz

In der letzten Zeitschrift 2012 der Missionsgesellschaft „Gospel for Asia“ fragt K.P. Yohannan: Wo stehst Du in Deinem Leben mit dem Herrn? Dabei geht Yohannan nicht oberflächlich auf die Klischeefragen ein nach unserer „Stillen Zeit“, unserem Gemeindebesuch und unserem Zeugnis. Er weist zu Beginn auf die Tatsache hin, dass unzählige Menschen zu Jesus kamen mit Anliegen, ihnen zu helfen, sie zu heilen, zu befreien und zu retten. Jesus hörte ihre Anliegen, handelte und sandte vor Seiner Himmelfahrt seine Jünger aus, Seine Werke fortzuführen und Seinen Auftrag zu erfüllen. Das zu tun, bedeutet allerdings, Sein Leben um Jesu willen zu verlieren.  „Als Jesus die Volkmengen sah, empfand Er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. (Matthäus 9:36) Den Jüngern ging das zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht so. Ihre Herzen waren nicht so barmherzig und mitleidsvoll wie das Herz Jesu. Erst später, nach Pfingsten, verstanden sie es und waren bereit, ihre Leben für die Sache Jesu zu geben. Alle, außer Johannes starben den Märtyrertod.

Der Artikel erwähnt eine Tragödie. Die Beschreibung durch Worte aus Jeremiah 8:20 sind brandaktuell, wie zu der Zeit des Propheten. Auch heute rufen über 2 Milliarden Menschen aus:

„Die Ernte ist vorüber, der Sommer ist zu Ende, 
und wir sind nicht gerettet.“

Yohannan zeigt die einzige Gebrauchsanweisung auf, die uns helfen kann, den Auftrag zu erfüllen und die Tragödie zu beenden: Gebet! „Wann“ so fragt er „hast du zum letzten Mal mit Inbrunst und unter Tränen für die verlorenen Menschen gebetet? Ohne eine tiefere und offensichtlichere Hingabe zum Gebet von uns aus, wird nichts diese Tragödie verändern.“ (Morgen mehr über inbrünstiges Gebet). 

Gebet als Grundvoraussetzung ist nicht zu umgehen, nicht zu kürzen und nicht zu ersetzen. Geschieht es, können wir Gottes Eingreifen erwarten. Geschieht es nicht müssen wir uns sagen lassen:

„Ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet.“ (Jakobus 4:2)

Nachdem das Fundament durch Gebet gelegt ist, beginnt der Weg der Leiden. Yohannan schreibt: „Ohne Leiden können wir den Ruf des Herrn die Verlorenen zu erreichen, nicht ausführen. Meine Brüder und Schwestern, unsere westliche Christenheit dient praktisch voll und ganz dem persönlichen Selbsterhalt.“ Das Kreuz auf sich zu nehmen und zu sterben, damit Leben entsteht, das ist das Beispiel Jesu und sein Ruf an uns.

Das sind herausfordernde Worte. Gebet und Leiden – zwei ganz unterschiedliche Schuhe, die wir aber bereit sein müssen, zu tragen. Wenn wir uns zu der Bereitschaft durchringen können, werden wir maßgeblich daran mitarbeiten, dass die Tragödie der über 2 Milliarden Unerreichten geringer wird. Wenn wir bereit sind, die Schuhe des Gebets und des Leidens zu tragen, werden wir auch daran mitarbeiten, dass die Tragödie der zahllosen hartherzigen und desinteressierten Erreichten um uns herum geringer wird. Jede vergangene Erweckung seit Apostelgeschichte 2 belegt diese Tatsache.

Lasst uns zusammenstehen im Gebet, im gegenseitigen Ermutigen, das Kreuz auf uns zu nehmen, unserem Ego zu sterben und für Jesus zu leben!

Sonntag, 20. Januar 2013

(Heute wieder mit Sonntagszitat): 

Amos 3:1-15:

1 Hört dieses Wort, das der Herr gegen euch gesprochen hat, ihr Kinder Israels, gegen das ganze Geschlecht, das ich aus dem Land Ägypten heraufgeführt habe! 2 Es lautet so: Nur euch habe ich ersehen von allen Geschlechtern der Erde, darum will ich auch alle eure Missetaten an euch heimsuchen.
3 Gehen auch zwei miteinander, ohne daß sie übereingekommen sind?
4 Brüllt der Löwe im Wald, wenn er keinen Raub hat? Läßt der junge Löwe aus seiner Höhle die Stimme erschallen, wenn er nichts erwischt hat?
5 Gerät auch ein Vogel in die Falle am Boden, wenn ihm kein Köder gelegt worden ist? Schnellt wohl die Falle vom Erdboden empor, obwohl sie gar nichts gefangen hat?
6 Kann man in das Horn stoßen in der Stadt, ohne daß das Volk erschrickt? Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht gewirkt hat?
7 Nein, Gott, der Herr, tut nichts, ohne daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat.
8 Der Löwe brüllt; wer sollte sich nicht fürchten? Gott, der Herr, redet; wer sollte nicht weissagen?
9 Laßt es hören auf den Palästen von Asdod und auf den Palästen im Land Ägypten und sprecht: Versammelt euch auf den Bergen von Samaria und seht, welch wildes Treiben darin herrscht und was für Bedrückungen dort vorkommen!
10 Sie sind unfähig, das Rechte zu tun, spricht der Herr; sie häufen durch Unrecht und Gewalt in ihren Palästen Schätze an.
11 Darum, so spricht Gott, der Herr: Der Feind wird kommen und dein Land umzingeln; er wird deine Macht zu Boden stürzen, und deine Paläste werden geplündert!
12 So spricht der Herr: Wie ein Hirte aus dem Rachen des Löwen zwei Schenkel oder ein Ohrläppchen rettet, so sollen die Kinder Israels, die in Samaria wohnen, errettet werden: Sie werden nur die Kopfecke des Sofas und den Damast des Ruhebettes retten!
13 Hört und legt Zeugnis ab gegen das Haus Jakob! spricht der Herrscher, der Herr, der Gott der Heerscharen,
14 An dem Tag, da ich die Übertretungen des Hauses Israel an ihnen heimsuche, werde ich auch die Altäre von Bethel heimsuchen, so daß die Hörner des Altars abgehauen werden und zu Boden fallen.
15 Und ich will den Winterpalast samt der Sommerresidenz zertrümmern, und die Elfenbeinhäuser sollen untergehen und die großen Häuser verschwinden! spricht der Herr.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst @ CCFG
Gottes Wort hören!
Singen (oder zuhören)!
Jesus kennenlernen!Gemeinschaft haben!
Abendmahl feiern!
Im Glauben wachsen!
Gemeinsam zu Mittag essen! 

Das alles oder ein Teil davon:

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
Beginn: 10:30 Uhr
SONNTAGSZITAT:
„Die Heilige Schrift ist ein Kräutlein; 
Je mehr du es reibst, desto mehr duftet es.“
   (Dr. Martin Luther)