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Samstag, 9. März 2013

Narben

Ich habe tatsächlich schon von Menschen gehört, die Heilung durch Gott erfahren haben, aber einen kleinen Teil ihrer Krankheit behalten haben. Im Nachhinein waren sie dankbar dafür. „Dass die Hand steif geblieben ist, ist mir eine tägliche Erinnerung daran, was Gott Großes an mir getan hat!“ Eine irgendwo seltsame, und doch bewundernswerte und nachvollziehbare Einstellung.

In dem Thriller „Roter Drache“ wird Anthony Hopkins mit den Worten zitiert: „Narben haben die Macht, uns daran zu erinnern, dass die Vergangenheit Realität war.“

Auch Menschen der Bibel haben diese Erfahrungen gemacht. Als Joseph seinen Vater mit dessen Großfamilie nach Ägypten holt und ihn dem Pharao vorstellt, wird der alte Jakob vom Pharao nach seinem Wohlergehen gefragt. Jakobs Antwort in 1 Mose 40:9 lautet:

Ich lebe seit 130 Jahren als Gast auf dieser Erde
 - und es waren harte Jahre.
Doch ich habe noch nicht annähernd 
das Alter meiner Vorfahren erreicht.

Das hört sich nach Narben an. Jakob hatte Gottesbegegnungen gehabt, die keiner von uns gehabt hat. Träume, in denen Gott ihm begegnete, Gotteserfahrungen, in denen Gott klar mit ihm kommunizierte, eine Begegnung mit dem „Engel des Herrn“, der eine ganze Nacht mit ihm kämpfte. Durch diesen Engel des Herrn erhielt er auch ein körperliches Hüftleiden, das ihn lebenslang an diese Begegnung mit Gott erinnerte.

Auch Christen heute sind Gott begegnet. Auch unter ihnen gibt es viele, die nicht ohne Narben durchs Leben gekommen sind. Manche Narben sind sichtbar. Körperliche Schwächen und Gebrechen. Andere Narben sind unsichtbar. Seelische Narben, die dem Unbeteiligten gar nicht auffallen, den Beteiligten aber ein ständiger Begleiter sind.

Gott erwartet nicht von Narbenträgern, dass sie ihre Narben verleugnen, verstecken oder ignorieren. Das wäre ungesund und unbiblisch. Darf ich Dir, der Du seelische oder physische Narben mit Dir herumträgst, drei Vorschläge machen?

  1. Lass Deine Narben Dich erinnern, dass die Vergangenheit Realität war, dass Gott aber eingegriffen hat und Dich bis an den Punkt gebracht hat, an dem Du heute bist.
„Ich lebe seit 130 Jahren als Gast auf dieser Erde 
- und es waren harte Jahre. (1 Mose 40:9a)
Sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus. (Jesaja 28:29b)

      2. Lass Deine Narben Dich in die Gegenwart und Abhängigkeit von
          Gott treiben. Es ist Deine  Entscheidung, wie Du auf Narben
          regaierst. Paulus sagt über seine Narbe

Und (Gott) hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen, 
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! 
Darum will ich mich am liebsten vielmehr 
meiner Schwachheiten rühmen, 
damit die Kraft des Christus bei mir wohne. 
Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, 
an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; 
denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. (2 Korinther 12:9+10)
    

     3. Zum Schluss wage ich einen Vorschlag zu machen, der sicher 
         hier und da Widerspruch und viel öfter noch Widerwillen
         hervorruft. Nimm es als Vorschlag zu Nachdenken: Danke Gott 
         für Deine Narben! Zum einen erinnern sie Dich, dass Du ein Maß
         an Heilung erfahren hast und dass Gott Dich trägt. Zum andern 
         erinnern sie Dich, mit Freude an die kommende Zeit zu denken, 
         in der selbst die letzten Narben vollkommener Heilung weichen 
         müssen. Gott auch für unsere Narben zu danken ist sicher ein 
         Höchstmaß an Vertrauen und Zuversicht in Gott.

Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles
im Namen unseres Herrn Jesus Christus. (Epheser 5:20)

Freitag, 8. März 2013

Macht des Namens

Was steckt in einem Namen? Kommt drauf an! Im Namen eines Regierungsoberhauptes steckt schon einiges an Autorität – zumindes was das eigene Land angeht. Im Namen mancher Manager steckt auch ein ordentliches Stück Macht. Aber auch nur begrenzt. Die Macht unseres Namens ist beschränkt auf die Sphere unseres Einflusses.

In Apostelgeschichte 19 wird uns von jüdischen Beschwörern berichtet. Sie waren nicht gläubig und kopierten wohl einfach, wie Paulus im Namen Jesu mit dämonisierten Menschen umging. „Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt!“ sagten sie. Das aber funktionierte nicht. Wir lesen weiter, dass „der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?“  Tja, und dann kams ganz dicke für die Beschwörer (nachzulesen in Apostelgeschichte 19:13-17)

Eine alte Geschichte von damals? Irrelevant heute? In der OM Zeitschrift „Global“ wird von sieben Christen berichtet, die in Equador zu einer privaten Gebetsversammlung gingen. Als der Hausbesitzer das Tor schließen wollte, wurden er und seine Mitarbeiterin von drei bewaffneten Banditen festgehalten. Sie wollten alle Wertsachen von dem Team haben und man legte alles zusammen: Geld, Handys, Computer, Gitarre – alles. Als der Teamleiter im Auto um Nachsicht bat da sie Missionare seien, kam einer der Banditen und nahm ihm Geld und Autoschlüssel ab. Ein weiteres Teammitglied sagte daraufhin laut: „Im Namen Jesus, beruhigt euch!“ Kurz darauf ließen die Banditen, deren Plan bis dahin so gut aufgegangen war und die bereits alles in ihren Händen hatten, alles fallen und rannten fort. Nichts wurde gestohlen!

Solche Berichte sind keine Einzelfälle, denn der Name Jesu steht für Macht, Autorität, Sieg, Herrschaft. Sich dort aufzuhalten, wo der Name Jesu geehrt wird oder den Namen Jesu zu ehren, wo er nicht geehrt wird, das gefällt dem Herrn. Wir halten uns an Ihn, dessen Name der höchste und mächtigste Name ist. In Apostelgeschichte 4:12 und 10:43 heißt es über Jesus:

„Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen,

den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“

Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen
alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.“

Und Paulus ergänzt in Philipper 2:9-11:
„Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht
und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Jesu Name verkündigt! Jesu Name proklamiert! Jesu Name erhoben! Jesu Name gepriesen!
Sein Name hat keinen eingeschränkten Machtradius. Sein Name hat keinen limitierten Zuständigkeitsbereich! Sein Name bedeutet Macht im Himmel, auf Erden und unter der Erde. In der sichtbaren Welt und in der unsichtbaren.  Jesus! – Immanuel! – Gott mit uns!

Ich schäme mich nicht zu bezeugen, dass Jesus Christus mir mehr bedeutet als alles andere auf der Welt. Mehr als mein eigenes Leben. Mit allen andren Jesusjüngern weltweit freue ich mich, denn die Zeit wird kommen und wir werden ihn sehen, wie er ist!“ (1 Johannes 3:2)

Lied "Power in the Name" im Seitenfenster passend zum heutigen Eintrag.

Donnerstag, 7. März 2013

Er hat alles wohl gemacht!

So viele Begegnungen und Erfahrungen in nur einem Kapitel des Markus Evangeliums. Kapitel 7 beginnt mit einem weiteren Angriff der Pharisäer. Vielleicht war man müde geworden, Jesus anzugreifen. So greift man das Verhalten Seiner Jünger an, wendet sich aber an Jesus. Der macht sie mit einer kurzen Antwort scheinbar sprachlos.

Ein Weilchen später brauchen Seine Jünger selbst Nachhilfe, weil sie mal wieder einige scheinbar offensichtliche Lektionen nicht begriffen hatten.  Jesus gibt ihnen die Erklärung.

Dann geht Jesus mit Seiner Truppe weiter und wird von einer Frau aus Syro-Phönizien gesucht. Sie möchte, dass Jesus ihre von Dämonen geplagte Tochter befreit. Jesus tut es. Dann schließt sich die Heilung eines Taubstummen an.

Wo Jesus war, waren (fast) immer Menschen, die Ihn begleiteten. So auch diesmal. Einiges hatten sie mitbekommen. Nach der Heilung des Taubstummen erstaunte die Menge in höchstem Maß und kann nur noch bewundernd ausrufen: „Er hat alles wohl gemacht!“

Alle, die mit Jesus untgerwegs sind, werden zum selben Schluss kommen. „Er hat alles wohl gemacht!“ So ist Jesus! Getrieben von Barmherzigkeit, Liebe, Milde, Vergebung, Hilfe und Verständnis. Natürlich hat die Menge, die am Ende von Markus 7 diese bewundernden Worte ausruft, bereits das Endergebnis vor Augen: ein geheilter Taubstummer. Das haben wir heute nicht immer. In unserem Leben mit Jesus, auf unserem Weg mit Jesus, sind wir noch nicht am Ende angekommen. Wir müssen uns also orientieren an dem, was wir von Jesus wissen, wie wir Ihn kennengelernt haben und was er uns versprochen hat.

David war in der gleichen Situation wie wir. Er kannte Seinen Herrn, aber er war noch nicht am Ende des Weges angekommen. In Psalm 37:5 schreibt er dennoch: 

„Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, 
Er wird's wohlmachen!“  

Andere übersetzen: Er wird es vollbringen. Er wird handeln. Er wird es richtig machen.

Wer mit Jesus unterwegs ist, weiß – auch wenn er noch nicht am Ende des Weges angekommen ist – dass Jesus alles wohl machen wird. Ich selbst kann es vielfältig bezeugen!

Warum halten unzählige Christen in Ländern der Verfolgung für ihren Glauben aus? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“
Warum halten Eltern an Jesus fest, deren Kinder mehr Kummer als Freude bereiten? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“
Warum sagen sich Langzeitkranke nicht vom Glauben ab, sondern halten Jesus die Treue? Sie wissen: „Er wird's wohlmachen!“

Und sie erfahren es! Oft bereits im (nicht immer einfachen) Leben auf der Erde. Wer mit Jesus unterwegs ist, erfährt nicht selten, dass Jesus es bereits hier zu einem guten Ende bringt. Menschen werden gläubig, Ehen und Familien werden erneuert, Kranke werden gesund, erfahren Erleichterung oder werden in ihrer Krankheit getragen, Arbeitssituationen ändern sich, Kinder kommen zu ihren Eltern zurück, Türen im Leben öffnen sich, Fragen werden beantwortet, Probleme gelöst! „Er hat alles wohl gemacht!“

Aber selbst dann, wenn die Hilfe auszubleiben scheint – selbst dann! – wissen Menschen, die mit Jesus unterwegs sind, dass sie ihre Wege, Nöte, Fragen und alles andere im Leben mit Jesus besprechen können, und „dass Er es wohlmachen wird!“

Bist Du mit Jesus unterwegs? „Befiehl Jesus deine Wege und hoffe auf ihn, Er wird's wohlmachen!“ Das ist kein billiger Zuspruch oder schneller Trost. Das ist die Erfahrung von Millionen, die sich auf Gottes Versprechen stützen und Jesus rückhaltlos vertrauen, weil sie mit Ihm unterwegs sind.

Mittwoch, 6. März 2013

Von Gott vergessen, verlassen, verworfen?

Hast du Juda ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele Zion? (Jeremia 14:19) 

Hast du dein Volk ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele dein Volk? (nach Jeremia 14:19)

Hast du mich ganz und gar verworfen? Oder verabscheut mich deine Seele? (nach Jeremia 14:19)

Die Frage haben sich Menschen zu allen Zeiten gestellt. Hier ist es Jeremia, der Gottes Gericht über ein ungehorsames Volk Gottes aussprechen musste. Mit Tränen schreit er diese Frage hinaus. Aus der Geschichte wird Gottes Antwort klar: Nein! Gott hatte Juda nicht ganz und gar verworfen.

Simson muss ähnliche innere Kämpfe gehabt haben. Klar, sein Leben als Nasiräer (Gottgeweihter) war nicht gerade ein Vorzeigeleben gewesen. Immer wieder war er Kompromisse eingegangen, hatte die Sünde genossen und anstatt ein "Gewaltiger vor dem Herrn" zu sein, hatte er als Folge von Lust und Gottlosigkeit seine gottgeschenkten, übernatürlichen Kräfte verloren. Jetzt war er in den Händen der Feinde und ihrem ständigen Spott ausgesetzt. Und das Augenlicht hatte man ihm auch noch genommen. Er war blind! Auch ihm muss in den dunklen Stunden der Sklaverei die Frage gekommen sein: "Hab ich es mir jetzt total mit Gott verdorben? Verabscheut mich Gott jetzt?" Die Bibel gibtt uns die Antwort darauf: Der letzte Sieg, den Gott durch Simson über die Feinde des Volkes Gottes errang, war größer als alle seine Siege zuvor.

Petrus muss sich ähnliches gefragt haben. Erst hatte er ehrlich aber großspurig verkündet: "Wenn alle Jesus verlassen, ich bin bereit, mit Ihm zu sterben!" Als seine Aussage auf die Probe gestellt wurde, verließ er Jesus nicht nur in dessen schwerster Stunde, er verleugnete ihn sogar wiederholt, einschließlich Selbstverfluchung. Damit hatte er wohl alle Chancen auf die Freundschaft Gottes aufgegeben, geschweige denn einem fruchtbaren geistlichen Dienst. Auch er wird sich gefragt haben: Herr, du wirst mich verabscheuen. Sicher hast Du mich ganz und gar verworfen, oder?" Und wieder gibt uns Gottes Wort die Antwort: Jesus sucht das Gespräch mit Petrus, stellt ihn wieder vollkommen her und gibt ihm einen höchst verantwortungsvollen Dienst. So ist Jesus!

Und irgendwann nach 2000 Jahren kamen Du und ich in Erscheinung. In Seiner unerforschlichen Gnade hat der Herr gerade uns gewollt, gezogen und gerettet. Und der Weg mit Ihm begann so gut. Bis unser Leben mit Jesus "normal" wurde, die Begeisterung nachließ und die Sünde Einzug hielt. Und bei vielen Jesusjüngern hat die Sünde so markante Spuren hinterlassen, dass sie sich fragen: "Hat mich Gott jetzt vergessen? Hat Er mich verlassen, verworfen? War's das jetzt?" Und wieder gibt uns die Bibel die Antwort:

"Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!"  (Jesaja 49:15) 

"Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!" (Hebräer 13:5)

" Ja, der Herr wird wieder Erbarmen mit uns haben und unsere Schuld auslöschen. Er wirft unsere Sünden ins tiefste Meer." (Micha 7:19)

"Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken."
(Jeremia 31:34)

Nicht vergessen und nicht verlassen will Gott Seine Kinder. Im Gegenteil, Er will vergeben und ihrer Sünden nie mehr gedenken. Das ist unser Gott! Von Simson und anderen im Alten Testament über Petrus und andern im Neuen Testament bis zu Dir und mir in unserer Zeit ist Er ein Gott, der Wohlgefallen hat an einem zerbrochenen Herzen, dass Ihn sucht. Solch ein Herz wird Er nicht zurückstoßen. (Psalm 51:19)

Dienstag, 5. März 2013

Für Väter, Mütter, Kindergottesdienstmitarbeiter u.a.

Heute las ich in einer Zeitschrift das Zeugnis eines Gefängnisinsassen. Lebenslang hatte man ihm gegeben. Als "schrecklich" bezeichnete er das Gefängnis, in dem er untergebracht war. Viele Jahre plante und bereitete er sich auf ein Flucht vor und die Zeit kam, in der der Ausbruch stattfinden sollte. Alles war fast bereit, als er an einem Sonntag aus der Nachbarzelle ein christliches Radioprogramm hörte, das ihn im Tiefsten aufwühlte. Erinnerungen an seine Mutter und sein Zuhause wurden wach. Ihm wurde deutlich, wie weit er sich von den Lehren seiner Mutter entfernt hatte. Er erinnerte sich an die Gemeinde, die sie damals besucht hatten und alte Predigten erwachten in seinem Geist. Als ein Lied gesungen wurde, das einlud, zu Jesus zu kommen, kniete sich der Mann in seiner Zelle hin und bekannte Gott unter Tränen seine Schuld. Sein Leben wurde verändert. Neues Leben wurde geschenkt.

Wenn ich solche Zeilen lese, komme ich nicht umhin an die vielen zu denken, die einen Weg eingeschlagen haben, weg vom Glauben ihrer Kindheit, weg vom Glauben ihrer Eltern. Aber mir kommen gleichzeitig diejenigen in den Sinn, die gebetet, erzählt, gelehrt und sich Mühe gemacht haben. Väter und Mütter, Kinderpottesdienstmitarbeiter, Jungscharleiter, die über Jahre hinweg den Namen ihrer Kinder vor Gottes Thron erwähnt haben. Vielleicht haben sie Entscheidungen gesehen - vielleicht auch nicht. Etliche derer, die den Weg mit Jesus begonnen, sind stehen geblieben oder auf Abwege gekommen. Und manche Eltern fragen sich jahrelang: "Wie lange, Herr? Wie lange noch?"

Der Same des Wortes Gottes ist ausgestreut. Durch Fürbitte und Liebe ist die Saat begossen worden. Auch wenn man lange nichts (mehr) sieht, es ist vorhanden. - Das Zeugnis des Gefängnisinsassen hat mir Mut gemacht, dass Gott selbst nach vielen Jahren die Saat aufgehen lassen - und Frucht wirken kann. Paulus schreibt in 1 Korinther 15:58:

"Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!"


Auch wenn es nicht immer nach Frucht aussieht, lasst uns unermüdlich die Saat aussäen, damit Gottes Geist etwas hat, woran Er unsere Lieben erinnern kann, auch, wenn sie sich von Ihm entfernt haben. (Whg.v.19.8.10)

Montag, 4. März 2013

Warum? - einmal anders!

WARUM? Wie oft wird diese Frage gestellt!  Warum geht es mir so schlecht? Warum hört der Krieg in Syrien nicht auf? Warum die Naturkatastrophen? Warum die nicht aufhörenden Glaubenskriege? Warum die Schreckensmeldungen über Kindsmisshandlungen, erneute Hungersnöte, kaputte Familien, tragische Unglücke, grausame Morde an guten Menschen … und, und, und. Warum? Diese Frage wird gestellt werden, solange Menschen auf der Erde leben. Und nicht selten führt das Grübeln über eine mögliche Antwort zu einer harschen Kritik an Gott! Obwohl es durchaus sinnvolle Antwortansätze gibt. Darüber sollte man allerdings zu einer Zeit nachdenken, wenn einen diese Fragen nicht selbst persönlich quälen.

Ist uns einmal aufgefallen, dass man die "Warum?" Frage auch anderes herum stellen kann, es aber in der Regel nicht tut? Hast Du Dir je eine oder mehrere der folgenden Fragen gestellt?
  • Warum geht es mir heute so gut, dass ich aufstehen und zur Arbeit / Schule gehen kann?
  • Warum habe ich, im Gegensatz zu Milliarden anderer Menschen, genug zu essen - und sogar eine reichliche Auswahl?
  • Warum gehöre ich zu denen, die nicht gezwungen sind, mit Wasser sparsam umzugehen? 
  • Warum lebe ich in einem Land, in dem ich sagen darf, was ich möchte?
  • Warum gehöre ich zu denen, die ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben?
  • Warum habe ich das Privileg, medizinisch versorgt zu werden, wenn ich ärztliche Hilfe benötige?
  • Warum ist die Diagnose meines Tumors gutartig,während die meines Bettnachbarn 'bösartig' lautet?
  • Warum bin ich nach 30 Ehejahren noch immer mit meinem ersten Ehepartner zusammen, während links und rechts Ehen in die Brüche gehen?
  • Warum kann ich sehen, hören, schmecken und mich bewegen, obwohl es Millionen gibt, denen dieses Vorrecht versagt ist?
  • Warum darf ich mich mit gleich gesinnten Menschen treffen und meinen Glauben ausleben und verbreiten?
  • Warum darf ich die "Warum" Fragen laut stellen - im Gegensatz zu denen, die in einem solchen Fall sofort in einem Lager weggesperrt würden?
WARUM?

Es ist interessant, wie einseitig wir oft unsere Situation beurteilen und unsere Fragen stellen. Natürlich dürfen wir die "Warum?" Fragen stellen, auch als Christen! (siehe Psalm 74:1+11)

Aber wir sollten immer auch mit einer Antwort von Gott rechnen, der, obwohl Er sich nicht zu rechtfertigen braucht, uns dennoch Antworten gibt. Nur verzweifelt "Warum?" zu fragen ohne offen zu sein für eine Antwort von oben führt leicht zu Missmut und Kritik. Und auf keinen Fall sollten wir vergessen, die anderen "Warum?" Fragen zu stellen; Fragen, wie sie oben vorgeschlagen werden. Das bringt eine Balance in unser Leben und hilft uns, nicht missmutig, sondern dankbar zu sein.

Sonntag, 3. März 2013

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sponntagszitat am Ende

Johannes 13:1-17

1 Vor dem Passahfest aber, da Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen: wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.
2 Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten,
3 da Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und daß er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging,
4 stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich;
5 darauf goß er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.
6 Da kommt er zu Simon Petrus, und dieser spricht zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße?
7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen.
8 Petrus spricht zu ihm: Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir.
9 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt!
10 Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.
11 Denn er kannte seinen Verräter; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
12 Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe?
13 Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch.
14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen;
15 denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat.
17 Wenn ihr dies wißt, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut! 
 

WIR LADEN EIN:
Gottesdienst 
Lehre
Lobpreis
Gebet
Gemeinschaft
Mittagessen
 
Komm vorbei, bring Freunde mit!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld Beginn: 10:30 Uhr
 
Sonntagszitat:
"Das Lächeln der Welt ist gefährlicher als ihre Grimassen" (Annon.)