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Samstag, 11. Mai 2013

Von Schäferhunden und ihrem Hirten

John Vassar, der vor rund 150 Jahren lebte, war Zeitgenosse des bekannten Baptistenpastors A.J. Gordon und von Dwight L. Moody, dem gesegneten Evangelisten. Vassar beschreibt sich einmal selbst mit den Worten: 

Ich bin „lediglich ein Hirtenhund, der bereit ist, hinter den verlorenen Schafen her zu laufen und sie zum Hirten zurück zu bringen.“

Jeder von uns weiß, wie Hirtenhunde arbeiten: sie bellen, sie jagen die Schafe und sie zwicken sie in ihre Beine. (Vassar selbst war allerdings gleichzeitig eine barmherzige Seele.)

Hirtenhundarbeit beschreibt nicht selten auch unseren Dienst hier in der Welt, in der wir solche, die in der Irre rumlaufen, zu Jesus, dem Guten Hirten bringen möchten.„Hirtenhunde, die bereit sind, hinter den verlorenen Schafen her zu laufen und sie zum Hirten zurück zu bringen.“

Aber wie anders die Beschreibung des Guten Hirten selbst! Der Prophet Jesaja beschreibt die Arbeit des Messias, des Guten Hirten, in Jesaja, 40:11:

„Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; 
die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen
und im Bausch seines Gewandes tragen; 
die Mutterschafe wird er sorgsam führen.“

Jesus trägt die Lämmer in Seinen Armen. Er trägt sie nahe an Seinem Herzen. Er führt die Mutterschafe ganz sorgsam. – Wir alle brauchen die Fürsorge des Guten Hirten. (genauso, wie wir manchmal Seine Helfer, die Hirtenhunde, brauchen). Ist es nicht gut zu wissen, dass Jesus uns in Seinen Armen trägt, wenn der Weg zu steinig wird für uns? Ist das nicht sowieso der Platz in der ersten Reihe – nahe an Seinem Herzen? Ist es nicht ein Trost, zu wissen, dass Er uns in Sanftmut leitet?

Vielleicht ist Dein Weg dieser Tage voller Hindernisse und Geröll. Vielleicht brauchst Du Zeit, allein oder gemeinsam mit einem Freund, Deine Freuden oder auch Tränen mitzuteilen. Vielleicht hast Du eine Zeit nötig, in der Du neu und von Grund auf erfrischt wirst.

Je näher Du Dich auf den Guten Hirten zubewegst, umso mehr werden alle diese Segnungen Dir gehören.

Er sorgt für sein Volk wie ein guter Hirte. Die Lämmer nimmt er auf den Arm und hüllt sie schützend in seinen Umhang. Die Mutterschafe führt er behutsam ihren Weg. (Jesaja 40:11)

Freitag, 10. Mai 2013

Gott schenkt keine „Stress-Faktoren“

Diese Woche stieß ich auf einen Artikel mit der Überschrift: „Umfrage: Fast jede zweite Mutter sieht ihr Kind als Stress-Faktor“  

Meine Gedanken gehen zurück in die Zeit, in der unsere Kinder aufwuchsen. Ja, Stress war dabei. Für den Vater auch, aber vor allem für die Mutter. Allerdings hätte keiner von uns unsere Kinder als „Stress-Faktor“ gesehen, sondern eher als „Geschenk des Herrn“, das selbstverständlich Verantwortungsbewusstsein, Opferbereitschaft und Kraft einfordert. Da kann es schon einmal Stresssituationen geben.

Im Artikel werden dann Gründe genannt, die nachdenklich stimmen und die Frage aufkommen lassen, ob das Kind wirklich „Stress-Faktor“ sein muss. So heißt es: „Vor allem die Mehrfachbelastung durch Erziehung, Haushalt oder Beruf empfinden 75 Prozent der Frauen als auslaugend. … Für Mütter in Vollzeitbeschäftigung ist die Vereinbarkeit von Job und Familie mit 90 Prozent besonders anstrengend." Eine frühere Forsa Umfrage kommt zu dem Ergebnis, „dass 35% aller erwerbstätigen Eltern der Meinung sind, ihre Familie komme zu kurz.“

All das ist verständlich! Das geht nicht nur Müttern und Vätern so, sondern auch dem normalen Arbeitnehmer, Schüler, Studenten oder jedem anderen Menschen. Mehrfachbelastungen verursachen Stress! Darum raten Seelsorger, Therapeuten und der gesunde Menschenverstand, Stress unter anderm dadurch abzubauen, dass man sich auf das Wichtigste konzentriert. Sich auf das Wichtigste zu konzentrieren mag Opfer auf einer Seite einfordern, schüttet aber Segen auf der anderen Seite aus und bringt generell mehr Ausgeglichenheit ins Leben.

Jünger Jesu gehen von dem Standpunkt aus, dass Familie Gott gewollt ist und Kinder ein ganz besonderes Geschenk sind, einem Vater und einer Mutter von Gott anvertraut. Die Bibel sagt:

Kinder sind ein Geschenk des Herrn; 
wer sie bekommt, wird damit reich belohnt.“ (Psalm 127:3)

Auch ein gut bezahlter – oder ein nicht so gut bezahlter, aber erfüllender Job können als Geschenk Gottes angesehen werden, ebenso Gesundheit, Freiheit, Komfort oder Arbeitskraft. Aber Kinder werden ausdrücklich als Gottesgeschenk bezeichnet. Werden sie zum „Stress-Faktor“ oder kommen sie wegen Mehrfachbelastungen zu kurz, muss anderswo gekürzt und geopfert werden.

Unsere (westliche) Gesellschaft versucht, den Stress zu verringern, indem sie die kleinen „Stress-Faktoren“ so bald, so gut und so lange wie möglich von den Gestressten fernhält. Erziehungswissenschaftler und Jugendpsychologen schlagen vergeblich Alarm.

Bei allen Mehrfachbelastungen, denen christliche Familien in unserer Zeit ausgesetzt sind, lasst uns nicht vergessen, dass Kinder keine Belastung, sondern ein Geschenk des Himmels sind, das Gott einem Vater und einer Mutter anvertraut hat. Lasst uns diesen Geschenken alle Aufmerksamkeit widmen, die sie brauchen, damit wir sie ewig behalten können. Lasst uns sicher gehen, dass wir genug Zeit haben, den Eltern nachzueifern, von denen es Lukas 18:15 heißt: 
„sie brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er sie segnete.“

Lasst sie uns höher achten, als uns selbst und wenn sie zum „Stress-Faktor“ zu werden drohen, dann lasst uns opferbereit andere Mehrfachbelastungen abbauen.

Übermorgen …


… ist Sonntag – oder „der Tag des Herrn“, wie es die Alten ausdrückten. An vielen Orten der Welt werden die Menschen zusammenkommen, um ihren Glaubensmittelpunkt zu feiern. In vielen Ländern der Welt fiebern die Gläubigen dem nächsten Treffen entgegen. In anderen Ländern überlegen sie, ob sie überhaupt gehen sollten. Wirst Du am Sonntag im Gottesdienst Deiner Kirche oder Gemeinde sein?

Um es jedem möglich zu machen, am nächsten Sonntag in die Kirche zu kommen, ist ein besonderer "Kein -Entschuldigungs-Sonntag" geplant:*

1. Klappbetten werden auf der Empore aufgestellt für solche, die sagen: Sonntag ist mein einziger Tag zum Ausschlafen.

2. Augentropfen sind zu haben für solche, deren Augen müde sind vom Fernsehen bis spät in die Nacht am Samstagabend.

3. Wir werden Schutzhelme für solche bereit halten, die glauben, dass das Dach einstürzen würde, wenn sie im Gottesdienstraum erscheinen.

4. Es werden Decken verteilt für solche, die klagen, dass es in der Kirche zu kalt ist. Ventilatoren sind bereit für solche, die sagen, der Gemeinderaum sei zu heiß.

5. Wir werden Hörgeräte für die Kirchgänger haben, die sagen, der Pastor spricht nicht laut genug. Wir haben Watte bereit für solche, die sagen, der Pastor redet zu laut.

6. Wir verteilen Strichlisten für solche, die die Heuchler zählen möchten.

7. Wir garantieren, dass einige Verwandte da sein werden für solche, die am Sonntag Besuche machen.

8. Essen auf Rädern wird möglich sein für solche, die sagen: ich kann nicht zur gleichen Zeit kochen und zur Kirche gehen.

9. In einer Ecke der Kirche werden Sie Bäume und Gras finden für solche, die Gott in der Natur suchen, besonders auf dem Golfplatz.

10. Der Altarraum wird sowohl mit Weihnachtssternen als auch mit Osterlilien dekoriert sein, um eine gewohnte Umgebung zu haben für solche, die nur Weihnachten und Ostern zur Kirche gehen.

Ich freu mich auf Sonntag und darauf, Dich zu sehen!

* (aus einer Zeitung in Taiwan; ohne Autorenangabe)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Wir feiern Vatertag!

Heute ist Vatertag. Eigentlich ein amerikanischer Feiertag. Bei allem manchmal an Hass grenzenden Antiamerikanismus pickt man sich doch ganz gerne das aus dem Kuchen, was einem schmeckt. In den USA rief im 19 Jahrhundert eine Tochter den Vatertag zur Ehrung der Väter aus. Ihr eigener Vater hatte im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft.

In Deutschland konnte man es anscheinend nicht verkraften, dass Mütter geehrt werden und Männer nicht. Also beschloss man, einen Männertag zu bestimmen, an dem man die Jüngeren in die Sitten und Unsitten von Männlichkeit einweihte. Dazu wurde, bzw. wird ein kirchlicher Feiertag entehrt, Christi Himmelfahrt.

Am Tag vorher berichtet die Lokalzeitung, dass sich am „Vatertag“ die Zahl der Alkoholunfälle verdreifacht. Ehrbare Väterwelt!  Am Vatertag vor 2 Jahren streiten 2 Männergruppen darüber, wer den schönsten Handwagen hat. Es kommt zur Schlägerei. Einer stirbt! Ehrbare Väterwelt! Man könnte Schlimmeres schreiben.

Ich kann mit einem Vatertag, der den Himmelfahrtstag Jesu ersetzt, nichts anfangen. Schleichende Unterwanderung unseres christlichen Kulturguts, obwohl vom christlichen Einfluss auch die deutschen Agnostiker und Atheisten profitieren. Was am Vatertag in der Regel abgeht, ehrt weder den Ruf des Vaters noch seine Position oder Reputation. Trotzdem feiern wir Vatertag!

Es war vor Grundlegung der Welt, dass der himmlische Vater sich entschloss, seinen Sohn loszulassen und zur Erde zu senden, um qualvoll in den Händen der Sünder für Sünder zu sterben; für mich! DANKE, VATER!
Es war vor gut 2000 Jahren, dass der himmlische Vater den Plan umsetzte, den Sohn sandte in eine Welt, die Er liebte. DANKE, VATER1
Es war kurz nach dem Tod Seines geliebten Sohnes, dass der himmlische Vater Ihn auferweckte und dadurch den Menschen zeigte, dass Er das Opfer Seines Sohnes an unserer, meiner Statt angenommen hatte. DANKE, VATER!
Etwa genauso lange zurück hat Er den Himmel geöffnet und Seinen Sohn wieder in die Herrlichkeit seines himmlischen Reiches aufgenommen. DANKE, VATER!
Seit dieser Zeit nimmt der himmlische Vater Menschen an, zieht sie zu Jesus, dem Retter und hört auf die Fürbitte seines Sohnes für uns Menschen. DANKE, VATER!

Diesem himmlischen Vater gebührt ein besonderer Tag der Ehre. Diese Ehrerbietung des himmlischen Vaters kann ich ohne Kompromisse in den Himmelfahrtstag einbeziehen. So, wie ich mich über die Himmelfahrt Jesu freue und mir vorstelle, wie Er gerade jetzt mit dem himmlischen Vater über mein Leben im Gespräch ist, so kann ich mich auch freuen, dass ich durch Jesus auch Kind dieses himmlischen Vaters geworden bin. Was für ein Vorrecht, Kind des himmlischen Vaters zu sein. Was für einen Grund, Ihn in Ewigkeit zu ehren!

(Aus Anlass des Vatertags zu Ehren unseres himmlischen Vaters:
 neuer Video Clip im Seitenfenster: Don Moen: „Our Father“)

Mittwoch, 8. Mai 2013

HEUTE keine CCFG Bibelstunde

HEUTE, Mittwoch dem 8.5. findet in der CCFG KEINE Bibelstunde statt. Wir sind eingeladen zur Bibelschul-Abschussfeier in der Calvary Chapel Siegen! Beginn: 18:30 Uhr,

Absprung verpasst!

In unserem Gottesdienst haben wir in den vergangenen Wochen das 7. Kapitel des Buches Amos durchgenommen. Ein Kapitel der Visionen. In der ersten Vision lässt Gott sich erbitten, bereits angekündigtes Gericht zu verschieben und die Gnade zu verlängern. In der zweiten Vision staunt man erneut über Gottes überirdische Geduld und Gnade. Er ist bereit, auf die Gebete seiner Kinder zu antworten. Noch einmal schiebt Er das Gericht hinaus, verlängert die Gnadenzeit und gibt Zeit zur Umkehr.

Dann Vision Nr. drei. Die Türe ist zu. Endgültig zu! Die Möglichkeit zur Umkehr ist verpasst. Niemand, der Gott nicht kannte, konnte danach dem gerechten Gericht entkommen. Niemand, der im Kompromiss lebte, konnte jetzt noch vom Weg des Kompromisses umkehren. Die Abzweigung war verpasst, die Konsequenzen unausweichlich. Zu lange gezögert. Niemand sollte zögern, zu Jesus zu laufen und mit Ihm ins Reine zu kommen.

Der frühere Direktor des Moody Bible Instituts, Dr. George Sweeting, erzählt, wie er mit seiner Familie in einem Frühjahr die Niagarafälle besuchte. Durch das Tauwetter bedingt trieben große Eisschollen den Niagara flussabwärts, dann die Wasserfälle hinab. Während er die großen Eisblöcke beobachtete, entdeckte er, dass tote Fische im Eis eingefroren waren.

Dutzende von Möwen ritten auf den Eisschollen und pickten sich den Fisch aus dem Eis. Wenn das Wasser über die Kante der Wasserfälle hinab schoss, breiteten die Möwen einfach ihre Flügel aus und entkamen der tödlichen Gefahr. Sweeting schreibt:
„Ich schaute mir eine Möwe die ganze Zeit an und fragte mich, wann sie wohl ihre Flügel ausbreiten würde, um zu entkommen. Die Möwe war ganz konzentriert auf den eingefrorenen Fisch – und als die Eisscholle schließlich an der Kante des Wasserfalls ankam, breiteten sich ihre mächtigen Flügel aus. Die Möwe flatterte und flatterte, hob sogar die Eisscholle ein wenig aus dem Wasser – ich dachte, sie würde entkommen. Aber sie hatte zu lange gezögert. Ihre Krallen waren im Eis festgefroren. Das Eis war zu schwer, die Möwe wurde in den Abgrund gezogen.“ Sweeting schließt mit den Worten: „Oh, die Gefahr des Hinauszögerns!

Auch wir sollten nicht zögern, zu Jesus zu laufen und mit Ihm ins Reine zu kommen. Gottes Geduld, Gnade und Barmherzigkeit ist überirdisch, aber nicht unbegrenzt. Warum ist es so schwer, loszulassen? Was lässt uns zögern?

Journalisten einer Zeitung sprachen mit über 300 Überlebenden und Angehörigen derer, die das World Trade Center Attentat 2001 überlebten. Sie veröffentlichten folgende Erkenntnisse:

Erstens: Im Südturm überlebten die, die sich ohne zu Zögern in Sicherheit brachten. Wer zögerte, kam um. Wer das Ausmaß der Gefahr nicht erkannte, wer erst noch einen Anruf zu Hause machen wollte oder erst noch seinen PC oder seine Akten retten wollte, kam um!

Zweitens: Menschen überlebten oder starben, je nachdem sie beeinflusst wurden. Wer sich beeinflussen ließ, abzuwarten – starb! Wer sich beruhigen ließ, dass Hilfe sicher auf dem Weg wäre – starb! Wer sich hingegen beeinflussen ließ, sofort in Sicherheit zu rennen überlebte!

George Sweeting schreibt: „Oh, die Gefahr des Hinauszögerns.“ Die Möwen auf den Eisschollen und die Nachforschungen der Journalisten illustrieren diese Gefahr.

Gibt es Türen an denen Jesus bei Dir anklopft? Gibt es Lebensbereiche, die Ihm bis jetzt vorenthalten sind? Gibt es Wege, die Du verlassen sollst? Oh, die Gefahr des Hinauszögerns.

Und gleichzeitig dürfen wir sagen: Oh, die Freude der Vergebung, die Freude der Neuorientierung, die Freude der Befreiung, die Freude der Nachfolge.

Wer sein Leben mit Jesus lebt, Jesu Stimme kennt und ihr folgt, Wer Jesus liebt, wieder aufsteht, wenn er gefallen ist und mit Ihm weitergeht, der hat keinen Anlass zur Sorge, lebt in der Gnade und ist frei in Jesus!

Dienstag, 7. Mai 2013

KEINE BIBELSTUNDE AM 8. MAI

Am Mittwoch dem 8.5. findet in der CCFG KEINE Bibelstunde statt. Wir sind eingeladen zur Bibelschul-Abschussfeier in der Calvary Chapel Siegen! Beginn: 18:30 Uhr,

Christ und Geld

Das leidige Thema! Aber vergangene Woche wurde ich an einem Tag so oft damit konfrontiert, dass ich es einfach in einem Blogeintrag verarbeiten muss. Es ist das Thema, das die meisten Pastoren am liebsten stillschweigend umgehen, auch ich! "Christ und Geld". Zunächst kam es auf in einer Gebetsgemeinschaft früh am Morgen mit anderen aus unserer Gemeinde. Eigentlich waren es recht positive Gedanken. Wir hatten Grund, Gott für Seine Fürsorge zu danken. Nicht, weil wir unser neues Gemeindehaus – wie Salomo Gottes Tempel – mit Gold überziehen können. Nein, aber weil Gott uns bisher immer gerade soviel gegeben hat, wie wir brauchen.

Das zweite Mal war es am Abend in einem übergemeindlichen Gebetskreis. Eine Person betete in etwa so: „Herr du siehst das Problem, dass so viele Christen ihre Spenden an alle möglichen Organisationen schicken, nur nicht an ihre Gemeinde – und die anderen, die geben nur an die Gemeinde, aber nichts für Mission.“ Recht untypisch für eine Gebetsgemeinschaft fiel ihm seine Frau in den Satz und vollendete ihn „… oder sie geben gar nicht.“ Wir anderen lächelten ob der Art und Weise des Gebets, und ich bin sicher, dass auch Gott verständnisvoll gelächelt hat.

Danach kam mir ein Comicbild in den Sinn, auf dem der Pastor auf der Kanzel steht und seiner Gemeinde freudig verkündigt: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für die Gemeinde. Die gute Nachricht ist: Wir haben genug Geld für unser neues Projekt. Die schlechte Nachricht ist: Das Geld steckt noch in Euren Portemonnaies.“

Schließlich las ich später am Abend Nachrichten und entdeckte einen Artikel, überschrieben mit den Worten: „Deutsche reich wie nie“. Verwundert las ich, dass die Deutschen 2012 soviel neues Geldvermögen angehäuft haben, wie seit 1993 nicht mehr.
‚Damit sind die Deutschen so reich wie nie’ heißt es im Artikel, und weiter: ‚In der Regel wächst das Geldvermögen der Deutschen stetig.’ Selbst die Verluste durch die Finanzkrise 2008/2009 wurden längst wieder aufgeholt.

Und wir Christen stecken mitten drin in all diesen Überlegungen. Wir Christen gehören tatsächlich zu denen, die allen Grund haben, dankbar zu sein, weil Gott uns reich beschenkt. Wir Christen haben eine Gemeinde, in der wir versorgt werden, die Gott tatsächlich durch unsere Spenden segnen und durch die Er Sein Reich in aller Welt bauen möchte. Vielleicht nicht wir alle, aber sicherlich nicht wenige Christen haben tatsächlich Geld im Portemonnaie, das eigentlich im Klingelbeutel oder auf dem Gemeindekonto liegen sollte, damit es für Gottes Reich eingesetzt werden kann. Und wir Christen gehören tatsächlich zu einem Volk, das kollektiv so reich ist, wie nie zuvor.

„Aber zu denen gehöre ich nicht!“ schießt es mir durch den Kopf. „Doch, klar!“ ist der zweite Gedanke. Auch ich lebe im Überfluss, habe mehr Kleidung im Schrank als ich brauche, mehr CDs im Ständer als viele andere, mehr Lebensmittel im Kühlschrank als nötig und ein besseres Bett als die meisten Menschen weltweit. Warum besitze ich 5 Kugelschreiber oder mehr, so viele Bücher, die ich nie gelesen habe? Doch! –  ich gehöre zu den Reichen dieser Welt!

Und was wir Reichen der Welt unbedingt wissen müssen, ist die Tatsache dass Gott Rechenschaft darüber fordert, was wir mit dem (finanziellen) Segen gemacht haben, mit dem Gott uns segnet. Viele Menschen ohne Glauben setzen ein Vermögen ein zur Erhaltung der Umwelt, für ihre politischen Ziele oder zur Rettung der Walfische. Gott hat auch mich gesegnet, egal ob ich Student oder Studienrat bin. Den Segen, den Er uns gegeben hat, sollen und dürfen wir großzügig weitergeben zur Förderung Seiner Ziele. Auch wir Christen helfen tatkräftig mit zur Erhaltung der Schöpfung, Linderung der Not und Speisung der Hungrigen. Aber diese Ziele sind in letzter Instanz bestenfalls zweitrangig und können von jedem Menschen unterstützt werden. Unser erstes Ziel als Christen, für das wir leben, geben und beten ist die ewige Errettung des Menschen und die Erfüllung der Erde mit der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn. Die „Kollekte“ kann auch schon mal in die Welt investiert werden, aber das „Opfer“ ist für das Reich Gottes.

Denn die Erde wird erfüllt werden 
von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,
gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.“ (Habakuk 2:14)

Montag, 6. Mai 2013

Das müssen wir uns sagen lassen

Vieles wird uns Christen vorgeworfen. Vieles davon ist lächerlich, unberechtigt und völlig unbalanciert. Aber ehrlich: manches stimmt. Manche Aussagen stimmen vielleicht nicht so ganz, haben aber einen hohen Wahrheitsgehalt und sollten uns zumindest nachdenklich stimmen. Der Philosoph Ludwig Feuerbach lebte von 1804 bis 1872. Er gilt bei vielen als der Urvater des Atheismus. Er wendet sich gegen die Christen mit den Worten:

"Die wahren Atheisten sind die heutigen Christen, die behaupten, an Gott zu glauben, aber genau so leben, als ob er nicht existiere; diese Christen glauben nicht mehr an die Güte, die Gerechtigkeit, die Liebe, d.h. alles, was Gott definiert; diese Christen, die nicht mehr an das Wunder, sondern an die Technologie glauben, die mehr Vertrauen in die Lebensversicherungen setzen als ins Gebet; die angesichts des Elends nicht mehr im Gebet Zuflucht suchen, sondern beim Vorsorgestaat."

Das geht unter die Haut, nicht wahr? Und obwohl der eine oder andere Punkt debattierbar wäre, schwingt eine gehörige Portion Wahrheit in diesen Worten, die immerhin vor über 200 Jahren niedergeschrieben wurden. Es ist eine Aussage, die nicht nur bis heute ein Maß an Wahrheit besitzt, sondern auch von Christen unterstützt wird. Der Autor und Redner, Brennan Manning, drückt es so aus:

"Die größte einzelne Ursache für den Atheismus der heutigen Welt sind Christen, die Jesus mit ihren Lippen bekennen, dann zur Tür hinaus gehen und Ihn durch ihre Lebensweise verleugnen.  Das ist es, was eine ungläubige Welt einfach unglaublich findet."

Jesus zeigt in der Bergpredigt auf, wie sich das ändern kann und soll:

Ihr seid das Salz der Erde. (Matthäus 5:13)
Ihr seid das Licht der Welt.
Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
nicht verborgen bleiben. (Matthäus 5:14)
So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5:16)

Lasst uns heute in den Tag gehen (oder morgen, wenn Du dies erst abends liest) und bewusst eine Würzkraft für Jesus sein. Lasst uns leuchten für Jesus, nicht zurückhalten, wo es eine Möglichkeit gibt, Ihn zu bezeugen. Nicht nur „nicht zurückhalten“ – nein, lasst uns nach Möglichkeiten Ausschau halten. Und dann lasst uns unsere Worte durch Taten unterstreichen. Gottes Wort verspricht: „Wenn die Leute das hören und sehen, werden sie den Vater im Himmel preisen!“

Sonntag, 5. Mai 2013

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende!

Predigttext: Amos 7:7-

7 Dies ließ er mich schauen: Siehe, der Herr stand auf einer senkrechten Mauer und hatte ein Senkblei in der Hand.
8 Und der Herr sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Ich sprach: Ein Senkblei! Da sprach der Herr: Siehe, ich lege ein Senkblei an mitten in meinem Volk Israel, und ich werde künftig nicht mehr [verschonend] an ihm vorübergehen,
9 sondern die Höhen Isaaks sollen verwüstet und die Heiligtümer Israels zertrümmert werden, und gegen das Haus Jerobeams will ich mit dem Schwert aufstehen!
Amos und der Priester Amazja
10 Da sandte Amazja, der Priester von Bethel, zu Jerobeam, dem König von Israel, und ließ ihm sagen: »Amos hat eine Verschwörung gegen dich angezettelt mitten im Haus Israel; das Land kann all seine Worte nicht ertragen!
11 Denn Amos hat gesagt: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird gewißlich aus seinem Land gefangen weggeführt werden!«
12 Und Amazja sprach zu Amos: »Du Seher, geh, fliehe in das Land Juda und iß dort dein Brot und weissage dort!
13 In Bethel aber sollst du nicht mehr weissagen; denn es ist ein königliches Heiligtum und eine königliche Residenz!«
14 Amos aber antwortete und sprach zu Amazja: Ich war kein Prophet und kein Prophetensohn, sondern ein Viehhirt war ich und züchtete Maulbeerfeigen.
15 Aber der Herr hat mich von den Schafen weggenommen, und der Herr hat zu mir gesagt: Geh, weissage meinem Volk Israel!
16 Und nun höre das Wort des Herrn: Du sprichst: »Weissage nicht gegen Israel, und laß dich nicht aus1 gegen das Haus Isaak!«
17 Darum, so spricht der Herr: Deine Frau wird in der Stadt Hurerei treiben, und deine Söhne und Töchter werden durchs Schwert fallen, und dein Land wird man mit der Meßschnur verteilen; du aber sollst in einem unreinen Land sterben; und Israel wird gewißlich aus seinem Land gefangen weggeführt werden!
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst
 
Lieder - Freude - Bibel - Gemeinschaft  

Wir laden Dich herzlich ein!

Beginn: 10:30 Uhr

  Einladung anschließend zum Mittagessen 
 

 Calvary Chapel Freier Grund

Am hohen Rain 20

57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
 
Sonntagszitat:

 
"Auch Satan ist ein 'Menschenfischer' und seine Netze sind voll"
'Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige.' (Mt 9:37) 
(https://www.facebook.com/StopPlayingChurch)