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Samstag, 10. Mai 2014

Widersteht dem Teufel (5)

Heute wollen wir unsere kleine Serie zum Thema “Widersteht dem Teufel” abschließen.

Hoffentlich sind uns einige Wahrheiten in den vergangenen Tagen deutlich geworden. So zum Beispiel, dass Versuchungen und Anfechtungen zum geistlichen Leben dazugehören, dass wir uns auf geistliche Kämpfe vorbereiten müssen, bevor sie beginnen und dass es konkrete Schritte der Vorbereitung auf den Sieg gibt.

Einen weiteren Schritt der Vorbereitung beschreibt Peter Cosgrove, ein pensionierter General der australischen Streitkräfte. In seiner Autobiographie erzählt er von seinem ersten Einsatz als Leutnant im Vietnamkrieg. Zunächst war er nahe des Dorfes Dat Do stationiert. Es war ein Lager, in dem Armeeingenieure untergebracht waren. Die australische Armee benutze gigantische Planierraupen, zwischen denen eine riesengroße Kette gespannt war. Damit wurde jegliche Vegetation flach gewälzt. Ziel der Aktion war es, dem Feind keine Möglichkeit zu bieten, sich irgendwo im Dschungelumfeld zu verstecken. Ganze Flächen im Urwald wurden geplättet und verbrannt und jegliches Verstecken unmöglich gemacht. Was immer der Feind möglicherweise nutzbar machen konnte, wurde entfernt.

Um Satan widerstehen zu können, müssen wir im geistlichen Kampf die gleiche Taktik anwende. Wir müssen allen wilden Urwald in unserem Leben roden, alles, was der Feind als Versteck oder Angriffsfläche nutzen könnte. Radikalität ist das Stichwort.

Urwald im Leben kann bei jedem etwas anderes sein. Es sind die Bereiche, in denen sich der Feind leicht verstecken und aus denen er angreifen kann. Für den einen mag das sehr wohl bedeuten, dass er seinen Freundeskreis neu überdenken und sich seine Freunde gezielt aussuchen muss. Für andere bedeutet es, die Kalendereinträge zu roden, um dem Feind seine Zeitdiktatur in unserem Leben abzuringen. Andere leben in einem Medienurwald, der sie bestimmt, kontrolliert, ihre Zeit frisst und sie von Gott, Seiner Kraft und seiner Gegenwart fernhält. Wieder andere haben andere Urwälder in ihrem Leben, in denen der Feind sich verstecken kann.

„Widerstehe dem Teufel!“ Nimm die Axt in die Hand und mach einen Radikalschlag. Am Anfang mögen die Kosten hoch erscheinen. Am Ende überwiegt der Gewinn bei weitem.

Freitag, 9. Mai 2014

Widersteht dem Teufel (4)

Ob es seine Legende oder eine tatsächliche Begebenheit war, muss dahingestellt bleiben. Tatsache ist, dass der Reformator Martin Luther ein Leben an der geistlichen Front lebte. Er war vielfach und vielfältig angefochten und war sich der Existenz und Aktivität Satans bewusst. 
Der Erzählung nach soll ihn der Teufel in einem Winter in seinem Arbeitszimmer auf der Wartburg versucht haben, als Luther die Bibel ins Deutsche  übersetzte. Der Reformator griff daraufhin beherzt nach dem Tintenfass und warf es gezielt nach der Teufelsfratze. Dadurch entstand ein blauer Fleck an der Wand der Stube.

Luther neigte zur Schwermut und fühlte sich oft von finsteren Mächten angefochten und versucht. Dafür machte Luther selbst auch den Teufel verantwortlich. Allerdings scheint er auch im Laufe der Zeit einen Weg gefunden haben, diesem Feind zu widerstehen. Es heißt, dass er einmal in der Nacht aufwachte, als seine Schlafzimmertüre sich öffnete. Luther schaute sich um und hatte die Erscheinung des Teufels neben seinem Bett.  Verschlafen schute Luther ihn an und sagte:  "Ach, dass bist ja nur du."  Dann drehte er sich um und schlief weiter. Er schenkte dem Feind keinerlei Beachtung. Er wusste: Wenn ich morgens mit Gott aufstehe, tagsüber mit Gott lebe und mich abends mit Gott hinlege, dann kann an meinem Bett stehen, wer will – und wenn es der Teufel höchstpersönlich ist. Luther wusste: Ich stehe auf Gottes Seite, ich lebe für ihn – und wenn Gott für mich ist, wer kann gegen mich sein.

Im Film „Shanghai Noon“ spielt Jackie Chan einen Chinesen aus der kaiserlichen Garde Chinas. In den USA sucht er die entführte chinesische Prinzessin und muss auf dem Weg viele Abenteuer bestehen. Einmal nimmt er es mit einer ganzen Handvoll Indianer auf, die den Jungen eines verfeindeten Stammes verfolgen. Er beginnt, sie in die Flucht zu schlagen. Als seine Feinde immer mehr zunehmen, ergreift er einen Eselknochen und schlägt drauf los, aber die Übermacht ist gewaltig. Doch plötzlich wenden sich seine Feinde von ihm ab und ergreifen die Flucht. Jackie Chan kann nur erstaunt schauen. Warum laufen seine Feinde davon? Er schaut seine Hände an, den Eselsknochen. Ist es ein magischer Knochen? Auf jeden Fall ein stinkender. Dann schaut er sich um und erfährt die Wahrheit. Nicht vor ihm waren die Feinde geflohen. Hinter ihm war der Stamm des Jungen, den er gerettet hatte mit einer Hundertschaft aufgetaucht. Das hatte Chan gar nicht bemerkt.

So muss auch unser Widerstand aussehen. Ja – wir sollen widerstehen! Ja – wir sollen kämpfen. Aber machen wir uns nichts vor: WIR werden den Feind nie besiegen, noch werden wir den Feind erschrecken. Wenn wir allerdings Jesus im Rücken haben, dann blickt der Feind zwar in unsere Richtung, aber er sieht Jesus – und ergreift die Flucht. Mit Jesus im Rücken (und vor, um, über und unter uns) haben wir nichts zu fürchten.

Oder, wie jemand anders es ausdrückt:
Wenn Big Daddy hinter Dir steht, da kann vorne kommen, was will! (Zitat Gekreuzsiegt)

Mach sicher, dass Du für Jesus unterwegs bist im Leben und Ihn im Rücken hast!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Widersteht dem Teufel (3)

Ein Fremder betritt auf der Durchreise durch einen kleinen Ort einen unscheinbaren „Tante Emma“ Laden. Schon als er auf die Ladentür zugeht, leuchtet ihm ein Schild entgegen: „Gefahr! Vorsicht! Hund!” 

Drinnen entdeckt er einen harmlosen alten Jagdhund, der auf dem Boden neben der Kasse schläft. Der Fremde schmunzelt und fragt den Filialleiter: "Ist, dass der Hund, vor dem die Leute sich hüten sollen?" "Ja, das ist er", antwortete der Gefragte.
Jetzt ist der Besucher noch mehr amüsiert. "Der sieht mir aber nicht gerade wie ein gefährlicher Hund aus. Warum in aller Welt hängt die Warnung da an der Tür?"
"Nun", antwortet der Besitzer, "bevor ich das Schild in die Tür gehängt habe, sind die Leute andauernd über ihn gestolpert!“

Manchmal kommt die Gefahr, die uns zu Fall bringen will, aus einer ganz anderen Ecke als die, aus der wir sie erwarten. Satan geht umher, wie ein brüllender Löwe, und sucht, wen er verschlingen kann. Egal, aus welcher Ecke er brüllt – er brüllt. Und die schlimmsten Brüller sind die, die die man nicht erwartet.

David erwartete keine sexuelle Versuchung, als er sich abends auf seinem Flachdach erholte. Dann entdeckte er Bathseba. Die Jünger erwarteten keine Versuchung ihrer Treue zu Jesus, als sie mit Ihm den Garten Gethsemane betraten. Dann kamen bewaffnete Soldaten, um Jesus abzuführen. Petrus erwartete keine Versuchung seiner theologischen Überzeugungen, als er mit Heidenchristen an einem Tisch saß. Dann kamen Judenchristen dazu.

Auch auf uns werden am heutigen Tag Versuchungen zukommen, die wir nicht erwartet haben. Satan liebt Verkleidungen. Er verkleidet sich gerne als Engel des Lichts. Er verkleidet gerne die Umstände, in die wir kommen, als unscheinbare Begebenheiten. Und immer dann, wenn wir nicht auf der Hut sind – nicht nahe bei Jesus – dann brüllt er los.

Der Erweckungsprediger und Theologe, Ruben R. Torrey (1856-1928), bemerkte:
„Der Grund, warum so viele im Kampf versagen ist der, dass sie bis zur Stunde des Kampfes warten. Der Grund, warum andere überwinden, ist der, dass sie den Sieg bereits auf ihren Knien errungen haben, lange bevor der Kampf begann. Erwarte Deine Kämpfe. Bekämpfe sie auf deinen Knien, bevor Versuchungen kommen und du wirst stets im Sieg leben.“

Dem Teufel siegreich widerstehen braucht Vorbereitung. Hier einige hilfreiche Schritte, die der Vorbereitung auf erfolgreiches Widerstehen / Überwinden dienen können:
Vorbereitung durch Gebet, durch das wir uns Gott nahen
Vorbereitung durch Kennenlernen, Festhalten und Berufen auf Gottes Verheißungen
Vorbereitung durch Erinnern und Festmachen oder Erneuern unserer Hingabe an Gott
Vorbereitung durch Erkennen Seiner Macht und Seiner Siege in der Vergangenheit
Vorbereitung durch Heiligung. Gott fordert uns auf: „Heiligt Euch! Macht Euch bereit“

Geh die vorgeschlagenen Schritte zur Vorbereitung noch einmal durch. Vielleicht empfindest Du den einen oder anderen Punkt als besonders wichtig. Dann handle! Erwarte Deine Kämpfe, auch aus ungewöhnlichen Richtungen. Warte nicht bis zur Stunde des Kampfes. Bekämpfe die Kämpfe, bevor sie kommen – und lebe im Sieg!

Mittwoch, 7. Mai 2014

Widersteht dem Teufel (2)

Wir alle sind angefochten, manchmal mehr, manchmal weniger. Manchmal merken wir’s, manchmal nicht. Manchmal siegen wir, manchmal nicht.

Israel steht vor den Toren des verheißenen Landes. Gott hatte sie mit starker Hand aus Ägypten und mit geduldiger Hand durch die Wüste geführt. Jetzt stehen sie an der Grenze zum verheißenen Land und schicken 12 Spione, um das Land auszukundschaften. Alle 12 kommen zurück. Zehn klagen, murren und sagen: das schaffen wir nie. Zwei behaupten das Gegenteil.

Satan flüstert: All das Rumlaufen und Vertrauen auf Gott war umsonst. Vielleicht hält Gott Seine Versprechen anderen gegenüber. Aber Ihr habt keine Chance.

Wir haben manchmal ähnliche Gedanken: All unser Bemühen und Vertrauen auf Gott ist umsonst. Das funktioniert vielleicht bei andern, aber nicht bei uns. Wir fühlen uns von Gott vergessen und alleine. Gott musste an dieser Stelle ernst mit Israel umgehen. Aber selbst in dieser Situation zeigt die Bibel immer noch, dass Gott Israel in ihren Versuchungen sieht und hört Israel und sie nicht aufgibt!

Gleicherweise gilt: Gott sieht und hört uns in unsern Versuchungen und Er gibt uns nicht auf!
Es kam immer wieder vor, dass Israel eine Schlacht verlor –immer dann, wenn sie es versäumten, Satan zu widerstehen. Dann stolperten sie, wurden müde und matt, strauchelten, fielen und verloren eine Schlacht. Dann mussten sie sich zurückbesinnen auf das, was den Sieg und ein Leben in der Gerechtigkeit ausmacht: Glauben, Vertrauen auf ihren Gott!

Nicht anders ergeht es uns. Sehr wohl weiß Gott um Deine und meine Niederlagen, um unsere verlorenen Schlachten. Er sagt in Jesaja 40:30:
 Männer werden müde und matt,
und Jünglinge straucheln und fallen“

Aber er verspricht uns auch im folgenden Vers:

Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln u. nicht müde werden.

Zu allen Zeiten ging Gottes Volk durch eine Vielfalt von Angriffen und Versuchungen: Versuchungen an der familiären Front, Versuchungen am Arbeitsplatz, Versuchungen über die Krankheitsschiene, Versuchungen durch Sorgen und durch Zweifel, Versuchungen durch ein Verlangen nach dem alten Leben, Versuchungen der verschiedensten Art …

Aber warum? Satan hasst uns. Er weiß, dass er an Gott nicht drankommen kann. Er weiß, dass Gott es gut mit uns meint, dass der himmlische Vater uns trotzdem liebt, dass Gott die Pforten des Himmels für uns öffnen möchte um uns zu segnen. Satan weiß das alles und kann gegen Gott nicht punkten. Darum versucht er, Gottes Kinder zu Fall zu bringen. Und er weiß: Wenn wir fallen und liegen bleiben, dann sind wir nicht einsetzbar für Gott, gehen an unserer Lebensbestimmung vorbei und leben ein armseliges Leben. Darum sind wir angefochten.
Wenn wir eine Schlacht verloren haben, flüstert er uns ein, dass Aufstehen und Weitergehen keinen Zweck hat – obwohl Gott das Gegenteil sagt:

Gottes Wort zeigt uns, dass Gott alle unsere Versuchungen sieht und hört, dass Er uns deswegen nicht wegschickt oder liegen lässt, sondern dass er uns zu sich ruft.

Gott sagt:
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel,
geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Dem WIDERSTEHT, fest IM GLAUBEN,

... Der Gott aller Gnade aber,
der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet,
aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. (aus 1 Pe 5:8-10)

Eine verlorene Schlacht ist kein verlorener Krieg.
Steh auf! Nahe Dich Gott – Widerstehe dem Feind im Glauben an Jesus – und erfahre Sieg!

Dienstag, 6. Mai 2014

Deine Gebete interessieren Gott!

Kürzlich erhielt ich eine ganz interessante Mail mit Gedanken von K. Böttcher zu Versen aus der Offenbarung. Ich möchte seine Gedanken aufgreifen und ausführen.Vielleicht ermutigen sie Dein persönliches Gebet und das Gebet Deiner Gebetsgruppe.

Schätzungen sprechen von 6500 – 7000 verschiedenen Sprachen auf der Welt. Diese wiederum haben eine Unzahl von Dialekten. Über eine Milliarde Menschen sprechen Chinesisch, andere Sprachen werden von weniger als 100 Menschen gesprochen. Menschen aller Sprachgruppen finden sich in einer unüberschaubar großen Gruppe, von der es in Offenbarung 7:9-10 heißt:

„Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!“

Der ganze Himmel gerät daraufhin in eine Atmosphäre der Anbetung. Die Engel versammeln sich um den Thron Gottes, Älteste und andere Kreaturen fallen in Anbetung auf ihr Angesicht. Einer stimmt in Ehrfurcht der Anbetung des anderen zu. Worte scheinen unzureichend, die heilige Atmosphäre des Himmels zu beschreiben.

Die große Gruppe aus allen Sprachen sind Märtyrer, die um Jesu Willen gestorben sind, die sich  jetzt in der Gegenwart ihres Retters aufhalten und dort getröstet werden. In Vers 17 wird beschrieben, wie liebevoll sich Jesus jetzt um sie kümmert:

denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden 
und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, 
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“

Liebevoll, aufopfernd, tröstend kümmert sich das Lamm Gottes, Jesus, um die, die für Ihn ihr Leben gelassen haben und die Ihn jetzt ehren und preisen!  UND DANN WIRD ES STILL!

In Offenbarung 8:1 heißt es:

„Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, 
entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.“

Der Himmelschor verstummt! Was ist los? Warum diese Stille? In den Versen 3-4 heißt es:

Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels 
hinauf vor Gott.“

Das himmlische Gotteslob muss verstummen, denn die Gebete der noch lebenden Heiligen werden vor den Thron Gottes gebracht. Menschlich ausgedrückt: Gott wendet Seine volle Aufmerksamkeit den armseligen, schwachen Gebeten Seines „Bodenpersonals“ zu. Nicht, dass Ihm das herrliche Lob der „Himmlischen“ nicht gefällt. Aber ganz wichtig sind Ihm die Gebete derer, die noch auf Erden sind und zu Ihm schreien.

Deine Gebete mögen schwach und gestammelt sein – aber sie haben Gottes volle Aufmerksamkeit! (W)

Montag, 5. Mai 2014

Widersteht dem Teufel (1)

Letzten Monat war ich eingeladen, auf einer Männerfreizeit zum Thema „Widersteht dem Teufel“ zu lehren. Ein interessantes, herausforderndes, aber auch wichtiges Thema. Ein paar der Gedanken möchte ich an einigen Tagen dieser Woche hier weitergeben. Dabei kommt vielleicht die Frage auf: Geht dieses Thema überhaupt jeden von uns an?

Jemand sagte: Wenn Du nie dem Teufel begegnet bist, dann ist der Grund dafür, dass Ihr in dieselbe Richtung geht. Ändere Deine Richtung indem Du Dich Jesus anschließt und mit Deinem Leben Ihm gehorchst, und die Mächte der Hölle werden Dir von vorne entgegenkommen.

Anfechtungen zeigen, dass da immer noch Leben ist; Leben, das entweder stark – und dem Feind ein Dorn im Auge ist... oder Leben, das zumindest immer noch glüht, das für Satan in Gefahr steht, aufzulodern und wieder richtig für Jesus zu brennen. Insofern sind Kampf und Anfechtungen ein Zeichen geistlicher Gesundheit. Jakobus sagt uns sogar in Jakobus 1:2:

„Achtet es für lauter Freude,
wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet.“

Damit werden wir nicht aufgefordert, Anfechtungen zu suchen. Es bedeutet auch nicht, dass Anfechtungen keine natürliche Taurigkeit bewirken können. Petrus sagt, dass das normal ist:

Dann werdet ihr euch jubelnd freuen,
die ihr jetzt eine kurze Zeit,
wenn es sein muss, traurig seid
in mancherlei Anfechtungen
(1 Petrus 1:6)

Anfechtungen zeigen, dass da noch etwas glüht oder brennt, das Satan noch als Gefahr ansieht. Das darf uns erfreuen, ebenso wie der Blick nach vorne auf Jesus, der uns den Sieg schenken wird.

Es wird als tatsächliches Geschehen berichtet: Eine christliche Führungsperson – wir nennen ihn Rudolf – war per Flugzeug unterwegs. Der Sitz neben ihm war frei aber im übernächsten Sitz – noch in derselben Reihe saß ein Mann, der durch einen Stoss Index Karten ging und dabei still seine Lippen bewegte. Er sah professionell aus: hip – mit Spitzbart und braun-grauem Haar – geschätztes Alter: Anfang 50.
Von seinem Verhalten her ordnete Rudolf ihn als christlichen Bruder ein. Er beugte sich rüber um ein Gespräch mit ihm zu beginnen: „Scheint, als ob Sie was auswendig lernen!“  „Nein,“ kam die Antwort, „ich hab gebetet“.
Oh“ sagt Rudolf, stellt sich vor und meint: „Ich glaub` auch an Gebet.
"Nun”, sagt der Sitznachbar, „ich habe eine besondere Aufgabe. Ich bete für den Fall von christlichen Pastoren." "Oh”, meint Rudolf erstaunt. "In die Kategorie gehöre ich auch. Steht mein Name auf Ihrer Liste?" "Nicht auf meiner!" kam die Antwort.

An Rudolfs Stelle wüsste ich nicht, ob ich erleichtert oder besorgt sein sollte.

Gottes Wort sagt uns, dass jeder Christ in einem geistlichen Kampf steht. Manchmal ist uns das sehr bewusst: bei Einsätzen und Diensten, beim Zeugnisgeben … dann ist uns sehr bewusst, dass es Angriffe Satans sind, der uns untätig, unfähig oder unfruchtbar machen möchte. Zu anderen Zeiten sin duns Satans Angriffe nicht so bewusst: wenn wir in der Ehe streiten oder im Straßenverkehr die Geduld verlieren. Das sind so alltägliche Dinge, dass wir sie manchmal erst im Nachhinein als Aktionen des Feindes erkennen. 1 Pe 5:8 sagt uns:

Seid nüchtern und wacht!
Denn euer Widersacher, der Teufel,
geht umher wie ein brüllender Löwe
und sucht, wen er verschlingen kann“

1 Thessal 5:6 bestätigt das: 

„Lasst uns nun nicht schlafen wie die andern,
sondern lasst uns wachen und nüchtern sein.“

Wir stehen in einem Kampf. Nicht nur in einem Arbeitskampf, Überlebenskampf, Ehekampf und dergleichen. Jeder, der mit Jesus in dieselbe Richtung geht, steht in einem geistlichen Kampf, der wesentlich gefährlicher ist als all die anderen Kämpfe des Lebens.

Aber: der Kampf ist zu gewinnen. Tatsache ist: Er wurde bereits gewonnen. Jakobus 4:7 sagt uns, wie wir diesen Sieg erfahren können:

So unterwerft euch nun Gott!
Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch;“

Unterwerft euch nun Gott! Das gibt uns Kraft, Gottes Wort zu befolgen: Widersteht dem Teufel…! Nach diesen beiden Schritten ist der Sieg vorprogrammiert: … so flieht er von euch!

Ich wünsche Dir heute einen Tag im erfolgreichen Widerstand - im Sieg!

Sonntag, 4. Mai 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

 
Der heutige Predigttext: Markus 10:17-27

17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?
18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein!
19 Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!«
20 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an.
21 Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!
22 Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.
23 Da blickte Jesus umher und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen!
24 Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen!
25 Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.
26 Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann dann überhaupt errettet werden?
27 Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.  
 
 
 GOTTESDIENST: 10:30 Uhr
im Bitzegarten!

Lieder - Gebet - Gottes Wort
Gemeinschaft
 
anschließend gemeinsames Mittagessen
 
Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat(e)
 
Ewiges Leben schenkt inneren Reichtum, den keine Inflation zerstören kann.
Peter Hahne, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios
Einzig um zu Besitz zu kommen, bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab.
Oscar Wilde (1854-1900) irischer Schriftsteller
Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.
Sprüche 3,9-10