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Samstag, 22. Februar 2014

Bleib dran!

Für über ein Jahr habe ich mich selbst bestochen. Mehrere Jahre war ich Mitglied in einem örtlichen Fitnessstudio. Um die Anstrengung  und die Langeweile, 20 Minuten auf dem Fahrrad stur vor mich hin zu strampeln, zu besiegen, nahm ich mir interessante Bücher mit. Ich weiß nicht, wie viele gute Biographien und Missionsbücher ich dort gelesen habe. Eine Biographie was die von Smith Wigglesworth mit dem Titel: „Glaubensapostel.“  Wiggleswort wurde 1859 in England geboren und schreibt über die Erinnerungen an seinen Vater.


„Ich kann mich an einen frostigen Tag erinnern, an dem mein Vater den Auftrag hatte, einen Graben auszuheben, ca 6,5 Meter lang und knapp einen Meter tief – um ihn dann wieder zu füllen. Das alles für wenig Geld, das er für Lebensmittel brauchte, da nichts mehr im Haus war. So fing er mit einer Spitzhacke an. Der Frost war tief in die Erde eingedrungen, aber darunter lag eine Schicht feuchter, lockerer Erde.“ (aus: Frodsham: ‘Smith Wigglesworth – Apostle of Faith.’ – eigene Übersetzung)

Als ich das las, wurde ich unweigerlich an eine Gebetsreise erinnert, an der ich teilgenommen hatte. Diese Reise war wie die Arbeit mit einer Spitzhacke auf gefrorenem Boden. Gedanken schießen einem durch den Kopf: Ist es alles der Mühe wert? So viel Mühe für so wenig Frucht? Wie oft müssen wir die Spitzhacke über unsere Köpfe schwingen und mit Macht auf den hart gefrorenen Boden schlagen? Und wie oft sind wir versucht, aufzugeben und es sein zu lassen? Und das nicht nur auf Gebetsreisen. Nein, auch im Alltag als Christen.

Georg Müller, Vater der Waisenkinder in Bristol, bringt sich in Erinnerung. Von ihm wird erzählt, dass er begann, für fünf seiner Freunde zu beten. Es dauerte eine Weile, bis der erste zum Glauben an Christus kam. Es dauerte weitere 10 Jahre, bis die nächsten beiden Freunde gerettet wurden. Die Bekehrung des vierten Freundes dauerte 25 Jahre. Und es schien, als würde sich der letzte der fünf Freunde überhaupt nicht bekehren. Müller betete 52 Jahre für ihn, aber erlebte nicht die Bekehrung seines Freundes. Müller starb – und kurz nach seiner Beerdigung fand der fünfte seiner Freunde zu Jesus.

Es dauerte! Aber Müllers Ausdauer wurde belohnt. Oft braucht es seine Weile, bis der gefrorene Boden durchbrochen ist und die weiche, feuchte Erde zum Vorschein kommt. Lasst uns nicht aufgeben. Hier ist, was Spurgeon zum Thema Ausdauer zu sagen hatte: „Durch Ausdauer, erreichte die Schnecke die Arche!“

„… und wurde belohnt!“ möchte ich hinzufügen. Gib nicht auf! Du hast das Versprechen Gottes in Galater 6:9:

„Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn 
zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten."

Freitag, 21. Februar 2014

Da warst du weg ...

Eigentlich war es als vergnüglicher Ausflug gedacht, wie unsere Lokalzeitung berichtet. Vier Mütter und acht Kinder machten eine Reise mit der Bahn in die große, weite Welt – zum gemeinsamen Frühstück in die Nachbarstadt. Für einige der Kleinen eine Premiere. Allerdings dauerte es nur ein paar Haltestellen, bis von den 8 kleinen Kinderlein nur noch 7 kleine Kinderlein übrig waren. Schock, Hektik, und blankes Entsetzen bei dem Rest der familiären Reisegruppe. Rufen, Fragen ... bis ein gerade zugestiegener Reisegast sich erinnerte, dass ihm beim Einsteigen eine Zweijährige mit roter Jacke entgegen gekommen und aus dem Zug ausgestiegen war. Gut dass es die Telefonnummer 110 gibt. Während der Zug der Deutschen Bahn den nächsten Bahnhof ansteuerte, machten sich die ein paar Polizisten auf und fanden das weinende Mädchen, das gerade von einem am Bahnsteig wartenden Menschen getröstet wurde.

Zur gleichen Zeit war der Zug in der nächsten Stadt angekommen, die verzweifelte Mutter in ein Taxi gesprungen und ließ sich zum letzten Bahnhof fahren, in der Hoffnung, dort Polizei und Kind unversehrt zu finden. So geschah es auch. Mit verweinten Augen schlang die Kleine ihrer Mama die Arme um den Hals und konnte als Erklärung nur stammeln: „Ich bin ausgestiegen, und da warst du weg, Mama. Da hab ich geweint.“

Als ich heute morgen diesen Artikel der Siegener Zeitung las, musste ich unweigerlich denken, wie vielen Christen es ähnlich geht. Gott hat uns an die Hand - und mitgenommen auf eine große Reise. Eine Premiere für uns. Eine Weile geht alles gut. Wir machen uns vertraut mit unserem Umfeld und fühlen uns bald sicher genug, ein paar eigenständige Ausflüge zu unternehmen. Dabei verlieren wir unseren Herrn aus den Augen. Die Parallele setzt sich ab hier nur im verlorenen Kind fort, denn Gott gerät durch unsere eigensinnigen Ausflüge nicht in Panik und braucht auch keine Hilfe von Außenstehenden. Aber wir brauchen Hilfe.

Plötzlich haben wir die sichere Nähe Gottes verloren. In unserer vermeintlichen Sicherheit haben wir uns von Ihm entfernt und sind zurück geblieben, allein, ohne Seinen Schutz, ohne die Sicherheit Seiner Gegenwart. Alles, was wir wertschätzten, ist futsch: unser Friede, unsere Freude, unsere Geborgenheit, unsere Hoffnung und alles andere auch. Wir sind nur noch erfüllt mit Angst, Unsicherheit, Panik, Durcheinander und Befremden. Wir haben schnell gemerkt, dass wir hier nicht hingehören, denn unser Herr ist nicht dabei. Wir merken: „Ich bin ausgestiegen, und da war Er weg“

Gottes Wort beschreibt in Matthäus 18:12-14, was Jesus unternimmt, wenn wir uns fühlen, wie die Zweijährige am Bahnhof:
Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat,
und es verirrt sich eines von ihnen,
läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen,
geht hin und sucht das verirrte?
Und wenn es geschieht, daß er es findet,
wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber
mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. 
So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel,
daß eines dieser Kleinen verlorengeht.

Die Mutter hat das Weinen ihres Kindes am Nachbarbahnhof zunächst nicht hören und seine Angst nicht sehen können. Jesus aber sieht Deine Unsicherheit und hört Dein Schreien (wenn Du zu Ihm schreist), denn Er ist nie wirklich weg. Er macht sich auf und kommt. Er macht sich auf für Dich allein. Zu Seinen Kindern sagte Er:
Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen
und wertgeachtet, und ich dich lieb habe ...“

... darum will Er sich kümmern und handeln

„... ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.“
(Psalm 12:6b)

Donnerstag, 20. Februar 2014

Wie die Kinder ...

Gestern las ich einen Bericht von Open Doors, eine Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Sie veröffentlichten einen Brief, den ihnen ein 10jähriges Mädchen aus Syrien zugeschickt hatte. Die Situation in Syrien ist unmenschlich! Menschen verhungern, werden brutal ermordet, es gibt sogar Berichte, wonach christliche Kinder gekreuzigt werden. In dieser Hölle harren Christen bewusst aus, auch wenn sie fliehen könnten. Sie möchten in der Finsternis für Jesus leuchten. Kinder wachsen hier auf, Kinder aus christlichen Familien, die scheinbar manchmal mehr verstehen, als wir. Die Zehnjährige schreibt:

"Hallo meine Freunde, mein Name ist XXX und ich bin 10 Jahre alt. Hier in Syrien, in meinem Land, ist sehr viel Krieg. Ich hoffe, dass es aufhört, weil sehr viele Menschen sterben und sehr viele Menschen um ihre Familien, ihr Land und ihr zerstörtes Zuhause weinen. Und das schlimmste ist, dass einige, die wir kennen, jetzt gestorben oder verletzt sind. Eines Tages gab es einen Kampf und Bomben neben unserem Haus und Balken in unserem Haus brachen zusammen und fielen runter. Und an einem Tag waren wir in der Schule und das Glas zerbrach neben meiner Schwester, aber Gott bewegte sie und sie wurde nicht verletzt. Die eine Sache, die mich dazu bringt keine Angst zu haben, ist dass Gott immer gut ist und Gott seine Kinder liebt. Ich sage innerlich immer Psalm 91 auf, wenn ich Angst habe. Ich weiß, dass ich vielleicht sterben werde. Aber ich vertraue darauf, dass ich dann in den Himmel gehen werde. Alles Liebe, XXX"

Sie schreibt über den Krieg, das Morden und das Sterben als Tatsache. Sie schreibt aber auch über Gottes bewahrendes Eingreifen als Tatsache. „Zufall“, „Glück gehabt“, oder „Glück im Unglück“ sind keine Begriffe, die hier zu finden sind. In Unglück und Leid ist Gott dabei. Und Er sitzt nicht etwa auf der Anklagebank. Nein, Er erhält die Ehre: „Gott bewegte sie und sie wurde nicht verletzt.“

Für mich gipfelt der Brief in dem Satz: „Die eine Sache, die mich dazu bringt keine Angst zu haben, ist dass Gott immer gut ist und Gott seine Kinder liebt.“ Wo manch einer von uns zweifeln und fragen würde: „WARUM, GOTT?“ „Warum ich, Gott?“ „Warum lässt Gott das zu?“ „Kann ein liebender Gott ...?“ hinterfragt diese Zehnjährige gar nichts sondern sieht Gottes bewahrende Hand, erfährt Gottes Kraft und Mut und birgt sich in Ihrem biblischen Wissen: „...dass Gott immer gut ist und Gott seine Kinder liebt!“

Solch ein Glaube beschämt und erinnert an Jesu Aussage:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!”
(Matthäus 18:3)

„Herr, gib mir, gib uns dieses kindliche Vertrauen, diese kindliche Angstlosigkeit, dieses kindliche Festhalten an den Wahrheiten Deines Wortes, sei es in den Wirren und Tiefen des Lebens oder in Zeiten der Freude und des Friedens!“ – „Und Herr, erhalte dieser Zehnjährigen Ihr unerschüttertes Gottvertrauen!“

Mittwoch, 19. Februar 2014

Heiligkeit

Ich muss bekennen: Irgendwo erschrecken mich manche Verse immer wieder neu, obwohl ich sie kenne und sicher auch schon darüber gepredigt habe. Dennoch sind es erschreckende, um nicht zu sagen „schreckliche“ Vese.

Wie definieren wir „Heiligkeit“, die „Heiligkeit Gottes“? Vermutlich verbinden wir unsere Definition mit der Hoheit Gottes, der Schönheit Gottes, Seiner Vollkommenheit, Seiner Größe und Herrlichkeit, mit Licht, dem Himmel und der Welt Gottes – und natürlich haben wir alle gehört, dass „Heiligkeit“ Abgeschiedenheit bedeutet, getrennt von Sünde und allem Bösen. Heiligkeit spricht von der göttlichen Andersartigkeit.

Alles schön. Heiligkeit ruft also ein Maß an Freude über Gottes Majestät und Größe hervor und irgendwo auch ein Maß an Ehrfurcht und demütigem Staunen.

In 3 Mose 10:3 erklärt Mose seinem Bruder Aaron:

„Ich will mich als heilig erweisen bei denen die mir nahen,
und vor dem ganzen Volk will ich mich verherrlichen.“

Das hört sich zunächst gut an. Gott möchte also allen, die Ihm nahen, Seine Herrlichkeit, Seine Schönheit und Reinheit zeigen und sie mit hineinnehmen in Sein Licht.

Ja ... schon! Aber der Zusammenhang, in dem diese Verse stehen, ist nicht ein Zusammenhang des Jubels und der Freude. Als Mose diese Worte sagt, hat Gott gerade Aarons beide Söhne durch heiliges Feuer umkommen lassen, weil sie unheiliges Feuer vor Ihn gebracht hatten. Sie wollten dem Heiligen mit Unheiligem dienen und hatten sich darum über Seine Anweisungen hinweggesetzt.

Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie,
so daß sie starben vor dem Herrn.“ (3 Mose 10:2)

Darum erschrecken mich diese Verse. Während ich die „Heiligkeit Gottes“ verbinde mit Herrlichkeit, Reinheit und Andersartigkeit, schließe ich gerne die Gerechtigkeit aus. Ich vergesse, dass Reinheit Reinigung voraussetzt. Ich vergesse, dass Gottes heiliges Feuer nicht nur bevollmächtigt, sondern auch läutert. Ich vergesse, dass Gottes heilige Liebe sich nicht dadurch ausdrückt, dass Er 5 gerade sein lässt, sondern, dass Er in Seiner Liebe korrigierend eingreift.

Diesen biblischen Blickwinkel der Heiligkeit Gottes müssen wir verinnerlichen. Dieses Wissen muss vom Kopf ins Herz rutschen – und es wird die Furcht Gottes erzeugen, von der die Bibel spricht: heilige Furcht, nicht zu sündigen, heilige Furcht, auf den Wegen Gottes zu gehen. Nicht Angst – aber Furcht.

Niemand von uns wird auf Erden den Zustand sündloser Vollkommenheit erreichen. Jeder von uns wird auf Erden immer wieder die liebevolle Reinigung durch die gnädigen Hände und das machtvolle Blut Jesu erfahren dürfen. Aber die heilige Furcht Gottes ist dazu nötig.

Wer mit der Sünde spielt, wer an der Sünde festhält oder im Kompromiss lebt, der hat die Heiligkeit Gottes noch nicht erfasst. Solch eine Person  hat weder die Herrlichkeit Jesu erkannt, der es wert ist, alles aufzugeben, um Ihn zu gewinnen. Noch hat er den Anspruch Gottes verstanden, dass Bekehrung eine Ganzhingabe ist, mehr als nur eine Abgabe unserer Sünde an Jesus. Und schließlich fehlt solch einer Person das Verständnis für die Heiligkeit Gottes. In Gottes Heiligkeit kann Sünde sich nicht erfreuen und auch nicht überleben. Wer aber durch Jesu Blut gereinigt und durch Gottes Feuer geläutert ist, der findet keinen herrlicheren Ort, keinen tieferen Frieden, keine erfüllendere Freude, keinen tragenderen Frieden als in der Gegenwart des heiligen Gottes

Dienstag, 18. Februar 2014

Wundersucht, Wundersuche, Wunderglaube

„HEILUNGSKREUZZUG!
Kommt! Bringt die Blinden, die Lahmen und die Kranken!“

So war es auf dem Spruchband zu lesen, dass hier und da die Straßen der Stadt in Asien zierte, in der wir viele Jahre gelebt haben. Die Menge, die sich zur angegebenen Zeit versammelte, war überschaubar. Sicher, es waren Behinderte und kranke Menschen anwesend, aber ob welche geheilt wurden, weiß ich nicht.

Wir Jesusjünger glauben an einen Wunder-wirkenden Gott. Weil wir an einen Gott glauben, der vermag, was wir nicht vermögen, darum beten wir. Viele beten nicht, weil sie glauben, dass wir es erst selbst einmal versuchen sollten. Andere beten erst dann, wenn sie merken, sie schaffen es nicht. Aber die meisten beten nicht, weil sie nicht glauben, dass Gott heute überhaupt noch Wunder tut.

Die Bibel sagt, dass Gott ein Gott der Wunder ist. Er ist der wunderbare Ratgeber, Sein Name heißt Wunderbar und Er handelt wunderbar. Aber Jesus lässt sich nicht als Wundertäter vermarkten. Der bekannte Prediger A.W.Tozer (1897-1963) schreibt in seinem Buch: Dare We Expect Miracles Today? (Die Wunder, über die ich spreche):

Ich war in Gemeinden, die Wunder in ihren Versammlungen ankündigten… Diese Art von Aufführungen interessiert mich nicht. Du kannst Wunder nicht machen, wie man eine chemische Reaktion auslöst. Du kannst kein Wunder bekommen, wie ein Magier auf der Bühne eine erstaunliche Vorstellung vorführt. Gott gibt sich nicht in die Hände religiöser Magiker. An diese Art von Wunder glaube ich nicht. Ich glaube an die Art von Wundern, die Gott seinem Volk gibt, das so nah bei Ihm lebt, dass Gebete für gewöhnlich erhört werden und diese Wunder nicht ungewöhnlich sind. John Wesley hat sich nicht einmal herabgewürdigt, Wunder zu predigen. Aber die Wunder, die John Wesleys Dienst folgten, war unfassbar. Einmal hat er einen Predigttermin und sein Pferd wurde lahm, so dass er nicht weiter reiten konnte. Wesley ging auf seine Knie neben dem Pferd und betete für seine Heilung. Dann stand er auf und ritt weiter, ohne dass das Pferd lahmte. Er machte das Wunder nicht öffentlich und sagte: “Wir stellen ein großes Zelt auf und machen Werbung dafür.” Gott tat diese Dinge einfach für ihn. Während C. H. Spurgeon nicht über Heilung predigte, wurden auf sein Gebet hin mehr Menschen von Krankheiten befreit als durch irgendeinen Arzt in London. Dies sind die Wunder, über die ich spreche.

Die großen Männern Gottes verspürten keine Wundersucht. Sie suchten nicht mal die Wunder Gottes. ABER: sie suchten Gott und erfuhren Seine Wundermacht. Sie lebten einen lebendigen Glauben an einen wunderbaren Gott, dem kein Ding zu wunderbar ist. Wie selbstverständlich redeten sie mit Gott über ihre Bedürfnisse, ob es ein lahmes Pferd war, ob es Kranke in ihrer Gemeinde waren oder die nächste Mahlzeit für ihre Schutzbefohlenen. Sie brachten ihre Nöte zu Gott, der handelte, und sie vergaßen es nicht, Ihm zu danken. Ein gesegneter, unspektakulärer Kreislauf von Not – Gebet – Erhörung und Danksagung.

Auch in dieser Woche finden in vielen christlichen Gemeinden Gebetstreffen statt. Manchmal am Abend, manchmal am Morgen und in manchen Gemeinden auch während des Tages. Besuche die Gebetsstunde Deiner Gemeinde. Gebet in Gemeinschaft ist ein unaufgebbarer Teil eines gesunden Lebens als Jünger Jesu. Gebet in Gemeinschaft hat zusätzliche Verheißungen zum Gebet als Einzelner. Lass Dich ermutigen, das Gebet mit anderen regelmäßig zu pflegen.
Gott ist ein Gott der Wunder, der hört, wenn Seine Gemeinde zu ihm ruft!

Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden
übereinkommen über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen,
so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel.
(Matthäus 18:20)

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen,
da bin ich in ihrer Mitte. (Matthäus 18:20)

Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet. (Jakobus 4:2)

Montag, 17. Februar 2014

HEUTE @ CCFG ...

Männerabend!
19:30 Uhr
Coffeebar Bitzegarten 5, Neunkirchen
KOMM! Allein oder mit Freunden - aber KOMM!

Der von Gott eingebaute Autopilot

In einem Andachtsbuch zitiert Adam Schiller aus dem Buch "WennTiere reden könnten" von Werner Gitt und Karl-Heinz Vanheiden. Die beiden Autoren geben dem Goldregenpfeifer eine Stimme und lassen Ihn laut denken:

"Ich bin in Alaska geboren ... Zusammen mit meinen Geschwistern befand ich mich in einer kleinen Bodenmulde. Unsere Eltern fütterten uns mit Vitaminen, Eiweißen ... fetten Raupen und knackigen Käfern. So wuchsen wir schnell heran ... Wir hatten kaum fliegen gelernt, da verließen uns schon die Eltern. Sie flogen nach Hawaii voraus ... Wir hatten vor allem großen Appetit und fraßen uns dick und fett. In kurzer Zeit nahmen wir 70 Gramm zu, das heißt, um mehr als die Hälfte unseres Körpergewichtes ... Mein Schöpfer hat mich so programmiert. Ich brauche dieses zusätzliche Körpergewicht als notwendigen Treibstoff für die Flugreise von Alaska bis nach Hawaii. Das sind nahezu 4500 Kilometer ... Meine Altersgenossen und ich fliegen 88 Stunden ... ununterbrochen über das offene Meer... Wir fliegen durch Nebel und Regen, unabhängig von Sonnenschein und sternklarer Nacht; wir kommen immer ans Ziel ... Wenn Wissenschaftler eines Tages etwas darüber herausfinden könnten, wüssten sie immer noch nicht, wie diese staunenswerten Fähigkeiten entstanden sind. Ich will es ihnen verraten: Gott, der Herr, baute uns einen Autopiloten ein ... Er gab jedem von uns zwei lebenswichtige Informationen mit: 1. Fliege nicht allein über das große Meer, sondern immer in Gemeinschaft mit anderen. - und 2. Ordnet euch bei diesem Flug immer in Keilformation an!... So können wir unser Winterquartier sicher erreichen. Jeder von uns hat noch ein paar Gramm Fett übrig, für den Fall, dass einmal Gegenwind aufkommen sollte. Der Schöpfer hat uns wunderbar versorgt. Glauben Sie, der Zufall hätte mich geschaffen und hierher geführt? Ich nicht! Ich pfeife auf den Zufall! Aber meinen Schöpfer, den will ich loben: Tlüh, tjüih!"

Das geht nicht nur dem Goldregenpfeifer so. Die Routen der Zugvögel, die Reisen der Polarbären, die Wege der Fische im Meer – Gott hat nichts dem Zufall überlassen. Er ist Schöpfer, Planer und Erhalter.

Auch uns, so zeigt Adam Schiller auf, hat Gott eine Richtschnur fürs Leben gegeben. Wir haben zwar keinen tierischen Instinkt, aber wir haben etwas Besseres. Gott hat uns sein unfehlbares Wort gegeben – aus dem Himmel offenbart, um uns zu leiten. In Jeremia 8:7 klagt der Prophet:
 Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit,
Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein,
in der sie wiederkommen sollen;
aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen.

Das wollen wir uns nicht sagen lassen müssen. Wir wollen weder abstürzen, noch irregehen. Gott, der allmächtige Schöpfer möchte auch uns leiten. Lass Dich diese Woche leiten durch Gottes Wort und Seinen Heiligen Geist!

Sonntag, 16. Februar 2014

Herzliche Einladung zu einem relevanten Gottesdienst!

1984 berichtete der amerikanische Professor Howard Hendricks auf einer Pastorenkonferenz über eine Umfrage. In dieser Umfrage wurden 4000 Laien in 114 evangelikalen Gemeinden aus den gesamten USA folgende Frage gestellt:
„Haben Sie den Eindruck, dass die Sonntagspredigt aktuell ist für das, was den Alltag Ihres Lebens ausmacht?“
Über 83% sahen keine Verbindung zwischen dem, was sie am Sonntagmorgen hörten und dem was ihnen der Montagmorgen und die neue Woche brachte. Die Predigt war für 83% der Befragten mehr oder weniger irrelevant!

Irrelevant wird unser Gottesdienst heute Morgen garantiert nicht! Wir werden mit der Situation der verfolgten christlichen Gemeinde konfrontiert. Diese Informationen, gemeinsam mit einer Predigt aus Gottes Wort, werden in mehrfacher Hinsicht für uns relevant sein:

Wir werden über den gegenwärtigen Stand der Gemeinde Jesu in Ländern der Verfolgung informiert.
Wir werden ermutigt durch die Treue und Standhaftigkeit verfolgter Christen.
Wir werden herausgefordert, vermehrt und anhaltend für verfolgte Christen zu beten.
Wir werden konkrete Gedanken aus Gottes Wort hören, die uns zeigen, wie Verfolgung von Christen uns (in der „freien Welt“ ) betrifft und wie wir nach Gottes Willen aktiv sein können.

Wir laden jeden herzlich ein, der einmal einen anderen, einen relevanten und interessanten Gottesdienst miterleben möchte.

Sing mit! (oder hör uns zu)
Hör auf Gott!
Hör Berichte über treue Christen in Ländern der Verfolgung 
 Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet 
 
Beginn: 10:30 Uhr   
Anschließend Einladung zum Mittagessen 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum


Sonntagszitat:
"Betet nicht, dass die Verfolgung aufhört,
sondern das wir erstarken
und viele zum Glauben an Jesus Christus gelangen." 
 (verfolgte Christen in China)