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"Gehet hin ..." - MIttwoch, den 29.3.2017: NACH BOLIVIEN - mehr Info im Seitenfenster!

Samstag, 8. Februar 2014

Ein Brief aus der Hölle

Was wäre wenn du einen Freund oder eine Freundin hättest, die gestorben ist, ohne Jesus als persönlichen Retter anerkannt zu haben? Was wäre wenn sie oder er in die Hölle ging?

Was wäre wenn du eines Tages einen Brief empfangen würdest, von unten? Ein Brief aus der Hölle. Ein Brief von deinem Freund in den Flammen ewiger Qual.

Was folgt ist eine dramatische Präsentation. Es wurde von einem erfundenen Highschool Student geschrieben, mit Namen Josh, der an seinen Freund Zack schreibt. Obwohl Zack oft genug die Gelegenheit hatte, Josh über Jesus zu erzählen…… tat er es nicht. Sie waren beste Freunde. Sie spielten zusammen Fußball. Sie gingen zusammen in eine Klasse. Sie feierten zusammen. Sie teilten ihr Leben miteinander.  Doch da war eine Sache, die Zack Josh vorenthalten hatte … … seine persönliche Beziehung mit Jesus Christus.

Der Rest der Geschichte ist einfach und traurig. Ein paar Bier zu viel…Ein Heimweg…Ein Unfall…Ein Tod…Eine Beerdigung…Ein Brief. Hier ist der Brief…Ein Brief aus der Hölle. 

Lieber Zack,

Ich bin heute gestorben. Es ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte immer der Tod würde mich in eine Welt bringen, die unklar und trübe ist, aber dieser Ort hier ist glasklar…Es ist sogar noch viel realer als mein Leben auf der Erde.

Ich kann denken. Ich kann sprechen. Ich kann sogar fühlen.

Direkt nach dem Unfall konnte ich spüren, wie mein Geist den Körper verlässt. Ich glaube ich hörte dich noch nach mir schreien und rufen, oder habe ich mir das nur eingebildet? Zuerst stand ich in einer Reihe und wartete auf etwas… glaub ich mal. Mir wurden sehr viele Fragen gestellt. Und dann begannen sie nach meinem Namen zu suchen, in einem Ding, das sie „Buch des Lebens“ nannten. Ich glaube sie fanden ihn nicht, denn dieser große Engel, der neben mir stand, packte mich am Arm und zerrte mich weg. Ich war verängstigt.

Ich hatte keine Ahnung was da vor sich ging. Ich fragte den Engel, wo er mich hinbringen würde, doch er antwortete mir nicht. Also fragte ich ihn noch mal…Schließlich sagte er mir, dass: nur die dessen Name im Buch des Lebens geschrieben stehen, können in den Himmel kommen…… und der Rest wird in der Hölle verdammt, für immer! Ich hatte Angst. Der Engel warf mich in eine Art Loch wo ich dann lange Zeit saß und nachdachte… Willst du wissen worüber ich nachgedacht habe? Ich dachte an DICH! Zack, du bist Christ. Du hast es mir selber gesagt. Ich glaube wir haben dreimal darüber gesprochen, oder? Und du nahmst es locker… wechseltest schnell das Thema. Ich mein, wir hatten es noch kurz vor dem Unfall angeschnitten…Und dir Frage die ich mir jetzt stelle ist: Warum hast du mir nie davon erzählt, wie man Christ wird? Du sagst, du bist mein Freund. Aber wenn du es wirklich wärst, hättest du mir von diesem Jesus erzählt. Hättest mir erzählt wie ich diesem schrecklichen Ort entfliehen kann…

Ich spüre mein Herz rasen. Die Engel, die mich in die Hölle bringen sollen, kommen den Flur entlang. Ich kann ihre Schritte hören… Ich habe von dieser Hölle gehört, Zack. Sie nennen es den Feuersee.

Ich halt das nicht aus, Zack! Ich habe solche Angst!! Jetzt sind die Engel an der Tür. Oh nein! NEIN!!! Sie kommen rein und sie wollen mich holen. Sie packen mich und tragen mich aus dem Raum. Ich kann schon den brennenden Schwefel riechen. Ich kann das Feuer sehen. Ich habe keine Hoffnung! Es kommt immer näher - näherNÄHER! Mein Herz ist mit Angst erfüllt. Sie halten mich über die Flammen. Ich bin verdammt, für immer!

Zack, sie schmeißen mich ins Feuer. Schmerz. HÖLLE.

Warum Zack, warum hast du mir nie etwas erzählt über… JESUS.

Gezeichnet, Dein Freund

Ps: Ich wünschte du wärst hier.

(Quelle: http://rudemonge.blogspot.com/2008/05/letter-from-hell-ein-brief-aus-der-hlle.html) (W)

Freitag, 7. Februar 2014

Transportbandchristen

Ihr (die Ihr schon mal mit dem Flugzeug unterwegs seid) kennt das alle. Viele andere auch. Ich spreche von den Förderbändern am Flughafen, den Laufbändern, auf denen man nicht läuft, sondern steht! Ohne einen einzigen Schritt wird man auf solchen Transportbändern 100 Meter oder mehr transportiert. Eine große Erleichterung, wenn man mit viel Gepäck unterwegs ist. Transportbänder machen die Reise zum Ziel bequemer, angenehmer, einfacher.

Viele Christen vergleichen ihr Vorwärtskommen mit dem Reisen auf Transportbändern. Sie halten immer Ausschau nach Lauf(Steh)bändern, die den Weg zum Ziel erleichtern. Vorwärtskommen ohne Anstrengung, näher zum Ziel kommen ohne Kraftaufwand. Fehlt die Freude am Herrn, unternimmt man nichts, obwohl Gott uns in Philipper 4:4 auffordert:
Freuet euch allewege, und abermals sage ich: freuet euch
Man denkt, die Freude müsse „von alleine“ kommen.

Klappt es nicht in der Ehe, lebt man sich mehr und mehr auseinander indem jeder seine eigenen Wege geht, obwohl Gottes Wort die Ehepartner in Epheser 5:21 auffordert:
„Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“
Man denkt, eine gute Ehe müsse „von alleine“ funktionieren.

Klappt es nicht mit der zwischenmenschlichen Beziehung in Gemeinde, am Arbeitsplatz oder in der Familie, lebt man einfach in den Tag hinein mit der Hoffnung auf bessere Zeiten – ohne irgendetwas Konkretes zu unternehmen, obwohl Gottes Wort in 1 Johannes 3:18 auffordert:
Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben
noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!
Man denkt, an Antipathie ließe sich nichts ändern – und überhaupt: der Andere ist ja schuld.

Sorgen, Krankheit, Nöte, Lasten, die jeder Mensch zu tragen hat, weil wir noch auf der Erde leben, drücken auch Jesusjünger. Manchmal nicht zu schwach. Aber wie viele stecken dann den Kopf in den Sand, in der Hoffnung, dass es „irgendwann“ schon wieder besser sein wird?

Christen! Jesusleute! Wacht auf! Jesus hat uns nie ein Transportbandchristentum versprochen. Er hat nie versprochen, dass unser Leben einfach sein wird. Er hat uns nicht versprochen, dass unser Leben als Christ einfacher sein wird als unser Leben vor unserer Begegnung mit Ihm. Er hat uns versprochen, dass unser Leben ein Kampf wird und fordert uns auf, zu laufen und zu kämpfen. Durch Paulus sagt Er uns in 1 Timotheus 6:12:
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben,
zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis
vor vielen Zeugen abgelegt hast.

Kämpfe! Ergreife! Bezeuge! –  Laufe! Bete! Arbeite! Säe! Ernte! Liebe! Gehe! Gib! Besuche! Was soll ich noch nennen? Nirgends in der Bibel wird uns ein Transportband angeboten, das uns bequem, glücklich und erfüllt ans Ziel bringen wird, wo wir unseren wohlverdienten Lohn (fürs Stehen auf dem Transportband) empfangen werden. Der Gedanke allein ist lächerlich!

Darum, kämpfe den guten Kampf des Glaubens, kämpfe (im Gebet) für die Seelen derer, die Jesus noch nicht kennen, kämpfe um Deine Ehe, für Deine Kinder, für Deine Gemeinde. Kämpfe, ringe mit Gott im Gebet, unternimm praktische Schritte der Liebe und folge Jesus aktiv nach. Er wird Dir Deine Verantwortung der aktiven Nachfolge nicht annehmen. Aber Er wird Dich stärken, Dir helfen und Dich segnen! (W)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Seine unglaubliche Güte und Geduld

Ich habe mir eine chronologische Bibel gekauft. Super Buch. Ich freu mich jeden Morgen aufs Lesen und finde es interessant, wie die Bibelabschnitte in chronologischer Reihenfolge zusammengefügt sind. Heute Morgen gings um den Auszug Israels aus Ägypten und den Durchzug durchs Rote Meer. Hier einige Gedanken dazu.

  1. Israel hatte laaaange Zeit zu Gott geschrieen, dass Er sie aus der Sklaverei befreien würde. Dann kam Gottes Zeit und Er sandte Mose. Israel war überglücklich. Als sie von Gottes Plänen erfahren, heißt es in 2 Mose 3:31:
Da glaubte das Volk. Und als sie hörten, dass der Herr sich der Kinder Israels angenommen und ihr Elend angesehen habe, da neigten sie sich und beteten an.
 
  1. Dann, bei der allerersten Schwierigkeit,  klappte etwas nicht so, wie Israel es sich vorstellte, und sie klagten Mose und Aaron an. In 2 Mose 4:21 heißt es:
Das soll euch der Herr heimzahlen! Ihr habt den Pharao und seine Beamten gegen uns aufgebracht. Ihr habt ihnen das Schwert in die Hand gegeben, mit dem sie uns töten werden!

  1. Dann beginnen all die Plagen. Erfahrungen mit Gott, von denen jeder Mensch nur träumen kann. Unglaubliche, bis dahin nicht dagewesene Wunder hatten sie miterlebt. Gottes Gerichte über die Götterwelt Ägyptens hatten sie ansehen können, ohne selbst betroffen zu sein. Dann folgte der Auszug aus der Sklaverei. Sklaverei beendet!
Man würde meinen, jetzt sei alles nur noch ein Zuckerschlecken. Mehr kann man Gott doch nicht erfahren, oder? Doch! Sie hatten Ägypten kaum verlassen, als die Ägypter sie zurückholen wollten. Aber nach all den Erfahrungen mit Gott waren sie gewappnet und voller  Glaubenszuversicht, oder? Falsch!

  1. Als sie die ägyptische Armee hinter sich sehen, vergessen sie alle Wundermacht Gottes, die sie bereits gesehen hatten und wir lesen in 2 Mose 14:10-12:
Da fürchteten sich die Kinder Israels sehr, und sie schrieen zum Herrn. Und sie sprachen zu Mose: Gibt es etwa keine Gräber in Ägypten, daß du uns weggeführt hast, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, daß du uns aus Ägypten herausgeführt hast?
Haben wir dir nicht schon in Ägypten dieses Wort gesagt: »Laß uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen?« Denn es wäre für uns ja besser, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben!

Wäre ich an Gottes Statt, wüsste ich, was ich gemacht hätte ... 
Gott verliert an dieser Stelle kein Wort. Er bahnt einen Weg durch das Rote Meer, rettet Israel und besiegt Israels Feinde.

  1. Israel ist aus dem Häuschen! Dieses Wunder reihte sich nahtlos in die Plagenwunder ein. Unglaublich! Mächtig! Göttlich! Israel jubiliert und wir lesen in 2 Mose 15:2:
Der Herr ist meine Stärke und mein Lobgesang, und er wurde mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben. (Es lohnt sich, das ganze Loblied in 2 Mose 15 zu lesen)

Also, hätte ich all diese Wunder, Machterweisungen, Gnadenbeweise, Güte und Hilfe Gottes erfahren, ich hätte niemals mehr ... HALT!

6.      Es dauerte nur 3 Tage. Israel wanderte durch die Wüste. Das Wasser nahm immer mehr ab. Jeden Morgen dachte man sich: „Wenn wir nicht bald Wasser finden ...“ Dann kam der Tag, an dem das Wasser aufgebraucht war – mitten in der Wüste!
Israel besinnt sich! Sie haben einen starken Gott. Der kann Wasser zu Blut machen. Also sicher auch Sand zu Wasser. Ein Gebet genügt. Also beten sie ... NEIN! All das tun sie nicht. Alles vergessen. Gottes Wirken vergessen! Gott vergessen! Gebet vergessen! Alles weg! Wir lesen in 2 Mose 15;24:

Da murrte das Volk gegen Mose und sprach: Was sollen wir trinken?

Jetzt aber, oder? Jetzt war Gottes Geduld zu Ende. Jetzt lief sein Frust über, oder? Kann es etwas verstockteres und halsstarrigeres geben? Nein! Aber Gott kümmert sich trotzdem. Er gibt ihnen Wasser, spricht ihnen Mut zu und führt sie weiter nach Elim, einem Ort, von dem es in 2 Mose 15:27 heißt:

„Dort waren 12 Wasserquellen und 70 Palmbäume; und sie lagerten sich dort am Wasser.“

Man könnte die Geschichte Israels weiter beschreiben. So heißt es in Psalm 105:39-44:

Er breitete eine Wolke aus, sie zu decken, und ein Feuer, des Nachts zu leuchten. ... Er ließ Wachteln kommen, Er sättigte sie mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da flossen Wasser heraus ... Bäche liefen in der dürren Wüste. ... Er führte sein Volk in Freuden heraus ... und gab ihnen die Länder der Heiden, dass sie die Güter der Völker gewannen

Gottes Geschichte mit Israel führt in zwei-faches Erstaunen, in ein-faches Erschrecken und zur demütigen Anbetung.

Erstaunen muss man zunächst über Israels Hartherzigkeit und Unfähigkeit, aus den Erfahrungen mit Gott zu lernen. Wer Gott so erlebt wie sie, müsste doch eigentlich zu den ein-für-alle-mal unerschütterlichen Riesen des Glaubens gehören.

Erstaunen muss man zum zweiten über Gottes Geduld und Güte, der Sein Volk nicht verdirbt, nicht verläßt und sich 40 Jahre lang jeden Tag um sie kümmert, auch in Tagen schlimmster Abkehr und Sünde.

Erschrecken müssen wir über uns selbst, denn wir machen’s nicht anders. Wir haben Gottes Macht erfahren – vielleicht anders als Israel, aber denselben Gott. Wir haben Seine Verheißungen verbrieft, schwarz auf weiß. Das hatte Israel nicht. Wir haben größeres Wissen, klarere Ewigkeitsperspektiven – und doch fahren wir oft Achterbahn im Glauben wie Israel.

Das kann nur dahin führen, dass wir in demütiger Anbetung unserem ewig gnädigen und gütigen Gott danken. Er bringt uns ans Ziel. Er wird nicht bitter gegen uns, nicht frustriert über uns und verliert nicht die Hoffnung. Klar, von uns gewählte Umwege können unseren Weg in der Wüste verlängern, aber nicht Gottes Güte verhindern. In einem Lied heißt es:

„Drum geh den Weg nochmal zurück durch die Wüste, bis Du es gelernt hast.“

Der Weg in der Wüste mag sich dehnen durch unseren Unglauben, unser Murren oder unsere Freude an unglücklichen Abstechern. Gottes Geduld und Güte ändert sich nicht!

Mittwoch, 5. Februar 2014

Jesus ist nicht wie mein Sprachlehrer

In Markus 8 ist Jesus mit Seinen Jüngern unterwegs. Die sprechen über ihre Lebensmittelvorräten: ein Brot. Jesus kommt dazu, beendet das Thema und spricht vom Sauerteig der Pharisäer. Die Jünger verstehen gar nichts mehr. In Markus 8:17-21 stellt Jesus ihnen daraufhin gleich mehrere Fragen:

Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? (17)
Habt ihr noch euer verhärtetes Herz? (17)
Habt Augen und seht nicht, Ohren und hört nicht? (18)
Warum seid ihr denn so unverständig? (21)

Ich wurde erinnert an unsere ersten Jahre auf den Philippinen. Die Cebuanosprache hatten wir gut „angelernt“. Mittlerweile büffelten wir an der zweiten Sprache. Dazu traf ich mich mit meinem „Sprachlehrer“ in einem von unserem Team gemieteten Leseraum, der auch für evangelistische Gespräche zur Verfügung stand. Mein „Sprachlehrer“ war ein Einheimischer, der gut Englisch verstand und natürlich seine Muttersprache. Um mich zu unterrichten, musste ich selbst den Unterricht planen und ihm erklären was er mir wie beibringen sollte.

Irgendeine Frage oder Übung war dran – und ich wusste beim besten Willen nicht, was die Antwort war. Ich überlegte, ich fischte und versuchte, ich schwitzte (wohl mehr wegen der tropischen Hitze als wegen meines Unwissens) – und konnte ihm keine Antwort geben. Ich war frustriert, fühlte mich unfähig, dumm und dachte: Das lerne ich nie! Und mein Sprachhelfer war auch frustriert und dachte vermutlich auch: Der ist unfähig, dumm und lernt das nie! Und so verkündete er mir  auch: „Ach Willi, (mein philippinischer Name) kannst Du das denn immer noch nicht. Das hab ich Dir doch schon so oft gesagt.“ Das Ganze war mir peinlich und nicht gerade erbaulich.

Daran wurde ich durch die Begebenheit in Markus 8 erinnert. Auch Jesus klingt irgendwie verwundert, wenn er fragt:
Versteht ihr nicht? Begreift ihr nicht?
Seht und hört ihr nicht?
Habt ihr immer noch euer verhärtetes Herz?

Aber dann gibt Jesus nicht auf. Mit Seiner einzigartigen und für Ihn typischen Geduld erklärt Jesus es noch einmal. Er schimpft nicht. Er hält sie nicht für unfähig oder dumm. Er hat auch nicht die Einstellung: „Hoffnungslos! Das lernen die nie!“ Nein. Er belehrt sie mit Engelsgeduld – sorry: mit göttlicher Geduld und fährt dann unbeirrt weiter, das zu tun, wozu er gekommen war: Er heilt, er lehrt und er macht Seine Nachfolger zu echten Jüngern.

Jesus ist nicht frustriert über uns, hält uns nicht für dumm, lernunfähig oder hoffnungslos. Wenn Jesus merkt, dass wir nicht das Verständnis haben, das wir eigentlich haben sollten, dann erklärt Er es noch einmal und bringt uns zu dem Punkt, an dem wir verstehen.

Wie oft bin ich frustriert über mein eigenes geistliches Leben, Denken oder Handeln. „Das lerne ich nie ... das ändert sich nie ...“ oder so ähnlich mögen meine Gedanken sein, ähnlich wie mein Sprachhelfer vor fast 30 Jahren über mich gedacht hat. Das zieht mich dann runter und ist mir unangenehm, ja, fast peinlich vor Gott.

Gott denkt anders. Er ist kein Sprachhelfer. Er ist unser Gott. Jesus nennt sich unseren Freund und Bruder. Er ist dabei, uns zu lehren, zu formen und zu Jüngern zu machen. Gib Du auch nicht auf.

Weil ich davon überzeugt bin, daß der,
welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat,
es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
(Philipper 1:6)

Dienstag, 4. Februar 2014

Dahin muss man wachsen

Biographien haben mich schon immer fasziniert. Ich lese sie immer wieder gerne und mit Gewinn. Von Georg Müller habe ich mindestens eine, vielleicht auch schon mehrere gelesen.

Georg Müller ist bekannt für die Waisenhäuser, die er in Bristol, England gegründet hat. Hier kümmerte er sich um über 10,000 Waisen: um ihre Kleidung, Nahrung, Ausbildung und Gesundheit. Er gründete 117 Schulen, die über 120.000 Kinder unterrichteten, viele davon Waisenkinder. Müller bat NIE um Spenden. IMMER betete er und vertraute Gott.

Im Alter von 70 Jahren begann er ausgeprägte Predigtreisen, die ihn in alle Welt führten. Sein Leben lang hörte er nicht auf zu Predigen. Er starb im hohen Alter von fast 93 Jahren in einem der von ihm gegründeten Waisenhäuser. Müller ist besonders bekannt für sein kraftvolles Gebet und seinen unerschütterlichen Glauben.

Gebet und Glauben – das sah dann manchmal so aus wie im folgenden Bericht, in dem 300 Kinder morgens aufstanden, sich anzogen und vor dem Schulunterricht zum Frühstück kamen. Jedes Kind hatte seinen Platz.

Jedes Frühstück begann mit einem Dank an Gott für die Gaben. An einem Morgen waren alle versammelt und – wie immer – dankte Georg Müller für’s Frühstück.

"Lieber Vater, danke für das, was du uns heute morgen zu essen gibst“

Die 300 Kinder blickten allerdings nicht auf einen gedeckten Tisch, sondern auf leere Teller und leere Becher. Da war kein Frühstück auf dem Tisch und es gab kein Geld mehr in der Kasse, um was zu kaufen.

So blickten 300 Paar Augen auf Georg Müller, dann auf die leeren Teller ... und jeder fragte sich, wie es jetzt wohl weitergehen würde.

Müller hatte kaum Amen gesagt, als es an der Türe klopfte und der Bäcker vom Ort erschien.
„Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen und hatte den Eindruck, dass Ihr kein Brot mehr habt und Gott von mir wollte, euch was zu schenken. Da bin ich um 2 Uhr nachts aufgestanden, um euch frisches Brot zu backen.“

Müller nahm das Brot entgegen und sagte zu den Kindern:
„Kinder, der Herr hat uns nicht nur Brot geschenkt, sondern sogar frisch gebackenes Brot!“

Der Bäcker war kaum weg, als es zum zweiten Mal klopfte; diesmal war es der Milchmann, der erklärte: „Mein Wagen hat einen Achsenbruch grad hier vor Eurem Waisenhaus. Ich kann ihn nicht reparieren, ohne abzuladen, und die Milch verdirbt schnell. Könnt ihr ein paar Kannen kostenlose, frische Milch gebrauchen?“

Und so hatte Müller wieder einen Grund, seinem Gott zu danken, der sich jeden Tag um die Kinder kümmerte. Müllers ganzes Leben ist voll mit solchen Geschichten.

Wir fragen uns vielleicht: Wo sind die Männer und Frauen in unseren Tagen, die so etwas erleben. Die Frage ist falsch gestellt. Die Frage ist: Wo sind die Männer und Frauen in unsern Tagen, die vor Gottes Angesicht treten, Beten lernen und dabei im Glauben wachsen? Auch Müller war, als er starb, nicht der, der er war, als er viele Jahrzehnte früher zum Glauben kam. Er war zu der Person gewachsen und geworden, hatte gelernt, zu beten, zu vertrauen und im Glauben zu wachsen. Wer dazu bereit ist, der wird auch Wunder mit Gott erleben.

Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. 
(Jakobus 5:16)

Montag, 3. Februar 2014

Sag nie „Nie!“ – auch nicht im Alter!

Um 1530 v. Chr. wurde Josua als Sklave von Sklaven im Sklavenland Ägypten geboren. Josua erlebte die schlimme Zeit der Sklaverei und Plackerei als Kind und Jugendlicher mit. Dann erfuhr er den wunderbaren Exodus durch Gottes gewaltige Hand. Er sah, hörte und erfuhr viele der Plagen, mit denen sein Gott Ägypten schlug. Er erlebte, wie Gott Sein Volk mit starker Hand ausziehen ließ. Er marschierte mit den Millionen Israels durchs Rote Meer. Er hatte Gott Tag und Nacht vor sich als Wolken- und Feuersäule. Jeden Morgen deckte Gott selbst ihm den Tisch mit Manna. Alle Wunder der Versorgung in der Wüste erlebte er hautnah mit. In alledem war er von seiner Jugend an Moses Diener.

Als Moses Diener durfte er Mose ein Stück Wegs begleiten, als Mose die 10 Gebote empfing. Nicht bis oben auf den Berg, aber ein Stück. Als Israel zum ersten Mal vor den Toren des verheißenen Landes stand, war Josua einer der 12 Kundschafter, die Mose als Spione ins Land schickte. Von den 12 waren Josua und Kaleb die einzigen, die Gott vertrauten und das Land einnehmen wollten, wie Gott es versprochen hatte. Danach folgten noch einmal 40 Jahre der Schulung als Moses Diener, Jahrzehnte des Lernens – immer wieder neuer Wunder.

Dann kommt Moses Zeit zu sterben. Im zarten Alter von knapp 90 Jahren tritt Josua Moses Nachfolge an. Seine Geschichte lesen wir im Buch Josua. Jahrzehnte des Dienstes, Jahrzehnte des Lernens. Vielleicht hätte er sich bis zuletzt nie vorstellen können, Moses Platz einzunehmen. Nach so vielen Jahren in der zweiten Reihe? Nach so vielen Jahren der Lehre – sollte da noch etwas kommen? Noch eine Steigerung? Kaum!

Aber Josua lernte: Was den Weg mit Gott betrifft: Sag nie „NIE!“

90 Jahre Ausbildung, um dann 20 Jahre auf hohem Niveau zu dienen – das macht etwa 82% seines Lebens zur Ausbildung und 18% seines Lebens zum Dienen auf höchstem Niveau.

Und bei uns? Der Durchschnittsdeutsche heute wird 78 Jahre alt. Wenn davon 82% für unsere Ausbildung gehen, beginnt der Höhepunkt unseres Dienstes für Gott im Alter von 64 Jahren.

Das kann man natürlich so nicht rechnen. Trotzdem können wir von Josua lernen. Das Leben Josuas lehrt uns, dass bei Gott Alter absolut keine Rolle spielt. Mose begann seinen Dienst mit 80 Jahren ... Josua mit 90 Jahren ... Noah war 150 Jahre alt.

Sag nie „NIE!“ wenn es darum geht, Gott zu dienen. Nicht unser Alter oder unser Zustand verhindert einen fruchtbaren Dienst für Jesus, sondern unsere fehlende Erkenntnis, dass Gott uns gerade heute gebrauchen möchte und gerade so, wie wir sind.

Was immer in Deinem Leben bisher geschehen ist – das Gute, das Schwere, das Schlimme, das Unvermeidbare ... Gott kann alles so einsetzen, dass es noch zu einem Diensthöhepunkt in Deinem Leben führen kann, durch den Gott Dich und andere besonders segnen möchte.

PS: Du sagst, dass Du nicht mal die 30ger oder 40ger Altersgrenze überschritten hast? Du sagst, es fehlt Dir noch an der nötigen Erfahrung, Dein Leben ganz für Jesus zu leben? Jeremia hatte ganz ähnliche Gedanken. Ihm und Dir sagt Gott:

Sage nicht: »Ich bin zu jung«,
sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende,
und predigen alles, was ich dir gebiete. (Jeremia 1:7)

Sonntag, 2. Februar 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende


Predigttext: Markus 8:10-33:
 
10 Und sogleich stieg er mit seinen Jüngern in das Schiff und kam in die Gegend von Dalmanutha.
11 Und die Pharisäer gingen hinaus und fingen an, mit ihm zu streiten, indem sie von ihm ein Zeichen vom Himmel forderten, um ihn zu versuchen.
12 Und er seufzte in seinem Geist und sprach: Warum fordert dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben werden!
13 Und er ließ sie [stehen], stieg wieder in das Schiff und fuhr ans jenseitige Ufer.
Warnung vor dem Sauerteig der Pharisäer
14 Und sie hatten vergessen, Brote mitzunehmen, und hatten nur ein Brot bei sich im Schiff.
15 Da gebot er ihnen und sprach: Seht euch vor, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes!
16 Und sie besprachen sich untereinander und sagten: Weil wir kein Brot haben!
17 Und als es Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, daß ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? Habt ihr noch euer verhärtetes Herz?
18 Habt Augen und seht nicht, Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran,
19 als ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wieviel Körbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sprachen zu ihm: Zwölf!
20 Als ich aber die sieben für die Viertausend [brach], wieviel Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Sie sprachen: Sieben!
21 Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr denn so unverständig?
Jesus heilt einen Blinden
22 Und er kommt nach Bethsaida; und man bringt einen Blinden zu ihm und bittet ihn, daß er ihn anrühre.
23 Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn vor das Dorf hinaus, spie ihm in die Augen, legte ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sehe.
24 Und er blickte auf und sprach: Ich sehe die Leute, als sähe ich wandelnde Bäume!
25 Hierauf legte er noch einmal die Hände auf seine Augen und ließ ihn aufblicken; und er wurde wiederhergestellt und sah jedermann deutlich.
26 Und er schickte ihn in sein Haus und sprach: Du sollst nicht ins Dorf hineingehen, noch es jemand im Dorf sagen!
Das Bekenntnis des Petrus
27 Und Jesus ging samt seinen Jüngern hinaus in die Dörfer bei Cäsarea Philippi; und auf dem Weg fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Für wen halten mich die Leute?
28 Sie antworteten: Für Johannes den Täufer; und andere für Elia; andere aber für einen der Propheten.
29 Und er sprach zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus!
30 Und er gebot ihnen ernstlich, daß sie niemand von ihm sagen sollten.
Die erste Ankündigung von Jesu Leiden und Auferstehung
31 Und er fing an, sie zu lehren, der Sohn des Menschen müsse viel leiden und von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und nach drei Tagen wieder auferstehen.
32 Und er redete das Wort ganz offen. Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.
33 Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und ermahnte den Petrus ernstlich und sprach: Weiche von mir, Satan! Denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!

Wir Singen (oder hören zu)
Wir hören, was Gott uns zu sagen hat 
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet 
 
Beginn: 10:30 Uhr   
 
Anschließend Einladung zum Mittagessen 
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 Sonntagszitat:
  Möge das Lamm das geschlachtet wurde, 
den Lohn für seine Leiden erhalten!”."  
(Leitspruch der Herrnhuter Brüdergemeinde unter Zinzendorf)