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Samstag, 17. Mai 2014

Abgewiesen

In einer Ausgabe der Zeitschrift von OPEN DOORS wird von einem Islamgelehrten berichtet, der sich für Jesus entschieden hat. Auf der Flucht vor seiner Familie und auf der Suche nach einer neuen Glaubensfamilie hoffte er, in einer der bekannten Kirchen seines Landes eine neue Heimat zu finden. Der Priester jedoch hatte Angst vor der Geheimpolizei und wies ihn ab mit dem schlechten Ratschlag, seinen Glauben zu verheimlichen. – Allein der Gnade Gottes ist es zu verdanken, dass der junge Christ seinen Glauben nicht gleich wieder an den Nagel hing. Heute setzt sich dieser Mann dafür ein, dass Muslime weltweit von Jesus hören und zu Ihm eingeladen werden.

Abgewiesen zu werden ist die Erfahrung vieler Ex-Moslems, die in ihrer islamischen Heimat zu Jesus finden. Die Gemeinden scheuen die Geheimpolizei, scheuen die Anklage der Evangelisation unter Moslems, scheuen die Attacken der Familie des Konvertiten, scheuen Unruhen durch die Nachbarschaft – oder auch die Unruhe, die in der eigenen Gemeinde entstehen könnte.

Das alles können wir in der „freien Welt“ gar nicht nachvollziehen. Das muss man erlebt haben, um es zu verstehen, und obwohl es traurig stimmt, sollten wir eine Verurteilung vermeiden, die aus sicherer Entfernung ausgesprochen wird. Vielleicht sollten wir uns sogar Gedanken machen, ob es nicht Parallelen gibt in unseren eigenen Kreisen.

Wen weisen wir ab? „Niemanden!“ höre ich die Antwort. In den 60ger und 70ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand die Calvary Chapel Bewegung, weil Hippies in den herkömmlichen Gemeinden nicht willkommen waren. Sie rochen, kifften, waren anders gekleidet und sie konnten mit der gängigen Kirchenmusik nicht viel anfangen.

Wegen Geruch, Aussehen und persönlichem Geschmack werden bis heute unsichtbare Schranken aufgebaut. Und nicht nur deswegen. Andersartigkeit finden wir auch im Umgang unserer Gemeinden mit Menschen anderer Kulturen. Wie viele ausländische Mitbürger sind in Deiner Gemeinde? Ich weiß nur eins: Bei uns sind es zu wenige! („Jesus, ändere das, bitte!“)

Anstatt einzuladen zu Jesus, laden wir aus. Ohne Worte, versteht sich. Ausladen kann man auch gut durch Verhalten, durch Ignorieren oder durch die simple Falschannahme, dass der Andere eh kein Interesse an Jesus hat, oder dass die Anwesenheit bestimmter Menschen nur die Gemeindeidylle stören würde.

Eines ist sicher: Jesus hätte Millionen Gründe gehabt, MICH abzuweisen (und Dich wahrscheinlich auch). Aber er tat es nicht. Er hat uns nicht ausgeladen sondern eingeladen; nicht weggestoßen, sondern zu sich gezogen; nicht ignoriert sondern beachtet; nicht übersehen, sondern gesucht. Und  damit hat Er selbst den Maßstab gesetzt, das Beispiel gegeben, dem wir folgen sollen.

Wen legt Gott Dir in diesen Tagen aufs Herz? (W)

Freitag, 16. Mai 2014

Irrtümer

Eine interessante Auflistung von Irrtümern berühmter Menschen ist HIER zu finden. Im Folgenden eine Auswahl:
"640 KB sollten genug für jedermann sein." Bill Gates, 1981
"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen." Popular Mechanics, 1949
"Aber für was ist das gut?"  Ingenieur vom Advanced Computing Systems Division of IBM, 1968, zum Microchip
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."  Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943
"Ich habe die Länge und Breite dieses Landes bereist und mit den besten Leuten geredet, und ich kann Ihnen versichern, dass Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird."  Der Chef des US-Verlages Prentice Hall, 1957
"Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."  Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977
"Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."  Charles H. Duell, US-Patentamt 1899
"Tut mir leid, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was U-Boote im Krieg bewirken könnten - außer, dass sie ihre Besatzungen dem Erstickungstode aussetzen." H. G. Wells, Schriftsteller, 1901
"Dieses Telefon hat einfach zu viele Mängel, als dass man es für Zwecke der Kommunikation einsetzen könnte. Das Gerät ist wertlos für uns."  Ein frühes (1876) internes Papier der Western Union zum Thema Telefon
"Nach Öl bohren? Sie meinen Löcher in die Erde bohren und hoffen, dass Öl rauskommt? Sind Sie verrückt?"  Ein Banker, der dazu aufgefordert wurde, eine der ersten Ölbohrungen in den USA zu finanzieren
"Das 'Telefon' hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns."  Western Union Interne Kurzinformation, 1876

Im normalen Leben hat der Mensch immer wieder gedacht, er sei an die Grenzen des Machbaren, Erforschbaren und Vorstellbaren gekommen. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass es „mehr“ geben könnte. Die zitierten Irrtümer zeigen, wie falsch er gelegen hat. Manche haben ihre Irrtümer noch als Irrtümer erkannt. Andere sind in ihrer Ignoranz gestorben.

Auch auf geistlichem Gebiet hat es immer wieder Menschen gegeben, die Grenzen setzten, wo keine sind. Die Bibel erklärt:
Der Tor spricht in seinem Herzen: "Es ist kein Gott!"
(Psalm 14:1)
Von den Bürgern in Athen heißt es in Apostelgeschichte 17:32:
Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen“

Spott, Torheit und Gelächter haben sich durch die Jahrtausende fortgesetzt. Spötter sind gekommen und gegangen. Gott ist geblieben. Auch Er lacht. So heißt es in Psalm 2:1+4:
Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? (…) Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.“
Gott liebt den Menschen und lässt ihm sogar seinen Willen. Wir Menschen möchten nicht manipuliert oder von außen gesteuert werden. Darum offenbart sich Gott denen, die nach der Wahrheit suchen und zwingt niemanden, an Ihn zu glauben und den Weg zu Ihm zu wählen.

Allerdings sollte jeder sich bewusst sein, dass es im säkularen und im geistlichen Bereich mehr gibt, als wir momentan für möglich halten. Wir dürfen uns nicht einengen lassen von unseren begrenzten Vorstellungen. Und wir sollten nicht in unserer Ignoranz sterben.

Sucht den Herrn, solange er zu finden ist;
ruft ihn an, während er nahe ist!
(Jesaja 55:6)

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sophie und Maximillian

Letzte Woche wurden die beliebtesten Vornamen des Jahres 2013 bekannt gegeben. Maximillian war der beliebteste Name unter den Jungen, bei den Mädchen war es Sophie oder Sofie.

Wer die Statistiken verfolgt, merkt, dass manche Namen sich lange in den Listen halten. Aber irgendwann kommt dann doch eine neue Generation von Namen auf und die bisherigen Renner verschwinden in der Versenkung. Danach dauert es ein Jahr, mitunter viele Jahre – und dann steigen sie wieder aus der Versenkung empor. Auch Paul, Maria, Emma oder Johanna zeugen davon. Noch warte ich vergeblich, dass mein Name, Wolfgang, es wieder in die Hitlisten schafft.

Namen sind schon eine gute Erfindung. Mit Namen kann man was anfangen. Wer einen Namen hört, kann oft eine Person dazu vorschlagen, die einen besonderen Bekanntheitsgrad hat, man denke nur an Angela, Barak, Saddam, Napoleon oder Mohammad. Alle diese Namen stehen für jemanden. Auch Dein und mein Name steht für etwas. Vielleicht nicht bei vielen Menschen, aber zumindest bei denen, die uns gut kennen. Wenn man von Dir spricht, hat ein bestimmter Personenkreis sofort bestimmte Assoziationen.

Namen haben auch eine Bedeutung. In biblischen Zeiten passte die Bedeutung des Namens erstaunlich oft zu dem Träger des Namens.

Das Sprichwort sagt: „Namen sind Schall und Rauch“; bedeutet: Namen und ihre Träger sind vergänglich. Auf einen Namen ist nicht unbedingt Verlass.

Aber dann kommt der Name in den Sinn, der anders ist. Richtig, bis heute gibt es Menschen, die den Namen „Jesus“ tragen. Aber sie sind alle benannt nach dem Einen, dem Jesus, dessen Name „Rettung“ bedeutet (genauer: der Herr ist Heil). Über Ihn steht geschrieben:
Und sie (Maria) wird einen Sohn gebären,
und du sollst seinen Namen Jesus nennen,
denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden.
(Matthäus 1:21)

„Und es ist in keinem anderen das Heil;
denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel
den Menschen gegeben,
in dem wir gerettet werden sollen!
(Apostelgeschichte 4:12)

 Von diesem bezeugen alle Propheten,
dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben,
Vergebung der Sünden empfangen sollen. (Apostelgeschichte 10:43)

Was für ein Name! Was alles in diesem Namen steckt! Heil, Rettung, Befreiung, Heilung, Gnade, Liebe, Frieden und 1000 andere Dinge. „JESUS“ - der Name ist die Adresse, die Du heute brauchst. Das ist die Adresse, wo Du abladen kannst, loswerden kannst, empfangen kannst, tanken kannst, finden kannst. „JESUS“ - den Namen musst Du Dir merken. Er ist eine Garantie. Er kommt nicht aus der Mode, Er ist kein Auslaufmodel, Er verschwindet nicht in der Versenkung (außer vielleicht in Deiner eignen; hoffentlich nicht!)  „JESUS“ – Name über alle Namen!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Jesus - Frieden!

Calvinismus oder Armenianismus? Entrückung vor oder nach der Trübsalszeit? Buchstäbliches Tausendjähriges Reich? Welche Bibelübersetzung ist die richtige? Säuglings- oder Glaubenstaufe? Pastor oder Ältestenleitung der Gemeinde? Wie lange darf eine Predigt sein? Welche Rolle spielen Frauen in der Gemeinde? Was ist mit den Heilungstreffen? Alle Geistesgaben oder nur ein Überrest? Transformationstheologie, Kontextualisierung, Reden in Zungen? Wie steht es mit anderen Gemeinden? Kann ein Christ in der katholischen oder adventistischen Kirche bleiben? Soziales Evangelium, Schöpfung, Evolution oder ein Gemisch aus beidem ... 

Man könnte die Liste fortsetzen und wahrscheinlich den ganzen heutigen Eintrag füllen mit Titeln, Themen und Fragen, die unter Christen divers diskutiert werden. Kürzlich beschäftigte ich mich abends mit einem kontroversen Thema, von dem es heißt, dass es in den kommenden Jahren die Evangelikalen spalten könnte. Ich las einige Webseiten, die ihren Standpunkt erklärten, andere Seiten erklärten das Gegenteil. Beide hatten ein paar gute Punkte, beide waren recht forsch in ihren Aussagen und auf beiden Seiten gibt es prominente Vertreter. 

Als ich den Computer ausmachte und mich Schlafen legte, merkte ich, wie sich Unruhe in meinem Inneren breit gemacht hatte. Wo die Bibel sich nicht so klar äußert, dass nur eine Auslegung möglich ist, da liegt mir Harmonie am Herzen. Diese Harmonie war bei dem Thema, über das ich mich informiert hatte, nicht zu finden gewesen. Vertreter beider Seiten schickten ihre Gegner auf einen Schuldtrip, sollten sie bei ihrer Opposition bleiben.

Im Einschlafen dachte ich mir: Komisch, über was sich die Menschen heute alles streiten – sogar das fromme Volk. An Gottes Plan ändert sich nichts. Er kümmert sich nicht um unsere Meinung, was richtig und falsch ist. Er macht alles so, wie Er es geplant hat. Und bei den meisten Themen hat unsere Meinung auch keinen allzugroßen, direkten Einfluss auf unser Heil oder das Heil anderer Menschen. Wie oft geht es uns nur ums Rechthaben.

Und ich bewunderte in meinen letzten Gedanken des Tages die einfachen Christen, die alte Frau hinter ihrer Bibel, den alten Mann mit seinen gefalteten Händen, den schlichten Menschen auf der Straße, der ein Traktat weggibt, die normalen christlichen Eltern, die sich abmühen, ihren Kindern gute Vorbilder zu sein und ihnen Jesus lieb zu machen. Ich bewunderte diejenigen, die sich nicht den Kopf zerbrechen über Transsubstantiationslehre,  Befreiungstheologie oder verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten eines biblischen, griechischen Begriffs.

Danke, Jesus. DU bist mein Friede! Nicht die Tatsache, dass ich Recht habe, gewonnen habe oder eine feste Überzeugung besitze. Du bist mein Friede! Und wenn mir die richtige Antwort auf viele Fragen bis zum Tag meines Todes ein Rätsel bleibt. Du allein bist mein Friede!

Lass nicht zu, 
dass die Menschen ihre Zeit mit endlosen Spekulationen über Fabeln
und Stammbäumen vergeuden. 
Denn das führt nur zu Streit und hilft nicht,
ein Leben im Glauben an Gott zu führen. 
Das Ziel meiner Unterweisung ist, dass alle Christen 
von der Liebe erfüllt sind, 
die aus einem reinen Herzen kommt, 
aus einem guten Gewissen und aufrichtigem Glauben. 
 Einige haben dieses Ziel jedoch völlig verfehlt 
und vertun ihre Zeit mit leerem Geschwätz. 
 Sie möchten gern als Lehrer des Gesetzes gelten, 
verstehen aber selbst nicht, wovon sie reden 
und was sie so nachdrücklich behaupten. (1 Timotheus 1:4)

Dienstag, 13. Mai 2014

Bounds

E. M. Bounds ist sicher am besten bekannt durch seine Lehren und Schriften über Gebet. Sein Buch: „Kraft durch Gebet“ ist ein Klassiker, wenn nicht gar der Klassiker zum Thema schlechthin.

Im Vorwort zum Buch heißt es:
Edward McKendree Bounds (1835-1913) war ein Methodist nach dem Muster von John Wesley, der wahrscheinlich alle anderen, in der Tiefe seiner erstaunlichen Erforschung des Gebetslebens überragte. Er schrieb viel über das Gebet, weil er es viel praktizierte. Jahrelang betete er jeden Morgen von vier bis sieben Uhr; dann nahm er die Feder zur Hand und schrieb mit Schnelligkeit und Vollmacht, nicht für sich selbst, noch um finanziellen Gewinnes willen, sondern für eine große, unfruchtbare, rückfällige Welt, eine verlorene Welt.
In seiner frühen Jugend studierte er Rechtswissenschaft und wurde schon im Alter von 21 Jahren zur Mitarbeit im Gericht zugelassen. Nachdem er drei Jahre lang Rechtswissenschaft praktiziert hatte, begann er für die Methodistische Episcopalkirche zu predigen, wurde dann Pastor und später Schriftsteller in Missouri (USA).

Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle Gedanken über Gebet. Heute sollen uns Zitate aus Bounds Klassiker „Kraft durch Gebet“ ermutigen, den Herrn persönlich und in Gemeinschaft mit anderen zu suchen. Mich beschämen diese Zitate und ermutigen mich zur selben Zeit.

Unsere kurzen Gebete verdanken ihre Wirkung den langen, die ihnen vorausgegangen sind.
John Fletcher betete manchmal die ganze Nacht hindurch, immer inbrünstig und mit großem Ernst. Sein ganzes Leben war ein Leben des Gebets.

Luther sagte, wenn er nicht jeden Morgen zwei Stunden bete, bekomme der Teufel tagsüber den Sieg. Er habe so viel zu tun, dass er nicht alles bewältigen könne, wenn er nicht jeden Tag drei Stunden im Gebet verbringe.

Joseph Alleine stand um vier Uhr auf und verrichtete seine Gebete bis acht Uhr. Wenn er hörte, dass andere Geschäftsleute ihrem Gewerbe nachgingen, ehe er auf den Beinen war, pflegte er zu sagen: “O wie beschämt mich das! Hat nicht mein Meister mehr Anspruch auf Pflichttreue als der Ihre?“

Mit aller Kraft suchen wir neue Methoden, um die Gemeinde des Herrn zu fördern und dem Evangelium weitere Ausbreitung und Wirksamkeit zu sichern. Dieser Zug unserer Zeit neigt dazu, den Menschen in einen Plan oder eine Organisation hineinzuziehen. Gottes Plan ist, viel aus dem Menschen zu machen. Menschen sind Gottes Methode. Die Kirche sucht nach besseren Methoden — Gott sucht nach besseren Menschen. (…)

Die Gemeinde des Herrn braucht heute nicht neue Organisationen, nicht noch mehr Methoden — sondern Menschen*, vom Heiligen Geist gesalbt und mit Seiner Kraft ausgerüstet, - Menschen* des Gebets, Menschen*, die im Gebet kraftvoll sind. Der Heilige Geist fließt nicht durch Methoden, sondern durch Menschen. Er salbt keine Verwaltungsapparate, noch gibt Er ihnen Kraft. Er heiligt keine Pläne, sondern Menschen des Gebets.

Am Morgen war ich mehr damit beschäftigt, den Kopf vorzubereiten als das Herz. Das war häufig mein Fehler, und ich fühlte immer das Falsche daran, besonders im Gebet. 0 Herr, so ändere es doch! Mache mein Herz weit, dann will ich predigen. — Robert Murray McCheyne

* orig.: Männer

Montag, 12. Mai 2014

Ich bin nicht homophob ...

... und mit mir sind Millionen andere Christen nicht homophob, nur weil Gottes Wort für uns verbindlich ist in allen Belangen des Lebens.

Der Eurovision Song Contest liegt hinter uns. Conchita Wurst alias Tom Neuwirth hat gewonnen. Was ihm die Punkte zum Sieg eingebracht hat, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Eigentlich sollte es ja ein „Song“ Contest sein, aber seit Jahren sind Song, Sex und Sensation untrennbar miteinander verbunden. Und in diesem Jahr wurde bereits vorab mehr über Conchitas Auftreten geschrieben als über ihren Song. Es ist nicht verwunderlich, wenn Lady Gaga, Travestiekünstler Olivia Jones und andere in dieser Liga sich durchaus positiv äußern. Andere Populisten schicken die wärmsten Glückwunsche mit „Tränen in den Augen“. Da Conchitas Lied zwar musikalisch durchaus nicht schlecht war, jedoch nicht unbedingt zu Tränen rührend, müssen Glückwunsche und Begeisterungsstürme wohl doch mehr mit der Präsentation ihrer sexuellen Orientierung zu tun gehabt haben, als man bei einem „Song“ Context annehmen würde. Ein Contest, der wohlgemerkt als schwulenfreundlich bezeichnet wird.

Es ist mittlerweile ein Wagnis, sich auf die Grundlage der Bibel zu stellen, die praktizierte Homosexualität und Unmoral als Sünde bezeichnet und darum ablehnt. Bibelgläubige Christen werden in der Regel sofort schubladisiert: Rechte, Fundis, Radikale, Extremisten, Sekte, Menschenverachter und seit einigen Jahren Homophobe. Vermutlich müssen wir mit diesen Bezeichnungen leben, auch wenn sie aus Intoleranz, Hass und gezielter Polemik geborenen sind. Was allen Anderen zugestanden wird, wird bibelgläubigen Christen nicht mehr zugestanden: Eine Meinung zu vertreten, die einer lauten Minderheit widerspricht.

Ich bin nicht homophob und mit mir sind bibelgläubige Christen nicht homophob. Warum sollten wir? Bibelgläubige Christen sind von ihrem Gott und Erlöser, Jesus, aufgefordert, sogar ihre Feinde zu lieben. Homosexuell empfindende Menschen sind nicht unsere Feinde! Auch wenn wir selbst oft als Feinde bezeichnet und behandelt werden, sind Homosexuelle nicht unsere Feinde; ebensowenig, wie andere Menschen, deren Lebensphilosophie wir nicht teilen. Wir hassen sie nicht, wir verachten sie nicht, wir beschimpfen sie nicht und wir haben erst recht keine Phobie vor ihnen oder ihren Lebensweisen. Jesus hat uns aufgerufen, alle Menschen zu lieben. Das tun wir! Das werden wir auch weiterhin tun, selbst wenn man uns heftig mit falschen Etiketten versieht.

Gleichzeitig fordern wir dasselbe Recht, das von uns gefordert wird: das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Respekt für unsere Lebensphilosophie. Wir sind nicht menschenverachtend, und wir fordern, dass Andersdenkende ihre Christenverachtung aufgeben.

Wir leben in einer Zeit, in der alle möglichen (und unmöglichen) Formen der Unmoral als normativ bezeichnet werden dürfen; wir sind zumindest auf dem Weg dahin.  Das müssen wir Christen akzeptieren und tun das auch. Gleichzeitig werden wir uns nicht abwenden von dem Weg, den wir als richtig und gut erkannt haben. Wir werden nicht aufhören, in Liebe zu verkündigen und als kostenloses Geschenk Gottes anzubieten, was wir als heilsame Gnade selbst erfahren haben. Wer sich das Recht nimmt, als Falsch zu bezeichnen, was wir als Richtig erkannt haben, der muss uns das Recht zubilligen als Falsch zu bezeichnen, was andere für richtig halten.

Wir werden nicht aufhören, das als Wahrheit zu propagieren, was wir als Wahrheit erkannt und erfahren haben, auch wenn Stigmatisiererung und Intoleranz uns gegenüber anhalten.

Gott liebt homosexuell empfindende Menschen. Wir auch.
Gott nennt praktizierte Homosexualität Sünde. Wir auch.
Gott vergibt Sünde – nicht nur sexuelle Sünden sondern alle Sünden. 
Das verkündigen wir – mit Liebe zu Gott und Menschen!

Sonntag, 11. Mai 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende
 
Der heutige Predigttext: Markus 10:28-31:
 
28 Da begann Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt!
29 Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen,
30 der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.
31 Aber viele von den Ersten werden Letzte sein und die Letzten Erste.
32 Sie waren aber auf dem Weg und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Da nahm er die Zwölf nochmals beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was mit ihm geschehen werde:
33 Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den obersten Priestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;
34 und sie werden ihn verspotten und geißeln und anspucken und ihn töten; und am dritten Tag wird er wieder auferstehen.
 
 GOTTESDIENST: 10:30 Uhr
im Bitzegarten!
 
FEIER MIT UNS!

Wir singen, beten, hören auf Gottes Wort
 Wir haben Gemeinschaft
und anschließend  
ein gemeinsames Mittagessen
 
Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat(e)
 
Ich bin einfach nur da, um Gott zu loben, ihn täglich zu suchen und zu finden
(Xavier Naidoo, deutscher Musiker)

In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren deshalb geh weiter!
(Corrie ten Boom)