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Samstag, 7. Dezember 2013

Nelson Mandela (1918 – 2013)

Auf jeden Fall ein bewegtes Leben mit ausgesprochen vielen Höhen und Tiefen hat Nelson Mandela durchlebt. 1918 wurde er in die Volksgruppe der Thembu in Südafrika hineingeboren. Erst als junger Erwachsener wurde er politisch aktiv und trat 1944 dem ANC bei, einer Protestbewegung gegen die Apartheit. Mandela begann mit dem Vorsatz des gewaltfreien Protestes nach dem Vorbild Mahatma Ghandis. In den 60ger Jahren änderte sich die Einstellung und der bewaffnete Kampf begann, der ANC wurde verboten und ANC Aktivisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Unter ihnen: Nelson Mandela. Erst 1990 wurde das Verbot des ANC aufgehoben und Nelson Mandela entlassen. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis, ein Jahr später wurde er zum Präsidenten Südafrikas gewählt und regierte bis 1999. Seit 2010 hat sich Mandela aus dem Licht der Öffentlichkeit verabschiedet, 2011 siedelte er in sein Heimatdorf um. Immer wieder in der Vergangenheit ging es ihm gesundheitlich nicht gut. Am 5. Dezember starb er an den Folgen einer Lungenentzündung.

Nelson Mandela war – zumindest seit seiner Freilassung aus dem Gefängnis, ein beliebter, beachteter und gefragter Weltpolitiker. Er bleibt in Erinnerung für sein Streben nach Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit – ebenso wie für sein freundliches Lächeln.

Wo ist Nelson Mandela jetzt? Die Bibel sagt – und das gilt für Politiker wie Nichtpolitiker, für Liebenswerte wie für Kotzbrocken:
„Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben;
wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

Welchen Glauben hatte Mandela? Man weiß es nicht. Einiges scheint dafür zu sprechen, dass er, wie einige seiner Verwandten, den Zeugen Jehovas nahestand. Anderes deutet darauf hin, dass er dem methodistischen Glauben seiner Mutter näher stand. Es gibt Aussagen von Mandela, die durchaus auf einen rettenden Glauben an Jesus Christus hinweisen könnten.

In seiner Autobiographie äußert sich Mandela positiv über die Errungenschaften von Afrikanern durch kirchliche Missionsarbeit. Als Resultat schloss er sich der Vereinigung christlicher Studenten an und lehrte die Bibel in verschiedenen Dörfern. *

Kurz vor seiner Wahl zum Präsidenten Südafrikas hielt er eine Osterrede an einer christlichen Osterkonferenz. Dazu las er die Seligpreisungen und pries Gott anschließend für: "die Gute Nachricht, die durch unseren auferstandenen Messias geboren wurde …” In seinem Leben als Erwachsener hat er immer Christus als seinen Herrn bezeichnet. *

Seine Tochter berichtet über ihren Vater, als dessen Gesundheit nachließ: "Alles, was wir tun ist, einen Tag nach dem anderen zu nehmen und zum guten Herrn zu beten."* 

Diese Aussagen lassen hoffen, dass Mandela Jesus Christus persönlich kannte. Gleichzeitig stellen Zitate wie das folgende wieder alles in Frage. So erklärte er:
„Ich danke welchen Göttern auch immer für meine unbequeme Seele, ich bin der Meister meines Glaubens und der Kapitän meiner Seele.“

Mit Nelson Mandela hat die Welt einen sympatischen, für Jahrzehnte vorbildlichen Politiker verloren. Ob er gläubig war, kann vielleicht kein Mensch auf Erden beantworten. Gott kann! Er sieht unsere Herzen. Mandelas, Deins und meins. Mandelas Tod erinnert jeden daran, dass wir alle einmal sterben und vor Gott erscheinen müssen. Für Dich und mich ist dabei nicht entscheidend, wie Gottes Urteil über Nelson Mandela ausfällt, sondern wie Sein Urteil über Dich und mich ausfällt. Bist Du bereit, Deinem Gott zu begegnen?
„Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben;
wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

`Quelle:http://www.denisonforum.org/global/752-the-faith-of-nelson-mandela  (u.a.)

Freitag, 6. Dezember 2013

Nur 8%!

Eine Statistik schaut auf unsere Sorgen. Hast Du welche? Ich hab welche – und ich wette, Du auch! Hier ist das Ergebnis der Untersuchung:

Die Ängste der Durchschnittsperson drehen sich:
zu 40% um Dinge, die nie Realität werden
zu 30% um Dinge der Vergangenheit, die niemand mehr ändern kann
zu 12% um Kritik durch Andere – die meist nicht zutrifft
zu 10% um Gesundheit – die durch Sorgenstress abnimmt
zu nur 8% um echte Probleme, die wir erfahren

Nur 8%! Kein Wunder, Jesus fordert uns im Matthäusevangelium auf, uns keine Sorgen zu machen. In Kapitel 6:34 heißt es:
Darum sorgt nicht für morgen,
denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.
Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Tatsächlich fordert uns Jesus auf, nicht im „morgen“ zu leben. Gleichzeitig fordert Er uns auf, nicht im „gestern“ zu leben. Er sagt uns in Lukas 9:62:
„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück,
der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“

Wenn wir also nicht im „morgen“ und nicht im „gestern“ leben sollen, fallen gleich 70% der potentiellen Sorgen weg. Was Andere über uns sagen, denken oder verbreiten, ist auch grundsätzlich zweitrangig. Erstrangig ist, was Gott über uns denkt und wie Er uns beurteilt. Damit fallen weitere 12% weg.

Schließlich stehen 10% der Ängste mit unserer Gesundheit in Verbindung, die wir ohne uns sorgen zu müssen, zum Teil beeinflussen können – den Rest müssen wir getrost in Gottes Händen lassen.

Damit bleiben 8% „berechtigte Sorgenanlässe“. Und die sollen wir, sobald wir sie als Sorgen empfinden, an Jesus abgeben. Er sagt uns:
„Sorgt euch um nichts; sondern in allem
laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung
eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Phil 4:6)

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1 Pe 5:7)

Jesus ruft uns auf, Menschen zu sein, die im „Heute“ leben. Wir haben allen Grund dazu.

Wirf dein Anliegen auf den Herrn,
und er wird für dich sorgen;
er wird den Gerechten in Ewigkeit
nicht wanken lassen! (Psalm 55:23)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Warten

Jeder von uns kennt diese öden Zeiten. Man hat sich verabredet und trifft pünktlich ein. Und dann sitzt man da und wartet. Und wartet! UND WARTET! Irgendwann geht einem durch den Kopf, wie viel kostbare Zeit man verloren hat durch das elende Warten auf den anderen, der, wie sich herausstellt, den Termin verpennt hat.

Eine andere Art des Wartens ist die auf Antwort. Als unser Sohn sich kurz vor Schulende im Ausland aus Übersee bei 40 oder mehr Firmen um einen Ausbildungsplatz bewarb, kamen irgendwann die Antworten aus Deutschland. Alles was uns erreichte, waren Absagen. Aber nicht alle Firmen machten sich die Mühe, zu antworten. Und so wartete man jeden Tag auf Post, jeden Tag auf einen Brief mit guter Nachricht. Aber das Warten war vergebens. Der Brief mit der guten Nachricht kam nie an.

Kürzlich nahm ich an einem Missionsgebetskreis teil, in dem einige der Teilnehmer auch in einem Prozess des Wartens stehen. In dem Zusammenhang fiel das Zitat:
„Die Zeit, in der wir auf Gott warten, ist keine vergeudete Zeit!“

Man, habt Ihr das gehört? Hier noch einmal: „Die Zeit, in der wir auf Gott warten, ist keine vergeudete Zeit!“ Das ist ein Zitat der ersten Liga, gerade weil es so aktuell ist in unserem Leben. Stille zu werden, alles andere ruhen zu lassen, abzustellen, abzuschalten und auf Gott zu warten ist keine vergeudete Zeit. Im Gegenteil. Gott fordert uns auf, auf Ihn zu warten. In Klagelieder 3:26 heißt es:
Gut ist's, schweigend zu warten auf die Rettung des Herrn.

Der Anfang des Wartens ist auch gar nicht so schwer. Es ist ganz angenehm, dem Herrn unsere Anliegen zu nennen und uns dann vertrauensvoll zurückzulehnen und zu warten. Nur – was tun, wenn sich die Antwort hinzieht? Wird Er sich tatsächlich aufmachen und sich um mein winziges Anliegen kümmern? Lohnt sich meine Geduld? In Sprüche 10:28 gibt Gott selbst die Antwort darauf:
Das Warten der Gerechten wird Freude werden;
aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.

„Die Zeit, in der wir auf Gott warten, ist keine vergeudete Zeit!“  Selbst dann, wenn Gott in Seiner unermesslichen und manchmal unergründlichen Weisheit die Antwort ein wenig warten lässt. Warten auf Gott bedeutet, dass unsere Augen und Herzen auf Ihn gerichtet sind. Das wiederum verursacht Zuversicht, Geborgenheit und Geduld in unserem Herzen. Es ist die Zeit, in der wir ohne Gott warten, die schwer oder verloren ist, „wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.“ (Psalm 32:10)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Gott kann alles! – Echt?

Heute kam der Rundbrief von Freunden ins Haus. Er beginnt mit den Worten:

„Seit 34 Jahren lebe ich mit der festen Überzeugung: Gott kann alles! Nein, Gott erhört nicht immer unsere Gebete, wann und wie es uns lieb wäre. Auch erlebe ich vermutlich nicht mehr Gebetserhörungen als Sie! Aber …“

Mich sprachen diese Verse an. Auch ich lebe seit mehreren Jahrzehnten mit der festen Überzeugung, dass Gott alles kann. Aber auch ich mache die Erfahrung, dass Gott nicht alle meine Gebete so erhört, wie und wann ich es möchte.

Mit Millionen anderer Christen bete ich seit über einem Jahr immer wieder für die Freilassung des im Iran inhaftierten Pastors, Saeed Abedini. Nicht nur ist er weiter gefangen – er wurde sogar in ein brutaleres, gefährlicheres Gefängnis verlegt. All die Millionen Gebete für seine Freilassung sind noch nicht erhört worden. ABER: All die Millionen Gebete, dass der Herr ihn im Gefängnis segnet, die erhört der Herr. Es heißt, dass sich mindestens 30 Gefangene für Jesus entschieden haben. Wir beten weiter – trotz aller Fragezeichen und wissen: Gott kann!

Mit allen anderen Christen, die in der Nachfolge stehen, bete ich für verschiedene Anliegen und mache die Erfahrung, dass einige dieser Anliegen relativ zügig erhört werden, während Gott mich bei anderen Anliegen auf die Probe stellt. Ich bete weiter, weil ich weiß und erfahre: Gott kann!

Ich erinnere mich an Hiob. Wie lange hat er gelitten? Von den ersten Benachrichtigungen, dass sein Reichtum gestohlen und seine Kinder ermordet wurden … über die Aufforderung seiner Frau, den Glauben über Bord zu werfen … über die verletzenden Antworten und Ratschläge seiner Freunde … über die dunklen Todestäler, in denen Gott schwieg … bis dass er schließlich wieder Licht sah. Wie lange dauerte der ganze Spuk? Sicher hat er in der Zeit immer wieder zu Gott geschrien. „Warum?“  „Wie lange?“  „Rede doch?“  Am Ende erfuhr er nicht nur, dass Gott kann. Er erfuhr, dass Gott noch mehr kann! Denn Hiobs Ende war überaus gesegneter als sein Anfang.

Vielleicht ist auch Dein Glaube: „Gott kann!“ aber Deine Erfahrung ist: Er handelt nicht immer, wann und wie es mir lieb wäre. Bete weiter! Lass Gott Gott sein! Er muss nicht antworten, wie oder wann Du es willst. Er handelt, wie und wann Er es will – aber immer zu Deinem Besten. Er sagt in Jeremia 29:11:

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe …
Gedanken des Friedens und nicht des Leides,
dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.“

Gott kann!  Gott will! Und immer zu deinem Besten! Vertrau Ihm!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Der erste Schritt und das letzte Wort

In einem Rundschreiben fiel mir kürzlich dieser Satz in die Hände:

„Wenn ich im Glauben bereit bin, den ersten Schritt zu gehen,
dann wird Gott das letzte Wort haben.“

Die Wahrheit dieser Worte sehe ich illustriert von den ersten bis in die letzten Seiten der Bibel.

Abraham war bereits alt und eingesessen in Ur als Gott zu ihm redet: Pack Deine Sachen und geh. Nicht gerade ein detaillierter Auftrag. Wohin, Herr? mag Abraham gefragt haben. Ich habe Frau, Dienstpersonal, Herden und einiges an Besitz. Gottes Antwort war knapp: „In ein Land, das ich dir zeigen werde.“  Abraham blieben zwei Möglichkeiten: Er konnte sagen: Das ist mir eine zu unsichere Zukunft. Mach ich nicht – oder er konnte den ersten Schritt tun. Er entschied sich für die zweite Option und wurde nicht nur Vater Israels, sondern auch der Vater aller Gläubigen. Abraham machte den ersten Schritt – und Gott behielt das letzte Wort.

Mose erhielt den Auftrag, die friedliche Wüste Richtung Ägypten zu verlassen, das Land, das er 40 Jahre zuvor als gesuchter Mörder fluchtartig verlassen hatte. Mose fühlte sich völlig unfähig, Gottes Auftrag nachzukommen. Er machte den ersten Schritt in Angst und Schwachheit und wurde zum Hirten, Leiter und Gesetzgeber Israels. Eine Art Vermittler zwischen dem Volk und Gott. Gott schrieb Geschichte durch ihn. Mose machte den ersten Schritt im Glauben – und Gott behielt das letzte Wort.

10 aussätzige Männer kamen zu Jesus. Sie waren erbärmlich, ausgestoßen, ohne Hoffnung – und wollten von Jesus geheilt werden. Jesus reibt ihnen keine Spucke in die Wunden (wie Er es mal bei einem Blinden tat), Er rührt sie nicht an, wie Er es bei vielen anderen tat. Er sagt auch nicht: Sei gesund  und heilt sie von einem Augenblick auf den anderen. Nein! Er schickt die Aussätzigen auf den Weg mit den Worten: „Geht, und zeigt euch den Priestern!“  Die Zehn machen den ersten Schritt im Glauben – und Gott behält das letzte Wort.

Petrus war mit anderen Jüngern im Boot, als ein furchtbarer Sturm losbrach. Dummerweise war Jesus nicht dabei. Die Jünger hatten Angst und mussten sich mächtig ins Zeug legen. Dann erleben sie ein Wunder. Zuerst meinen sie, einen Geist zu sehen, dann hören sie die Stimme Jesu und die Aufforderung: Fürchtet euch nicht! Ich bin’s.  Jesus war auf dem Wasser gehend zu ihnen gekommen. Petrus wollte mehr. „Herr, wenn Du es bist, dann ruf mich zu dir“ –  „Komm!“ruft Jesus … und Petrus steigt aus dem Boot. Was für ein Wagnis! Was für ein Gefühl das gewesen sein muss – dieser erste Schritt. Hätte das Wasser nicht getragen, wäre Petrus im aufgewühlten Meer baden gegangen. Aber das Wasser trägt. Petrus macht den ersten Schritt im Glauben – und Gott behält das letzte Wort.

Zu welchem Schritt fordert Gott Dich heute auf – oder vielleicht auch schon seit geraumer Zeit? Oft gibt Gott uns einen Auftrag oder einen Ruf, und es braucht seine Zeit, bis wir den ersten Schritt wagen. Manchmal zögern wir Tage, manchmal Wochen, manchmal Jahre – und bleiben unglücklich oder zumindest unruhig. Mach heute den ersten Schritt im Glauben – und Gott behält das letzte Wort.

„Wenn ich im Glauben bereit bin, den ersten Schritt zu gehen,
dann wird Gott das letzte Wort haben.“

Montag, 2. Dezember 2013

Gedanken zum 1. Advent! (Vorsicht! Spurgeon!)

Warum „Vorsicht! Spurgeon!“? Nun, die folgenden Gedanken sind eine freie, auszugsweise  Übersetzung aus Spurgeons Predigt: „Freude, zu Betlehem geboren“  Spurgeon ist dafür bekannt, dass er sagt, was er denkt und nicht zurück hält.  Genau das machte ihn zu einem großen Prediger, mächtig von Gott gebraucht.
Aus seiner Predigt kommen diese Gedanken zum ersten Advent: 

Lass Christus regieren, und die Menschen werden ihre Bögen und Speere zerbrechen und ihre Kriegswagen verbrennen. Es ist Freude für alle Völker, dass Christus geboren ist, der Friedefürst, der König, der in Gerechtigkeit regiert.  … Aber die größte Freude gilt denen, die Christus als Retter kennen. … Lasst mich jedem von euch ein paar persönliche Fragen stellen. Sind deine Sünden vergeben um Jesu Willen? Ist der Kopf der Schange in deiner Seele zertreten? Regiert [Jesus] in heiligender Kraft über deine Natur. Dann hast du die Freude, die für alle Menschen ist, in ihrer reinsten Form.

Und, ihr Lieben, je mehr Ihr euch Christus, dem Herrn unterordnet, je besser  Ihr Ihn kennt und Ihm ähnlich werdet, je vollkommener wird eure Freude werden.

Freude an der Oberfläche ist für solche, die leben, wo der Retter verkündigt wird. Aber die wahren Tiefen, die großen, unaussprechlichen Tiefen heiliger Freude, die mit Entzücken glitzern und funkeln, die sind für solche, die den Retter kennen, dem Gesalbten gehorchen und die mit dem Herrn selbst Gemeinschaft haben. Der glücklichste Mensch ist der christusähnlichste Mensch.

Ich wünschte, dass einige Christen christlicher wären: sie sind Christen und noch was anderes; es wäre viel besser, sie wären nur Christen. Vielleicht kennst du die Legende – oder möglicherweise die wahre Geschichte, die Augustinus zum Leben brachte.
Augustinus träumte, dass er starb und an die Himmelspforten kam. Der Hüter der Pforte fragte ihn: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Christianus sum,“ - Ich bin Christ. Aber der Hüter antwortete:

„Nein, du bist kein Christ. Du bist ein Ciceronianer, denn deine Gedanken und Studien sind hauptsächlich auf den Werken Cicerons und der Klassiker aufgebaut und du hast die Werke Jesu vernachlässigt.  Hier [im Himmel] beurteilen wir Menschen nach dem, worin ihre Gedanken sich am meisten vertieft haben. Du wirst als Ciceronianer beurteilt, nicht als Christ.”  

Als Augustinus erwachte legte er die klassischen Werke, die er studiert hatte,  beiseite, ebenso wie die Gelehrsamkeit, nach der er sich ausgestreckt hatte und beschloss: „Ich werde Christ und Theologe sein.“

Von der Zeit an richtete  er seine Gedanken auf das Wort Gottes, und seine Feder und Zunge dem Unterrichten anderer in der Wahrheit.


Oh, ich möchte nicht, dass von irgendjemand von euch gesagt wird: „Naja, er ist irgendwo Christ, aber ist viel eher ein Geschäftsmann, der hinter dem Geld her ist.“ Ich möchte nicht, dass  gesagt wird: „Naja, er ist ein Christusgläubiger, aber weit mehr ist er Politiker.“ „Naja, vielleicht ist er ein Christ, aber wenn er redet ist er wesentlich mehr zu Hause auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Landwirtschaft, des Maschinenbaus, der Pferde, des Bergbaus, der Schifffahrt der der Unterhaltung.
Nein, nein, du wirst niemals die Fülle von Freuden kennen, die Jesus der Seele bringt – nur, wenn du durch die Kraft des Heiligen Geistes den Herrn, deinen Meister, zu deinem ein und alles machst; wenn du Ihn zum Brunnen deiner intensivsten Freude machst. „Er ist mein Retter, mein Christus, mein Herr,“ das sollte dein lautester Ruhm sein. Dann wirst Du die Freude kennen, die das Lied der Engel den Menschen ankündigen.“ (Spurgeon)

 Und der Engel sprach zu ihnen: 

Fürchtet euch nicht! Denn siehe, 
ich verkündige euch große Freude, 
die dem ganzen Volk widerfahren soll 
… der Heiland … Christus … der Herr! 
 (Die Bibel: Lukas 2:10 u.11)

Sonntag, 1. Dezember 2013

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende 

Predigttext: Markus 5:21-43:
 
21 Und als Jesus im Schiff wieder ans jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm; und er war am See.
22 Und siehe, da kam einer der Obersten der Synagoge, namens Jairus; und als er ihn erblickte, warf er sich ihm zu Füßen,  
23 und er bat ihn sehr und sprach: Mein Töchterlein liegt in den letzten Zügen; komme doch und lege ihr die Hände auf, damit sie gesund wird und am Leben bleibt!
24 Und er ging mit ihm; und es folgte ihm eine große Menge nach, und sie bedrängten ihn.
25 Und da war eine gewisse Frau, die hatte seit zwölf Jahren den Blutfluß,  
26 und sie hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet, ohne daß es ihr geholfen hätte — es war vielmehr noch schlimmer mit ihr geworden.
27 Als sie nun von Jesus hörte, kam sie unter dem Volk von hinten heran und rührte sein Gewand an.
28 Denn sie sagte sich: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, so werde ich geheilt!
29 Und sogleich vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie merkte es am Leib, daß sie von der Plage geheilt war.
30 Jesus aber, der in sich selbst erkannt hatte, daß eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich sogleich inmitten der Menge um und sprach: Wer hat mein Gewand angerührt?
31 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Du siehst, wie das Volk dich drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?
32 Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.
33 Aber die Frau kam mit Furcht und Zittern, weil sie wußte, was an ihr geschehen war, und warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.  
34 Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich gerettet! Geh hin im Frieden und sei von deiner Plage gesund!
35 Während er noch redete, kamen etliche von den Leuten des Obersten der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was bemühst du den Meister noch?
36 Sobald aber Jesus das Wort hörte, das sie redeten, sprach er zum Obersten der Synagoge: Fürchte dich nicht, glaube nur!
37 Und er ließ niemand mitgehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.
38 Und er kommt in das Haus des Obersten der Synagoge und sieht das Getümmel, wie sehr sie weinten und heulten.
39 Und er geht hinein und spricht zu ihnen: Was lärmt ihr so und weint? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft!
40 Und sie lachten ihn aus. Nachdem er aber alle hinausgetrieben hatte, nahm er den Vater und die Mutter des Kindes mit sich und die, welche bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag.
41 Und er ergriff die Hand des Kindes und sprach zu ihm: Talita kumi!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!
42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie gerieten außer sich vor Staunen.
43 Und er gebot ihnen ernstlich, daß es niemand erfahren dürfe, und befahl, man solle ihr zu essen geben.  
 
  Musik für Jesus 
Predigt zur Ehre Gottes
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet

Beginn: 10:30 Uhr

Anschließend Mittagessen

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 Sonntagszitat: 
  „Gott führt uns manchmal so, 
dass wir sehr ungewöhnlichen Leuten begegnen, 
nämlich Leuten, die so sind wie wir. Dann sollen wir Liebe üben."
(anon)