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Samstag, 12. Juli 2014

Christen sind einfach verrückt

Lukian von Samosata war ein bekannter Satiriker der Antike im 2 Jahrhundert n. Chr. Als Spötter zog er über alle Religionen her, aber von den Christen behauptete er: „Christen sind verrückt!“

Scheinbar haben sich die Zeiten gebessert, denn im November vor wenigen Jahren war die Meinung eines anderen Spötters in einem Internetforum: „50% aller Christen sind verrückt!“

Und Recht haben sie. Christen sind einfach verrückt. Man muss verrückt sein, um Christ zu sein. Welcher normale Mensch würde leben, wie ein Christ lebt? Welcher normale Mensch glauben, was ein Christ glaubt? Das geht nur, wenn man verrückt ist. Und das meine ich so! Ich selbst bin Christ – oder wie ich es bevorzuge: Jünger Jesu! Und ich bin verrückt. Jesus selbst hat mich verrückt:
  • aus dem Dunkel ins Licht!
  • aus der Hoffnungslosigkeit in die Hoffnung!
  • aus der Gebundenheit in die Befreiung!
  • aus Fremde in die Heimat!
  • aus der Ferne Gottes in die Nähe Gottes!
  • aus der Verlorenheit in die Geborgenheit!
  • aus dem Tod mitten ins Leben!
  • aus der Missmut in die Freude!
  • aus der Angst in den Frieden!
 In Kolosser 1:13 macht Paulus deutlich, wovon ich rede:

Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis
und hat uns verrückt
(original: versetzt)
in das Reich des Sohnes seiner Liebe

Ich bin also verrückt – und mit mir alle, die Jesus nachfolgen. Und jeder soll es wissen: ich bin ausgesprochen dankbar dafür, dass ich verrückt bin. Denn ich gehörte einst zu denen, die sich als „normal“ bezeichneten. Zu der Zeit war es normal, zu sündigen, normal, sich in Depressionen zu verlieren, normal, durch Missmut, Bitterkeit und Unfreundlichkeit gezeichnet zu sein. Als ich das erkannte, wandte ich mich an Jesus – und wurde verrückt. DANKE JESUS! (W)

Freitag, 11. Juli 2014

Wie aus dem Gesicht geschnitten

Wer vor wenigen Tagen die Lokalzeitung gelesen hat, kennt diesen Satz. Im Lokalteil ging es um einen Steinbildhauer, der in seiner freien Zeit für besondere Anlässe Hochzeitsfigürchen im Maßstab von 1:9 modelliert. Die Figuren sehen dem echten Hochzeitspaar ähnlich wie aus dem Gesicht geschnitten. In der Zeitung waren Beispiele abgedruckt: Bilder von einem Paar – zweifelsfrei Original und Nachbildung und auch vom Künstler selbst mit einer Nachbildung seiner selbst in der Hand.

Im Wort Gottes heißt es in 2 Korinther 3:18:

Wir alle aber schauen mit unverhülltem Angesicht
die Herrlichkeit des Herrn an und werden so umgestaltet
in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit,
wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“

So, wie das Model in der Zeitung unverkennbar den Modellierer darstellt, so sollen Christen unverkennbar ihren Schöpfer darstellen. In Jesus sind wir eine neue Schöpfung. Römer 8:29 belehrt uns:

“Wen Gott nämlich auserwählt hat,
der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt,
seinem Sohn ähnlich zu werden ….“

Offensichtlich hat Gott uns erkannt und gewollt. Jetzt hat Er eine Bestimmung für unser Leben: Mehr und mehr wie Christus zu werden.

Ich  muss sagen: Das schaffe ich nicht! Nie! Und wenn ich heute alles aufgebe und vollzeitlich versuche, so zu werden wie Jesus. Ich werde es nie hinkriegen, auch nur in die Nähe zu kommen von dem, wie Er ist. Ich werde Ihm nicht mal so ähnlich werden, dass man erkennen kann: Er ist mein Schöpfer und ich bin Sein Model. Jesus ist Liebe in Person, Barmherzigkeit in Person, Geduld, Gerechtigkeit, Freude, Fürsorge. Jesus hat immer den Himmel im Sinn, immer das Reich Gottes, immer das Heil der Menschen, immer das Vollkommene. Ihm ähnlich zu werden schaffe ich selbst mit größter Anstrengung nicht.

Allerdings erwartet Er das auch gar nicht von mir! Preis dem Herrn! Doch noch Hoffnung?

Der Vers in 2 Korinther 3 gibt uns die Antwort nach dem „Wie?“
- mit unverhülltem Angesicht…
- die Herrlichkeit des Herrn anschauen…
- und SO (auf diese Weise) umgestaltet werden
- in Sein Bild,
- durch den Geist des Herrn.“

Wir nehmen erst mal alles weg, was uns den Blick auf Jesus versperrt. Vielleicht müssen wir ein paar Termine streichen, ein bisschen früher aufstehen (dazu ein bisschen früher ins Bett gehen), die Zeitung etwas später lesen, den Sonntagmorgen konsequent freihalten, einen weiteren Abend genauso konsequent freihalten usw. Vieles hängt davon ab, wie stark wir wirklich unserem „Modellierer“ ähneln wollen, wie viel Zeit wir Ihm geben, an uns zu arbeiten, und wie deutlich Sein Bild durch uns reflektiert werden soll. 

Wenn wir dann das, was uns den Blick für Jesus verschleiert, beiseite geräumt haben, dann schauen wir Ihn an. Das geschieht am Besten durch Lesen / Hören Seines Wortes, durch persönliches und gemeinsames Stillewerden vor Ihm, durch innige und herzliche Anbetung und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. So, auf diese Weise, werden wir umgestaltet in Sein Bild, ganz ohne eigene Anstrengung – einfach nur durch den Aufenthalt in Seiner Gegenwart. Und dann ist es Sein Geist, der Geist des Herrn, der es vollbringt.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Simple Frage eines schlauen Professors

Als Francis Chan an einem Bibelseminar studierte, wurde er eines Tages von seinem Professor gefragte: „Tust du gerade etwas, das Glauben erfordert?“  Die Frage, die Chan während seiner Studienzeit gestellt wurde, stellt er jetzt seinen Lesern in dem Buch: „Mein Leben als Volltreffer“. Als ich sie vor einiger Zeit las, kam ich ins Nachdenken. „Tue ich gerade etwas, das Glauben erfordert?“

Einfacher scheint es zunächst einmal anders. Nicht Glauben „zu müssen“ scheint der einfachere Weg zu sein. Nicht aus dem Boot auszusteigen, um zu testen, ob das Wasser trägt, verursacht kein zusätzliches Herzklopfen. Gleichzeitig beraubt man sich jedoch durch ein Leben des „Nicht-Glaubens“ oder „Nicht-Wagens“ der Erfahrung des lebendigen Gottes. Mein Leben bleibt theoretisch und vermisst die übernatürliche Komponente, die unsere Beziehung zu Gott stärkt.

„Tue ich gerade etwas, das Glauben erfordert?“  „Tust Du gerade etwas, das Glauben erfordert?“  Was würde darunter fallen?  Nun, ich kann in meinen Gebeten den Herrn bitten, „alle Missionare auf der ganzen Welt zu segnen.“ Ich kann aber auch ganz konkrete Anliegen eines befreundeten Missionars vor Gott bringen. Beim ersten Anliegen weiß ich wahrscheinlich nicht einmal, was ich meine und werde (auf Erden) kaum eine deutliche Erhörung feststellen. Beim zweiten Gebet kann ich nach einer gewissen Zeit sehr wohl feststellen, ob mein Gebet des Glaubens erhört wurde oder nicht.

„Etwas tun, das Glauben erfordert“ kann auch bedeuten, großzügiger zu geben, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich es mir „leisten“ kann – solange ich mir sicher bin, dass Gott es mir aufs Herz gelegt hat. Es kann bedeuten, mein Leben in der Sicherheit und Geborgenheit meines Heimatlandes aufzugeben und Gottes Ruf in die Mission zu folgen. Ein Christenleben, dass auf einer Ebene gelebt wird, die keinen Glauben erfordert, unterscheidet sich nur unwesentlich vom Leben derer, die Gott nicht nachfolgen.

Der Schreiber des Hebräerbriefes schreibt in Kapitel 11:6:

Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen;
denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist
und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Gott ist ABSOLUT zuverlässig! Er hat nur das ABSOLUT Gute für Seine Kinder im Sinn. Er möchte, dass wir Ihm glauben, vertrauen. Er möchte, dass wir aus dem Boot heraus steigen, aufs Wasser treten und Ihm vertrauen. Und dann wird Er sich als Derjenige erweisen, der hält, der den Glaubenden nicht enttäuscht, der aufhilft in Zeiten des Zweifels und Sinkens.

Hätte ich die Wahl, würde ich auf jeden Fall die Rolle des Petrus spielen wollen, der sich auf das Abenteuer des Glaubens einließ, nicht die Rolle der Jünger, die meinten, im Boot sicherer zu sein. Petrus hatte danach eine Erfahrung, die ihm niemand mehr nehmen konnte, die sein Vertrauen in Jesus stärkte und die allein dadurch möglich wurde, dass er sich auf einen Glaubensschritt einließ.

„Tust DU gerade etwas, das Glauben erfordert?" (W)

Mittwoch, 9. Juli 2014

Gott hört - und handelt!

In einer der letzten HMK Zeitschriften (Link hier) berichtet Friedhelm Appel von einer ihm bekannten, gläubigen Krankenschwester, die in einem Seniorenheim tätig ist. Ihre Erfahrung ist, dass viele Menschen im Alter nachdenklich werden. Sie prüfen ihre bisherigen Werte und forschen, ob ihre Lebenswerte für gute Tage auch in den schwachen Tagen des Alters tragfähig sind. Und so kommt es immer wieder zu Fragen der Senioren/innen an die Krankenschwester, die zu Gesprächen führen über Jesus, das Leben nach dem Tod und der Bitte um Gebet. Das aber ist in unserem Land nicht mehr so einfach.

Ungeschriebene Gesetze, manchmal auch geschriebene, verbieten das Gespräch über den Glauben und das Gebet für andere. Appel schreibt: „Man kann am Arbeitsplatz über alles Mögliche reden: Kochrezepte, Filme oder Fußball. Aber als die Krankenschwester über den Glauben sprach und auch mit Heimbewohnern beten wollte, da wurde ihr das verboten und eine Abmahnung angedroht.“

Aber Gott hört und sieht sowohl die Hindernisse für unser Zeugnis als auch die Herzen, die sich nach Antworten und Halt sehnen. Das Problem im Seniorenheim löst der Herr, indem ein anderer Christ von der Heimleitung offiziell als Seelsorger anerkannt wird. Hand in Hand können dann die Krankenschwester und der Seelsorger für Jesus arbeiten.

Was für eine herrliche Illustration der Tatsache, dass Gott hört. Er erhört ausgesprochenes Gebet (wie es die Krankenschwester sicher getan hat) und Er erhört die unausgesprochenen Schreie der Herzen (der Senioren). Gott hört – und handelt. Der Christin wurde zunächst ein Hindernis in den Weg gelegt. Aber in Gottes Wort heißt es (Psalm 18:30):

Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen
und mit meinem Gott über Mauern springen.

Was sind die Mauern in Deinem Leben? Was ist die Mauer, die Dir heute am meisten Sorge macht? Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen“ ruft Gott Dir zu (Ps 50:15).

Geh Deinen Weg mit Jesus – und Du wirst vor Mauern stehen.
Rufe Jesus an in der Not und Er wird Dir helfen!
Mit Deinem Gott kannst Du über Mauern springen!
Gott hört - und handelt!

Dienstag, 8. Juli 2014

Blockaden

Und Jesus ging in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und er stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. Und er ließ nicht zu, daß jemand ein Gerät durch den Tempel trug. (Markus 11:15+16)

Der Tempelbezirk bestand aus verschiedenen Bereichen. Zum Judentum übergetretene Heiden durften zwar nicht in den Vorhof der Juden, aber sie durften den Gott Israels suchen und anbeten im Vorhof der Heiden. Nur konnten sie nicht – denn der war belegt von jüdischen Händlern und Geldwechslern, die diesen Vorhof, der ja „nur“ für die Heiden war, fürs Geschäft belegten.

Genau darum geht Jesus auf die Barikaden. Der Vorhof der Heiden, eine Gebetsstätte für gläubig gewordene Fremdlinge, war zu einem jüdischen Basar geworden. Die einen kauften, andere verkauften, wechselten Geld oder nutzten den Vorhof als Abkürzung, um ihre Lasten irgendwohin zu tragen. Das durfte nicht sein. Bethaus sollte Bethaus sein!

Immer wieder finden wir in der Bibel, dass der Platz oder die Stunde des Gebets belegt wurde von etwas anderem. Hier in Markus 11 weicht der Platz des Gebets dem Platz des Geschäfts. 
Aber es war nicht immer nur der Basar, der das Gebet verhinderte.

In Matthäus 26:40 ist Jesus mit 3 Jüngern im Garten Gethsemane. Er hatte gehofft, die 3 würden ihm in der Stunde größter Versuchung beistehen. Aber ... wir kennen die Geschichte. Es heißt:

Und er kam zu seinen Jüngern 
und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: 
Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?

Hier sind Ort und Zeit des Gebets nicht dem Basar zum Opfer gefallen, sondern dem Schlaf. Ich muss bekennen, dass ich mit Scham über die Gemeinde in Südkorea gelesen habe. Die Gemeinde in Südkorea gehört zu den evangelikalsten Gemeinden in ganz Asien. Sie haben die frühere buddhistische Kultur Koreas beeinflusst. Korea ist die zweitstärkste sendende Gemeinde in der Welt. Wie kommt das? Nun, Koreas Gemeinde ist dafür bekannt, eine betende Gemeinde zu sein. Es heißt:

In Korea ist es für viele Gemeindemitglieder normal, früh ins Bett zu gehen, so dass sie um 4 Uhr aufstehen können, um am gemeinsamen Gebet teilzunehmen. Oft werden Freitagnächte durchgebetet.

In Markus 11 fällt das Gebet dem Geschäft zum Opfer, in Matthäus 26 dem Schlaf und in Apostelgeschichte 16 lesen wir von einem ganz anderen Phänomen. Da heißt es bei Paulus’ Ankunft in Philippi:

Und am Sabbattag gingen wir vor die Stadt hinaus,
an den Fluß, wo man zu beten pflegte;
und wir setzten uns und redeten zu den Frauen,
die zusammengekommen waren.“

Hier war der Platz des gemeinsamen Gebets und Treffens zu einem Frauenkreis geworden. Wo waren die Männer?

Bibelstellen wie diese erinnern mich jedes Mal neu, wie angefochten meine persönliche Gebetszeit ist und wie angefochten die Gebetszeit der Gemeinde ist. Alle Hindernisse kann man (könnte ich jedenfalls) so klug, wohllautend und sinnvoll begründen und entschuldigen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich im Himmel ein einziges Wort der Erklärung rausbringen werde. Bestenfalls werden es Worte des herzlichen Bedauerns sein.

Vielmehr möchte ich mich von Jesus einladen lassen, die Blockaden hinter mir zu lassen und Seine Einladung anzunehmen (Markus 6:31):

Und er sprach zu ihnen: Kommt ihr allein abseits
an einen einsamen Ort und ruht ein wenig!

Montag, 7. Juli 2014

Golfbälle und ein Krug Wasser

Folgende Kurzgeschichte fiel mir kürzlich in die Finger. Ich gebe sie hier sinngemäß weiter.

Der Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Dann fragte er die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Als Nächstes nahm der Professor einen Behälter mit kleinen Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er rüttelte sachte den Topf und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten stimmten zu.

Der Professor nahm als Nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Als er erneut fragte, ob der Topf nun voll sei, wiederholten die Studenten ihr einstimmiges "ja". Da holte der Professor einen Krug mit Wasser unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, "ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch ausgefüllt wäre. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle.

Eine tolle Weisheit und eine einleuchtende Illustration! Für uns Jesusjünger müsste noch eine weitere Kategorie am Anfang geschaffen werden. Vielleicht ein Handball, der den „Topf des Lebens“ schon deutlich ausfüllt, bevor dann die Golfbälle, die wichtigen Dinge des Lebens hinzu kommen.

In unserem Leben als Jesusjünger gibt es nur eine #1: Jesus. Jesus sagt in Matthäus 10:37:

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich,
der ist meiner nicht wert;
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich,
der ist meiner nicht wert.“

Wenn wir unser Leben investieren in die wichtigen Dinge des Lebens, werden wir keinen Platz mehr haben für die Hauptsache unseres Lebens: Jesus. Jesus den Hauptinhalt unseres Lebens sein zu lassen, bringt weder Unordnung noch Verlust in unser Leben, sondern – im Gegenteil – Ordnung und Gewinn. Wenn Jesus unser Leben ausfüllt, weist Er allem anderen den perfekten Platz an. Unordnung und Verlust kommen nicht, wenn Jesus die Hauptsache ist, sondern wenn Er als Hauptinhalt unseres Lebens verdrängt wird.

Viele Kleinigkeiten und Ablenkungen können Ihm den Platz streitig machen. Am gefährlichsten sind die guten Dinge des Lebens, wie jemand es richtig ausdrückte: Die größte Gefahr für das Beste im Leben ist das Gute im Leben. Lass Jesus Dein Leben ausfüllen – und alle anderen Bereiche erhalten ihren legitimen Platz.

Der Professor gab seinen Studenten folgenden Rat mit auf den Weg:
Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. ... Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Und wenn wir als Gotteskinder dann noch Jesus mit ins Boot nehmen, illustriert diese Geschichte perfekt den Vers aus Matthäus 6:33:

Wenn ihr für ihn lebt
und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht,
wird er euch jeden Tag geben,
was ihr braucht.

Sonntag, 6. Juli 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Markus 11:27 - 12:12

27 Und sie kamen wiederum nach Jerusalem. Und als er im Tempel umherging, traten die obersten Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm
28 und sprachen zu ihm: In welcher Vollmacht tust du dies? Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben, dies zu tun?
29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen; wenn ihr mir antwortet, so will ich euch sagen, in welcher Vollmacht ich dies tue.
30 War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir!
31 Und sie überlegten bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er fragen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
32 Wenn wir aber sagen: Von Menschen — da fürchteten sie das Volk; denn alle meinten, daß Johannes wirklich ein Prophet gewesen war.
33 Und sie antworten Jesus und sprachen: Wir wissen es nicht! Da erwiderte Jesus und sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, in welcher Vollmacht ich dies tue!

1 Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Wachtturm und verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.
2 Und er sandte zur bestimmten Zeit einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern [seinen Anteil] von der Frucht des Weinberges empfange.
3 Die aber ergriffen ihn, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.
4 Und wiederum sandte er einen anderen Knecht zu ihnen; und den steinigten sie, schlugen ihn auf den Kopf und schickten ihn entehrt fort.
5 Und er sandte wiederum einen anderen, den töteten sie, und noch viele andere; die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.
6 Nun hatte er noch einen einzigen Sohn, seinen geliebten; den sandte er zuletzt auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen!
7 Jene Weingärtner aber sprachen untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, laßt uns ihn töten, so wird das Erbgut uns gehören!
8 Und sie ergriffen ihn, töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus.
9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben!
10 Habt ihr nicht auch dieses Schriftwort gelesen: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.
11 Vom Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen«?
12 Da suchten sie ihn zu ergreifen, aber sie fürchteten das Volk; denn sie erkannten, daß er das Gleichnis gegen sie gesagt hatte. Und sie ließen ab von ihm und gingen davon.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Singen & Hören!
Seelsorge (Angebot)
persönliches Gebet! (Angebot)
Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr   
Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat:
 
"Der größte Fehler ist, NICHTS zu tun, 
weil Du denkst, Du kannst nur wenig tun." (Zig Ziglar)
 
Vielleicht lernen wir einander besser kennen, 
wenn die Nebel sich aufgelöst haben; 
aber ich glaube wir lernen Gott am besten 
in den Nebeln und Stürmen 
und in dem Glutofen der Trübsal kennen. (C.T.Studd)