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Samstag, 12. Oktober 2013

Die zweite Generation

Vor einigen Monaten habe ich mir einen Artikel aus der Zeitschrift IDEA aufgehoben, der mich sehr angesprochen hat und der mir aus dem Herzen spricht. Geschrieben wurde er von Nicola Vollkommer, einer Mutter, Pastorenfrau und Lehrerin an der Freien Evangelischen Schule in Reutlingen. In ihrem Artikel „Ich habe keine Lust mehr“ zeigt sie die Diskrepanz auf zwischen einer Pioniergeneration und der Generation derer, die später übernehmen. Der lesenswerte Artikel ist HIER zu finden. Einiges möchte ich hier in bearbeiteter Form wiedergeben. 

Die Pioniergeneration wird beschrieben als opferbereit und missionarisch. Eine Überwindergeneration, die Widerstände hinter sich lässt, neues Liedgut entwickelt und unermüdlich dem Herrn dient. Die Zeit vergeht. 10, 20 Jahre vergehen. Das frohes, herzliche Singen ist abgelöst von perfektem, schönen Singen. Nicht die Evangelisationswoche, sondern die Verbesserung der Außenanlage des neuen Gemeindehauses wird gefeiert. Zitat: „Die fehlende Tischdekoration für die Grillparty sorgt für mehr Zündstoff als die fehlende Teilnahme am Gebetstreffen.“  Der Gottesdienst wird zur Unterhaltung nach dem Motto: „Was kommt gut an?"

Statt Pioniere mit dem Feuer Gottes wächst eine neue Gemeindegeneration heran mit dem Feuer des Zynismus. Nachfolge bleibt auf der Strecke, ausgebremst von Lustlosigkeit. Gott wird zur Freizeitbeschäftigung am Sonntag reduziert.

Dann fragt die Autorin nach der Lösung dieses Dilemmas und zitiert die Worte des Paulus aus 1. Korinther 2,2: 

„Ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen
als nur Jesus Christus, und ihn als Gekreuzigten“
 

Ein erlebnis- und wellnesssüchtiger Leib Christi braucht keinen Gekreuzigten. Aber ohne Golgatha gibt es nur Friedhof. Zitat: „Ohne das Kreuz wird geistliche Vision zu ehrgeiziger Betriebsamkeit. Aus Lobpreis wird Stimmungsmache, aus Evangelisation Marketing, aus Prinzipientreue Pharisäertum, aus der Freiheit in Christus das Lustprinzip. Wahre, ansteckende Freude kennen die, die eine tiefe, anhaltende Dankbarkeit für Jesu Werk am Kreuz empfinden und diese Dankbarkeit zu einem Lebensstil machen.“

Ein lesenswerter Artikel zur Selbstprüfung, herausfordernd, sich neu von Herzen der wichtigsten Person hinzugeben: Jesus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen.

Freitag, 11. Oktober 2013

A.W.Tozer (21. April 1897 - 12. Mai 1963)

Wer die Andachten auf dieser Seite regelmäßig liest, hat mittlerweile festgestellt, dass an dieser Stelle A.W. Tozer immer wieder mal zu Wort kommt. Tozer wurde in eine arme Familie hineingeboren, verbrachte eine schwere Kindheit und lebte sein Leben lang ein bescheidenes Leben als Prediger, Pastor, Herausgeber einer Zeitschrift und geistlicher Vater. Er ist der Autor von über 40 Büchern. Zwei davon gelten als Klassiker: „Gottes Nähe suchen“ und „Das Wesen Gottes“. Für Seine Arbeit erhielt er zwei Ehrendoktortitel. Tozer starb 65jährig im Jahr 1963 an einem Herzinfarkt. Sein Leben und seine Predigen haben Tausende berührt. Seine Bücher berühren bis heute.

Auf diesem Hintergrund ist der folgende Auszug aus einem seiner Bücher umso eindrucksvoller. Tozer hätte, menschlich gesprochen, viel Grund gehabt, stolz zu sein. Er blieb demütig und abhängig von Jesus.

„Demütigt euch nun unter die allmächtige Hand Gottes,
damit er euch erhöhe zur rechten Zeit.“ (1 Petrus 5,6)

Wie kommt es, dass die bekennende Christenheit so wenig gelernt hat von dem, was unser Herr klar und deutlich über menschliche Erfolge, über Misserfolge und Versagen gelehrt hat, sowohl in einfacher Predigt als auch in Gleichnissen?

Wir sehen immer noch, wie die Menschen sehen – und urteilen nach menschlichen Gesichtspunkten. Welch angestrengter „Biberfleiß“ wird doch auf religiösem Gebiet aus dem fleischlichen Wunsch heraus geleistet, es gut zu machen?  Wie viele Gebetsstunden werden vergeudet, wenn wir Gott anflehen, Projekte zu segnen, die so gestaltet sind, dass sie kleine Menschen verherrlichen?

Wie viel heiliges Geld wird über Menschen ausgeschüttet, die mitsamt ihren tränenreichen Appellen nur eine fleischliche Show aufführen?

Der wahre Christ sollte sich von alldem abwenden. Niemand ist es wert, Erfolg zu haben, bevor er nicht seine Schwachheit einzugestehen bereit ist.

Niemand ist moralisch würdig, Erfolg in religiösen Tätigkeiten zu haben, bevor er nicht bereit ist, die Ehre für den Erfolg anderen zu gönnen, wenn Gott es zulässt.

Gott mag seinem Diener Erfolg erlauben, wenn Er ihn so weit erzogen hat, dass er den Erfolg nicht mehr braucht, um glücklich zu sein. Wer durch den Erfolg erhoben und durch das Versagen zu Boden gedrückt wird, ist noch ein fleischlicher Mensch.

Gott mag seinem Diener den Erfolg erlauben, wenn dieser gelernt hat, dass der Erfolg ihn bei Gott nicht insgesamt angenehmer oder wertvoller macht.

Unsere größte Ehre liegt darin, dem Herrn möglichst in allem nachzufolgen, angenommen zu werden bei denen, die Ihn annehmen, und verworfen zu werden von denen, die Ihn verwerfen, und geliebt zu werden von denen, die Ihn lieben. Welche größere Ehre könnte einem Menschen je gewährt werden?

(Quelle: A.W. Tozer; Verändert in sein Bild; CLV; S. 89)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

„Lieber Freund, wir hoffen, dich lebendig wiederzusehen“

Es war ein bewegender Abend gestern in unserer Nachbargemeinde. Preis dem Herrn, dass der Saal gefüllt war mit Menschen, die mehr wissen wollten über das Schicksal ihrer Glaubensgeschwister in Nordkorea, dem gefährlichsten Land für Christen weltweit.

Fünf Südkoreaner waren gekommen, drei davon Pastoren, um über ihre Arbeit unter Nordkoreanern zu berichten. Ihre Arbeitsgebiete waren unterschiedlich, ebenso die Länder, in denen sie tätig sind. Auf Namen und Identifikation möchte ich in diesem Beitrag bewusst verzichten.

Nordkorea teilt Grenzen mit mehreren Ländern und einer der Pastoren erzählte, wie ein nordkoreanischer Flüchtling unter Einsatz seines Lebens in eins dieser Nachbarländer flüchtete. Bei seiner Ankunft wurde er fast zu Tode geprügelt und für 2 Jahre in die Sklaverei verkauft. Dann flüchtete er. Bevor er aber das Land verlassen konnte, wurde er an einer Grenze erneut fast totgeschlagen und erneut weiterverkauft. Irgendwann gelang ihm die Flucht und er traf den Pastor, der diesen Bericht gab. Es dauerte lange, bis das Herz dieses Flüchtlings empfänglich wurde für das Evangelium. Aber schließlich wurde er Christ und sein Leben wurde heil und verändert. Dieser Pastor hat mittlerweile über 800 Flüchtlingen zum Glauben an Jesus geholfen.

Wer in den Nachbarländern aufgegriffen und zurückgeschickt wird, geht dem sicheren Tod durch grausame Folter und unmenschlichen Arbeitseinsatz in einem Lager entgegen. Trotzdem entschließen sich immer wieder Flüchtlinge, in ihr Land zurückzukehren, um ihren Leuten das Evangelium von Jesus zu bringen. So war ein Bild zu sehen, auf dem nordkoreanische Flüchtlinge in einem schlichten Raum knieten und unter Handauflegung einen von ihnen als Missionar zurück nach Nordkorea sandten. Mit den Worten: „Lieber Freund, wir hoffen, dich lebendig wiederzusehen“ ließen sie ihn ziehen. Das war bewegend!

Wieder einmal wurde uns gestern Abend vor Augen gemalt, in welchem Reichtum wir schwelgen, welche Vorrechte wir haben und wie blind wir für beides sind. Wenn der Leiter von Open Doors in China feststellt, dass heute der Materialismus eine größere Bedrohung für die chinesische Kirche darstellt als die Verfolgung, dann muss sich die Gemeinde Jesu im Westen fragen, ob sie überhaupt noch bedroht wird oder der Bedrohung bereits verfallen ist.

Bewegend in allem war die Schlichtheit. Die Schlichtheit der Räume, in denen sich die nordkoreanischen Christen trafen – und Gott wirkte. Die Schlichtheit der Gottesdienste, die sie mit Inbrunst feierten – und Gott wirkte. Die Schlichtheit ihres Lebensziels und ihrer Zukunftsträume – und Gott wirkte. Selbst die Schlichtheit des Liedes, das uns die 5 südkoreanischen Besucher in koreanisch sangen: „Welch ein Freund ist unser Jesus“. Die Inbrunst, mit der sie das Lied sangen, berührte mich, denn mir wurde klar: Die singen von Herzen, was sie glauben und tagtäglich erfahren: Jesus, unser Freund hört und erhört unsere Gebete! Also wollen wir doch beten.

Jeder, der drei Pastoren rief innig auf, für die nordkoreanischen Flüchtlinge außerhalb Koreas zu beten, für die Untergrundchristen im Land und vor allem für die Wiedervereinigung des Landes. Nordkorea war vor 100 Jahren Erweckungsgebiet. Die Hauptstadt Pyongyang trug die Bezeichnung als „Jerusalem des Ostens“. Heute ist Nordkorea die „Hölle auf Erden“, wenn es solch einen Platz geben würde. Tatsache aber bleibt:

Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. (Lukas 1:37)

Des Königs Herz ist in der Hand des Herrn wie Wasserbäche;
Er lenkt es, wohin Er will. (Sprüche 21:1)

Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist Er erhöht!
Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet.
Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht,
wenn wir nicht zu Ihm uns wenden und Ihn suchen im Gebet!

Wenn des Feindes Macht uns drohet u. manch Sturm rings um uns weht,
brauchen wir uns nicht zu fürchten, stehn wir gläubig im Gebet.
Da erweist sich Jesu Treue, wie Er uns zur Seite steht
als ein mächtiger Erretter, der erhört ein ernst Gebet.

Sind mit Sorgen wir beladen, sei es frühe oder spät,
hilft uns sicher unser Jesus, fliehn zu Ihm wir im Gebet.
Sind von Freunden wir verlassen und wir gehen ins Gebet,
o so ist uns Jesus alles: König, Priester und Prophet.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

John Harper (1872 – 1912)

Wer kennt ihn schon? Zugegeben – ich kannte ihn auch nicht, bis ich eines Tages von ihm las.

John Harper wurde als Sohn überzeugter, christlicher Eltern in Houston, Schottland, geboren. Er wurde christlich erzogen und traf als Vierzehnjähriger die persönliche Entscheidung, Jesus zu folgen. Mit 18 Jahren begann er, das Evangelium zu verkündigen und arbeitete gleichzeitig in einer Fabrik, ums einen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit 25 Jahren trat er seine erste Pastorenstelle in einer Baptistengemeinde an. Es dauerte nicht lange, bis die Gemeinde neue Räumlichkeiten suchen musste, denn ihre Mitgliederzahl war von 25 auf über 500 gewachsen.

Im Alter von 39 Jahren wurde John Harper zur Moody Church (berühmte Kirchengemeinde in Chicago / USA) zu einer mehrwöchigen Predigtreihe eingeladen. Zu der Zeit war Harper bereits Witwer. Mit seiner sechsjährigen Tocher, Nana, und seiner Schwester bestieg er am 10. April 1912 gemeinsam mit 2200 anderen Passagieren die „Titanic“. Nach nur 4 Nächten geschah die bekannte Tragödie: Um 23:40 Uhr streifte das Schiff einen Eisberg und sank innerhalb von nur ca 2 ½ Stunden. Während Harpers Tochter und Schwester in einen Rettungsboot gerettet wurden, blieb der Pastor selbst an Bord der Titanic und predigte unermüdlich den Todgeweihten das Evangelium. Als sich das Heck der Titanic in die Höhe erhob – so wird berichtet – rannte Harper über das Deck und rief: „Frauen, Kinder und nicht Gerettete in die Rettungsboote!“ Wenige Minuten später, als das Schiff auseinanderbrach, sprang er ins Wasser, schwamm auf andere zu und führte diejenigen zu Jesus, die in den eiskalten Fluten dem Tod ins Auge sahen.

So wird berichtet, dass Harper zu einem jungen Mann schwamm, der sich an Treibgut festklammerte. „Bist Du gerettet?“ fragte ihn der Pastor, was der junge Mann verneinte. Harper wollte den Mann, der kurz vor einem Kälteschock stand, zu Jesus führen. Der Mann war nicht bereit. Daraufhin zog Harper seine Rettungsweste aus, warf sie dem anderen zu mit den Worten: „Dann nimm diese. Du brauchst sie nötiger als ich.“ Anschließend schwamm er zu anderen Schiffbüchigen und später zurück zu dem jungen Mann, der sich dann bekehrte und anschließend von einem Rettungsboot gerettet wurde.
Harpers letzte Worte vor dem Versinken kamen aus Apostelgeschichte 16:31: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst Du gerettet!“

Vier Jahre später kam es zu einem Treffen von Titanic Überlebenden in Hamilton, Kanada. Ein Schotte, Aguilla Webb, berichtete mit tränenerstickter Stimme, wie John Harper ihn in jener Nacht zu Jesus geführt hatte. Er war der junge Mann. Seine Worte:

"Ich bin ein Titanic Überlebender. Ich war einer von nur sechs aus 1517 Menschen, die in jener furchtbaren Nacht aus dem Eiswasser gerettet wurden. Wie Hunderte anderer kämpfte ich gegen die kalten, dunklen Wassermassen des Nordatlantik. Das Jammern der Sterbenden füllte meine Ohren, als ein Mann an mir vorbei trieb, der mir zurief: „Ist Deine Seele gerettet?“ Dann hörte ich, wie er anderen zurief, die dann – gemeinsam mit ihm – im Wasser versanken. Dort, allein in der Nacht, mit 3 Kilometern Wasser  unter mir, schrie ich zu Christus, mich zu retten. Ich bin der letzte Bekehrte von John Harper.“

Wäre Hebräer 11 weitergeschrieben worden, wäre John Harper sicher erwähnt. Wer im Angesicht des Todes, getrennt, von allem, was einem lieb ist nur ein Verlangen hat: andere mit in die Ewigkeit zu nehmen, der muss durchdrungen sein von Jesus.

Diese alle sind gestorben im Glauben und haben das Verheißene nicht erlangt, sondern es nur von ferne gesehen und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind. (Hebräer 11:13)

Dienstag, 8. Oktober 2013

Spott, Hohn und Verfolgung

Kürzlich haben wir in unserer Gemeinde mit vier Abenden zum Thema Bibelkunde begonnen. Der erste Abend diente dazu, uns einzustimmen auf den Reichtum und die Größe des Wortes Gottes. Andererseits wurde uns bewusst, dass es keine Zeit gegeben hat, in der Gottes Wort nicht heftig angegriffen und verhöhnt wurde. Spott und Verfolgung erfuhren auch alle, die sich an Gottes Maßstäben orientierten. Bereits aus dem 2 Jahrhundert gibt es Karikaturen eines Gekreuzigten mit Eselskopf. Schlussendlich war Spott und Hohn immer verbunden mit einem größeren oder kleineren Maß an Verfolgung. Warum ich glaube, dass auch meine Generation noch ein wesentlich größeres Maß an Verfolgung sehen wird, zeichnet sich in unserem Land und in Europa deutlich ab. Die Toleranz, die von uns Christen eingeklagt wird, wird uns im Gegenzug nicht gewährt. Hier aktuelle Beispiele:

England, Juli 2013: Tony Miano predigt im Freien über 1 Thessalonicher 4:1-12 und erwähnt, dass Menschen Gottes Gebot übertreten, wenn sie in Unmoral leben, egal ob hetero- oder homosexuell. Eine Zuhörerin beginnt zu fluchen und ruft schließlich die Polizei, die Miano mitnimmt. 

England, September 2013: Der Straßenprediger Rob Hughes wird von der Polizei abgeführt, eingesperrt und seine Fingerabdrücke werden genommen. Das alles, weil er fälschlicherweise von einer lesbischen Zuhörerin der Hasspredigt bezichtigt wird. Erst sieben Stunden später werden die Anschuldigungen fallen gelassen und Hughes freigelassen. Immer seltener gilt für Straßenevangelisten die Unschuldsvermutung, immer häufiger muss Unschuld bewiesen werden, nicht die Schuld.

Schottland, September 2013: Josh Williamson predigt im Freien, wird zunächst verspottet, dann aufgrund falscher Anschuldigungen abgeführt und verhört. Rechtlicher Beistand wird ihm verwehrt. Da er kein Gesetz gebrochen hat, muss er schließlich freigelassen werden, was mit der Warnung geschah, nicht mehr öffentlich zu predigen. (vgl. Apostelg. 4:18)  

England, September 2013: Peter and Hazelmary Bull bieten als  christliches Ehepaar „Übernachtung mit Frühstück“ an. Gemeinsames Zimmer an unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Paare vermieten möchten sie nicht. Um ihnen zu schaden, meldeten sich seit 2008 bewusst solche an, die den Prinzipien der Bulls widerstehen. Es kommt zu gerichtlichen Schritten, einer Strafe, Entschädigungszahlungen und Gerichtskosten, die sich das Ehepaar schließlich nicht mehr leisten kann. Ihr Lebenswerk und ihre Kraft ist zerstört. Vandalismus und Todesdrohungen tun das Übrige. Ihr Hotel steht jetzt zum Verkauf.

Vor weniger als zehn Jahren wurde der italienische Parlamentarier Rocco Buttiglione wegen seiner konservativen moralischen Einstellung als EU Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit abgelehnt.

Belgien sieht Evangelikale als Irrlehrer an. In die gleiche Kerbe schlägt Frankreich. Deutschland braucht sich nicht zu verstecken. Wann immer Christen den Mund aufmachen gegen Abtreibung, praktizierte Homosexualität, die Einzigartigkeit Jesu, die biblische Schöpfung oder die Zuverlässigkeit der Bibel hagelt es Kritik, Angriffe und Verleumdung durch Fernsehen, Radio, Zeitungen und andere Medien. In jüngster Vergangenheit werden auch bei uns vermehrt Kirchen in Brand gesteckt oder vandalisiert.

Mit dem Zusammenrücken Europas und einer neu definierten Toleranz wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das auch Jesusnachfolger in Deutschland mit Verhaftungen, Redeverbot und Geldstrafen rechnen müssen.

Was tun? Wie wäre es hiermit:

Mach dir bewusst, dass KEINE Verfolgung unnormal ist – pure Gnade.
Anders ausgedrückt: Rechne mit Verfolgung und bereite dich darauf vor.

Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus,
werden Verfolgung erleiden. (2 Timotheus 3:12)

Dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie,
unbeirrt im Glauben zu bleiben, und sagten ihnen,
dass wir durch viele Bedrängnisse
in das Reich Gottes eingehen müssen. (Apostelgeschichte 14:22)

Freu Dich, wenn Du verspottet und verfolgt wirst um Jesu willen.

Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude,
wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt. (Jakobus 1:2)

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse,
weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt. (Römer 5:3)

Freut euch, dass ihr mit Christus leidet,
damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit
Freude und Wonne haben mögt. (1 Petrus 4:13)

Ermutige bewusst solche, die um Jesu willen verspottet oder verfolgt werden. Irgendwann bist Du froh, wenn Sie Dir genauso begegnen.

Gedenkt aber der früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt, als ihr teils durch Schmähungen und Bedrängnisse zur Schau gestellt und teils Gefährten derer wurdet, denen es so erging! Denn ihr habt sowohl mit den Gefangenen gelitten als auch den Raub eurer Güter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisst, dass ihr für euch selbst einen besseren und bleibenden Besitz habt. (Hebräer 10:32-34)

Vor allem: Fürchte Dich nicht und schau auf Jesus!

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,
die Seele aber nicht zu töten vermögen;
fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann
in der Hölle! (Matthäus 10:28)

Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen,
sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt
und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. (Hebräer 12:2a)

Einige, zum Teil ältere, aber immer noch interessante Webseiten zum Thema Verfolgung in Europa finden sich hier: Link 1, Link 2, Link 3

Montag, 7. Oktober 2013

DANKE!

Der gestrige Erntedanktag ist gekommen – und wieder gegangen. Die meisten Menschen haben’s nicht mal gemerkt. Ich freue mich immer wieder an den traditionellen Dekorationen zum Erntedanktag, sei es in Kirchen oder in unserer eigenen Gemeinde. (Danke, Simone)

Erntedank @CCFG
Im Folgenden ein paar Erinnerungen aus unserem gestrigen Predigttext, warum wir viel Grund haben, dankbar zu sein:

Markus 3:8: [Sie kamen] in großen Scharen zu ihm, weil sie gehört hatten, wie viel er tat. 
Menschen kamen in Scharen zu Jesus, weil andere ihnen von Jesus erzählt hatten. Andere waren begeistert von Jesus und verkündigten Ihn, wo immer es ging. Viele hörten – und machten sich irgendwann selbst auf, Jesus kennen zu lernen.
DEIN ZEUGNIS FÜR JESUS IST NICHT UMSONST – AUCH WENN ES MANCHMAL SO SCHEINT!

Markus 3:10: Denn er heilte viele, so daß alle, die eine Plage hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn anzurühren.
Sie drängten und drängelten, sie stürzten sich förmlich auf ihn, so dass er ein Boot bereitstellen ließ, weil die Menschen ihn so bedrängten. Aber er schickte niemanden fort. Jesus war nie genervt von den Menschen, egal, warum sie kamen. Niemand ging Ihm auf den Keks, egal aus was für Gründen jemand kam, egal, wie oft jemand aus demselben Grund kam! Niemand nervt Jesus.
DU NERVST JESUS NICHT! ER WIRD DICH NIE WEGSCHICKEN, WENN DU ZU IHM KOMMST!

Markus 3:11: Wenn ihn die unreinen Geister erblickten, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes!
Selbst Menschen mit dunklen Nöten kamen zu Jesus. Auch solche mit okkulten Belastungen und bösen Mächte wussten, wer der Sieger ist: JESUS! Jesus weist alle Dämonen zurück und befreit von dunklen Mächten.
DU DARFST MIT ALL DEINEN NÖTEN ZU JESUS KOMMEN UND HILFE ERFAHREN, NICHT NUR MIT DENEN, DIE ANDERE VERSTEHEN ODER SEHEN KÖNNEN.

Wenn ich mir dann noch die Jüngerschar anschaue, die Jesus zu sich rief, kommt ein ganz großer Grund zur Dankbarkeit hinzu: Da passe ich genau hinein – und trotzdem wollte Jesus sie.
Petrus: der erst redete und dann dachte; die emotionellen Brüder, Johannes und Jakobus; Andreas und Philippus, die nicht zu den Auffälligsten der Gruppe gehörten, Bartholomäus und Thaddäus – und wer sind die? Matthäus: Ex-Zöllner, Verräter und Betrüger mit großem Freundeskreis aus schlechtem Millieu; Thomas, mit dem unrühmlichen Spitznamen: der Zweifler; Jakobus mit dem Beinamen: der Jüngere, oder: der Kleinere – Danke!  Simon, der Ex-Sektierer und Judas der spätere Verräter und Selbstmörder.

Von denen heißt es in Markus 3:14-15a:
Und er stieg auf den Berg und rief zu sich, welche er wollte; und sie kamen zu ihm. Und er bestimmte zwölf, die bei ihm sein sollten

Dass Jesus solche in Seiner Nähe haben wollte, ermutigt mich ungemein. Dann bin ich zuversichtlich, dass Er auch Dich und mich in Seiner Jüngerschar haben will. Und der Bonus: Außer Judas wurden aus allen im Laufe der Zeit Vorbilder und Glaubensgrößen.

DU DARFST SICHER SEIN, DASS DU VOLL IN DAS PROFIL DERER PASST, DIE JESUS IN SEINER NACHFOLGE HABEN MÖCHTE.

In Vs 13 heißt es: [Er] rief zu sich, welche er wollte; und sie kamen zu ihm.

Wirst Du Dich aufmachen und kommen?

Sonntag, 6. Oktober 2013

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende 

Predigttext: MARKUS 3:7-19: 

7 Aber Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück; und eine große Menge aus Galiläa folgte ihm nach, auch aus Judäa 
8 und von Jerusalem und von Idumäa und von jenseits des Jordan; und die aus der Gegend von Tyrus und Zidon kamen in großen Scharen zu ihm, weil sie gehört hatten, wie viel er tat.
9 Und er befahl seinen Jüngern, ihm ein kleines Schiff bereitzuhalten um der Volksmenge willen, damit sie ihn nicht bedrängten.
10 Denn er heilte viele, so daß alle, die eine Plage hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn anzurühren. 
11 Und wenn ihn die unreinen Geister erblickten, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes! 
12 Und er gebot ihnen streng, daß sie ihn nicht offenbar machen sollten. 
13 Und er stieg auf den Berg und rief zu sich, welche er wollte; und sie kamen zu ihm. 
14 Und er bestimmte zwölf, die bei ihm sein sollten und die er aussandte, um zu verkündigen, 
15 und die Vollmacht haben sollten, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben: 
16 Simon, dem er den Beinamen Petrus gab, 
17 und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, denen er den Beinamen »Boanerges« gab, das heißt Donnersöhne, 
18 und Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, den Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon den Kananiter, 
19 und Judas Ischariot, der ihn auch verriet.
Herzliche Einladung zum
 GOTTESDIENST: 10:30 Uhr
anschließend Mittagessen
 im Bitzegarten!

Lieder - Gebet - Gottes Wort
Gemeinschaft
 
Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 Sonntagszitat: 
"Wahres Christentum ist nicht bloß der Glaube 
an eine bestimmte Menge trockener, abstrakter Aussagen
Es ist das tägliche Leben in der persönlichen Kommunikation 
mit einer tatsächlichen lebenden Person - Jesus Christus."
(J.C.Ryle)