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Samstag, 15. Juni 2013

Glauben an Gott

Apologetik nennt man die Verteidigung des Glaubens. Verteidigt wird der Glaube vor allem gegenüber Angriffen aus anderen Religionen und aus den Reihen des Atheismus. Während in Ländern mit nichtchristlichen Mehrheitsreligionen die Angriffe oft aus den Reihen andersreligiöser Theologen kommen, kommen Angriffe innerhalb der christlichen Welt eher aus atheistischer oder pseudo-wissenschaftlicher Feder. Christliche Apologeten wie die Kirchenväter Origenes, Augustinus und andere sind Vorläufer heutiger Glaubensverteidiger wie J.W. Montgomery, N.Geisler, J. MacArthur, F. Schaeffer, J. McDowell oder C.S. Lewis.

Ich bin dankbar für Menschen, die gut mit Worten und Feder (sprich Computer) sind, und die es verstehen, den oft wortgewandten Angreifern auf unseren Glauben stichhaltig zu erwidern.

John Lennox, Mathematikprofessor, Wissenschaftsphilosoph und Autor, von der Universität Oxford, entgegnet er dem Astrophysiker, Stephen Hawking, der eine Existenz Gottes für überflüssig hält.

Zum einen zeigt Lennox auf, dass Hawkings Gottesverständnis unzulänglich ist. Der Astrophysiker versteht Gott lediglich als Lückenbüßer für das, was Menschen nicht erklären können. Tatsache ist jedoch, dass Christen (und Anhänger anderer monotheistischer Religionen) Gott nicht als fehlendes Puzzleteilchen sehen, sondern als Urheber aller Existenz.

Auch geht Hawkings – und mit ihm viele andere – von bestimmten Gesetzen aus, z.B. dem Gesetz der Schwerkraft. Wer aber hat diese Gesetze ausgedacht und geschaffen?

Apologet John Lennox schreibt, dass er keinen Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben erkennen kann. Die Schönheit wissenschaftlicher Gesetze verstärken seinen Gottesglauben, anstatt ihn ins Wanken zu bringen. Im Spätmittelalter waren es Menschen, deren Glauben an Gott sie wissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten entdeckten ließ. Erst das Zeitalter der Aufklärung drängte Gott immer mehr aus unserem Denken hinaus und schloss unsere Augen für die offensichtlichen Beweise Seiner Existenz. *

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; 
denn Gott hat es ihnen offenbart. 
 Denn Gottes unsichtbares Wesen, 
das ist seine ewige Kraft und Gottheit, 
wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, 
wenn man sie wahrnimmt, 
sodass sie keine Entschuldigung haben. (Römer 1:19-20)
 
* (Inspiration: idea 37/2010 – Warum Gott Schöpfer ist (Whg / 2010)

Freitag, 14. Juni 2013

1871 - Moody: Feuer Gottes

Gestern haben wir einen Teil der Lebensgeschichte von Gates Spafford und seiner Frau kennengelernt. Das Feuer von Chicago im Oktober 1871 lenkte sein ganzes Leben in eine neue Richtung.

Zur selben Zeit war der bekannte Evangelist Dwight L. Moody in Chicago tätig. Er kam aus schlichten Verhältnissen, fand zum Glauben an Jesus und diente Ihm mit aller Kraft. Das Chicago Inferno veränderte auch sein Leben. Zunächst verlor er alles Hab und Gut: seine Gemeinde, sein Heim und die Gebäude des CVJM, dem er zu der Zeit als Präsident vorstand. Alles fiel innerhalb von 24 Stunden den Flammen zum Opfer. Das einzige, was Moody blieb, war seine Bibel.

Wie hat das Feuer Moodys Leben verändert, der bereits zu der Zeit ein Mann Gottes war, der viel bewegte?

Es war der 8. Oktober 1871, als Moody bei seinem bis dahin größten Evangelisationstreffen über die Worte aus Matthäus 27:22 sprach: „Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt?“ Am Ende seiner Predigt schickte Moody die Menschen heim mit den Worten: „Ich wünschte, Sie würden diesen Text mit nach Hause nehmen und während der Woche darüber nachsinnen. Nächsten Sonntag wollen wir gemeinsam zum Kreuz nach Golgatha gehen und wollen uns entscheiden, was, wir mit Jesus, dem Nazarener, machen.“
Dann überließ er die Bühne seinem Freund und Mitkämpfer Ira Sankey, der das Schlusslied leitete. Das Lied wurde nie zu Ende gesungen. Während dieses Liedes begannen die Feuersirenen zu heulen und kamen nicht mehr zur Ruhe. Chicago brannte und war bis zum nächsten Morgen zu einem großen Teil ein Raub der Flammen geworden. Bis zu seinem Tod bereute Moody es, dass er die Besucher an jenem Abend heimgeschickt hatte. Er sagte später: „Seit jenem Tag hab ich es nie wieder gewagt, irgendwelchen Zuhörern eine Woche lang Zeit zu geben, ihre Beziehung zu Jesus zu überdenken. Wenn diese Leute nicht gerettet waren, können sie mich am Gerichtstag anklagen. Ich habe diese Gemeinde nie wieder gesehen und ich werde sie nie wieder sehen, bis ich sie einmal in einer anderen Welt wiedersehen werde.“

Während Moody eine überaus wichtige Lektion auf überaus schmerzhafte Weise lernte, führte das Feuer in Chicago gleichzeitig zu einer äußerst positiven Wende in Moodys Leben.

Nachdem die Gebäude seiner Gemeinde, des CVJM und sein Heim verbrannt waren, machte er sich auf den Weg nach New York, um Spenden zu sammeln für den Wiederaufbau. Während er in New York unterwegs war, überkam ihn etwas, das er beschreibt als „eine Gegenwart und Kraft“, wie er sie nie zuvor erfahren hatte. Die Kraft Gottes war so gewaltig, dass er schließlich ausrief: „Halt inne, Herr. Es ist genug!“

Mit einer neuen Vision kehrte er nach Chicago zurück. Jetzt verschrieb er sich mit aller Kraft, die er besaß der Evangelisation der Welt in seiner Generation.“

Das Inferno in Chicago hatte ihn gelehrt, den Ruf zur Entscheidung nie leicht zu nehmen oder aufzuschieben. Das zerstörerische Feuer hat letzten Endes dazu geführt, ihn das heilige Feuer Gottes als Bevollmächtigung zum Dienst erfahren zu lassen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

1871 - Spafford: Friede Gottes

Horatio Gates Spafford war ein Anwalt, der im 19 Jahrhundert in Chicago lebte und seinen Gewinn in Immobilien investierte. Als die Stadt im Jahr 1871 durch eine furchtbare Brandkatastrophe verwüstet wird, sterben Hunderte. Hunderttausend wurden heimatlos. Auch Gates Spaffors verliert alles, was er besitzt. Schlimmer noch: Sein einziger Sohn kommt in dem Flammenmeer um.

Stafford setzt sich trotz seines persönlichen Leides für die Wohnungslosen, Armen und Verzweifelten seiner Stadt ein.

Im Verlauf von einigen Jahren plant er eine Reise mit seiner Familie nach England; eine Reise, die er als Sprungbrett nutzen möchte, das europäische Festland zu besuchen. Er selbst wird durch einen Geschäftstermin aufgehalten, schickt aber seine Frau mit den vier Töchtern voraus. Dann schlägt die nächste Tragödie zu.

Das Schiff, auf dem auch die Spaffords unterwegs sind, kollidiert mit einem englischen Segelschiff und sinkt innerhalb kurzer Zeit. Alle vier Töchter sterben, 47 Passagiere überleben das Unglück, darunter Spaffords Frau. Sofort macht sich der Anwalt auf den Weg zu ihr.

Wie viel Elend und Tragik kann ein einzelnes Menschenleben verkraften? Menschlich gesehen hätte Spafford nur Grund zum Klagen und Gott anklagen gehabt. Er tut es nicht. Gemeinsam mit seiner Frau hält er sich an Gott fest. Mehr als das. Spafford lobt seinen Gott inmitten aller Schicksalsschläge. Wie er sich nach dem Inferno in Chicago um die Notleidenden kümmerte, so bewegt ihn sein Glaube auch diesmal, weg von sich selbst - hin auf andere zu blicken. 1881 macht er sich mit seiner Frau auf nach Jerusalem, um dort Menschen ihre Hilfe anzubieten. Ihre Arbeit führt sowohl Muslime als auch Juden zum Glauben an Jesus Christus.

Aus Spaffords Feder stammt das Lied: When peace like a river” Theodor Kübler hat das Lied ins Deutsche übersetzt: „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt“

1. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stürme auch drohen von fern, mein Herze im Glauben doch allezeit singt: Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn

Refr.: Mir ist wohl in dem Herrn, mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.

2. Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht, so leuchtet dies Wort mir als Stern: Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht; ich bin rein durch das Blut meines Herrn.

3. Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm, und warf sie weit weg in die Fern; er starb ja für mich auch am blutigen Stamm; meine Seele, lobpreise den Herrn!

4. Nun leb ich in Christus, für ihn ganz allein; sein Wort ist mein leitender Stern. In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein, meine Seele ist fröhlich im Herrn.

Ja, es ist möglich, sich am Herrn festzuhalten, auch in den tragischsten Stunden des Lebens. Er ist bei den Seinen im Sonnenschein und in der Nacht, im blühenden Leben und im Todestal. Zeugnisse wie das von Gates Spafford unterstreichen das.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Und Deine Perspektive?

Israel war im Kampf gegen die Philister. Eigentlich nichts ganz so ungewöhnliches. Aber diesmal hatten die Feinde einen Einzelkämpfer mitgebracht: Goliath. Ein wahrer Riese – tatsächlich! Er war ein Riese. Über 3 Meter groß, stark wie ein Bär. Und ein Riesenmaul hatte er auch und nutze es zu Riesenspott gegen Israel und ihren Gott. Das gesamte Heer Israels, einschließlich ihres Königs, Saul, machten sich vor Angst in die Hosen. Sie sahen den Riesen, die Rüstung, die schweren Waffen – und hatten den Tod vor Augen.

Dann kam David daher; relativ jung und unbeschwert. Er hörte den Spott des Riesen – schien ihn selbst aber gar nicht zu sehen. David hatte nur Augen für den Gott, den Goliath verhöhnte.
Auch David hatte den Tod vor Augen, aber er fürchtete sich nicht – denn es war nicht sein eigener Tod, den er vor Augen hatte. Es war Goliaths Tod. David wählte 5 Steine für seine Schleuder. Er brauchte nur einen!

Ich verweigere mich der Perspektive der Armee Israels. Ich möchte die Perspektive Davids zum Vorbild nehmen. Und du?

12 Kundschafter waren ins Land Kanaan gesandt, um es auszukundschaften. Sie alle sahen dasselbe. Sie brachten Früchte des Landes mit. Sie alle beschrieben das Land als fruchtbar und wunderschön. Aber 10 Kundschafter beurteilten die Bewohner als Monster, gegen die man keine Chance haben würde. Allein Kaleb und Josua sahen das anders. Sie erinnerten sich an Gottes Zusage und versuchten, das verängstigte Volk zu beruhigen. Vergeblich! Die Unheilsperspektive der 10 Kundschafterkollegen führte die gesamte Generation in den Tod. Allein Kaleb und Josua überlebten. Sie hatten Gottes Perspektive geteilt.

Ich verweigere mich der Perspektive der 10 Kundschafter. Ich möchte die Perspektive Kalebs und Josuas zum Vorbild nehmen. Und du?

Von einem Schuhfabrikanten wird berichtet, dass er zwei Verkäufer in ein afrikanisches Land sandte, in dem er einen Zweig seines Unternehmens eröffnen wollte. Unerschlossenes Gebiet. Die beiden Verkäufer sammelten Informationen und schickten eine Email an ihren Chef. Der eine Verkäufer schrieb: „Aussichten hier nahe Null. Niemand trägt Schuhe!“
Der andere Verkäufer konnte seinen Enthusiasmus kaum bremsen und berichtete seinem Chef: „Die Chancen für einen Schuhmarkt hier sind großartig. Jeder läuft barfuss!“

Fast alles im Leben gibt uns die Möglichkeit unterschiedlicher Beurteilung. Unsere Familie, unser Arbeitsplatz, unsere Gemeinde, unsere Gesundheit, die Politik, die Wirtschaft – alles.

Wovon machst Du Deine Perspektive abhängig? Von äußeren Umständen? Deinem Wohlergehen? Deinen Bedürfnissen? Deinem physischen oder psychischen Zustand?

Wenn wir uns der Negativperspektive der 10 Kundschafter und der Armee Israels verweigern – wenn wir die Positivperspektive Kalebs, Josuas und Davids zum Vorbild nehmen wollen, dann können wir das erfolgreich tun. Ihr Geheimnis war die Erkenntnis eines allgewaltigen Gottes und die absolute Zuverlässigkeit Seiner Verheißungen.

Lass uns doch (ab) heute unsere Augen von allem abwenden, was Gott kleiner erscheinen lässt als Er ist. Lass uns doch nachdenken über all die herrlichen Verheißungen, die Er uns geschenkt hat, damit wir mit einer Positivperspektive durchs Leben gehen können. Sie sind für Dich und für mich – damit wir auf den Spuren von Kaleb, Josua und David bleiben.

Dienstag, 11. Juni 2013

Eure Religion und mein Gott

Ich wurde an 2. Könige 19 erinnert. Da wird berichtet, wie der gottesfürchtige König Hiskia massiv von dem assyrischen König bedroht wird. Hiskia schreit zu Gott um Hilfe und Gott erhört. Durch ein Gerücht wird der assyrische König in sein eigenes Land zurückgezwungen. Dort stirbt er durchs Schwert.

In 1 Samuel 23 wird eine ähnliche Situation berichtet. König Saul jagt den zukünftigen König David. Aber bevor Saul David festnageln kann, fallen die Philister in Israel ein und Saul muss von David ablassen. 

Gott hat sich nicht geändert. Ein sudanesischer Gemeindeleiter war verhaftet und verhört worden, um ihm Informationen zu entlocken. Man setzte ihn unter Druck, um 12 Namen von Evangelisten im Sudan zu erfahren. Als er erklärte, keine Namen zu kennen, drohte man ihm, ihn bei lebendigem Leib zu begraben. Klar, dass dieser Mann zu Gott um Bewahrung schrie – ähnlich wie Hiskia und David es getan hatten. Und der Herr handelte auf ähnliche Weise: Plötzlich wurden seine Peiniger zu einem anderen Einsatz gerufen und ließen von ihm ab.
Ist Gott derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit? Ja, Derselbe!

Nicht nur im Sudan – in aller Welt werden Christen um ihres Glaubens willen verfolgt, weggesperrt, gefoltert oder ermordet. Wie reagieren sie? Nun, nicht einheitlich. Viele gehen durch eine Hölle auf Erden. Manche leiden lange, vielleicht lebenslang unter den traumatischen Erfahrungen, die sie machen mussten. Ermutigend ist es, von denen zu lesen, die in der Verfolgung ausharren. Susanne Geske ist Deutsche und Mutter von drei Kindern. Tilmann, ihr Mann, wurde im April 2007 in Malatya / Türkei gefoltert und ermordet. Gegenüber CNN Türk bezeugt Susanne: ‚Am Tag nach dem Ereignis konnte ich den Mördern vergeben. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Ich empfinde ihnen gegenüber keinen Hass, das kann ich aus tiefstem Herzen bestätigen, Rache oder ähnliches empfinde ich nicht.’  Bis heute lebt sie mit ihren Kindern in der Stadt, in der ihr Mann mit zwei türkischen Freunden als Märtyrer starb.

Ibrahim, ein christlicher Konvertit aus dem Islam lebt im Irak und erfährt jeden Tag Verfolgung und Verachtung. Seinen Gegnern erklärt er: „Eure Religion sagt euch, dass Ihr mich ermorden sollt. Mein Gott sagt mir, dass ich euch lieben soll.“

Genau das sickert als Nachrichten immer wieder heraus aus den Gefängnissen und Lagern, in denen unsere Geschwister für Jesus leiden. Sie lieben, sie bezeugen und sie gewinnen andere für Jesus. Sie werden bedroht … und lieben ihre Feinde. „Mein Gott sagt mir, dass ich euch lieben soll“ Und Gott segnet.

Unser Herr ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit!
Er ist derselbe, im Sudan, in der Türkei und in Deutschland!
Er ist derselbe, für Susanne Geske, Tilmann und für uns!

Egal, was die Welt sagt. Egal, wie man uns begegnet: „Unser Gott sagt uns, dass wir lieben sollen.“ Darum lasst uns lieben! Gott wird segnen!

Montag, 10. Juni 2013

Wie Sodom und Gomorrah

In Lukas 17 vergleicht Jesus die Tage der Endzeit mit den Tagen, als Gottes Gericht über Sodom und Gomorrah kam:

Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, 
sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; 
an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging,
regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.  
Gerade so wird es seinan dem Tag, 
da der Sohn des Menschen geoffenbart wird. (Lukas 17:28-30)

Immer wieder erinnern uns heute die Schlagzeilen der Medien an Sodom und Gomorrah. Nicht, weil sie aßen, tranken, kauften und verkauften. Sodom und Gomorrah waren und sind vielmehr bekannt für verschiedene moralische Verfehlungen. Die zogen das gerechte Gericht Gottes nach sich. Im Laufe der Jahrtausende gab es immer wieder Veränderungen, Wogen zum Positiven und dann wieder zum Negativen. Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet und bewegen sich nur noch in eine Richtung: Abwärts!

Im Mai berichtete der Blog „Kultur-und-Medien-online“ über die Jugendorganisation der Grünen, die vehement fordert, den Schutz der Ehe aus dem Grundgesetz zu entfernen. Die Ehe soll als Institution abgeschafft werden, mehr als zwei Personen sollen als Eltern anerkannt werden, Liebesbeziehungen zwischen mehr als zwei Partnern sollen erlaubt und die Zweigeschlechtlichkeit überwunden werden. Bereits 2012 forderte die Grünenjugend die Legalisierung von Sex unter Geschwistern. Zur gleichen Zeit versucht dieselbe Partei, ihre Vergangenheit zu vergessen, die Pädophilie Befürworter duldete. Wie lang muss das gesellschaftliche Gefälle weitergehen, biss dass man, ohne Aufschreie befürchten zu müssen, zu diesen Forderungen zurückkehrt?

In einem weiteren Beitrag derselben Blogseite wird über die Forderung der Jungen Union Hessen berichtet, die die vollständige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften, einschließlich dem Adoptionsrecht fordert. Der Begriff der Familie wird von der JU neu definiert: „Familie ist da, wo Menschen in sozial-familiärer Gemeinschaft zusammenleben.“

Ende vergangener Woche wird der nächste Abwärtsschritt eingeleitet. In Karlsruhe fordert das Bundesverfassungsgericht die steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe, rückwirkend zum 1. August 2001. Diese Entscheidung wird von den fast 35.000 gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften, wie auch von fast allen Bundestagsparteien begrüßt. Die Union will es zügig umsetzen, Grüne und SPD gehen bereits in die nächste Runde und fordern volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Es bedarf kaum mehr Beispiele, um zu erkennen, dass die moralische Abwärtsspirale der Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten ist. Vielleicht ist sie durch verantwortliche Entscheidungen noch leicht zu verzögern. Wenn deutsche Politiker allerdings Prostitution als akzeptables Dienstleistungsunternehmen bezeichnen und den Gesetzgeber in der Verantwortung sehen, ohne Werturteile Rahmenbedingungen für Sexarbeiter/innen zu schaffen (V. Beck), dann haben wir uns in eine Reihe gestellt mit Sodom und Gomorrah. Dann sind Sodom und Gomorrah nicht mehr Abschreckung, sondern Vorbild geworden.

Volker Beck sagt vom Gesetzgeber: „Wir sind nicht Hüter bestimmter Moralvorstellungen. wir sind kein Moralunternehmen, wir sind nicht die Kirche“. Recht hat er! Kirche ist die Politik nicht, und Hüter von Moral leider auch nicht mehr.

Dem gegenüber stehen Jünger Jesu! Wir sind Kirche – oder Gemeinde! Wir stehen auf für die Richtlinien, die Gottes Wort uns gibt. Wir lehren sie, wir lieben sie und wir laden ein. Wir tun das als Minderheit, als verachtete Minderheit und als ungeliebte Minderheit. Wir tun es dennoch. Und wir handeln nicht mit Hass und Verachtung, auch wenn man uns das unterstellt.   Wir lieben, weil Jesus uns zuerst geliebt hat. Wir lieben Jesus, und wir lieben auch unsere Mitmenschen, hetero- homo- oder sonst wie sexuell orientiert. Wir heißen nicht gut, was Gott nicht gut heißt, aber wir lieben. Und wir laden ein zu Jesus. Er vergibt! Er verändert! Er macht neu!

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, 
dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
(Römer 5:8)

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung;
das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 
 (2. Korinther 5:17)

Jesus Christus spricht: Siehe, ich mache alles neu! (aus Offenbarung 21:5)

Sonntag, 9. Juni 2013

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

In seiner Autobiographie berichtet Mahatma Gandhi davon, dass er während seines Studiums die Evangelien ernsthaft durchgelesen hat drauf und dran war, Christ zu werden. Er glaubte, dass die Lehren Jesu die Antwort waren auf das Kastensystem (Klassensystem), dass im begriff stand, die Bevölkerung Indiens zuentzweien.

 So machte er sich eines Sonntags auf und entschloss sich, den Gottesdienst einer nahegelegenen Gemeinde zu besuchen um mit dem Pastor darüber zu reden, wie er Christ werden könne. 

Als er jedoch den Gottesdienstraum betrat, verweigerten die Ordner ihm einen Sitzplatzund schlugen ihm vor, mit seinem eigenen Volk Gottesdienst zu feiern. Ghandi verließ das Kirchengebäude und ging niemals zurück. "Wenn Christen auch Klassenunterschiede haben," so sagte er, "dann kann ich genausogut ein Hindu bleiben."

Das Vorurteil des Ordnerswar nicht nur Verrat an Jesus, sondern verhinderte, dass ein Mensch Ihn als Erlöser fand.

Herzliche Einladung an ALLE zum Gottesdienst

Lieder - Freude - Gottes Wort
Gemeinschaft

Wir laden Dich herzlich ein!

Beginn: 10:30 Uhr
Heute wieder gemeinsames Mittagessen @ CCFG
 Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld
 
Sonntagszitat:
 
Die meisten Menschen möchten Gott gerne dienen - 
aber nur in beratender Funktion!
  (zitiert im Sunday Express, London)