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Samstag, 4. Mai 2013

Wen, was oder wie viel benötigt der Herr, um zu retten?

Kriegszustand! Die verfeindeten Armeen gönnen sich eine Pause. Die einen sind in der Ebene, die anderen im Gebirge. Und dann kommt dem Gott-gläubigen Sohn des Heerobersten der Gedanke: „Ich will doch mal sehen, ob Gott uns nicht einen unkonventionellen Sieg über einige der verfeindeten Soldaten gibt und uns von ihrer Unterdrückung befreit.“ Zu seinem Waffenträger sagt Jonathan, der Sohn des israelischen Königs: 

„Vielleicht wird der Herr durch uns wirken; denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu retten!“ (1 Samuel 14:6)

Wie oft hat mir dieser Vers in den vergangenen Jahren Mut gemacht! Was meinst DU, worum es geht? Spricht dieser Vers nicht die Souveränität Gottes an, der durch viel oder durch wenig retten kann? Durch viel oder wenig Arbeit! Viel oder wenig Predigen! Viel oder wenig Anstrengung. Viel oder wenig Zeit! Immerhin – ER ist es, der rettet. WIR sind lediglich aufgefordert, treu zu sein. Das ist alles, was den Herrn interessiert: Treue! Wenn Er Treue in uns findet, dann rettet Er – durch viel oder wenig! Eigentlich ein demütigender Gedanke. Dieser Vers ruft uns nicht auf, es auf die leichte Schulter zu nehmen. Er ruft uns vielmehr auf, treu zu sein und dem Herrn zu vertrauen, sein mächtiges Rettungswerk durch das Wenige zu vollbringen, das wir Ihm geben können.

„Für den Herrn gibt es KEIN Hindernis, durch viel oder durch wenig zu helfen.“ (Elberfelder Übersetzung) 

KEIN Hindernis - versichert uns, dass es tatsächlich absolut NICHTS gibt, das Gott zurückhalten kann, die zu retten, die Er retten möchte! Das macht uns Mut, das schlichte Gebet für andere zu sprechen, das Traktat (mit oder ohne Worte) weiter zu geben, das kurze Bekenntnis zu Jesus auszusprechen!

Lasst uns nicht denken, auf unser „Weniges“ käme es nicht an. Wenn wir nur treu sind, kann der Herr ohne Weiteres retten, „denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.“ Hallelujah!

Freitag, 3. Mai 2013

Wie Gott (auch) wirkt

Noch einmal muss ich auf den Inhalt der Zeitschrift eingehen, die ich im gestrigen Blog erwähnt habe. Ein langer Artikel behandelt das Wirken Gottes im Iran, dem Land, in dem die Untergrundkirche schneller wächst als irgendwo anders auf der Welt. Allein diese Tatsache überrascht.

Inhaftierte Gläubige haben in der Vergangenheit berichtet, dass jeder Brief, den sie im Gefängnis erhalten haben, wie der persönliche Besuch eines Christen für sie war. Mohammed ist einer dieser Christen. Aus der Abhängigkeit von Drogen fand er vor 4 Jahren zum Glauben und zur Freiheit durch Jesus. Mit brennendem Herzen bezeugte er seinen Glauben und führte bisher über 1000 andere Menschen zu Ihm. Dann die Verhaftung und Wegsperrung in eine Zelle, in der zwei weitere Gefangene festgehalten werden die so gefährlich sind, dass man sie in Handschellen gelassen hat. Mit den Worten: „Gott hat mich zu euch gesandt“ betritt Mohammed die Zelle. Nach 15 Minuten hatte Gottes Geist die Herzen der beiden Mitgefangenen angerührt.

Hussein ist ein weiterer Zeuge Jesu im Iran. Durch christliches Fernsehen fand er zum Glauben an Jesus. Sein Vater war mehr als außer sich, wünschte seinem Sohn die Todesstrafe durch den Strang und verriet ihn an die Religionspolizei, die ihn verhaftete. Es kam schlimmer als der Tod für Hussein. Er erhielt 40 Peitschenhiebe, man brach ihm alle Finger der rechten Hand (Hussein ist Musiker), zerschmetterte seine Beine, löschte alle Examensnoten und verbot ihm jeden Schul- oder Universitätsbesuch. Nach seiner Entlassung berichtete Hussein, dass einer seiner Folterer vom Evangelium berührt war und ihm seine Telefonnummer mitgegeben hatte, um mehr über Jesus zu hören. „Was soll ich tun? Ist das eine Falle oder eine Möglichkeit?“ war seine Frage an einen christliche Fernsehsender.

Die junge Frau Shahnaz hatte sich für Jesus entschieden. Der Vater vermutete eine vorübergehende Schwärmerei, wie er es bei ihr zuvor für islamische Propheten oder westliche Musiker beobachtet hatte. Aber ihr Glaube und eifriges Zeugnis für Jesus blieb. Da entwickelte der Vater einen Plan. Er lud einen jungen Mann ein, den Shahnaz vor ihrem Christwerden hatte heiraten wollen. Man besprach Hochzeitspläne und traf Vorbereitungen, bis Shahnaz erklärte: „Ich kann keinen Muslim heiraten. Ich will Gott dienen.“
Die Eltern beider Parteien waren wütend. Shahnaz’ Vater holte einen Gürtel und begann, seine Tochter zu verprügeln mit den Worten: „Ich werde erst aufhören, wenn Du zum Islam zurückkehrst.“
Innerlich schrie Shahnaz zu Jesus – und urplötzlich hörten die Schläge auf. Der Vater brach in Tränen aus und bat seine Tochter um Vergebung. Während er im Zorn auf seine Tochter eingedroschen hatte, war Jesus ihm in einer Vision erschienen (nicht unüblich in der islamischen Welt). Seinen linken Arm hatte Jesus um Shahnaz gelegt, mit dem rechten deutete Er auf den Vater und sagte: „Höre auf, sie zu schlagen. Sie gehört mir!“  Der Vater kam zum Glauben und leitet heute eine Untergrundgemeinde in seinem Heimatland.

Wir lesen viel von den Ländern der Verfolgung, vom Islam, dem Hinduismus, Buddhismus und Atheismus. Für uns sind es Hürden, Bollwerke, vielleicht sogar (unberechtigterweise) Feindbilder. Wir empfinden eine Art Ohnmacht, eine Lähmung. Berichte wie die oben erwähnten zeigen, dass Gottes Geist längst hinter den Fronten des Feindes aktiv ist. Er ist dabei, im Inneren zu wirken, während wir Seine Boten durch Gebete und andere Möglichkeiten unterstützen. Wie gut es ist zu sehen, dass Jesus keine Grenzen gesetzt sind. ER wirkt, ob es den Menschen gefällt oder nicht!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Gemeindewachstum, wo man es nicht vermutet

In den vergangenen Tagen flatterte die Monatszeitschrift der HMK ins Haus. (online lesen oder HIER bestellen) Hab sie eben durchgelesen. Bereits im Vorwort fielen mir einige Sätze auf. Zunächst der zitierte Bibelvers:

„Denn ich weiß, dass der Herr des Elenden Sache führen
und den Armen Recht schaffen wird.“ (Psalm 140,13)

Tut Gott das wirklich? Der Psalmist, David, hat es immer wieder erfahren. Millionen von Christen durch die Jahrtausende ebenso. Scheinbar erfährt es die verfolgte Gemeinde bis heute in besonders intensiver Weise. Im Vorwort fragt der Missionsleiter, Manfred Müller: Ist die Überwindung des Bösen mit Gutem das Geheimnis, warum die Gemeinde im Iran eine der am schnellsten wachsenden Kirchen der Welt ist?
Dann zitiert er Richard Wurmbrand, der im Rückblick auf rumänisches Gefängnis, Folter und Schmerzen schreibt: „Nie zuvor habe ich so sehr erfahren, dass es Gott wirklich gibt, dass sein Sohn, Jesus Christus, unsere einzige Rettung ist, dass ein Leben nach dem Tod auf uns wartet, und dass nichts höher ist als die Liebe.“

Für Jesus leben – unter Lebensgefahr! Jesus bezeugen unter Lebensgefahr. Säen mit Tränen!

Aber dann kommt der zweite Teil. In Psalm 126:5 verspricht Gott:
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“

Das erfahren die Christen in den Ländern der Verfolgung. Die Gemeinde Jesu wächst, wo mit Tränen, Blut und Opfer gesät wird, nicht ohne Gefahr für Leib und Leben: Im Iran, in China, Indien, Eritrea und anderswo. Ganz nach der Aussage des Kirchenvaters Tertullian: ‚Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche!’ Demgegenüber stehen Länder, in denen „Christsein Light“ möglich ist. Hartmut Steeb drückt es so aus: ‚Wenn wir es recht beobachten, wächst selbst im demokratisch-freiheitlichen Westen, in Europa, der Widerstand.’ Nur führt er nicht zu zunehmender Leidensbereitschaft, ungeschmälerten Einsatz und wachsenden Gemeinden, sondern oft eher zu Rückzug und Schweigen.

„Denn ich weiß, dass der Herr des Elenden Sache führen
und den Armen Recht schaffen wird.“ (Psalm 140,13)

Dem Herrn danken für die Freiheit und Möglichkeiten, die Er uns schenkt (1 Thessalonicher 5:18) ... den Mund aufmachen und Ihn verkünden, ‚zur Zeit und zur Unzeit’ (2 Timotheus 4:2) ...für Ihn leben, durch Worte, aber auch durch unsere Taten (Kolosser 3:17) ...

das wollen wir lernen von unseren Geschwistern in den Ländern der Verfolgung. Wir wollen Mut fassen, radikal-liebend für Jesus zu leben. Dabei geht es nicht um die großen Taten oder die aufwendigen Einsätze. Es geht um das Leben für Jesus, das bereit ist, die Opfer zu bringen, die es kostet. Es geht um die Kleinigkeiten des Alltags, die gar nicht immer sofort sichtbare Ergebnisse liefern. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ heißt es im Sprichwort. Der Elende und der Arme werden kaum die Welt verändern können. Aber der Herr, der ihre Sache führt und ihnen Recht schaffen wird, der schafft Veränderung – erst im Kleinen, dann im Großen.   

Mittwoch, 1. Mai 2013

"Fragen zu Himmel und Hölle"

So überschrieb unsere Lokalzeitung am gestrigen Tag den Bericht über ein Gemeindeforum. Renommierte Persönlichkeiten, Männer mit Rang und Titel nahmen daran teil. Drei Pfarrer und ein Prof. Dr., die über die Frage nachdachten, ob es einen doppelten Ausgang der Geschichte gibt – sprich: Himmel und Hölle. Eine klare Antwort kam am Ende nicht dabei heraus. Immer wieder bezog sich der Artikel auf die Aussagen des Heidelberger Katechismus, die im tiefsten Grunde gar nicht so falsch sind, wenn sie zum Ausdruck bringen, dass für echte Christen das Gericht bereits erledigt ist – getragen durch Jesus am Kreuz. Auch die Aussage des Katechismus, dass nicht alle Menschen, sondern nur die wahren Christusgläubigen gerettet sind, ist begrüßenswert. Zitat: „Das Bekenntnisbuch zeigt ein deutliches Bild: Die einen, die Glaubenden, werden gerettet und die anderen, die eben nicht glauben, verdammt werden.“ So weit – so gut!

Dann allerdings weicht einer der Gelehrten sowohl vom Heidelberger Katechismus ab, als auch von dem Schriftverständnis Luthers und den Aussagen der Bibel. Nach seiner Auffassung ist der Heidelberger Katechismus (und damit der Reformator und Bibelübersetzer Martin Luther) eindeutiger als die Bibel selbst, die viele Fragen offen lasse. Jetzt wird’s gefährlich! Der studierte Redner ist der Auffassung, dass die Bibel uns Argumente zur Allversöhnung liefert, ebenso wie für die Lehre von Himmel und Hölle. Das lässt natürlich eine der wichtigsten Fragen des Glaubens offen.

Nun, wer bin ich, einem Titelträger mit hohen Ehren zu widersprechen? Ich gebe ohne Scheu zu, dass meine Kenntnisse der biblischen Originalsprachen nicht an die Kenntnisse jenes Redners heranreichen. Andererseits stehe ich genauso ohne Scheu auf für das, was die Bibel über Himmel und Hölle lehrt. Um das zu verstehen, braucht es weder Kenntnisse in Hebräisch, noch Griechisch noch der Aramäischen Sprache. Es bedarf einfach einer Bibel in meiner Muttersprache und eines Glaubens an die Inspiration des Wortes Gottes. Über Jahrtausende haben gottesfürchtige Menschen an einen doppelten Ausgang geglaubt, an Himmel und Hölle. Nicht neue Erkenntnisse und Forschungen haben diesen Glauben erschüttert, sondern das Zeitalter der Aufklärung und der Wissenschaftsgläubigkeit, das um das 18. Jahrhundert herum begann. Um nicht als rückständig und unwissenschaftlich belächelt zu werden, ging man Kompromisse in Auslegungsfragen der Bibel ein. Um nicht in die Ecke der Radikalen und Intoleranten versetzt zu werden, versuchte man nicht mehr, den von den Vätern überlieferten Glauben zu verteidigen. Vielmehr versuchte man, ihn zu relativieren. Diese Versuche halten bis heute an. Gottes Wort aber erklärt, simple und klar:

Ist nicht Verderben für den Übeltäter bestimmt und Missgeschick für die, die Unrecht tun? (Hiob 31:3)
Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht. (Markus 9:43)
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! … Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! (Matthäus 25:34+41)
Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie sie Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen, als ein Beispiel vorliegen, indem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden. (Judas 7)
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3:36)

Natürlich kann man mit ausgeklügelten, humanistischen Argumenten versuchen, zu relativieren und verwässern, was Gott uns klar und deutlich offenbart hat. Und die Bibel verheißt diese Vorgehensweise. In 1 Timotheus 4:1 warnt Paulus:

Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen“

Im zweiten Brief an Timotheus schreibt Paulus:

Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast (2 Timotheus 3:14)

Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren. (2 Timotheus 2:2)

Wir brauchen keine neue Interpretation, keine neue Toleranz, keine neuen Wahrheiten und keine neuen Argumente. Was wir brauchen ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, eine Rückkehr zum Glauben an den „alten Gott, den Gott der Urzeit“ (5 Mose 33:27), eine verbindliche Rückkehr zu Seinem Wort und eine Rückkehr zum Glauben derer, die vor uns kompromisslos mit Jesus gelebt haben. Solch eine Rückkehr wird uns und unser Umfeld (äußerst positiv) verändern!

Dienstag, 30. April 2013

Eine versteckte Lektion


In meiner elektronischen Sammelmappe fand ich einige Gedanken, die mich wieder neu inspiriert haben.

In Matthäus 18 erzählt Jesus die Geschichte von 100 Schafen. Da sind 99 – und noch eins. Und die ganze Geschichte geht zu Herzen, vor allem aber, weil sie uns bekannt ist und wir das Ende kennen. Hier die Verse 12-14:

Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat, und es verirrt sich eines von ihnen, lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass eines dieser Kleinen verlorengeht.
Was für ein tröstliches Ende! Jesus geht dem einen verlorenen Schaf nach, sucht, bis Er es findet und dann trägt Er es auf seinen Schultern zur Herde zurück. Und die Freude bei allen ist groß. Hört sich gut an, liest sich gut – ist auch gut. Aber halt …!

Der gute Hirte ließ 99 Schafe allein – nicht im Siegerland, auf der Schwäbischen Alp oder den grünen Weiden des Allgäus. Er lässt sie allein in einem Land, in dem es Bären und Wölfe gab und in dem Diebe überall ihr Unwesen trieben. Ein Hirte, der die Herde im Stich lässt, um einem einzelnen, irrenden Schaf nachzugehen, - solch ein Hirte hätte sicher nicht unsere Zustimmung gefunden (hätte er uns gefragt). Garantiert wäre uns die Sicherheit und Unversehrtheit der 99 Schafe wichtiger gewesen als das eine Weggelaufene.

Sicher ist eine Lektion, die der Herr uns lehren möchte, dass ER gut ist und dem Verlorenen nachgeht. Er sieht den Einzelnen und kümmert sich.

Eine übersehene Lektion mag sein, dass wir uns neu Gedanken darüber machen, was wirklich wichtig ist. Vieles, was uns ganz wichtig ist, ist Gott möglicherweise völlig unbedeutend. Gott hat Seine eigenen Werte, und die offenbart er uns in Seinem Buch. Wenn wir unsere Konzentration auf Dinge lenken, die Gott nicht wichtig sind, wird es eine Verschwendung an Zeit, Einsatz und Ressourcen sein.

Während wir aus dem Gleichnis vom verlorenen Schaf Zuversicht und Mut schöpfen dürfen – und uns freuen dürfen, dass der Herr uns nachgeht, wenn wir umherirren – wollen wir auch ein zweites lernen:

Jesus hat andere Prioritäten als wir Menschen. Seine Prioritäten sind unsere Maßstäbe, an denen wir uns orientieren. Was Ihm wichtig ist soll auch uns wichtig sein.

Wir wollen auf Ihn blicken, uns an Ihm orientieren und Ihm nacheifern. Das Wichtigste zuerst! Das Wichtigste sind Seine Prioritäten.

Noch ein verwandtes Zitat zum Schluss:
„Das Zweitbeste ist der größte Feind des Besten“

Montag, 29. April 2013

Ist Freude auf den Himmel legitim?

Uns geht es im Großen und Ganzen gut, oder? Wir haben genug zu essen, ein Dach über dem Kopf, Freunde, einen Computer, ein relativ gut funktionierendes Sozialsystem und Gesundheitssystem und viele andere Privilegien. Und während ich dies schreibe, scheint sogar die Sonne. Ist es dennoch legitim, sich auf den Himmel zu freuen?

An einem Tag schickte Jesus seine Jünger, um das Evangelium vom Reich Gottes zu verkündigen, Kranke zu heilen und Ihn, Jesus, zu bezeugen. Kurze Zeit später kamen die Jünger begeistert zurück. „Herr, sogar die Dämonen waren uns untertan in deinem Namen!“ Und was war Jesu Antwort? Er sagt, dass es noch Größeres gibt als wunderbare Bewahrungen, Heilungen und Dämonenaustreibungen. Jesus sagt:

„Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind.
Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“  (Lukas 10:20)

Es gibt größeren Grund zur Freude im Himmel als die größte Freude, die man sich auf Erden vorstellen kann. Freude auf den Himmel ist daher nicht mit „Lebensmüdigkeit“ oder „Märtyrertum“ gleichzusetzen. Freude auf den Himmel möchte man eher vergleichen mit der kindlichen Vorfreude auf Weihnachten, eine freudige Spannung, die Erwartung von etwas ganz Großem. Noch ist es ein verhülltes Mysterium, aber alle Hinweise und Offenbarungen versprechen die Enthüllung einer Herrlichkeit, die mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist.

Leider hängen wir oft unsere Herzen so sehr an das Zeitliche und Sichtbare, mit dem wir überdurchschnittlich gesegnet sind, dass wir das Ewige und (momentan noch) Unsichtbare vergessen oder grob vernachlässigen. In Johannes 14:3 sagt Jesus seinen Jüngern:

„Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen;
wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.“

Der Musiker Keith Green überlegt: Wenn Jesus diese herrliche Welt in nur 6 Tagen erschaffen hat, und an unseren Wohnungen bereits seit 2000 Jahren arbeitet, dann muss das Leben hier auf der Erde wie ein Leben im Mülleimer sein, verglichen zu dem, was auf uns wartet.

Und wir sollten uns nicht freuen?

Sonntag, 28. April 2013

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende!

Predigttext: Amos 7:1-6

1 Dies ließ Gott, der Herr, mich schauen: Siehe, er bildete Heuschrecken, als das Spätgras zu wachsen begann; und siehe, es war das Spätgras nach der Heuernte des Königs.
2 Und es geschah, als sie nun das Grün des Landes vollends abgefressen hatten, da sprach ich: Herr, Herr, vergib doch! Wie soll Jakob bestehen? Er ist ja so klein!
3 Da reute es den Herrn: »Es soll nicht geschehen!« sprach der Herr.
4 Dies ließ mich Gott, der Herr, schauen: Siehe, Gott, der Herr, rief das Feuer herbei zum Gericht; das fraß ein großes Loch und hatte schon das Erbteil ergriffen.
5 Da sprach ich: Herr, Herr, laß doch ab! Wie soll Jakob bestehen? Er ist ja so klein!
6 Da reute den Herrn auch das: »Es soll nicht geschehen!« sprach Gott, der Herr.
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Singen
Freuen
Beten
Gottes Wort hören
Gemeinschaft haben

Wir laden Dich herzlich ein!


Beginn: 10:30 Uhr

  Einladung anschließend zum Mittagessen 

 

 Calvary Chapel Freier Grund

Am hohen Rain 20

57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
 
Sonntagszitat:

 
"Die Welt wartet nicht daauf, eine neue Definition von "Christentum" zu hören,
Sie wartet darauf, eine neue Demonstration des "Christuentums" zu sehen"
 (Leonard Ravenhill)