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Samstag, 1. März 2014

Von Narren

Ich weigere mich, heute über Karneval zu schreiben! Einige Gedanken dazu werden übermorgen zu lesen sein. Aber um Narren soll es schon gehen.

Von Narren steht sogar was in der Bibel. Nicht nur von einer Sorte, sondern von verschiedenen Sorten. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Vers aus Sprüche 12:5:

Der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen, 
aber ein Weiser hört auf guten Rat.“

Bedeutet: Wer nicht auf guten Rat hört und nur seinen eigenen Weg für richtig hält, der ist ein echter Narr! Hier ein weiterer Vers aus den Sprüchen:

Der Umgang mit den Weisen macht weise,
wer sich aber mit Narren einlässt, dem geht es schlecht. (13:20)

Nicht nur, sich als Narr zu entpuppen, indem man seinen Weg ungeprüft für den einzigen und besten hält und weisen Rat ausschlägt – nein – schon sich mit einem Narren einzulassen bringt Verlust! Und wie definiert sich ein Narr gemäß der Bibel? Zwei Verse kommen in den Sinn. Der erste ist ein Ausspruch Gottes über einen Menschen, der sich nur für das zeitlich begrenzte Leben in  dieser Welt interessiert ohne irgendeine Vorbereitung zu treffen für das ewige Leben, das sich anschließt. Gott sagt in Lukas 12:20 zu solch einem Menschen:

Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern;
und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?“

Und schließlich gibt Gott uns in Psalm 53:2 eine weitere biblische Definition. Gott sagt:

Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!«“

Ein Nachfolger Jesu fällt also nicht in die biblische Definition eines Narren. Dennoch schreibt der Apostel Paulus in 1 Korinther 4:10: „Wir sind Narren um Christi willen.“ Was hat er denn damit gemeint?

Paulus erklärt in dem Zusammenhang, dass er und sein Team „der Welt ein Schauspiel“ geworden sind. Sie sind bereit, zu leiden und Kosten auf sich zu nehmen für Dinge, die einem Nichtchristen unverständlich sind und bestenfalls ein beileidsvolles Lächeln abgewinnen. Narren – um Christi willen. Narren in vieler Menschen Augen, weil sie an Jesus glauben. Sie folgen Ihm konsequent, gehorchen Seinem Wort, und schwimmen nicht im Strom der anderen Art Narren mit, die über alles lachen, was sie nicht verstehen und über alles spotten, was sie nicht kennen.

Ich reihe mich ein in das Team von Paulus. Ich akzeptiere und nehme freudig die Tatsache an:

„Ich bin ein Narr um Christi Willen!“

Ich bitte Dich: Nimm mir die Frage nicht übel: „Wessen Narr bist Du?“

Für wen oder was bist Du bereit, zu leiden und die Kosten zu tragen – auch wenn die Anderen nur müde und mitleidig lächeln können? Auch, wenn sie Dich ausgrenzen, für verrückt oder hinterwäldlerisch erklären oder Dir sogar aggressiv begegnen. Ich für meinen Teil wiederhole aus vollem Herzen und lade Dich ein: 

„Ich bin ein Narr um Christi Willen! Ich lade Dich ein ins Team!“ (W)

Freitag, 28. Februar 2014

Maulkorb gefällig? - Nein, Danke!

Dass Politik, Medien und alle möglichen Verbände uns Christen am liebsten einen Maulkorb verpassen würden, wenn es zur öffentlichen Meinungsäußerung zu bestimmten Themen kommt, ist bekannt. Man hat sich fast an den Beschuss und den Gegenwind gewöhnt, den man erfährt, wenn man sich zu Themen äußert wie Homosexualität, Schöpfung, Ethik, Abtreibung oder Kindererziehung. Auch, wenn man sich in manchen dieser Themen gar nicht so unterscheidet von der schweigenden Mehrheit, sind es doch oft die Christen, die die Auseinandersetzung mit der Politik führen oder zuerst den Zorn der vokalen Minderheiten spüren.

Jetzt soll der Maulkorb auch im eigenen Haus gelten. In einem Bericht unserer Lokalzeitung wird ein Wiesbadener Kindergarten erwähnt – wohlgemerkt: der Kindergarten einer protestantischen Kirchengemeinde! – in dem an Fastnacht das Tragen von Zauberer- Hexen- und Teufelskostümen verboten ist. Eine Mutter ging gleich mit einem Leserbrief an die Presse, die hier ein gefundenes Fressen entdeckte. Seit dieser Zeit beschäftigen sich Zeitungen, Zeitschriften und Radio mit dem Thema.

Allein eine (1) Mutter nahm Anstoß am Ausschluss von ‚Zauberern’ und beginnt eine Minderheitenoffensive – mit Riesenerfolg! Leider stellt sich die Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nur halbherzig auf die Seite des Wiesbadener Pfarrers Bieneck. Bienecks Begründung für die Haltung seiner Gemeinde: „In der Heiligen Schrift steht, dass die Menschen von Zauberern und Hexen die Finger lassen sollen.“ Demgegenüber die Aussage des Pressesprechers der EKHN: „Für die überwiegende Mehrzahl der Evangelischen hängt das Christenheil nicht an Kinderkostümen“. Wie dem auch sei: Was die Mehrzahl der Evangelischen, Katholischen oder Sonstiger sagt, hat wenig Einfluss auf unseren Glauben. Natürlich hängt niemandes Heil von Kinderkostümen ab. Aber das Leben als Christ besteht aus mehr als aus dem Christenheil. Das Leben als Christ besteht aus einem Leben in der Nachfolge Jesu. Und die Verniedlichung von Hexen, Zauberern und Teufel sind keine Lektionen, die wir als Christen unseren Kindern beibringen möchten. Satan freut sich und feiert, wenn er Menschen in dem Glauben bestärken kann, er sei nicht mehr als der Lieferant für Kinderkostüme, er sei nicht mehr als ein Überbleibsel von mittelalterlichem Aberglauben. Wer ihn nicht ernst nimmt und stattdessen sogar noch verharmlost, der ist ihm gerade recht. Ein unerkannter Feind ist der gefährlichste. Wir stellen uns hinter Pfarrer Bienecks Entscheidung, Kostüme zu verbieten, die solche Wesen salonfähig machen, die die Bibel als Feinde Gottes beschreibt.

Was aber gar nicht geht, ist die Tatsache, dass der Leserbrief (oder sollte man sagen: der Beschwerdebrief) einer (1) von 60 Müttern an eine Lokalzeitung ein solches Medienecho hervorruft. Warum sollte es uns Christen nicht gestattet sein, in unserem eigenen Haus Regeln aufzustellen, die dem Gesetz nicht widersprechen? Warum müssen wir uns in Gesellschaft und Politik unter Regeln beugen, die biblisch bestenfalls grenzwertig sind und sollen Toleranz üben gegenüber gegenüber den Intoleranten – und dann unser eigenes Haus noch öffnen für das, was wir nicht gutheißen.

Es ist Zeit für uns Christen, Position zu beziehen. Demütig, aber mutig! Liebevoll, aber bestimmt. Es ist Zeit, aufzustehen und beizustehen, wo andere Christen (Schattierung zunächst einmal egal) um biblischer Werte willen angegriffen werden. Es ist Zeit, mit Petrus und Johannes einen festen Stand einzunehmen und zu bezeugen (Apostelgeschichte 4:20):

Denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, 
was wir gesehen und gehört haben!

Den Artikel im Wiesbadener Tagblatt zum Nachlesen: HIER 

Bitte ermutigt Pastor Bieneck durch eine Email an: pfarrer<at>pgg-info.de

<at> ist zu ersetzen mit @

Donnerstag, 27. Februar 2014

Wer ist Jesus für Dich?

Für wen halten die Leute mich?“ fragt Jesus Seine Jünger in Matthäus 16:13. Scheinbar wie aus der Pistole geschossen kommen einige der Meinungen, die im Volk über Jesus kursieren: Johannes der Täufer, Elia, Jeremia oder einer der Propheten“.  „Und ihr?“ fragt Jesus an Seine Jünger gerichtet weiter. „Für wen haltet ihr mich?“ 
Diesmal ist es Petrus, der wie aus der Pistole geschossen antwortet: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Womit er zum Ausdruck bringt: “Du bist anders als alle, einzigartig, der Retter!“

Diese Aussage ist so gewaltig, so umfassend, dass es nicht extra ausgesprochen werden muss: Jesus, Gottes Sohn, Retter der Welt – Er ist gleichzeitig der Herr! Ganz Ihm gehören – oder gar nicht. Ein Mittelweg wäre eine Beleidigung Gottes!

Jesus selbst hat immer beides beansprucht: Er ist Retter und Er ist Herr. Nachfolge ist entweder kompromisslos – oder nicht Nachfolge. Einen anderen Weg als den Weg der  Kompromisslosigkeit wird in der Bibel nicht beschrieben.

Kürzlich las ich einen Artikel über die 7 Todsünden auf der Kanzel. Aufgezählt wurde das Predigen von Heil ohne Heiligung, von Rettung durch Jesus ohne Herrschaft durch Jesus, der Ruf zur Entscheidung ohne den Ruf in die kompromisslose Nachfolge oder das Angebot von Erweckung ohne die Notwendigkeit der Veränderung.

Jesus hat immer beides betont. Er lehrt in Markus 8:34+45:
Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten.“

Und wie? Wie geschieht solch eine Nachfolge?

Ist die Antwort: Wir erheben Ihn und beten Ihn an? JA – aber unter Vorbehalt. Denn durch Amos sagt Gott: „Tut hinweg das Geplärr Eurer Lieder!“
Oder ist die Antwort: Wir bringen dem Herrn Opfer, damit Er Herrlichkeit und Anbetung erhält durch Seine Kinder?  JA – aber unter Vorbehalt. Denn durch Jesaja fragt Gott: „Was soll ich mit euren vielen Opfern anfangen?
Dann heißt es sicherlich, dass wir dem Herrn unsere Zeit, Kraft oder unser Geld geben sollen? JA – aber wieder unter Vorbehalt. Gott hat die Zeit gemacht und hält sie in Seinen Händen. Seine Kraft wird in Schwachheit vollkommen und Ihm gehört alles Geld der Welt. All diese Bereiche können ein Dank sein an Gott und Teil unserer Nachfolge, aber all das ist wertlos, wenn wir es Gott geben, um uns gut und gerecht zu fühlen, oder sogar um uns freizukaufen.

Es geht nicht um „Bereiche“ unseres Lebens, die Jesus haben möchte. Es geht um alles!
Jesus möchte nicht einen Teil unseres Herzens. Er möchte unser ganzes, ungeteilte Leben.
Und dieses Aufgeben an Jesus ist nicht nur Opfer, sondern Segen. Jesus sagt weiter in Markus 8:35:

 „Wer sein Leben verliert um meinetwillen
und um des Evangeliums willen, der wird es retten.“

Willst Du leben? ... Ich meine nicht: Willst Du atmen und den Herzschlag spüren ...
Ich meine: Möchtest Du LEBEN?  Wenn ja – was tust Du, um zu leben? Viele beantworten diese Frage mit Worten wie:
Ich gehe arbeiten und kümmere mich um Haus und Hof
Ich arbeite an einem Maß an Absicherung meiner Zukunft
Ich habe meine Hobbies zum Abschalten und Entspannen
Ich habe meinen Glauben und gehe sonntags zur Gemeinde

Gott verurteilt diese Dinge nicht. Richtig eingeordnet sind sie sogar nach Seinem Willen.
Aber wir können die ganze Welt gewinnen, das Leben verlieren und es zunächst nicht mal merken. Oder wir können unser Leben verlieren – und gewinnen! Jesus lehrt (Johannes 12:24):

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

Das haben unzählige Menschen erfahren. Viele von ihnen sind bekannt geworden, weil sie durch ihr „Sterben“ so viel Gewinn gemacht haben: Corrie ten Boom, John Wesley; C.T. Studd, Amy Carmichael und zahllose andere. Sie alle gaben ihr Leben kompromisslos an Jesus und ließen Ihn Herrn sein.

Im Licht von Petrus´ Zeugnis: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!““Du bist anders als alle, einzigartig, der Retter!“ ... in diesem Licht wird deutlich: Kompromisslosigkeit – das ist die Nachfolge, von der Jesus spricht. Ganz oder gar nicht! Alles oder nichts!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Das Gesetz und die Nachfolge

Heute Morgen las ich in meiner Bibel die Kapitel 26 und 27 im 3. Mosebuch. Da gibt es die Anweisungen betreffs Götzen, betreffs dem genauen Einhalten der Sabbate, betreffs Ernten und Nichternten, über das Lösen, dass man den Herrn nicht austricksen soll, Ihm nichts vorenthalten soll, alles genau befolgen soll und wiedergutmachen soll, wenn man was vermurkst hat.

Mein Güte – hab ich mir gedacht – bin ich froh, dass ich im Neuen Testament lebe. Und dann kam mir die Frage: Warum eigentlich?  Ja, warum sind wir eigentlich so froh, im Neuen Testament zu leben, wenn wir von all den Gesetze im AT lesen? Die Antwort, die sich aufdrängt lautet: Na ja, da sind wir von all den piniblen Gesetzen befreit. Und das stimmt!!! Wir sind nicht mehr unter dem Gesetz. Wir sind unter der Gnade.

Beim weiteren Nachdenken kommt mir der Gedanke, dass wir zwar von den Gesetzen des AT befreit sind, die Gott Seinem Volk Israel gegeben hat, deren Reich Er theokratisch regieren wollte. Aber wir sind ja nicht befreit, zu sündigen oder befreit, Gott nicht mehr gehorchen zu müssen. Was sich geändert hat, sind einige Aussagen. Die Ernsthaftigkeit zum Gehorsam, die Gott in uns erwartet, steht in nichts der Ernsthaftigkeit nach, die Er von Israel erwartete.

Gott hat sich ja nicht geändert. Seine Heiligkeit wurde ja nicht runtergeschraubt, als die Zeit des NT begann. Seine Ehre und Würde sind ja nicht herabgestuft worden, als Jesus kam. Eigentlich eher im Gegenteil. Deutlicher wurde Gottes Heiligkeit, Würde und Majestät nie als zu der Zeit, als Er in Jesus zu uns kam.

Was mir deutlich wurde beim Lesen der alttestamentlichen Kapitel war die Überlegung, dass sich zwar die einzelnen Gesetze z.T. geändert haben, dass aber die Prinzipien dahinter mit derselben Ernsthaftigkeit bestehen bleiben:
Ob Altes Testament oder Neues Testament:
Wir sollen und müssen Gott geben, was Ihm gehört.
Ob Altes Testament oder Neues Testament:
Wir sollen und dürfen Gott nicht austricksen (wir ziehen dabei eh den Kürzeren)
Ob Altes Testament oder Neues Testament:
Wir sollen immer mit Ihm als dem heiligen Gott umgehen.

Die Hinweise, wie ich heute Gott nachfolgen soll, hat Er genauso ernst gemeint, wie die Worte, die Er damals Mose offenbarte. Die Tatsache der offenbarten Gnade Gottes darf mich nicht lässig werden lassen – im Gegenteil. Die Offenbarung der Gnade Gottes, wenn ich sie wirklich als solche erkenne, wird mein Herz mit überschwenglicher Dankbarkeit erfüllen.

Das Herz, das Gott begegnet ist, das Jesus gesehen hat, das Seine Sanftmut und Liebe geschmeckt hat, weiß um den Segen der Nachfolge. Je intensiver die Nachfolge, umso gesegneter unser Leben.

Ja, ich bin dankbar, nicht unter den Gesetzen des AT zu leben. Und ich bin dankbar für die Verkehrsschilder, Ampeln und Verkehrsmeldungen, die der Herr mir durch das NT auf dem Weg der Nachfolge gegeben hat. Je ernsthafter ich mich daran halte, umso angenehmer und befreiter die Reise und  sicherer der Weg.

Dienstag, 25. Februar 2014

Wahre (An)Beter gesucht!

Corrie ten Boom war eine niederländische Christin, durch die viele Juden während dem Zweiten Weltkrieges vor den Gaskammern gerettet wurden. Irgendwann wurden sie und ihre Familie entdeckt, und in Konzentrationslager gebracht. Corrie ten Boom machte tiefe Glaubenserfahrungen während dieser Zeit, überlebte das KZ und machte weitere Erfahrungen mit Gott nach ihrer Befreiung. In ihrem späteren Leben wurde sie zu einer Reisenden in Sachen des Reiches Gottes und führte viele Menschen zum Glauben an Jesus. Selbst einige ihrer früheren Peiniger waren darunter.

Von dieser Frau stammen die Worte:
»Du kannst mehr tun als Beten,
nachdem du gebetet hast.
Aber du kannst niemals mehr tun als Beten,
bevor du gebetet hast.«

Hätten wir doch heute diese Erkenntnis. Mit Beten MUSS es beginnen. Ohne die Grundlage des Gebets können wir ein ordentliches Maß an Qualm erzeugen, und viele mögen ein gewaltiges Feuer erwarten. Aber es ist nur Qualm. Wir können niemals mehr tun als Beten, bevor wir gebetet haben. Erst dann – und erst dann – wenn ein starkes Fundament durch Gebet gelegt ist, dann können wir mehr tun, nämlich weiterbeten und mit der Arbeit beginnen. Beten ist nicht alles, aber alles muss im Gebet beginnen.

Eine Gemeinde wirbt für ihre Gebetsstunde mit den Worten:

MIT(ar)BE(i)TER gesucht!

Nicht nur Gemeinden suchen solche, die mitarbeiten. Wären es lediglich Gemeinden, die nach Betern suchen, könnte man sich relativ leicht ausklinken. Aber es ist der Herr selbst, der auf der Suche nach Betern ist. In Johannes 4:23 erklärt uns Jesus:

Aber die Stunde kommt und ist schon da,
wo die wahren Anbeter den Vater im Geist
und in der Wahrheit anbeten werden; denn
der Vater sucht solche Anbeter.

Auch in dieser Woche treffen sich Christen in aller Welt in ihren Gemeinden zu einer Stunde des Gebets. Die meisten dieser Christen leben in Asien. In Asien finden wir auch das größte Gemeindewachstum. Wo gebetet wird, verfliegt der Qualm und lodert das Feuer. Dieses Vorrecht ist nicht den Gemeinden in Afrika, Südamerika und Asien vorbehalten. Dieses Vorrecht dürfen auch wir Christen im Westen wieder neu entdecken.

Hat Deine Gemeinde eine wöchentliche Gebetsstunde? Gott sucht solche, die Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Der Vater sucht solche, die Ihn alleine und in Gemeinschaft mit anderen anbeten. Der Vater sucht Dich!

Bei all unseren Gebeten, allein zu Hause, zu zweit oder zu fünfzig kommt es nie auf gut klingende Formulierungen an, sondern darauf, unser Herz vor Gott auszuschütten, Ihm Dank und Bitte zu bringen ... und dann zu erkennen, wie Er handelt.

Montag, 24. Februar 2014

Schuldzuweisung

Ich bin nicht gern der Schuldige! Du? Und um nicht als der Schuldige dazustehen, entwickeln wir Mechanismen. Da ist der Blockademechanismus, bei dem wir uns zurückziehen, sei es, weil wir wissen, dass wir Schuld haben oder weil wir wissen, dass wir uns schuldig machen würden. Oder der Verdrängmechanismus. Dabei stecken wir den Kopf in den Sand, um gar nicht erst zu erfahren, wer der Schuldige ist. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!

In einem ihrer Artikel schreiben Steve und Cindy Wright:
„Als Ehepaare müssen wir uns gegen das Beschuldigungsspiel schützen, bei dem wir unseren Ehepartner für dessen Verhalten beschuldigen und in Selbstgerechtigkeit reagieren.“ Auch Charles Swindoll schreibt in einem seiner Bücher zum selben Thema. Er schreibt: „Andere zu beschuldigen, vergrößert die Distanz zwischen uns und den anderen. Wir entfremden uns und vergiften die Verbindung. Wir sind mit weniger zufrieden, als Gott je vorhatte.““Überleg mal: 
Anschuldigungen bestätigen nie, sie greifen immer an.
Anschuldigungen heilen nie, sie verwunden immer.
Anschuldigungen lösen nie, sie verkomplizieren immer.
Anschuldigungen verbinden nie, sie trennen immer.
Anschuldigungen vergeben nie, sie erinnern sich immer.
Anschuldigungen bauen nie auf, sie reißen immer ab.

Wird das nicht bestätigt durch Gottes Wort? Als Adam gefragt wurde, ob er von der verboteten Frucht gegessen habe, erwartete Gott ein Schuldeingeständnis. Was macht Adam? Soeben zum Sünder geworden, handelt er auch so: „Die Frau, die Du mir gegeben hast ...“. Adam beschuldigt gleich beide: Gott und Eva. Als Gott sich an Eva wendet, macht sie es nicht besser. Auch sie verleugnet ihre Schuld und reicht sie weiter.

Steve und Sandy Wright bringen in ihrem Artikel zum Ausdruck: Hör auf, dem Anderen die Schuld für Deine Reaktion zuzuschieben. Tue stattdessen, was Dir zu tun aufgetragen ist: „Liebe den Anderen ‚als für den Herrn’“. „Was immer Du in Deinen Ehepartner investierst, wirst Du wieder ernten“ so ähnlich drückte es einmal Dr. James Dobson aus.  

Obwohl die Inspiration zu diesem Blog einem Artikel über Ehe entnommen ist (Quelle HIER)  sind die Lektionen grundsätzlich für jede Beziehung gültig. Egal mit wem ich Umgang habe, bin ich nicht gern der Schuldige. Egal, wer vor oder hinter mir im Auto unterwegs ist, ich bin nicht gern der Schuldige für mein Verhalten. Egal, wie der Verkäufer mich herausgefordert hat mit seiner Schnippigkeit – ich bin nicht gern der Schuldige für meine unhöfliche Antwort.  Egal, wie spät ich von zu Hause losgefahren bin, ich finde meistens einen „Grund“ warum meine Verspätung nicht meine Schuld ist.

Im Buch der Sprüche steht ein Vers, der erstaunlich gut zum Thema ‚Schuldzuweisung’ passt:
Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen;
wer sie aber bekennt und lässt,
der wird Barmherzigkeit erlangen.“ (Spr 28:13)
Diese alte biblische Wahrheit hat mittlerweile sogar die Psychologie entdeckt. Ein Psychologe wurde vor einigen Jahren zitiert mit der Aussage, dass er nur eine Art Patient für relativ hoffnungslos hält: die Person, die anderen Menschen die Schuld für seine oder ihre Probleme zuweist. 

Zum Schluss des heutigen Eintrags ein ausgesprochen mutmachendes, frohmachendes, erlösendes und heilendes Wort (neben dem aus Sprüche 28:13 weiter oben):
Anstatt meine Schuld auf andere Menschen abzuwälzen, darf ich sie an höhere Stelle abgeben. Nicht auf Menschen, sondern auf den Sohn Gottes darf ich meine Schuld abwälzen.

Er trägt meinen Schmutz und meine Schuld und auch die des anderen, dem ich sie gerne zuordnen würde. Jesus ist der Schuldenträger. So cool: Ich kann zu meiner Schuld stehen – und darf sie doch loswerden. Für immer! Ohne schlechtes Gewissen! Bei Jesus! Preis dem Herrn!

Sonntag, 23. Februar 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst


Heute wieder mit Sonntagszitat::

Predigttext: Markus 8:34-38

34 Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!
35 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten.
36 Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert?
37 Oder was kann ein Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?
38 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Wir singen! (oder hör uns zu)
Wir hören auf Gott es Wort!
Wir feiern Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
Angebot zu Seelsorge und persönlichem Gebet 

Beginn: 10:30 Uhr   
Anschließend Einladung zum Mittagessen 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:
" Ein Wort geredet zu seiner Zeit, ist
wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen"