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"Gehet hin ..." - MIttwoch, den 29.3.2017: NACH BOLIVIEN - mehr Info im Seitenfenster!

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Samstag, 28. September 2013

Gleichgültigkeit ist die Rache, die die Welt an der Mittelmäßigkeit nimmt

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es eine Dokumentation, eine Nachrichtensendung oder noch etwas anderes war. Aber das Zitat packte mich.

Oscar Wilde, der irisch-englische Schriftsteller, lebte von 1854 – 1900. Zu seinen Werken gehören u.a. Gedichte, Erzählungen und Romane. Im Alter von 26 Jahren schrieb er sein erstes Bühnenstück: „Vera; oder die Nihilisten“, ein Melodrama, das nicht zu populär wurde. Trotzdem packte mich das Zitat: 

„Gleichgültigkeit ist die Rache, 
die die Welt an der Mittelmäßigkeit nimmt.“ 

Das erinnert mich an einen Text aus Lukas 9. Drei Männer werden aufgefordert oder entscheiden sich, Jesus nachzufolgen. Alle drei zögern. Einer muss darauf hingewiesen werden, dass Nachfolge nicht immer bequem ist, der andere befürchtet, sein Erbe zu verpassen, der dritte hängt zu sehr an seiner Familie. Von allen dreien hört man fortan nichts mehr.

Nicht nur damals, auch heute rächt sich Mittelmäßigkeit – in unserem Leben und in unserem Zeugnis. Ein mittelmäßiger Christ – was ist das eigentlich? Im Glauben ist Mittelmäßigkeit ZU WENIG! Aber mittelmäßige Christen – davon gibt es ZU VIELE!

Mittelmäßige Christen haben sich angepasst, wie ein Chamäleon an ihre Umwelt. Sie sind weder wie eine heiße Schoko im Winter, noch wie eine eisgekühlte Limo im Sommer. Sie sind lauwarm. Sie kommen mit jedem aus, ecken (glaubensmäßig) nirgendwo an, fallen nicht auf, weder als Stadt auf dem Berg noch als Licht auf dem Leuchter. Mittelmäßigkeit. Was ist die Reaktion der Welt auf diese christliche Mittelmäßigkeit? Gleichgültigkeit. Die Welt denkt: Wir haben unseren Verein – die haben ihren Gott. Kein Unterschied.

Wir Christen müssen leuchten, würzen, brennen! Jesus sagt:

Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden;
was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! (Lukas 12:49)

Lassen wir uns von Jesus anzünden. Treten wir heraus aus der Mittelmäßigkeit des Glaubens. Mittelmäßigkeit nützt niemandem, weder uns (wir erfahren nicht das verheißene Leben im Überfluss) noch unseren Mitmenschen (die erfahren nichts von dem, was sie zum Heil wissen müssen). Es nützt also niemandem, schadet aber allen. Es schadet uns (wir fragen uns, wo die Erfüllung all der herrlichen Verheißungen bleibt) und es schadet den anderen (Sie bleiben auf dem gefährlichen Weg in der Dunkelheit)
Sie nehmen an unserer Mittelmäßigkeit Rache und strafen den Glauben durch Gleichgültigkeit ab.

Jesus ist gekommen, ein Feuer anzuzünden – in Dir – durch Dich! Lass IHN mal machen. Die Menschen um Dich herum werden nicht mehr gleichgültig bleiben (können).

Freitag, 27. September 2013

Johann & Hiob

Johann Mentzer – wem sagt der Name was? Niemandem? Mir auch nicht – bis ich mich mal wieder hinsetzte und Hintergründe ausfindig machen wollte, auf denen bekannte Lieder entstanden sind.

Johann Mentzer wurde Mitte des 17. Jahrunderts geboren. Zunächst besuchte er das Gymnasium in Bautzen und studierte anschließend Theologie in Wittenberg. Als er im Februar 1734 im Alter von 75 Jahren starb, errichtete man einen Grabstein mit folgender Lebensbeschreibung: (leicht gekürzt)

"Denkmal weiland Herrn Johann Mentzer, welcher ordentlich berufener Seelenhirte war (...) verheiratete sich erstens mit Jungfrau Eva Maria Meindeli, zweitens mit Jungfrau Anna Magdalena Ritzin, lebte in vergnügter Ehe mit der ersten 5 Jahre, 2 Monate, mit der zweiten 29 Jahre, 3 Monate, sahe den Segen von 13 Kindern und 7 Kindeskindern, von denen samt der ersten Mutter 12 ihm im Grabe und Himmel Gesellschaft leisten. Er beschloß sein kreuzvolles Leben, das ihm sonderlich zuletzt noch sauer gemacht wurde von den Feinden des Kreuzes Christi, an einem Steck- und Schlagflusse sehr erbaulich."

Bereits aus der Grabinschrift geht hervor, dass er durchaus ein Nachfolger Jesu war, dem die Erfahrungen Hiobs nicht erspart blieben. 12 seiner 13 Kinder und seine erste Ehefrau musste er begraben. Vier Kinder starben innerhalb von nur drei Wochen. Sein Eintrag im Sterberegister lautete:  "Ach mein Gott, was tust du einen so schmerzlichen Herzensriß nach dem andern! Doch es sei auch dafür dein Name hochgelobet."

Mentzer schrieb seine Lieder mit der überlieferten Gebetshaltung:
„Ach Jesu, komm doch du und tilge meine Flammen!
Lass meine Lieder nur von deinem Feuer stammen!“

Sein bekanntestes Lied wurde in einer solchen Feuerschmiede geboren. 1704 brannte sein Pfarrhaus nieder mit allem, was er besaß. Auf einem ausgebrannten Balken soll er gesessen und das Lied geschrieben haben, dass bis heute erhalten und bekannt ist: O dass ich tausend Zungen hätte! Ursprünglich hatte es 15 Strophen und ich hatte geplant, die „wichtigsten“ hervorzuheben. Das wurden allerdings mehr als die Hälfte, warum ich drauf verzichtet habe.  Auf dem Hintergrund dieser Entstehungsgeschichte (Tod und Flammen) sollen hier alle 15 Strophen eingefügt werden. Alle sind es mit dieser Hintergrundinformation wert, gelesen zu werden.
„Herr, gib auch uns diese Bereitschaft, Freud und Leid lobend aus Deiner Hand zu nehmen!“

O DASS ICH TAUSEND ZUNGEN HÄTTE!

O daß ich tausend Zungen hätte
Und einen tausendfachen Mund,
So stimmt' ich damit in die Wette
Vom allertiefsten Herzensgrund
Ein Loblied nach dem andern an
Von dem, was Gott an mir getan!

2. O daß doch meine Stimme schallte
Bis dahin, wo die Sonne steht.
O daß mein Blut mit Jauchzen wallte,
So lang es noch im Laufe geht.
Ach wär ein jeder Puls ein Dank
Und jeder Odem ein Gesang.

3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte?
Auf, auf, braucht allen euren Fleiss
Und stehet munter im Geschäfte
Zu Gottes, meines Herren, Preis!
Mein Leib und Seele, schicke dich
Und lobe Gott herzinniglich!

4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern,
Bewegt und regt euch doch mit mir.
Ihr schwanken Gräschen in den Feldern,
Ihr Blumen, laßt doch euer Zier
Zu Gottes Ruhm belebet sein,
Und stimmet lieblich mit mir ein.

5. Ach alles, alles, was ein Leben
Und einen Odem in sich hat,
soll sich mir zu Gehilfen geben,
Denn mein Vermögen ist zu matt,
Die großen Wunder zu erhöhn,
Die allenthalben um mich stehn.

6. Dir sei, o allerliebster Vater,
Unendlich Lob für Seel' und Leib!
Lob sei dir, mildester Berater,
Für allen edlen Zeitvertreib,
Den du mir in der ganzen Welt
Zu meinem Nutzen hast bestellt.

7. Mein treuster Jesu, sei gepriesen,
Daß dein erbarmungsvolles Herz
Sich mir so hilfreich hat erwiesen
Und mich durch Blut und Todesschmerz
Von aller Teufel Grausamkeit
Zu deinem Eigentum befreit.

8. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre,
O heilig werter Gottesgeist,
Für deines Trostes süße Lehre,
Die mich ein Kind des Lebens heißt.
Ach, wo was Gut's von mir geschicht,
Das wirket nur dein göttlich Licht!

9. Wer überströmet mich mit Segen?
Bist du es nicht, o reicher Gott?
Wer schützet mich auf meinen Wegen?
Du, du o Herr Gott Zebaoth,
Du trägst mit meiner Sündenschuld
Unsäglich gnädige Geduld.

10. Vor andern küß ich deine Rute,
Die du mir aufgebunden hast.
Wie viel thut sie mir doch zu gute
Und ist mir eine sanfte Last!
Sie macht mich fromm und zeugt dabei,
Daß ich von deinen Liebsten sei.

11. Ich hab es ja mein Lebetage
Schon so mach liebes Mal gespürt,
Daß du mich unter vieler Plage
Durch dick und dünne hast geführt;
Denn in der größesten Gefahr
Ward ich dein Trostlicht stets gewahr.

12. Wie sollt' ich nun nicht voller Freuden
In deinem steten Lobe stehn?
Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden
Nicht triumphierend einhergehn?
Und fiele auch der Himmel ein,
So will ich doch nicht traurig sein.

13. Drum reiß ich mich jetzt aus der Höhle
Der schnöden Eitelkeiten los
Und rufe mit erhöhter Seele:
Mein Gott, du bist sehr hoch und groß;
Kraft, Ruhm, Preis, Dank und Herrlichkeit
Gehört dir jetzt und allezeit.

14. Ich will von deiner Güte singen,
So lange sich die Zunge regt,
Ich will dir Freudenopfer bringen,
So lange sich mein Herz bewegt;
Ja wenn der Mund wird kraftlos sein,
So stimm ich doch mit Seufzen ein.

15. Ach nimm das arme Lob auf Erden,
Mein Gott, in allen Gnaden hin;
Im Himme soll es besser werden,
Wenn ich ein schöner Engel bin;
Da sing ich dir im höhern Chor
Viel tausend Halleluja vor.

Donnerstag, 26. September 2013

26.9.2013 – Machst du mit?

"Wenn euch die Welt hasst, so wisst, 
dass sie mich vor euch gehasst hat...
Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen.“  
(Johannes 15:18.20)

Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit;
und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.
( 1 Korinther 12:26)

Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene,
und derer, die mißhandelt werden, als solche,
die selbst auch noch im Leib leben. (Hebräer 13:3)

Mit 100 Millionen verfolgter, diskriminierter Christen in über 50 Ländern ist das Christentum die größte verfolgte Glaubensgemeinschaft der Welt. Teil der Verfolgung ist laut Open Doors nicht nur der Mangel an Religionsfreiheit, sondern auch das Vorenthalten verschiedener Menschenrechte, wie z.B. das Recht auf den Schutz vor willkürlicher Verhaftung, das Recht auf ein faires Verfahren, das Recht auf Zugang zu Gerichten, Gleichheit vor dem Gericht, das Recht auf Familie, die Minderheitenschutzrechte, die Rechte von Frauen, die Rechte von Kindern, Probleme von Menschenrechtsverteidigern und nicht zuletzt das Folterverbot.
Seit vielen Jahre erstellt Open Doors eine Liste der Länder, in denen es wegen religiöser Verfolgung am schwersten ist, als Christ zu leben. Unter 50 Ländern nimmt der Iran einen Platz ganz oben ein: Rang 8!

Pastor Saeed Abedini begleiten wir in diesem Blog seit Januar diesen Jahres. Er ist im berüchtigten Evin Gefängnis in Teheran inhaftiert und sitzt eine Strafe von 8 Jahren ab wegen seines Glaubens. Manche haben zum Ausdruck gebracht, dass 8 Jahre Evin Gefängnis einer Todesstrafe gleichkommt. Alle Möglichkeiten auf Revision wurden ohne Erfolg ausgenutzt. Für aktuelle, detaillierte Informationen bitte im Seitenfenster klicken oder HIER.

Für den heutigen Tag, dem Jahrestag seiner Inhaftierung, hat das Amerikanische Zentrum für Gesetz und Gerechtigkeit (ACLJ) zu einem weltweiten Gebetstag für Pastor Saeed aufgerufen. Außerdem wurde eine neue Unterschriftenaktion gestartet, durch die wöchentlich 1000 Briefe an die iranische Regierung geschickt werden.

Schön wäre es, wenn sich Blogleser an dieser Aktion beteiligen würden. Immer wieder berichten freigelassene Christen, wie öffentlicher Aufschrei, Post und andere Aktionen ihr Leben in der Haft erleichtert haben. Zur Aktion gehts HIER

Lasst uns Zeit nehmen zum Gebet für die Freilassung von Pastor Saeed.

Die letzten Informationen über Pastor Saeed und konkrete Gebetsanliegen HIER!

Mittwoch, 25. September 2013

CCFG BIBELSTUNDE - heute einmal anders ...

19:30 Uhr im Bitzegarten 5
Gemäß Epheser 5:19 wollen wir heute die Möglichkeit geben, aktiv an der Gestaltung teilzunehmen. Zeugnisse über Gebetserhörungen, Erlebnisse mit Gott, Verse, die dir lieb und wichtig sind ...
Natürlich werden wir auch gemeinsam singen, beten und Abendmahl feiern. Ein Abend zur gegenseitigen Ermutigung - zur Ehre Gottes! Lass Dich herzlich einladen!

נפלא, יועץ, אלוהים האדיר, אב נצחי, נסיך שלום.

Für die meisten von uns bedeuten die obigen Worte wenig bis nichts! Einige erkennen sie vielleicht als hebräische Schriftzeichen, aber das ist auch schon alles. Dahinter steckt eine geballte Ladung von Titeln, die Jesus trägt. Diese Worte erhalten Gewicht, wenn ich sie in einer mir verständlichen Sprache lese und darüber meditiere. Jesaja sagt:

"die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: 
Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“

Jesus ist der Wunderbare! Warum eigentlich? Was macht Ihn so wunderbar? Ist nicht Sein ganzes Leben wunderbar? Seine Ankündigung – Seine übernatürliche Geburt – Seine Lehre – Seine Taten – Sein stellvertretendes Sterben – Seine Auferstehung – Seine Himmelfahrt – Seine Fürbitte für alle, die zu Ihm gehören – Seine angekündigte Wiederkunft – Seine ewige Herrschaft – und ... und ... und ...

Jesus ist der Ratgeber! Ratgeber gibt es viele: gute, schlechte, oberflächliche, professionelle, teure, uninteressierte ... Jesus ist der Ratgeber! Er bietet Rat kostenlos an, mit Garantie, ohne Kleingedrucktes, von Liebe motiviert, immer funktionierend ...
Man kann auch die ersten beiden Titel miteinander verbinden. Jesus ist der wunderbare Ratgeber. Keiner gibt vollkommenen Rat wie Er!

Jesus ist der starke Gott. Er läuft ohne Konkurrenten. Alle hat Er abgehängt. Wer kann sich mit Jesus messen, über den es heißt, dass es niemanden gibt, wie Ihn. Er ist unvergleichlich. Alles im Himmel, alles auf der Erde und alles „underirdische“ muss sich vor Ihm beugen.

Jesus ist der ewige Vater, der Vater der Ewigkeit! Vor Ihm war nichts und niemand, nach Ihm kommt nichts und niemand. Zeit hat Er erschaffen, die Zeitalter bestimmt Er. Als Vater der Ewigkeit ist Er derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Der ewig Unwandelbare, der feststehende Ruhepol für jeden, der bei Ihm Ruhe sucht.

Jesus ist der Friedefürst. In einer Welt, die nicht friedlicher wird, die unstabiler wird im Großen und im Kleinen. Der Friede ist nicht nur in der Welt bedroht, sondern auch in der Gesellschaft, der Familie, am Arbeitsplatz, in der Politik, im persönlichen Leben – überall!

All das nützt mir so wenig, wie die unverständliche Überschrift dieses Eintrags, wenn es nicht mehr als Buchstaben und faktisches Wissen ist. Gottes Wort ist uns gegeben, damit wir es „essen,“ „durchkauen“ und es Teil von uns werden lassen. Es ist uns gegeben, damit wir uns dadurch erfrischen lassen, darüber nachsinnen, meditieren.

Lass das Wort Gottes reichlich in Dir wohnen (Kolosser 3:16). Iß es jeden Tag (Jeremia 15:16) Meditiere darüber Tag und Nacht (Psalm 119:97). Halte Deine Augen auf Jesus gerichtet (Hebräer 12:2) und Du wirst merken, wie Er Dein „alles“ wird. Das kommt nicht durch das Kennen des Buchstabens, aber gewiss durch das Kennen des Herrn!

Wen habe ich im Himmel außer dir? 
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! (Psalm 73:25)

Dienstag, 24. September 2013

Viganella?

Ich denke, es war vor etwa einem Jahr, als ich zum ersten mal von Viganella hörte. – Schon mal von Viganella gehört?

Viganella ist ein kleines Dorf, oder Dörfchen, mit 166 Einwohnern, die sich über eine Fläche von nur 13qkm ausbreiten. Das Dorf befindet sich auf 1012m Höhe und liegt in einem Tal zwischen den italienischen Alpen.

All das hört sich vielleicht nach einem idyllischen Touristenort zum Entspannen an. Aber ob es wirklich ein solch attraktiver Ort ist, muss jeder für sich entscheiden. Touristenort? Sicherlich! Idyllisch und zum Entspannen? Geschmacksache.  Bis vor einigen Jahren galt Viganella als dunkelster Ort Italiens. Der Ort liegt unter der Sonnengrenze und in den Wintermonaten ist die Sonne für rund 3 Monate nicht zu sehen! Keine Sonne! Für Menschen mit Winterdepressionen ist der Ort dann ja wohl eher ungeeignet. Am 2. Februar jeden Jahres wird seit Jahrhunderten mit einer Prozession die Rückkehr des Lichts gefeiert.

Im Jahr 2005 geriet das Dorf mit einem Projekt ihres Bürgermeisters in die Schlagzeilen. Auf 1100 Meter Höhe wurde ein 40qm großer Riesenspiegel montiert, gesteuert nach dem Lauf der Sonne. Nicht nur wird der zentrale Platz des Ortes dadurch in den dunklen Wintermonaten mit gespiegeltem Licht versorgt – auch wird durch die zusätzliche Erwärmung das erhellte Zentrum zu einem beliebten Treffpunkt. Da der Mond im Sommer für drei Monate nicht sichtbar ist, wird jetzt an eine Mondspiegelung in diesen Monaten gedacht, um Touristen anzuziehen.

Die Parallele drängt sich auf!

Gottes Wort sagt uns, dass die Welt ein dunkler Ort ist. Jesus sagt:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, 
wird nicht in der Finsternis wandeln,
sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8:12)

Die Bibel sagt weiterhin, dass der geistliche Zustand der Gottesferne Finsternis ist:
Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. (Johannes 3:19)

„Viganella“ ist überall, wenn man die geistliche Situation der Welt betrachtet. Viganella ist um uns herum: finster und kalt. Ein zu düsteres Bild? Schau Dir die Nachrichten an und lies die Bibel. Ja, Gott hat uns (vor allem in der „freien Welt“) immer noch viel, viel unverdiente Gnade und Lebensfreude geschenkt. Aber die Welt um uns herum ist keine farbenfrohe, gesunde, helle Welt. Sie ist mehr Finsternis als Licht. ABER:

Jesus sagt markannte Worte. Zunächst sagt und beweist Er, dass Er das Licht der Welt ist. Wo Jesus auftaucht, wird es hell. Aber es war immer Sein Plan, zum Vater zurückzukehren. Darum sagt er in Johannes 9:5:
 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“

Gleichzeitig belehrte Er seine Jünger in Matthäus 5:14:
 „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, 
die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.“

Die Menschen in der Finsternis brauchen Licht und Wärme. Viele sehnen sich sogar danach. Und wir sollen der Spiegel sein, der das Licht und die Wärme Jesu hineinreflektiert in ihre Mitte. Licht in der Welt.

Sollten wir heute nicht den Herrn bitten, uns zu Spiegeln Seiner Liebe und Herrlichkeit zu machen, zu Menschen, die Gottes Strahlen des Evangeliums verbreiten, die Frohe Botschaft weiterleiten? Wir brauchen kein Licht und keine Wärme zu produzieren. Wir brauchen lediglich die Ausrichtung auf Jesus (wie wichtig, uns täglich auf Ihn auszurichten) – und dann zu sein, was Er aus uns gemacht hat.

LEUCHTE heute! – für Jesus!

Montag, 23. September 2013

Nach der Wahl - und jetzt?

Deutschland hat gewählt. Wir haben gewählt. Während ich diese Zeilen (im Vorfeld der Wahl) schreibe, ist der Ausgang offen. Immer wieder hat es in den vergangenen Jahren Überraschungen gegeben. Andererseits: während Du diese Zeilen liest, ist alles gelaufen, ausgezählt und bekanntgegeben. Die einen feiern – die anderen sind frustriert oder verärgert. Die einen singen, die anderen schimpfen.

Und wir Christen? Einige von uns sind froh, andere sind frustriert. Und wie bringen wir unsere Freude oder unseren Frust zum Ausdruck? So wie Gott es möchte. Und wie ist das?

„Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus“ (Epheser 5:20)

Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes
in Christus Jesus für euch. (1 Thessalonicher 5:18)

Das scheint im ersten Moment für die einen selbstverständlich, für die anderen unvernünftig. Wie kann ich in und für eine Wahl dankbar sein, die knapp oder sogar weit von meinem Wunschergebnis entfernt ist? Versuch es einmal so zu sehen:

Du hast vor der Wahl gebetet, dass Gott über alles wacht und dass Sein weiser Wille geschieht. Jetzt ist die Entscheidung so gefallen, wie sie gefallen ist. Wer vorher gebetet hat und jetzt schimpft, der schimpft mit Gott. Besser ist, Ihm und Seiner Weisheit zu vertrauen.

Oder Du hast vor der Wahl nicht gebetet. Nun, wenn Du das vernachlässigt hast, dann hast du gar kein Recht zu schimpfen. Alle unsere Anliegen sollen wir mit Flehen und Danksagung vor Gott kundwerden lassen. (Philipper 4:6)  Wenn Du das versäumt hast, solltest Du auch das Schimpfen versäumen. Vielleicht hat das Wahlergebnis ja auch mit der Gebetslosigkeit von uns Christen zu tun.

Und jetzt? Was ist mein Plädoyer? Sei dankbar! (Epheser 5:20)   Sei bedacht auf das, was wahrhaftig, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert wohllautend und lobenswert ist. (Philipper 4:8) Lass Deine Freude nicht zur Schadenfreude mutieren, sondern lass sie ein Katalysator zur Dankbarkeit sein. Lass auch Deinen Frust nicht zum Feuerholz für Ärger und faules Gerede werden. Gib ihn an Gott ab. Er kann damit umgehen.

Über allem halte Dich an Gottes Wort, das uns auffordert (vor der Wahl wie nach der Wahl):

„Erinnere sie, 
dass sie sich den Regierenden und Obrigkeiten unterordnen
und gehorsam sind, zu jedem guten Werk bereit“ (Titus 3:1)

„Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. 
Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen 
und euren Dank für sie vor Gott. Betet besonders für alle, 

die in Regierung und Staat Verantwortung tragen,
damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott
und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber.“ (1 Timotheus 2:1+2 / NLÜ)

Haben wir vor der Wahl für unsere Obrigkeit gebetet, wollen wir damit nicht aufhören!
Haben wir es vorher versäumt, wollen wir jetzt damit beginnen.

Sonntag, 22. September 2013

................ Wir feiern einmal 3x ................ CCFG Eröffnungstag in Neunkirchen, Bitzegarten 5: Gottesdienst - Feier - Anbetungsabend!

„Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre
um deiner Gnade und Treue willen!“ (Psalm 115:1)

WIR FEIERN DIE EINWEIHUNG UNSERES NEUEN GEMEINDEHAUSES!

KOMM UND FEIER MIT UNS!

 Ein VOLLER Tag – Ein FROHER Tag – Ein SEGENS-Tag

„Aber wohnt Gott wirklich bei den Menschen auf der Erde? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe! Wende dich aber zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, o Herr, mein Gott, daß du hörst auf das Rufen und das Gebet, welches dein Knecht vor dich bringt! Laß deine Augen Tag und Nacht offenstehen über diesem Haus, über dem Ort, von dem du gesagt hast, daß du deinen Namen dahin setzen willst, daß du das Gebet erhörst, das dein Knecht zu dieser Stätte gerichtet betet. (...) Nun, mein Gott, lass doch deine Augen offen sein und deine Ohren achthaben auf das Gebet an diesem Ort! Herr, mein Gott, erhebe dich! Lass dich im Heiligtum für immer nieder“ 
(2 Chronik 6:18-20, 40+41a)

„Da erschien der Herr dem Salomo in der Nacht und sprach zu ihm: »Ich habe dein Gebet erhört und mir diesen Ort zur Opferstätte erwählt. (...) und (wenn) mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2 Chronik 7:12+14)

Eröffnungsgottesdienst: 10:30 Uhr (anschließend Mittagessen)
Einweihungsfeier: 15:00 Uhr (anschließend Kaffeetrinken)
Anbetungskonzert: 19:30 Uhr (mit Bruce & Teresa Muller)
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum