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Samstag, 23. März 2013

Ein Dorf mit 100 Einwohnern

Die Geschichte und Zahlen* in diesem Blogeintrag sind vielleicht bekannt, faszinieren aber immer wieder. Vielleicht ist irgendwann einmal eine Anpassung nötig, aber grundsätzlich geben sie einen guten Überblick über die Verhältnisse auf unserem Planeten:

Wenn wir die ganze Menschheit unter Beachtung der Proportionen aller Völker auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
8 Afrikaner

52 wären Frauen
48 wären Männer

70 Nicht-Weiße
30 Weiße

70 nicht Christen
30 Christen

89 heterosexuelle
11 homosexuelle

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen
und alle 6 Personen kämen aus den USA.

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse

70 wären Analphabeten

50 wären unterernährt

1 würde sterben
2 würden geboren

1 hätte einen PC

1 hätte einen akademischen Abschluss.

Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

Falls du deine Religion ausüben kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett, bist Du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Beim Lesen dieses Textes bist Du doppelt gesegnet worden, denn Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können.

Und du bist von 100 der Eine der einen PC hat!

Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.

Gründe genug, dankbar in diesen Tag zu gehen. Aber selbst, wer zu denen gehört, die in dieser Auflistung den kürzeren ziehen, hat viel zu Danken. Der Psalmist schreibt in Psalm 73:25-26:

„Wen habe ich im Himmel? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde. Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.“

(* im Wesentlichen aus dem Kinderbuch: Wenn die Welt ein Dorf wäre“ von David J. Smith)

Freitag, 22. März 2013

Spurrillen

Wir alle kennen das Problem. Fährt man auf nasser Straße und gerät in Spurrillen, ist Aqua Planing eine große Gefahr. Im Wald, wo sich die Reifenspuren der Waldfahrzeuge und Traktoren tief in den Waldboden eingegraben haben, ist ein angenehmes Fahren manchmal schlicht unmöglich. Selbst das Laufen kann unangenehm werden.

Auch im Leben gibt es diese Spurrillen. Im Leben ohne Jesus haben sie unser Verhalten geprägt und alle möglichen Lebensweisen. Ohne Jesus haben wir es gelernt, irgendwie vorwärts zu kommen. Das hat Spuren hinterlassen, die sich manchmal tief eingegraben haben. Und jetzt, mit Jesus, ist es gar nicht so einfach, aus diesen eingefahrenen Wegen herauszukommen.

Die alten Lebensweisen sind "geschliffen", angepasst und man hat gelernt, darin vorwärts zu kommen. Das Problem ist, sie gefallen Gott nicht, denn sie sind in Zeiten der Unabhängigkeit von Ihm entstanden.

Im Wort Gottes sagt Gott uns, was zu tun ist. Zum einen werden wir erinnert, dass wir nicht mehr in diesen Spuren weiterlaufen müssen.

"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
(Römer 6:6)

Der Alte ist tot! (siehe Blogeintrag vom 6.9.2010). Aber der "Neuen" übernimmt manchmal die gefährlichen Spurrillen des "Alten", anstatt sie für tot zu halten und zu begraben. Gott hat uns sogar das Material gezeigt, mit dem wir die alten Spurrillen begraben und auffüllen sollen, um darauf dann einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Im folgenden sind die alten Spurrillen,  die unabhängig von Gott entstanden sind, rot und das Füllmaterial grün markiert.

Darum legt die Lüge ab und "redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten", denn wir sind untereinander Glieder.
Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Danke, Herr, dass Du uns nicht nur Ge- und Verbote gibst, dass Du uns nicht nur sagst, nicht mehr in den alten Spurrillen zu laufen. Danke, dass Du uns die Füllmasse gibst, mit denen wir die alten Spurrillen auffüllen und begraben, damit sich gute, und heilsame Wege in unserem Leben bahnen.

Donnerstag, 21. März 2013

Von Charles Simeon und vom Himmel

Charles Simeon war ein englischer Prediger im 19. Jahrhundert. Bis zu seinem Tod lebte er mit der Hoffnung auf Offenbarung 21:4, wo es heißt:
Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei
noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Als Simeon im Alter todkrank in Cambridge lag und merkte, wie sein Leben von ihm wich, wandte er sich zu den Freunden am Rand seines Bettes und fragte sie: „Wisst Ihr, was mir JETZT zum Trost wird? Es ist für mich ein überirdischer Trost, dass Gott am Anfang Himmel und Erde erschuf!“ Auf die verwunderte Frage seiner Freunde, wie ihn der Gedanke im Angesicht des Todes trösten könne, antwortete Simeon mit dem Vertrauen eines Menschen, der kurz davor steht, Jesus zu sehen: „Nun, wenn Gott all die Wunder dieser Welt aus dem Nichts erschaffen kann, dann kann Er auch noch etwas aus mir machen!“

Der sterbende Prediger hatte keine Detailbeschreibung über den Himmel, aber Offenbarung 21:4 war ihm eine Freude. Er würde Gott seinen alten, gebrochenen, schwachen Leib bringen. Ein Leib, der auf Erden ausgedient hatte. Aber er hatte die lebendige Zuversicht, dass Gott etwas daraus machen konnte für die Ewigkeit.

Johannes schreibt in seinem ersten Brief, Kapitel 3:2:

Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; 
es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. 

Wir wissen aber: wenn es offenbar wird,
werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Wir haben tatsächlich keine biblische Detailbeschreibung des Himmels. Allerdings haben wir alles, was wir wissen müssen, und das ist so viel, dass wir es kaum fassen und verstehen können. Wie könnte auch ein himmlischer Ort mit irdischen Begriffen, die göttliche Wohnung mit menschlichen Worten erklärt werden? Dennoch haben wir Hinweise.

Offenbarung 21:18-27 beschreiben den Ort des Himmels. Aus diesen Versen wissen wir, dass der Himmel so schön und herrlich ist, daß Gott die wertvollsten Materialien benutzte, um uns irgendwie zu verstehen zu geben: Der Himmel ist einfach göttlich! Mit menschlichen Worten kaum zu beschreiben. Das Schönste, das man sich vorstellen kann und unbeschreiblich viel schöner!  Soviel zum Ort!


Über die Atmosphäre und unser Wohlbefinden haben wir bereits einen Vers gelesen. Im Himmel wird Gott alle  Lasten, Schmerzen und Unvollkommenheiten  nehmen, und das Erste vergehen lassen. Soviel zu Atmosphäre und Wohlbefinden.



Über die Anwesenden im Himmel gibt es etliche Hinweise: Engel werden dort sein – ebenso wie die Gläubigen des Alten und Neuen Testaments. Die Gläubigen aller Zeiten! Mehrere Bibelstellen weisen darauf hin, dass wir einander erkennen werden, selbst wenn wir uns auf Erden nie begegnet sind.



Das Wichtigste aber ist noch gar nicht genannt. Das Wichtigste ist nicht die Schönheit, die Diamanten, Perlen oder die goldenen Straßen. Das Wichtigste ist nicht die Abwesenheit von Leid, Schmerz und Tod. Das Wichtigste ist nicht einmal, daß wir viele unsrer Lieben wiedersehen werden. Das Wichtigste ist, daß wir endlich DEN sehen werden, der uns geliebt, vor der ewigen Verdammnis bewahrt und durch Sein Blut gerettet hat. In einem Lied heißt es:


Ich werd’ in SEINE Augen seh’n – Mit IHM durch goldne Straßen geh’n

Im Glanz SEINER Herrlichkeit, im Licht der Ewigkeit

Bin ich zuhaus! (Bei JESUS)



Johannes sagt: Viel wissen wir nicht über jene Zeit, aber das wissen wir: WIR WERDEN IHN SEHEN, WIE ER IST!

Mittwoch, 20. März 2013

Kulturzerstörende Mission?

In einer alten IDEA Spektrum fand ein mit großen Buchstaben überschrieber Bericht sofort meine Aufmerksamkeit: „Teufelsanbeter tötete 19 Menschen“

Im Artikel geht es um den 32 jährigen Wachmann, Philip Onyancha, der bei seiner Festnahme gestand, 19 Menschen getötet zu haben. Er war einer okkulten Gruppe beigetreten und sein Mentor hatte ihm versichert, dass er einer der wohlhabendsten Männern des Landes werden könne, wenn er nur genug Menschen ermorden würde. Also machte er sich an die Arbeit. Seinem Ziel von 100 Morden wurde nach 19 Tötungen buchstäblich der Riegel vorgeschoben. Onyancha berichtet von Geistern, die ihn drängten, zu töten. Seine Schuld sei es jedenfalls nicht. Ein weiterer Mann wurde festgenommen, ebenfalls Anhänger eines Geisterkults. Sieben Frauen hatte er auf dem Gewissen, denn in seinem Kult werden Frauenhaare als Zaubermittel verehrt.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, „Kultur“ zu zerstören. Allein die in diesem Artikel genannten 31 Toten, meist Frauen und Kinder, wären sicher froh gewesen, wenn die mörderische „Kultur“ ihrer Mörder durch Jesu Liebe zerstört worden wäre.

Vor 2 Jahren gab es Aufruhr auf der ganzen Welt wegen einer geplanten Koranverbrennung. Solch eine Aktion ist natürlich durch nichts und absolut nichts zu rechtfertigen. Mit Sicherheit ist so etwas nicht inspiriert durch den Geist Gottes! ABER: Eine Kultur, die weltweit Rachemord und Totschlag vespricht, und damit bereits beginnt, bevor die erste Agression geschehen ist, ist sicher eine Kultur, die der Veränderung dringend bedarf.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören, auch wenn sie die Liebe Jesu auslebt und verkündigt in einer Kultur, die von Rache und Intoleranz geprägt ist.

William Carey, christlicher Missionar in Asien war bahnbrechend für das Verbot der Witwenverbrennung in Indien, ein Brauch, der durch die Kultur und Religion Indiens gegeben war. Amy Carmichael hat Hunderte von Kindern vor der Tempelprostitution bewahrt, motiviert durch die Liebe Jesu und das biblische Menschenbild.

Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören. „Die Menschen in der Welt, in ihren Kulten, in ihren Religionen und Geisterverehrungen sind auch ohne Jesus glücklich! Glücklicher als mit Ihm!"  -  "WIRKLICH?"

Eine Geschichte kommt mir in den Sinn von einem „aufgeklärten Atheisten“, der die Welt bereist und Zwischenstation macht in Mikronesien. Auf einer seiner Touri-trips ins Landesinnere kommt er mit seiner Gruppe in ein entlegenes Dorf in dem er sich über die Jesus-gläubigen Stammesbewohner lustig macht. „Ihr hättet mal so bleiben sollen wie ihr wart, und die Botschaft der Missionare ignorieren sollen!“ meint er verächtlich. „Nun, wenn die uns vor einigen Jahrzehnten nicht das Evangelium gebracht hätten, dann wären Sie sicher heute Abend auf unserem Speiseplan gelandet.!“

Mission im Sinne Jesu nach dem Vorbild der Bibel zerstört keine Kultur sondern befreit Kultur und befreit Menschen zu einem Leben in Freiheit und Menschenwürde. Mission begegnet Hass mit Liebe, Menschenverachtung mit Menschenwürdigung und Angst mit der Hoffnung Jesu. Darum:

Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)

Dienstag, 19. März 2013

Der letzte Schritt

Noch einmal komme ich auf Petrus und den reichen Jüngling zurück. Gestern hatten wir festgestellt, dass in Wirklichkeit Petrus der Reiche, und der Jüngling einfach nur arm dran war.

Dabei soll die Vorgeschichte des armen Jünglings gar nicht heruntergespielt oder verachtet werden. Dass er nach eigener Aussage die Gebote gehalten hatte, die Ehe nicht zu brechen, weder zu töten noch zu stehlen, weder zu lügen noch zu rauben – das ist schon lobenswert. Und Vater und Mutter hatte er auch geehrt. Jesus argumentiert nicht darüber. Er sah, dass der junge Mann ernsthaft auf der Suche war, denn obwohl er alles gehalten hatte, spürte er: „Mir fehlt etwas zum ewigen Leben“. Mit dieser Frage kommt er zu Jesus und Jesus beantwortet sie ihm in einfachen und klaren Worten. Es bedurfte nicht viel. Ein Schritt, ein letzter Schritt – und der junge Mann hätte erfahren, was echter Reichtum ist und was Vertrauen in Jesus bewirken kann. Aber diesen letzten Schritt tat er nie.

Demgegenüber steht Petrus. Einige Zeit zuvor war der letzte (Vertrauens-) Schritt auch von ihm gefordert worden. Ein lebensgefährlicher Sturm auf dem See Genezareth forderte den Jüngern mitten auf dem Meer alles ab. Dann kommt ihnen Jesus entgegen. Lach’ nicht über die Angst der Jünger, ein Gespenst zu sehen. Mach die Erfahrung erst selbst mal, mitten im Sturm eine Gestalt auf den tosenden Wellen gehen zu sehen. Ein kurzes Gespräch entwickelt sich, in dem Petrus allen Mut zusammenrafft und sagt: 

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, 
zu dir auf das Wasser zu kommen!“  (Matthäus 14:28)

Und Jesus sagt das Wort!   „Komm!“

Der Mut des Petrus, sein Verlangen nach echter Gotteserfahrung, seine Hingabe an Jesus, seine Ankündigung der Nachfolge und seine unausgesprochene Ansage: „Herr, ich will und werde Dir vertrauen!“ die sollten nun getestet werden. Taten mussten jetzt Worten folgen. Der letzte Schritt, Vertrauen in die Tat umzusetzen, der musste jetzt folgen. Jesus hatte gesagt: „Komm!“ Und es heißt in Matthäus 14:29:

Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, 
um zu Jesus zu kommen.

Was für eine Erfahrung! Und was für ein Unterschied zwischen dem armen Jüngling und dem reichen Petrus! Der junge Mann war um eine Gotteserfahrung ärmer, Petrus war um eine Jesus-Begegnung reicher. Beide standen vor einem letzten, entscheidenden Schritt. Einer vertraute, der andere nicht. Einer wurde reicher, der andere ärmer.

Was hat dieser letzte Schritt des Vertrauens auf dem See wohl in Petrus bewirkt? NIE wird er das Gefühl des tragenden Wassers mitten im Sturm vergessen haben. NIE wird er das Gefühl der starken Hand Jesu vergessen haben, der ihn ergriff, als sein Vertrauen zu schwinden begann. NIE wird er die Lektion vergessen haben, die er lernte: Der Herr enttäuscht niemanden, der den letzten und entscheidenden Schritt tut. Der Herr steht immer auf der Seite derer, die den ‚Worten des Vertrauens’ ‚Taten des Vertrauens’ folgen lassen.

In welchen Bereichen stehst Du vor dem entscheidenden letzten Schritt: Vertrauen – oder nicht? Welche irdische Sicherheit fordert der Herr von Dir? Welche Entscheidung musst Du treffen, welchen Weg einschlagen. Der letzte Schritt – lass es einen Schritt ZU Jesus sein, nicht von Ihm weg.

Montag, 18. März 2013

Der reiche Petrus

Als Kinder hatten wir ein Buch mit dem Titel: „Die verrückte Arche Noah". Die Seiten zeigten Bilder von Tieren, waren aber in der Mitte (horizontal) geteilt. So hatte man im oberen Feld immer den oberen Teil eines Tieres, im unteren Feld den unteren. Dadurch konnte man sich Tiere zusammenstellen, z.B. den oberen Teil einer „Milchkuh“ und den unteren Teil einer „Giraffe“. Das zusammengestellte Bild zeigte dann eine Kuh, mit dem Unterbau einer Giraffe. Zu lesen war dann „Milchaffe“.

Die Überschrift zum heutigen Blog erinnert mich an dieses Buch mit den verrückten Tiernamen und Bildern, denn eigentlich spricht die Bibel vom reichen Jüngling oder vom Jünger Petrus. Trotzdem stimmt die Kombination: Der reiche Petrus.

In meiner Stillen Zeit las ich vergangene Woche die Verse aus Markus 10:17-31. Hier eine Auswahl.

Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?  Jesus aber sprach zu ihm: ... Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter....
Da begann Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.“

Sehr bekannte und super interessante Verse. Zwei gegensätzliche Männer: Petrus aus dem Fischermilieu und der reiche Jüngling von den oberen Zehntausend. Petrus lebte von der Hand im Mund. Zu einer Zeit hatte er nicht mal Geld, die Tempelsteuer zu zahlen. Der reiche Jüngling lebte im Überfluss. Was er wollte, konnte er sich leisten. Geld bereitete ihm keine Not. Petrus schien nicht unbedingt aus überaus religiösem Hintergrund zu kommen. Er war eher ungeschliffen, ein Raubein. Der reiche Jüngling war religiös erzogen, sehr religiös!

Die Verse im Markusevangelium geben uns ein gutes Bild beider Männer. Der eine besaß eh schon wenig. Das Wenige, das er besaß, gab er auf, weil er Jesus ungeteilt nachfolgen wollte. Geistlich nahm er Belehrung an und wurde zu einem frohen Menschen, geistlich reich, der zur Freude seines Herrn lebte. Der andere besaß alles, war aber nicht bereit, loszulassen, um Jesus nachzufolgen. Geistliche Belehrung nahm er nicht an. Er wurde zu einem traurigen Menschen, religiös, aber geistlich bankrott. Von Jesus, der ihn liebte, entfernte er sich.

Wer von den beiden war wirklich reich? Es ist sicher nicht falsch, in diesem Sinne vom reichen Petrus zu sprechen. Petrus hatte nichts – und war doch glücklich, denn er hatte alles, was er brauchte. Der reiche Jüngling hatte alles, und war doch unglücklich, denn er hatte nichts von dem, was er brauchte. Und Du?

Sonntag, 17. März 2013

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat 
 
aus Johannes 17:1-26

1 Dies redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche ...
4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden; ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll.
...
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. ...
8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und glauben, daß du mich gesandt hast.
9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind. ... 
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir! ... 
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. ...
17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt. 20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. ...
23 ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.
...
26 Und ich habe ihnen deinen Namen verkündet und werde ihn verkünden, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen. 

WIR LADEN EIN:
Missionsottesdienst 
Lehre
Lobpreis
Gebet
Gemeinschaft
Mittagessen
 
Komm vorbei, bring Freunde mit!Wir freuen uns auf Euch! 
 
Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld Beginn: 10:30 Uhr 
 
Sonntagszitat: 
 
 „Man kann nicht auf Probe leben, man kann nicht auf Probe sterben ...“ 
 (Papst Johannes Paul II)