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Samstag, 18. Januar 2014

Meine Helden

Vor einer Stunde bin ich von einem Treffen heimgekommen. Jesusjünger, von denen die meisten im Ausland tätig sind, berichteten über ihr Erleben mit Jesus. Mein Dank für ihre Arbeit geht an Jesus. Aber meine Achtung gilt auch ihnen. Hier ist, warum:

In einem Land voller Kriminalität und Korruption wird einer Dienerin Jesu das Auto gestohlen. Der Rat, den sie von der Polizei erhält: „Wenn Du Dein Auto wiederbekommen möchtest, beauftrage die Mafia!“ Selbstverständlich hat sie darauf verzichtet.

Eine Frau arbeitet unter Kindern in einem Dritte-Welt-Land. Sie erzählt, wie Jesus sie veranlasste, in eine gefährliche Stadt umzuziehen. Hohe Kriminalität! Man achtet auf seine Umgebung und auf seinen Geldbeutel. 5 Morde sind der tägliche Durchschnitt. Und sie bleibt und dient Jesus unter Kindern. Preis dem Herrn!

Eine Arbeiterin im Dienst Jesu wird nicht wieder ins Ausland gehen. Sie ist zu alt. Nach 40 Jahren Dritte Welt wird sie ihren Lebensabend in Deutschland verbringen. 24 Jahre (!) verbrachte sie in einem primitiven Urwalddorf. Dann zog sie in eine Stadt um andere zu schulen. Soziale Hilfe und Reden über ihren Glauben haben ihr Leben und ihren Dienst ausgemacht und vielen einheimischen, benachteiligten Minderheiten geholfen.

Eine andere Frau arbeitet in einem islamischen Land. Im Krankenhaus dürfen sie ihren Glauben ausleben und verbalisieren, sogar den bekannten Jesus Film zeigen. Jetzt nehmen die radikalen Islamisten Einfluss. Das Krankenhaus soll auf alle religiösen Bekenntnisse verzichten. Frauen, die nicht den Schleier tragen, laufen in Gefahr, ihr Gesicht mit Säure verätzt zu kriegen. Noch kann im Krankenhaus gearbeitet werden. Niemand weiß, wie lange noch. Die Frau bleibt und dient weiter ihrem Herrn. Das verdient Anerkennung. Preis dem Herrn.

Das sind nur Auszüge aus den vielen Berichten, die ich gehört habe. Menschen, im Dienst für Jesus. Menschen, die ihren Glauben leben, die ihren Worten Hände und Füße geben. Es war absolut ermutigend! Menschen, die ihr Leben hingeben, bereit sind, den Luxus aufzugeben, in den sie hineingeboren wurden; bereit sind, in einem wenig entwickelten Lande zu leben; bereit sind, ihre Verwandten und Freunde zurück zu lassen, ein oder zwei fremde Sprachen zu lernen, sich in einer anderen, befremdenden Kultur einzuleben, für Jesus zu schwitzen oder zu frieren, auf Sicherheit zu verzichten und mit der Bereitschaft zu leben, für Jesus – wenn nötig - zu sterben. Menschen, für die wir Jesus danken und die unsere Achtung verdienen. Noch mehr aber: die unsere Gebete verdienen und brauchen, damit Gott weiterhin durch sie Sein Werk tun kann in aller Welt. Betest Du regelmäßig für Arbeiter im Dienst Gottes?   (W)

Freitag, 17. Januar 2014

Wie viele Sünden vergibt Gott?

Fast alles hat eine Begrenzung. Die Last, die ich mit meiner Anhängerkupplung ziehen darf, ist begrenzt. Die Anzahl von Personen, die zur selben Zeit im Aufzug fahren dürfen, ist begrenzt. Die Fehlerquote bei der Führerscheinprüfung ist auch begrenzt.
Immer wieder trifft man Menschen, die sich fragen, wo Gottes Schmerzgrenze ist, wenn es um die Vergebung unserer Schuld geht. Kürzlich fragte mich jemand, wie es bei einem Menschen aussieht, der durch Suizid aus dem Leben gegangen ist. Gestern kam die Frage auf, wie es denn aussieht, wenn ein Jesusjünger sündigt und vor seinem Tod keine Möglichkeit mehr hat, Gott um Vergebung zu bitten. In alledem schwingt unterschwellig die Frage mit: Wie weit geht Gottes Vergebung, wie umfangreich ist sie und wie viel ist Er bereit, zu vergeben.

 In Jesaja finden wir eine ganze Reihe von Versen, die zu diesem Thema Aufschluss geben. Einer davon steht in Kapitel 55:5:

„Der Gottlose soll seinen Weg verlassen 
und der Übeltäter von seinen Plänen absehen! 
Stattdessen soll er zum Herrn umkehren,
damit er sich seiner erbarmt.
Ja, bekehrt euch zu unserem Gott, 
denn bei ihm ist viel Vergebung. 

Viel Vergebung. VIEL VIEL!

Das ist die Antwort. Wer Vergebung nicht als Lizenz zum Sündigen versteht sondern als Gnadengeschenk Gottes, das wir nicht ausnützen sondern demütig annehmen, der braucht sich nicht zu sorgen. Wer sich zum Herrn wendet, über den wird sich Gott erbarmen und Seine Vergebung ausgießen. Gott zählt unsere Sünden nicht. Er sieht sie. Er straft sie – oder Er vergibt sie. 

Viel Vergebung ist bei unserem Gott.
(W)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Reichtum

Ein wohlhabender Mann nahm seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf dem Hof einer sehr armen Familie.

Als sie zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie fandest du unseren Ausflug?" "Sehr interessant!" kam die Antwort.

"Und? Hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

"Was hast du denn dadurch gelernt?" bohrte der Vater weiter. Und der Sohn antwortete:

"Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben,
- und die Leute auf der Farm haben vier.
Wir haben einen Swimmingpool bis zur Mitte unseres Gartens, 
- und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört.
Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten,
- und sie haben die Sterne.
Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten,
- und sie haben den ganzen Horizont.
Wir haben eine Enzyklopädie,
- und sie haben das Wort Gottes.“

Der Vater war sprachlos. Der Schlusssatz des Sohnes: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."*

Und Du? Reich oder arm? Sicher, die Hunde, der See, die Sterne und der Horizont können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bauernfamilie auf viele Annehmlichkeiten des Lebens verzichten musste. Andererseits: Was sind Annehmlichkeiten des Lebens? Wenn uns die „Annehmlichkeiten des Lebens“ den Blick zum Himmel rauben, wenn sie uns künstliche Grenzen setzen und Gott in unserem Leben Konkurrenz machen, dann sind sie es sicher nicht wert, Annehmlichkeiten des Lebends genannt zu werden. Dann sind sie eher Scheuklappen des Lebens, die die wahren Werte, Gottes Wort und Gott selbst ausklammern. In Markus 8:36 warnt Jesus:

“Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne
und nähme Schaden an seiner Seele?“

„Der Segen des HERRN allein macht reich,
und nichts tut eigene Mühe hinzu.“ (Sprüche 10:22)

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

*(Quelle: unbekannt; freie Übersetzung, bearbeitet)

Mittwoch, 15. Januar 2014

Berechnungen der Wiederkunft Jesu

So, jetzt fängt „der“ auch damit an!  denkt vielleicht der eine oder andere, wenn er die Überschrift liest. Nun, die Zeit und Entwicklungen in der Welt verleiten ja zu Überlegungen und Berechnungen in Richtung: „Wann kommt Jesus wieder?“  Mein Problem dabei ist: ich war nie gut in Mathematik und würde garantiert irgendwo einen Rechenfehler einbauen. Also lasse ich andere dran, die besser rechnen können. Mal sehen, was dabei raus kommt.
  • Bereits Martin Luther erwartete Jesu Wiederkunft zu seinen Lebzeiten. Seine Begründung: Da der Papst der Antichrist ist, muss Jesus sehr bald wiederkommen. Luther hatte Unrecht!
  • Kolumbus errechnete das Jahr 1656 als Weltuntergangsdatum und betrachtete seine Entdeckungsreisen als letzte Kreuzzüge zur Christianisierung der Welt. Er lag falsch!
  • C.T.Russel, Gründer der Zeugen Jehova ‘prophezeite’ die Entrückung für das Jahr 1910 und die Wiederkunft Jesu für 1914. Auch die Jahre 1918, 1925, 1975 mussten für endzeitliche Berechnungen herhalten. Na ja, er war eben kein Mathematiker!
  • Ein US Buch mit dem Titel „88 Gründe, warum die Entrückung 1988 stattfinden wird“ verkaufte sich tausendfach (vielleicht 8800x?) Andere schlugen das Weltende für den 6.9.1994 vor, bei anderen war es der 9.6.1994. Nun, offensichtlich sind wir alle noch hier und die Welt dreht sich weiter.
Da die alten Daten überholt sind, braucht man neue. Google spuckt zu dem Stichwort „Weltuntergang 2014“ über 13.000 Seiten aus. Auch für dieses Jahr gibt es wieder konkrete Daten für das globale Ende. Und für alle Daten gibt es Berechnungen und Begründungen. Vor einigen Jahren nannte jemand das Thema: „Die Lust am Weltuntergang“

„Berechnungen der Wiederkunft Jesu …“ lasst mich den Satz vollenden: „… sind unmöglich!“ Was Menschen an Daten ausgeben, ist eh uninteressant. Was sagt Gottes Wort?

Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. (Matthäus 24:36)
Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. (Matthäus 24:43)
Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. (1 Thessalonicher 5:2)
Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen. (2.Petrus 3:10)

Hören wir also auf mit diesen ermüdenden Berechnungen, die gemäß dem Wort Gottes alle (ALLE!) falsch sind. Hören wir auf damit! Es sind falsche Prophetien von falschen Propheten die viele verführen. Was tun wir statt dessen? Nun, das ist einfach, klar und biblisch:
Wir achten auf die Zeichen der Zeit! (Matthäus 24,6)
Wir rechnen, damit, dass der Herr bald kommt! (Offenbarung 22:20)
Wir leben entsprechend dieser Erwartung ein Gott wohlgefälliges Leben. (1 Johannes 3:3)

So einfach ist das mit den Berechnungen der Wiederkunft Jesu:
Menschlicher Berechnungsschrott raus aus dem Kopf!
Biblische Aussagen rein in den Kopf!

Und wenn wir es bei den biblischen Aussagen lassen und nicht mit menschlicher Mathematik göttliche Aufgaben zu lösen versuchen, dann befinden wir uns auf sicherem Grund! (W)

Dienstag, 14. Januar 2014

Zum Lachen? Zum Heulen? Keine Ahnung!

Das christliche Medienmagazin PRO berichtet von Ryan J. Bell.
Ryan Bell ist – oder sollte ich sagen: war Pastor einer Adventgemeinde in Kalifornien. Nicht nur Pastor, sondern auch Privatdozent an zwei bekannten, evangelikal-christlichen Universitäten in Amerika. 2013 entschloss sich der 42jährige, ein Jahr lang als Atheist zu leben. Was meint er damit? Er will ein Jahr lang NICHT auf Gott vertrauen, ein Jahr lang NICHT beten und nicht in Gottes Wort lesen. Nächstes Jahr, 2015, will er seine Erfahrungen in einem Buch veröffentlichen.

Nie fühlte sich Bell vollständig zur christlichen Gemeinde gehörig. Erste Zweifel kamen ihm, laut einer Zeitung, als eine befreundete Pastorin durch Fragen eines Atheisten ins Grübeln kam. Innere Fragen führten ihn dazu, Homosexualität, die Rolle der Frau in der Kirche und andere Lehren neu zu durchdenken. Als seine Gemeinde ihn im März 2013 bat, sein Amt als  Pastor zur Verfügung zu stellen, fühlte er sich heimatlos und kämpfte damit, zur Kirche und zu Gott zu gehören. In diesem Jahr will er nun mit der Einstellung leben: „Wenn es wirklich einen Gott gibt, vertraue ich darauf, dass er nicht zu sehr verwirrt ist von meinem albernen Experiment und dass er es nicht zulässt, dass andere darunter leiden.“
Statt Bibellektüre will er sich mit den Werken von Atheisten beschäftigen, an Atheistentreffen teilnehmen, die Wahrheit finden und dazu „alles Nötige tun, um in die Welt des Atheismus einzutauchen.“ Bell behauptet: „Ich bin kein Atheist, das ist mir wichtig. Jedenfalls noch nicht. Ich bin mir nicht sicher, was ich bin. Und genau darum geht es in diesem Jahr.“

Mittlerweile hat Bell seine Dozententätigkeit verloren und Atheisten haben einen Fond im Internet gestartet, um ihn zu unterstützen.

Mit gemischten Gefühlen lese ich diese Nachrichten. Frustriert, weil jemand, der nicht weiß, ob es einen Gott gibt, an zwei christlichen Seminaren lehren darf … weil jemand, der auf der Suche nach Wahrheit ist, Pastor einer Gemeinde sein kann … traurig, weil er das Gefühl der Zugehörigkeit verloren hat, sowohl zu seiner Gemeinde, wie auch zu Gott.  Aber es stimmt mich auch ärgerlich, denn die Geschichte dieses Mannes, der Gott wahrscheinlich nie wirklich begegnet ist, wird viele Atheisten wie Sieger fühlen lassen und vielen Christen Anfechtungen bereiten.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Menschen beobachte, die auf der Suche waren. Aber anstatt zuerst einmal ihr ganzes Herz ungeteilt Gott so zu Verfügung zu stellen, wie Gott es möchte, wenden sie sich von ihrem halbherzigen Glauben ab, der nichts als Zweifel und Kämpfe erzeugt hat und suchen in der Finsternis nach dem Licht. Halbherziger Glaube kann gar nichts anderes erzeugen als das Gefühl der Gottvergessenheit und Gottesferne, denn Gott macht keine halben Sachen. Halbherzigkeit bringt nichts, Ganzhingabe bringt alles. Heiß oder kalt zu sein bringt Segen, Lauheit bringt Gottesferne.

Auch gesunde Christen kämpfen mit Anfechtungen (was in der Regel ein gutes Zeichen geistlicher Gesundheit sein kann). Aber auf Anfechtung reagieren gesunde Christen nicht, indem sie Gott im Müll entsorgen, Sein Wort gegen die Werke von Friedrich Nietzsche und Richard Dawkins eintauschen und sich nicht mehr im Vertrauen an Gott wenden wollen. Das KANN ein Christ nicht tun und das WILL ein Christ nicht tun.

Der richtige Weg in Anfechtung ist die entgegengesetzte Richtung. Und sollte Dir Gott gerade eine anfechtungsarme Zeit gewähren, dann sag’ Ihm Dank und geh’ erst recht in diese Richtung: Sag GANZ Ja zu Ihm. Lies Sein Wort jeden Tag, rede mit Jesus jeden Tag, such die Gemeinschaft mit anderen Christen so oft wie möglich.
Wenn Deine Gesundheit angefochten ist – oder Du einen guten Gesundheitszustand halten möchtest – dann wirst Du nicht bewusst etwas tun, was dein Immunsystem schwächt. Du wirst auch nicht deinen morgendlichen O-saft gegen ein Gläschen Giftmischung austauschen. Niemand würde das machen, wenn’s um die Gesundheit geht. Nur bei der geistlichen Gesundheit, da sind manche liberaler und experimetierfreudiger. Schließ Dich ihnen nicht an.

Halte im Gedächtnis Jesus Christus, auferweckt aus den Toten,
aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium!“ (2 Timotheus 2:8)

Montag, 13. Januar 2014

Bloß nicht zu vollkommen werden …

Dieser Tage bin ich im Buch Hiob unterwegs. Hiob ist uns ja bekannt. Ähm – für was eigentlich? Eigentlich kommt einem nur Leiden, Trauer und Krankheit in den Sinn, wenn man den Namen „Hiob“ hört. Nicht umsonst sprechen wir von „Hiobsbotschaften“ oder von Menschen, die „arm wie Hiob“ sind. Aber eigentlich fängt das Buch Hiob ganz anders an.

Es war ein Mann im Land Uz, der hieß Hiob; der war ein vollkommener und rechtschaffener Mann, der Gott fürchtete und das Böse mied. Und ihm wurden sieben Söhne und drei Töchter geboren, und an Herden besaß er 7 000 Schafe, 3 000 Kamele, 500 Joch Rinder und 500 Eselinnen; und seine Dienerschaft war sehr groß, so dass der Mann größer war als alle Söhne des Ostens.“ (Hiob 1:1-3)
Gott selbst bezeichnet Hiob als meinen Knecht … seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet!“ (Hiob 1:8)

Das hört sich nicht sehr arm, ungesegnet, leidvoll und traurig an, oder? – Aber wer Hiobs Geschichte kennt, der weiß, dass es nicht so blieb. Zunächst wird Hiob berichtet, wie sein gesamtes Vieh durch verschiedene kriminelle Banden etc. gestohlen wird. Von heute auf morgen wird er zum armen Mann. Denn das Vieh war Hiobs Bankkonto. Aber zumindest hat er den Rückhalt seiner Familie … bis dass ihm berichtet wird, dass seine zehn Kinder in einer Nacht durch Unwetter mit einem Schlag ums Leben kommen. So bleibt ihm nur seine Kraft und seine Frau. Dann wird er krank – sehr krank. Aber statt von seiner Frau Ermutigung und Trost zu erfahren, rät sie ihm, sich von Gott loszusagen und zu sterben.

Besuch meldet sich an. Hiobs Freunde kommen, stehen ihm bei in der Not und lindern sein Leid … aber nur für eine Woche. Denn so lange halten sie ihren Mund und leisten ihm einfach nur still Gesellschaft, brechen den Schmerz seiner Einsamkeit. Dann beginnen sie zu blabbern und dadurch seinen Schmerz zu vertiefen. Gibt es eine Schmerz-Steigerungsstufe?

Vorhang auf für den Blick hinter die Kulissen! Die Geschichte spielt sich in Abschnitten ab. Gott ist verherrlicht und geehrt durch das rechtschaffene, gottesfürchtige Leben Hiobs. Dann kommt Satan und schwärzt Hiob bei Gott an: „Der ist nur gläubig, weil es ihm gut geht und er gesund ist.“ Gott erlaubt die Prüfung Hiobs und Satan bringt all das Leid in sein Leben. WIR dürfen hinter den Vorhang blicken. HIOB durfte das seinerzeit nicht. Darum hatte er auch so viele Fragen.

Wenn wir heute mit unserem Wissen das erste Kapitel im Buch Hiob lesen, kann man zu dem Entschluss kommen: „Bloß nicht zu vollkommen werden!“ Hiobs Vollkommenheit brachte ihm sein Leiden, seine Not und seine Fragen. Ist es also ein Wagnis, ein Leben für Gott in Vollkommenheit und hingegebenem Glauben zu leben? Was hätte Hiob am Ende seines Lebens geantwortet? Nun, Hiob hätte die Frage beantwortet mit: „Ich würde meinen Glauben mit gleicher Ernsthaftigkeit und Treue leben, denn ich habe unendlich viel gewonnen!“ Hiob formuliert das mit seinen eigenen Worten in einem Gebet in Hiob 42:5:

„Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; 
aber nun hat mein Auge dich gesehen.“

Obwohl er im Leid nur blind vertrauen konnte, so gut es eben ging, erfuhr er Wachstum. Wachstum, das er freilich erst feststellte, als das Leid vorüber war. Er erwähnt gar nicht den  Kindersegen und materiellen Wohlstand, der ihm mehr als ersetzt wurde. Was er erwähnt ist der geistliche Segen, den er durch das erfahrene Leid erhalten hat. Sein vorher gelebtes „vollkommenes Leben in Gottesfurcht“ empfindet er jetzt als Gotteserkenntnis aus zweiter Hand. Seine neue Gotteserkenntnis beschreibt er als Leben in Gottes unmittelbarer Gegenwart.

„Bloß nicht zu vollkommen werde …“ das wäre nie im Leben Hiobs Fazit gewesen. Sein Fazit ist: Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Gottesfurcht und Leben in Vollkommenheit mögen eine Zeit des Leides, auch des schweren Leides, beinhalten. Die Herrlichkeit des Segens Gottes aber und das spürbare Erfahren Seiner Nähe ist es in jedem Fall wert – das ganze Programm.

Sonntag, 12. Januar 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Markus 7:1-23:

1 Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren;
2 und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen, tadelten sie es.
3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht zuvor gründlich die Hände gewaschen haben, weil sie die Überlieferung der Alten halten.
4 Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich gewaschen zu haben. Und noch vieles andere haben sie zu halten angenommen, nämlich Waschungen von Bechern und Krügen und ehernem Geschirr und Polstern.
5 Daraufhin fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen?
6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir.
7 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.«
8 Denn ihr verlaßt das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein, Waschungen von Krügen und Bechern; und viele andere ähnliche Dinge tut ihr.
9 Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten.
10 Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!«
11 Ihr aber lehrt so: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: »Korban«, das heißt zur Weihegabe3 ist bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte!,
12 dann gestattet ihr ihm auch fortan nicht mehr, irgend etwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun;
13 und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und viele ähnliche Dinge tut ihr.
Das Herz des Menschen: Quelle der Verunreinigung
14 Und er rief die ganze Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und versteht!
15 Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen; sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.
16 Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!
17 Und als er von der Menge weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis.
18 Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann?
19 Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Weg, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden.
20 Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.
21 Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord,
22 Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.
23 All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.
Frohes Singen (oder Zuhören)
Freude an Gottes Wort
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet
 
 
Beginn: 10:30 Uhr   
 
Anschließend Einladung zum Mittagessen 
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!


Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 Sonntagszitat:
„Ich brauchte lange, 
um zu erkennen, 
dass Gott sich nichts aus dem macht, 
was ich ihm bringe. 
Er möchte von mir nur 
bedingungslose Hingabe.“
(Oswald Chambers)